Die 8 besten Grillthermometer im Test inklusive Testsieger 2026
Ob für das Steak auf dem Grill, den Braten im Backofen oder das Pulled Pork im Smoker: Ein gutes Grillthermometer erleichtert die präzise Temperaturkontrolle erheblich. Doch welches ist aktuell das beste Thermometer für Hobbygriller und Profiköche im Handel? Die Redaktion von tipps.de hat 8 Grillthermometer über mehrere Tage hinweg getestet. Im Mittelpunkt des Tests standen die Messgenauigkeit der Modelle, die Reaktionszeit und die Hitzebeständigkeit. Doch auch die Verarbeitung, die Bedienung, die Energieversorgung und die Konnektivität spielten eine entscheidende Rolle für die abschließenden Testnoten, die für die Platzierung der Geräte im Grillthermometer-Test ausschlaggebend waren.
Testsieger wurde das Meater Pro Grillthermometer. Es lieferte im Test das beste Gesamtpaket und verfügt über eine Hitzebeständigkeit von bis zu 550 Grad Celsius. Zudem bietet die App zahlreiche Funktionen und die Messergebnisse waren sehr präzise. Das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer ist nach der Schutzart IP67 wasserdicht und zeigte im Test keine gravierenden Schwächen. Ebenso empfehlenswert ist das Grillthermometer ThermoPro TP17, das einzige Modell im Test, das mit zwei Sonden ausgestattet war, um beispielsweise verschiedene Fleischstücke gleichzeitig zu überwachen. Wer auf der Suche nach einem schlichten Produkt ist, das aber hochwertig verarbeitet ist und präzise Messergebnisse liefert, für den dürfte das RÖSLE 25086 Grillthermometer die richtige Wahl sein.
Im Anschluss an den Praxistest informiert ein umfassender Ratgeber über die wichtigsten Kriterien, die es beim Kauf eines Grillthermometers zu beachten gibt. Darüber hinaus werden Aufbau und Funktionsweise der praktischen Grillhelfer erklärt und die wichtigsten Grillthermometer-Typen vorgestellt. Häufige Fragen rund um das Thema Grillthermometer werden in einem ausführlichen FAQ-Bereich beantwortet. Den Abschluss bildet ein Blick darauf, ob die Stiftung Warentest Grillthermometer getestet hat.
tipps.de empfiehlt diese Grillthermometer

"tipps.de Testsieger"

"Grillthermometer mit der höchsten Schutzart"

"Grillthermometer mit zwei langen Sonden"

"Grillthermometer mit der besten Verarbeitung"

"Grillthermometer mit einer Schnellladefunktion"
- 1. tipps.de empfiehlt diese Grillthermometer
- 1.1. Meater Pro Grillthermometer (tipps.de Testsieger)
- 1.2. ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer (Grillthermometer mit der höchsten Schutzart)
- 1.3. ThermoPro TP17 Grillthermometer (Grillthermometer mit zwei langen Sonden)
- 1.4. RÖSLE 25086 Grillthermometer (Grillthermometer mit der besten Verarbeitung)
- 1.5. BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer (Grillthermometer mit einer Schnellladefunktion)
- 2. Alle Produkte aus dem Grillthermometer-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat tipps.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Meater Pro Grillthermometer mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 550 Grad Celsius
Schon im Jahr 2022 kam mit dem Ur-Meater das erste smarte Grillthermometer des Herstellers Apption Labs in den Handel, damals unter anderem in einer Block-Version mit gleich vier verschiedenen Sonden. Ein Jahr später erschien mit dem Meater Pro, das ursprünglich als Meater 2 Plus auf den Markt kam, der Nachfolger, der seinen Vorgänger in Sachen Präzision und Ausstattung noch einmal übertreffen soll. In drei zentralen Punkten unterscheidet sich dieses Grillthermometer maßgeblich von seinem Vorgänger und setzte damit auch neue Maßstäbe als Testsieger im Grillthermometer-Test von tipps.de. Doch alles der Reihe nach: Bevor es an die konkreten Erkenntnisse der Tester aus dem mehrtägigen Praxistest geht, gibt es an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Grillthermometers laut der Anleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 11,2 x 0,5 x 0,5 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 118 Gramm (mit Ladestation)
- Material: Edelstahl (Sonde), Keramik (Griff), Bambus (Ladestation)
- Temperaturbereich: 0 bis 550 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 0,1 Grad Celsius
- Reaktionszeit: 30 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 13,0 Zentimeter
- Maximale Reichweite: 75 Meter via Bluetooth
Das Meater Pro oder Meater 2 Plus kommt in einer länglichen Verpackung, die als Lagerort verwendet werden kann, beispielsweise in der Besteckschublade oder in einer Kiste im Garten. Beim Auspacken hält der Nutzer als Erstes den Ladeblock aus Bambus in der Hand, der als Halterung für das Thermometer fungiert. Immer, wenn das Thermometer nicht in einem Stück Fleisch steckt, sollte es dort aufbewahrt werden. Der Ladeblock als Ganzes lässt sich einfach an eine magnetische Oberfläche anbringen, was die Montage an einem Grill erleichtert. Ein zentraler Unterschied zum Vorgänger ist der um 30 Prozent dünnere Fühler aus Edelstahl, der jetzt nur noch 5 Millimeter im Durchmesser misst, aber nach wie vor eine Länge von 13 Zentimetern mitbringt. Das hat in der Praxis vor allem ästhetische Vorteile, weil das zurückbleibende Loch im Grillgut kleiner ausfällt. Mit seinen Maßen ist das Meater Pro das derzeit schlankeste Gerät auf dem Markt, das kabellos funktioniert.
Nutzen lässt sich das Grillthermometer für alle Grillarten und selbst den Backofen. Ein klarer Vorteil ist, dass die Temperatur bei diesem Modell nicht nur vorne an der Spitze, sondern an fünf Messpunkten entlang der ersten Hälfte der Sonde erfasst wird. Die zugehörige App orientiert sich dann an dem kältesten Messwert, da dort die Mitte des Fleischstückes sein sollte. Auf diese Weise verzeiht das Meater Pro eine nicht optimale Positionierung des Thermometers, was es gerade für Einsteiger interessant macht. Darüber hinaus ermöglicht die Technik, die Kerntemperatur von kleinen Steaks sauber zu messen, bei denen die Spitze anderer Thermometer gar nicht ins Zentrum reicht, weil die Sonde sonst nicht tief genug bis zur Sicherheitsmarkierung im Fleisch steckt. Über einen Fingertipp in der App lassen sich jederzeit die unterschiedlichen Messwerte anzeigen, was sehr spannend ist, wenn Nutzer den Garprozess des Fleisches im Detail nachvollziehen wollen.
Damit zur Bedienung des Grillthermometers, die ausschließlich über die Meater-App funktioniert. Diese ließ sich im Test im Handumdrehen über den Google Play Store (Android) oder über den App Store (iOS) herunterladen. Auf beiden Betriebssystemen werden kritische Alarme unterstützt, die sich auf Wunsch auch bei einem stumm geschalteten Telefon Gehör verschaffen. Und Alarme gibt es in der Meater-App viele, beispielsweise beim Verlassen eines voreingestellten Bereichs der Temperatur im Garraum (Preset) oder eine beliebige Zeit vor Erreichen der Zieltemperatur (Timer). Alternativ können zeitbasierte Alarme eingerichtet werden, zum Beispiel eine Benachrichtigung alle 15 Minuten. Und es sind „Klassiker“ wie Temperatur-Voreinstellungen für verschiedene Fleischsorten und Teilstücke sowie voreingestellte Gargrade (Medium, Rare, Well Done und mehr) ebenfalls vorhanden.
Darüber hinaus bietet die App eine schrittweise Anleitung für Rezepte („Meater Master Guide“), die es mittlerweile auch auf Deutsch und nicht mehr nur auf Englisch (wie beim Vorgänger) gibt. Zudem kann die App mit der Apple Watch verbunden werden und bietet eine praxisnahe Schätzung der restlichen Garzeit, wie die Tester in der Praxis herausfanden. Für alle weiteren Meater-Thermometer gibt es zudem die Funktion Meater Link: Sie ermöglicht es, dass alle Messdaten direkt von der App in die Cloud von Meater geladen werden, wo sie dann in Echtzeit auf einem anderen Gerät abrufbar sind. Damit lässt sich die Bluetooth-Reichweite, die im Test je nach Umgebung bis zu 30 Meter betrug, umgehen und es lassen sich überall dort die Messwerte sehen, wo es einen Internetzugang gibt.
Ein Kritikpunkt ist allerdings die Pflicht, bei der Nutzung der App ein Konto zu erstellen. Es gibt aus Sicht der Tester keinen nachvollziehbaren Grund, weswegen eine Grillthermometer-App Zugriff auf persönliche Daten bekommen sollte. Dazu gibt es aber einen Tipp: Wer keinen Account einrichten will, erstellt ganz ohne Konto einen Weblink und schaut sich die aktuellen Temperaturen einfach über einen Webbrowser wie Safari auf iPhones an. Das eignet sich für Nutzer, die beispielsweise von zuhause arbeiten und währenddessen ein Brisket oder Pulled Pork im Auge behalten wollen. Nachfolgend einige visuelle Eindrücke der Meater-App aus dem Test:


























An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis zur App: Hier sollten sich Nutzer nicht von den Angaben zu den Gargraden verwirren lassen, insbesondere als erfahrener Grillmeister. Da steht zum Beispiel 55 bis 59 Grad Celsius für „Medium Rare“, was die Temperatur nach dem Ruhen beschreibt. Beim Grillen von Steak sollte berücksichtigt werden, dass das Fleisch nach dem Garvorgang ruhen muss. Profis zielen auf eine niedrigere Temperatur, um den Effekt zu kompensieren. Für Anfänger erledigt das die App gleich mit.
Dadurch zielt der Hersteller darauf ab, dass auch Einsteiger zuverlässig gute Ergebnisse erzielen können, nach Möglichkeit selbst beim ersten Grillen. Dies ist positiv einzuschätzen, denn schließlich sollte es immer darum gehen, gute Ergebnisse ohne zahlreiche Übungsversuche zu erzielen. Und wer die Funktion als eine Art Einschränkung versteht, hat jederzeit die Möglichkeit, die voreingestellten Gargrade zu ignorieren und stattdessen eigene Profile anzulegen.
Gerade beim Einsatz eines Grillthermometers ist die Ruhezeit wichtig, da die Kerntemperatur in dieser Zeit noch leicht nachsteigt (das sogenannte Nachgaren). Wer sein Steak also punktgenau zubereiten will, sollte das gewünschte Ziel ein bis zwei Grad früher erreichen und die Ruhezeit bereits einplanen.
Bevor es an die Erkenntnisse aus dem Praxistest geht, noch kurz zur Stromversorgung. Die Sonde selbst hat einen integrierten Akku, der mit dem Stecken der Sonde in die Ladestation aufgeladen wird. Letztere wird mithilfe einer AAA-Batterie betrieben, die bereits bei der Lieferung enthalten ist. Den Testerfahrungen zufolge hält die Sonde zwischen 18 und 24 Stunden durch, bevor sie wieder in die Ladestation gesteckt werden muss. Positiv fiel zudem die Ladezeit auf: Es gibt eine Schnellladefunktion, wodurch die Sonde nach nur 5 Minuten Aufladen für bis zu 2 Stunden genutzt werden kann. Um den Akku vollständig aufzuladen, waren im Test nur knapp 30 Minuten notwendig.
Damit zum Test, der in Verbindung mit dem Test von neun verschiedenen Elektrogrills durchgeführt wurde. Die Anwendung ist einfach und unabhängig von der Art des Fleischstücks. Der Temperaturfühler wird möglichst mittig in das Fleisch gesteckt, anschließend werden in der App die Fleischsorte und der gewünschte Gargrad gewählt. Dafür gibt es zahlreiche Vorlagen, die sich mit nur einem Fingertipp auswählen lassen. Für den Test wurde das Grillthermometer sowohl mit dickeren Steaks als auch mit Geflügel verwendet. Die App informierte während des gesamten Garvorgangs über die aktuelle Temperatur, gab Warnungen aus und schätzte sogar die verbliebene Garzeit. Der Sensor lieferte konstante Werte und es gab kaum Abweichungen.
Um die Messgenauigkeit zu prüfen, wurden das Meater Pro wie jedes Thermometer im Test sowohl einem Hitze- als auch einem Kältetest unterzogen. Dabei fiel auf, dass es sowohl bei kochendem Wasser (100 Grad Celsius) als auch bei kaltem Wasser (13 Grad Celsius) zu maximalen Abweichungen von 0,1 Grad Celsius kam, wie vom Hersteller versprochen. Die Temperatur blieb über mehrere Minuten hinweg konstant und stabil. Ein Nachteil: Als das Thermometer bei Raumtemperatur das erste Mal in einen Topf mit kochendem Wasser gehalten wurde, dauerte es knapp 10 bis 12 Sekunden, bis ein stabiler Wert angezeigt wurde. Hier waren gerade die Konkurrenzmodelle von ThermoPro deutlich schneller (weniger als 5 Sekunden).
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Meater Pro Grillthermometer konnte die Tester begeistern und wurde Testsieger. Das Gerät lieferte in der Praxis eine exzellente Messgenauigkeit und -stabilität. Das Highlight ist die Temperaturbeständigkeit der Sonde, die bis zu 550 Grad Celsius standhält und damit beim direkten Grillen über offener Flamme zum Einsatz kommen kann. Zudem ist die Sonde sehr dünn, was beim Messen in kleineren Steaks hilft. Ein weiterer großer Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz ist die umfangreiche App, die gerade Einsteiger mit praktischen Tipps und Anleitungen unterstützt. Dabei muss aber erwähnt werden, dass die App eine zwingende Voraussetzung für die Nutzung des Meater Pro ist. Das könnte einige Käufer abschrecken, zumal aus Sicht der Tester nicht wirklich ersichtlich wurde, warum Anwender sich für die Nutzung der App ein Konto anlegen müssen.
























































































