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Die 8 besten Grillthermometer im Test inklusive Testsieger 2026


Daniel Wolf

von Daniel Wolf

Experte für Grills | Mehr über uns
Das Grillen ist Daniels Leidenschaft und sobald es das Wetter erlaubt, brutzeln fast täglich Steaks, Fisch oder Gemüse auf seinem Grill. Neben der Auswahl des richtigen Grills ist das Zubehör für die Zubereitung der Speisen wichtig. Besonders wichtig ist Daniel ein präzises Grillthermometer, mit dem er die Temperaturen von Fleisch, Fisch und Gemüse zuverlässig überwachen kann. Damit gelingen ihm Fleisch und andere Grillspezialitäten genau auf den Punkt. Daniel hat schon sehr viele Grillthermometer ausprobiert und weiß inzwischen genau, welche Eigenschaften sie mitbringen müssen und worauf er beim Kauf achten muss. Sein Wissen und seine Erfahrungen gibt er im folgenden Vergleich mit anschließendem Ratgeber weiter.

Die wichtigsten Kriterien

  • Temperaturbereich
  • Sondenanzahl
  • Appsteuerung
  • Details zur Temperaturmessung
Tipp von Daniel:Meater Pro Grillthermometer
Meater Pro Grillthermometer

Ob für das Steak auf dem Grill, den Braten im Backofen oder das Pulled Pork im Smoker: Ein gutes Grillthermometer erleichtert die präzise Temperaturkontrolle erheblich. Doch welches ist aktuell das beste Thermometer für Hobbygriller und Profiköche im Handel? Die Redaktion von tipps.de hat 8 Grillthermometer über mehrere Tage hinweg getestet. Im Mittelpunkt des Tests standen die Messgenauigkeit der Modelle, die Reaktionszeit und die Hitzebeständigkeit. Doch auch die Verarbeitung, die Bedienung, die Energieversorgung und die Konnektivität spielten eine entscheidende Rolle für die abschließenden Testnoten, die für die Platzierung der Geräte im Grillthermometer-Test ausschlaggebend waren.

Testsieger wurde das Meater Pro Grillthermometer. Es lieferte im Test das beste Gesamtpaket und verfügt über eine Hitzebeständigkeit von bis zu 550 Grad Celsius. Zudem bietet die App zahlreiche Funktionen und die Messergebnisse waren sehr präzise. Das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer ist nach der Schutzart IP67 wasserdicht und zeigte im Test keine gravierenden Schwächen. Ebenso empfehlenswert ist das Grillthermometer ThermoPro TP17, das einzige Modell im Test, das mit zwei Sonden ausgestattet war, um beispielsweise verschiedene Fleischstücke gleichzeitig zu überwachen. Wer auf der Suche nach einem schlichten Produkt ist, das aber hochwertig verarbeitet ist und präzise Messergebnisse liefert, für den dürfte das RÖSLE 25086 Grillthermometer die richtige Wahl sein.

Im Anschluss an den Praxistest informiert ein umfassender Ratgeber über die wichtigsten Kriterien, die es beim Kauf eines Grillthermometers zu beachten gibt. Darüber hinaus werden Aufbau und Funktionsweise der praktischen Grillhelfer erklärt und die wichtigsten Grillthermometer-Typen vorgestellt. Häufige Fragen rund um das Thema Grillthermometer werden in einem ausführlichen FAQ-Bereich beantwortet. Den Abschluss bildet ein Blick darauf, ob die Stiftung Warentest Grillthermometer getestet hat.

tipps.de empfiehlt diese Grillthermometer

tipps.de Testsieger

"tipps.de Testsieger"

Meater Pro Grillthermometer
Das smarte Meater Pro Grillthermometer wurde Testsieger im Test von tipps.de. Das Modell bot im Alltagstest nicht nur die einfachste App-Steuerung, sondern es darf mit bis zu 550 Grad Celsius belastet werden. Das war der Spitzenwert im Test. Darüber hinaus misst das Thermometer die Kerntemperatur an fünf verschiedenen Stellen, wodurch kleinere Platzierungsfehler besser ausgeglichen werden.
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Grillthermometer mit der höchsten Schutzart

"Grillthermometer mit der höchsten Schutzart"

ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer
Wer häufig im Freien grillt, profitiert von einem wasserdichten Grillthermometer. Hier empfiehlt tipps.de das ThermoPro TP961 TempSpike, das nach der Schutzart IP67 geschützt ist. Im Test blieb das Thermometer selbst bei stärkerem Regen über Nacht ohne Funktionsverlust im Freien. Zudem war es das einzige Thermometer, das im Geschirrspüler gereinigt werden darf.
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Grillthermometer mit zwei langen Sonden

"Grillthermometer mit zwei langen Sonden"

ThermoPro TP17 Grillthermometer
Das ThermoPro TP17 war das einzige Modell im Test mit zwei Sonden. Dadurch lassen sich zwei Fleischstücke gleichzeitig überwachen. Die Sonden sind mit einer Länge von 16,5 Zentimetern zudem die längsten im Test. Positiv fiel außerdem das Display mit seiner blauen Hintergrundbeleuchtung auf.
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Grillthermometer mit der besten Verarbeitung

"Grillthermometer mit der besten Verarbeitung"

RÖSLE 25086 Grillthermometer
Auf der Suche nach einem robusten und langlebigen Grillthermometer empfiehlt tipps.de das Modell des Herstellers RÖSLE. Die verwendeten Materialien wirken hochwertig verarbeitet und an der Rückseite befindet sich ein Magnet für die Befestigung an der Grill- oder Backofentür. Ansonsten ist das Thermometer recht schlicht gehalten, was für Gelegenheitsgriller aber oftmals besser ist als ein Modell mit zu vielen Zusatzfunktionen.
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Grillthermometer mit einer Schnellladefunktion

"Grillthermometer mit einer Schnellladefunktion"

BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer
Das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer wird mit einem USB-C-Kabel mit Schnellladefunktion geliefert, das die Sonde in nur 2 Minuten Ladezeit für bis zu 72 Stunden auflädt. Beim zugehörigen Booster sind es immerhin noch 60 Stunden. Kein anderes kabelloses Thermometer im Test ließ sich so schnell und einfach aufladen.
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1. Testsieger: Meater Pro Grillthermometer mit einer Hitzebeständigkeit von bis zu 550 Grad Celsius

Testsieger
Meater Pro Grillthermometer
103,76€
112,33€
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,1 05/2026
(4.701 Amazon-Bewertungen)

Meater Pro Grillthermometer StartbildSchon im Jahr 2022 kam mit dem Ur-Meater das erste smarte Grillthermometer des Herstellers Apption Labs in den Handel, damals unter anderem in einer Block-Version mit gleich vier verschiedenen Sonden. Ein Jahr später erschien mit dem Meater Pro, das ursprünglich als Meater 2 Plus auf den Markt kam, der Nachfolger, der seinen Vorgänger in Sachen Präzision und Ausstattung noch einmal übertreffen soll. In drei zentralen Punkten unterscheidet sich dieses Grillthermometer maßgeblich von seinem Vorgänger und setzte damit auch neue Maßstäbe als Testsieger im Grillthermometer-Test von tipps.de. Doch alles der Reihe nach: Bevor es an die konkreten Erkenntnisse der Tester aus dem mehrtägigen Praxistest geht, gibt es an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Grillthermometers laut der Anleitung des Herstellers:

  • Maße / Gewicht: 11,2 x 0,5 x 0,5 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 118 Gramm (mit Ladestation)
  • Material: Edelstahl (Sonde), Keramik (Griff), Bambus (Ladestation)
  • Temperaturbereich: 0 bis 550 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 0,1 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: 30 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 13,0 Zentimeter
  • Maximale Reichweite: 75 Meter via Bluetooth
success

Hitzebeständig bis zu 550 Grad Celsius: Das Meater Pro Grillthermometer ist offiziell wasserdicht, ein Novum in der Familie der Meater-Modelle, aber längst nicht mehr generell auf dem Markt für Grillthermometer. Eine Besonderheit ist dagegen die enorme Hitzebeständigkeit des Thermometers, das Temperaturen von bis zu 550 Grad Celsius standhält. Das ist der mit Abstand höchste Wert im Test, die Konkurrenz schafft es in der Regel nur auf bis zu 300 Grad Celsius. Der zentrale Vorteil dabei: Der Messfühler bleibt während des gesamten Garvorgangs im Grillgut stecken – egal, ob der Anwender frittiert, in der Pfanne brät, im Backofen gart, im Pizzaofen zubereitet oder sogar direkt über offener Flamme grillt. Das erleichtert den Umgang und erwies sich im Test als praktisch.

Meater Pro Grillthermometer Ladestation von vorneDas Meater Pro oder Meater 2 Plus kommt in einer länglichen Verpackung, die als Lagerort verwendet werden kann, beispielsweise in der Besteckschublade oder in einer Kiste im Garten. Beim Auspacken hält der Nutzer als Erstes den Ladeblock aus Bambus in der Hand, der als Halterung für das Thermometer fungiert. Immer, wenn das Thermometer nicht in einem Stück Fleisch steckt, sollte es dort aufbewahrt werden. Der Ladeblock als Ganzes lässt sich einfach an eine magnetische Oberfläche anbringen, was die Montage an einem Grill erleichtert. Ein zentraler Unterschied zum Vorgänger ist der um 30 Prozent dünnere Fühler aus Edelstahl, der jetzt nur noch 5 Millimeter im Durchmesser misst, aber nach wie vor eine Länge von 13 Zentimetern mitbringt. Das hat in der Praxis vor allem ästhetische Vorteile, weil das zurückbleibende Loch im Grillgut kleiner ausfällt. Mit seinen Maßen ist das Meater Pro das derzeit schlankeste Gerät auf dem Markt, das kabellos funktioniert.

Nutzen lässt sich das Grillthermometer für alle Grillarten und selbst den Backofen. Ein klarer Vorteil ist, dass die Temperatur bei diesem Modell nicht nur vorne an der Spitze, sondern an fünf Messpunkten entlang der ersten Hälfte der Sonde erfasst wird. Die zugehörige App orientiert sich dann an dem kältesten Messwert, da dort die Mitte des Fleischstückes sein sollte. Auf diese Weise verzeiht das Meater Pro eine nicht optimale Positionierung des Thermometers, was es gerade für Einsteiger interessant macht. Darüber hinaus ermöglicht die Technik, die Kerntemperatur von kleinen Steaks sauber zu messen, bei denen die Spitze anderer Thermometer gar nicht ins Zentrum reicht, weil die Sonde sonst nicht tief genug bis zur Sicherheitsmarkierung im Fleisch steckt. Über einen Fingertipp in der App lassen sich jederzeit die unterschiedlichen Messwerte anzeigen, was sehr spannend ist, wenn Nutzer den Garprozess des Fleisches im Detail nachvollziehen wollen.

success

Mit Zertifikat und Anleitung: Die Sensoren des Meater Pro Grillthermometers sind ab Werk bereits kalibriert, was ein Zertifikat belegt, das der Bedienungsanleitung beiliegt. Die Anleitung ist sehr kurzgehalten und leitet eigentlich über einen QR-Code nur zur App, wo es dann eine ausführliche Beschreibung aller Funktionen des Thermometers gibt. Das zeigt aber auch: Wer grundsätzlich dagegen ist, ein Grillthermometer nur per App zu steuern, sollte eher zu einem klassischen Modell greifen.

Damit zur Bedienung des Grillthermometers, die ausschließlich über die Meater-App funktioniert. Diese ließ sich im Test im Handumdrehen über den Google Play Store (Android) oder über den App Store (iOS) herunterladen. Auf beiden Betriebssystemen werden kritische Alarme unterstützt, die sich auf Wunsch auch bei einem stumm geschalteten Telefon Gehör verschaffen. Und Alarme gibt es in der Meater-App viele, beispielsweise beim Verlassen eines voreingestellten Bereichs der Temperatur im Garraum (Preset) oder eine beliebige Zeit vor Erreichen der Zieltemperatur (Timer). Alternativ können zeitbasierte Alarme eingerichtet werden, zum Beispiel eine Benachrichtigung alle 15 Minuten. Und es sind „Klassiker“ wie Temperatur-Voreinstellungen für verschiedene Fleischsorten und Teilstücke sowie voreingestellte Gargrade (Medium, Rare, Well Done und mehr) ebenfalls vorhanden.

Meater Pro Grillthermometer Messgenauigkeit KältetestDarüber hinaus bietet die App eine schrittweise Anleitung für Rezepte („Meater Master Guide“), die es mittlerweile auch auf Deutsch und nicht mehr nur auf Englisch (wie beim Vorgänger) gibt. Zudem kann die App mit der Apple Watch verbunden werden und bietet eine praxisnahe Schätzung der restlichen Garzeit, wie die Tester in der Praxis herausfanden. Für alle weiteren Meater-Thermometer gibt es zudem die Funktion Meater Link: Sie ermöglicht es, dass alle Messdaten direkt von der App in die Cloud von Meater geladen werden, wo sie dann in Echtzeit auf einem anderen Gerät abrufbar sind. Damit lässt sich die Bluetooth-Reichweite, die im Test je nach Umgebung bis zu 30 Meter betrug, umgehen und es lassen sich überall dort die Messwerte sehen, wo es einen Internetzugang gibt.

Ein Kritikpunkt ist allerdings die Pflicht, bei der Nutzung der App ein Konto zu erstellen. Es gibt aus Sicht der Tester keinen nachvollziehbaren Grund, weswegen eine Grillthermometer-App Zugriff auf persönliche Daten bekommen sollte. Dazu gibt es aber einen Tipp: Wer keinen Account einrichten will, erstellt ganz ohne Konto einen Weblink und schaut sich die aktuellen Temperaturen einfach über einen Webbrowser wie Safari auf iPhones an. Das eignet sich für Nutzer, die beispielsweise von zuhause arbeiten und währenddessen ein Brisket oder Pulled Pork im Auge behalten wollen. Nachfolgend einige visuelle Eindrücke der Meater-App aus dem Test:

An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis zur App: Hier sollten sich Nutzer nicht von den Angaben zu den Gargraden verwirren lassen, insbesondere als erfahrener Grillmeister. Da steht zum Beispiel 55 bis 59 Grad Celsius für „Medium Rare“, was die Temperatur nach dem Ruhen beschreibt. Beim Grillen von Steak sollte berücksichtigt werden, dass das Fleisch nach dem Garvorgang ruhen muss. Profis zielen auf eine niedrigere Temperatur, um den Effekt zu kompensieren. Für Anfänger erledigt das die App gleich mit.

Dadurch zielt der Hersteller darauf ab, dass auch Einsteiger zuverlässig gute Ergebnisse erzielen können, nach Möglichkeit selbst beim ersten Grillen. Dies ist positiv einzuschätzen, denn schließlich sollte es immer darum gehen, gute Ergebnisse ohne zahlreiche Übungsversuche zu erzielen. Und wer die Funktion als eine Art Einschränkung versteht, hat jederzeit die Möglichkeit, die voreingestellten Gargrade zu ignorieren und stattdessen eigene Profile anzulegen.

info

Warum muss ein Steak nach dem Garen unbedingt ruhen? Nach dem Garen sollte ein Steak unbedingt ruhen, weil sich die Fleischsäfte während des Grillens oder Bratens stark erhitzen und unter Druck in Richtung Oberfläche bewegen. Wird das Steak sofort angeschnitten, treten diese Säfte aus und das Fleisch wirkt trockener. Wer es dagegen für einige Minuten ruhen lässt, sorgt für eine entspannte Struktur des Fleisches und die Säfte verteilen sich wieder gleichmäßig im Inneren. Das Ergebnis: Ein deutlich saftigeres und aromatischeres Steak.

Gerade beim Einsatz eines Grillthermometers ist die Ruhezeit wichtig, da die Kerntemperatur in dieser Zeit noch leicht nachsteigt (das sogenannte Nachgaren). Wer sein Steak also punktgenau zubereiten will, sollte das gewünschte Ziel ein bis zwei Grad früher erreichen und die Ruhezeit bereits einplanen.

Bevor es an die Erkenntnisse aus dem Praxistest geht, noch kurz zur Stromversorgung. Die Sonde selbst hat einen integrierten Akku, der mit dem Stecken der Sonde in die Ladestation aufgeladen wird. Letztere wird mithilfe einer AAA-Batterie betrieben, die bereits bei der Lieferung enthalten ist. Den Testerfahrungen zufolge hält die Sonde zwischen 18 und 24 Stunden durch, bevor sie wieder in die Ladestation gesteckt werden muss. Positiv fiel zudem die Ladezeit auf: Es gibt eine Schnellladefunktion, wodurch die Sonde nach nur 5 Minuten Aufladen für bis zu 2 Stunden genutzt werden kann. Um den Akku vollständig aufzuladen, waren im Test nur knapp 30 Minuten notwendig.

Meater Pro Grillthermometer HitzetestDamit zum Test, der in Verbindung mit dem Test von neun verschiedenen Elektrogrills durchgeführt wurde. Die Anwendung ist einfach und unabhängig von der Art des Fleischstücks. Der Temperaturfühler wird möglichst mittig in das Fleisch gesteckt, anschließend werden in der App die Fleischsorte und der gewünschte Gargrad gewählt. Dafür gibt es zahlreiche Vorlagen, die sich mit nur einem Fingertipp auswählen lassen. Für den Test wurde das Grillthermometer sowohl mit dickeren Steaks als auch mit Geflügel verwendet. Die App informierte während des gesamten Garvorgangs über die aktuelle Temperatur, gab Warnungen aus und schätzte sogar die verbliebene Garzeit. Der Sensor lieferte konstante Werte und es gab kaum Abweichungen.

Um die Messgenauigkeit zu prüfen, wurden das Meater Pro wie jedes Thermometer im Test sowohl einem Hitze- als auch einem Kältetest unterzogen. Dabei fiel auf, dass es sowohl bei kochendem Wasser (100 Grad Celsius) als auch bei kaltem Wasser (13 Grad Celsius) zu maximalen Abweichungen von 0,1 Grad Celsius kam, wie vom Hersteller versprochen. Die Temperatur blieb über mehrere Minuten hinweg konstant und stabil. Ein Nachteil: Als das Thermometer bei Raumtemperatur das erste Mal in einen Topf mit kochendem Wasser gehalten wurde, dauerte es knapp 10 bis 12 Sekunden, bis ein stabiler Wert angezeigt wurde. Hier waren gerade die Konkurrenzmodelle von ThermoPro deutlich schneller (weniger als 5 Sekunden).

danger

Achtung, heißer Griff: Der Griff des Messfühlers, dessen Temperatur in der App übrigens auch angezeigt wird, wurde im Test schnell sehr heiß. Das ist aber weniger relevant, da die Sonde normalerweise im Fleisch steckt und nicht, wie im Fall des Kälte- und Hitzetests, per Hand in einen Topf Wasser gehalten wird. Vollständig irrelevant ist dieser Punkt aber nicht, denn irgendwann muss die Sonde ja auch wieder aus dem Fleischstück gezogen werden. Hier sollten unbedingt Grillhandschuhe verwendet oder die Temperatur des Griffes in der App geprüft werden.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Das Meater Pro Grillthermometer konnte die Tester begeistern und wurde Testsieger. Das Gerät lieferte in der Praxis eine exzellente Messgenauigkeit und -stabilität. Das Highlight ist die Temperaturbeständigkeit der Sonde, die bis zu 550 Grad Celsius standhält und damit beim direkten Grillen über offener Flamme zum Einsatz kommen kann. Zudem ist die Sonde sehr dünn, was beim Messen in kleineren Steaks hilft. Ein weiterer großer Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz ist die umfangreiche App, die gerade Einsteiger mit praktischen Tipps und Anleitungen unterstützt. Dabei muss aber erwähnt werden, dass die App eine zwingende Voraussetzung für die Nutzung des Meater Pro ist. Das könnte einige Käufer abschrecken, zumal aus Sicht der Tester nicht wirklich ersichtlich wurde, warum Anwender sich für die Nutzung der App ein Konto anlegen müssen.

