Die 7 besten Aschesauger im Test inklusive Testsieger 2026
Welcher Aschesauger ist am besten für die Reinigung von Ofen, Kamin oder Pelletheizung geeignet? Um diese Frage zu beantworten, wurden 7 aktuell im Handel verfügbare Aschesauger über mehrere Wochen hinweg genau unter die Lupe genommen. Im Mittelpunkt des Tests standen die Saugqualität und die Saugleistung der Modelle. Des Weiteren flossen in den Test das Fassungsvermögen der Sauger und die verwendeten Materialien von Behälter, Schlauch und Rohr ein. Darüber hinaus wurde auf die Verbrauchswerte geachtet, gerade auf die Leistungsaufnahme im Betrieb, sowie auf die Lautstärke beim Saugen. Und zuletzt spielten auch die Handhabung, die Qualität der integrierten Filter und die Reinigung der Geräte eine entscheidende Rolle. Diese Kriterien bildeten die Basis für die abschließenden Testnoten, die für die Platzierung der Modelle im Aschesauger-Test entscheidend waren.
Testsieger wurde der Kärcher AD 4 Premium Aschesauger. Er bot die beste Saugleistung im Test sowie eine erstklassige Ausstattung mit einem automatischen Filterreinigungssystem und einer hochwertigen Verarbeitung. Für die regelmäßige Nutzung am Ofen oder Kamin gab es keine bessere Wahl. Der Sellnet SN2018 Aschesauger überzeugte mit der einfachsten Reinigung im Test und belegte Platz zwei hinter dem Testsieger. Der Einhell TC-AV 1830 D Aschesauger konnte im Test das beste Filtersystem vorweisen. Der seidig glatte Vorfiltersack ließ sich einfach reinigen und lieferte die beste Leistung im Test. Empfehlenswert war zudem der VANPORE BJ1811 Aschesauger auf Rang vier, der ein riesiges Lieferpaket beinhaltet. Das Modell mit dem dicksten Saugschlauch für das Aufsaugen von grober Asche war der Cecotec Conga Ash 2000 Home Aschesauger direkt dahinter.
Nach dem umfassenden Praxistest informiert ein Ratgeber über die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Aschesaugers. Er erläutert beispielsweise die Funktionsweise der Geräte und stellt verschiedene Aschesauger-Typen vor. Außerdem liefert er eine schrittweise Anleitung für die Reinigung des zugehörigen Filters und stellt die Unterschiede zwischen den Filtertypen heraus. Abschließend wird ein Blick auf mögliche Aschesauger-Tests der Stiftung Warentest und weiterer Testmagazine geworfen.
tipps.de empfiehlt diese Aschesauger

"tipps.de Testsieger"

"Aschesauger mit der einfachsten Reinigung"

"Aschesauger mit dem besten Filtersystem"

"Aschesauger mit dem größten Lieferumfang"

"Aschesauger mit dem dicksten Saugschlauch"
- 1. tipps.de empfiehlt diese Aschesauger
- 1.1. Kärcher AD 4 Premium Aschesauger (tipps.de Testsieger)
- 1.2. Sellnet SN2018 Aschesauger (Aschesauger mit der einfachsten Reinigung)
- 1.3. Einhell TC-AV 1830 D Aschesauger (Aschesauger mit dem besten Filtersystem)
- 1.4. VANPORE BJ1811 Aschesauger (Aschesauger mit dem größten Lieferumfang)
- 1.5. Cecotec Conga Ash 2000 Home Aschesauger (Aschesauger mit dem dicksten Saugschlauch)
- 2. Alle Produkte aus dem Aschesauger-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat tipps.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
- 6. Außerdem getestet
Inhalt
1. tipps.de Testsieger: Der Kärcher AD 4 Premium Aschesauger mit der besten Saugleistung
Der Kärcher AD 4 Premium Aschesauger konnte sich nach dem über mehrere Wochen hinweg ausgeführten Test den Titel als Testsieger von tipps.de sichern. Er überzeugte mit der besten Saugleistung im Test, einer erstklassigen Ausstattung und einer robusten sowie hochwertigen Verarbeitung. Dennoch war auch dieses Modell nicht fehlerfrei. In welchen Bereichen der Aschesauger gut abschnitt, und in welchen nicht, wird in den folgenden Absätzen aufgezeigt. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten technischen Daten, wie sie der Hersteller angibt:
- Material: Metall (Behälter und Schlauch), Chrom-plattierter Edelstahl (Saugrohr)
- Leistung: 600 Watt
- Saugkraft: 215 Millibar
- Fassungsvermögen: 17 Liter
- Kabellänge: 4 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,7 Meter (Länge), 35 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 7 Meter
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Während des gesamten Vorgangs trat kein Staub aus dem Gerät aus, auch hier strich der Aschesauger die Bestnote „Sehr Gut“ ein. Aber Vorsicht: Seine exzellente Saugleistung erreichte der Kärcher AD 4 Premium im Test nur dann, wenn der Filter sauber war. Und hier kommt die Krux: Der Sauger war ohne Vorfilter ausgestattet, was die Reinigung – wie weiter unten ausführlich aufgezeigt wird – massiv erschwerte. Der Flachfaltenfilter muss also in regelmäßigen Abständen gereinigt oder gewechselt werden, ansonsten saugt der Aschesauger nach wenigen Einsätzen nur noch auf etwa halber Kraft, was nicht mehr den Testsieg bedeuten würde. Leider gibt es derzeit keine Vor- oder Sackfilter für den Kärcher-Aschesauger als Zubehör zu erwerben. [/alert]
Das Auspacken und Aufbauen des Kärcher-Aschesaugers gestaltete sich unkompliziert. Geliefert wurde das im Vergleich zur Konkurrenz große und schwere Gerät in einem schlichten Karton, wobei sowohl der Sauger selbst als auch das Zubehör von zusätzlichen Plastikfolien geschützt waren. Auf unnötigen Verpackungsmüll wurde aber weitestgehend verzichtet. Zum Lieferpaket zählten neben dem Aschesauger ein Saugschlauch und zwei jeweils 0,5 Meter lange Verlängerungsrohre. Hinzu kamen eine flammenhemmende Trockensaugdüse, ein bereits integrierter Flachfaltenfilter (kein HEPA-Filter) mit Gitterschutz, eine Bodendüse mit Bürste und insgesamt vier Rollen für die Mobilität. Was dagegen fehlte, war ein Vorfilter oder Sackfilter. Hinweise zur Nutzung und der Inbetriebnahme befanden sich einer ausführlichen und mit vielen Bildern versehenen Bedienungsanleitung, die nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf anderen Sprachen wie Englisch oder Italienisch vorhanden war.
Für den Aufbau und die Montage des Zubehörs war die Anleitung aber nicht notwendig, denn der Zusammenbau funktionierte selbsterklärend: Das Filterelement mit Faltenfilter und Schmutzgitter davor wurde in den Behälter eingesetzt und die Motoreinheit obendrauf platziert. Beim Aufsetzen des Deckels wackelte nichts, die Hebel für die Verriegelung waren sehr stabil und rasteten gut ein. Anschließend konnten noch die vier Rollen an der Unterseite eingesteckt werden, wenn das erwünscht war. Alle Teile des Saugers und das komplette Zubehör waren hochwertig verarbeitet und machten einen stabilen sowie robusten Eindruck. Der Aschesauger hatte zwei große Drucktasten zum Ein- und Ausschalten, was zunächst banal klingen mag, aber die Handhabung tatsächlich erleichterte, da nicht jedes Mal an einem fummeligen Kippschalter herumgedrückt werden musste.
Als sehr praktisch beim Verstauen und Transportieren des Modells erwies sich zudem die Schlauchhalterung am Aschesauger. Der Saugschlauch selbst war vergleichsweise schwer, was für seine Robustheit spricht. Mit einer Länge von 2 Metern und einem Durchmesser von 35 Millimetern lag er ansonsten im Durchschnitt. Wie bei allen Aschesaugern von Kärcher war die Saugrohrdüse aus Chrom-plattiertem Edelstahl bereits fest mit dem Saugschlauch verbunden. Dafür war die Düse drehbar, damit sich der Schlauch während der Nutzung nicht verdreht. Das ist ein Problem, das bei einigen Geräten im Test leider zu häufig vorkam. Eine Kabelaufwicklung war ebenfalls vorhanden und für die passende Mobilität sorgte neben den optionalen Bodenrollen der große Tragegriff am Deckel.
Hinsichtlich der Filter gab es den ersten größeren Dämpfer hinzunehmen, denn auf einen Vorfilter hat Kärcher beim AD 4 Premium im Vergleich zur namhaften Konkurrenz verzichtet. Stattdessen war nur ein Flachfaltenfilter vorhanden, der mit einem extra Gitterschutz ausgestattet war. Er saß direkt vor dem Motor und sollte diesen vor Einflüssen schützen. Laut Kärcher handelt es sich dabei nicht explizit um einen HEPA-Filter und zur Filterleistung wurden keine Angaben gemacht. Wichtig war, keine heiße Asche aufzusaugen, denn der Kärcher war nur auf eine maximale Aschetemperatur von 40 Grad Celsius ausgelegt. Im Test wurde die Asche aus dem Kamin erst nach einer Ruhezeit von 48 Stunden aufgesaugt, was die empfohlene Zeit ist.
Damit zur Saugleistung, die – wie oben beschrieben – die beste im gesamten Test war, solange der Filter sauber war. Im zweiten Testdurchgang wurde zudem noch überprüft, wie viel Aschestaub aus dem Luftauslass an der Oberseite des Aschesaugers entweicht. Wie gehabt spannten die Tester dafür Filtermaterial vor den Luftauslass, um den Grad der Verschmutzung zu messen. Die gute Nachricht: Beim Kärcher AD 4 Premium gab es nichts zu messen, das Filtermaterial blieb selbst nach mehrminütigem Einsatz blütenweiß. Ob dem auch noch so ist, wenn der Filter nicht ausreichend gereinigt wurde, konnte nicht geprüft werden, doch die Vermutung der Tester ist eindeutig.
Stattdessen musste der Filter entnommen und manuell gereinigt werden. Die Testerfahrungen zeigen, dass ein leichtes Ausklopfen hier nicht ausreichte. Der Filter musste leicht hin- und hergebogen und währenddessen immer wieder ausgeklopft werden, um ein anständiges Reinigungsergebnis zu erzielen. Das war leider kaum möglich, ohne dabei in einer Wolke aus Staub zu stehen. Asche landete an den Händen, an der Kleidung und auf dem Boden. Eine Reinigung wird deswegen außerhalb des Hauses empfohlen.
Damit zum Abschluss noch zu den Verbrauchswerten des Kärcher AD 4 Premium Aschesaugers. In der Bedienungsanleitung spricht Kärcher von einer maximalen Leistung von 600 Watt, im Test zeigte sich auf höchster Stufe, dass diese Angabe untertrieben ist. 715,4 Watt zeigte das Messgerät der Tester an, was aber dennoch einer der niedrigsten Werte im Test war. Damit zählte der AD 4 Premium trotz starker Saugleistung zu den energieeffizientesten Modellen. Hinsichtlich der Lautstärke verspricht Kärcher eine maximale Belastung von 80 Dezibel. Bei einer Entfernung von einem Meter konnte im Praxistest eine Geräuschemission von 80,6 Dezibel gemessen werden, was sogar der beste Wert aller Aschesauger im Praxistest war.
In diesem YouTube-Video stellt Kärcher die Vorzüge des AD 4 Premium Aschesaugers zusammen:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Kärcher AD 4 Premium Aschesauger sicherte sich den Testsieg. Die Saugleistung war bei sauberem Filter die mit Abstand beste im Test und die Ausstattung erstklassig. Der Aschesauger war zudem hochwertig verarbeitet, verbrauchte nicht allzu viel Strom und war trotz der starken Leistung das leiseste Gerät im Test. Der robuste Schlauch und das lange Stromkabel erlaubten eine flexible Nutzung, zu der auch die Transportrollen an der Unterseite beitrugen. Wer mit der umständlichen Reinigung leben kann, erhält mit diesem Gerät ein absolutes Spitzenmodell und den Testsieger von tipps.de.
















































































