- Hitzebeständig bis 550 Grad Celsius
- Vergleichsweise dünne Sonde (5 Millimeter), auch für kleine Steaks
- Umfangreiche Meater-App mit Tipps für Einsteiger
- Voreingestellte Fleischsorten und Gargrade verfügbar
- Exzellente Messgenauigkeit und -stabilität im Test
- Misst die Temperatur an fünf Stellen
- Fühler ist vollständig wasserdicht
- WLAN-Anbindung über zweites Smart-Gerät („Meater Link“)
- Sehr schnelle Aufladung und lange Laufzeit
- Schnellladefunktion (5 Minuten für bis zu 2 Stunden)
- Sonde für den Geschirrspüler geeignet
- App-Nutzung zwingend erforderlich
- Account-Zwang bei Nutzung der App
- Nur durchschnittliche Reaktionszeit (10 Sekunden)
- Nur Kurzanleitung, vollständige Anleitung in der App
FAQ
2. Wasserdicht nach IP67: Das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer
Das ThermoPro TP961 TempSpike ist ein kabelloses Grillthermometer, das via Bluetooth eine Reichweite von bis zu 150 Metern liefert. Es lag der Redaktion von tipps.de für einen mehrtägigen Praxistest vor und schnitt dabei fast genauso gut wie der Testsieger der britischen Marke Meater ab. Besonders positiv fielen der Wasserschutz nach der Schutzart IP67 sowie die schnelle Reaktionszeit im Alltags-Test auf. Zudem konnte die zugehörige „TempSpike“-App überzeugen. Welche Stärken und Schwächen den Testern in den Bereichen Verarbeitung, Bedienung und Praxis sonst noch aufgefallen sind, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Modells, wie sie in der Bedienungsanleitung von ThermoPro aufgeführt sind:
- Maße / Gewicht: 13,2 x 0,65 x 0,65 Zentimeter (L x B x H) / 128 Gramm (mit Booster)
- Material: Edelstahl (Sonde und Griff), Keramik (Gehäuse), Kunststoff (Booster)
- Temperaturbereich: -10 bis 300 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 1 Grad Celsius
- Reaktionszeit: 3 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 13,2 Zentimeter
- Max. Reichweite: 150 Meter via Bluetooth
Beim ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer ist alles Notwendige für die Überwachung der Innentemperatur eines Stückes Fleisch in einer kleinen Verpackung enthalten. Es kam nur ein Paket an, in dem sich die Sonde des Thermometers sowie der zugehörige Booster befanden. Letzterer wird über zwei AAA-Batterien in Betrieb genommen, die auf der Rückseite eingesetzt werden und die bereits im Lieferpaket enthalten waren. Abgerundet wird der Lieferumfang durch gleich mehrere Anleitungen, darunter eine Bedienungsanleitung auf Deutsch, Französisch und Italienisch sowie eine Karte für die Kontaktdaten des Kundendiensts und eine Download-Karte mit QR-Code für das Herunterladen der zugehörigen App, „TempSpike“.
Dank der Bluetooth-Verbindung zwischen der Sonde und dem Booster müssen sich Nutzer keine Sorgen um verworrene Drähte machen. Im Test konnte auf maximal 50 Meter eine solide Verbindung hergestellt werden, was deutlich weniger ist als die 150 Meter, die ThermoPro angibt. Das ist aber eine klassische Marketing-Angabe, die nur unter Laborbedingungen erreicht werden kann. Bezüglich der Verarbeitung gab es wenig auszusetzen: Die Sonde besteht aus robustem Edelstahl mit einem Griffende aus Keramik, was einen angenehmen Kontrast darstellt. Der Booster besteht aus Kunststoff. Mit 6,5 Millimetern im Durchmesser ist die Sonde vergleichsweise dick und mächtig. Das Gerät hält bis zu 300 Grad Celsius am Griff aus und ist wie bereits erwähnt wasserdicht, wodurch es sowohl in der Fritteuse zum Einsatz kommen als auch in der Spülmaschine gereinigt werden kann.
An der Rückseite misst das ThermoPro TempSpike die Garraum-Temperatur und schlägt auf Wunsch Alarm, sobald die Temperatur den voreingestellten Bereich überschreitet. Interessant ist, dass im Gegensatz zur Konkurrenz bei diesem Modell nicht jede Messung der Temperatur automatisch protokolliert wurde. Die Temperaturgrafik erscheint erst dann, wenn manuell eine Aufzeichnung gestartet wird und landet auch nur dann im Speicher. Die Grafiken waren dafür sehr gut und sogar zoombar. Ebenso fragwürdig sind teilweise die voreingestellten Kerntemperaturen. Geht es nach ThermoPro, ist ein Steak bei 66 Grad Celsius im Kern „rosa“. Das entspricht nicht den üblichen Gargraddefinitionen.
Es ist von Vorteil, dass in der App die Temperatur manuell eingestellt werden kann. Einmal abgesehen von diesen zwei Kuriositäten macht die „TempSpike“-App einen grundsoliden Job und lässt sich intuitiv bedienen. Um das Smartphone mit dem Thermometer zu koppeln, muss die App zunächst im Google Play Store (Android 6.0 und höher) oder im App-Store (iOS 12.0 und höher) heruntergeladen werden. Das klappt kostenlos und in Sekundenschnelle. In der Anleitung gibt es tatsächlich entsprechende QR-Codes für beide mobilen Betriebssysteme. Für das anschließende Koppeln wird die Sonde aus dem Booster entfernt und Bluetooth auf dem Smartphone aktiviert. Anschließend klickt der Anwender in der App auf „Gerät hinzufügen“ und fertig. All das klappte im Test problemlos.
Hier eine kurze Bilderstrecke, wie die „TempSpike“-App während des Praxistests und davor aussah:


















Die Bedienung der Sonde ist sehr unkompliziert. Sie wird einfach in den dicksten Teil des Fleisches eingeführt. Dabei sollte beachtet werden, dass die Sonde so tief eingeführt wird, dass die Markierungslinie auf der Sonde nicht mehr sichtbar ist. Das hilft, die Sensoren und das Gerät selbst vor Hitze zu schützen. Sensoren im Plural? Ja, es sind nämlich gleich zwei Sensoren verbaut: Einer misst die Temperatur im Inneren des Garguts in einem Bereich von 0 bis 100 Grad Celsius, der andere die Temperatur im Garraum im Bereich von -10 bis 300 Grad Celsius. Die maximale Messabweichung beträgt laut Hersteller ± 1 Grad Celsius, das Messintervall nur 3 Sekunden.
Erfasste Daten werden in der Sonde digital verarbeitet und per Funk (meistens Bluetooth) an eine Basisstation oder direkt an eine App übertragen. Damit das kabellos funktioniert, sind in der Sonde ein kleiner Akku sowie eine hitzebeständig gekapselte Elektronik verbaut. Wichtig ist die Trennung der Messzonen: Die Spitze der Sonde ist für hohe Temperaturen im Fleisch ausgelegt, während der hintere Bereich die Elektronik schützt und oft zusätzlich die Umgebungstemperatur erfasst. So gibt es präzise Messergebnisse in Echtzeit, ohne den Grill ständig öffnen zu müssen.
Bevor es um die Erkenntnisse aus den Praxistests geht, noch kurz zur Stromversorgung. Die Sonde hat einen integrierten Akku und wird geladen, indem sie in den zugehörigen Booster gesteckt wird. Mit einer vollständigen Aufladung kann die Sonde bis zu 36 Stunden am Stück genutzt werden – das war einer der besten Werte im Test, verglichen mit den kabellosen Alternativen. Eine komplette Aufladung dauert mit 4 Stunden aber auch wesentlich länger als beim Testsieger von Meater, der dafür nur 30 Minuten benötigte. Der Booster funktioniert batteriebetrieben, wobei die beiden AAA-Batterien sehr lange halten und vielleicht einmal im Jahr getauscht werden müssen. Eine entsprechende LED-Anzeige am Booster zeigt an, wann Sonde und Booster geladen werden müssen. Alternativ gibt es auch einen Alarm über die App.
Damit zum Test, der zusammen mit dem Test von verschiedenen Elektrogrills durchgeführt wurde. Dafür wurde die Sonde des Grillthermometers mittig sowohl in ein Steak als auch in ein Stück Putenfleisch gesteckt und die entsprechenden Presets in der App ausgewählt. Anschließend wurde notiert, wie stabil sich die Messwerte präsentieren. Hier konnte das TP961 von ThermoPro überzeugen, alle Temperaturverläufe waren stabil und konstant. Beeindruckend war vor allem die schnelle Reaktionszeit, denn das Thermometer reagierte innerhalb von 3 bis 5 Sekunden auf Temperaturveränderungen und zeigte anschließend einen stabilen Messwert an. In dieser Kategorie schnitt kein Grillthermometer im Praxistest besser ab.
Um abschließend noch die Messgenauigkeit zu prüfen, führten die Tester sowohl einen Hitzetest als auch einen Kältetest durch. Dabei fiel auf, dass die Abweichungen sowohl beim Einführen der Sonde in kochendes Wasser (100 Grad Celsius) als auch in kaltem Wasser (13 Grad Celsius) niemals mehr als 0,5 Grad Celsius in beide Richtungen betrugen. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und sogar besser als die Herstellerangabe (± 1 Grad Celsius). Nur das kabelgebundene Modell von ThermoPro, das TP17, und der Testsieger Meater Pro schnitten noch besser ab. Praktisch fielen zudem die zahlreichen Vorlagen für Fleischsorten und Gargrade auf, aus denen die Tester in der App wählen konnten.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer überzeugte im Praxistest durch eine benutzerfreundliche App, genaue Temperaturmessungen und eine hohe Bluetooth-Reichweite von bis zu 50 Metern in der Praxis und bis zu 150 Metern auf dem Papier. Das Modell verfügt über die Schutzart IP67 und kann damit sicher mit Asche und Staub sowie im Regen verwendet werden. Sehr positiv fiel im Test die schnelle Reaktionszeit von nur 3 bis 5 Sekunden auf. Die akkubetriebene Sonde erreichte eine lange Akkulaufzeit und maß die Temperatur an zwei Stellen (Kerntemperatur und Garraum). Schwächen gibt es wenige, höchstens den vergleichsweise großen Durchmesser der Sonde (6,5 Millimeter) und das Fehlen einer Cloud-Anbindung.








































