  • Hitzebeständig bis 550 Grad Celsius
  • Vergleichsweise dünne Sonde (5 Millimeter), auch für kleine Steaks
  • Umfangreiche Meater-App mit Tipps für Einsteiger
  • Voreingestellte Fleischsorten und Gargrade verfügbar
  • Exzellente Messgenauigkeit und -stabilität im Test
  • Misst die Temperatur an fünf Stellen
  • Fühler ist vollständig wasserdicht
  • WLAN-Anbindung über zweites Smart-Gerät („Meater Link“)
  • Sehr schnelle Aufladung und lange Laufzeit
  • Schnellladefunktion (5 Minuten für bis zu 2 Stunden)
  • Sonde für den Geschirrspüler geeignet
  • App-Nutzung zwingend erforderlich
  • Account-Zwang bei Nutzung der App
  • Nur durchschnittliche Reaktionszeit (10 Sekunden)
  • Nur Kurzanleitung, vollständige Anleitung in der App

FAQ

Wie groß und schwer ist das Meater Pro Grillthermometer?
Die Sonde an sich misst 11,2 x 0,5 x 0,5 Zentimeter in Länge, Breite und Höhe und wiegt 14 Gramm. Das Gesamtgewicht inklusive der Ladestation aus Bambus beträgt 118 Gramm.
Ist das Thermometer zertifiziert?
Ja, das Meater Pro Grillthermometer hat sowohl eine CE- als auch eine RoHS-Zertifizierung.
Welche Voraussetzungen benötigt die App?
Die App ist mit allen Endgeräten kompatibel, die Android ab Version 7.0 und iOS ab Version 12.0 unterstützen.
Darf die Sonde zur Reinigung in den Geschirrspüler?
Ja, die Sonde darf in der Spülmaschine gereinigt werden. Das überprüften die Tester von tipps.de. Nach mehrmaliger Reinigung im Geschirrspüler funktionierte die Sonde nach wie vor einwandfrei.
Darf das Thermometer in der Fritteuse zum Einsatz kommen?
Ja, das Meater Pro ist ausdrücklich für die Verwendung in der Fritteuse sowie zum Sous-Vide-Garen geeignet.

2. Wasserdicht nach IP67: Das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer

Wasserdicht
ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer
34,99€
38,72€
43,95€
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,3 05/2026
(1.524 Amazon-Bewertungen)

ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer StartbildDas ThermoPro TP961 TempSpike ist ein kabelloses Grillthermometer, das via Bluetooth eine Reichweite von bis zu 150 Metern liefert. Es lag der Redaktion von tipps.de für einen mehrtägigen Praxistest vor und schnitt dabei fast genauso gut wie der Testsieger der britischen Marke Meater ab. Besonders positiv fielen der Wasserschutz nach der Schutzart IP67 sowie die schnelle Reaktionszeit im Alltags-Test auf. Zudem konnte die zugehörige „TempSpike“-App überzeugen. Welche Stärken und Schwächen den Testern in den Bereichen Verarbeitung, Bedienung und Praxis sonst noch aufgefallen sind, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Modells, wie sie in der Bedienungsanleitung von ThermoPro aufgeführt sind:

  • Maße / Gewicht: 13,2 x 0,65 x 0,65 Zentimeter (L x B x H) / 128 Gramm (mit Booster)
  • Material: Edelstahl (Sonde und Griff), Keramik (Gehäuse), Kunststoff (Booster)
  • Temperaturbereich: -10 bis 300 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 1 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: 3 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 13,2 Zentimeter
  • Max. Reichweite: 150 Meter via Bluetooth
success

Wasserdicht nach Schutzart IP67: Als eines von nur wenigen Modellen im Test hat das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer eine Schutzart und ist damit ganz offiziell gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Die Schutzart IP67 attestiert dem Thermometer mit der zweiten Ziffer („7“) Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser, konkret für bis zu 30 Minuten in einer maximalen Wassertiefe von einem Meter. Darüber hinaus ist dank der Ziffer „6“ ein vollständiger Schutz gegen das Eindringen von Staub gegeben. Für ein Grillthermometer bedeutet das in der Praxis: Staub und Asche sind kein Problem, das Gerät kann unter fließendem Wasser gereinigt und selbst bei Regen verwendet werden. Ein dauerhaftes Einlegen in Wasser, beispielsweise im Spülbecken, ist aber nicht ratsam.

ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer Verpackung offenBeim ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer ist alles Notwendige für die Überwachung der Innentemperatur eines Stückes Fleisch in einer kleinen Verpackung enthalten. Es kam nur ein Paket an, in dem sich die Sonde des Thermometers sowie der zugehörige Booster befanden. Letzterer wird über zwei AAA-Batterien in Betrieb genommen, die auf der Rückseite eingesetzt werden und die bereits im Lieferpaket enthalten waren. Abgerundet wird der Lieferumfang durch gleich mehrere Anleitungen, darunter eine Bedienungsanleitung auf Deutsch, Französisch und Italienisch sowie eine Karte für die Kontaktdaten des Kundendiensts und eine Download-Karte mit QR-Code für das Herunterladen der zugehörigen App, „TempSpike“.

Dank der Bluetooth-Verbindung zwischen der Sonde und dem Booster müssen sich Nutzer keine Sorgen um verworrene Drähte machen. Im Test konnte auf maximal 50 Meter eine solide Verbindung hergestellt werden, was deutlich weniger ist als die 150 Meter, die ThermoPro angibt. Das ist aber eine klassische Marketing-Angabe, die nur unter Laborbedingungen erreicht werden kann. Bezüglich der Verarbeitung gab es wenig auszusetzen: Die Sonde besteht aus robustem Edelstahl mit einem Griffende aus Keramik, was einen angenehmen Kontrast darstellt. Der Booster besteht aus Kunststoff. Mit 6,5 Millimetern im Durchmesser ist die Sonde vergleichsweise dick und mächtig. Das Gerät hält bis zu 300 Grad Celsius am Griff aus und ist wie bereits erwähnt wasserdicht, wodurch es sowohl in der Fritteuse zum Einsatz kommen als auch in der Spülmaschine gereinigt werden kann.

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Mit beleuchteten LEDs zur Anzeige: Der Booster ist mit seinem Design vielleicht kein Blickfänger, erledigt seine Arbeit aber funktionsgemäß. Die LEDs für die Anzeige der Bluetooth-Verbindung und der Akkulaufzeit sind entsprechend beschriftet, sodass die Tester immer wussten, was welches Blinken gerade bedeutet. Wenn die PROBE-LED schnell blinkt, muss die Sonde zum Aufladen in den Booster gesteckt werden, wenn die BOOSTER-LED schnell blinkt, müssen die Batterien getauscht werden. Sind Booster und Sonde korrekt angeschlossen und verbunden, blinkt die mit dem Bluetooth-Symbol markierte LED langsam. Geht die Verbindung dagegen verloren, blinkt sie rot. Befindet sich die Sonde im Booster, blinkt die LED überhaupt nicht.

ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer von vorneAn der Rückseite misst das ThermoPro TempSpike die Garraum-Temperatur und schlägt auf Wunsch Alarm, sobald die Temperatur den voreingestellten Bereich überschreitet. Interessant ist, dass im Gegensatz zur Konkurrenz bei diesem Modell nicht jede Messung der Temperatur automatisch protokolliert wurde. Die Temperaturgrafik erscheint erst dann, wenn manuell eine Aufzeichnung gestartet wird und landet auch nur dann im Speicher. Die Grafiken waren dafür sehr gut und sogar zoombar. Ebenso fragwürdig sind teilweise die voreingestellten Kerntemperaturen. Geht es nach ThermoPro, ist ein Steak bei 66 Grad Celsius im Kern „rosa“. Das entspricht nicht den üblichen Gargraddefinitionen.

Es ist von Vorteil, dass in der App die Temperatur manuell eingestellt werden kann. Einmal abgesehen von diesen zwei Kuriositäten macht die „TempSpike“-App einen grundsoliden Job und lässt sich intuitiv bedienen. Um das Smartphone mit dem Thermometer zu koppeln, muss die App zunächst im Google Play Store (Android 6.0 und höher) oder im App-Store (iOS 12.0 und höher) heruntergeladen werden. Das klappt kostenlos und in Sekundenschnelle. In der Anleitung gibt es tatsächlich entsprechende QR-Codes für beide mobilen Betriebssysteme. Für das anschließende Koppeln wird die Sonde aus dem Booster entfernt und Bluetooth auf dem Smartphone aktiviert. Anschließend klickt der Anwender in der App auf „Gerät hinzufügen“ und fertig. All das klappte im Test problemlos.

Hier eine kurze Bilderstrecke, wie die „TempSpike“-App während des Praxistests und davor aussah:

Die Bedienung der Sonde ist sehr unkompliziert. Sie wird einfach in den dicksten Teil des Fleisches eingeführt. Dabei sollte beachtet werden, dass die Sonde so tief eingeführt wird, dass die Markierungslinie auf der Sonde nicht mehr sichtbar ist. Das hilft, die Sensoren und das Gerät selbst vor Hitze zu schützen. Sensoren im Plural? Ja, es sind nämlich gleich zwei Sensoren verbaut: Einer misst die Temperatur im Inneren des Garguts in einem Bereich von 0 bis 100 Grad Celsius, der andere die Temperatur im Garraum im Bereich von -10 bis 300 Grad Celsius. Die maximale Messabweichung beträgt laut Hersteller ± 1 Grad Celsius, das Messintervall nur 3 Sekunden.

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Wie funktionieren die Sensoren in einem kabellosen Grillthermometer? Bei kabellosen Grillthermometern sitzen in der Sonde meistens ein oder zwei Temperatursensoren, die in der Regel auf einem Thermistor (temperaturabhängiger, elektrischer Widerstand) basieren. Das heißt: Diese Sensoren verändern ihren elektrischen Widerstand abhängig von der Temperatur. Wird das Fleisch heißer, ändert sich der Widerstand messbar, und ein integrierter Mikrochip wandelt diese Änderung in eine exakte Temperaturangabe um. Bei hochwertigen Grillthermometern sitzen oft zwei oder mehr Sensoren an verschiedenen Stellen, um einerseits die Kerntemperatur im Fleisch und andererseits die Umgebungstemperatur im Grill oder Smoker zu messen.

Erfasste Daten werden in der Sonde digital verarbeitet und per Funk (meistens Bluetooth) an eine Basisstation oder direkt an eine App übertragen. Damit das kabellos funktioniert, sind in der Sonde ein kleiner Akku sowie eine hitzebeständig gekapselte Elektronik verbaut. Wichtig ist die Trennung der Messzonen: Die Spitze der Sonde ist für hohe Temperaturen im Fleisch ausgelegt, während der hintere Bereich die Elektronik schützt und oft zusätzlich die Umgebungstemperatur erfasst. So gibt es präzise Messergebnisse in Echtzeit, ohne den Grill ständig öffnen zu müssen.

Bevor es um die Erkenntnisse aus den Praxistests geht, noch kurz zur Stromversorgung. Die Sonde hat einen integrierten Akku und wird geladen, indem sie in den zugehörigen Booster gesteckt wird. Mit einer vollständigen Aufladung kann die Sonde bis zu 36 Stunden am Stück genutzt werden – das war einer der besten Werte im Test, verglichen mit den kabellosen Alternativen. Eine komplette Aufladung dauert mit 4 Stunden aber auch wesentlich länger als beim Testsieger von Meater, der dafür nur 30 Minuten benötigte. Der Booster funktioniert batteriebetrieben, wobei die beiden AAA-Batterien sehr lange halten und vielleicht einmal im Jahr getauscht werden müssen. Eine entsprechende LED-Anzeige am Booster zeigt an, wann Sonde und Booster geladen werden müssen. Alternativ gibt es auch einen Alarm über die App.

ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer HitzetestDamit zum Test, der zusammen mit dem Test von verschiedenen Elektrogrills durchgeführt wurde. Dafür wurde die Sonde des Grillthermometers mittig sowohl in ein Steak als auch in ein Stück Putenfleisch gesteckt und die entsprechenden Presets in der App ausgewählt. Anschließend wurde notiert, wie stabil sich die Messwerte präsentieren. Hier konnte das TP961 von ThermoPro überzeugen, alle Temperaturverläufe waren stabil und konstant. Beeindruckend war vor allem die schnelle Reaktionszeit, denn das Thermometer reagierte innerhalb von 3 bis 5 Sekunden auf Temperaturveränderungen und zeigte anschließend einen stabilen Messwert an. In dieser Kategorie schnitt kein Grillthermometer im Praxistest besser ab.

Um abschließend noch die Messgenauigkeit zu prüfen, führten die Tester sowohl einen Hitzetest als auch einen Kältetest durch. Dabei fiel auf, dass die Abweichungen sowohl beim Einführen der Sonde in kochendes Wasser (100 Grad Celsius) als auch in kaltem Wasser (13 Grad Celsius) niemals mehr als 0,5 Grad Celsius in beide Richtungen betrugen. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und sogar besser als die Herstellerangabe (± 1 Grad Celsius). Nur das kabelgebundene Modell von ThermoPro, das TP17, und der Testsieger Meater Pro schnitten noch besser ab. Praktisch fielen zudem die zahlreichen Vorlagen für Fleischsorten und Gargrade auf, aus denen die Tester in der App wählen konnten.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer überzeugte im Praxistest durch eine benutzerfreundliche App, genaue Temperaturmessungen und eine hohe Bluetooth-Reichweite von bis zu 50 Metern in der Praxis und bis zu 150 Metern auf dem Papier. Das Modell verfügt über die Schutzart IP67 und kann damit sicher mit Asche und Staub sowie im Regen verwendet werden. Sehr positiv fiel im Test die schnelle Reaktionszeit von nur 3 bis 5 Sekunden auf. Die akkubetriebene Sonde erreichte eine lange Akkulaufzeit und maß die Temperatur an zwei Stellen (Kerntemperatur und Garraum). Schwächen gibt es wenige, höchstens den vergleichsweise großen Durchmesser der Sonde (6,5 Millimeter) und das Fehlen einer Cloud-Anbindung.

  • Wasserdicht und staubdicht nach Schutzart IP67
  • Exakte Temperaturmessungen an zwei Stellen (Kerntemperatur und Garraum)
  • Grafischer Temperaturverlauf in der App
  • Zahlreiche Alarmfunktionen via App
  • Hohe Bluetooth-Reichweite (bis zu 50 Meter in der Praxis)
  • Extrem kurze Reaktionszeit im Test (3 bis 5 Sekunden)
  • Voreingestellte Fleischsorten und Gargrade verfügbar
  • Sehr lange Akkulaufzeit der Sonde (bis zu 36 Stunden)
  • Sonde für Reinigung in Spülmaschine geeignet
  • Hitzebeständig bis 300 Grad Celsius
  • Garvoreinstellungen in der App deutlich zu hoch
  • Vergleichsweise dicker Fühler (6,5 Millimeter Durchmesser)
  • Bedienungsanleitung nicht immer verständlich
  • Keine Cloud-Anbindung
  • App-Nutzung zwingend für den Betrieb erforderlich

FAQ

Wie groß und schwer ist das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer?
Die Sonde misst 13,2 x 0,65 x 0,65 Zentimeter in Länge, Breite und Höhe und das Gesamtgewicht inklusive Booster beträgt 128 Gramm.
Welche Voraussetzungen gelten für den Download der App?
Um die zugehörige App 'TempSpike' herunterzuladen, wird ein Smartphone benötigt, das mindestens Android 6.0 oder iOS 12.0 aufweist. Diese Voraussetzungen erfüllt jedes aktuelle Smartphone.
Gibt es den Booster in mehreren Farben?
Nein, den Booster des ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometers gibt es ausschließlich in Schwarz, wie bei der getesteten Variante.
Was befindet sich im Lieferpaket?
Im Lieferpaket befinden sich die Sonde, der zugehörige Booster, zwei AAA-Batterien für die Stromversorgung des Boosters und mehrere Anleitungen und Garantiedokumente.
Gibt es eine Garantie des Herstellers?
Ja, ThermoPro gewährt eine einjährige Garantie zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung von 24 Monaten, die für Schäden bei Teilen, Material und Verarbeitung gilt.

3. Einziges Grillthermometer mit zwei Sonden: Das ThermoPro TP17 mit langen Edelstahlfühlern

Zwei Sonden
ThermoPro TP17 Grillthermometer
21,99€
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tipps.de Bewertung
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1,4 05/2026
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ThermoPro TP17 Grillthermometer StartbildDas Thermo-Pro TP17 ist eines der älteren und klassischen Modelle des chinesischen Herstellers ohne App oder sonstigen Schnickschnack. Das TP17 ist ein schlichtes Sondenthermometer, das kabelgebunden funktioniert und über wenige Extras oder besondere Features verfügt. Eine App-Steuerung ist nicht vorgesehen, stattdessen erfolgt jeder Bedienschritt am Gerät selbst. Damit ist das Grillthermometer eine gute Wahl für alle „Oldschool“-Griller, die einfach ein solides Thermometer suchen, das seine Aufgabe zuverlässig erledigt. Bevor es aber an die Erfahrungswerte aus dem Test geht, hier noch eine kurze Übersicht über dessen wichtigsten Eigenschaften laut der Anleitung des Herstellers:

  • Maße / Gewicht: 7,3 x 6,3 x 1,7 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe / Display) / 173 Gramm (mit Display)
  • Material: Edelstahl (Sonden), Kunststoff (Gehäuse und Display)
  • Temperaturbereich: -10 bis 300 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 1 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: Eine Sekunde (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 16,5 Zentimeter
  • Maximale Reichweite: 100 Zentimeter (Länge des Sondenkabels)
success

Mit zwei langen Edelstahlsonden ausgestattet: Als einziges Gerät im Test ist das kabelgebundene Thermometer ThermoPro TP17 mit gleich zwei Sonden aus Edelstahl ausgestattet. Das ist ideal zur Messung und Überwachung der Temperaturen von zwei Fleischstücken oder alternativ einem Stück Fleisch und der Temperatur im Smoker. Nutzer können so auch die Temperatur an zwei verschiedenen Stellen eines Fleischstücks messen. Positiv zu erwähnen ist zudem die überdurchschnittliche Länge von 16,5 Zentimetern pro Sonde sowie das Material, denn es handelt sich jeweils um robuste und langlebige Stahlgitterkabel.

ThermoPro TP17 Grillthermometer Schutzfolie auf DisplayDas ThermoPro TP17 Grillthermometer kam gut verpackt in einem Kunststofftablett an, das noch einmal in einem dünnen Karton verstaut war. Die beiden Sonden sind jeweils mit einem Draht zusammengewickelt und haben an der Spitze Abdeckungen aus Kunststoff, die versehentliche Verletzungen bei der Nutzung sowie beim Transport verhindern sollen. Das Display des Thermometers verfügte bei der Lieferung ebenfalls über eine Schutzfolie, um Kratzer zu verhindern. Das Lieferpaket war umfangreich: Neben dem Display und den beiden Sonden aus Edelstahl befinden sich im Paket ein Clip für die Befestigung, mehrere Anleitungen und eine AAA-Batterie. Letztere wird auf der Rückseite des Displays eingelegt, um direkt loszulegen.

Das Setup-Handbuch hilft bei allen Fragen zum Produkt weiter und war für die Tester sehr leicht verständlich. Es sind zahlreiche Bilder und Schritt-für-Schritt-Anleitungen integriert, die bei der ersten Einrichtung helfen. Das ist aber eher überflüssig, denn die Funktionsweise des Thermometers ist eigentlich selbsterklärend. Neben dem Clip, der dazu gedacht ist, das Thermometer direkt am Grillrost zu befestigen, gibt es zwei weitere Montagemöglichkeiten: Die erste ist der Standfuß, der einfach an der Rückseite ausgeklappt werden kann und ein Aufstellen auf Tischen ermöglicht. Die zweite sind gleich zwei Magneten auf der Rückseite, die das Anhaften an jede metallische Oberfläche ermöglichen. Das kann die Seite eines Grills oder die Front eines Ofens sein.

success

Großes Display mit Hintergrundbeleuchtung: Eine weitere Besonderheit des Grillthermometers TP17 von ThermoPro ist das große LC-Display, das alle wichtigen Einstellungen und Messdaten auf einen Blick anzeigt. Hilfreich ist dabei die blaue Hintergrundbeleuchtung, die ein Ablesen selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen ermöglicht. Einziges Manko: Die Beleuchtung aktiviert sich nur dann, wenn eine Taste des Thermometers gedrückt wird und ist nicht dauerhaft aktiv. Wer also beispielsweise nachts im Freien grillen oder kochen will, benötigt dennoch eine Taschenlampe zum kontinuierlichen Ablesen des Displays.