- Mit Abstand beste Saugleistung im Test
- Hochwertige Verarbeitung von Gerät und Zubehör
- Großer Aktionsradius (7 Meter)
- Gute Mobilität dank der vier Transportrollen
- Automatische Filterreinigung zuschaltbar
- Mit Verlängerungsrohren im Lieferpaket
- Energieeffizientes Modell (starke Leistung bei wenig Verbrauch)
- Leisester Aschesauger im Test („nur“ 80,6 Dezibel)
- Exzellente Staubdichtheit des Behälters
- Robuster Saugschlauch
- Komplizierte und umständliche Reinigung
- Ohne Vorfilter
- Vergleichsweise groß, schwer und sperrig
- Flachfaltenfilter war kein HEPA-Filter
- Keine Blasfunktion vorhanden
- Automatische Filterreinigung im Test nutzlos
FAQ
2. Einfachste Reinigung im Test: Der Sellnet SN2018 Aschesauger mit umfangreichem Komplettpaket
Eine starke Saugleistung und eine einfache Reinigung: Bei zwei der wichtigsten Aspekte im Aschesauger-Test konnte der Sellnet SN2018 besonders punkten. Saugschlauch und Kabel waren zudem ausreichend lang, wodurch im Praxistest ein großer Bewegungsradius möglich war. Welche Aspekte den Testern bei diesem Aschesauger sonst noch aufgefallen sind und welche Parameter eher schwach abschnitten, wird in den folgenden Absätzen erläutert. Zuvor gibt es aber eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Aschesaugers laut Hersteller:
- Material: Metall (Behälter und Schlauch) + Aluminium (Saugrohr)
- Leistung: 1.650 Watt
- Saugkraft: Keine Angaben
- Fassungsvermögen: 20 Liter
- Kabellänge: 4 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 2 Meter (Länge), 36 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 6 Meter (Schätzung auf Grundlage der anderen Informationen)
- Maximale Aschetemperatur: 50 Grad Celsius
Das funktionierte einwandfrei und die Tester mussten sich zu keinem Zeitpunkt die Hände schmutzig machen. Das ist ein klares Upgrade im Vergleich zur herkömmlichen Reinigung eines Kamins oder Ofens. Denn wer sich schon einmal dabei die Hände schmutzig gemacht hat, weiß, wie schwer die Asche anschließend wieder zu entfernen ist – von Flecken auf der Kleidung ganz zu schweigen. Vorteilhaft war beim Sellnet-Modell zudem, dass der Filter nach dem Reinigen leicht mit Wasser ausgewischt werden konnte. Damit soll sich die Langlebigkeit des Filters und damit auch des Saugers signifikant erhöhen lassen.[/alert]
Der Aschesauger von Sellnet kam in einem schlichten, braunen Karton an. Auf Plastik- und Verpackungsmüll wurde dabei weitestgehend verzichtet, der Sauger selbst war lediglich in einer Plastikfolie vor Transportschäden und Kratzern geschützt. Das Zubehör befand sich, wie bei allen getesteten Geräten, im Inneren des Behälters und bestand aus einem 2 Meter langen Saugschlauch mit 36 Millimeter Durchmesser sowie einem 23 Zentimeter langen Saugrohr aus Aluminium. Ein Faltenfilter (HEPA-Filter) war bereits im Inneren integriert und ein Vorfilter für den Schutz vor grobem Schmutz und Asche war ebenfalls dabei. Eine leider nur durchschnittliche Bedienungsanleitung ohne hilfreiche Bilder oder Tipps rundete das Lieferpaket ab. Zusätzliches Manko: Es waren keine Lenkrollen vorhanden. Sie können aber bei Bedarf über den Hersteller nachgerüstet werden.
Nach dem Auspacken war der Aschesauger schnell einsatzfähig: Einfach den Vorfilter in den Behälter einsetzen, den Deckel draufsetzen, den Saugschlauch an der entsprechenden Öffnung vorne einsetzen sowie den Ein- und Ausschalter am Deckel betätigen, schon konnte es losgehen. Ebenso durfte auch nicht vergessen werden, die Saugdüse vorne in den Schlauch zu stecken. All das dauerte nicht einmal eine Minute. Mit dem zwei Meter langen Saugschlauch und dem 4 Meter langen Netzkabel stand ein guter Bewegungsradius zur Verfügung und das Gerät muss den Testerfahrungen zufolge nicht immer wieder mit sich gezogen werden, um verschiedene Orte zu reinigen. Das Rohr aus Aluminium war von vergleichsweise einfacher Qualität, erfüllte aber seinen Zweck. Der restliche Körper und der Saugschlauch waren von guter Qualität, auch wenn hier die größten Unterschiede zu Modellen von Herstellern wie Kärcher oder Einhell zu spüren waren.
Positiv im Test: Das Kabel ließ sich bei Nichtbenutzung einfach um den ausgeklappten Tragegriff wickeln. Darunter kann an Steckplätzen am Gerät das weitere Zubehör verstaut werden. Der Saugschlauch machte einen stabilen Eindruck und war trotzdem gut beweglich. Perfekt wäre es gewesen, wenn sich der Schlauch im Anschluss drehen hätte lassen. So musste er beim Saugen immer wieder entwirrt werden, wenn er aus Versehen verdreht wurde (was im Test genau zweimal vorkam). Die Steckverbindungen, sowohl vorne für den „normalen“ Anschluss als auch oben für die Blasfunktion, waren passgenau. Drei stabile Klemmen aus Metall hielten den Deckel, in welchen die Motoreinheit integriert war, auf dem Staubfangbehälter.
Bei den Filtern setzt Sellnet auf die „Standard“-Ausstattung: Ein duales Filtersystem, bestehend aus einem waschbaren Vorfilter und einem HEPA-Feinstaubfilter, der mehr als 99,9 Prozent aller Staubpartikel aufnehmen soll. Der HEPA-Filter saß bereits vormontiert direkt vor dem Motor, der so langfristig geschützt werden soll. Dafür ist es auch wichtig, wie der Hersteller in der Anleitung mitteilte, dass keine heiße Asche aufgesaugt wird. Im Gegensatz zu allen anderen Aschesaugern im Test konnte der Sellnet SN2018 zwar bis zu 50 Grad Celsius heiße Asche aufnehmen (sonst sind es in der Regel nur 40 Grad Celsius), dennoch wird davon abgeraten, überhaupt noch warme Asche aufzunehmen. Am besten einfach wie im Test von tipps.de vorgehen und die Asche vom Vortag mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden, auskühlen lassen.
Damit zum wichtigsten Aspekt des Praxistests, der Saugleistung. Im Praxistest konnte der Sellnet-Aschesauger überraschend gut abschneiden. Die ersten 2 bis 3 Liter Asche, mit denen jeder Sauger umgehen musste, ließen sich schnell wegsaugen. Die Menge wurde deswegen gewählt, weil das in etwa der Aschemenge nach einem Tag Heizen im Kachelofen entspricht. Die gute Nachricht: Die Flächen waren nach dem Saugen mit dem Sellnet SN2018 tatsächlich rückstandslos sauber und es musste kein zweites Mal darüber gegangen werden, um letzte Reste wegzusaugen. Auch in den Ecken des Kamins, der für den Test verwendet wurde, oder an unebenen Stellen mit eingebrannter Schlacke blieb keine Asche zurück. Und nach dem ersten Saugdurchgang war die Saugleistung im zweiten Testlauf nur minimal verringert.
Doch der zweite Testdurchlauf wurde vor allem deswegen durchgeführt, um zu schauen, ob Aschestaub aus dem Luftauslass an der Oberseite des Geräts entweicht. Dazu wurde Filtermaterial vor den Luftauslass gespannt, um etwaige Verschmutzungen zu messen. Beim Sellnet SN2018 war dieses Material nach dem Praxistest blütenweiß, mit bloßem Auge waren überhaupt keine Ascherückstände zu sehen. Einziges, wirklich minimales Manko: Ein wenig Asche schaffte es am Vorfilter vorbei, weswegen sich am Faltenfilter (HEPA-Filter) kleine Rückstände an einer vielleicht 0,5 x 0,5 Zentimeter großen Stelle befanden. In Summe lieferte der Aschesauger aber eines der besten Praxisergebnisse im Test, nur knapp hinter dem preislich deutlich höher gelegenen Testsieger, dem AD 4 Premium von Marktführer Kärcher.
Im letzten Schritt wurden die Verbrauchswerte und die Geräuschemission des Aschesaugers geprüft. Der Hersteller gibt in seiner Anleitung und auf der Verkaufsseite eine Leistungsaufnahme von 1.650 Watt an, doch der Test zeigte im Betrieb bei leerem Aschetank und angeschlossenem Saugschlauch mit Düse eine Leistung von „nur“ 994,1 Watt an. Das bedeutet einerseits, das Modell ist stromsparender als von Sellnet angegeben, doch andererseits war das dennoch einer der höchsten Leistungswerte im Test. Bei der Lautstärke sah es leider nicht besser aus: Hier machte der Hersteller vorab keinerlei Angaben, doch im Praxistest ergab sich auf eine Entfernung von einem Meter eine Geräuschemission von 90,2 Dezibel – nur die Aschesauger von VANPORE und Scheppach schnitten noch etwas schlechter ab.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Sellnet SN2018 Aschesauger konnte im Praxistest von tipps.de fast restlos überzeugen. Er lieferte eine überzeugende Saugkraft und die einfachste Reinigung aller Modelle im Test. Inbetriebnahme und Bedienung waren spielend einfach und das Filtersystem aus Vorfilter sowie HEPA-Filter erfüllte seinen Zweck. Hinzu kam die große Flexibilität durch das vergleichsweise lange Anschlusskabel und das lange und flexible Saugrohr. Einzige Nachteile: Es waren keine Transportrollen vorhanden und das Gerät arbeitete vergleichsweise stromintensiv und laut. Dennoch reichte es am Ende zu einem Platz auf dem Podest im tipps.de-Gesamtranking!
























































































- Einfachste Reinigung im Test
- Starke Saugleistung, fast ohne Ascherückstände
- Doppeltes Filtersystem aus Vorfilter und HEPA-Filter
- Großes Fassungsvermögen von 20 Litern
- Vergleichsweise langes Stromkabel (400 Zentimeter)
- Langer und flexibler Saugschlauch (2 Meter)
- Hitzebeständig bis zu 50 Grad Celsius
- Kein Entweichen von Aschestaub beim Testen
- Praktische Kabelaufwicklung am Tragegriff
- Sehr einfache Bedienung und Inbetriebnahme
- Vergleichsweise hoher Stromverbrauch (994,1 Watt)
- Ohne Rollen im Lieferpaket (sind aber nachrüstbar)
- Vergleichsweise laut im Betrieb (90,2 Dezibel)
- Aluminiumrohr nur mittelmäßig verarbeitet
- Eine der schwächeren Bedienungsanleitungen im Test
- Dritthöchstes Gewicht im Test (4,6 Kilogramm)
FAQ
3. Aschesauger mit dem besten Filter: Der Einhell TC-AV 1830 D
Eines der besten Modelle für Kamin- oder Pelletofen-Besitzer sowie preisbewusste Heimwerker im Test war der Einhell TC-AV 1830 D Aschesauger, der die Tester von tipps.de im Testzeitraum vor allem durch seine starke Filterleistung und das sehr einfache Handling bei der Reinigung überzeugen konnte. Trotz eher niedriger Leistung auf dem Papier war die Saugleistung stark und eine Blasfunktion war durch einfaches Umstecken des Saugschlauches ebenfalls vorhanden. Schwächen gab es wenige, aber diese sind zu beachten. Vor dem ausführlichen Testbericht folgt ein kurzer Blick auf die wichtigsten Eigenschaften und Daten des Aschesaugers von Einhell laut der Bedienungsanleitung des deutschen Herstellers:
- Material: Weißblech / Stahlblech (Behälter), PVC-Kunststoff (Schlauch), Aluminium (Saugrohr)
- Leistung: 800 Watt
- Saugkraft: 10 Millibar
- Fassungsvermögen: 18 Liter
- Kabellänge: 2 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,0 Meter (Länge), 36 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 3 Meter
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Zu keinem Zeitpunkt flog schädliche Asche herum, wie es bei einigen der Konkurrenzmodelle im Test der Fall war. Die Tester konnten den Deckel mit der Motoreinheit einfach abnehmen, den Sack von innen leicht ausklopfen und anschließend entnehmen. Die Asche sammelte sich im Behälter, am Filtersack selbst blieben kaum Rückstände. Da zusätzlich ein Vorgitter vor dem eigentlichen HEPA-Filter (Flachfaltenfilter) vorhanden ist, blieb das Filtermaterial nahezu blütenweiß.