- Wasserdicht und staubdicht nach Schutzart IP67
- Exakte Temperaturmessungen an zwei Stellen (Kerntemperatur und Garraum)
- Grafischer Temperaturverlauf in der App
- Zahlreiche Alarmfunktionen via App
- Hohe Bluetooth-Reichweite (bis zu 50 Meter in der Praxis)
- Extrem kurze Reaktionszeit im Test (3 bis 5 Sekunden)
- Voreingestellte Fleischsorten und Gargrade verfügbar
- Sehr lange Akkulaufzeit der Sonde (bis zu 36 Stunden)
- Sonde für Reinigung in Spülmaschine geeignet
- Hitzebeständig bis 300 Grad Celsius
- Garvoreinstellungen in der App deutlich zu hoch
- Vergleichsweise dicker Fühler (6,5 Millimeter Durchmesser)
- Bedienungsanleitung nicht immer verständlich
- Keine Cloud-Anbindung
- App-Nutzung zwingend für den Betrieb erforderlich
FAQ
3. Einziges Grillthermometer mit zwei Sonden: Das ThermoPro TP17 mit langen Edelstahlfühlern
Das Thermo-Pro TP17 ist eines der älteren und klassischen Modelle des chinesischen Herstellers ohne App oder sonstigen Schnickschnack. Das TP17 ist ein schlichtes Sondenthermometer, das kabelgebunden funktioniert und über wenige Extras oder besondere Features verfügt. Eine App-Steuerung ist nicht vorgesehen, stattdessen erfolgt jeder Bedienschritt am Gerät selbst. Damit ist das Grillthermometer eine gute Wahl für alle „Oldschool“-Griller, die einfach ein solides Thermometer suchen, das seine Aufgabe zuverlässig erledigt. Bevor es aber an die Erfahrungswerte aus dem Test geht, hier noch eine kurze Übersicht über dessen wichtigsten Eigenschaften laut der Anleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 7,3 x 6,3 x 1,7 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe / Display) / 173 Gramm (mit Display)
- Material: Edelstahl (Sonden), Kunststoff (Gehäuse und Display)
- Temperaturbereich: -10 bis 300 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 1 Grad Celsius
- Reaktionszeit: Eine Sekunde (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 16,5 Zentimeter
- Maximale Reichweite: 100 Zentimeter (Länge des Sondenkabels)
Das ThermoPro TP17 Grillthermometer kam gut verpackt in einem Kunststofftablett an, das noch einmal in einem dünnen Karton verstaut war. Die beiden Sonden sind jeweils mit einem Draht zusammengewickelt und haben an der Spitze Abdeckungen aus Kunststoff, die versehentliche Verletzungen bei der Nutzung sowie beim Transport verhindern sollen. Das Display des Thermometers verfügte bei der Lieferung ebenfalls über eine Schutzfolie, um Kratzer zu verhindern. Das Lieferpaket war umfangreich: Neben dem Display und den beiden Sonden aus Edelstahl befinden sich im Paket ein Clip für die Befestigung, mehrere Anleitungen und eine AAA-Batterie. Letztere wird auf der Rückseite des Displays eingelegt, um direkt loszulegen.
Das Setup-Handbuch hilft bei allen Fragen zum Produkt weiter und war für die Tester sehr leicht verständlich. Es sind zahlreiche Bilder und Schritt-für-Schritt-Anleitungen integriert, die bei der ersten Einrichtung helfen. Das ist aber eher überflüssig, denn die Funktionsweise des Thermometers ist eigentlich selbsterklärend. Neben dem Clip, der dazu gedacht ist, das Thermometer direkt am Grillrost zu befestigen, gibt es zwei weitere Montagemöglichkeiten: Die erste ist der Standfuß, der einfach an der Rückseite ausgeklappt werden kann und ein Aufstellen auf Tischen ermöglicht. Die zweite sind gleich zwei Magneten auf der Rückseite, die das Anhaften an jede metallische Oberfläche ermöglichen. Das kann die Seite eines Grills oder die Front eines Ofens sein.
Damit zur Bedienung des Thermometers, die sehr einfach ist. Auf der Rückseite des Displays gibt es dafür zwei kleine Schieberegler: Der eine Regler hat drei Einstellungen: Stufe 1 ist „Aus“, Stufe 2 ist „An“ und auf Stufe 3 kann der Timer aktiviert werden. Direkt daneben lässt sich über den zweiten Schieberegler klären, ob die Anzeige der Temperatur in Grad Celsius (°C) oder in Grad Fahrenheit (°F) erfolgen soll. Alle weiteren Einstellungen lassen sich anschließend über vier Drucktasten unterhalb des Displays auswählen. Die Tasten sind am Gehäuse beschriftet, doch für eine genaue Erklärung aller Funktionen mussten die Tester doch die Anleitung nutzen. Diese half aber bei allen offenen Fragen mit ausführlichen Erklärungen weiter.
Das Thermometer ist in der Lage, Temperaturen in einem Bereich von -10 bis 300 Grad Celsius abzudecken. Die maximale Messabweichung liegt laut ThermoPro bei ± 1 Grad Celsius. Im sogenannten Gargrad-Menü lässt sich die Kerntemperatur von verschiedenen Fleischsorten messen, darunter Rind, Geflügel, Schinken, Schwein oder auch Fisch. Eine manuelle Einstellung ist ebenfalls möglich und wurde im Test für die Sondengenauigkeit verwendet. Auch die Garstufe kann über die Fronttasten zwischen Well Done, Medium, Medium Rare und Rare eingestellt werden. Der Timer konnte im Test in einem Bereich von einer Sekunde und 99 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden eingestellt werden.
Hiervon waren die Tester ausnahmsweise nicht angetan, denn die Voreinstellungen für die meisten Fleischsorten waren sehr ungenau. Das war schon beim kabellosen ThermoPro TempSpike der Fall. Die Einstellung „Rindfleisch Medium“ zum Beispiel zielt auf eine Kerntemperatur von knapp über 71 Grad Celsius (160 Grad Fahrenheit) ab. Das ist nach den Grillstandards hierzulande eigentlich schon „Well Done“ und nicht mehr „Medium“. Ein weiteres Beispiel gefällig? Schweinefleisch soll erst bei fast 77 Grad Celsius (170 Grad Fahrenheit) in der Kerntemperatur „durch“ sein. Das sind veraltete Vorstellungen, denn selbst das U.S. Department for Agriculture (USDA, Landwirtschaftsministerium der USA) hat die Grenze hier auf etwa 63 Grad Celsius (145 Grad Fahrenheit) gesetzt.
Grilltemperaturen schwanken naturgemäß und variieren je nach Position im Grill stark. Sehr ungenau sind oft Deckelthermometer, allein durch die Konstruktion bedingt. Und nicht zuletzt spielen Verschleiß und äußere Einflüsse eine wichtige Rolle. Typische Verschleißteile sind die Fühler, die mit der Zeit durch Hitze, Feuchtigkeit oder Kabelknicke ungenauer werden. Auch Feuchtigkeit beim Reinigen kann in die Sonde dringen und zu Messfehlern führen. Wer unsicher ist, ob das Thermometer noch richtig funktioniert, sollte es regelmäßig anhand von Referenzpunkten wie kochendem Wasser (100 Grad Celsius) überprüfen. Wenn sich deutliche Abweichungen zeigen, ist ein Austausch der Sonde meistens unumgänglich.
Bevor es an die Erkenntnisse aus dem Praxistest geht, noch kurz zur Stromversorgung. Anders als die beiden Modelle vor dem ThermoPro TP17 hat dieses Grillthermometer keinen integrierten Akku, sondern wird über eine AAA-Batterie betrieben, die an der Rückseite in das Gehäuse eingesetzt wird. Die Batterie erlaubt eine kontinuierliche Nutzung, sobald das Thermometer über einen der beiden Schiebeschalter an der Rückseite eingeschaltet wird. Die Laufzeit konnte im Rahmen des mehrtägigen Tests nicht überprüft werden, aber die langjährige Testerfahrung mit solchen Produkten lässt auf eine Laufzeit von mehreren Monaten bis zu einem Jahr schließen, bevor die Batterie ausgetauscht werden muss. Wird das Grillthermometer dagegen sehr intensiv genutzt, fällt die Laufzeit kürzer aus.
Damit zum Test, der wie bei allen Grillthermometern zusammen mit verschiedenen Elektrogrills durchgeführt wurde. Dafür steckten die Tester jeweils eine Sonde mittig in ein Stück Rindfleisch (Steak) sowie in ein Stück Geflügel (Putenfleisch). Anschließend wurden die passenden Einstellungen über die Bedientasten am Display getroffen und notiert, wie stabil sich die Messwerte während des Grillvorgangs präsentieren. Hierbei konnte das ThermoPro TP17 überzeugen, auch wenn es etwas größere Schwankungen zeigte als das kabellose TempSpike-Modell. Dafür war die Reaktionszeit mit nur 3 bis 5 Sekunden hervorragend und genauso schnell wie beim TempSpike-Gerät. In dieser Kategorie machte dem chinesischen Hersteller niemand etwas vor.
Für den Test der Messgenauigkeit der beiden Sonden führten die Tester zum Abschluss noch einen Hitze- sowie einen Kältetest durch. Dabei wurde jeweils eine der Sonden für knapp eine Minute in Eiswasser bei etwa 13 Grad Celsius und in einen Topf mit kochendem Wasser bei circa 100 Grad Celsius gehalten. Das Resultat: Das Thermometer zeigte erneut sehr schnell einen stabilen Messwert an, der höchstens um ein Grad Celsius nach oben oder nach unten von der Fixtemperatur abwich. Das ist genau der Wert, den der Hersteller in seiner Produktbeschreibung angibt, und nur der Testsieger von Meater war in dieser Hinsicht noch klar besser.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das ThermoPro TP17 Grillthermometer war das einzige Modell im Test, das über gleich zwei Sonden zum gleichzeitigen Überwachen und Messen der Temperatur verfügt. Das bietet den Vorteil, zwei unterschiedliche Fleischsorten zu beobachten oder den Temperaturverlauf an zwei Stellen ein- und desselben Fleischstücks zu beobachten. Positiv aufgefallen sind im Test das große Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung, die sehr schnelle Reaktionszeit und die genauen Temperaturanzeigen. Die Bedienung funktioniert unkompliziert über Schieberegler und Drucktasten, eine zugehörige App und „Extra-Features“ gibt es aber nicht. Sonst gibt es wenig zu kritisieren, höchstens die ungenauen Voreinstellungen, was Gargrade und Fleischsorten betrifft.






































































- Einziges Grillthermometer mit zwei Sonden aus Edelstahl
- Großes Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung
- Sehr schnelle Reaktionszeit im Test (nur 3 bis 5 Sekunden)
- Hohe Messgenauigkeit mit nur sehr geringen Abweichungen
- Simple und unkomplizierte Bedienung über Tasten am Gerät
- Vergleichsweise lange Sonden (16,5 Zentimeter)
- Vielseitige Anwendung (viele Fleischsorten und Garstufen)
- Alarmfunktion verhindert Überkochen und erleichtert die Überwachung
- In zwei Farbdesigns erhältlich (Silber und Schwarz)
- Flexible Montageoptionen (Clip, Magnete und Standfuß)
- Keine App-Steuerung möglich
- Ohne „Features“ und „Extras“ wie bei der Konkurrenz
- Voreinstellungen zu Gargraden und Fleischsorten oft ungenau
- Begrenzte Reichweite, da kabelgebunden (100 Zentimeter pro Sonde mit Kabel)
- Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 300 Grad Celsius
FAQ
4. Beste Verarbeitung im Test: Das RÖSLE 25086 Grillthermometer mit präzisen Messergebnissen für Einsteiger
Anders als ein Großteil der Konkurrenz verzichtet RÖSLE bei seinem kabelgebundenen Gerät auf eine zugehörige App sowie zusätzliche Komfortfunktionen und fokussiert sich stattdessen darauf, was wirklich zählt. Dazu gehören eine gute Verarbeitung, präzise Messergebnisse und eine leichte Bedienung. Vor allem die einfache Bedienung macht das Thermometer zum idealen Grillthermometer für Einsteiger, die direkt loslegen wollen. Vor dem Blick auf die Erkenntnisse aus dem Praxistest gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Thermometers laut der Anleitung von RÖSLE:
- Maße / Gewicht: 18 x 4,8 x 2 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 146 Gramm
- Material: Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Gehäuse und Display)
- Temperaturbereich: -10 bis 250 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: Keine Angabe
- Reaktionszeit: 10 bis 20 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 16,5 Zentimeter
- Maximale Reichweite: 100 Zentimeter (Länge des Sondenkabels)
Bereits beim Auspacken wurde ersichtlich, an welche Zielgruppe sich das RÖSLE 25086 Grillthermometer richtet. Es handelt sich um ein klassisches, kabelgebundenes Thermometer, das als sofort einsatzbereites Set in einer kleinen Kunststoffschale geliefert wird, die zusätzlich in einem Karton verstaut war. Das Set umfasst eine digitale Anzeigeeinheit (Display) mit einer Größe von 2,0 Zoll oder 5,08 Zentimetern, eine hitzebeständige Sonde aus Edelstahl mit Kabel sowie zwei CR-2032-Knopfzellen für die Stromversorgung des Geräts. Die Ausführung machte einen durchdachten Eindruck, mit dem klaren Fokus darauf, möglichst schnell mit dem Messen und Überwachen der Grilltemperatur zu beginnen. Der Lieferumfang und die Bedienlogik richten sich also an Einsteiger, die auf zusätzliche Komfortfunktionen verzichten können.
Dementsprechend einfach läuft die Inbetriebnahme des Grillthermometers ab. Nach dem Einlegen der beiden Knopfzellen wird die Messsonde über das Kabel seitlich mit dem Gerät verbunden. Anschließend kann das Thermometer über eine der beiden Drucktasten neben dem Display eingeschaltet und direkt verwendet werden. Über die zweite Taste und den zugehörigen Drehschalter rechts neben dem Display ist es möglich, aus zahlreichen verschiedenen Voreinstellungen zu wählen, was Fleischsorten und Gargrade betrifft. Zu den Fleischarten, die im Test eingestellt werden konnten, gehören Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Geflügel und Fisch. Darüber hinaus gibt es einen manuellen Modus. Bei den Gargraden bietet RÖSLE die klassischen Abstufungen Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done. In der Praxis heißt das: Es werden Fleischsorte und Gargrad ausgewählt, das Thermometer setzt automatisch die passende Zieltemperatur und meldet sich mit einem akustischen Alarm, wenn die Zieltemperatur erreicht ist.
Übrigens: Wer lieber alle Temperaturanzeigen in Grad Fahrenheit (°F) statt Grad Celsius (°C) angezeigt bekommen will, kann das bei dem RÖSLE-Modell über einen kleinen Schiebeschalter an der Rückseite des Geräts einstellen. Etwas schade ist, dass das Thermometer nur auf Temperaturen im Bereich von -20 bis 250 Grad Celsius ausgerichtet ist – das gilt sowohl für die Messung der Kerntemperatur (meistens wesentlich niedriger) als auch für die Messung der Garraumtemperatur (potenziell höher, je nach Umgebung). Die im Test besser platzierten Modelle schaffen jeweils bis zu 300 Grad Celsius und der Testsieger von Meater ist sogar bis zu 550 Grad Celsius hitzebeständig. Zudem muss wie schon bei den Modellen von ThermoPro erwähnt werden, dass RÖSLE bezüglich der Voreinstellungen auf der „sicheren“ Seite bleibt und eher zu hohe Werte angibt, als es für ein optimales Garerlebnis notwendig wäre. Daher liegen die Gargrade oft 2 bis 5 Grad Celsius über dem, was BBQ-Enthusiasten in der Regel anpeilen.
Bezüglich der Montage standen den Testern zwei Optionen zur Verfügung: Einerseits hat das Grillthermometer von RÖSLE ganz klassisch einen Standfuß, der hinten im Gerät versteckt ist und sich schnell ausklappen lässt. So ist ein Aufstellen am Tisch möglich, wenn der Grill eine Ablagefläche hat oder es sich um einen Tischgrill handelt. Etwas praktischer ist die Möglichkeit, das Thermometer über einen Magneten an der Rückseite direkt an eine metallische Oberfläche anzuhaften – beispielsweise an der Front eines Grills oder Ofens. Die Anzeige des Thermometers erfolgt in Deutsch, Englisch oder Französisch. Im Test konnte direkt zu Beginn festgelegt werden, welche Sprache das Display anzeigen soll.
Die Kerntemperatur hingegen misst die Temperatur im Inneren des Fleisches, im besten Fall am dicksten Stück. Sie gilt als verlässlicher Indikator dafür, wann ein Stück Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat. In der Praxis arbeiten aber beide Werte zusammen: Eine stabile Temperatur im Garraum sorgt für einen gleichmäßigen Garprozess, während die Kerntemperatur dem Nutzer aufzeigt, wann das Ziel erreicht ist. Gerade beim indirekten Grillen oder bei sehr dicken Fleischstücken ist es wichtig, sich nicht allein auf die Garraumtemperatur zu verlassen, da sie nichts darüber aussagt, wie sehr das Innere schon gegart ist.
Damit zum Test, in dem das Grillthermometer verschiedene Szenarien durchlaufen musste. Um die Messgenauigkeit zu prüfen, standen zunächst ein Hitze- und ein Kältetest auf dem Programm. Beide wurden mit einem mit Wasser gefüllten Topf durchgeführt, der allerdings einmal mit Eiswürfeln auf circa 13 Grad Celsius heruntergekühlt und einmal auf einer Herdplatte auf etwa 100 Grad Celsius erhitzt wurde. Nun wurde beobachtet, wie groß die Abweichungen zum Referenzwert sind und ob es große Schwankungen bei der Temperatur gibt. Das RÖSLE-Thermometer schnitt insgesamt mit „Gut“ ab. Es gab nur sehr geringe Messabweichungen um ein halbes Grad nach oben oder nach unten und es kam kaum zu starken Veränderungen der Temperatur, sobald sich ein Messwert eingestellt hatte.
Allerdings gab es hier auch den größten Nachteil des Thermometers und das ist die Reaktionszeit: Knapp 22 Sekunden dauerte es im Durchschnitt, bis das Grillthermometer von RÖSLE einen wirklich stabilen Messwert anzeigte. Zuvor näherte sich das Gerät im Test nur nach und nach dem tatsächlichen Wert an. Hier waren die Modelle von ThermoPro mit nur 3 bis 5 Sekunden Reaktionszeit klar überlegen. Gerade beim Wenden des Fleisches im Praxistest und beim Öffnen des Grilldeckels ließ sich der Garverlauf weniger unmittelbar kontrollieren. Positiv war dagegen, dass die Sonde einfach im Fleisch stecken bleiben konnte, als im weiteren Verlauf des Praxistests die Kerntemperatur eines Stückes Rindfleisch (Steak) und einer Geflügelbrust (Pute) überprüft wurden.
Abschließend noch kurz zur Stromversorgung, die ebenfalls bei jedem Grillthermometer im Test geprüft wurde. Beim RÖSLE-Modell fiel der Test recht kurz aus, da es keinen Akku zum Aufladen gibt. Die beiden eingesetzten Knopfzellen versorgten das Gerät zuverlässig mit Strom. Für die Tester war es schwer möglich, zu prüfen, wie lange diese wirklich durchhalten. Dafür stützt sich die tipps.de-Redaktion in der Regel auf langfristige Erfahrungswerte von vergleichbaren Elektroprodukten. Bei üblicher Nutzung im Sommer können Nutzer bei Lithium-Batterien von einer Nutzungsdauer über etwa zwei Grillsaisons hinweg ausgehen, ehe die Knopfzellen getauscht werden müssen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das RÖSLE 25086 ist ein schlichtes Grillthermometer, das vor allem mit diesen Eigenschaften punktet: Eine einfache Bedienung, eine gute Verarbeitung und präzise Messergebnisse. Zwar gibt es keine zugehörige App und auch sonst wenig Schnickschnack, doch gerade für Einsteiger ist das eher ein Vorteil. So lässt sich der Fokus schnell auf das Grillen legen. Positiv ist zudem, dass sich das Thermometer auf zwei verschiedene Arten (Magnet und Standfuß) befestigen lässt und es verschiedene Einstellungen zu Fleischarten und Gargraden gibt. Hier allerdings liegt auch das altbekannte Problem, dass die Voreinstellungen für echte Grill-Enthusiasten deutlich zu hoch angesetzt sind. Darüber hinaus verhinderte die recht langsame Reaktionszeit des Thermometers eine noch bessere Platzierung im Gesamtranking.








































