Damit zur Bedienung des Thermometers, die sehr einfach ist. Auf der Rückseite des Displays gibt es dafür zwei kleine Schieberegler: Der eine Regler hat drei Einstellungen: Stufe 1 ist „Aus“, Stufe 2 ist „An“ und auf Stufe 3 kann der Timer aktiviert werden. Direkt daneben lässt sich über den zweiten Schieberegler klären, ob die Anzeige der Temperatur in Grad Celsius (°C) oder in Grad Fahrenheit (°F) erfolgen soll. Alle weiteren Einstellungen lassen sich anschließend über vier Drucktasten unterhalb des Displays auswählen. Die Tasten sind am Gehäuse beschriftet, doch für eine genaue Erklärung aller Funktionen mussten die Tester doch die Anleitung nutzen. Diese half aber bei allen offenen Fragen mit ausführlichen Erklärungen weiter.

ThermoPro TP17 Grillthermometer DisplayDas Thermometer ist in der Lage, Temperaturen in einem Bereich von -10 bis 300 Grad Celsius abzudecken. Die maximale Messabweichung liegt laut ThermoPro bei ± 1 Grad Celsius. Im sogenannten Gargrad-Menü lässt sich die Kerntemperatur von verschiedenen Fleischsorten messen, darunter Rind, Geflügel, Schinken, Schwein oder auch Fisch. Eine manuelle Einstellung ist ebenfalls möglich und wurde im Test für die Sondengenauigkeit verwendet. Auch die Garstufe kann über die Fronttasten zwischen Well Done, Medium, Medium Rare und Rare eingestellt werden. Der Timer konnte im Test in einem Bereich von einer Sekunde und 99 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden eingestellt werden.

Hiervon waren die Tester ausnahmsweise nicht angetan, denn die Voreinstellungen für die meisten Fleischsorten waren sehr ungenau. Das war schon beim kabellosen ThermoPro TempSpike der Fall. Die Einstellung „Rindfleisch Medium“ zum Beispiel zielt auf eine Kerntemperatur von knapp über 71 Grad Celsius (160 Grad Fahrenheit) ab. Das ist nach den Grillstandards hierzulande eigentlich schon „Well Done“ und nicht mehr „Medium“. Ein weiteres Beispiel gefällig? Schweinefleisch soll erst bei fast 77 Grad Celsius (170 Grad Fahrenheit) in der Kerntemperatur „durch“ sein. Das sind veraltete Vorstellungen, denn selbst das U.S. Department for Agriculture (USDA, Landwirtschaftsministerium der USA) hat die Grenze hier auf etwa 63 Grad Celsius (145 Grad Fahrenheit) gesetzt.

info

Warum zeigt ein Thermometer oft „falsche“ Temperaturen an? Wenn ein Grillthermometer scheinbar falsche Temperaturen anzeigt, liegt das meistens nicht am Gerät selbst, sondern an der Messsituation. Die häufigste Ursache ist eine falsche Platzierung der Sonde: Steckt sie zu nah am Knochen, in einer Fettschicht oder nicht an der dicksten Stelle eines Fleischstücks, misst sie auch nicht die wahre Kerntemperatur. Genauso problematisch ist es, wenn die zweite Sonde für den Garraum direkten Kontakt mit Metall hat oder zu nah an der Glut sitzt. In diesem Fall wird eher die Hitzequelle und weniger die Umgebungstemperatur erfasst.

Grilltemperaturen schwanken naturgemäß und variieren je nach Position im Grill stark. Sehr ungenau sind oft Deckelthermometer, allein durch die Konstruktion bedingt. Und nicht zuletzt spielen Verschleiß und äußere Einflüsse eine wichtige Rolle. Typische Verschleißteile sind die Fühler, die mit der Zeit durch Hitze, Feuchtigkeit oder Kabelknicke ungenauer werden. Auch Feuchtigkeit beim Reinigen kann in die Sonde dringen und zu Messfehlern führen. Wer unsicher ist, ob das Thermometer noch richtig funktioniert, sollte es regelmäßig anhand von Referenzpunkten wie kochendem Wasser (100 Grad Celsius) überprüfen. Wenn sich deutliche Abweichungen zeigen, ist ein Austausch der Sonde meistens unumgänglich.

Bevor es an die Erkenntnisse aus dem Praxistest geht, noch kurz zur Stromversorgung. Anders als die beiden Modelle vor dem ThermoPro TP17 hat dieses Grillthermometer keinen integrierten Akku, sondern wird über eine AAA-Batterie betrieben, die an der Rückseite in das Gehäuse eingesetzt wird. Die Batterie erlaubt eine kontinuierliche Nutzung, sobald das Thermometer über einen der beiden Schiebeschalter an der Rückseite eingeschaltet wird. Die Laufzeit konnte im Rahmen des mehrtägigen Tests nicht überprüft werden, aber die langjährige Testerfahrung mit solchen Produkten lässt auf eine Laufzeit von mehreren Monaten bis zu einem Jahr schließen, bevor die Batterie ausgetauscht werden muss. Wird das Grillthermometer dagegen sehr intensiv genutzt, fällt die Laufzeit kürzer aus.

ThermoPro TP17 Grillthermometer Messgenauigkeit HitzetestDamit zum Test, der wie bei allen Grillthermometern zusammen mit verschiedenen Elektrogrills durchgeführt wurde. Dafür steckten die Tester jeweils eine Sonde mittig in ein Stück Rindfleisch (Steak) sowie in ein Stück Geflügel (Putenfleisch). Anschließend wurden die passenden Einstellungen über die Bedientasten am Display getroffen und notiert, wie stabil sich die Messwerte während des Grillvorgangs präsentieren. Hierbei konnte das ThermoPro TP17 überzeugen, auch wenn es etwas größere Schwankungen zeigte als das kabellose TempSpike-Modell. Dafür war die Reaktionszeit mit nur 3 bis 5 Sekunden hervorragend und genauso schnell wie beim TempSpike-Gerät. In dieser Kategorie machte dem chinesischen Hersteller niemand etwas vor.

Für den Test der Messgenauigkeit der beiden Sonden führten die Tester zum Abschluss noch einen Hitze- sowie einen Kältetest durch. Dabei wurde jeweils eine der Sonden für knapp eine Minute in Eiswasser bei etwa 13 Grad Celsius und in einen Topf mit kochendem Wasser bei circa 100 Grad Celsius gehalten. Das Resultat: Das Thermometer zeigte erneut sehr schnell einen stabilen Messwert an, der höchstens um ein Grad Celsius nach oben oder nach unten von der Fixtemperatur abwich. Das ist genau der Wert, den der Hersteller in seiner Produktbeschreibung angibt, und nur der Testsieger von Meater war in dieser Hinsicht noch klar besser.

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Das ThermoPro TP17 Grillthermometer war das einzige Modell im Test, das über gleich zwei Sonden zum gleichzeitigen Überwachen und Messen der Temperatur verfügt. Das bietet den Vorteil, zwei unterschiedliche Fleischsorten zu beobachten oder den Temperaturverlauf an zwei Stellen ein- und desselben Fleischstücks zu beobachten. Positiv aufgefallen sind im Test das große Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung, die sehr schnelle Reaktionszeit und die genauen Temperaturanzeigen. Die Bedienung funktioniert unkompliziert über Schieberegler und Drucktasten, eine zugehörige App und „Extra-Features“ gibt es aber nicht. Sonst gibt es wenig zu kritisieren, höchstens die ungenauen Voreinstellungen, was Gargrade und Fleischsorten betrifft.

  • Einziges Grillthermometer mit zwei Sonden aus Edelstahl
  • Großes Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung
  • Sehr schnelle Reaktionszeit im Test (nur 3 bis 5 Sekunden)
  • Hohe Messgenauigkeit mit nur sehr geringen Abweichungen
  • Simple und unkomplizierte Bedienung über Tasten am Gerät
  • Vergleichsweise lange Sonden (16,5 Zentimeter)
  • Vielseitige Anwendung (viele Fleischsorten und Garstufen)
  • Alarmfunktion verhindert Überkochen und erleichtert die Überwachung
  • In zwei Farbdesigns erhältlich (Silber und Schwarz)
  • Flexible Montageoptionen (Clip, Magnete und Standfuß)
  • Keine App-Steuerung möglich
  • Ohne „Features“ und „Extras“ wie bei der Konkurrenz
  • Voreinstellungen zu Gargraden und Fleischsorten oft ungenau
  • Begrenzte Reichweite, da kabelgebunden (100 Zentimeter pro Sonde mit Kabel)
  • Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 300 Grad Celsius

FAQ

Wie groß und schwer ist das ThermoPro TP17 Grillthermometer?
Die Anzeigeeinheit des Thermometers misst 7,3 x 6,3 x 1,7 Zentimeter in Länge, Breite sowie Höhe und wiegt inklusive beider Sonden 173 Gramm.
Gibt es das Grillthermometer in verschiedenen Farben?
Ja, dieses Thermometer von ThermoPro gibt es wahlweise in Silber (getestete Variante) oder in Schwarz.
Hat das Display eine Hintergrundbeleuchtung?
Ja, das große LC-Display, an dem die beiden Edelstahlsonden angeschlossen werden, verfügt über eine blaue Hintergrundbeleuchtung, die das Ablesen im Test sehr einfach machte.
Wie kann das Thermometer befestigt werden?
Als eines von nur wenigen Geräten im Test hatte das ThermoPro TP17 Grillthermometer auf der Rückseite einen integrierten Magneten und kann so an jedem Metallgrill oder Ofen angebracht werden. Alternativ gibt es einen Standfuß, um das Thermometer auf einem kleinen Tisch neben dem Grill oder Ofen abzustellen.
Gibt das Thermometer Alarme aus?
Ja, das Grillthermometer gibt einen lauten akustischen Alarm von sich, wenn die zuvor eingestellte Zieltemperatur erreicht ist. So weiß der Nutzer, wann das Fleisch aus dem Ofen oder vom Grill muss.

4. Beste Verarbeitung im Test: Das RÖSLE 25086 Grillthermometer mit präzisen Messergebnissen für Einsteiger

Gut verarbeitet
RÖSLE 25086 Grillthermometer
33,28€
tipps.de Bewertung
Gut
1,8 05/2026
(587 Amazon-Bewertungen)

RÖSLE 25086 Grillthermometer StartbildAnders als ein Großteil der Konkurrenz verzichtet RÖSLE bei seinem kabelgebundenen Gerät auf eine zugehörige App sowie zusätzliche Komfortfunktionen und fokussiert sich stattdessen darauf, was wirklich zählt. Dazu gehören eine gute Verarbeitung, präzise Messergebnisse und eine leichte Bedienung. Vor allem die einfache Bedienung macht das Thermometer zum idealen Grillthermometer für Einsteiger, die direkt loslegen wollen. Vor dem Blick auf die Erkenntnisse aus dem Praxistest gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Thermometers laut der Anleitung von RÖSLE:

  • Maße / Gewicht: 18 x 4,8 x 2 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 146 Gramm
  • Material: Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Gehäuse und Display)
  • Temperaturbereich: -10 bis 250 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: Keine Angabe
  • Reaktionszeit: 10 bis 20 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 16,5 Zentimeter
  • Maximale Reichweite: 100 Zentimeter (Länge des Sondenkabels)
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Beste Verarbeitung im Test: Da die Ausstattung des RÖSLE 25086 Grillthermometers eher schlicht gehalten ist, fokussiert sich der Hersteller auf das Wichtige. In erster Linie ist das die Verarbeitung, die die beste unter allen Modellen im Praxistest war. Die Sonde besteht aus robustem 18/10-Edelstahl, der als hitzefest und langlebig gilt, während das Gehäuse selbst aus Kunststoff gefertigt ist. So kommt auch der vergleichsweise günstige Preis zustande, denn Teile aus Kunststoff sind grundsätzlich günstiger als solche aus Edelstahl. Da das Gehäuse aber im Gegensatz zur Sonde und zum Kabel nicht belastet wird, hat RÖSLE die beste Balance aus robuster Verarbeitung, niedrigem Gewicht und annehmbarem Preis gefunden.

RÖSLE 25086 Grillthermometer Schutzfolie DisplayBereits beim Auspacken wurde ersichtlich, an welche Zielgruppe sich das RÖSLE 25086 Grillthermometer richtet. Es handelt sich um ein klassisches, kabelgebundenes Thermometer, das als sofort einsatzbereites Set in einer kleinen Kunststoffschale geliefert wird, die zusätzlich in einem Karton verstaut war. Das Set umfasst eine digitale Anzeigeeinheit (Display) mit einer Größe von 2,0 Zoll oder 5,08 Zentimetern, eine hitzebeständige Sonde aus Edelstahl mit Kabel sowie zwei CR-2032-Knopfzellen für die Stromversorgung des Geräts. Die Ausführung machte einen durchdachten Eindruck, mit dem klaren Fokus darauf, möglichst schnell mit dem Messen und Überwachen der Grilltemperatur zu beginnen. Der Lieferumfang und die Bedienlogik richten sich also an Einsteiger, die auf zusätzliche Komfortfunktionen verzichten können.

Dementsprechend einfach läuft die Inbetriebnahme des Grillthermometers ab. Nach dem Einlegen der beiden Knopfzellen wird die Messsonde über das Kabel seitlich mit dem Gerät verbunden. Anschließend kann das Thermometer über eine der beiden Drucktasten neben dem Display eingeschaltet und direkt verwendet werden. Über die zweite Taste und den zugehörigen Drehschalter rechts neben dem Display ist es möglich, aus zahlreichen verschiedenen Voreinstellungen zu wählen, was Fleischsorten und Gargrade betrifft. Zu den Fleischarten, die im Test eingestellt werden konnten, gehören Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Geflügel und Fisch. Darüber hinaus gibt es einen manuellen Modus. Bei den Gargraden bietet RÖSLE die klassischen Abstufungen Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done. In der Praxis heißt das: Es werden Fleischsorte und Gargrad ausgewählt, das Thermometer setzt automatisch die passende Zieltemperatur und meldet sich mit einem akustischen Alarm, wenn die Zieltemperatur erreicht ist.

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Wichtig: Bei Geflügel wird in der Regel kein fester Gargrad gewählt, sondern direkt eine sichere Kerntemperatur vorgegeben. So wird sichergestellt, dass das Fleisch wirklich vollständig durchgegart ist, da Geflügel im Gegensatz zu Rindfleisch niemals „Medium“ oder gar „Rare“ konsumiert werden sollte. Das liegt an dem Risiko durch Keime wie Salmonellen und Campylobacter, die bei Huhn und Pute im gesamten Fleisch vorkommen können. Daher muss Geflügel immer auf mindestens 70 bis 75 Grad Celsius in der Kerntemperatur gebracht werden, um relevante Keime zuverlässig abzutöten.

RÖSLE 25086 Grillthermometer Umstellung Celsius/FahrenheitÜbrigens: Wer lieber alle Temperaturanzeigen in Grad Fahrenheit (°F) statt Grad Celsius (°C) angezeigt bekommen will, kann das bei dem RÖSLE-Modell über einen kleinen Schiebeschalter an der Rückseite des Geräts einstellen. Etwas schade ist, dass das Thermometer nur auf Temperaturen im Bereich von -20 bis 250 Grad Celsius ausgerichtet ist – das gilt sowohl für die Messung der Kerntemperatur (meistens wesentlich niedriger) als auch für die Messung der Garraumtemperatur (potenziell höher, je nach Umgebung). Die im Test besser platzierten Modelle schaffen jeweils bis zu 300 Grad Celsius und der Testsieger von Meater ist sogar bis zu 550 Grad Celsius hitzebeständig. Zudem muss wie schon bei den Modellen von ThermoPro erwähnt werden, dass RÖSLE bezüglich der Voreinstellungen auf der „sicheren“ Seite bleibt und eher zu hohe Werte angibt, als es für ein optimales Garerlebnis notwendig wäre. Daher liegen die Gargrade oft 2 bis 5 Grad Celsius über dem, was BBQ-Enthusiasten in der Regel anpeilen.

Bezüglich der Montage standen den Testern zwei Optionen zur Verfügung: Einerseits hat das Grillthermometer von RÖSLE ganz klassisch einen Standfuß, der hinten im Gerät versteckt ist und sich schnell ausklappen lässt. So ist ein Aufstellen am Tisch möglich, wenn der Grill eine Ablagefläche hat oder es sich um einen Tischgrill handelt. Etwas praktischer ist die Möglichkeit, das Thermometer über einen Magneten an der Rückseite direkt an eine metallische Oberfläche anzuhaften – beispielsweise an der Front eines Grills oder Ofens. Die Anzeige des Thermometers erfolgt in Deutsch, Englisch oder Französisch. Im Test konnte direkt zu Beginn festgelegt werden, welche Sprache das Display anzeigen soll.

info

Was ist der Unterschied zwischen Kerntemperatur und Garraumtemperatur? Um ein präzises Grillergebnis zu erhalten, ist es wichtig, den Unterschied zwischen Kerntemperatur und Garraumtemperatur zu verstehen. Die Garraumtemperatur beschreibt die Hitze im Inneren des Grills oder Ofens, also die Umgebungstemperatur beim Grillen. Sie wird bei vielen Grills über das Deckelthermometer und bei Grillthermometern über einen zusätzlichen Sensor gemessen. Sie gibt an, wie heiß die Luft beziehungsweise die indirekte Hitze ist.

Die Kerntemperatur hingegen misst die Temperatur im Inneren des Fleisches, im besten Fall am dicksten Stück. Sie gilt als verlässlicher Indikator dafür, wann ein Stück Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat. In der Praxis arbeiten aber beide Werte zusammen: Eine stabile Temperatur im Garraum sorgt für einen gleichmäßigen Garprozess, während die Kerntemperatur dem Nutzer aufzeigt, wann das Ziel erreicht ist. Gerade beim indirekten Grillen oder bei sehr dicken Fleischstücken ist es wichtig, sich nicht allein auf die Garraumtemperatur zu verlassen, da sie nichts darüber aussagt, wie sehr das Innere schon gegart ist.

Damit zum Test, in dem das Grillthermometer verschiedene Szenarien durchlaufen musste. Um die Messgenauigkeit zu prüfen, standen zunächst ein Hitze- und ein Kältetest auf dem Programm. Beide wurden mit einem mit Wasser gefüllten Topf durchgeführt, der allerdings einmal mit Eiswürfeln auf circa 13 Grad Celsius heruntergekühlt und einmal auf einer Herdplatte auf etwa 100 Grad Celsius erhitzt wurde. Nun wurde beobachtet, wie groß die Abweichungen zum Referenzwert sind und ob es große Schwankungen bei der Temperatur gibt. Das RÖSLE-Thermometer schnitt insgesamt mit „Gut“ ab. Es gab nur sehr geringe Messabweichungen um ein halbes Grad nach oben oder nach unten und es kam kaum zu starken Veränderungen der Temperatur, sobald sich ein Messwert eingestellt hatte.

RÖSLE 25086 Grillthermometer Messgenauigkeit HitzetestAllerdings gab es hier auch den größten Nachteil des Thermometers und das ist die Reaktionszeit: Knapp 22 Sekunden dauerte es im Durchschnitt, bis das Grillthermometer von RÖSLE einen wirklich stabilen Messwert anzeigte. Zuvor näherte sich das Gerät im Test nur nach und nach dem tatsächlichen Wert an. Hier waren die Modelle von ThermoPro mit nur 3 bis 5 Sekunden Reaktionszeit klar überlegen. Gerade beim Wenden des Fleisches im Praxistest und beim Öffnen des Grilldeckels ließ sich der Garverlauf weniger unmittelbar kontrollieren. Positiv war dagegen, dass die Sonde einfach im Fleisch stecken bleiben konnte, als im weiteren Verlauf des Praxistests die Kerntemperatur eines Stückes Rindfleisch (Steak) und einer Geflügelbrust (Pute) überprüft wurden.

Abschließend noch kurz zur Stromversorgung, die ebenfalls bei jedem Grillthermometer im Test geprüft wurde. Beim RÖSLE-Modell fiel der Test recht kurz aus, da es keinen Akku zum Aufladen gibt. Die beiden eingesetzten Knopfzellen versorgten das Gerät zuverlässig mit Strom. Für die Tester war es schwer möglich, zu prüfen, wie lange diese wirklich durchhalten. Dafür stützt sich die tipps.de-Redaktion in der Regel auf langfristige Erfahrungswerte von vergleichbaren Elektroprodukten. Bei üblicher Nutzung im Sommer können Nutzer bei Lithium-Batterien von einer Nutzungsdauer über etwa zwei Grillsaisons hinweg ausgehen, ehe die Knopfzellen getauscht werden müssen.