Die Lieferung des Einhell TC-AV 1830 D Aschesaugers erfolgte, wie von Einhell gewohnt, in einem schwarz-roten Karton, der die bekannten Farben des Unternehmens reflektierte. Während ein Großteil der Aschesauger im Praxistest mit viel Plastikmüll geliefert wurde, bildete das Einhell-Gerät eine positive Ausnahme. Lediglich eine große Plastikfolie schützte den Aschesauger bei der Lieferung, das weitere Zubehör war im Inneren des Behälters im mitgelieferten Vorfilter verstaut und konnte so den Behälter nicht mit Kratzern schädigen. Im Lieferpaket befanden sich ein knapp 23 Zentimeter langes Saugrohr aus Aluminium und ein nur ein Meter langer Saugschlauch aus metallverstärktem PVC-Kunststoff. Auf Laufrollen, die es beispielsweise beim früher im Test geführten Modell TC-AV 1720 DW gab, verzichtete der Hersteller. Abgerundet wurde der Lieferumfang durch eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, die aufgrund sprachlicher Genauigkeit und ausreichender Bebilderung zu den besten im Test zählte.
Bezüglich der Verarbeitung gab es nichts auszusetzen. Sowohl der 18 Liter fassende Behälter, der aus Weißblech (Stahlblech) besteht, als auch das Saugrohr aus Aluminium und der Saugschlauch aus Kunststoff wirkten robust und hochwertig. Beim Filter setzt Einhell auf eine Kombination aus einem HEPA-Flachfaltenfilter und einem Vorfilter. Vor dem HEPA-Filter ist für einen zusätzlichen Schutz außerdem ein kleines Gitter aus Metall angebracht. Besonders ist der Aufbau des Aschesaugers, der sich in einem zentralen Punkt von der Konkurrenz abhebt: Der Vorfilter lässt sich über den Rand des Behälters stülpen und mithilfe einer Kordel festzurren. Der Deckel, in dem sich auch die Motoreinheit des Saugers befindet, besitzt eine Dichtung und wird über drei Klemmen (zwei seitlich, eine hinten) auf dem Konstrukt befestigt. Hier kam den Testern direkt die Befürchtung, dass der Deckel nicht sicher abschließt, da der Vorfilter dazwischen eingeklemmt ist.
Zum Vergleich: Bei allen anderen Aschesaugern, die über die vergangenen Jahre getestet wurden und die über ein zweistufiges Filtersystem aus HEPA-Filter (Flachfaltenfilter) und Vorfilter verfügten, haben die Einhell-Filter einen Plastikring, an dem sie in den Behälter eingehängt werden und somit bündig abschließn. Wie sich im Praxistest zeigte, waren die Befürchtungen aber unbegründet: Der TC-AV 1830 D Aschesauger entwickelte einen so starken Unterdruck im Behälter (eine Art Saugwirkung), wodurch sich der Deckel absetzte. Dieser Effekt würde, einmal rückwärts gedacht, fehlen, wenn der Aschesauger Fremdluft am Verschluss zieht. So aber war die Staubdichtheit im Betrieb als exzellent zu bewerten und auch auf die Saugleistung, die mit 175 Millibar überdurchschnittlich ist, hatte der spezielle Aufbau keinen Einfluss.
Damit zur Saugleistung, bei der der Aschesauger trotz einer vergleichsweise überschaubaren Motorleistung von 800 Watt eine überdurchschnittliche Saugleistung von 170 Millibar liefert. In der Praxis war die Leistung sowohl bei feiner als auch bei grober Asche gut bis sehr gut. Bei der Testmenge von 2 bis 3 Litern Asche, die im Kamin gesammelt wurde, blieben keine Rückstände zurück und es gab keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Saugkraft des Modells. Heißt: Selbst größere Mengen an Asche sind kein Problem, die Saugkraft bleibt stabil. Die Aluminiumdüse sorgte dafür, dass der Sauger auch in den Ecken und Ritzen des Kamins solide Leistungen erzielte, wobei das Fehlen einer Saugdüse (Fugendüse), wie es sie bei vielen Konkurrenzmodellen gab, doch merkbar war. Negativ fielen zudem der kurze Saugschlauch und das Saugrohr auf, das sehr tief im Schlauchadapter steckte und so die Handhabung in Ecken weiter erschwerte.
- Normaler Kamin- oder Pelletofen: Hier reichen Modelle mit 600 bis 800 Watt oft leicht aus.
- Häufiger Gebrauch oder große Feuerstellen: Hier bieten sich Geräte mit 1.000 bis 1.200 Watt an, die selbst bei feiner Asche für eine kräftige Saugleistung sorgen.
- Geräte mit mehr als 1.400 Watt: Geräte mit 1.400 Watt, 1.600 Watt oder sogar noch mehr sind oft überdimensioniert und bringen nicht automatisch mehr Saugleistung, sondern verbrauchen oft einfach nur mehr Strom.
Weitere Informationen hierzu gibt es im Anschluss an den Praxistest im umfangreichen Ratgeber.
Praktisch war dagegen die Blasfunktion, die mit nur wenigen Handgriffen umgerüstet werden konnte. So ließen sich Rückstände aus Ecken sowie Ritzen einfach herausblasen und anschließend mit dem Rohr aufsaugen. Das Reinigen und Entleeren des Behälters war sehr unkompliziert, hier spielte der oben schon erwähnte Vorfilter seine Stärken aus. Bezüglich der Verbrauchswerte zeigte der Sauger ein gemischtes Bild. Anstelle der vom Hersteller angegebenen 82 Dezibel ermittelten die Tester auf eine Entfernung von einem Meter eine Geräuschemission von 84,1 Dezibel – zwar ein wesentlich höherer Wert, aber im Vergleich zur Konkurrenz noch in Ordnung. Positiv war hingegen die Effizienz des Saugers, der mit einer Leistungsaufnahme von „nur“ 873,4 Watt auf höchster Stufe trotzdem eine überdurchschnittliche Saugleistung lieferte.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Einhell TC-AV 1830 D Aschesauger überzeugte mit dem besten Filtersystem aller Geräte im Test. Wie schon von früheren Saugern des bayerischen Herstellers gewohnt, liefert der TC-AV 1830 D eine Kombination aus HEPA-Filter und Vorfilter, dieses Mal aber noch zusätzlich kombiniert mit einem Gitterschutz für den Faltenfilter. Die Saugleistung ist ebenfalls gut, hier sollten sich Käufer nicht von den auf dem Papier „niedrigen“ 800 Watt abschrecken lassen. Praktisch war zudem die Blasfunktion, die in wenigen Handgriffen montiert werden konnte. Leider gibt es auch Schwächen im Bereich der Mobilität: Das Stromkabel und der Saugschlauch sind vergleichsweise kurz und es gibt keine Laufrollen. Auch ein Park-System war nicht vorhanden. Das verhinderte letztlich ein noch besseres Abschneiden des Modells im Gesamtranking.
























































































- Bestes Filtersystem im Test (HEPA-Filter, Vorfilter + Metallgitter)
- Gute Saugleistung trotz „mittelmäßiger“ Daten (800 Watt)
- Praktische Blasfunktion umrüstbar
- Exzellente Staubdichtheit nachgewiesen
- Hochwertige und hitzebeständige Verarbeitung
- Leichte Filterreinigung dank seidiger Oberfläche
- Vergleichsweise wenig Plastikmüll bei der Lieferung
- Großer Behälter (18 Liter)
- Einfache Bedienung und Inbetriebnahme
- Beste Bedienungsanleitung im Test (klare Sprache, viele Bilder)
- Mangelnde Mobilität (keine Rollen, kurzes Kabel, kurzer Schlauch)
- Keine automatische Filterreinigung
- Ohne Saugdüse (Fugendüse) im Lieferpaket
- Keine Komfortfunktionen wie Park-System vorhanden
- Nur durchschnittliche Werte bei Verbrauch und Lautstärke
FAQ
4. Aschesauger mit dem größten Lieferpaket: Der VANPORE BJ1811 mit Bodendüse und Radhaltern
Der VANPORE BJ1811 Aschesauger wird nach Angaben des Herstellers für den Einsatz im Kamin, an einem Pelletgrill, in einem Ofen oder an einer Feuerstelle empfohlen. Im mehrtägigen Praxistest von tipps.de konnte das Gerät in erster Linie durch sein erstklassiges Lieferpaket, eine gute Saugleistung und sein markantes Farbdesign punkten, das sich deutlich von der Konkurrenz abhob. Bevor es aber an die konkreten Erkenntnisse des Tests geht, hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten technischen Daten laut Bedienungsanleitung des Herstellers:
- Material: Aluminium (Behälter und Saugrohr), Metall (Schlauch)
- Leistung: 1.200 Watt
- Saugkraft: 200 Millibar
- Fassungsvermögen: 20 Liter
- Kabellänge: 2 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,5 Meter (Länge), 36 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 3,5 Meter
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Geliefert wurde der VANPORE BJ1811 Aschesauger in einem schlichten, braunen Karton. Auf Plastikmüll wurde dabei mit der Ausnahme einer Folie zum Schutz des Saugers vor Transportschäden weitestgehend verzichtet. Das äußere Design des Aschesaugers stach direkt nach dem Auspacken ins Auge, gerade durch seine markante lila Farbgebung. Ein mutiger Schritt des Herstellers, doch die Tester waren vom Design durch die Bank weg angetan. Alternativ gibt es den Aschesauger noch in einem schwarz-grünen Farbdesign. Der Sammelbehälter bestand aus dem Leichtmetall Aluminium und nicht wie bei der Konkurrenz im Test aus Metall, dennoch war der Sauger mit 4,8 Kilogramm vergleichsweise schwer. Das Fassungsvermögen beträgt 20 Liter und damit mehr als genug, um auch größere Reinigungsarbeiten ohne ständige Unterbrechungen zu erledigen. Der Sauger war gut verarbeitet, mit Schnellspannverschlüssen, die das Entleeren und Reinigen des Saugers nach der Nutzung erleichterten.