- Bestes Modell für Einsteiger im Test
- Saubere Verarbeitung von Sonde, Gehäuse und Bedienelementen
- Sehr leichte und intuitive Bedienung über Tasten und Drehregler
- Präzise Messergebnisse im Test (kaum Abweichungen)
- Vergleichsweise lange Sonde (16,5 Zentimeter)
- Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten (viele Gargrade und Fleischarten)
- Großes Display (2,0 Zoll / 5,08 Zentimeter)
- Zwei Arten der Befestigung möglich (Magnet und Standfuß)
- Mit Alarmfunktion ausgestattet
- Messfühler mit zwei Sensoren für Kern- und Garraumtemperatur
- Sehr lange Reaktionszeit (im Schnitt 22 Sekunden)
- Keine App-Steuerung möglich
- Begrenzte Reichweite, da kabelgebunden (105 Zentimeter)
- Ohne besondere Zusatzfeatures
- Voreinstellungen der Gargrade oftmals deutlich zu hoch
- Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 250 Grad Celsius
FAQ
5. Schnellste Aufladung im Test: Das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer mit guter Ausstattung
Das BFOUR BF-30 Pro ist eines der wenigen kabellosen Grillthermometer im Test, das sich im Alltag sehr schnell in Betrieb nehmen lässt. BFOUR fokussiert sich beim BF-30 Pro auf das Wesentliche, auch wenn das Design der App teilweise darunter leidet. Den Testern der Redaktion von tipps.de lag das Thermometer für einen ausführlichen Praxistest vor, bei dem sich vor allem der Akku des Geräts als besonders herausstellte. Welche Stärken und Schwächen die Tester sonst noch ermittelten, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es noch einen kleinen Überblick über die zentralen Eigenschaften des Grillthermometers laut der beigefügten Bedienungsanleitung:
- Maße / Gewicht: 14 x 1,2 x 1,2 Zentimeter (L x B x H) / 98 Gramm (mit Booster)
- Material: Edelstahl (Sonde), Keramik (Griff), Kunststoff (Booster)
- Temperaturbereich: 0 bis 400 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 0,5 Grad Celsius
- Reaktionszeit: 1 bis 2 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 10,6 Zentimeter
- Max. Reichweite: 100 Meter via Bluetooth
Bei der Lieferung des BFOUR BF-30 Pro war alles enthalten, was für den direkten Einstieg benötigt wird: Eine Temperatursonde aus Edelstahl, die Lade- und Basisstation, im Fachjargon auch Booster genannt, mit integriertem Display und ein USB-Ladekabel. Abgerundet wurde das Lieferpaket durch eine kurze Anleitung, die über einen QR-Code verfügt, der für den Download der App genutzt werden kann. Zusatzmaterial wie Clips oder Montageoptionen gibt es nicht, der Fokus ist von BFOUR stark auf das Motto „auspacken, koppeln und losgrillen“ gelegt. Positiv fiel den Testern aber die Anleitung auf, die auf nur wenigen Seiten alle wichtigen Schritte für die Inbetriebnahme und die korrekte Nutzung erklärt.
Bei der Verarbeitung machte das Gerät auf die Tester einen soliden Eindruck für seine Preisklasse. Die Sonde ist aus Edelstahl gefertigt und wirkt robust genug für den Grillalltag und die Reinigung. Positiv ist, dass sie Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius standhalten kann, der zweitbeste Wert im Test nach dem Testsieger von Meater. Der Booster ist leicht und überwiegend aus Kunststoff gefertigt, was zwar funktional, aber nicht besonders hochwertig wirkt. Haptik und Spaltmaße sind ordentlich, wenn auch weit nicht auf Premium-Niveau. Negativ wurde vermerkt, dass das Gerät bei der Lieferung noch nicht aufgeladen war. Das ist kein Weltuntergang, aber direkt loslegen konnten die Tester so eben auch nicht.
Die Bedienung des Grillthermometers ist erfreulich unkompliziert. Zunächst sollte die App heruntergeladen werden, denn das Thermometer kann zwar auch ohne App genutzt werden, dann sieht der Anwender aber ausschließlich den Messwert und hat keine Möglichkeiten, Einstellungen zu treffen. Für eine korrekte Nutzung ist der Download der App also unumgänglich und sinnvoll. Das Positive gleich vorweg: Die App ist komplett kostenlos und es besteht kein Anmelde- oder Kontozwang. Genau an dieser Stelle sammelte das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz Pluspunkte. Um die Sonde mit der App zu koppeln, muss sie einfach aus dem Booster entnommen werden. Der Rest funktioniert automatisch über Bluetooth und den Button „Gerät hinzufügen“ auf der Starseite der App.
Nach dem Herunterladen der App können verschiedene Einstellungen zur Fleischart (Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Pute, Fisch und Hähnchen) vorgenommen werden, wobei es für jede Sorte bereits voreingestellte Gargrade gibt. Diese sind, wie bereits von den zuvor getesteten Modellen gewohnt, tendenziell etwas zu hoch gesetzt, auch wenn das beim BFOUR BF-30 Pro noch vergleichsweise moderat ist. Anschließend wird die Sonde mittig in das dickste Stück des Fleisches gesetzt und auf Start gedrückt. Die App liefert nun detaillierte Messwerte und sogar Temperaturverläufe, wenn das gewünscht ist. Sobald das Fleisch fertig ist, meldet sich nicht nur der Booster mit einem Piepton, sondern auch das Handy über eine Push-Benachrichtigung. Auf Wunsch kann das in den Einstellungen aber deaktiviert werden.
Hier eine kurze Übersicht, wie die BFOUR+-App im Praxistest der tipps.de-Redaktion aussah:


















Einen kleinen Nachteil gibt es bezüglich der App allerdings noch zu erwähnen: Das Design. Die App wirkt optisch nicht mehr zeitgemäß. Dafür funktionierte sie im Test zuverlässig und war recht einfach zu steuern. Im Vergleich mit den hochmodernen Apps von Meater und ThermoPro, die deutlich umfangreicher sind, hinkte die App dieses Thermometers aber hinterher.
Bevor es gleich an die konkreten Erkenntnisse aus der Praxis geht, noch kurz zur Stromversorgung. Sowohl die Sonde als auch der Booster haben einen integrierten Akku, wobei die Sonde aufgeladen wird, indem sie in den Booster gesteckt wird. Die Ladezeit der vollständig entladenen Sonde bis hin zur kompletten Aufladung betrug im Test circa 45 bis 50 Minuten. Der Booster selbst wird über ein USB-A-auf-USB-C-Ladekabel geladen und bietet eine maximale Laufzeit von bis zu 90 Stunden. Die Ladezeit bis zur vollständigen Aufladung betrug im Test circa 3 Stunden.
Die elektronische Einheit oder das Display darf dagegen grundsätzlich nicht in Wasser getaucht werden. Hier reicht es aus, die Oberfläche mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen. Bei kabellosen Modellen wie dem von BFOUR ist es zudem wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die Ladekontakte frei von Fett und Rückständen sind, da sonst die Ladeleistung stark beeinträchtigt werden kann.
Einen kleinen Haken gab es bei den Tests der Messgenauigkeit. Diese wurden einmal mit einem Topf kaltem Wasser (13 Grad Celsius) und einmal mit einem Topf kochendem Wasser (100 Grad Celsius) durchgeführt. Dabei zeigten sich in der Praxis Abweichungen von mehr als einem Grad nach oben und unten, gerade beim kochenden Wasser. Das fällt im Alltag kaum ins Gewicht, ist aber nicht vollständig präzise. Negativ fiel außerdem die Reaktionszeit aus: Es dauerte im Test fast 30 Sekunden, bis die App und der Booster am Display einen stabilen Messwert anzeigten. In dieser Hinsicht ist die Konkurrenz, gerade von ThermoPro, dem BFOUR-Thermometer deutlich überlegen.
Ein weiteres Problem zeigte sich beim Praxistest im Alltag, wo die Sonde einmal in ein Stück Rindfleisch (Steak) und einmal in ein Stück Geflügel (Putenbrust) gesteckt wurde: Mit einer Länge von nur 10,6 Zentimetern war die Sonde die mit Abstand kürzeste im Test, was die Handhabung erschwerte. Bei größeren Fleischstücken war es schwer, die Mitte des Fleisches genau zu treffen, da die Sonde einfach zu kurz war. Keine Probleme gab es immerhin bei der Bluetooth-Reichweite. Zwar sind die vom Hersteller angegebenen 100 Meter ein Laborwert, aber bis zu 25 Meter waren unter guten Bedingungen und ohne Hindernisse möglich.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer punktet in erster Linie mit einer einfachen Einrichtung, einer unkomplizierten App-Verbindung und einer sehr schnellen Aufladung, gerade, was die Sonde betrifft. Positiv hervorzuheben sind außerdem die hohe Reichweite, die kabellose Nutzung und die Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone. Leider gab es leichte Abweichungen bei der Messgenauigkeit und die Reaktionszeit des Thermometers fiel vergleichsweise langsam aus. Zudem ist die Sonde mit 10,6 Zentimetern für viele Anwendungen zu kurz. Die App wirkte zudem nicht sonderlich modern. tipps.de empfiehlt das Gerät daher allen, die ein begrenztes Budget haben und mit kleinen Messabweichungen gut leben können.














































