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Das RÖSLE 25086 ist ein schlichtes Grillthermometer, das vor allem mit diesen Eigenschaften punktet: Eine einfache Bedienung, eine gute Verarbeitung und präzise Messergebnisse. Zwar gibt es keine zugehörige App und auch sonst wenig Schnickschnack, doch gerade für Einsteiger ist das eher ein Vorteil. So lässt sich der Fokus schnell auf das Grillen legen. Positiv ist zudem, dass sich das Thermometer auf zwei verschiedene Arten (Magnet und Standfuß) befestigen lässt und es verschiedene Einstellungen zu Fleischarten und Gargraden gibt. Hier allerdings liegt auch das altbekannte Problem, dass die Voreinstellungen für echte Grill-Enthusiasten deutlich zu hoch angesetzt sind. Darüber hinaus verhinderte die recht langsame Reaktionszeit des Thermometers eine noch bessere Platzierung im Gesamtranking.

  • Bestes Modell für Einsteiger im Test
  • Saubere Verarbeitung von Sonde, Gehäuse und Bedienelementen
  • Sehr leichte und intuitive Bedienung über Tasten und Drehregler
  • Präzise Messergebnisse im Test (kaum Abweichungen)
  • Vergleichsweise lange Sonde (16,5 Zentimeter)
  • Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten (viele Gargrade und Fleischarten)
  • Großes Display (2,0 Zoll / 5,08 Zentimeter)
  • Zwei Arten der Befestigung möglich (Magnet und Standfuß)
  • Mit Alarmfunktion ausgestattet
  • Messfühler mit zwei Sensoren für Kern- und Garraumtemperatur
  • Sehr lange Reaktionszeit (im Schnitt 22 Sekunden)
  • Keine App-Steuerung möglich
  • Begrenzte Reichweite, da kabelgebunden (105 Zentimeter)
  • Ohne besondere Zusatzfeatures
  • Voreinstellungen der Gargrade oftmals deutlich zu hoch
  • Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 250 Grad Celsius

FAQ

Wie groß und schwer ist das RÖSLE 25086 Grillthermometer?
Das kabelgebundene Grillthermometer misst 18 x 4,8 x 2 Zentimeter in Länge, Breite sowie Höhe und wiegt 146 Gramm.
Welche Länge hat das Kabel des Thermometers?
Das RÖSLE 25086 Grillthermometer hat ein 105 Zentimeter langes Sondenkabel. Hinzu kommt noch die Länge der Sonde, die mit 16,5 Zentimetern zu den längsten im Test gehört.
Wie kann das Thermometer befestigt werden?
Es stehen beim Grillthermometer von RÖSLE zwei Montageoptionen zur Verfügung: Klassisches Aufstellen über den Standfuß oder Anhaften an einer metallischen Oberfläche über einen Magneten an der Rückseite des Geräts.
Welche Größe hat das integrierte Display?
Das Display des Grillthermometers hat eine Diagonale von 2,0 Zoll oder 5,1 Zentimetern und zählte zu den größeren Anzeigen im Grillthermometer-Test.

5. Schnellste Aufladung im Test: Das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer mit guter Ausstattung

Schnellladung
BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer
33,97€
tipps.de Bewertung
Gut
2,2 05/2026
(1.030 Amazon-Bewertungen)

BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer StartbildDas BFOUR BF-30 Pro ist eines der wenigen kabellosen Grillthermometer im Test, das sich im Alltag sehr schnell in Betrieb nehmen lässt. BFOUR fokussiert sich beim BF-30 Pro auf das Wesentliche, auch wenn das Design der App teilweise darunter leidet. Den Testern der Redaktion von tipps.de lag das Thermometer für einen ausführlichen Praxistest vor, bei dem sich vor allem der Akku des Geräts als besonders herausstellte. Welche Stärken und Schwächen die Tester sonst noch ermittelten, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es noch einen kleinen Überblick über die zentralen Eigenschaften des Grillthermometers laut der beigefügten Bedienungsanleitung:

  • Maße / Gewicht: 14 x 1,2 x 1,2 Zentimeter (L x B x H) / 98 Gramm (mit Booster)
  • Material: Edelstahl (Sonde), Keramik (Griff), Kunststoff (Booster)
  • Temperaturbereich: 0 bis 400 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 0,5 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: 1 bis 2 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 10,6 Zentimeter
  • Max. Reichweite: 100 Meter via Bluetooth
success

Mit praktischer Schnellladefunktion ausgestattet: Das Highlight des BFOUR BF-30 Pro Grillthermometers ist der in der Sonde integrierte Akku. Diese wird aufgeladen, indem sie in den zugehörigen Booster gesteckt wird. Laut BFOUR sorgt eine Schnellladetechnik dafür, dass in nur 2 Minuten bis zu 72 Stunden Betriebszeit bereitgestellt werden. Das sind Laborwerte, die sich im Alltag nicht erreichen lassen, aber dennoch ist es wahr, dass die Sonde sehr schnell lädt. Im Test waren es aber eher 5 Minuten für bis zu 4 Stunden Nutzung, was ebenfalls ausreicht, wenn der Nutzer das Laden der Sonde einmal vergessen hat.

BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer EdelstahlsondeBei der Lieferung des BFOUR BF-30 Pro war alles enthalten, was für den direkten Einstieg benötigt wird: Eine Temperatursonde aus Edelstahl, die Lade- und Basisstation, im Fachjargon auch Booster genannt, mit integriertem Display und ein USB-Ladekabel. Abgerundet wurde das Lieferpaket durch eine kurze Anleitung, die über einen QR-Code verfügt, der für den Download der App genutzt werden kann. Zusatzmaterial wie Clips oder Montageoptionen gibt es nicht, der Fokus ist von BFOUR stark auf das Motto „auspacken, koppeln und losgrillen“ gelegt. Positiv fiel den Testern aber die Anleitung auf, die auf nur wenigen Seiten alle wichtigen Schritte für die Inbetriebnahme und die korrekte Nutzung erklärt.

Bei der Verarbeitung machte das Gerät auf die Tester einen soliden Eindruck für seine Preisklasse. Die Sonde ist aus Edelstahl gefertigt und wirkt robust genug für den Grillalltag und die Reinigung. Positiv ist, dass sie Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius standhalten kann, der zweitbeste Wert im Test nach dem Testsieger von Meater. Der Booster ist leicht und überwiegend aus Kunststoff gefertigt, was zwar funktional, aber nicht besonders hochwertig wirkt. Haptik und Spaltmaße sind ordentlich, wenn auch weit nicht auf Premium-Niveau. Negativ wurde vermerkt, dass das Gerät bei der Lieferung noch nicht aufgeladen war. Das ist kein Weltuntergang, aber direkt loslegen konnten die Tester so eben auch nicht.

danger

Nicht zum Messen von Garraumtemperatur geeignet: Auch wenn in der App des BFOUR BF-30 Pro Grillthermometers eine Anzeige für ‚Ambient‘ enthalten ist, kann die Sonde nicht die Temperatur im Garraum messen. Stattdessen gibt der Wert nur die Umgebungstemperatur im Bereich der Sonde an, also direkt um das Fleisch herum. Das ist aber ausdrücklich kein exakter Garraumwert, wie er beispielsweise bei einem Ofen- oder Deckelthermometer erreicht wird. Je nach Position des Fleisches im Garraum kann der Wert stark vom tatsächlichen Temperaturwert im Garraum abweichen.

BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer App Fleischstufe wählenDie Bedienung des Grillthermometers ist erfreulich unkompliziert. Zunächst sollte die App heruntergeladen werden, denn das Thermometer kann zwar auch ohne App genutzt werden, dann sieht der Anwender aber ausschließlich den Messwert und hat keine Möglichkeiten, Einstellungen zu treffen. Für eine korrekte Nutzung ist der Download der App also unumgänglich und sinnvoll. Das Positive gleich vorweg: Die App ist komplett kostenlos und es besteht kein Anmelde- oder Kontozwang. Genau an dieser Stelle sammelte das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz Pluspunkte. Um die Sonde mit der App zu koppeln, muss sie einfach aus dem Booster entnommen werden. Der Rest funktioniert automatisch über Bluetooth und den Button „Gerät hinzufügen“ auf der Starseite der App.

Nach dem Herunterladen der App können verschiedene Einstellungen zur Fleischart (Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Pute, Fisch und Hähnchen) vorgenommen werden, wobei es für jede Sorte bereits voreingestellte Gargrade gibt. Diese sind, wie bereits von den zuvor getesteten Modellen gewohnt, tendenziell etwas zu hoch gesetzt, auch wenn das beim BFOUR BF-30 Pro noch vergleichsweise moderat ist. Anschließend wird die Sonde mittig in das dickste Stück des Fleisches gesetzt und auf Start gedrückt. Die App liefert nun detaillierte Messwerte und sogar Temperaturverläufe, wenn das gewünscht ist. Sobald das Fleisch fertig ist, meldet sich nicht nur der Booster mit einem Piepton, sondern auch das Handy über eine Push-Benachrichtigung. Auf Wunsch kann das in den Einstellungen aber deaktiviert werden.

Hier eine kurze Übersicht, wie die BFOUR+-App im Praxistest der tipps.de-Redaktion aussah:

Einen kleinen Nachteil gibt es bezüglich der App allerdings noch zu erwähnen: Das Design. Die App wirkt optisch nicht mehr zeitgemäß. Dafür funktionierte sie im Test zuverlässig und war recht einfach zu steuern. Im Vergleich mit den hochmodernen Apps von Meater und ThermoPro, die deutlich umfangreicher sind, hinkte die App dieses Thermometers aber hinterher.

Bevor es gleich an die konkreten Erkenntnisse aus der Praxis geht, noch kurz zur Stromversorgung. Sowohl die Sonde als auch der Booster haben einen integrierten Akku, wobei die Sonde aufgeladen wird, indem sie in den Booster gesteckt wird. Die Ladezeit der vollständig entladenen Sonde bis hin zur kompletten Aufladung betrug im Test circa 45 bis 50 Minuten. Der Booster selbst wird über ein USB-A-auf-USB-C-Ladekabel geladen und bietet eine maximale Laufzeit von bis zu 90 Stunden. Die Ladezeit bis zur vollständigen Aufladung betrug im Test circa 3 Stunden.

info

Wie wird ein Grillthermometer richtig gereinigt? Um dauerhaft hygienisch und zuverlässig zu funktionieren, sollte ein Grillthermometer nach jedem Einsatz gereinigt werden. Wichtig ist, die Sonde dafür vollständig abkühlen zu lassen und anschließend mit warmem Wasser und etwas Spülmittel abzuspülen. Eingebrannte Rückstände sollten vorsichtig mit einem weichen Schwamm oder Tuch entfernt werden. Wichtig ist, keine aggressiven Reinigungsmittel oder scheuernde Schwämme zu verwenden, da diese die Sonde beschädigen können. Ist die Sonde wasserdicht, kann sie auch unter fließendem Wasser abgespült oder sogar in die Spülmaschine gesteckt werden.

Die elektronische Einheit oder das Display darf dagegen grundsätzlich nicht in Wasser getaucht werden. Hier reicht es aus, die Oberfläche mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen. Bei kabellosen Modellen wie dem von BFOUR ist es zudem wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die Ladekontakte frei von Fett und Rückständen sind, da sonst die Ladeleistung stark beeinträchtigt werden kann.

BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer Messgenauigkeit HitzetestEinen kleinen Haken gab es bei den Tests der Messgenauigkeit. Diese wurden einmal mit einem Topf kaltem Wasser (13 Grad Celsius) und einmal mit einem Topf kochendem Wasser (100 Grad Celsius) durchgeführt. Dabei zeigten sich in der Praxis Abweichungen von mehr als einem Grad nach oben und unten, gerade beim kochenden Wasser. Das fällt im Alltag kaum ins Gewicht, ist aber nicht vollständig präzise. Negativ fiel außerdem die Reaktionszeit aus: Es dauerte im Test fast 30 Sekunden, bis die App und der Booster am Display einen stabilen Messwert anzeigten. In dieser Hinsicht ist die Konkurrenz, gerade von ThermoPro, dem BFOUR-Thermometer deutlich überlegen.

Ein weiteres Problem zeigte sich beim Praxistest im Alltag, wo die Sonde einmal in ein Stück Rindfleisch (Steak) und einmal in ein Stück Geflügel (Putenbrust) gesteckt wurde: Mit einer Länge von nur 10,6 Zentimetern war die Sonde die mit Abstand kürzeste im Test, was die Handhabung erschwerte. Bei größeren Fleischstücken war es schwer, die Mitte des Fleisches genau zu treffen, da die Sonde einfach zu kurz war. Keine Probleme gab es immerhin bei der Bluetooth-Reichweite. Zwar sind die vom Hersteller angegebenen 100 Meter ein Laborwert, aber bis zu 25 Meter waren unter guten Bedingungen und ohne Hindernisse möglich.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer punktet in erster Linie mit einer einfachen Einrichtung, einer unkomplizierten App-Verbindung und einer sehr schnellen Aufladung, gerade, was die Sonde betrifft. Positiv hervorzuheben sind außerdem die hohe Reichweite, die kabellose Nutzung und die Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone. Leider gab es leichte Abweichungen bei der Messgenauigkeit und die Reaktionszeit des Thermometers fiel vergleichsweise langsam aus. Zudem ist die Sonde mit 10,6 Zentimetern für viele Anwendungen zu kurz. Die App wirkte zudem nicht sonderlich modern. tipps.de empfiehlt das Gerät daher allen, die ein begrenztes Budget haben und mit kleinen Messabweichungen gut leben können.

  • Starker Akku mit Schnellladefunktion (5 Minuten für 4 Stunden)
  • Unkomplizierte Einrichtung der App ohne Anmeldung
  • App kostenlos für Android und iOS erhältlich
  • Push-Benachrichtigungen beim Erreichen der Zieltemperatur
  • Grafischer Temperaturverlauf in der App
  • Kabellose Nutzung mit hoher Reichweite (bis zu 25 Meter via Bluetooth)
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten (mehrere Fleischarten und Gargrade in der App)
  • Ordentliche Verarbeitung aller Einzelteile
  • Sonde nach Schutzart IP67 gegen Wasser geschützt (für Spülmaschine geeignet)
  • Vergleichsweise leicht (98 Gramm mit Booster)
  • Hitzebeständig bis 400 Grad Celsius
  • App machte im Test einen altmodischen Eindruck
  • Vergleichsweise kurze Sonde (nur 10,6 Zentimeter)
  • Leichte Abweichungen bei der Messgenauigkeit
  • Reaktionszeit lässt zu wünschen übrig (circa 30 Sekunden)
  • Einstellungen der Gargrade in der App etwas zu hoch

FAQ

Wie groß und schwer ist das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer?
Das Thermometer misst 14 x 1,2 x 1,2 Zentimeter in Länge, Breite und Höhe und wiegt inklusive Booster 98 Gramm.
Gibt es das Grillthermometer in verschiedenen Farben?
Ja, das kabellose Grillthermometer gibt es wahlweise in Schwarz (getestete Variante) oder in Grün. Die Farben beziehen sich auf das Design des Boosters. Die Sonde ist stets silberfarben, da sie aus Edelstahl besteht.
Ist eine Messung der Garraumtemperatur möglich?
Nein, das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer kann ausschließlich die Temperatur im Inneren des Fleischstücks messen, die sogenannte Kerntemperatur. Zwar gibt es eine 'Ambient'-Anzeige in der App, doch das bezieht sich nur auf die Temperatur in der Nähe des Fleisches, nicht die exakte Garraumtemperatur.
Wie heißt die zugehörige App?
Die kompatible App heißt 'BFOUR+' und ist kostenlos im Google Play Store (Android 8.0 oder höher) und im App Store (iOS 13.0 oder höher) erhältlich.
Ist das Grillthermometer wasserdicht?
Ja, die Sonde des Grillthermometers ist nach der Schutzart IP67 wasserdicht und kann unter fließendem Wasser abgespült oder in die Spülmaschine gesteckt werden. Der Booster ist dagegen nicht wasserdicht, die Reinigung darf maximal mit einem leicht feuchten Tuch erfolgen.

6. Einfache Steuerung per Touchdisplay: WMF-Grillthermometer mit hochwertiger Verarbeitung

Touchdisplay
WMF-Grillthermometer
21,59€
23,99€
25,99€
tipps.de Bewertung
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2,8 05/2026
(5 Bewertungen)

WMF 0608916030 Grillthermometer mit ZubehörEines der vielseitigsten Grillthermometer, das den Testern der tipps.de-Redaktion im Rahmen des mehrwöchigen Praxistests vorlag, ist das WMF-Grillthermometer. Es lässt sich nicht nur für den Sonntagsbraten oder das Steak vom Grill verwenden, sondern erlaubt auch, die Temperatur von Babynahrung zu überprüfen oder selbst den Auftauvorgang von Gefrorenem zu überwachen. Begeistert hat die Tester dabei vor allem die einfache Bedienung, die nur bei diesem Modell im Test via Touchscreen funktionierte. Welche Stärken und Schwächen sich im Praxistest sonst noch herausstellten, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Thermometers laut der Bedienungsanleitung:

  • Maße / Gewicht: 21 x 9 x 4 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 104 Gramm
  • Material: Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Gehäuse und Display)
  • Temperaturbereich: -20 bis 250 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 1 bis 3 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: 5 bis 15 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 17,5 Zentimeter
  • Maximal Reichweite: 60 Zentimeter (Länge des Sondenkabels)
success

Unkomplizierte Steuerung über Touchscreen: Da das Gehäuse des WMF-Grillthermometers mit knapp 7 x 7 Zentimetern vergleichsweise klein ist, wären mehrere mechanische Tasten zur Bedienung zwangsläufig eng angeordnet und nur schwer zu treffen. Daher setzt der deutsche Hersteller, übrigens als einziger im Test, auf eine Touchbedienung als Alternative. Das erlaubt eine klarere, aufgeräumte Oberfläche, auf der sich Einstellungen wie gewünschte Temperatur und Timer direkt auswählen lassen, ohne sich durch Tasten mit einer Mehrfachbelegung zu klicken. Da das Display zudem beleuchtet ist, eignet sich das Thermometer gerade für den Einsatz am späten Abend, wenn die Sonne schon am Untergehen ist. Einziges Manko: Das Grillen ist oft eine fettige Angelegenheit und so waren nach dem Test viele Fingerabdrücke auf dem Display zu sehen. Erfreulicherweise konnten diese aber leicht mit einem Tuch abgewischt werden.

WMF 0608916030 Grillthermometer Sonde angeschlossenDas WMF-Grillthermometer kam als Komplettpaket in einem kleinen Karton an. Bereits beim Auspacken wurde klar, welche Zielgruppe das Thermometer anspricht: Denn das Lieferpaket ist bewusst klein gehalten und besteht lediglich aus dem Gehäuse (mit Touchdisplay), der Sonde mit einer Gummikappe an der Spitze, zwei AAA-Batterien für die Inbetriebnahme der Anzeige und einer Anleitung. Letztere war eine der besseren im Test und lieferte auf fast jede Frage, die sich im Verlauf des Tests stellte, eine Antwort. Käufer erhalten ein Komplettset, mit dem sich direkt losgrillen lässt, das aber nicht erweiterbar und auf eine einfache Anwendung ausgelegt ist.

Alle Teile machten auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck, was sich im Testverlauf bestätigte. Das Gehäuse selbst besteht aus Kunststoff, während die eigentliche Sonde mit der Messspitze aus Edelstahl gefertigt ist. Damit gilt sie nicht nur als hitzebeständig (bis zu 250 Grad Celsius), sondern auch als lebensmittelecht. Dafür waren Kabel und Sonde anfälliger gegen mechanische Einflüsse als die höherplatzierten Geräte im Test. Ein klarer Nachteil ist zudem das Messkabel, das zwar ebenfalls auf bis zu 250 Grad Celsius ausgelegt ist, aber mit nur 60 Zentimetern das kürzeste im Test war. Etwas ausgeglichen wird das durch die Sonde, die mit 17,5 Zentimetern wiederum längste aller Thermometer im Test.

success

Gebogene Sonde aus Edelstahl: Als einzige im Test ist die Sonde des WMF-Thermometers gebogen, was ein Vorteil sein kann: So lässt sich das Thermometer ergonomisch ins Fleisch stecken, da die Sonde eher einer natürlichen Handbewegung folgt als die „gerade“ Konkurrenz. Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Positionierung während des Garens. Durch die Biegung lässt sich das Kabel so führen, dass es nicht direkt nach oben absteht oder stark geknickt wird, wenn der Deckel des Grills geschlossen ist. Die Sonde sitzt stattdessen stabiler im Fleisch, während das Kabel seitlich weggeführt wird, was den Zug auf die empfindliche Übergangsstelle zwischen Sonde und Kabel reduziert.