Die Bedienung und Inbetriebnahme des Aschesaugers gestalteten sich recht einfach. Dank des simplen Designs mit einem Ein- und Ausschalter konnte schnell losgelegt werden: Einfach den Vorfilter in den Behälter eingesetzt, den Deckel mit der Motoreinheit obendrauf gesetzt und den Saugschlauch mit dem Adapter an der Öffnung vorne anbringen. Der Deckel wurde über zwei Schnellspannverschlüsse an der Seite des Behälters sicher auf dem Gerät gehalten. Nun musste nur noch entschieden werden, welche Düse angeschlossen wird: Die Fugendüse für schwer erreichbare Stellen, nur das Saugrohr für das möglichst effektive Aufsaugen von Asche von einer Stelle oder die Bodendüse mit integrierter Bürste, um den Aschesauger als normalen Trockensauger zu verwenden. Letzteres war praktisch, um beispielsweise verstreute Asche vom Teppich aufzusaugen.
Optional konnten anschließend noch die Rollen angebracht werden. Das war deutlich komplizierter als bei den Konkurrenzmodellen im Test und erforderte ein wenig Kraft. Und sobald die Rollen einmal montiert waren, ließen sie sich ohne sehr viel Kraftanstrengung und die Hilfe eines Gummihammers auch nicht mehr abnehmen. Hier waren die Geräte von Einhell oder Kärcher wesentlich besser aufgestellt.
Die Saugleistung und Effizienz des Aschesaugers von VANPORE waren im Test durchaus beeindruckend. Feine sowie grobe Asche wurden gleichermaßen mühelos aufgesogen und selbst mit Nägeln, die sich hin und wieder unter dem verbrannten Holz befanden, hatte der Sauger kein Problem. Allerdings dauerte es etwas länger, um die komplette Testmenge an Asche (etwa 2 bis 3 Liter) aufzunehmen, weswegen die Saugleistung am Ende hinter den Spitzenmodellen von Kärcher, Einhell und Sellnet lag. Auf Wunsch ließ sich der VANPORE-Aschesauger blitzschnell in einen Sauger mit Gebläseeinheit umwandeln, indem der Schlauch einfach an den Luftauslass am Deckel angeschlossen wurde. Das war im Test perfekt, um beispielsweise Blätter oder sonstigen Schmutz, der sich zum Testzeitpunkt im späten Herbst angesammelt hatte, wegzublasen.
Beim Filter setzte VANPORE auf das klassische Doppelfiltersystem, bestehend aus einem Vorfilter und einem HEPA-Filter (Flachfaltenfilter) vor der Motoreinheit. Letzterer war abwaschbar und konnte damit nach dem Aschesaugen leicht gereinigt werden. Das war aber gar nicht erst notwendig, weil der Vorfilter gut arbeitete und den Großteil des Staubs und der Asche abfing und im Staubbehälter ließ. Daher sind die Tester nach zwei Testdurchläufen von einer erhöhten Langlebigkeit ausgegangen. Der „Filter-Test“ im zweiten Saugvorgang zeigte zudem, dass beim Saugen nur sehr wenig Asche aus dem Luftauslass drang, da der Filter zwar nicht mehr ganz blütenweiß (wie bei den drei Top-Modellen) war, aber auch nicht stark verschmutzt. Erlaubt war übrigens, nur bis zu 40 Grad Celsius heiße Asche einzusaugen. Das Einsaugen von heißer Asche darf grundsätzlich mit keinem Aschesauger im Handel erfolgen!
Abschließend noch kurz zu den Verbrauchswerten des VANPORE-Aschesaugers: Die vom Hersteller angegebenen 1.200 Watt erreichte der Sauger im Test nicht ganz, das Messgerät zeigte 1.125 Watt an. Das war mit Abstand die höchste Leistungsaufnahme im Test, bei einer zwar guten Saugleistung, aber bei weitem nicht der besten. Die Energieeffizienz ist daher maximal als durchschnittlich, wenn nicht sogar als mangelhaft zu bezeichnen. Bei der Lautstärke sah es nicht viel besser aus. Hier machte VANPORE in der Anleitung gar keine Angaben und der Test zeigte, was der Grund dafür sein könnte. 91,6 Dezibel zeigte das Messgerät bei der Geräuschemission an, einer der höchsten Werte im Aschesauger-Test von tipps.de. Wer also ein stromsparendes und leises Gerät will, ist beim BJ1811 an der falschen Adresse.
Das folgende YouTube-Video zeigt, wie schnell und einfach der VANPORE BJ1811 Aschesauger aufgebaut werden kann:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der VANPORE BJ1811 Aschesauger ist eine gute Wahl für alle Kamin- und Ofenbesitzer. Er überzeugte im Praxistest in erster Linie durch seinen beeindruckenden Lieferumfang inklusive einer Bodendüse und einer Fugendüse sowie mit einer guten, wenn auch nicht herausragenden, Saugleistung. Die Reinigung war dank des Doppelfiltersystems mit bereits integriertem Vorfilter einfach. Negativaspekte waren dagegen der vergleichsweise hohe Stromverbrauch, die höchste Lautstärke im Test und das komplizierte Anbringen der Transportrollen. Insgesamt ist der VANPORE-Aschesauger aber ein gutes Gerät und sicherte sich im Gesamtranking einen Platz im soliden Mittelfeld.
















































































































- Großartiges Lieferpaket (Bodendüse, Fugendüse, Transportrollen und mehr)
- Gute Saugleistung bei feiner und grober Asche
- Leichte Reinigung dank Doppelfiltersystem
- Unkomplizierter Aufbau und Inbetriebnahme
- Simple Handhabung dank Tragegriff und Rollen
- Gute Staubdichtheit des Behälters
- Großteils sehr gute Verarbeitung
- Leichter Umbau auf Blasfunktion möglich
- Großes Fassungsvermögen (20 Liter)
- In zwei Farbdesigns erhältlich (Schwarz-Lila und Schwarz-Grün)
- Höchste Lautstärke im Test (91,6 Dezibel)
- Höchster Stromverbrauch im Test (1.125 Watt)
- Anbringen der Rollen war kompliziert, Abnahme fast unmöglich
- Vergleichsweise schwer trotz Körper aus Aluminium (4,8 Kilogramm)
- Verarbeitung des Schlauchs könnte robuster sein
- Vergleichsweise kurzes Stromkabel (200 Zentimeter)
FAQ
5. Dickster Schlauch im Test: Der Cecotec Conga Ash 2000 Home Aschesauger mit 38-Millimeter-Düse
Einer der günstigsten Vertreter der Aschesauger im Handel ist das Modell Conga Ash 2000 Home des spanischen Herstellers Cecotec. Das kompakte Gerät mit einer Leistung von 800 Watt richtet sich in erster Linie an Nutzer, die eine einfache Lösung für gelegentliche Reinigungseinsätze suchen. Besonders hervorzuheben ist der dicke Saugschlauch, der für eine gute Saugleistung bei grober Asche sorgen soll. Ob das wirklich der Fall ist und welche Schwächen oder Stärken der Sauger sonst noch bietet, hat die Redaktion von tipps.de in einem ausführlichen Praxistest geprüft. Bevor es in den folgenden Absätzen um die konkreten Erkenntnisse der Tester geht, gibt es an dieser Stelle eine kleine Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Aschesaugers laut der Anleitung des Herstellers:
- Material: Edelstahl (Behälter), Kunststoff (Schlauch), Aluminium (Saugrohr)
- Leistung: 800 Watt
- Saugkraft: 140 Millibar
- Fassungsvermögen: 10 Liter
- Kabellänge: 2,8 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,2 Meter (Länge), 38 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 5 Meter
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Ein weiterer Vorteil ist der größere Querschnitt des Schlauchs, was ganz einfach bedeutet, dass auch größere Partikel durch passen. Es verringert sich die Gefahr, dass sich Ascheklumpen oder kleine Kohleteile festsetzen – ein Grund, weswegen viele Werkstattsauger ebenfalls 38-Millimeter-Schläuche statt 36-Millimeter-Schläuchen verwenden. Des Weiteren entsteht in jedem Schlauch Reibung zwischen Luft und Wand. Ein größerer Durchmesser bedeutet geringere Reibungsverluste. Einen Nachteil hat der größere Durchmesser aber auch: Er ist dadurch etwas sperriger und er hat eine minimal geringere Luftgeschwindigkeit direkt an der Düse.
Als die Tester den Cecotec Conga Ash 2000 Home Aschesauger in der Redaktion auspackten, waren sie sofort von seinem kompakten Design und seiner dezenten grauen Farbe beeindruckt. Mit Maßen von nur 20 Zentimetern im Durchmesser (Behälter) und einer Höhe von 27 Zentimetern zählte der Aschesauger zu den schmalsten im Test und das Gewicht von knapp 2,2 Kilogramm ließ sich über den Transportgriff am Deckel leicht bewältigen. Leider gab es, anders als bei einem Großteil der Konkurrenz im Test, keine Möglichkeit, Laufrollen an der Unterseite anzubringen. Das schränkt die Mobilität doch ein wenig ein. Am Lieferpaket gibt es ansonsten aber wenig auszusetzen: Ein Saugschlauch und ein Saugrohr sind dabei, auch wenn beide eher zu den kürzeren Modellen der Zunft zählen. Darüber hinaus gab es eine Saugdüse (Fugendüse) aus Aluminium und einen Schutzbeutel für den Flachfaltenfilter. Eine Bedienungsanleitung rundete den Lieferumfang ab.
Bedauerlicherweise hilft letztere beim Aufbau und der Inbetriebnahme des Aschesaugers nur wenig weiter. Zwar lag die Anleitung in mehreren Sprachen vor, sie war aber voller Sprachfehler sowie teilweise auch Sinnfehler und enthielt kaum Text oder Abbildungen. Wirklich notwendig war das aber nicht, denn der Aufbau ist selbsterklärend und die Funktionsweise analog zu jedem Aschesauger im Handel. Nachdem das Zubehör aus dem Behälter entnommen wurde, ließ sich der Deckel über Behälterklemmen an der Seite (jeweils eine links und eine rechts) montieren. Anschließend wurde der nur ein Meter lange Schlauch mit dem Saugrohr verbunden und am anderen Ende in den Anschluss des Behälters gesteckt. Muss in Ecken des Kamins oder in den Ritzen gesaugt werden, kann zusätzlich noch die Fugendüse montiert werden. Die Bedienung erfolgt über einen robusten Ein- und Ausschalter am Gehäuse, eine Leistungssteuerung in mehreren Stufen war nicht möglich.
Angesichts der auf dem Papier eher niedrigen Leistung von 800 Watt waren die Tester von tipps.de vor dem Praxistest eher skeptisch in Sachen Leistungsfähigkeit. Und tatsächlich: Die Saugleistung bei leerem Behälter und sauberem Filter war zwar nicht schlecht, aber ein Stück weit weg von der Leistung der im Test höher platzierten Konkurrenzmodelle. Vor allem, nachdem der erste Aschehaufen mit einem Volumen von 2 bis 3 Litern eingesaugt wurde, ließ die Saugkraft des Aschesaugers merklich nach. Grund hierfür dürfte der fehlende Vorfilter sein, der bei den besseren Aschesaugern im Test eingebaut war. Zwar hielt der Filterbeutel, der um den Flachfaltenfilter gespannt wurde, ein wenig Asche zurück, aber deutlich weniger als bei einem echten Vorfilter, der den Staub direkt „an der Wurzel“ packt.
Wichtig: Das machte sich aber nur bemerkbar, wenn wirklich viel Asche eingesaugt wurde und der Filter dementsprechend voll war. Wenn der Filter nach jeder Reinigung eines Kaminofens einmal schnell ausgeklopft wird, büßt der Sauger nicht so schnell an Leistung ein. Das ist aber ein nicht zu unterschätzender Wartungs- und Reinigungsaufwand, den es bei den teureren Modellen von Kärcher, Einhell oder VANPORE so nicht gab. Im zweiten und dritten Testdurchlauf wurden kleinere Aschemengen eingesaugt, hier schlug sich der Sauger von Cecotec deutlich besser. Gleiches galt allgemein für grobe Aschereste, Holzstücke und Nägel, die durch den etwas dickeren Schlauch einfach weggesaugt wurden. Daher ist der Sauger nach Ansicht der Tester in erster Linie für die Besitzer von kleinen Öfen wie Schwedenöfen zu empfehlen, wofür auch das vergleichsweise kleine Behältervolumen von 10 Litern spricht.