- Starker Akku mit Schnellladefunktion (5 Minuten für 4 Stunden)
- Unkomplizierte Einrichtung der App ohne Anmeldung
- App kostenlos für Android und iOS erhältlich
- Push-Benachrichtigungen beim Erreichen der Zieltemperatur
- Grafischer Temperaturverlauf in der App
- Kabellose Nutzung mit hoher Reichweite (bis zu 25 Meter via Bluetooth)
- Vielseitige Einsatzmöglichkeiten (mehrere Fleischarten und Gargrade in der App)
- Ordentliche Verarbeitung aller Einzelteile
- Sonde nach Schutzart IP67 gegen Wasser geschützt (für Spülmaschine geeignet)
- Vergleichsweise leicht (98 Gramm mit Booster)
- Hitzebeständig bis 400 Grad Celsius
- App machte im Test einen altmodischen Eindruck
- Vergleichsweise kurze Sonde (nur 10,6 Zentimeter)
- Leichte Abweichungen bei der Messgenauigkeit
- Reaktionszeit lässt zu wünschen übrig (circa 30 Sekunden)
- Einstellungen der Gargrade in der App etwas zu hoch
FAQ
6. Einfache Steuerung per Touchdisplay: WMF-Grillthermometer mit hochwertiger Verarbeitung
Eines der vielseitigsten Grillthermometer, das den Testern der tipps.de-Redaktion im Rahmen des mehrwöchigen Praxistests vorlag, ist das WMF-Grillthermometer. Es lässt sich nicht nur für den Sonntagsbraten oder das Steak vom Grill verwenden, sondern erlaubt auch, die Temperatur von Babynahrung zu überprüfen oder selbst den Auftauvorgang von Gefrorenem zu überwachen. Begeistert hat die Tester dabei vor allem die einfache Bedienung, die nur bei diesem Modell im Test via Touchscreen funktionierte. Welche Stärken und Schwächen sich im Praxistest sonst noch herausstellten, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Thermometers laut der Bedienungsanleitung:
- Maße / Gewicht: 21 x 9 x 4 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 104 Gramm
- Material: Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Gehäuse und Display)
- Temperaturbereich: -20 bis 250 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 1 bis 3 Grad Celsius
- Reaktionszeit: 5 bis 15 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 17,5 Zentimeter
- Maximal Reichweite: 60 Zentimeter (Länge des Sondenkabels)
Das WMF-Grillthermometer kam als Komplettpaket in einem kleinen Karton an. Bereits beim Auspacken wurde klar, welche Zielgruppe das Thermometer anspricht: Denn das Lieferpaket ist bewusst klein gehalten und besteht lediglich aus dem Gehäuse (mit Touchdisplay), der Sonde mit einer Gummikappe an der Spitze, zwei AAA-Batterien für die Inbetriebnahme der Anzeige und einer Anleitung. Letztere war eine der besseren im Test und lieferte auf fast jede Frage, die sich im Verlauf des Tests stellte, eine Antwort. Käufer erhalten ein Komplettset, mit dem sich direkt losgrillen lässt, das aber nicht erweiterbar und auf eine einfache Anwendung ausgelegt ist.
Alle Teile machten auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck, was sich im Testverlauf bestätigte. Das Gehäuse selbst besteht aus Kunststoff, während die eigentliche Sonde mit der Messspitze aus Edelstahl gefertigt ist. Damit gilt sie nicht nur als hitzebeständig (bis zu 250 Grad Celsius), sondern auch als lebensmittelecht. Dafür waren Kabel und Sonde anfälliger gegen mechanische Einflüsse als die höherplatzierten Geräte im Test. Ein klarer Nachteil ist zudem das Messkabel, das zwar ebenfalls auf bis zu 250 Grad Celsius ausgelegt ist, aber mit nur 60 Zentimetern das kürzeste im Test war. Etwas ausgeglichen wird das durch die Sonde, die mit 17,5 Zentimetern wiederum längste aller Thermometer im Test.
Die Einrichtung des Grillthermometers ist sehr einfach: Es werden die beiden AAA-Batterien in das Fach auf der Rückseite eingelegt und schon kann es losgehen. Ebenfalls an der Rückseite gibt es einen kleinen Schieberegler, mit dem das Gerät ein- und ausgeschaltet sowie der Timer aktiviert werden können. Einmal eingeschaltet, lässt sich die Sonde an der Seite des Geräts anschließen, dann kann mit dem Grillen begonnen werden. Nun kommt das Touchdisplay zum Einsatz, über das sich eine aus bis zu sieben Fleischsorten auswählen lässt. Das sind Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Hühnchen, Truthahn und Fisch. Kombiniert werden die Fleischarten mit fünf Gargraden: Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done. Wer mit dieser Auswahl nicht zufrieden ist, kann individuelle Einstellungen ganz ohne Presets vornehmen.
Anschließend gibt das Thermometer eine laute akustische Warnung von sich, sobald der Grenzwert erreicht oder überschritten wird sowie wenn er unter den gewünschten Temperaturbereich fällt. Erfahrene Grillmeister, die sich die Zeit lieber sparen, müssen nicht am Grill oder Ofen verweilen, sondern können die Timer-Funktion nutzen, um eine bestimmte Zeitspanne einzustellen. Leider gab es auch beim WMF-Thermometer das altbekannte Problem, dass die Voreinstellungen für die Fleischsorten oftmals um bis zu 2 Grad Celsius zu hoch getroffen sind, als es eigentlich erwartet wird. Das hat Sicherheitsgründe: Hersteller gehen bei diesen Angaben lieber auf Nummer sicher, damit wirklich alle Bakterien und Keime aus dem Fleisch gebraten werden.
Im Hinblick auf die Montage gibt es beim Grillthermometer von WMF zwei Möglichkeiten: Das Gerät hat einen ausklappbaren Standfuß auf der Rückseite, der genutzt wird, um das Thermometer beim Grillen mit einem Tischgrill aufzustellen. Zum anderen gibt es zwei kleine Magnete an der Rückseite, mit denen sich das Bratenthermometer einfach an jede metallische Oberfläche haften lässt. Das kann die Seitenablage des Grills oder die Front des Backofens sein. Die Stromversorgung erfolgt über zwei AAA-Batterien, die bereits bei der Lieferung enthalten sind. Wie lange diese durchhalten, ließ sich nicht exakt testen, aber Erfahrungswerte zeigen, dass es bei Geräten dieser Größe oft zwischen 8 und 15 Monaten sind.
Gerade bei Geräten mit voreingestellten Fleischprogrammen und Gargraden wie dem WMF-Thermometer wird so der gewünschte Garpunkt zuverlässig erreicht, ohne dass ständig die Zeit kontrolliert und das Fleischstück angeschnitten werden müssen. Das sorgt nicht nur für einen besseren Geschmack, sondern auch für mehr Sicherheit, gerade bei empfindlichen Lebensmitteln wie Geflügel, das nicht komplett durchgegart noch von Bakterien zersetzt sein kann.
Damit zum Abschluss der wichtigste Punkt: Wie hat das WMF-Grillthermometer in der Praxis abgeschnitten? Dafür zunächst einmal zur Messgenauigkeit. Dafür wurde das Thermometer zunächst in einen Topf mit kaltem Wasser (etwa 13 Grad Celsius) und anschließend in einen Topf mit kochendem Wasser (etwa 100 Grad Celsius) gehalten. Anschließend wurden die Unterschiede zwischen der Anzeige auf dem Thermometer und der tatsächlichen Temperatur notiert. Hier gab es kleine Abweichungen von ± einem bis 2 Grad Celsius, die aber bei Geräten dieser Preisklasse normal und nicht weiter relevant sind. Der Hersteller gibt das schließlich selbst an und spricht sogar von potenziellen Abweichungen von ± 1 bis 3 Grad Celsius. Teurere Geräte wie der Testsieger von Meater und die beiden Modelle von ThermoPro schnitten hier besser ab.
Positiv fiel den Testern aber die Reaktionszeit auf, die nur zwischen 10 und 15 Sekunden lag und damit die Angaben des Herstellers aus der Bedienungsanleitung bestätigte. Zwar waren andere Thermometer wie die Geräte von ThermoPro noch einmal deutlich schneller (3 bis 5 Sekunden), bis sich ein stabiler Temperaturwert einstellte, doch angesichts der Preisklasse und der Zielgruppe sind die 10 bis 15 Sekunden ein sehr solider Wert. Beim Praxistest mit einem Stück Rindfleisch und einem Stück Geflügel (Putenbrust), der auf mehreren Elektrogrills durchgeführt wurde, zeigten sich zudem die Vorteile der langen und gebogenen Sonde. Alle Alarmfunktionen funktionierten einwandfrei und beim Messer der Kerntemperatur gab es im Verlauf des Grillvorgangs kaum Abweichungen. Hier zeigte sich trotz der überschaubaren Ausstattung die Qualität des deutschen Herstellers.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das WMF-Grillthermometer ist ein solides Einsteigergerät mit klaren Stärken in der einfachen Bedienung via Touchscreen und der alltagstauglichen Ausstattung. Die sieben voreingestellten Fleischarten und fünf Gargrade erleichtern den Einstieg in das präzise Grillen, während Profis auch individuelle Einstellungen treffen können. In der Praxis wurde aber schnell klar, dass das Produkt eher auf die gelegentliche Nutzung ausgelegt ist. Die Messgenauigkeit ist nur mittelmäßig, genauso wie die Reaktionszeit. Die Temperaturführung über die Standardprogramme bietet eine gute Orientierung, bleibt aber bewusst im stark vereinfachten Bereich. Insgesamt positioniert sich das Thermometer damit im soliden Mittelfeld seiner Preisklasse.








































































- Einziges Modell mit Touchscreen im Test (einfache Bedienung)
- Komplettpaket mit Sonde, Batterien und Anleitung
- Montage mit ausklappbarem Standfuß oder Magneten möglich
- Mit sieben voreingestellten Fleischarten und fünf Gargraden
- Lange, gebogene Sonde für eine leichte Handhabung (17,5 Zentimeter Länge)
- Mit Alarmfunktion bei Temperaturüberschreitung ausgestattet
- Gute Wahl für Einsteiger in den Bereich des präzisen Grillens
- Mit einstellbarem Timer auf der Rückseite
- Vergleichsweise leicht und kompakt
- Gute Verarbeitung (Sonde aus Edelstahl, Gehäuse aus Kunststoff)
- Keine App-Steuerung möglich
- Messgenauigkeit und Reaktionszeit nur mittelmäßig
- Vergleichsweise kurzes Kabel der Sonde (60 Zentimeter)
- Für professionelle Grilleinsätze nur bedingt geeignet
- Voreinstellungen der Gargrade deutlich zu hoch
- Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 250 Grad Celsius
FAQ
7. Mit Multifunktions-Dock als Display und Ladestation: Das Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer
Das Easy Check Grillthermometer des Herstellers Outdoorchef in der Single-Version ist, wie der Name bereits anklingen lässt, mit genau einem Fühler ausgestattet und stellt einen guten Einstieg für Nutzer dar, die zuverlässig und gleichzeitig komfortabel den Gargrad von Steaks, Braten oder Geflügel im Blick behalten wollen. Dank der kabellosen Funktionsweise ist das Thermometer zudem perfekt für den Einsatz am Drehspieß geeignet. Dennoch reichte es im ausführlichen Praxistest der tipps.de-Redaktion aufgrund von Schwächen im Bereich der Messgenauigkeit nicht für einen der vorderen Plätze. Bevor es aber an die konkreten Erkenntnisse aus dem Test geht, gibt es an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Grillthermometers laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Maße / Gewicht: 12,5 x 0,5 x 0,5 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 155 Gramm (mit Booster)
- Material: Edelstahl (Sonde und Griff), Kunststoff (Booster)
- Temperaturbereich: -10 bis 300 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 1 Grad Celsius
- Reaktionszeit: 2 bis 5 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 12,5 Zentimeter
- Maximale Reichweite: 150 Meter via Bluetooth mit Repeater-Dock
Wie von anderen Grillthermometern aus der mittleren bis unteren Preisklasse schon bekannt, fällt der Lieferumfang des Outdoorchef Easy Check Single Thermometer bewusst schlank, aber funktional aus. Enthalten waren in einem kleinen Karton die kabellose Sonde, das Multifunktions-Dock und ein USB-A-auf-USB-C-Ladekabel. Weiteres Zubehör wie zusätzliche Sonden oder Halterungen war nicht dabei. Zum Lieferumfang gehört zudem eine kompakte Anleitung auf Deutsch und Englisch. Diese war in den Augen der Tester die beste im Test, mit vielen Abbildungen und nachvollziehbaren Erklärungen. Einziges Manko: Die in der Anleitung enthaltenen QR-Codes für den Download der App leiteten sowohl bei Android als auch bei iOS nur auf den App Store von Apple. Für Android-Nutzer ist das nicht gerade praktisch, auch wenn sich die App durch eine manuelle Suche schnell finden ließ. Auf der Packung selbst war zudem kein Code abgedruckt, was ebenfalls schade ist.
In puncto Verarbeitung wirkte das gesamte System robust und praxisorientiert. Die Sonde besteht aus Edelstahl und ist, wie alle Fühler des Schweizer Herstellers, vergleichsweise dünn. Die Sonde hinterlässt nur eine 5 Millimeter große Einstichstelle im Fleisch. Sie ist gut verarbeitet und für Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius im Fleisch (Kerntemperatur) sowie von bis zu 300 Grad Celsius im Garraum ausgelegt. Die Länge des Geräts liegt mit 12,5 Zentimetern im Durchschnitt und sorgt für eine ordentliche Handhabung. Das Multifunktions-Dock besteht aus Kunststoff und ist eher schlicht gehalten. Es verfügt über ein kleines Display an der Spitze sowie einen Ein- und Ausschalter seitlich am Gehäuse. Insgesamt wirkt das Grillthermometer zwar nicht so edel wie beispielsweise der Testsieger von Meater, dafür ist alles auf eine einfache Handhabung und Robustheit im Grillalltag ausgelegt.
Positiv hob sich das Grillthermometer von Outdoorchef von der Konkurrenz beim einfachen Einstieg ab, sobald die App EASY CHECK heruntergeladen wurde. Die Bedienung ist unkompliziert: Der Anwender muss die App auf dem Smartphone öffnen, die Sonde aus dem Dock nehmen und das Gerät wird von der App umgehend gefunden. Es ist keine Anmeldung notwendig.
In der App lässt sich aus insgesamt sechs Presets wählen, was die Fleischsorten betrifft. Es gibt Rind, Schwein, Geflügel, Lamm, Fisch und ein Preset für „low & slow“, was für Long Jobs gedacht ist. Wem das nicht ausreicht, der kann über einen benutzerdefinierten Modus individuelle Einstellungen zu Zieltemperatur und Co. treffen. Das kann bei Fisch, Geflügel oder speziellen Cuts sinnvoll sein. Jedem Preset sind in der App entsprechende Gargrade zugeordnet, in der Regel die fünf klassischen: Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done (durchgegart). Hier besteht das gleiche Problem wie bei allen Thermometern dieser Preisklasse, da die Voreinstellungen ein wenig zu hoch angesetzt sind. Der Hersteller setzt auf Sicherheit anstelle von maximalem Geschmack und legt die Grenzen daher lieber ein oder 2 Grad Celsius höher als notwendig.
Die Anzeige lässt sich per Fingertipp auf Grad Fahrenheit umstellen. Sobald eine Einstellung getroffen ist, überwacht die App in Echtzeit den Garvorgang und gibt einen akustischen Alarm von sich, wenn die Kerntemperatur erreicht oder unterschritten wird, sich der Akku dem Ende zuneigt oder wenn das Fleisch fertig ist. Auch bei einem möglichen Verbindungsabbruch soll die App einen Alarm von sich geben, das war im Test aber nie der Fall, konnte also nicht sicher geprüft werden. Zusätzlich gibt es in der umfangreichen App Timer- und Überwachungsfunktionen für längere Garvorgänge, um den Grill aus der Distanz im Blick zu behalten. Die Bluetooth-Verbindung bot im Test eine Reichweite von bis zu 30 Metern. Komplexe Auswertungen oder grafische Temperaturverläufe sind in der App nicht vorhanden. Es sind lediglich die Basisfunktionen enthalten. Die folgende Bilderstrecke zeigt, wie die App in der Praxis aussieht:
