Die Einrichtung des Grillthermometers ist sehr einfach: Es werden die beiden AAA-Batterien in das Fach auf der Rückseite eingelegt und schon kann es losgehen. Ebenfalls an der Rückseite gibt es einen kleinen Schieberegler, mit dem das Gerät ein- und ausgeschaltet sowie der Timer aktiviert werden können. Einmal eingeschaltet, lässt sich die Sonde an der Seite des Geräts anschließen, dann kann mit dem Grillen begonnen werden. Nun kommt das Touchdisplay zum Einsatz, über das sich eine aus bis zu sieben Fleischsorten auswählen lässt. Das sind Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Hühnchen, Truthahn und Fisch. Kombiniert werden die Fleischarten mit fünf Gargraden: Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done. Wer mit dieser Auswahl nicht zufrieden ist, kann individuelle Einstellungen ganz ohne Presets vornehmen.

WMF 0608916030 Grillthermometer Display mit TimerAnschließend gibt das Thermometer eine laute akustische Warnung von sich, sobald der Grenzwert erreicht oder überschritten wird sowie wenn er unter den gewünschten Temperaturbereich fällt. Erfahrene Grillmeister, die sich die Zeit lieber sparen, müssen nicht am Grill oder Ofen verweilen, sondern können die Timer-Funktion nutzen, um eine bestimmte Zeitspanne einzustellen. Leider gab es auch beim WMF-Thermometer das altbekannte Problem, dass die Voreinstellungen für die Fleischsorten oftmals um bis zu 2 Grad Celsius zu hoch getroffen sind, als es eigentlich erwartet wird. Das hat Sicherheitsgründe: Hersteller gehen bei diesen Angaben lieber auf Nummer sicher, damit wirklich alle Bakterien und Keime aus dem Fleisch gebraten werden.

Im Hinblick auf die Montage gibt es beim Grillthermometer von WMF zwei Möglichkeiten: Das Gerät hat einen ausklappbaren Standfuß auf der Rückseite, der genutzt wird, um das Thermometer beim Grillen mit einem Tischgrill aufzustellen. Zum anderen gibt es zwei kleine Magnete an der Rückseite, mit denen sich das Bratenthermometer einfach an jede metallische Oberfläche haften lässt. Das kann die Seitenablage des Grills oder die Front des Backofens sein. Die Stromversorgung erfolgt über zwei AAA-Batterien, die bereits bei der Lieferung enthalten sind. Wie lange diese durchhalten, ließ sich nicht exakt testen, aber Erfahrungswerte zeigen, dass es bei Geräten dieser Größe oft zwischen 8 und 15 Monaten sind.

info

Welche Vorteile bietet ein Grillthermometer gegenüber reinen Zeitangaben? Zeitangaben sind beim Grillen oder Braten immer nur grobe Richtwerte, da sie von sehr vielen Faktoren abhängen. Dazu gehören die Dicke des Fleisches, die Ausgangstemperatur und die Hitze des verwendeten Grills oder Ofens. Ein Grillthermometer misst hingegen die tatsächliche Kerntemperatur im Inneren des Fleisches und ermöglicht auf diese Weise deutlich präzisere Ergebnisse.

Gerade bei Geräten mit voreingestellten Fleischprogrammen und Gargraden wie dem WMF-Thermometer wird so der gewünschte Garpunkt zuverlässig erreicht, ohne dass ständig die Zeit kontrolliert und das Fleischstück angeschnitten werden müssen. Das sorgt nicht nur für einen besseren Geschmack, sondern auch für mehr Sicherheit, gerade bei empfindlichen Lebensmitteln wie Geflügel, das nicht komplett durchgegart noch von Bakterien zersetzt sein kann.

WMF 0608916030 Grillthermometer Messgenauigkeit HitzetestDamit zum Abschluss der wichtigste Punkt: Wie hat das WMF-Grillthermometer in der Praxis abgeschnitten? Dafür zunächst einmal zur Messgenauigkeit. Dafür wurde das Thermometer zunächst in einen Topf mit kaltem Wasser (etwa 13 Grad Celsius) und anschließend in einen Topf mit kochendem Wasser (etwa 100 Grad Celsius) gehalten. Anschließend wurden die Unterschiede zwischen der Anzeige auf dem Thermometer und der tatsächlichen Temperatur notiert. Hier gab es kleine Abweichungen von ± einem bis 2 Grad Celsius, die aber bei Geräten dieser Preisklasse normal und nicht weiter relevant sind. Der Hersteller gibt das schließlich selbst an und spricht sogar von potenziellen Abweichungen von ± 1 bis 3 Grad Celsius. Teurere Geräte wie der Testsieger von Meater und die beiden Modelle von ThermoPro schnitten hier besser ab.

Positiv fiel den Testern aber die Reaktionszeit auf, die nur zwischen 10 und 15 Sekunden lag und damit die Angaben des Herstellers aus der Bedienungsanleitung bestätigte. Zwar waren andere Thermometer wie die Geräte von ThermoPro noch einmal deutlich schneller (3 bis 5 Sekunden), bis sich ein stabiler Temperaturwert einstellte, doch angesichts der Preisklasse und der Zielgruppe sind die 10 bis 15 Sekunden ein sehr solider Wert. Beim Praxistest mit einem Stück Rindfleisch und einem Stück Geflügel (Putenbrust), der auf mehreren Elektrogrills durchgeführt wurde, zeigten sich zudem die Vorteile der langen und gebogenen Sonde. Alle Alarmfunktionen funktionierten einwandfrei und beim Messer der Kerntemperatur gab es im Verlauf des Grillvorgangs kaum Abweichungen. Hier zeigte sich trotz der überschaubaren Ausstattung die Qualität des deutschen Herstellers.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Das WMF-Grillthermometer ist ein solides Einsteigergerät mit klaren Stärken in der einfachen Bedienung via Touchscreen und der alltagstauglichen Ausstattung. Die sieben voreingestellten Fleischarten und fünf Gargrade erleichtern den Einstieg in das präzise Grillen, während Profis auch individuelle Einstellungen treffen können. In der Praxis wurde aber schnell klar, dass das Produkt eher auf die gelegentliche Nutzung ausgelegt ist. Die Messgenauigkeit ist nur mittelmäßig, genauso wie die Reaktionszeit. Die Temperaturführung über die Standardprogramme bietet eine gute Orientierung, bleibt aber bewusst im stark vereinfachten Bereich. Insgesamt positioniert sich das Thermometer damit im soliden Mittelfeld seiner Preisklasse.

  • Einziges Modell mit Touchscreen im Test (einfache Bedienung)
  • Komplettpaket mit Sonde, Batterien und Anleitung
  • Montage mit ausklappbarem Standfuß oder Magneten möglich
  • Mit sieben voreingestellten Fleischarten und fünf Gargraden
  • Lange, gebogene Sonde für eine leichte Handhabung (17,5 Zentimeter Länge)
  • Mit Alarmfunktion bei Temperaturüberschreitung ausgestattet
  • Gute Wahl für Einsteiger in den Bereich des präzisen Grillens
  • Mit einstellbarem Timer auf der Rückseite
  • Vergleichsweise leicht und kompakt
  • Gute Verarbeitung (Sonde aus Edelstahl, Gehäuse aus Kunststoff)
  • Keine App-Steuerung möglich
  • Messgenauigkeit und Reaktionszeit nur mittelmäßig
  • Vergleichsweise kurzes Kabel der Sonde (60 Zentimeter)
  • Für professionelle Grilleinsätze nur bedingt geeignet
  • Voreinstellungen der Gargrade deutlich zu hoch
  • Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 250 Grad Celsius

FAQ

Wie groß und schwer ist das WMF-Grillthermometer?
Die Displayeinheit des Thermometers misst 21 x 9 x 4 Zentimeter in Länge, Breite und Höhe. Das Gesamtgewicht inklusive der gebogenen Sonde beträgt 104 Gramm.
Aus welchem Material besteht das Bratenthermometer?
Das WMF-Grillthermometer besteht aus Kunststoff, während die Sonde selbst aus Edelstahl gefertigt ist. Das Messkabel ist metallverstärkt und bis zu 250 Grad Celsius hitzebeständig.
Wie erfolgt die Montage des Grillthermometers?
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Das Thermometer hat einerseits einen ausklappbaren Standfuß an der Rückseite, um auf einem Tisch aufgestellt zu werden, und ist andererseits mit zwei Magneten an der Rückseite ausgestattet, um direkt an eine metallische Oberfläche gehängt zu werden.
Wie lang ist das Kabel der Sonde?
Die Sonde des Bratenthermometers von WMF ist besonders, da sie als einzige im Test gebogen ist. Das zugehörige Kabel misst aber nur 60 Zentimeter, was die Reichweite einschränkt.
Gibt es das Grillthermometer in verschiedenen Farben?
Nein, dieses Grillthermometer von WMF gibt es ausschließlich in der getesteten Variante mit einem silbernen Gehäuse und schwarzen Design-Elementen.

7. Mit Multifunktions-Dock als Display und Ladestation: Das Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer

Multiuse-Dock
Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer
49,00€
74,98€
69,98€
tipps.de Bewertung
Befriedigend
3,4 05/2026
(73 Amazon-Bewertungen)

Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer StartbildDas Easy Check Grillthermometer des Herstellers Outdoorchef in der Single-Version ist, wie der Name bereits anklingen lässt, mit genau einem Fühler ausgestattet und stellt einen guten Einstieg für Nutzer dar, die zuverlässig und gleichzeitig komfortabel den Gargrad von Steaks, Braten oder Geflügel im Blick behalten wollen. Dank der kabellosen Funktionsweise ist das Thermometer zudem perfekt für den Einsatz am Drehspieß geeignet. Dennoch reichte es im ausführlichen Praxistest der tipps.de-Redaktion aufgrund von Schwächen im Bereich der Messgenauigkeit nicht für einen der vorderen Plätze. Bevor es aber an die konkreten Erkenntnisse aus dem Test geht, gibt es an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Grillthermometers laut der Bedienungsanleitung des Herstellers:

  • Maße / Gewicht: 12,5 x 0,5 x 0,5 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 155 Gramm (mit Booster)
  • Material: Edelstahl (Sonde und Griff), Kunststoff (Booster)
  • Temperaturbereich: -10 bis 300 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 1 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: 2 bis 5 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 12,5 Zentimeter
  • Maximale Reichweite: 150 Meter via Bluetooth mit Repeater-Dock
success

Multifunktions-Dock als Display, Ladestation und Repeater: Die Besonderheit des Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometers ist sein Multifunktions-Dock, das weit mehr ist als eine reine Ladestation wie die anderen Booster im Test. In der Praxis fungierte das Dock als zentrale Steuereinheit und Backup-Display, was in dieser Preisklasse keinesfalls selbstverständlich ist. Während viele vergleichbare Geräte aus dem Test ohne Smartphone im Prinzip „blind“ sind, lassen sich bei diesem Modell am Dock grundlegende Informationen ablesen und der Garvorgang überwachen, ohne ständig die App öffnen zu müssen. Das Dock erfüllt aber noch weitere Rollen: Es lädt die Sonde auf, dient als Bluetooth-Brücke mit erweiterter Reichweite (bis zu 150 Meter) und zeigt gleichzeitig die aktuelle Temperatur an.

Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer Bedienungsanleitung innenWie von anderen Grillthermometern aus der mittleren bis unteren Preisklasse schon bekannt, fällt der Lieferumfang des Outdoorchef Easy Check Single Thermometer bewusst schlank, aber funktional aus. Enthalten waren in einem kleinen Karton die kabellose Sonde, das Multifunktions-Dock und ein USB-A-auf-USB-C-Ladekabel. Weiteres Zubehör wie zusätzliche Sonden oder Halterungen war nicht dabei. Zum Lieferumfang gehört zudem eine kompakte Anleitung auf Deutsch und Englisch. Diese war in den Augen der Tester die beste im Test, mit vielen Abbildungen und nachvollziehbaren Erklärungen. Einziges Manko: Die in der Anleitung enthaltenen QR-Codes für den Download der App leiteten sowohl bei Android als auch bei iOS nur auf den App Store von Apple. Für Android-Nutzer ist das nicht gerade praktisch, auch wenn sich die App durch eine manuelle Suche schnell finden ließ. Auf der Packung selbst war zudem kein Code abgedruckt, was ebenfalls schade ist.

In puncto Verarbeitung wirkte das gesamte System robust und praxisorientiert. Die Sonde besteht aus Edelstahl und ist, wie alle Fühler des Schweizer Herstellers, vergleichsweise dünn. Die Sonde hinterlässt nur eine 5 Millimeter große Einstichstelle im Fleisch. Sie ist gut verarbeitet und für Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius im Fleisch (Kerntemperatur) sowie von bis zu 300 Grad Celsius im Garraum ausgelegt. Die Länge des Geräts liegt mit 12,5 Zentimetern im Durchschnitt und sorgt für eine ordentliche Handhabung. Das Multifunktions-Dock besteht aus Kunststoff und ist eher schlicht gehalten. Es verfügt über ein kleines Display an der Spitze sowie einen Ein- und Ausschalter seitlich am Gehäuse. Insgesamt wirkt das Grillthermometer zwar nicht so edel wie beispielsweise der Testsieger von Meater, dafür ist alles auf eine einfache Handhabung und Robustheit im Grillalltag ausgelegt.

danger

Beim Auspacken noch nicht geladen: Weniger praktisch war, dass das Easy Check Single Grillthermometer von Outdoorchef bei der Lieferung noch nicht geladen war. Andere Geräte im Test waren zumindest zur Hälfte, wenn nicht sogar vollständig geladen, um das Gerät direkt nach dem Auspacken zu nutzen. Geladen wird über ein USB-A-auf-USB-C-Kabel, das dem Lieferpaket beiliegt. Bei der Ladezeit muss der Anwender zwischen Sonde und Multifunktions-Dock unterscheiden: Der Repeater selbst (also das Dock) benötigte im Test für eine vollständige Ladung knapp 2,5 Stunden, die Sonde benötigte für eine komplette Aufladung im Dock sogar nur 2 Stunden. Wichtiger als die reine Ladezeit ist aber: Nach einer vollständigen Aufladung hält die Sonde über 30 Stunden durch, was ein sehr guter Wert ist.

Positiv hob sich das Grillthermometer von Outdoorchef von der Konkurrenz beim einfachen Einstieg ab, sobald die App EASY CHECK heruntergeladen wurde. Die Bedienung ist unkompliziert: Der Anwender muss die App auf dem Smartphone öffnen, die Sonde aus dem Dock nehmen und das Gerät wird von der App umgehend gefunden. Es ist keine Anmeldung notwendig.

Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer App FleischartenIn der App lässt sich aus insgesamt sechs Presets wählen, was die Fleischsorten betrifft. Es gibt Rind, Schwein, Geflügel, Lamm, Fisch und ein Preset für „low & slow“, was für Long Jobs gedacht ist. Wem das nicht ausreicht, der kann über einen benutzerdefinierten Modus individuelle Einstellungen zu Zieltemperatur und Co. treffen. Das kann bei Fisch, Geflügel oder speziellen Cuts sinnvoll sein. Jedem Preset sind in der App entsprechende Gargrade zugeordnet, in der Regel die fünf klassischen: Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done (durchgegart). Hier besteht das gleiche Problem wie bei allen Thermometern dieser Preisklasse, da die Voreinstellungen ein wenig zu hoch angesetzt sind. Der Hersteller setzt auf Sicherheit anstelle von maximalem Geschmack und legt die Grenzen daher lieber ein oder 2 Grad Celsius höher als notwendig.

Die Anzeige lässt sich per Fingertipp auf Grad Fahrenheit umstellen. Sobald eine Einstellung getroffen ist, überwacht die App in Echtzeit den Garvorgang und gibt einen akustischen Alarm von sich, wenn die Kerntemperatur erreicht oder unterschritten wird, sich der Akku dem Ende zuneigt oder wenn das Fleisch fertig ist. Auch bei einem möglichen Verbindungsabbruch soll die App einen Alarm von sich geben, das war im Test aber nie der Fall, konnte also nicht sicher geprüft werden. Zusätzlich gibt es in der umfangreichen App Timer- und Überwachungsfunktionen für längere Garvorgänge, um den Grill aus der Distanz im Blick zu behalten. Die Bluetooth-Verbindung bot im Test eine Reichweite von bis zu 30 Metern. Komplexe Auswertungen oder grafische Temperaturverläufe sind in der App nicht vorhanden. Es sind lediglich die Basisfunktionen enthalten. Die folgende Bilderstrecke zeigt, wie die App in der Praxis aussieht:

info

Welche Funktionen sind in einer Grillthermometer-App wirklich wichtig? Bei einer guten Grillthermometer-App kommt es weniger auf Spielereien als vielmehr auf zuverlässige Kernfunktionen an, die den Garprozess spürbar erleichtern. Entscheidend ist vor allem eine stabile Echtzeitanzeige der Kerntemperatur mit möglichst geringer Abweichung und Verzögerung. Wichtig ist auch die Möglichkeit, individuelle Zieltemperaturen oder vordefinierte Gargrade einzustellen. Ebenfalls wichtig sind zuverlässige Alarmfunktionen, die beim Erreichen der Temperatur, bei Verbindungsabbrüchen oder bei schwachem Akku informieren.

Eine gute App bietet darüber hinaus eine übersichtliche Darstellung mehrerer Messwerte gleichzeitig, wenn beispielsweise neben der Kerntemperatur noch die Temperatur im Garraum gemessen wird. Ergänzend sinnvoll sind Timer-Funktionen und eine klare sowie intuitive Benutzerführung. Weniger entscheidend, aber sinnvoll für Profi-Grillmeister, sind Temperaturverläufe als Diagramm sowie eine stabile und hohe Bluetooth-Reichweite. Hier reichen in der Praxis 10 bis 20 Meter aus.

Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer Display im HitzetestAbschließend wurde das Grillthermometer, wie alle Modelle im Test, einem Kälte- sowie einem Hitzetest unterzogen, um herauszufinden, wie genau das Thermometer wirklich misst. Das Ergebnis fiel im Vergleich zur Konkurrenz schwächer aus. Es gab teils starke Abweichungen von einem oder sogar 2 Grad Celsius in beide Richtungen – beim Test mit kaltem Wasser zeigte das Thermometer 2 Grad Celsius zu viel an, beim Wärmetest 2 Grad Celsius zu wenig. Das ist in der Praxis zwar oftmals zu verkraften, aber eben auch nicht so genau wie die besten Grillthermometer im Test von tipps.de.

Positiv fiel die Geschwindigkeit auf, mit der das Thermometer einen Messwert anzeigte (3 bis 5 Sekunden), doch dafür war dieser Messwert nicht präzise und schwankte oft für etwa eine weitere Minute noch um ein oder 2 Grad Celsius. Das zeigte sich gerade beim Praxistest mit Fleisch, bei dem die Sonde einmal in ein Stück Rindfleisch und einmal in ein Stück Geflügel (Putenbrust) gesteckt wurde.

Die Alarmfunktionen beim Erreichen oder Überschreiten der Zieltemperatur sowie bei niedrigem Akkustand der Sonde funktionierten im Test einwandfrei und das Thermometer zeigte auch die Garraumtemperatur an, wenn auch mit derselben Abweichung wie schon bei der Kerntemperatur und den beiden erwähnten Tests. Wichtig: Die Anzeige der Garraumtemperatur gibt es ausschließlich in der App, am Display des Docks wird nur die Kerntemperatur angezeigt.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Das Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer richtet sich an Nutzer, die ein einfach zu bedienendes, kabelloses Grillthermometer mit App-Anbindung suchen und dabei in erster Linie Wert auf ein unkompliziertes Setup legen. Das Highlight des Geräts ist das Multifunktions-Dock, das als Ladestation für die Sonde, als Anzeige für die Kerntemperatur und als Repeater für die Bluetooth-Reichweite agiert. Positiv fielen zudem die einfache Einrichtung der App, die große Auswahl an Fleischarten und zugehörigen Gargraden sowie die schnelle Reaktionszeit im Test auf. Ein besseres Abschneiden verhindern allerdings die teils großen Abweichungen bei der Messgenauigkeit, die nicht mehr zeitgemäße Benutzeroberfläche der App und die zu hohen Temperaturangaben bei den meisten Gargraden.