Schwächen wies der Conga Ash 2000 Home vor allem bei der Mobilität auf, die fehlenden Laufrollen machten sich bei einem längeren Test bemerkbar. Positiv war dagegen die Staubdichtheit des Modells, die überprüft wurde, indem nach dem ersten Saugdurchgang ein zweiter gestartet, dieses Mal aber Filtermaterial vor den Auslass gespannt wurde. Nach einer Laufzeit von knapp 5 Minuten wurde geprüft, wie sehr lose Asche aus dem Auslass ausgeblasen wurde. Im besten Fall sollte das gar keine sein und beim Cecotec-Aschesauger zeigte sich ein solches Bild. Zwar war das Filtermaterial nicht mehr blütenweiß wie bei den Konkurrenzgeräten, die hier mit „Sehr Gut“ bewertet wurden, aber es ließen sich nur vereinzelte und schwache Aschespuren auf dem Filtermaterial nachweisen.
Bezüglich der Effizienz konnte sich der Aschesauger im Vergleich zur Konkurrenz im Mittelfeld platzieren. Auf höchster Stufe (in diesem Fall gab es nur eine Stufe) wurde eine Leistungsaufnahme von 831,7 Watt gemessen und damit sogar etwas mehr als die vom Hersteller angegebenen 800 Watt. Angesichts der soliden Saugleistung wurde auch die Effizienz als „Befriedigend“ bewertet. Ähnlich verhielt es sich mit der Lautstärke: Nur 78 Dezibel verspricht der Hersteller, in der Praxis waren es auf eine Messentfernung von einem Meter dann doch 89,0 Dezibel – einer der schlechteren Werte im direkten Vergleich zur Konkurrenz.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Cecotec Conga Ash 2000 Home zählte zu den günstigsten Aschesaugern im Test, was sich gerade bei der Saugleistung und der Filterleistung wiederspiegelte. Hier hinkte das Gerät ein wenig hinter der starken Konkurrenz her, auch wenn die Leistung letztlich einen Ticken besser als bei der „Budget“-Konkurrenz von Navaris war. Überzeugen konnte der Aschesauger durch einen leichten Umbau auf die Blasfunktion, den dicken Saugschlauch und seine allgemeine Kompaktheit. Das Gerät ist eine Preis-Leistungs-Empfehlung für alle Nutzer mit kleinen Öfen wie Schwedenöfen, konnte aber im direkten Vergleich zur größeren und stärkeren Konkurrenz kein besseres Endergebnis als „Befriedigend“ erreichen.






























































































- Saugschlauch mit größtem Durchmesser (gut für grobe Asche und Holzstücke)
- Sehr kompakte Abmessungen
- Leichter Umbau auf Blasfunktion möglich
- Sehr gutes Lieferpaket (Saugrohr, Saugdüse und Filterschutz)
- Filterbeutel zum Schutz des Flachfaltenfilters
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Sehr einfache Inbetriebnahme und Bedienung
- Robuster Behälter aus Edelstahl
- Langes Stromkabel (280 Zentimeter)
- Saugschlauch vergleichsweise kurz (1,2 Meter)
- Saugleistung bei feiner Asche nur solide
- Verhältnismäßig kleiner Behälter (10 Liter)
- Leichte Schwächen bei der Verarbeitung
- Filterleistung ließ im Test schnell nach
- Ohne Transportrollen im Lieferpaket
- Schwache Anleitung mit sprachlichen Fehlern
FAQ
6. Bester Aschesauger für Pelletöfen: Der Bikain DI600P
Der Bikain DI600P Aschesauger wurde gezielt für die Reinigung von Pelletöfen sowie kleinen Kaminen und Grills entwickelt. Er bietet zwar nur eine Motorleistung von 600 Watt, ist laut des französischen Herstellers durch seine kompakten Maße und das geringe Gewicht aber ideal für alle Gelegenheitsnutzer und Pelletofen-Besitzer. Kann der kleine Aschesauger trotz offensichtlicher Schwächen auf dem Papier mit der größeren und leistungsfähigeren Konkurrenz im Test mithalten? tipps.de hat es im Praxistest überprüft. Welche Stärken und Schwächen dabei aufgefallen sind, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es zum Einstieg eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Modells laut der Anleitung des Herstellers:
- Material: Edelstahl (Behälter) und Aluminium (Saugrohr)
- Leistung: 600 Watt
- Saugkraft: Keine Angaben
- Fassungsvermögen: 4 Liter
- Kabellänge: 1,2 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): Kein flexibler Saugschlauch vorhanden
- Aktionsradius: 3 Meter (Schätzung auf Grundlage der anderen Informationen)
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Der ideale Käufer des Bikain DI600P ist daher jemand, der einen Pelletofen, einen Holzofen oder einen Kamin besitzt, diesen regelmäßig putzt (täglich bis wöchentlich) und dabei Komfort und eine leichte Aufbewahrung priorisiert. Eindeutig ungeeignet ist der kleine Sauger dagegen für größere Kamine, Grills oder Öfen sowie für halb gewerbliche und halb private Einsatzzwecke, beispielsweise für Selbstständige auf Baustellen. Hier sollte zu einem leistungsfähigeren Gerät mit größerem Behälter gegriffen werden, beispielsweise zum Testsieger von Kärcher oder zu den Modellen von VANPORE oder Cecotec.
Dass es sich beim Bikain DI600P nicht um den typischen Aschesauger handelt, erfuhren die Tester, sobald sie das Lieferpaket öffneten. Anstelle eines riesigen Werkstattsaugers handelt es sich beim DI600P um ein unglaublich leichtes und kompaktes Gerät. Seine Kanister-Form wirkte modern sowie funktional und der Behälter aus Edelstahl machte einen robusten Eindruck. Gleiches galt für das gebogene Saugrohr aus Aluminium und die Saugdüse (Fugendüse) aus Kunststoff, die beidseitig an das Rohr angeschlossen werden konnte. An der Oberseite gibt es einen praktischen Tragegriff, der dabei helfen soll, das Gerät leicht von Ort A nach Ort B zu transportieren. Das ist aber auch notwendig, denn das Stromkabel war nur 120 Zentimeter lang, wodurch stets eine Steckdose in der Nähe benötigt wurde. Laufrollen, wie sie bei vielen der größeren Aschesauger im Test vorhanden waren, gab es nicht. Sie waren angesichts des niedrigen Gewichts aber auch nicht zwingend notwendig.
Die Montage des Aschesaugers war unkompliziert und in wenigen Handgriffen erledigt. Bei der Lieferung war der HEPA-Filter bereits vor der Motoreinheit eingesetzt, es gibt aber auch Berichte von Käufern, wonach der Filter separat im Behälter lag, beim restlichen Zubehör. Wie dem auch sei: Der Filter muss fest auf der Motoreinheit sitzen, anschließend wird der Filterbeutel außen herum gelegt, damit der Filter vor direktem Dreck und Staub geschützt wird. Nun gilt es nur noch, den Deckel zu schließen und das Saugrohr in den Anschluss an der Vorderseite des Aschesaugers zu stecken. Die Steuerung der Saugleistung erfolgt binär (an/aus) über einen Ein- und Ausschalter am Deckel. Zudem ist es möglich, das Saugrohr am Luftauslass anzuschließen und den Sauger damit zu einem Gebläse umzurüsten. So konnten im Test Ascherückstände aus Ecken oder Rillen geblasen werden. Alternativ ließ sich dazu die Fugendüse nutzen, die einfach vorne am Saugrohr angeschlossen wird.
Zu Beginn des Praxistest war die Skepsis der Tester spürbar: Kann ein Gerät mit einer Leistung von nur 600 Watt genug Kraft erzeugen, um den Testkamin effektiv zu reinigen? Die Antwort: Ja, aber mit klaren Einschränkungen. Der Sog des Saugers war im ersten Testdurchlauf sofort sehr kraftvoll. Da die Tester durch die kompakten Maße sehr nahe an alle zu reinigenden Stellen kamen, ließ sich feine Asche sehr schnell einsaugen und auch bei grober Asche war die Leistung zumindest akzeptabel. Selbst der am stärksten verdichtete Staub in Ecken und Ritzen wurde gelöst. Das ist eine Aufgabe, bei der Aschesauger um die 500 bis 700 Watt sonst regelmäßig versagen.
Die Effizienz wurde aber leider durch eine radikale Entscheidung des Herstellers gebremst: Denn es gibt keinen Saugschlauch! Stattdessen ist das Saugrohr direkt am Gehäuse des Aschesaugers befestigt. Das trägt natürlich zur Kompaktheit bei, schränkt aber die Reichweite erheblich ein. Um das Innere des Kamins zu reinigen, musste der gesamte Sauger bewegt werden, was je nach Kamin, Ofen oder Grill unpraktisch sein kann. Der Hersteller wagt hier einen klaren Kompromiss: Mobilität und einfache Lagerung für eine weniger ergonomische Nutzung. Hier muss jeder Käufer für sich entscheiden, wie er diesen Aspekt gewichtet.
Damit zur Filterleistung, wo es mehr zu kritisieren gab. Der integrierte HEPA-Filter erfüllte zwar bei den ersten Testdurchläufen seinen Zweck vollkommen (kein Rußgeruch, kein sichtbarer Staub und saubere Luft), doch leider verstopfte der Filter sehr schnell trotz der weißen Hülle, die um den Filter gespannt werden kann. Das ist leider das unvermeidbare Resultat des Größen-Kompromisses, denn der Filter ist rein physisch betrachtet einfach klein. Dadurch ist seine Filtrationsfläche begrenzt und er ist schneller „voll“ als die Filter von Kärcher, Einhell und VANPORE. In der Praxis wurde ein deutlicher Rückgang der Saugkraft nach der dritten oder vierten Reinigung des Kamins bemerkt. Für die Tester war das das Signal, den Filter zu reinigen, indem er ausgeklopft wird.
Wichtig: Es muss jedem Käufer klar sein, dass der Bikain DI600P ein wartungsaufwendiger Aschesauger ist. Wird der Filter für längere Zeit nicht gereinigt, lässt nicht nur die Saugkraft nach, sondern es treten weitere Phänomene wie eine Überhitzung und ein Staubrückfluss auf. Das liegt daran, dass der Filter verstopft ist und den Luftstrom blockiert. Auf diese Weise versucht die unter Druck stehende Luft, zu entweichen, wo sie nur kann. Das muss durch regelmäßige Pflege und Wartung verhindert werden. Im Gesamtranking gab das klare Abzüge, weil das den meisten Nutzern auf den ersten Blick nicht klar sein dürfte.
Abschließend noch zwei Sätze zu den Leistungsdaten. Auf höchster Stufe wurde im Betrieb eine Leistung von 581,3 Watt gemessen, was nur minimal weniger ist als die vom Hersteller angegeben 600 Watt. Daher kann der Bikain-Aschesauger durchaus als effizientes Modell betrachtet werden, gerade wegen der soliden Saugleistung bei feiner Asche. Negativ zu vermerken war noch die Lautstärke, die auf eine Entfernung von einem Meter mit 87,1 Dezibel gemessen wurde. Das hatten die Tester angesichts der Herstellerangabe von 84 Dezibel bereits ein wenig erwartet und doch war es erstaunlich, wie laut ein so kleines Gerät doch arbeiten kann.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Bikain DI600P Aschesauger ist ein besonderes Nischenprodukt, das sich in erster Linie an Besitzer von Pelletöfen sowie von kleinen Kaminen oder Grills richtet. Die Stärke liegt in der einzigartigen Kombination aus guter Saugkraft, niedrigem Gewicht und kompakten Maßen. Seine Achillesferse ist aber der HEPA-Filter, der mit einem extrem hohen Reinigungsaufwand verbunden ist, sowie das mit nur 1,2 Metern sehr kurze Stromkabel, das die Mobilität trotz des niedrigen Gewichts einschränkt. Unterm Strich bleibt damit ein günstiger und funktionaler Aschesauger mit Schwächen bei der Ausstattung und dem Filter, der knapp an der Bewertung „Gut“ vorbeischrammt.


















































