Eine gute App bietet darüber hinaus eine übersichtliche Darstellung mehrerer Messwerte gleichzeitig, wenn beispielsweise neben der Kerntemperatur noch die Temperatur im Garraum gemessen wird. Ergänzend sinnvoll sind Timer-Funktionen und eine klare sowie intuitive Benutzerführung. Weniger entscheidend, aber sinnvoll für Profi-Grillmeister, sind Temperaturverläufe als Diagramm sowie eine stabile und hohe Bluetooth-Reichweite. Hier reichen in der Praxis 10 bis 20 Meter aus.
Abschließend wurde das Grillthermometer, wie alle Modelle im Test, einem Kälte- sowie einem Hitzetest unterzogen, um herauszufinden, wie genau das Thermometer wirklich misst. Das Ergebnis fiel im Vergleich zur Konkurrenz schwächer aus. Es gab teils starke Abweichungen von einem oder sogar 2 Grad Celsius in beide Richtungen – beim Test mit kaltem Wasser zeigte das Thermometer 2 Grad Celsius zu viel an, beim Wärmetest 2 Grad Celsius zu wenig. Das ist in der Praxis zwar oftmals zu verkraften, aber eben auch nicht so genau wie die besten Grillthermometer im Test von tipps.de.
Positiv fiel die Geschwindigkeit auf, mit der das Thermometer einen Messwert anzeigte (3 bis 5 Sekunden), doch dafür war dieser Messwert nicht präzise und schwankte oft für etwa eine weitere Minute noch um ein oder 2 Grad Celsius. Das zeigte sich gerade beim Praxistest mit Fleisch, bei dem die Sonde einmal in ein Stück Rindfleisch und einmal in ein Stück Geflügel (Putenbrust) gesteckt wurde.
Die Alarmfunktionen beim Erreichen oder Überschreiten der Zieltemperatur sowie bei niedrigem Akkustand der Sonde funktionierten im Test einwandfrei und das Thermometer zeigte auch die Garraumtemperatur an, wenn auch mit derselben Abweichung wie schon bei der Kerntemperatur und den beiden erwähnten Tests. Wichtig: Die Anzeige der Garraumtemperatur gibt es ausschließlich in der App, am Display des Docks wird nur die Kerntemperatur angezeigt.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer richtet sich an Nutzer, die ein einfach zu bedienendes, kabelloses Grillthermometer mit App-Anbindung suchen und dabei in erster Linie Wert auf ein unkompliziertes Setup legen. Das Highlight des Geräts ist das Multifunktions-Dock, das als Ladestation für die Sonde, als Anzeige für die Kerntemperatur und als Repeater für die Bluetooth-Reichweite agiert. Positiv fielen zudem die einfache Einrichtung der App, die große Auswahl an Fleischarten und zugehörigen Gargraden sowie die schnelle Reaktionszeit im Test auf. Ein besseres Abschneiden verhindern allerdings die teils großen Abweichungen bei der Messgenauigkeit, die nicht mehr zeitgemäße Benutzeroberfläche der App und die zu hohen Temperaturangaben bei den meisten Gargraden.


































































- Multifunktions-Dock als Display, Ladestation und Repeater
- Sehr schnelle und einfache Einrichtung der App („EASY CHECK“)
- Starke Reaktionszeit im Praxistest (3 bis 5 Sekunden)
- App-Nutzung ohne Anmeldung und Erstellen eines Kontos
- Kabelloser Fühler für flexibles Grillen ohne störende Kabel
- Grundsätzlich auch ohne App nutzbar (Basisfunktionen am Dock)
- Vergleichsweise schlanke Sonde für eine kleine Einstichstelle (5 Millimeter)
- Automatische Temperaturalarme bei Überschreiten der Zieltemperatur oder schwachem Akku
- Stabile Bluetooth-Reichweite von bis zu 30 Metern im Test
- Vielseitige Anwendung dank Presets für Fleischarten und Gargrade
- Altbackene Benutzeroberfläche in der App
- Abweichungen bei der Messgenauigkeit von bis zu 2 Grad Celsius
- QR-Code zur App leitet nur auf den Apple App Store
- Gerät bei der Lieferung nicht aufgeladen
- Voreinstellungen der Gargrade etwas zu hoch
- Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 300 Grad Celsius
- Insgesamt eher für Einsteiger als für ambitionierte Grillmeister
FAQ
8. Das einfache Weber-Grillthermometer mit niedrigem Gewicht
Weniger überzeugend schnitt das Modell von Weber im Test ab. Mit dem digitalen Taschenthermometer liefert die Firma ein Instant-Read-Thermometer, das für schnelle Temperaturmessungen mit einem besonders einfachen Handling gedacht ist. Die Verarbeitung und Funktionsweise waren allerdings enttäuschend. Vor dem Blick auf die Details im Test folgen die wichtigsten Eigenschaften des Thermometers laut der Bedienungsanleitung von Weber:
- Maße / Gewicht: 20,5 x 3,3 x 0,8 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 24 Gramm
- Material: Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Griff und Gehäuse)
- Temperaturbereich: -50 bis 300 Grad Celsius
- Messgenauigkeit: ± 1 bis 2 Grad Celsius
- Reaktionszeit: 15 Sekunden (Fühler)
- Länge des Messfühlers: 12,5 Zentimeter
- Maximale Reichweite: 12,5 Zentimeter (Länge der Sonde, kein Kabel)
Das Lieferpaket fiel beim digitalen Taschenthermometer der Marke Weber minimalistisch aus: Das Gerät kam in einem kleinen roten Karton an, der lediglich das Thermometer und eine Anleitung enthielt. Die zugehörige Knopfzelle des Typs LR44 war bereits bei der Lieferung im Gerät eingesetzt und die Sonde war fest mit dem Display des Thermometers verbunden. Lediglich eine kleine Schutzhülle aus Gummi für die Messspitze war zusätzlich enthalten. Zubehör wie zusätzliche Fühler, Halterungen wie Clips sowie Magnete oder einen QR-Code für die App-Integration gibt es nicht. Die Anleitung ist sehr kurz und kompakt gehalten und enthält vor allem viele große Abbildungen, die viele Informationen eher bildlich vermitteln.
Besonders schwierig ist das aber nicht, denn das Thermometer funktioniert, sobald die linke der beiden Drucktasten am Gehäuse für mehr als 2 Sekunden gedrückt wird. Im Praxistest funktionierte das allerdings nicht zuverlässig. Egal, wie oft die Tester auf den Knopf drückten, das Display flackerte höchstens einmal kurz auf. Der erste Gedanke, die Knopfzelle sei defekt oder leer, bestätigte sich nicht. Denn auch mit neuer Knopfzelle trat keine Verbesserung auf. Das Thermometer flackerte weiterhin hin und wieder auf und blieb aber inaktiv.
Die Verarbeitung kann als solide und zweckmäßig beschrieben werden. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und machte einen recht zerbrechlichen Eindruck, während die Sonde aus Edelstahl gefertigt ist. Hier zeigte sich aber direkt das nächste Problem: Die Sonde ist nur auf eine maximale Temperatur von 300 Grad Celsius ausgelegt, ein deutlich niedrigerer Wert als der Testsieger im Test. Dennoch ist eine Nutzung als Grillthermometer möglich, da je nach Fleischart Kerntemperaturen von über 60 Grad Celsius erreicht werden müssen und die Umgebungstemperaturen im Grill teilweise auf deutlich über 300 oder 400 Grad Celsius steigen, wie der Test mit einer Wärmebildkamera von Bosch zeigte.
Auch die Ausstattung des Thermometers konnte nur als mangelhaft bewertet werden. Die einzige Möglichkeit der Steuerung ist über die beiden Drucktasten am Gehäuse, über die sich allerdings weder Presets für Fleischarten noch vorprogrammierte Gargrade wie Rare, Medium oder Well Done auswählen lassen. Dementsprechend gibt es auch keinen Timer und es besteht nicht die Möglichkeit, individuelle Zieltemperaturen einzustellen. Eine App-Steuerung ist ebenfalls nicht möglich. Das Thermometer ist nur dazu gedacht, kurz in das Fleisch zu halten.
Die einzigen Funktionen, die das Grillthermometer darüber hinaus bietet, sind eine Displayanzeige, das Umschalten zwischen Grad Celsius und Grad Fahrenheit sowie eine Auto-Off-Funktion, wenn das Gerät für mehrere Minuten nicht mehr genutzt wurde. Auf diese Weise soll die Laufzeit der Batterie geschont werden. Letztere ließ sich im Test ebenfalls schwer überprüfen, doch Erfahrungswerte aus der Vergangenheit mit ähnlichen Elektrogeräten, die per Knopfzelle betrieben werden, lassen bei üblicher Nutzung auf eine maximale Laufzeit von bis zu 15 Monaten schließen. Das Messen an mehreren Punkten oder Zonen oder das Aufzeichnen von grafischen Temperaturverläufen war beim Weber-Thermometer ebenfalls nicht möglich.
Positiv fiel das Thermometer durch eine schnelle Reaktionszeit auf, bis es einen stabilen Messwert vorweisen konnte. Wenn das Gerät reagierte, wurde eine Reaktionszeit von 3 bis 5 Sekunden gemessen. Dieser Wert lag im Bereich der Angaben des US-amerikanischen Herstellers. Das Gerät soll auf bis zu 300 Grad Celsius erhitzbar sein, doch der Hitzetest bezüglich der Messgenauigkeit musste entfallen, weil das Thermometer nie lange genug in Betrieb war, um einen verlässlichen Wert abzulesen. Beim Kältetest mit 13 Grad Celsius fiel das Gerät ebenfalls immer wieder aus, bevor die Tester einen verlässlichen Messwert notieren konnten.
Damit noch zum Praxistest im Alltag, der zusammen mit dem Weber Q 1400 Elektrogrill durchgeführt wurde. Während der Grill durch seine hochwertige Verarbeitung und die hohe Temperaturstabilität überzeugen konnte, kam es auch hier wiederholt zu Ausfällen des Thermometers. Es war für die Tester zudem sehr umständlich, das Thermometer immer wieder in das Stück Rindfleisch (Steak) oder das Stück Geflügel (Putenbrust) zu stecken, weil es immer wieder ausfiel und keine verlässlichen Werte lieferte. So musste ständig geprüft werden, ob das Thermometer noch funktioniert. Die anderen Produkte aus dem Test wurden einfach in das Fleisch gesteckt und der Temperaturverlauf aus der Entfernung beobachtet, entweder per Display oder per App.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Weber-Grillthermometer konnte im Alltagstest nicht überzeugen. Das Gerät schnitt in allen zentralen Aspekten des Grillthermometer-Tests schlecht ab und fiel zwischen den Tests immer wieder aus. Selbst ein Wechsel der Batterie konnte die Situation nicht verbessern. Die Verarbeitung des Thermometers ist mangelhaft, die Drucktasten bleiben immer wieder hängen und sind schwer zu bedienen. Auch bei der Ausstattung zeigte das Modell deutliche Einschränkungen. Eine zugehörige App gibt es nicht und bis auf das Einstellen von Grad Celsius und Grad Fahrenheit gab es keine Zusatzfunktionen, also keinen Timer, keine Fleischarten-Auswahl und auch keine Presets für Gargrade. Einziger Lichtblick waren die schnelle Reaktionszeit und das niedrige Gewicht. Alles in allem blieb das Grillthermometer hinter den Erwartungen an die Marke Weber zurück.








