  • Multifunktions-Dock als Display, Ladestation und Repeater
  • Sehr schnelle und einfache Einrichtung der App („EASY CHECK“)
  • Starke Reaktionszeit im Praxistest (3 bis 5 Sekunden)
  • App-Nutzung ohne Anmeldung und Erstellen eines Kontos
  • Kabelloser Fühler für flexibles Grillen ohne störende Kabel
  • Grundsätzlich auch ohne App nutzbar (Basisfunktionen am Dock)
  • Vergleichsweise schlanke Sonde für eine kleine Einstichstelle (5 Millimeter)
  • Automatische Temperaturalarme bei Überschreiten der Zieltemperatur oder schwachem Akku
  • Stabile Bluetooth-Reichweite von bis zu 30 Metern im Test
  • Vielseitige Anwendung dank Presets für Fleischarten und Gargrade
  • Altbackene Benutzeroberfläche in der App
  • Abweichungen bei der Messgenauigkeit von bis zu 2 Grad Celsius
  • QR-Code zur App leitet nur auf den Apple App Store
  • Gerät bei der Lieferung nicht aufgeladen
  • Voreinstellungen der Gargrade etwas zu hoch
  • Eingeschränkter Temperaturbereich bis maximal 300 Grad Celsius
  • Insgesamt eher für Einsteiger als für ambitionierte Grillmeister

FAQ

Wie groß und schwer ist das Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer?
Die Sonde des Grillthermometers misst 12,5 x 0,5 x 0,5 Zentimeter in Länge, Breite und Höhe und wiegt inklusive Multifunktions-Dock 155 Gramm.
Gibt es das Thermometer in anderen Ausführungen?
Ja, neben der hier getesteten Single-Variante gibt es das Thermometer noch in einer Dual-Variante mit zwei Edelstahl-Sonden sowie als Quick-Variante mit einer extrem dünnen Messnadel (1,7 Millimeter Durchmesser).
Darf der Fühler zur Reinigung in die Spülmaschine?
Ja, die Sonde des Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometers ist wasserdicht und darf laut Hersteller sogar in der Spülmaschine gereinigt werden. Das wurde im Test geprüft und tatsächlich gab es keine Beschädigung des Fühlers beim Reinigen im Eco-Modus.
Wie heißt die zugehörige App?
Die zugehörige App heißt EASY CHECK oder Easy Check BBQ (je nach Betriebssystem) und benötigt als Voraussetzung entweder Android 7.0 und höher oder iOS 12.0 und höher. Die App ist kostenlos erhältlich und es gibt keine In-App-Käufe.
Wie viele Messpunkte hat der Fühler des Thermometers?
Der 12,5 Zentimeter lange Messfühler hat zwei Messpunkte an der Spitze: Im vorderen Bereich der Sonde wird die Kerntemperatur des Grillguts gemessen, während im hinteren Bereich, der aus dem Grillgut herausragt, die Temperatur im Garraum gemessen wird.

8. Das einfache Weber-Grillthermometer mit niedrigem Gewicht

Leichtgewicht
Weber-Grillthermometer
19,69€
20,99€
41,41€
tipps.de Bewertung
Mangelhaft
5,4 05/2026
(13.869 Amazon-Bewertungen)

Weber 6750 Grillthermometer StartbildWeniger überzeugend schnitt das Modell von Weber im Test ab. Mit dem digitalen Taschenthermometer liefert die Firma ein Instant-Read-Thermometer, das für schnelle Temperaturmessungen mit einem besonders einfachen Handling gedacht ist. Die Verarbeitung und Funktionsweise waren allerdings enttäuschend. Vor dem Blick auf die Details im Test folgen die wichtigsten Eigenschaften des Thermometers laut der Bedienungsanleitung von Weber:

  • Maße / Gewicht: 20,5 x 3,3 x 0,8 Zentimeter (Länge x Breite x Höhe) / 24 Gramm
  • Material: Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Griff und Gehäuse)
  • Temperaturbereich: -50 bis 300 Grad Celsius
  • Messgenauigkeit: ± 1 bis 2 Grad Celsius
  • Reaktionszeit: 15 Sekunden (Fühler)
  • Länge des Messfühlers: 12,5 Zentimeter
  • Maximale Reichweite: 12,5 Zentimeter (Länge der Sonde, kein Kabel)
success

Leichtgewicht unter den Test-Modellen: Das Weber-Grillthermometer war das leichteste Produkt im Test. Es handelt sich um ein sogenanntes Instant-Read-Thermometer, das keine Bluetooth- oder Funkverbindung nutzt und nur kurz per Handkontakt misst. Daher besteht das Modell nur aus einem kleinen Kunststoffteil und einer Sonde aus Edelstahl. Insgesamt liegt das Gewicht bei 24 Gramm, wodurch das Thermometer deutlich leichter als die anderen Modelle im Alltagstest war.

Das Lieferpaket fiel beim digitalen Taschenthermometer der Marke Weber minimalistisch aus: Das Gerät kam in einem kleinen roten Karton an, der lediglich das Thermometer und eine Anleitung enthielt. Die zugehörige Knopfzelle des Typs LR44 war bereits bei der Lieferung im Gerät eingesetzt und die Sonde war fest mit dem Display des Thermometers verbunden. Lediglich eine kleine Schutzhülle aus Gummi für die Messspitze war zusätzlich enthalten. Zubehör wie zusätzliche Fühler, Halterungen wie Clips sowie Magnete oder einen QR-Code für die App-Integration gibt es nicht. Die Anleitung ist sehr kurz und kompakt gehalten und enthält vor allem viele große Abbildungen, die viele Informationen eher bildlich vermitteln.

Weber 6750 Grillthermometer BedientastenBesonders schwierig ist das aber nicht, denn das Thermometer funktioniert, sobald die linke der beiden Drucktasten am Gehäuse für mehr als 2 Sekunden gedrückt wird. Im Praxistest funktionierte das allerdings nicht zuverlässig. Egal, wie oft die Tester auf den Knopf drückten, das Display flackerte höchstens einmal kurz auf. Der erste Gedanke, die Knopfzelle sei defekt oder leer, bestätigte sich nicht. Denn auch mit neuer Knopfzelle trat keine Verbesserung auf. Das Thermometer flackerte weiterhin hin und wieder auf und blieb aber inaktiv.

Die Verarbeitung kann als solide und zweckmäßig beschrieben werden. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und machte einen recht zerbrechlichen Eindruck, während die Sonde aus Edelstahl gefertigt ist. Hier zeigte sich aber direkt das nächste Problem: Die Sonde ist nur auf eine maximale Temperatur von 300 Grad Celsius ausgelegt, ein deutlich niedrigerer Wert als der Testsieger im Test. Dennoch ist eine Nutzung als Grillthermometer möglich, da je nach Fleischart Kerntemperaturen von über 60 Grad Celsius erreicht werden müssen und die Umgebungstemperaturen im Grill teilweise auf deutlich über 300 oder 400 Grad Celsius steigen, wie der Test mit einer Wärmebildkamera von Bosch zeigte.

danger

Nicht für lange Garvorgänge geeignet: Durch seine eher niedrige Hitzestabilität, die allgemein schlechte Verarbeitung und das Fehlen eines Kabels oder einer längeren Sonde ist das Weber-Grillthermometer nicht für die Anwendung bei langen Garvorgängen wie Pulled Pork oder Smoken im Grill zu empfehlen. Es richtet sich an Einsteiger sowie Gelegenheitsgriller und lässt die Zielgruppe der Profi-Grillmeister weitestgehend außen vor.

Weber 6750 Grillthermometer Länge der SondeAuch die Ausstattung des Thermometers konnte nur als mangelhaft bewertet werden. Die einzige Möglichkeit der Steuerung ist über die beiden Drucktasten am Gehäuse, über die sich allerdings weder Presets für Fleischarten noch vorprogrammierte Gargrade wie Rare, Medium oder Well Done auswählen lassen. Dementsprechend gibt es auch keinen Timer und es besteht nicht die Möglichkeit, individuelle Zieltemperaturen einzustellen. Eine App-Steuerung ist ebenfalls nicht möglich. Das Thermometer ist nur dazu gedacht, kurz in das Fleisch zu halten.

Die einzigen Funktionen, die das Grillthermometer darüber hinaus bietet, sind eine Displayanzeige, das Umschalten zwischen Grad Celsius und Grad Fahrenheit sowie eine Auto-Off-Funktion, wenn das Gerät für mehrere Minuten nicht mehr genutzt wurde. Auf diese Weise soll die Laufzeit der Batterie geschont werden. Letztere ließ sich im Test ebenfalls schwer überprüfen, doch Erfahrungswerte aus der Vergangenheit mit ähnlichen Elektrogeräten, die per Knopfzelle betrieben werden, lassen bei üblicher Nutzung auf eine maximale Laufzeit von bis zu 15 Monaten schließen. Das Messen an mehreren Punkten oder Zonen oder das Aufzeichnen von grafischen Temperaturverläufen war beim Weber-Thermometer ebenfalls nicht möglich.

Weber 6750 Grillthermometer GewichtPositiv fiel das Thermometer durch eine schnelle Reaktionszeit auf, bis es einen stabilen Messwert vorweisen konnte. Wenn das Gerät reagierte, wurde eine Reaktionszeit von 3 bis 5 Sekunden gemessen. Dieser Wert lag im Bereich der Angaben des US-amerikanischen Herstellers. Das Gerät soll auf bis zu 300 Grad Celsius erhitzbar sein, doch der Hitzetest bezüglich der Messgenauigkeit musste entfallen, weil das Thermometer nie lange genug in Betrieb war, um einen verlässlichen Wert abzulesen. Beim Kältetest mit 13 Grad Celsius fiel das Gerät ebenfalls immer wieder aus, bevor die Tester einen verlässlichen Messwert notieren konnten.

Damit noch zum Praxistest im Alltag, der zusammen mit dem Weber Q 1400 Elektrogrill durchgeführt wurde. Während der Grill durch seine hochwertige Verarbeitung und die hohe Temperaturstabilität überzeugen konnte, kam es auch hier wiederholt zu Ausfällen des Thermometers. Es war für die Tester zudem sehr umständlich, das Thermometer immer wieder in das Stück Rindfleisch (Steak) oder das Stück Geflügel (Putenbrust) zu stecken, weil es immer wieder ausfiel und keine verlässlichen Werte lieferte. So musste ständig geprüft werden, ob das Thermometer noch funktioniert. Die anderen Produkte aus dem Test wurden einfach in das Fleisch gesteckt und der Temperaturverlauf aus der Entfernung beobachtet, entweder per Display oder per App.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Das Weber-Grillthermometer konnte im Alltagstest nicht überzeugen. Das Gerät schnitt in allen zentralen Aspekten des Grillthermometer-Tests schlecht ab und fiel zwischen den Tests immer wieder aus. Selbst ein Wechsel der Batterie konnte die Situation nicht verbessern. Die Verarbeitung des Thermometers ist mangelhaft, die Drucktasten bleiben immer wieder hängen und sind schwer zu bedienen. Auch bei der Ausstattung zeigte das Modell deutliche Einschränkungen. Eine zugehörige App gibt es nicht und bis auf das Einstellen von Grad Celsius und Grad Fahrenheit gab es keine Zusatzfunktionen, also keinen Timer, keine Fleischarten-Auswahl und auch keine Presets für Gargrade. Einziger Lichtblick waren die schnelle Reaktionszeit und das niedrige Gewicht. Alles in allem blieb das Grillthermometer hinter den Erwartungen an die Marke Weber zurück.

  • Leichtgewicht im Test (nur 24 Gramm insgesamt)
  • Vergleichsweise schnelle Reaktionszeit (3 bis 5 Sekunden)
  • Viele Abbildungen in der Bedienungsanleitung
  • Automatische Abschaltung bei zu langer Inaktivität (spart Strom)
  • LR44-Knopfzelle bereits werksmäßig eingelegt
  • Mit Gummikappe zum Schutz der Messspitze der Sonde
  • Kompakte Bauart und einfache Handhabung
  • Display grundsätzlich gut ablesbar (wenn es funktioniert)
  • Reines Instant-Read-Thermometer (keine dauerhafte Temperaturüberwachung)
  • Gerät fiel im Test immer wieder aus unerklärlichen Gründen aus
  • Schwache Verarbeitung
  • Schlechte Ausstattung (kein Timer, keine Gargrade, keine Fleischsorten)
  • Für Long Jobs wie Pulled Pork oder Ähnliches ungeeignet
  • Ohne Kabel oder Funkverbindung, daher sehr kurz
  • Drucktasten zu leichtgängig, blieben im Test immer wieder hängen

FAQ

Wie groß und schwer ist das Weber-Grillthermometer?
Das Thermometer ist mit nur 24 Gramm (Display und Sonde) das mit Abstand leichteste im Test und misst 20,5 x 3,3 x 0,8 Zentimeter in Länge, Breite sowie Höhe.
Erfolgt die Anzeige in Grad Celsius oder in Grad Fahrenheit?
Das kann der Nutzer auswählen, da die Art der Anzeige über eine der beiden Drucktasten am Gehäuse des Thermometers geändert werden kann.
Gibt es eine zugehörige App?
Nein. Das Weber-Grillthermometer ist ein reines Instant-Read-Thermometer und als solches nicht für die iGrill-App von Weber geeignet.
Liegt dem Lieferpaket eine passende Batterie bei?
Ja, das Weber-Thermometer wird über eine LR44-Knopfzelle betrieben, die bei der Lieferung bereits eingesetzt ist. Um die Batterie im Falle einer Fehlfunktion oder nach dem Entladen auszutauschen, muss die Rückseite des Thermometers aber mit einem kleinen Kreuzschlitzschraubendreher aufgeschraubt werden.
Wie lang ist die Sonde?
Die Sonde des Weber-Thermometers besteht aus Edelstahl und hat eine Länge von 12,5 Zentimetern, was im Vergleich zur restlichen Konkurrenzmodelle ein durchschnittlicher Wert ist.