- Aufgrund Größe und Gewicht ideal für Besitzer von Pelletöfen
- Überraschend gute Saugkraft für die geringe Leistung (600 Watt)
- Ultrakompaktes und leichtes Design (1.349 Gramm)
- Robuster und leicht zu reinigender Behälter aus Edelstahl
- Sehr einfache Montage und Inbetriebnahme
- Effizientes Gerät mit niedrigem Stromverbrauch
- Praktische Fugendüse aus Kunststoff im Lieferpaket
- Weiße Filterhülle zum Schutz des HEPA-Filters
- Kein Entweichen von Aschestaub beim Testen (Voraussetzung: sauberer Filter!)
- Ungeeignet für die Verwendung bei großen Kaminen oder Öfen
- Sehr kurzes Stromkabel (120 Zentimeter)
- HEPA-Filter mit großem Wartungsaufwand verbunden
- Ohne flexiblen Schlauch und Laufrollen im Lieferpaket
- Sehr kleines Fassungsvermögen (4 Liter)
- Einfache Ausstattung ohne Schnickschnack
FAQ
7. Klein, günstig und kompakt: Der Navaris-Aschesauger
Der Navaris-Aschesauger war das mit Abstand kleinste Produkt im Produkttest von tipps.de. Mit seinen Abmessungen von 25,3 x 25,3 x 26,2 Zentimetern in Länge, Breite sowie Höhe und einem Eigengewicht von nur 2,3 Kilogramm war der Sauger sehr handlich, dafür bot er aber auch das kleinste Fassungsvermögen (10 Liter) im Test. Wie der Aschesauger in den wichtigen Kategorien Saugleistung und Reinigung abgeschnitten hat, wird in den folgenden Absätzen aufgezeigt. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über die wichtigsten technischen Daten und Eigenschaften des Geräts, wie sie der Hersteller in der beigefügten Bedienungsanleitung aufführte:
- Material: Metall (Behälter und Schlauch), verchromter Stahl (Saugrohr)
- Leistung: 800 Watt
- Saugkraft: 100 Millibar
- Fassungsvermögen: 10 Liter
- Kabellänge: 2 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1 Meter (Länge), 36 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 4 Meter (geschätzt)
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Bereits direkt nach dem Auspacken war ersichtlich, dass der Navaris-Aschesauger in Sachen Verarbeitung nicht mit den Spitzenmodellen im Test mithalten kann. Das soll nicht heißen, dass er instabil oder gar „windig“ wirkte, aber es mangelte an Robustheit. Auch das Lieferpaket war nur durchschnittlich: Ein Saugschlauch von einem Meter Länge und ein Saugrohr aus verchromten Stahl waren im Inneren des Behälters verstaut, während der Faltenfilter – übrigens ein klassischer HEPA-Filter zur Reduzierung von Feinstaub – bereits im Deckel vor der Motoreinheit integriert war. Auf einen Vorfilter zum Schutz des Feinstaubfilters oder Transportrollen für mehr Flexibilität wird bei dem Aschesauger verzichtet. Stattdessen gibt es noch eine Anleitung, die immerhin ausreichend bebildert war und in verschiedenen Sprachen (darunter Deutsch) zur Verfügung stand.
Die Inbetriebnahme des Geräts war dafür sehr einfach und unkompliziert: Das Zubehör befand sich im Inneren des Behälters und wurde herausgenommen. Anschließend wurde der Saugschlauch mit dem Saugrohr verbunden und mit dem Adapter am Schlauch in die entsprechende Vorrichtung im Behälter eingeschraubt. Nun wurde noch der Deckel mit Filter und Motoreinheit auf den Behälter gesetzt und mit zwei Klemmen (eine links und eine rechts) festmontiert. Die Leistungssteuerung funktionierte über einen robusten Ein- und Ausschalter am Deckel. Dort befand sich auch der Luftauslass. Um den Aschesauger auf Blasfunktion umzustellen, musste der Saugschlauch einfach dort montiert werden. Das funktionierte analog zur Montage am Behälter.
Hinsichtlich der Mobilität hatte der Aschesauger den Vorteil, dass er mit nur 2,3 Kilogramm das mit Abstand leichteste Gerät im Test war. Somit lässt er sich selbst von körperlich eingeschränkten Menschen, Senioren oder Kindern mit dem Tragegriff an der Oberseite von A nach B transportieren. Bei Nichtgebrauch konnte der Tragegriff einfach eingeklappt werden und hing nicht im Weg herum. Der Aktionsradius war dafür leider stark eingeschränkt, ähnlich wie beim Modell von Scheppach. Das Stromkabel war zwar mit 2 Metern etwas länger als beim GKS20-Aschesauger, doch der Saugschlauch mit nur einem Meter Länge sogar noch kürzer. Hinzu kam, dass auf Transportrollen an der Unterseite komplett verzichtet wurde.
Damit zur Saugleistung, wo der Navaris-Aschesauger ebenfalls schlechter abschnitt als alle anderen Geräte im Test. Zwar wurde feine Asche noch zum größten Teil solide eingesaugt, doch mit grober Asche, kleinen Holzstückchen und enthaltenen Nägeln hatte das Modell große Probleme. Es dauerte ein wenig, bis die komplette Menge von 2 bis 3 Litern Asche eingesaugt wurde und im zweiten Testdurchlauf fiel das Modell auch durch den Filtertest. Dabei wurde Filtermaterial vor den Luftauslass gespannt, um zu schauen, ob im Behälter enthaltene Asche nach draußen gepustet wird. Beim Navaris-Sauger war das besonders stark der Fall, da kein Vorfilter enthalten war, der ein solches Szenario in der Regel verhindert.
Wo der Aschesauger aber punkten konnte, waren die Verbrauchsdaten. Das ergab Sinn, da bei einer schwächeren Saugleistung der Stromverbrauch niedrig sein sollte mit Blick auf die Energieeffizienz. Nur 649,8 Watt zeigte das Messgerät beim Aschesauger von Navaris an, der niedrigste Wert im Praxistest. Laut Hersteller sollen es zwar 800 Watt sein, doch kein Aschesauger erreichte im Test von tipps.de die Herstellerangabe, daher gab es dafür auch hier keine großen Abzüge. Mit 83,0 Dezibel Geräuschemission, gemessen auf eine Entfernung von einem Meter, war der Sauger zudem der zweitleiseste im Test – direkt hinter dem Kärcher AD 4 Premium, der aber zusätzlich eine deutlich bessere Saugleistung bot.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Navaris-Aschesauger konnte im Praxistest von tipps.de nicht vollständig überzeugen. Als kleines Modell, das eher im Budget-Bereich liegt, waren die Anforderungen nicht so hoch, aber dennoch waren die Tester von der Saugleistung und der schweren Reinigung enttäuscht. Es war kein Vorfilter integriert und die Verarbeitung hätte an vielen Stellen gerne etwas robuster sein dürfen. Dafür war der Aschesauger sehr stromsparend und leise, was aber nicht ausreichte, um ihn nicht als Schlusslicht im Test zu ranken.






























































































- Bestes Budget-Modell im Test (für kleine Öfen und Kamine)
- Verständliche Anleitung in mehreren Sprachen
- Mit effizientem HEPA-Filter ausgestattet
- Leichtgewicht (nur 2,3 Kilogramm)
- Vergleichsweise leise (83,0 Dezibel im Test)
- Solide Saugleistung bei feiner Asche
- Niedrigster Stromverbrauch im Test (rund 650 Watt)
- Tragegriff am Deckel zum Transport
- Leichter Umbau auf Blasfunktion möglich
- Sehr leichte Inbetriebnahme und Bedienung
- Komplizierte Reinigung aufgrund eines fehlenden Vorfilters
- Verarbeitung an manchen Stellen mangelhaft
- Schwache Saugleistung bei grober Asche
- Keine Transportrollen vorhanden
- Sehr kurzer Saugschlauch, damit kleiner Aktionsradius
- Kleinster Behälter im Test (10 Liter)
FAQ
7 beste Aschesauger aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Aschesauger getestet
Im ausführlichen Test wurden zunächst die Produktinformationen der Hersteller zu den 7 Aschesaugern recherchiert und mit eigenen Erfahrungen sowie Messergebnissen verglichen. Der Praxistest begann mit dem Auspacken der Geräte, wobei der Fokus dabei auf dem Umfang des verwendeten Plastikmülls sowie der Transportsicherheit der Sauger lag. Anschließend wurde die Verarbeitungsqualität geprüft, denn die Aschesauger sollten keine scharfen Kanten oder Ecken aufweisen. Zudem wurden die verwendeten Materialien bei Saugschlauch, Behälter und Rohr/Düse unter die Lupe genommen. Im nächsten Schritt ging es an den Lieferumfang: Was wurde mitgeschickt, gab es eine Anleitung und war dieser verständlich sowie ausreichend bebildert? Des Weiteren wurden Messungen bezüglich der Kabellänge, des Gewichts und der Maße durchgeführt und die Bedienung sowie Mobilität der Modelle geprüft.
Wichtig dabei war in erster Linie der Aktionsradius, bestimmt durch Schlauch-, Kabel- und Rohrlänge. Ein drehbarer Schlauchanschluss wurde für die leichtere Handhabung als Pluspunkt vermerkt, war aber nicht immer vorhanden. Getestet wurde zudem, ob und wo es einen Tragegriff gab und ob ein Parksystem sowie eine Kabelaufwicklung und/oder Schlauchhalterung vorhanden waren. Vor dem anschließenden Praxistest wurde die Lautstärke der Aschesauger in einer Entfernung von einem Meter gemessen. Dann ließen die Tester alle Geräte zweimal knapp 2 Liter Ofenasche aufsaugen, einmal von einer etwas unebenen Oberfläche und einmal von einer glatten. Auf diese Weise zeigte sich, ob die Saugkraft der Aschesauger auch auf rauen Oberflächen ausreichend ist. Darüber hinaus wurde jedes Modell während des Saugens an einen Strommesser angeschlossen, um die tatsächliche Leistungsaufnahme im Betrieb zu testen.
Zum Abschluss wurden die Reinigung des Filters und das Entleeren des Behälters bewertet. Der Aschesauger sollte im Idealfall die Handhabung bis zur Entsorgung erleichtern. Modelle mit einem großen Vorfilter, der den Hauptfilter (meistens ein HEPA-Faltenfilter oder ein anderen Feinstaubfilter) schützt, schnitten deutlich besser ab als die „günstige“ Konkurrenz. Es zeigte sich zudem, dass sich glatte Innenwände am besten zum Leeren des Behälters eigneten.