- Leichtgewicht im Test (nur 24 Gramm insgesamt)
- Vergleichsweise schnelle Reaktionszeit (3 bis 5 Sekunden)
- Viele Abbildungen in der Bedienungsanleitung
- Automatische Abschaltung bei zu langer Inaktivität (spart Strom)
- LR44-Knopfzelle bereits werksmäßig eingelegt
- Mit Gummikappe zum Schutz der Messspitze der Sonde
- Kompakte Bauart und einfache Handhabung
- Display grundsätzlich gut ablesbar (wenn es funktioniert)
- Reines Instant-Read-Thermometer (keine dauerhafte Temperaturüberwachung)
- Gerät fiel im Test immer wieder aus unerklärlichen Gründen aus
- Schwache Verarbeitung
- Schlechte Ausstattung (kein Timer, keine Gargrade, keine Fleischsorten)
- Für Long Jobs wie Pulled Pork oder Ähnliches ungeeignet
- Ohne Kabel oder Funkverbindung, daher sehr kurz
- Drucktasten zu leichtgängig, blieben im Test immer wieder hängen
FAQ
8 beste Grillthermometer aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Grillthermometer getestet
Zu Beginn des umfassenden Tests recherchierten die Tester technische Daten, Herstellerangaben sowie Produktinformationen zu den 8 Grillthermometern und verglichen diese später mit eigenen Erfahrungen und Messwerten. So lassen sich Herstellerangaben überprüfen. Der eigentliche Praxistest begann mit dem Auspacken der Geräte, wobei eine Prüfung auf Lieferschäden oder Verarbeitungsmängel erfolgte. Im nächsten Schritt stand der Lieferumfang auf dem Prüfstand: Gab es eine Bedienungsanleitung und wenn ja, wie verständlich war diese? Wurde Montagematerial (Magnet, Clip, Halterung) mitgeliefert? Und falls das Gerät mit Batterien betrieben wird, waren bereits passende Batterien bei der Lieferung dabei? Außerdem wurden Maße und Gewicht überprüft.
Bevor es an den konkreten Praxistest ging, wurden Bedienung und Ausstattung der Grillthermometer geprüft. Dabei wurde positiv vermerkt, wenn es eine zugehörige App gab und wenn eine Bluetooth-Funktion sowie ein Speicher für Messdaten vorhanden waren. Wichtig war den Testern zudem, dass es vorprogrammierte Gargrade sowie Fleischarten gibt, um den Messvorgang möglichst genau zu steuern. Extrapunkte gab es für die Möglichkeit einer Messung mehrerer Temperaturpunkte, Alarmfunktionen für Temperatur und Zeit sowie für eine freie Einstellung individueller Zieltemperaturen. War ein Gerät akkubetrieben, wurde zudem getestet, wie lange der Akku mit einer vollen Aufladung hält und wie lange die vollständige Ladung dauert.
Im anschließenden Test wurden die Thermometer jeweils einmal in einen Behälter mit kaltem Wasser (circa 13 Grad Celsius) und einen mit kochendem Wasser (circa 100 Grad Celsius) gehalten, um zu prüfen, ob und wie stark Messabweichungen auftreten. Als Referenz diente ein professionelles Thermometer. Für den Test der Reaktionszeit wurde das Thermometer bei Raumtemperatur verwendet und in das kochende Wasser gehalten. Dabei wurde die Zeit gemessen, bis ein stabiler Wert angezeigt wurde. Abschließend wurde ein Praxistest an Fleisch durchgeführt: Die Tester stellten den Elektrogrill auf etwa 120 Grad Celsius ein und maßen die Kerntemperatur sowie, soweit möglich, die Temperatur des Garraums. Dabei wurde über 15 Minuten hinweg der Temperaturverlauf beobachtet und Temperaturschwankungen notiert.
Fazit zum Test der Grillthermometer
Testsieger im mehrtägigen Praxistest wurde das Meater Pro Grillthermometer. Es lieferte das beste Gesamtpaket aus Ausstattung, Bedienung und Praxiseignung. Besonders hervorzuheben ist, dass das Modell Temperaturen von bis zu 550 Grad Celsius standhalten kann. Das war der höchste Wert im Test. Zudem gibt es eine kompatible App mit zahlreichen Features und die Temperatur wird nicht nur an der Spitze gemessen, sondern an fünf Messpunkten entlang der ersten Hälfte der Sonde. So verzeiht das Thermometer auch eine weniger präzise Platzierung des Messfühlers.

Der zweite Platz im Test ging an das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer, das nach Schutzart IP67 gegen Wasser und Staub geschützt ist und damit zur Reinigung sogar in die Spülmaschine zur Reinigung darf. Der vergleichsweise dicke Fühler misst 6,5 Millimeter im Durchmesser und ist für Temperaturen bis 300 Grad Celsius ausgelegt. Auf dem dritten Platz landete mit dem TP17 ein weiteres Modell des Herstellers ThermoPro, das als einziges Thermometer im Test mit gleich zwei Sonden ausgestattet ist. So lassen sich in der Praxis beispielsweise zwei unterschiedliche Fleischstücke gleichzeitig überwachen.
Zwei weitere Modelle waren ebenfalls erwähnenswert: Einerseits das RÖSLE 25086 Grillthermometer auf Platz vier, das sehr hochwertig verarbeitet war und präzise Messergebnisse lieferte. Und andererseits das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer, das über eine praktische Schnellladefunktion des integrierten Akkus verfügt.
Wer hat das Grillthermometer erfunden?
In Europa wurde Fleisch lange überwiegend stark durchgegart serviert. Fleisch wurde in der Regel vollständig durchgebraten. Das hatte vor allem hygienische Gründe. Besonders Anfang des 20. Jahrhunderts führten Probleme bei der Kühlung verschiedener Fleischsorten zu erheblichen Risiken. Nicht vollständig durchgegartes Fleisch galt deshalb lange als potenzielle Gefahr. Erst mit dem Wirtschaftswunder wuchs die Nachfrage nach Steaks, deren Kern nicht komplett durchgegart war. Geschmack und Genuss rückten stärker in den Vordergrund. Eine Anleitung, wie ein Steak richtig gegrillt wird, gibt es hier.
Wie funktioniert ein Grillthermometer?
Der wichtigste Vorteil eines Grillthermometers liegt in der präzisen Temperaturanzeige. Ohne Hilfsmittel lässt sich weder im Ofen noch auf dem Grill zuverlässig einschätzen, welche Temperatur im Inneren des Garguts erreicht ist. Entscheidend ist dabei die Kerntemperatur. Sie kann je nach Lebensmittel deutlich variieren. Gemeint ist die Wärme im Inneren, also im Mittelpunkt des Fleisches. Das Thermometer zeigt dadurch an, wie weit das Gargut gegart ist und ob das Fleisch bereits vollständig durchgebraten wurde.