8 beste Grillthermometer aus dem Test in der großen Vergleichstabelle

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Modell
Testergebnis
Kundenbewertung
Typ
Material
Abmessungen (L x B x H)
Gewicht
Montageart
Verfügbare Farben
Besonderheiten
Technische Details
Temperaturbereich
Temperaturabweichung bei 120° Celsius
Messgenauigkeit laut Hersteller
Messstabilität laut Hersteller
Reaktionszeit laut Hersteller
Sensor-Typ
Sondenanzahl
Messfühler-Länge
Maximale Fühlertemperatur
Reichweite laut Hersteller
Kabellänge
Details zur Anzeige
Display vorhanden
Größe des Displays
Touchscreen
Hintergrundbeleuchtung
Anzeige in Celsius
Anzeige in Fahrenheit
Details zur Energieversorgung
Art der Energieversorgung
Batterien austauschbar
Batterielaufzeit
Akkukapazität
Akkulaufzeit
Akkuladezeit
Ladeart
Details zur Konnektivität
Bluetooth
WLAN
Funk
App vorhanden
Cloud-Anbindung
Kompatibilität
Ausstattungsmerkmale
Alarmfunktionen
Timer vorhanden
Vorprogrammierte Gargrade
Vorprogrammierte Fleischarten
Stufenlose Einstellung des Gargrades möglich
Speicher / Tracking vorhanden
Automatikfunktionen vorhanden
Mehrzonenmessung
Kalibrierbar
Details zum Lieferumfang
Bedienungsanleitung
Batterien im Lieferumfang enthalten
Montagezubehör inklusive
Weiterer Lieferumfang
Details zum Test
Lieferumfang vollständig
Anleitung vorhanden
Verständlichkeit der Bedienungsanleitung
Subjektiv empfundene Verarbeitungsqualität
Subjektiv empfundene Bedienbarkeit
Montageaufwand
Messgenauigkeit Kochwasser (100° C)
Messgenauigkeit Eiswasser (13° C)
Messgenauigkeit Fleisch
Reaktionszeit im Test
Messstabilität im Test
Reichweite im Test
Qualität des Displays (Lesbarkeit)
Subjektiv empfundene Bedienbarkeit App
Gemessene Kabellänge
Ausführliche Informationen
Häufige Fragen
Erhältlich bei1Affiliate-Link*
Icon Autorentipp
Testsieger Meater Pro Grillthermometer
Meater Pro Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,1 05/2026
(4.701 Amazon-Bewertungen)
1 Kabellos
Edelstahl (Sonde), Keramik (Griff), Bambus (Ladestation)
11,2 x 0,5 x 0,5 Zentimeter
118 Gramm (mit Ladestation)
Standfuß
Hitzebeständig bis 550 Grad Celsius
0 bis 550 Grad Celsius
± 1 bis 2 Grad Celsius
± 0,1 Grad Celsius
Unter 0,1 Grad Celsius
30 bis 60 Sekunden (Fühler)
Thermo-basierte Sensoren (fünf interne und ein Umgebungssensor)
Eine Sonde
13,0 Zentimeter
105 Grad Celsius
Bis zu 75 Meter
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Akku (Fühler), Batterie (Ladestation)
Zwei Jahre (für Ladestation)
3 Milliamperestunden
24 Stunden
30 Minuten
Kabellos via Ladestation
MEATER-App
Android 7.0 oder höher, iOS 12.0 oder höher
Temperaturalarme, Zeitalarme und Flare-Up-Alarm
Rare, Medium, Well done, Fully cooked, Low & Slow und BBQ
Rind, Schwein, Huhn, Lamm, Fisch, Pulled Pork / Brisket
Eine AAA-Batterie
Ladestation
Kurzversion, Vollversion nur in der App
Sehr gute Verarbeitung
Sehr leichte Bedienung
Sehr gering
Bis zu 30 Meter (Bluetooth)
Entfällt
Sehr leichte Bedienung
Entfällt
Zum Angebot*
Amazon 103,76€ Galaxus 112,33€
Wasserdicht ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer
ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,3 05/2026
(1.524 Amazon-Bewertungen)
2 Kabellos
Edelstahl (Sonde und Griff), Keramik (Gehäuse), Kunststoff (Booster)
13,2 x 0,65 x 0,65 Zentimeter
128 Gramm
Standfuß
Wasserdicht nach Schutzart IP67
-10 bis 300 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 0,5 bis 1 Grad Celsius
3 Sekunden
NTC-Sensor
Eine Sonde
13,2 Zentimeter
100 Grad Celsius
Bis zu 150 Meter
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Akku (Sonde), Batterien (Booster)
3 Monate
Keine Angabe
36 Stunden
4 Stunden
Kabellos via Booster
TempSpike
Android 6.0 oder höher, iOS 10.0 oder höher
Temperaturalarme und Stummschaltung
Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done
Rind, Schwein, Geflügel, Truthahn, Lamm, Fisch, Hackfleisch und Kalb
2x AAA-Batterien
Booster
Verständlich, aber wenig Text und keine Abbildungen
Gute Verarbeitung
Sehr leichte Bedienung
Sehr gering
Bis zu 50 Meter (Bluetooth)
Entfällt
Leichte Bedienung
Entfällt
Zum Angebot*
Amazon 34,99€ Voelkner 38,72€ Ebay 43,95€ Conrad 44,99€ Galaxus 45,06€
Icon Top-Preis
Zwei Sonden ThermoPro TP17 Grillthermometer
ThermoPro TP17 Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,4 05/2026
(16.981 Amazon-Bewertungen)
3 Kabelgebunden
Edelstahl (Sonden), Kunststoff (Gehäuse und Display)
7,3 x 6,3 x 1,7 Zentimeter (Displayeinheit)
173 Gramm (Display mit Sonden)
Magnet und Standfuß
Mit zwei langen Sonden ausgestattet (je 16,5 Zentimeter)
-10 bis 300 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 1 bis 2 Grad Celsius
Eine Sekunde
NTC-Sensor
Zwei Sonden
16,5 Zentimeter
300 Grad Celsius
Kein Bluetooth vorhanden
100 Zentimeter
Am Kabel
63 x 39 Millimeter
AAA-Batterien
"Mehrere Monate"
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Temperaturalarme und Zeitalarme
Rare, Medium Rare, Medium und Well Done
Rind, Kalb, Schwein, Hühnchen, Fisch, Burger und Hackfleisch
1x AAA-Batterie
Zweite Edelstahlsonde, Gummikappen für die Enden der Sonden
Gut verständlich
Gute Verarbeitung
Einfache Bedienung
Sonden müssen eingesteckt werden
125 Zentimeter (Kabelgebunden)
Sehr einfach zu lesen dank Hintergrundbeleuchtung
Entfällt
125 Zentimeter
Zum Angebot*
Amazon 21,99€ Ebay 17,07€
Gut verarbeitet RÖSLE 25086 Grillthermometer
RÖSLE 25086 Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Gut
1,8 05/2026
(587 Amazon-Bewertungen)
4 Kabelgebunden
Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Gehäuse und Display)
18 x 4,8 x 2 Zentimeter
146 Gramm
Magnet
Beste Verarbeitung im Test
-20 bis 250 Grad Celsius
Keine Angabe
Keine Angabe
Keine Angabe
10 bis 20 Sekunden
NTC-Sensor
Eine Sonde
16,5 Zentimeter
250 Grad Celsius
Kein Bluetooth vorhanden
100 Zentimeter
Am Kabel
2,0 Zoll
CR2032-Knopfzelle (Batterie)
"Mehrere Monate bis ein Jahr"
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Zeitalarm
Rare, Medium und Well Done
Rind, Kalb, Schwein, Lamm und Geflügel
2x CR2032-Knopfzelle (bereits eingelegt)
Kein weiterer Lieferumfang vorhanden
Sehr ausführlich, mit vielen Abbildungen
Sehr gute Verarbeitung
Leichte Bedienung
Sonde muss eingesteckt werden
105 Zentimeter (Kabelgebunden)
Einfach zu lesen
Entfällt
105 Zentimeter
Zum Angebot*
Amazon 33,28€
Schnellladung BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer
BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Gut
2,2 05/2026
(1.030 Amazon-Bewertungen)
5 Kabellos
Edelstahl (Sonde), Keramik (Griff), Kunststoff (Booster)
14 x 1,2 x 1,2 Zentimeter
98 Gramm
Standfuß
Mit praktischer Schnellladefunktion ausgestattet
0 bis 400 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 0,5 Grad Celsius
± 0,5 bis 0,6 Grad Celsius
1 bis 2 Sekunden
Thermo-basierte Sensoren (drei)
Eine Sonde
10,6 Zentimeter
100 Grad Celsius
Bis zu 100 Meter
Entfällt
Am Booster
Keine Angabe
Akku (Sonde und Booster)
Entfällt
300 Milliamperestunden (Booster, keine Angabe zur Sonde)
60 Stunden (Sonde), 72 Stunden (Booster)
"Wenige Minuten" (Sonde), 2 bis 4 Stunden (Booster)
Kabellos via Booster (Sonde), USB-C-Kabel (Booster)
BFOUR+
Android 8.0 oder höher, iOS 13.0 oder höher
Temperaturalarme
Rare, Medium und Well Done
Rind, Kalb, Lamm, Schwein, Hühnchen, Pute, Fisch und Hamburger
Booster und USB-C-Ladekabel
Ausführlich und bebildert
Gute Verarbeitung
Sehr leichte Bedienung
Sehr gering
Bis zu 25 Meter (Bluetooth)
Einfach zu lesen
Einfache Bedienung
Entfällt
Zum Angebot*
Amazon 33,97€
Touchdisplay WMF-Grillthermometer
WMF-Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Befriedigend
2,8 05/2026
(5 Bewertungen)
6 Kabelgebunden
Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Gehäuse)
21 x 9 x 4 Zentimeter (mit Gehäuse und Display)
104 Gramm
Magnet und Standfuß
Einziges Thermometer mit Touchdisplay
-20 bis 250 Grad Celsius
± 1 bis 3 Grad Celsius
± 1 bis 3 Grad Celsius
Keine Angabe
5 bis 15 Sekunden
NTC-Sensor
Eine Sonde
17,5 Zentimeter
250 Grad Celsius
Kein Bluetooth vorhanden
60 Zentimeter
Am Kabel
2,1 Zoll
AAA-Batterien
Keine Angabe
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Temperaturalarme und Zeitalarme
Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done
Rind, Schwein, Fisch, Kalb, Lamm, Huhn und Truthahn
2x AAA-Batterie
Kein weiterer Lieferumfang vorhanden
Gut verständlich
Gute Verarbeitung
Sehr leichte Bedienung
Sonde muss eingesteckt werden
100 Zentimeter (Kabelgebunden)
Sehr einfach zu lesen dank Hintergrundbeleuchtung
Entfällt
100 Zentimeter
Zum Angebot*
Galaxus 21,59€ XXXLutz 23,99€ Otto 25,99€ Ebay 30,50€
Multiuse-Dock Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer
Outdoorchef Easy Check Single Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Befriedigend
3,4 05/2026
(73 Amazon-Bewertungen)
7 Kabellos
Edelstahl (Sonde und Griff), Kunststoff (Booster)
12,5 x 0,5 x 0,5 Zentimeter
155 Gramm (mit Booster)
Standfuß
Mit Multifunktions-Dock als Display und Ladestation
-10 bis 300 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 1 Grad Celsius
± 0,5 bis 1 Grad Celsius
2 bis 5 Sekunden
NTC-Sensor
Eine Sonde
12,5 Zentimeter
100 Grad Celsius
Bis zu 150 Meter (mit Repeater-Dock)
Entfällt
Am Booster
Keine Angabe
Akku (Sonde und Booster)
Entfällt
1.000 Milliamperestunden (Booster, keine Angabe zur Sonde)
30 Stunden (Sonde), 190 Stunden (Booster)
2 bis 3 Stunden (Booster, keine Angabe zur Sonde)
Kabellos via Booster (Sonde), USB-C-Kabel (Booster)
EASY CHECK oder Easy Check BBQ
Android 7.0 oder höher, iOS 12.0 oder höher
Temperaturalarme, Zeitalarme, Akkualarm und Alarm bei Abbruch der Bluetooth-Verbindung
Rare, Medium und Well Done
Steak / Rind, Geflügel, Schwein, Fisch und Meeresfrüchte sowie Pulled Pork / Braten-Cuts
Multifunktions-Dock (Booster)
Sehr ausführlich, mit vielen Abbildungen
Gute Verarbeitung
Leichte Bedienung
Sehr gering
Bis zu 30 Meter (Bluetooth)
Einfach zu lesen
Solide Bedienung
Entfällt
Zum Angebot*
Amazon 49,00€ OBI 74,98€ Netto 69,98€
Leichtgewicht Weber-Grillthermometer
Weber-Grillthermometer
tipps.de Bewertung
Mangelhaft
5,4 05/2026
(13.869 Amazon-Bewertungen)
8 Kabellos
Edelstahl (Sonde), Kunststoff (Griff und Gehäuse)
20,5 x 3,3 x 0,8 Zentimeter
24 Gramm
Standfuß
Leichtgewicht im Test (24 Gramm)
-50 bis 300 Grad Celsius
± 2 Grad Celsius
± 1 bis 2 Grad Celsius
± 1 bis 5 Grad Celsius
15 Sekunden
Keine Angabe
Eine Sonde
12,5 Zentimeter
50 Grad Celsius
Kein Bluetooth vorhanden
Entfällt
Am Thermometer
Keine Angabe
Batterie (LR44-Knopfzelle)
Keine Angabe
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Entfällt
LR44-Knopfzelle
Kein weiterer Lieferumfang vorhanden
Kaum Text, dafür große Abbildungen
Mangelhafte Verarbeitung
Drucktasten bleiben immer wieder hängen
Sehr gering
20,5 Zentimeter (Länge des Geräts, kein Kabel)
Solide zu lesen
Entfällt
Entfällt
Zum Angebot*
Amazon 19,69€ Otto 41,41€ OBI 20,99€ Ebay 18,98€ Alternate 19,98€
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So wurden die Grillthermometer getestet

Zu Beginn des umfassenden Tests recherchierten die Tester technische Daten, Herstellerangaben sowie Produktinformationen zu den 8 Grillthermometern und verglichen diese später mit eigenen Erfahrungen und Messwerten. So lassen sich Herstellerangaben überprüfen. Der eigentliche Praxistest begann mit dem Auspacken der Geräte, wobei eine Prüfung auf Lieferschäden oder Verarbeitungsmängel erfolgte. Im nächsten Schritt stand der Lieferumfang auf dem Prüfstand: Gab es eine Bedienungsanleitung und wenn ja, wie verständlich war diese? Wurde Montagematerial (Magnet, Clip, Halterung) mitgeliefert? Und falls das Gerät mit Batterien betrieben wird, waren bereits passende Batterien bei der Lieferung dabei? Außerdem wurden Maße und Gewicht überprüft.

Meater Pro Grillthermometer GrillergebnisBevor es an den konkreten Praxistest ging, wurden Bedienung und Ausstattung der Grillthermometer geprüft. Dabei wurde positiv vermerkt, wenn es eine zugehörige App gab und wenn eine Bluetooth-Funktion sowie ein Speicher für Messdaten vorhanden waren. Wichtig war den Testern zudem, dass es vorprogrammierte Gargrade sowie Fleischarten gibt, um den Messvorgang möglichst genau zu steuern. Extrapunkte gab es für die Möglichkeit einer Messung mehrerer Temperaturpunkte, Alarmfunktionen für Temperatur und Zeit sowie für eine freie Einstellung individueller Zieltemperaturen. War ein Gerät akkubetrieben, wurde zudem getestet, wie lange der Akku mit einer vollen Aufladung hält und wie lange die vollständige Ladung dauert.

Im anschließenden Test wurden die Thermometer jeweils einmal in einen Behälter mit kaltem Wasser (circa 13 Grad Celsius) und einen mit kochendem Wasser (circa 100 Grad Celsius) gehalten, um zu prüfen, ob und wie stark Messabweichungen auftreten. Als Referenz diente ein professionelles Thermometer. Für den Test der Reaktionszeit wurde das Thermometer bei Raumtemperatur verwendet und in das kochende Wasser gehalten. Dabei wurde die Zeit gemessen, bis ein stabiler Wert angezeigt wurde. Abschließend wurde ein Praxistest an Fleisch durchgeführt: Die Tester stellten den Elektrogrill auf etwa 120 Grad Celsius ein und maßen die Kerntemperatur sowie, soweit möglich, die Temperatur des Garraums. Dabei wurde über 15 Minuten hinweg der Temperaturverlauf beobachtet und Temperaturschwankungen notiert.

Fazit zum Test der Grillthermometer

Testsieger im mehrtägigen Praxistest wurde das Meater Pro Grillthermometer. Es lieferte das beste Gesamtpaket aus Ausstattung, Bedienung und Praxiseignung. Besonders hervorzuheben ist, dass das Modell Temperaturen von bis zu 550 Grad Celsius standhalten kann. Das war der höchste Wert im Test. Zudem gibt es eine kompatible App mit zahlreichen Features und die Temperatur wird nicht nur an der Spitze gemessen, sondern an fünf Messpunkten entlang der ersten Hälfte der Sonde. So verzeiht das Thermometer auch eine weniger präzise Platzierung des Messfühlers.

Grillthermometer Test Produktübersicht

Der zweite Platz im Test ging an das ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer, das nach Schutzart IP67 gegen Wasser und Staub geschützt ist und damit zur Reinigung sogar in die Spülmaschine zur Reinigung darf. Der vergleichsweise dicke Fühler misst 6,5 Millimeter im Durchmesser und ist für Temperaturen bis 300 Grad Celsius ausgelegt. Auf dem dritten Platz landete mit dem TP17 ein weiteres Modell des Herstellers ThermoPro, das als einziges Thermometer im Test mit gleich zwei Sonden ausgestattet ist. So lassen sich in der Praxis beispielsweise zwei unterschiedliche Fleischstücke gleichzeitig überwachen.

Zwei weitere Modelle waren ebenfalls erwähnenswert: Einerseits das RÖSLE 25086 Grillthermometer auf Platz vier, das sehr hochwertig verarbeitet war und präzise Messergebnisse lieferte. Und andererseits das BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer, das über eine praktische Schnellladefunktion des integrierten Akkus verfügt.


Wer hat das Grillthermometer erfunden?

In Europa wurde Fleisch lange überwiegend stark durchgegart serviert. Fleisch wurde in der Regel vollständig durchgebraten. Das hatte vor allem hygienische Gründe. Besonders Anfang des 20. Jahrhunderts führten Probleme bei der Kühlung verschiedener Fleischsorten zu erheblichen Risiken. Nicht vollständig durchgegartes Fleisch galt deshalb lange als potenzielle Gefahr. Erst mit dem Wirtschaftswunder wuchs die Nachfrage nach Steaks, deren Kern nicht komplett durchgegart war. Geschmack und Genuss rückten stärker in den Vordergrund. Eine Anleitung, wie ein Steak richtig gegrillt wird, gibt es hier.

warning

Erst seit den 1980er-Jahren: Digitale Grillthermometer verbreiteten sich in Privathaushalten vor allem ab den 1980er-Jahren. Sie boten erstmals eine einfache Möglichkeit, die richtige Kerntemperatur zuverlässig abzulesen. In den vergangenen Jahren kamen zahlreiche digitale Funktionen und technische Verbesserungen hinzu.

Wie funktioniert ein Grillthermometer?

Der wichtigste Vorteil eines Grillthermometers liegt in der präzisen Temperaturanzeige. Ohne Hilfsmittel lässt sich weder im Ofen noch auf dem Grill zuverlässig einschätzen, welche Temperatur im Inneren des Garguts erreicht ist. Entscheidend ist dabei die Kerntemperatur. Sie kann je nach Lebensmittel deutlich variieren. Gemeint ist die Wärme im Inneren, also im Mittelpunkt des Fleisches. Das Thermometer zeigt dadurch an, wie weit das Gargut gegart ist und ob das Fleisch bereits vollständig durchgebraten wurde.

success

Nie wieder anschneiden: Bei korrekter Anwendung muss Fleisch nicht mehr aufgeschnitten werden, um den Gargrad zu prüfen. Mit einem Grillthermometer gelingt ein wichtiger Schritt hin zu Ergebnissen wie in der Profiküche.
RÖSLE 25086 Grillthermometer Einstichstelle im Test
Aufbau der Grillthermometer

  • Grill- und Bratenthermometer bestehen im Kern aus einem Dorn, der in das Fleisch gesteckt wird.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Ziffernblatt. Dort wird die Temperatur abgelesen.
  • Einige Hersteller unterstützen Verbraucher mit Bildern und Symbolen für verschiedene Fleischsorten sowie mit Angaben zu den jeweiligen Mindesttemperaturen.
  • Bei der Auswahl wird grundsätzlich zwischen analogen und digitalen Grillthermometern unterschieden.

Wie wird ein Grillthermometer benutzt?

Für die richtige Nutzung eines Grillthermometers sind die passenden Kerntemperaturen der jeweiligen Fleischsorten entscheidend. Die wichtigsten Werte im Überblick:

  • Rinderbraten: Medium bei rund 60 Grad Celsius und durchgegart bei 80 Grad Celsius
  • Schweinesteak: Durchgegart bei 75 Grad Celsius
  • Schweinefilet: Leicht rosa bei 65 Grad Celsius
  • Roastbeef: Zart rosa bei 53 Grad Celsius und medium bei 58 Grad Celsius
  • Hähnchen: Durchgegart bei 75 Grad Celsius
  • Lachs: Durchgegart bei 60 Grad Celsius

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Garstufen für ein Steak gibt es hier.

Geflügel sollte grundsätzlich nur vollständig durchgegart verzehrt werden. Dafür sprechen hygienische und gesundheitliche Gründe. Bestehen Zweifel am Gargrad, sollte das Fleisch lieber noch einige Minuten auf dem Rost bleiben und weitergegart werden. Was bei der Zubereitung von Geflügelfleisch zu beachten ist, zeigt das folgende Video:

success

Die korrekte Nutzung: Liegt ein Stück Fleisch auf dem Grillrost, wird der Dorn in die dickste Stelle des Fleisches eingestochen. Ist dort die gewünschte Temperatur erreicht, kann davon ausgegangen werden, dass das Fleisch den gewünschten Gargrad erreicht hat. Bei Fleisch mit Knochen darf der Dorn den Knochen nicht berühren. Sonst kann das Messergebnis verfälscht werden.

Wo wird ein Grillthermometer eingestochen?

Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill: Entscheidend ist die richtige Temperatur. Mit einem Einstechthermometer lässt sich Fleisch einfach und zuverlässig auf den gewünschten Gargrad bringen.

Nach jeder Benutzung sollten die Sonden gründlich von Lebensmittelresten gereinigt werden. So lässt sich das Thermometer beim nächsten Einsatz wieder hygienisch verwenden. Die Sonden werden möglichst mittig in die dickste Stelle des Fleisches eingestochen. Genau dort wird die Kerntemperatur gemessen.

info

Auf das Ansprechverhalten achten: Im direkten Vergleich sollte das Ansprechverhalten, also die Reaktionszeit, möglichst kurz sein. Schließlich möchte niemand minutenlang die Messfühler im Fleisch halten, bis die Temperatur abgelesen werden kann.

Welches Grillthermometer passt zu wem?

Die Auswahl an Grillthermometern ist mittlerweile groß. Dadurch fällt die Auswahl oft schwer. Das Angebot ist vielseitig und bietet für nahezu jeden Barbecue-Fan ein passendes Modell. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal bleibt das Material. Es muss der hohen Hitze am Grill zuverlässig standhalten. Im direkten Vergleich lassen sich 5 Arten von Grillthermometern unterscheiden.

warning

Das integrierte Grillthermometer: Viele hochwertige Grills und Kugelgrills haben im Deckel ein integriertes Grillthermometer. Es misst die Temperatur im Garraum. Meist handelt es sich um eine analoge Anzeige, die mit der Genauigkeit separater Grillthermometer häufig nicht mithalten kann.

Hinzu kommt, dass integrierte Thermometer die Temperatur nicht direkt am Rost messen, sondern nur im Grillraum. Dadurch können Abweichungen von bis zu 50 Grad Celsius entstehen, vor allem bei starker direkter Hitzeentwicklung. Für gelegentliches Grillen kann die integrierte Variante dennoch ausreichen.

Besonders praktisch sind Funkthermometer mit ausklappbarer Nadel. Nach der Nutzung verschwindet das Gerät schnell wieder in der Hosentasche, ohne dass die Messspitze herausragt. Einige Thermometer reagieren automatisch, sobald die Nadel ausgeklappt wird. Andere Modelle verfügen über einen Ein- und Ausschalter. In Europa ist ein Umschalter zwischen Grad Celsius und Fahrenheit zwar kaum notwendig, dennoch gehört diese Funktion inzwischen bei vielen Grillthermometern zur Standardausstattung. Einige Geräte sind sogar spritzwassergeschützt und können problemlos über Nacht auf der offenen Terrasse direkt am Grill liegen bleiben, ohne Schaden zu nehmen.

danger

Achtung beim Durchmesser: Auch beim Durchmesser der Nadelspitzen gibt es Unterschiede. Empfehlenswert sind Geräte mit einer dünnen Nadel, damit im Steak nur eine möglichst kleine Einstichstelle entsteht.

Vorteile & Nachteile der Grillthermometer:

  • Einfache Anwendung
  • Display mit exakter Anzeige
  • Kerntemperatur einstellbar
  • Perfekter Gargrad: medium, rare oder well done
  • Mehrere Sonden und Buchsen
  • Akku und Batterien müssen gewechselt werden
  • Teilweise starke Schwankungen
  • Einstichstellen im Fleisch, durch die Fleischsaft austreten kann

Die wichtigsten Grillthermometer-Typen

WMF 0608916030 Grillthermometer während des TestsModerne digitale Thermometer liefern im direkten Vergleich zu analogen Grillthermometern meist präzisere Messergebnisse. Dennoch arbeiten beide Varianten zuverlässig und eignen sich für eine kontrollierte Zubereitung auf dem Grill oder im Backofen. Analoge Modelle gelten als klassisch und unkompliziert, während digitale Geräte mit zusätzlichen Funktionen und einer schnelleren Reaktionszeit punkten. Welche Variante besser geeignet ist, hängt vor allem vom persönlichen Anspruch und der gewünschten Ausstattung ab.