Fazit zum Test der Aschesauger
Die gute Nachricht vorweg: Fast alle Aschesauger lieferten im Test eine gute bis akzeptable Saugleistung. Was die Filterleistung und die Verarbeitung betrifft, gab es aber doch deutliche Unterschiede. Während die teureren Modelle im Test in der Regel mit einem Vorfilter vor dem eigentlichen Hauptfilter, oft ein HEPA-Filter, glänzten, waren viele günstigere Geräte nicht so gut ausgestattet. Auch Komfort-Extras wie eine Kabelaufwicklung, eine Schlauch- oder Rohrhalterung und ein Parksystem waren nicht überall vorhanden. Große Unterschiede gab es zudem bei der Reinigung, der Handhabung und dem Stromverbrauch sowie der Lautstärke der Aschesauger.

Die beste Saugleistung im Test bot der Kärcher AD 4 Premium Aschesauger, der sich auch die Auszeichnung als Testsieger sicherte. Er bot zudem ein automatisches Filterreinigungssystem und eine hochwertige Verarbeitung. Direkt dahinter folgte der Sellnet SN2018 Aschesauger, der sich dank der einfachen und unkomplizierten Reinigung und einem der besten Gesamtpakete im Praxistest den zweiten Platz sicherte. Platz drei ging an den Einhell TC-AV 1830 D Aschesauger, der in erster Linie mit seinem Filtersystem aus Vorfilter und Feinstaubfilter überzeugen konnte.
Knapp nicht auf das Podium hat es der VANPORE BJ1811 Aschesauger geschafft, der dennoch mit „Gut“ bewertet wurde, wobei das riesige Lieferpaket mit Bodendüse, Schlauch, Rohr und Radhaltern eine große Rolle spielte. Als Aschesauger mit dem dicksten Saugschlauch wusste der Cecotec Conga Ash 200 Home besonders zu gefallen. Das Schlusslicht im Ranking bildete der Navaris Aschesauger, der durch seine kompakten Maße und das niedrige Gewicht als Budget- oder Einsteiger-Modell aber mehr als ausreichend war.
Was ist ein Aschesauger?
Ein Aschesauger ist im Kern eine spezielle Variante eines Staubsaugers, allerdings ohne klassischen Beutel. Statt eines Beutels aus Pappe oder Stoff arbeitet dieses Gerät mit einem robusten Auffangbehälter, in dem sich die Asche direkt sammelt. Für diese Geräte haben sich im Alltag verschiedene Bezeichnungen etabliert:
- Kaminsauger
- Aschestaubsauger
- Kaminstaubsauger
- Kamin- und Aschesauger
- Kamin-Aschesauger
- Staubsauger für Asche
Dass der Behälter nicht aus Stoff oder Pappe besteht, sondern aus Metall gefertigt ist, hat einen praktischen und sicherheitsrelevanten Hintergrund. Aschestaub haftet an der Innenseite deutlich stärker als normaler Hausstaub. Mit einem Metallbehälter lässt sich dieser Schmutz gründlich feucht reinigen, ohne dass das Material beschädigt wird. Zudem kann es vorkommen, dass Aschepartikel beim Aufsaugen noch nicht vollständig abgekühlt sind. Ein Metallbehälter reduziert das Risiko, dass Hitze den Sauger beschädigt oder ein Brand entsteht, erheblich. Die Materialwahl gehört deshalb zum grundlegenden Sicherheitskonzept eines Aschesaugers und trägt dazu bei, Kaminreste deutlich zuverlässiger und kontrollierter zu beseitigen als mit Haustaubsaugern oder Kehrschaufeln.
Viele moderne Aschesauger besitzen ein Dual-Filtersystem. Häufig handelt es sich dabei um HEPA-Filter, die auch aus herkömmlichen Haushaltsstaubsaugern bekannt sind. Diese Filter sorgen dafür, dass feine Partikel wie Schwefelstaub oder Rauchrückstände nicht unkontrolliert in die Raumluft gelangen. Ohne ein solches Filtersystem könnten diese Stäube eingeatmet werden und die Atemwege belasten. Da die Partikel teilweise toxisch sein können, spielt der Filter eine wichtige Rolle für die gesundheitliche Sicherheit. Der Aschesauger verhindert also nicht nur Schmutz im Wohnraum, sondern schützt auch vor unnötiger Feinstaubbelastung beim Reinigen eines Kamins, Grills oder Ofens.
Aschesauger – wie funktioniert dieser praktische Haushaltshelfer?
Die Funktionsweise basiert auf dem gleichen Unterdruck-Prinzip, das auch ein herkömmlicher Staubsauger nutzt. Über den Saugschlauch gelangt die Asche in das Innere des Geräts. Dort wird sie im Metallbehälter gesammelt, während der HEPA-Filter verhindert, dass Partikel zurück in den Raum gelangen. Viele Aschesauger verfügen über eine stärkere Saugleistung als einfache Haushaltsstaubsauger. Das ist besonders hilfreich, wenn größere Mengen Asche oder Ruß in kurzer Zeit entfernt werden sollen. Im Vergleich zu einer Kehrschaufel oder einem Besen lässt sich der Arbeitsaufwand deutlich reduzieren. Zudem wird verhindert, dass sich Asche beim Reinigen großflächig verteilt und anschließend erneut beseitigt werden muss. Dadurch entsteht ein hygienischer, sauberer und deutlich schnellerer Arbeitsprozess, der sich vor allem in Haushalten mit regelmäßiger Kamin- oder Ofennutzung bewährt hat.
Warum haben sich Aschesauger gegenüber herkömmlichem Kaminbesteck bewährt?
Natürlich lässt sich ein Kamin auch mit günstigem Kaminbesteck reinigen. Dabei entsteht zwar kein Stromverbrauch, allerdings bringt diese Methode mehrere Nachteile mit sich. Beim Ausräumen der Asche können Ruß und Staub leicht aufgewirbelt werden und sich im Raum verteilen. Zudem erfordert der Umgang mit Schaufel und Besen viel Geschick, um die Schmutzmenge rund um den Kamin gering zu halten. Ein Aschesauger bietet hingegen mehrere Vorteile, die sich im Alltag bewährt haben:
- Keine Aufwirbelung von Ruß und Asche (bei Kaminbesteck oft der Fall)
- Viele Modelle verfügen über zusätzliche Funktionen als Nass- und/oder Trockensauger
- Kaminbesteck erfordert viel Fingerspitzengefühl, sonst entsteht Schmutz rund um den Kamin
- Reinigung selbst an schwer erreichbaren Stellen und in Ecken möglich
- Absaugung von Grillrückständen möglich, mit Kaminbesteck nicht
- Schonung des Haushaltsstaubsaugers
- Erhöhte Sicherheit, da keine Glut in den Wohnraum gelangt
- Beschädigungen des Kamins durch den Aschesauger sind nahezu ausgeschlossen
- Höhere Anschaffungskosten im Vergleich zu Kaminbesteck
- Stromanschluss erforderlich
Wer dennoch zu Kaminbesteck greift, wird häufig anschließend einen Haushaltsstaubsauger nutzen müssen, um Restasche zu entfernen. Davon ist jedoch abzuraten. Die feinen Aschepartikel können das Gerät stark belasten und verstopfen häufig die Filter, da herkömmliche Staubsauger nicht für Asche ausgelegt sind. Ein Aschesauger bietet daher nicht nur mehr Komfort, sondern erhöht auch die Sicherheit bei der Reinigung und spart langfristig Aufwand.
Verschiedene Kaminsauger-Typen – welche Aschesauger sind gut?
Wie bei vielen Haushaltsgeräten gibt es verschiedene Varianten, die unterschiedliche Anforderungen abdecken. Grundsätzlich lassen sich zwei Typen unterscheiden:
- Aschesauger ohne Motor
- Aschesauger mit Motor
Ein Aschesauger ohne Motor funktioniert nur in Kombination mit einem herkömmlichen Staubsauger. Er erzeugt selbst keinen Unterdruck und benötigt deshalb die Saugkraft eines zusätzlichen Geräts. Streng genommen handelt es sich dabei eher um einen Aufsatz mit Auffangbehälter als um einen eigenständigen Sauger. Neben dem Behälter wird ein geeignetes Filtersystem benötigt, damit die feinen Partikel den Haushaltsstaubsauger nicht beschädigen. Diese Option kann sinnvoll sein, wenn ein bestehender Staubsauger genutzt werden soll, erfordert jedoch zusätzliche Komponenten und ist in der Anwendung weniger komfortabel.
Ein Aschesauger mit Motor arbeitet dagegen vollständig eigenständig. Ein integrierter Elektromotor erzeugt den nötigen Unterdruck. Die Leistung entscheidet darüber, wie stark die Saugkraft ausfällt. Bei den gängigen Modellen liegt die Leistung zwischen 600 Watt und 1.200 Watt. Alle im Test vorgestellten Geräte sind motorbetriebene Aschesauger, da sich diese Variante in der Praxis als zuverlässiger und leistungsstärker erwiesen hat.
Im folgenden Video werden verschiedene Varianten von Anzündern für den Ofen vorgestellt:
Was kann ein Aschesauger?
Ein Aschesauger ist nicht nur für Kaminreste geeignet. Seine Einsatzmöglichkeiten reichen deutlich weiter, was die folgende Liste zeigt:
- Absaugen von Feuerstellen und Feuerkörben
- Absaugen von Pellet- und Holzöfen
- Nutzung im Garten zum Einsaugen von grobem Schmutz, zum Beispiel auf der Terrasse
- Je nach Modell auch als Nass- oder Trockensauger nutzbar
- Aufsaugen von Baustaub
- Einsatz bei Renovierungsarbeiten oder in der Industrie
- Nutzung in Hobbykellern sowie in Werkstätten
Was kostet ein Aschesauger?
Welche Kosten beim Kauf eines Aschesaugers auf den Kunden zukommen, hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Dazu zählt zunächst die Bauart. Ein Aschesauger ohne Motor gehört grundsätzlich zu den günstigsten Lösungen, weil dieses Gerät nicht eigenständig arbeitet, sondern auf die Saugkraft eines zusätzlichen Staubsaugers angewiesen ist. Der finanzielle Einstieg fällt vergleichsweise niedrig aus, trotzdem werden selbst für ein preiswertes Basismodell mindestens 25 bis 30 Euro fällig. Dieser Betrag markiert den unteren Rand des Aschesauger-Sortiments und zeigt, dass auch einfache Lösungen nicht vollkommen ohne Investition auskommen. Wer allerdings ein Gerät sucht, das über eine eigene Motorleistung verfügt, eine höhere Saugleistung bietet und unabhängig vom Haushaltsstaubsauger betrieben werden kann, bewegt sich schnell in einer höheren Preisklasse.
Modelle mit integriertem Motor gehören zur Mittel- und Oberklasse und bringen spürbar mehr Komfort, Saugleistung und Sicherheit mit. Diese Geräte liegen typischerweise zwischen 60 und 120 Euro. Wer auf ein besonders hochwertiges Gerät setzt, das auf langlebige Materialien, stärkere Motorisierung, größere Behältervolumina, eine umfangreiche Ausstattung und besonders robuste Verarbeitung ausgelegt ist, landet im Premiumsegment. Dort bewegen sich Aschesauger häufig zwischen 125 und rund 150 Euro. Dieser Preisbereich umfasst leistungsstarke Modelle, die speziell für häufige Nutzung, große Kaminsysteme oder anspruchsvolle Einsatzbereiche wie Werkstätten oder Pelletheizungen ausgelegt sind. Für Haushalte, in denen ein Kamin täglich genutzt wird und die Reinigung regelmäßig erfolgt, ist dieser Preisbereich oft sinnvoll, da hochwertige Geräte langfristig zuverlässiger arbeiten und seltener ersetzt werden müssen.
Ein weiterer finanzieller Aspekt betrifft saisonale Preisunterschiede. Besonders im Spätherbst und Winter steigen Nachfrage und Preise, da in dieser Phase häufig mehr Haushalte einen Kamin oder Ofen nutzen. Im Frühjahr und Sommer fallen die Preise dagegen oft. Immer wieder besteht im Sale die Möglichkeit, ein Markenprodukt zu einem deutlich reduzierten Preis zu erwerben. Für Kunden, die ein hochwertiges Produkt suchen, jedoch beim Kaufbudget flexibel bleiben wollen, lohnt sich daher ein Blick auf Rabattaktionen bekannter Händler. Diese reduzierten Preise bieten eine Chance, ein leistungsstarkes Premiumgerät zu einem Preis der Mittelklasse zu erhalten, ohne auf essenzielle Funktionen zu verzichten.