Aufbau der Grillthermometer
- Grill- und Bratenthermometer bestehen im Kern aus einem Dorn, der in das Fleisch gesteckt wird.
- Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Ziffernblatt. Dort wird die Temperatur abgelesen.
- Einige Hersteller unterstützen Verbraucher mit Bildern und Symbolen für verschiedene Fleischsorten sowie mit Angaben zu den jeweiligen Mindesttemperaturen.
- Bei der Auswahl wird grundsätzlich zwischen analogen und digitalen Grillthermometern unterschieden.
Wie wird ein Grillthermometer benutzt?
Für die richtige Nutzung eines Grillthermometers sind die passenden Kerntemperaturen der jeweiligen Fleischsorten entscheidend. Die wichtigsten Werte im Überblick:
- Rinderbraten: Medium bei rund 60 Grad Celsius und durchgegart bei 80 Grad Celsius
- Schweinesteak: Durchgegart bei 75 Grad Celsius
- Schweinefilet: Leicht rosa bei 65 Grad Celsius
- Roastbeef: Zart rosa bei 53 Grad Celsius und medium bei 58 Grad Celsius
- Hähnchen: Durchgegart bei 75 Grad Celsius
- Lachs: Durchgegart bei 60 Grad Celsius
Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Garstufen für ein Steak gibt es hier.
Geflügel sollte grundsätzlich nur vollständig durchgegart verzehrt werden. Dafür sprechen hygienische und gesundheitliche Gründe. Bestehen Zweifel am Gargrad, sollte das Fleisch lieber noch einige Minuten auf dem Rost bleiben und weitergegart werden. Was bei der Zubereitung von Geflügelfleisch zu beachten ist, zeigt das folgende Video:
Wo wird ein Grillthermometer eingestochen?
Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill: Entscheidend ist die richtige Temperatur. Mit einem Einstechthermometer lässt sich Fleisch einfach und zuverlässig auf den gewünschten Gargrad bringen.
Nach jeder Benutzung sollten die Sonden gründlich von Lebensmittelresten gereinigt werden. So lässt sich das Thermometer beim nächsten Einsatz wieder hygienisch verwenden. Die Sonden werden möglichst mittig in die dickste Stelle des Fleisches eingestochen. Genau dort wird die Kerntemperatur gemessen.
Welches Grillthermometer passt zu wem?
Die Auswahl an Grillthermometern ist mittlerweile groß. Dadurch fällt die Auswahl oft schwer. Das Angebot ist vielseitig und bietet für nahezu jeden Barbecue-Fan ein passendes Modell. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal bleibt das Material. Es muss der hohen Hitze am Grill zuverlässig standhalten. Im direkten Vergleich lassen sich 5 Arten von Grillthermometern unterscheiden.
Hinzu kommt, dass integrierte Thermometer die Temperatur nicht direkt am Rost messen, sondern nur im Grillraum. Dadurch können Abweichungen von bis zu 50 Grad Celsius entstehen, vor allem bei starker direkter Hitzeentwicklung. Für gelegentliches Grillen kann die integrierte Variante dennoch ausreichen.
Besonders praktisch sind Funkthermometer mit ausklappbarer Nadel. Nach der Nutzung verschwindet das Gerät schnell wieder in der Hosentasche, ohne dass die Messspitze herausragt. Einige Thermometer reagieren automatisch, sobald die Nadel ausgeklappt wird. Andere Modelle verfügen über einen Ein- und Ausschalter. In Europa ist ein Umschalter zwischen Grad Celsius und Fahrenheit zwar kaum notwendig, dennoch gehört diese Funktion inzwischen bei vielen Grillthermometern zur Standardausstattung. Einige Geräte sind sogar spritzwassergeschützt und können problemlos über Nacht auf der offenen Terrasse direkt am Grill liegen bleiben, ohne Schaden zu nehmen.
Vorteile & Nachteile der Grillthermometer:
- Einfache Anwendung
- Display mit exakter Anzeige
- Kerntemperatur einstellbar
- Perfekter Gargrad: medium, rare oder well done
- Mehrere Sonden und Buchsen
- Akku und Batterien müssen gewechselt werden
- Teilweise starke Schwankungen
- Einstichstellen im Fleisch, durch die Fleischsaft austreten kann
Die wichtigsten Grillthermometer-Typen
Moderne digitale Thermometer liefern im direkten Vergleich zu analogen Grillthermometern meist präzisere Messergebnisse. Dennoch arbeiten beide Varianten zuverlässig und eignen sich für eine kontrollierte Zubereitung auf dem Grill oder im Backofen. Analoge Modelle gelten als klassisch und unkompliziert, während digitale Geräte mit zusätzlichen Funktionen und einer schnelleren Reaktionszeit punkten. Welche Variante besser geeignet ist, hängt vor allem vom persönlichen Anspruch und der gewünschten Ausstattung ab.
Bei den Thermometern werden folgende Typen unterschieden:
- Kabelgebundene Grillthermometer
- Kabellose Thermometer
- Funkthermometer
- WLAN-Thermometer
- Bluetooth-Thermometer
Einsteck-Thermometer
Zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Varianten gehören Einsteck-Thermometer. Sie werden direkt in das Fleisch gesteckt, um die Kerntemperatur im Inneren zu messen. Besonders bei größeren Fleischstücken wie Braten, Pulled Pork oder dicken Steaks eignen sich diese Thermometer besonders gut. Gerade wenn regelmäßig Fleisch im Ofen oder auf dem Grill gegart wird, erleichtern sie die Kontrolle des Garzustands erheblich.
Hitzebeständige und kompakte Modelle helfen dabei, Fleisch exakt auf den gewünschten Punkt zu garen, ohne den Grillvorgang ständig unterbrechen zu müssen. Da der Grill seltener geöffnet werden muss, trocknet das Grillgut weniger schnell aus. Gleichzeitig entfällt das Anschneiden des Fleisches, wodurch Fleischsaft im Inneren erhalten bleibt.
Digitale Funkthermometer
Zu den modernen Grillthermometern zählen digitale Funkmodelle. Ihr entscheidender Vorteil liegt darin, dass die Temperatur bequem aus einiger Entfernung überwacht werden kann. Dadurch lässt sich der Grill aus der Distanz überwachen. Die Kerntemperatur lässt sich bequem aus der Entfernung kontrollieren.
Einige Geräte lassen sich zusätzlich auf bestimmte Zieltemperaturen einstellen. Wird der festgelegte Wert erreicht oder überschritten, erfolgt eine Benachrichtigung per Alarmton oder Signal. Das erleichtert die Kontrolle erheblich und verhindert, dass Fleisch nicht übergart.
Funkthermometer verbinden Komfort mit moderner Technik und gelten deshalb als beliebtes Zubehör für ambitionierte Hobbyköche und Barbecue-Fans. Gerade bei langen Grillvorgängen wie Beef Brisket oder Pulled Pork bietet die Funkfunktion einen spürbaren Mehrwert.
Fünf praktische Tipps für ein besseres Barbecue
- Empfehlenswert ist eine Auswahl hochwertiger Fleischsorten, die nur so lange wie nötig auf dem Grill bleiben. Dadurch lassen sich stark verkohlte Stellen vermeiden, in denen sich gesundheitsschädliche Stoffe bilden können. Eine kontrollierte Kerntemperatur hilft zusätzlich dabei, das Fleisch saftig und aromatisch zuzubereiten.
- Die Grundlage für ein gelungenes Barbecue ist eine gleichmäßige Glut. Deshalb sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, damit die Kohle vollständig vorglühen kann. Erst wenn sich eine stabile Glut entwickelt hat, entsteht eine konstante Hitzeverteilung.
- Das Grillgut sollte nicht auf den Rost gelegt werden, solange offene Flammen sichtbar sind. Erst wenn sich das Feuer beruhigt hat, entsteht die geeignete Hitze zum gleichmäßigen Garen des Fleisches. Dadurch reduziert sich außerdem das Risiko verbrannter Stellen.
- Besonders aromatisch wird Fleisch mit einer selbstgemachten Marinade. Hochwertige Fleischstücke aus dem Fachhandel oder vom regionalen Metzger sorgen zusätzlich für bessere Ergebnisse auf dem Grill. Für Marinaden eignen sich unter anderem Bier, Knoblauch, Tomaten oder Chili. Auch Kräuter und Gewürze verleihen dem Fleisch zusätzliche Aromen.
- Neben einem guten Grillthermometer spielt auch der passende Grill eine wichtige Rolle. Ob Smoker, Gasgrill oder Holzkohlegrill: Eine robuste Verarbeitung, hochwertige Materialien, gute Hitzeeigenschaften und eine komfortable Grillfläche sorgen langfristig für mehr Grillspaß und gleichmäßige Ergebnisse.
Fünf Rezepte für selbstgemachte Fleischmarinaden gibt es im folgenden Video:
Welches Funk-Thermometer ist das beste?
Technikfans greifen häufig zu Bluetooth-Thermometern. Diese Modelle bieten zahlreiche digitale Zusatzfunktionen und ermöglichen eine komfortable Temperaturüberwachung. Der wesentliche Unterschied liegt in der kabellosen Verbindung per Bluetooth zum Smartphone oder zu anderen mobilen Endgeräten.
Dadurch lässt sich die Kerntemperatur bequem aus der Distanz kontrollieren, ohne ständig direkt am Grill stehen zu müssen. Viele Apps liefern zusätzliche Informationen zum Garprozess und stellen Temperaturtabellen bereit. Ebenso gibt es voreingestellte Programme für verschiedene Fleischsorten.
Ob Funkthermometer grundsätzlich bessere Ergebnisse liefern als klassische Kabelmodelle, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Entscheidend bleibt, dass das Thermometer korrekt verwendet und passend zum jeweiligen Fleisch eingesetzt wird. Darüber hinaus bieten Fachhändler spezialisierte Modelle an, die auf unterschiedliche Fleischsorten wie Rind, Schwein oder Wild abgestimmt sind.
Auch Grillthermometer werden zunehmend in Smart-Home-Systeme integriert. Immer mehr Geräte werden miteinander vernetzt und zentral gesteuert. Auch Grillthermometer bleiben von dieser Entwicklung nicht unberührt. Moderne Modelle übertragen die Kerntemperatur mittlerweile direkt per WLAN.
In vielen Fällen sind die Temperaturfühler über Kabel mit einer Basisstation verbunden, die sich in das heimische Netzwerk integriert. Die gemessenen Daten werden anschließend in Echtzeit auf das Smartphone oder Tablet übertragen. Dadurch lässt sich der gesamte Garprozess auch aus größerer Entfernung überwachen. Gerade bei langen Grillabenden oder umfangreichen Barbecue-Projekten sorgt das für mehr Flexibilität und eine präzisere Kontrolle.
Welches Bluetooth-Grillthermometer auswählen?
Ein gutes Bluetooth-Grillthermometer sollte vor allem eine stabile Verbindung und eine ausreichende Reichweite bieten. Kommt es regelmäßig zu Verbindungsabbrüchen, lässt sich die Temperatur nicht mehr zuverlässig überwachen. Gerade bei längeren Grillvorgängen oder größeren Entfernungen zwischen Grill und Smartphone wird eine konstante Verbindung schnell zum entscheidenden Faktor.
Viele moderne Grillthermometer werden inzwischen mit einer eigenen App ausgeliefert. Darüber lassen sich Temperaturbereich und Garstufe bequem einstellen und überwachen. Gleichzeitig vereinfacht sich die Bedienung, da aktuelle Temperaturen jederzeit direkt auf dem Smartphone abrufbar sind. Besonders bei Grillabenden mit Freunden oder der Familie sorgt das für eine einfachere Überwachung des Garvorgangs.
Darüber hinaus bieten viele Apps zusätzliche Funktionen wie Temperaturverläufe, Warnmeldungen oder voreingestellte Programme für unterschiedliche Fleischsorten. Dadurch wird die Zubereitung einfacher und nachvollziehbarer. Gerade Einsteiger profitieren davon, weil die gewünschte Garstufe deutlich leichter erreicht werden kann.
Wer sich schon einmal gefragt hat, was der Funkstandard Bluetooth eigentlich mit blauen Zähnen zu tun hat, bekommt im folgenden Video eine Erklärung:
Gibt es Alternativen zum Grillthermometer?
Nicht jedes Küchenthermometer eignet sich für den Einsatz am Grill. Viele dieser Geräte bei hohen Temperaturen am Grill oder im direkten Grillbereich nicht dauerhaft gewachsen. Dadurch kann die Messgenauigkeit leiden oder das Thermometer sogar beschädigt werden.
Besonders wichtig ist der Hinweis, dass ein Fieberthermometer nicht für den Einsatz am Grill geeignet ist. Die hohen Temperaturen können das Gerät beschädigen oder sogar zum Platzen bringen. Dabei könnten schädliche Inhaltsstoffe austreten und auf das Grillgut gelangen. Für den Einsatz am Grill sollten deshalb ausschließlich speziell dafür entwickelte Thermometer verwendet werden.
Welche Kerntemperaturen gelten für beliebte Fleischarten?
Die richtige Kerntemperatur entscheidet maßgeblich über Geschmack, Konsistenz und Saftigkeit des Fleisches. Schon geringe Temperaturunterschiede können beeinflussen, ob ein Steak zart und saftig bleibt oder trocken wird. Unter Barbecue-Fans gelten die folgenden Temperaturen als bewährte Richtwerte für unterschiedliche Fleischsorten und Garstufen:
- Rind (Steak, Roastbeef): 48 bis 52 Grad Celsius (Rare), 56 bis 60 Grad Celsius (Medium), 60 bis 65 Grad Celsius (Well Done)
- Schwein (Kotelett, Nacken): 58 bis 62 Grad Celsius (Zartrosa), 65 bis 70 Grad Celsius (Durchgegart)
- Geflügel (Hähnchen, Pute): 72 bis 80 Grad Celsius (Durchgegart)
- Lamm: 55 bis 60 Grad Celsius (Rosa), 60 bis 65 Grad Celsius (Medium), 65 bis 70 Grad Celsius (Durchgegart)
- Rind (Brisket, Pulled Beef): 90 bis 95 Grad Celsius (Fertig, besonders zart und zerfallend)
- Pulled Pork: 88 bis 95 Grad Celsius (Fertig)
- Ente: 58 bis 62 Grad Celsius (Brust rosa), 70 bis 75 Grad Celsius (Durchgegart)
Gerade bei Long Jobs wie Brisket oder Pulled Pork ist ein präzises Grillthermometer besonders hilfreich. Die langen Garzeiten von mehreren Stunden erfordern eine möglichst konstante Temperatur, damit das Fleisch saftig bleibt und seine gewünschte Konsistenz entwickelt.
FAQ: Häufige Fragen rund um das Thema Grillthermometer
In den folgenden Abschnitten finden sich kompakte Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Grillthermometer und deren Einsatz beim Barbecue:
Wie genau sind Grillthermometer im Alltag?
Die meisten digitalen Grillthermometer arbeiten mit einer Messgenauigkeit von etwa +/- 1 bis 2 Grad Celsius. Für den normalen Hausgebrauch reicht das in der Regel vollkommen aus. Anspruchsvolle BBQ-Fans achten jedoch häufig auf deutlich präzisere Werte. Das beste Modell im Praxistest, das Meater Pro Fleischthermometer, arbeitete beispielsweise mit Abweichungen von lediglich +/- 0,1 Grad Celsius.
Entscheidender als minimale Messabweichungen bleibt allerdings die richtige Platzierung der Sonde im Fleisch. Selbst das präziseste Thermometer liefert keine zuverlässigen Werte, wenn die Sonde falsch positioniert wird.
Wo wird die Kerntemperatur gemessen?
Die Sonde sollte immer an der dicksten Stelle des Fleisches platziert werden, weil sich dort die niedrigste Kerntemperatur befindet. Wichtig ist außerdem, dass weder Knochen noch dicke Fettschichten berührt werden. Andernfalls kann die Messung verfälscht werden und ungenaue Ergebnisse liefern.
Reinigung und Pflege des Grillthermometers
Die Sonde sollte nach jeder Nutzung gründlich mit warmem Wasser und etwas mildem Spülmittel gereinigt werden. Elektronische Komponenten sollten nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Sie sollten lediglich mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden.
Eine regelmäßige Reinigung sorgt nicht nur für eine hygienische Nutzung, sondern trägt auch dazu bei, die Messgenauigkeit langfristig zu erhalten. Rückstände von Fett oder Marinade können die Sensoren beeinträchtigen und dadurch die Messergebnisse verfälschen.
Lässt sich ein Grillthermometer auch im Smoker verwenden?
Ja, gerade im Smoker gehört ein Grillthermometer praktisch zur Grundausstattung. Bei langen Garzeiten über mehrere Stunden hinweg ist es sinnvoll, sowohl die Kerntemperatur des Fleisches als auch die Temperatur im Garraum zu überwachen. Dadurch lassen sich Temperaturschwankungen leichter kontrollieren, was besonders bei Pulled Pork, Beef Brisket oder Spare Ribs entscheidend ist.
Muss ein Grillthermometer kalibriert werden?
Die meisten modernen Grillthermometer sind bereits ab Werk kalibriert und müssen normalerweise nicht nachjustiert werden. Wer die Genauigkeit überprüfen möchte, kann dies mit einfachen Methoden tun. Häufig wird dafür Eiswasser mit 0 Grad Celsius oder kochendes Wasser mit 100 Grad Celsius verwendet. Genau diese Methoden kamen auch im Praxistest zum Einsatz.
Was sind typische Fehler beim Grillen mit einem Grillthermometer?
Der häufigste Fehler ist eine falsche Platzierung der Sonde. Ebenso problematisch ist das ständige Öffnen des Grilldeckels, weil dadurch große Hitze verloren geht und die Temperatur im Garraum schwankt.
Viele Grillfans verlassen sich zudem zu stark auf ungenaue Deckelthermometer. Diese messen häufig nur die Temperatur im oberen Bereich des Garraums und liefern deshalb keine exakten Werte direkt am Rost oder im Fleisch. Ein präzises Grillthermometer sorgt hier für deutlich zuverlässigere Ergebnisse.
Gibt es einen Grillthermometer-Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest widmet sich auf einer umfangreichen Themenseite dem Grillen und dem Barbecue. Dort finden Verbraucher zahlreiche Informationen rund um Grills, Zubehör und die wichtigsten Kriterien für ein gelungenes Barbecue auf der heimischen Terrasse oder im Garten. Gemeinsam mit Experten zeigt die Stiftung Warentest, worauf es bei der Auswahl eines passenden Grills und des richtigen Zubehörs ankommt.
In den vergangenen Jahren hat sich der Markt rund um Grillgeräte und Barbecue-Zubehör deutlich weiterentwickelt. Neben modernen Grills kamen zahlreiche praktische Gadgets hinzu, die den Bedienkomfort erhöhen sollen. Dazu zählen auch Grillthermometer, die mittlerweile für viele Grillfans zur Standardausstattung gehören.
Ein offizieller Grillthermometer-Test der Stiftung Warentest liegt bislang allerdings noch nicht vor. Dabei wäre ein solcher Vergleich besonders interessant. Spannend wäre vor allem die Frage, wie stark die Temperaturabweichungen der einzelnen Modelle tatsächlich ausfallen und welchen Einfluss unterschiedliche Materialien oder längere Sonden auf die Messergebnisse haben.
Im folgenden Video beleuchtet die Stiftung Warentest verbreitete Irrtümer rund ums Grillen. Zusätzlich geben Experten praktische Tipps, um typische Fehler beim Grillen zu vermeiden:
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Grillthermometer sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- test.de
- ndr.de
- kurier.at
- de.wikipedia.org
- moselmetzger.de
- brigitte.de
Finden Sie den besten Grillthermometer – die Testergebnisse 2026 von tipps.de im Überblick
| Rang | Produkt | Datum | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1: Sehr gut (1,1) | Meater Pro Grillthermometer ⭐️ | 05/2026 | 103,76€1 | Zum Angebot* |
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| Platz 3: Sehr gut (1,4) | ThermoPro TP17 Grillthermometer | 05/2026 | 21,99€1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Gut (1,8) | RÖSLE 25086 Grillthermometer | 05/2026 | 33,28€1 | Zum Angebot* |
| Platz 5: Gut (2,2) | BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer | 05/2026 | 33,97€1 | Zum Angebot* |
| Platz 6: Befriedigend (2,8) | WMF-Grillthermometer | 05/2026 | 21,59€1 | Zum Angebot* |