Bei den Thermometern werden folgende Typen unterschieden:

  • Kabelgebundene Grillthermometer
  • Kabellose Thermometer
  • Funkthermometer
  • WLAN-Thermometer
  • Bluetooth-Thermometer

Einsteck-Thermometer

Zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Varianten gehören Einsteck-Thermometer. Sie werden direkt in das Fleisch gesteckt, um die Kerntemperatur im Inneren zu messen. Besonders bei größeren Fleischstücken wie Braten, Pulled Pork oder dicken Steaks eignen sich diese Thermometer besonders gut. Gerade wenn regelmäßig Fleisch im Ofen oder auf dem Grill gegart wird, erleichtern sie die Kontrolle des Garzustands erheblich.

Hitzebeständige und kompakte Modelle helfen dabei, Fleisch exakt auf den gewünschten Punkt zu garen, ohne den Grillvorgang ständig unterbrechen zu müssen. Da der Grill seltener geöffnet werden muss, trocknet das Grillgut weniger schnell aus. Gleichzeitig entfällt das Anschneiden des Fleisches, wodurch Fleischsaft im Inneren erhalten bleibt.

Digitale Funkthermometer

Zu den modernen Grillthermometern zählen digitale Funkmodelle. Ihr entscheidender Vorteil liegt darin, dass die Temperatur bequem aus einiger Entfernung überwacht werden kann. Dadurch lässt sich der Grill aus der Distanz überwachen. Die Kerntemperatur lässt sich bequem aus der Entfernung kontrollieren.

Einige Geräte lassen sich zusätzlich auf bestimmte Zieltemperaturen einstellen. Wird der festgelegte Wert erreicht oder überschritten, erfolgt eine Benachrichtigung per Alarmton oder Signal. Das erleichtert die Kontrolle erheblich und verhindert, dass Fleisch nicht übergart.

Funkthermometer verbinden Komfort mit moderner Technik und gelten deshalb als beliebtes Zubehör für ambitionierte Hobbyköche und Barbecue-Fans. Gerade bei langen Grillvorgängen wie Beef Brisket oder Pulled Pork bietet die Funkfunktion einen spürbaren Mehrwert.

Fünf praktische Tipps für ein besseres Barbecue

  1. Empfehlenswert ist eine Auswahl hochwertiger Fleischsorten, die nur so lange wie nötig auf dem Grill bleiben. Dadurch lassen sich stark verkohlte Stellen vermeiden, in denen sich gesundheitsschädliche Stoffe bilden können. Eine kontrollierte Kerntemperatur hilft zusätzlich dabei, das Fleisch saftig und aromatisch zuzubereiten.
  2. Die Grundlage für ein gelungenes Barbecue ist eine gleichmäßige Glut. Deshalb sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, damit die Kohle vollständig vorglühen kann. Erst wenn sich eine stabile Glut entwickelt hat, entsteht eine konstante Hitzeverteilung.
  3. Das Grillgut sollte nicht auf den Rost gelegt werden, solange offene Flammen sichtbar sind. Erst wenn sich das Feuer beruhigt hat, entsteht die geeignete Hitze zum gleichmäßigen Garen des Fleisches. Dadurch reduziert sich außerdem das Risiko verbrannter Stellen.
  4. Besonders aromatisch wird Fleisch mit einer selbstgemachten Marinade. Hochwertige Fleischstücke aus dem Fachhandel oder vom regionalen Metzger sorgen zusätzlich für bessere Ergebnisse auf dem Grill. Für Marinaden eignen sich unter anderem Bier, Knoblauch, Tomaten oder Chili. Auch Kräuter und Gewürze verleihen dem Fleisch zusätzliche Aromen.
  5. Neben einem guten Grillthermometer spielt auch der passende Grill eine wichtige Rolle. Ob Smoker, Gasgrill oder Holzkohlegrill: Eine robuste Verarbeitung, hochwertige Materialien, gute Hitzeeigenschaften und eine komfortable Grillfläche sorgen langfristig für mehr Grillspaß und gleichmäßige Ergebnisse.

Fünf Rezepte für selbstgemachte Fleischmarinaden gibt es im folgenden Video:

Welches Funk-Thermometer ist das beste?

Technikfans greifen häufig zu Bluetooth-Thermometern. Diese Modelle bieten zahlreiche digitale Zusatzfunktionen und ermöglichen eine komfortable Temperaturüberwachung. Der wesentliche Unterschied liegt in der kabellosen Verbindung per Bluetooth zum Smartphone oder zu anderen mobilen Endgeräten.

Dadurch lässt sich die Kerntemperatur bequem aus der Distanz kontrollieren, ohne ständig direkt am Grill stehen zu müssen. Viele Apps liefern zusätzliche Informationen zum Garprozess und stellen Temperaturtabellen bereit. Ebenso gibt es voreingestellte Programme für verschiedene Fleischsorten.

Ob Funkthermometer grundsätzlich bessere Ergebnisse liefern als klassische Kabelmodelle, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Entscheidend bleibt, dass das Thermometer korrekt verwendet und passend zum jeweiligen Fleisch eingesetzt wird. Darüber hinaus bieten Fachhändler spezialisierte Modelle an, die auf unterschiedliche Fleischsorten wie Rind, Schwein oder Wild abgestimmt sind.

danger

Displays zeigen Schwächen: Kleine LC-Displays in Bluetooth-Grillthermometern arbeiten im Alltag meist zuverlässig. Bei starkem Sonnenlicht lassen sich viele Displays nur schwer ablesen. Im Praxistest waren angezeigte Informationen auf dem Smartphone oder dem Display teilweise nur schwer zu erkennen.

Auch Grillthermometer werden zunehmend in Smart-Home-Systeme integriert. Immer mehr Geräte werden miteinander vernetzt und zentral gesteuert. Auch Grillthermometer bleiben von dieser Entwicklung nicht unberührt. Moderne Modelle übertragen die Kerntemperatur mittlerweile direkt per WLAN.

In vielen Fällen sind die Temperaturfühler über Kabel mit einer Basisstation verbunden, die sich in das heimische Netzwerk integriert. Die gemessenen Daten werden anschließend in Echtzeit auf das Smartphone oder Tablet übertragen. Dadurch lässt sich der gesamte Garprozess auch aus größerer Entfernung überwachen. Gerade bei langen Grillabenden oder umfangreichen Barbecue-Projekten sorgt das für mehr Flexibilität und eine präzisere Kontrolle.

Welches Bluetooth-Grillthermometer auswählen?

Ein gutes Bluetooth-Grillthermometer sollte vor allem eine stabile Verbindung und eine ausreichende Reichweite bieten. Kommt es regelmäßig zu Verbindungsabbrüchen, lässt sich die Temperatur nicht mehr zuverlässig überwachen. Gerade bei längeren Grillvorgängen oder größeren Entfernungen zwischen Grill und Smartphone wird eine konstante Verbindung schnell zum entscheidenden Faktor.

Viele moderne Grillthermometer werden inzwischen mit einer eigenen App ausgeliefert. Darüber lassen sich Temperaturbereich und Garstufe bequem einstellen und überwachen. Gleichzeitig vereinfacht sich die Bedienung, da aktuelle Temperaturen jederzeit direkt auf dem Smartphone abrufbar sind. Besonders bei Grillabenden mit Freunden oder der Familie sorgt das für eine einfachere Überwachung des Garvorgangs.

Darüber hinaus bieten viele Apps zusätzliche Funktionen wie Temperaturverläufe, Warnmeldungen oder voreingestellte Programme für unterschiedliche Fleischsorten. Dadurch wird die Zubereitung einfacher und nachvollziehbarer. Gerade Einsteiger profitieren davon, weil die gewünschte Garstufe deutlich leichter erreicht werden kann.

Wer sich schon einmal gefragt hat, was der Funkstandard Bluetooth eigentlich mit blauen Zähnen zu tun hat, bekommt im folgenden Video eine Erklärung:

Gibt es Alternativen zum Grillthermometer?

Nicht jedes Küchenthermometer eignet sich für den Einsatz am Grill. Viele dieser Geräte bei hohen Temperaturen am Grill oder im direkten Grillbereich nicht dauerhaft gewachsen. Dadurch kann die Messgenauigkeit leiden oder das Thermometer sogar beschädigt werden.

Besonders wichtig ist der Hinweis, dass ein Fieberthermometer nicht für den Einsatz am Grill geeignet ist. Die hohen Temperaturen können das Gerät beschädigen oder sogar zum Platzen bringen. Dabei könnten schädliche Inhaltsstoffe austreten und auf das Grillgut gelangen. Für den Einsatz am Grill sollten deshalb ausschließlich speziell dafür entwickelte Thermometer verwendet werden.

Welche Kerntemperaturen gelten für beliebte Fleischarten?

BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer Steak im TestDie richtige Kerntemperatur entscheidet maßgeblich über Geschmack, Konsistenz und Saftigkeit des Fleisches. Schon geringe Temperaturunterschiede können beeinflussen, ob ein Steak zart und saftig bleibt oder trocken wird. Unter Barbecue-Fans gelten die folgenden Temperaturen als bewährte Richtwerte für unterschiedliche Fleischsorten und Garstufen:

  • Rind (Steak, Roastbeef): 48 bis 52 Grad Celsius (Rare), 56 bis 60 Grad Celsius (Medium), 60 bis 65 Grad Celsius (Well Done)
  • Schwein (Kotelett, Nacken): 58 bis 62 Grad Celsius (Zartrosa), 65 bis 70 Grad Celsius (Durchgegart)
  • Geflügel (Hähnchen, Pute): 72 bis 80 Grad Celsius (Durchgegart)
  • Lamm: 55 bis 60 Grad Celsius (Rosa), 60 bis 65 Grad Celsius (Medium), 65 bis 70 Grad Celsius (Durchgegart)
  • Rind (Brisket, Pulled Beef): 90 bis 95 Grad Celsius (Fertig, besonders zart und zerfallend)
  • Pulled Pork: 88 bis 95 Grad Celsius (Fertig)
  • Ente: 58 bis 62 Grad Celsius (Brust rosa), 70 bis 75 Grad Celsius (Durchgegart)

Gerade bei Long Jobs wie Brisket oder Pulled Pork ist ein präzises Grillthermometer besonders hilfreich. Die langen Garzeiten von mehreren Stunden erfordern eine möglichst konstante Temperatur, damit das Fleisch saftig bleibt und seine gewünschte Konsistenz entwickelt.

FAQ: Häufige Fragen rund um das Thema Grillthermometer

In den folgenden Abschnitten finden sich kompakte Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Grillthermometer und deren Einsatz beim Barbecue:

Wie genau sind Grillthermometer im Alltag?

Die meisten digitalen Grillthermometer arbeiten mit einer Messgenauigkeit von etwa +/- 1 bis 2 Grad Celsius. Für den normalen Hausgebrauch reicht das in der Regel vollkommen aus. Anspruchsvolle BBQ-Fans achten jedoch häufig auf deutlich präzisere Werte. Das beste Modell im Praxistest, das Meater Pro Fleischthermometer, arbeitete beispielsweise mit Abweichungen von lediglich +/- 0,1 Grad Celsius.

Entscheidender als minimale Messabweichungen bleibt allerdings die richtige Platzierung der Sonde im Fleisch. Selbst das präziseste Thermometer liefert keine zuverlässigen Werte, wenn die Sonde falsch positioniert wird.

Wo wird die Kerntemperatur gemessen?

Die Sonde sollte immer an der dicksten Stelle des Fleisches platziert werden, weil sich dort die niedrigste Kerntemperatur befindet. Wichtig ist außerdem, dass weder Knochen noch dicke Fettschichten berührt werden. Andernfalls kann die Messung verfälscht werden und ungenaue Ergebnisse liefern.

Reinigung und Pflege des Grillthermometers

ThermoPro TP17 Grillthermometer Einstichstelle RindsteakDie Sonde sollte nach jeder Nutzung gründlich mit warmem Wasser und etwas mildem Spülmittel gereinigt werden. Elektronische Komponenten sollten nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Sie sollten lediglich mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden.

Eine regelmäßige Reinigung sorgt nicht nur für eine hygienische Nutzung, sondern trägt auch dazu bei, die Messgenauigkeit langfristig zu erhalten. Rückstände von Fett oder Marinade können die Sensoren beeinträchtigen und dadurch die Messergebnisse verfälschen.

Lässt sich ein Grillthermometer auch im Smoker verwenden?

Ja, gerade im Smoker gehört ein Grillthermometer praktisch zur Grundausstattung. Bei langen Garzeiten über mehrere Stunden hinweg ist es sinnvoll, sowohl die Kerntemperatur des Fleisches als auch die Temperatur im Garraum zu überwachen. Dadurch lassen sich Temperaturschwankungen leichter kontrollieren, was besonders bei Pulled Pork, Beef Brisket oder Spare Ribs entscheidend ist.

Muss ein Grillthermometer kalibriert werden?

Die meisten modernen Grillthermometer sind bereits ab Werk kalibriert und müssen normalerweise nicht nachjustiert werden. Wer die Genauigkeit überprüfen möchte, kann dies mit einfachen Methoden tun. Häufig wird dafür Eiswasser mit 0 Grad Celsius oder kochendes Wasser mit 100 Grad Celsius verwendet. Genau diese Methoden kamen auch im Praxistest zum Einsatz.

Was sind typische Fehler beim Grillen mit einem Grillthermometer?

Der häufigste Fehler ist eine falsche Platzierung der Sonde. Ebenso problematisch ist das ständige Öffnen des Grilldeckels, weil dadurch große Hitze verloren geht und die Temperatur im Garraum schwankt.

Viele Grillfans verlassen sich zudem zu stark auf ungenaue Deckelthermometer. Diese messen häufig nur die Temperatur im oberen Bereich des Garraums und liefern deshalb keine exakten Werte direkt am Rost oder im Fleisch. Ein präzises Grillthermometer sorgt hier für deutlich zuverlässigere Ergebnisse.

Gibt es einen Grillthermometer-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest widmet sich auf einer umfangreichen Themenseite dem Grillen und dem Barbecue. Dort finden Verbraucher zahlreiche Informationen rund um Grills, Zubehör und die wichtigsten Kriterien für ein gelungenes Barbecue auf der heimischen Terrasse oder im Garten. Gemeinsam mit Experten zeigt die Stiftung Warentest, worauf es bei der Auswahl eines passenden Grills und des richtigen Zubehörs ankommt.

warning

Achtung bei Holzkohle: In Deutschland wird Fleisch besonders häufig auf Holzkohle gegrillt. Eine der größten gesundheitlichen Gefahren entsteht dabei durch stark verbrannte und schwarze Krusten. Beim Einsatz eines Smokers liegt der Fokus dagegen auf einem langsamen Garprozess im heißen Rauch. Dadurch bleibt das Fleisch besonders saftig und aromatisch.

In den vergangenen Jahren hat sich der Markt rund um Grillgeräte und Barbecue-Zubehör deutlich weiterentwickelt. Neben modernen Grills kamen zahlreiche praktische Gadgets hinzu, die den Bedienkomfort erhöhen sollen. Dazu zählen auch Grillthermometer, die mittlerweile für viele Grillfans zur Standardausstattung gehören.

Ein offizieller Grillthermometer-Test der Stiftung Warentest liegt bislang allerdings noch nicht vor. Dabei wäre ein solcher Vergleich besonders interessant. Spannend wäre vor allem die Frage, wie stark die Temperaturabweichungen der einzelnen Modelle tatsächlich ausfallen und welchen Einfluss unterschiedliche Materialien oder längere Sonden auf die Messergebnisse haben.

Im folgenden Video beleuchtet die Stiftung Warentest verbreitete Irrtümer rund ums Grillen. Zusätzlich geben Experten praktische Tipps, um typische Fehler beim Grillen zu vermeiden:

Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt

Android
Android ist ein mobiles Betriebssystem für Smartphones, Tablets und andere mobile Geräte. Weltweit erreicht Android einen Marktanteil von über 70 Prozent und wird hauptsächlich von Google entwickelt.
Bluetooth
Bluetooth ist ein weltweit genutzter Industriestandard zur drahtlosen Datenübertragung über kurze Entfernungen. Die Technologie ermöglicht es Geräten, sich kabellos direkt miteinander zu verbinden.
Cloud
Eine Cloud bezeichnet einen Speicherplatz oder Dienst im Internet, auf dem Daten abgelegt werden können. Statt lokal auf dem Smartphone gespeichert zu werden, liegen die Daten auf Servern von Anbietern wie Google, Apple oder Microsoft.
Gargrad
Der Gargrad beschreibt den Zustand eines Lebensmittels am Ende des Garvorgangs. Er zeigt an, wie stark das Innere durch Hitze gegart wurde. Bekannte Garstufen bei Fleisch sind unter anderem Rare, Medium Rare, Medium, Medium Well und Well Done.
iOS
iOS ist das mobile Betriebssystem von Apple und läuft ausschließlich auf dem iPhone. Es gilt als direkter Konkurrent von Googles Android.
Kerntemperatur
Die Kerntemperatur beschreibt die Temperatur im innersten Bereich eines Lebensmittels wie Fleisch oder Fisch während des Garens. Sie gilt als wichtigster Wert, um zu beurteilen, ob ein Gericht den gewünschten Gargrad erreicht hat und sicher verzehrbar ist.
Messgenauigkeit
Die Messgenauigkeit beschreibt, wie stark die angezeigte Temperatur von der tatsächlichen Temperatur im Fleisch abweicht. Hochwertige Grillthermometer erreichen meist Abweichungen von etwa +/- 0,5 bis 1 Grad Celsius.
NTC-Sensor
Ein NTC-Sensor, kurz für 'Negative Temperature Coefficient', ist ein elektronisches Bauteil, dessen Widerstand mit steigender Temperatur sinkt. Im Deutschen wird er auch Heißleiter genannt. In Grillthermometern gilt der NTC-Sensor als zentrales Bauteil für präzise Temperaturmessungen.
Reaktionszeit
Die Reaktionszeit beschreibt, wie schnell ein Grillthermometer nach dem Einstich einen stabilen Messwert anzeigt. Hochwertige Profi-Modelle benötigen dafür häufig nur 1 bis 3 Sekunden, während analoge Geräte teilweise mehr als 30 Sekunden benötigen.
Reichweite
Die Reichweite beschreibt die maximale Entfernung zwischen Grillthermometer und Smartphone oder Basisstation, bei der die Temperaturdaten noch zuverlässig übertragen werden.
Sonde
Die Sonde, häufig auch Messfühler genannt, ist der Teil des Grillthermometers, der direkt in das Fleisch gesteckt wird. Meist besteht sie aus einem spitzen Edelstahlfühler mit integriertem Temperatursensor.
Temperaturbereich
Der Temperaturbereich beschreibt die obere und untere Grenze, innerhalb der ein Thermometer zuverlässig messen kann. Dabei wird häufig zwischen Kerntemperatur und Garraumtemperatur unterschieden.
Timer
Ein Timer ist eine Funktion, die eine vorher festgelegte Zeit rückwärts zählt und anschließend ein Signal ausgibt. Im Gegensatz zur Stoppuhr startet ein Timer nicht bei null, sondern mit einer definierten Zeitvorgabe.

Was Leser außerdem wissen wollen

Welche Grillthermometer sind die besten?

Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?

Quellenangaben

Finden Sie den besten Grillthermometer – die Testergebnisse 2026 von tipps.de im Überblick

Rang Produkt Datum Preis  
Platz 1: Sehr gut (1,1) Meater Pro Grillthermometer ⭐️ 05/2026 103,76€1 Zum Angebot*
Platz 2: Sehr gut (1,3) ThermoPro TP961 TempSpike Grillthermometer 05/2026 34,99€1 Zum Angebot*
Platz 3: Sehr gut (1,4) ThermoPro TP17 Grillthermometer 05/2026 21,99€1 Zum Angebot*
Platz 4: Gut (1,8) RÖSLE 25086 Grillthermometer 05/2026 33,28€1 Zum Angebot*
Platz 5: Gut (2,2) BFOUR BF-30 Pro Grillthermometer 05/2026 33,97€1 Zum Angebot*
Platz 6: Befriedigend (2,8) WMF-Grillthermometer 05/2026 21,59€1 Zum Angebot*