Langfristige Kosten spielen ebenfalls eine Rolle. Zwar ist der Anschaffungspreis die größte Einzelinvestition, doch Filterwechsel, eventuelle Verschleißteile und Stromkosten fließen ebenfalls ein. Geräte mit selbstreinigenden Filtern können auf Dauer günstiger sein, weil sie seltener ersetzt werden müssen. Ein Aschesauger ohne Motor verursacht zwar keine zusätzlichen Stromkosten, benötigt jedoch einen separaten Staubsauger und belastet dessen Filter und Motor langfristig stärker, was wiederum indirekte Folgekosten verursachen kann. Bei Geräten mit Motor hängt der Stromverbrauch vom Leistungsbereich ab. Ein Gerät mit 1.200 Watt Leistung benötigt für dieselbe Saugzeit spürbar mehr Energie als ein Modell mit 600 Watt, liefert dafür jedoch oft eine höhere Saugleistung und spart Zeit. Je häufiger ein Kamin gereinigt wird, desto relevanter wird dieser Aspekt.
Kaufberatung für den idealen Aschesauger – was gibt es zu beachten?
Welche Aschesauger empfehlenswert sind und welches Modell als bestes Gerät gilt, lässt sich nicht ohne Weiteres bestimmen. Der optimale Aschesauger hängt davon ab, wie oft er genutzt wird, welche Heizquelle gereinigt wird und welche Erwartungen an Komfort, Leistung und Mobilität bestehen. Im privaten Bereich gibt es große Unterschiede. Wer lediglich einige Male im Jahr einen Grill von Ascherückständen befreien will, benötigt kein Modell aus dem oberen Preissegment. Wird ein Kamin oder Pelletofen jedoch täglich genutzt, steigt die Menge der Asche schnell an. In diesem Fall lohnt sich eine höhere Investition, um Reinigungsvorgänge schneller, komfortabler und sicherer durchzuführen.
Der Einsatzbereich spielt ebenfalls eine Rolle. Für gelegentliche Reinigungen reichen oft ein kleiner Tank und eine moderate Motorleistung aus. In gewerblichen Umgebungen wie Werkstätten, Gastronomie, Industrie oder Gebäudereinigung werden hingegen leistungsstarke Geräte mit größeren Behältern, stärkeren Motoren und langlebigen Materialien bevorzugt. Diese Geräte können höheren Belastungen standhalten, kontinuierlich arbeiten und größere Mengen Ruß, Staub oder Ascherückstände aufnehmen.
Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die Motorleistung. Die Angabe in Watt liefert nicht nur Informationen zum Stromverbrauch, sondern zeigt auch, wie viel Luft eingesaugt werden kann und welche Saugleistung zur Verfügung steht. Je höher die Leistung, desto schneller lässt sich die Asche aufnehmen. Allerdings bedeutet eine hohe Wattzahl nicht automatisch eine bessere Funktion, da auch die Konstruktion des Geräts eine Rolle spielt. Ein effizienter Aschesauger benötigt nicht nur einen starken Motor, sondern auch einen stabilen Saugschlauch, ein widerstandsfähiges Saugrohr und ein zuverlässiges Filtersystem. Nur wenn alle Komponenten harmonieren, kann das Gerät seine Leistung optimal entfalten. Je nach Leistungsklasse lassen sich die folgenden Werte erreichen:
- 60 bis 70 Liter Saugvolumen pro Minute bei einer Leistung von 600 bis 1.200 Watt
- 30 bis 40 Liter pro Minute bei einer Leistung von 500 Watt
Für kleine Grills oder gelegentliche Reinigungen reicht oft ein 500-Watt-Gerät aus. Bei großen Kaminen, Pelletöfen oder regelmäßiger Nutzung empfiehlt sich eine höhere Leistung, um die Asche effizient einzuziehen und die Reinigung in kürzerer Zeit abzuschließen.
Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehören außerdem:
- Saugbehälter: Für große Öfen ist ein großzügiges Fassungsvermögen hilfreich. Mindestens 6 Liter gelten als sinnvoll, wobei ein größeres Volumen den Komfort erhöht. Weniger als 6 Liter führen dazu, dass der Behälter häufig geleert werden muss. Das wiederum erhöht das Risiko, dass feine Aschepartikel in die Raumluft gelangen und die Lunge belasten. Mit zunehmender Größe steigt jedoch das Risiko von Saugkraftverlusten. Bei einem Tankvolumen über 6 Litern ist daher eine Leistung von mindestens 800 Watt empfehlenswert.
- Kabellänge: Ein ausreichend langes Stromkabel erhöht Flexibilität und Bewegungsfreiheit. Zwei Meter Länge stellen das absolute Minimum dar. Komfortabler sind Kabellängen von 4 Metern oder mehr, da sie das Reinigen größerer Bereiche ohne häufiges Umstecken ermöglichen.
- Länge des Saugschlauchs: Ein langer Schlauch erleichtert das Erreichen von Ecken, Winkeln und schwer zugänglichen Bereichen im Inneren eines Kamins. Bei nur einem Meter Länge stößt der Nutzer schnell an Grenzen. Ein Schlauch von mindestens 1,5 Metern, idealerweise 2 Metern, bietet mehr Bewegungsfreiheit und reduziert unnötige Umpositionierungen.
- Gewicht: Das Gewicht beeinflusst Komfort und Handhabung. Ein sehr leichtes Gerät deutet häufig auf minderwertige Materialien oder eine schwache Motorleistung hin. Ein zu schweres Gerät erschwert den Transport. Ein kompakter Aschesauger mit 10 bis 15 Litern Volumen wiegt meist zwischen 3 und 5 Kilogramm. Ein mittleres Modell mit 15 bis 20 Litern liegt bei 5 bis 7 Kilogramm. Profi- oder Kombigeräte mit 20 bis 25 Litern und Edelstahlbehälter bringen bis zu 10 Kilogramm auf die Waage. Rollen erhöhen zwar das Gewicht, erleichtern jedoch den Transport erheblich.
- Filtertyp: Bei Filtern existieren unterschiedliche Systeme. HEPA-Filter sind weit verbreitet und halten feine Partikel zuverlässig zurück. Selbstreinigende Filter mit Rückblasfunktion bieten zusätzlichen Komfort, da sie den Wartungsaufwand reduzieren. Der ausführliche Abschnitt „Filter bei Aschesaugern“ weiter unten erklärt die Unterschiede im Detail.
- Lieferumfang: Ein typischer Lieferumfang umfasst den Aschesauger mit Motor, einen hitzebeständigen Saugschlauch, ein Saugrohr aus Metall oder Aluminium, eine oder mehrere Düsen sowie einen oder mehrere Filter. Eine Bedienungsanleitung mit Sicherheitshinweisen gehört ebenfalls dazu. Akku-Modelle sind äußerst selten. Im Test von tipps.de befand sich kein akkubetriebenes Modell.
- Mobilität: Rollen an der Unterseite des Geräts vereinfachen das Ziehen oder Schieben des Saugers, verhindern Kratzer auf empfindlichen Böden und erhöhen den ergonomischen Komfort, da weniger Bücken erforderlich ist. Gleichzeitig sorgen sie für Stabilität, damit der Aschesauger nicht versehentlich umkippt oder sich der Deckel löst.
- Abmessungen: Ein Aschesauger sollte leicht zu transportieren und zu verstauen sein. Eine maximale Höhe von 60 Zentimetern erleichtert die Handhabung. Eine Grundfläche von 25 x 25 Zentimetern bietet eine gute Balance zwischen Stabilität und Platzbedarf.
- Marke: Kärcher gilt als führender Anbieter im Segment der Aschesauger. In den vergangenen Jahren haben jedoch weitere Marken an Bedeutung gewonnen. Der Ratgeber präsentiert weiter unten die wichtigsten Hersteller kompakt und übersichtlich.
- Lautstärke: Aschesauger zählen zu den lauteren Haushaltsgeräten. Ein Emissionswert von 80 Dezibel gilt als akzeptabler Richtwert. Werte deutlich darüber können als störend empfunden werden. Zum Vergleich: Ein Wasserkocher erzeugt etwa 70 Dezibel, eine Waschmaschine im Schleudergang etwa 75 Dezibel. 80 Dezibel entsprechen lauten Rufen, während eine Kreissäge bereits bei rund 95 Dezibel liegt.
Mark Peter zeigt in diesem Video von „RON TV“ auf YouTube praktische Tipps, wie sich die Raumluft möglichst staubfrei halten lässt:
Auf der Suche nach einem Aschesauger, der während des Einsatzes nicht ständig verstopft? Dann empfiehlt sich ein selbstreinigender Aschesauger. Diese Geräte vertreten eine moderne Kategorie innerhalb des Marktes und verfügen über ein System, das per Knopfdruck dafür sorgt, dass sich der Filter selbst reinigt. Das bedeutet, dass die Saugleistung länger stabil bleibt, ohne dass der Filter zwischendurch manuell entnommen, ausgeklopft oder gereinigt werden muss. Die Selbstreinigung sorgt dafür, dass feine Aschepartikel, die sich normalerweise schnell in den Filterlamellen festsetzen würden, durch Luftstöße oder Vibration gelöst werden. Dadurch lässt sich über einen längeren Zeitraum hinweg am Stück saugen, bevor die Leistung spürbar nachlässt.
Trotz dieser Technik ist die maximale Sauglänge jedoch begrenzt. Irgendwann erreicht der Behälter sein Fassungsvermögen. Wenn der Behälter vollständig gefüllt ist, muss er geöffnet und die aufgesaugte Asche entleert werden, idealerweise in einen Metall-Ascheeimer in unmittelbarer Nähe oder direkt in eine Mülltonne. Eine vollständige Entleerung verhindert, dass sich Aschereste im Inneren festsetzen oder beim nächsten Einsatz den Luftfluss behindern. Die Selbstreinigung ersetzt somit keine Behälterleerung, sondern verlängert lediglich die Arbeitsdauer, bis dieser Punkt erreicht ist. Für Haushalte mit großen Kaminen oder Pelletöfen kann diese Funktion erheblich Zeit sparen und die Reinigung komfortabler gestalten.
Welche Filter kommen bei einem Aschesauger zum Einsatz
Der Filter gehört neben dem Motor zu den wichtigsten Bauteilen eines Aschesaugers. Er ist dafür verantwortlich, dass feine Aschepartikel nicht in den Luftstrom gelangen, den Motor nicht beschädigen und nicht über die Abluft zurück in den Raum gelangen. Ohne ein funktionierendes Filtersystem könnte die Asche beim Saugen wieder austreten oder sich tief im Gerät festsetzen. Das hätte negative Folgen für die Raumluft und könnte die Technik im Inneren des Saugers beschädigen. Daher ist die Wahl des passenden Filters ein entscheidender Faktor für Leistung, Sicherheit und Langlebigkeit. Die folgenden Filtertypen gehören zu den häufigsten Systemen, die bei Aschesaugern verwendet werden:
- Standard- oder Patronenfilter (Textil- oder Papierfilter): Dieser Filter besteht in der Regel aus Vlies, Papier oder Baumwolle. Er ist darauf ausgelegt, grobe bis mittelfeine Aschepartikel zurückzuhalten. Der Vorteil besteht in einem niedrigen Preis und einem einfachen Austausch. Allerdings verstopft dieser Filtertyp schnell, insbesondere bei sehr feiner Asche. Zudem ist er meist nicht hitzebeständig und eignet sich daher eher für gelegentliche Anwendungen, beispielsweise zur Reinigung eines Grills oder eines kleineren Kamins. Für intensive oder tägliche Einsätze ist diese Lösung weniger geeignet, weil die Saugleistung schnell abnimmt und häufige Reinigungsschritte notwendig sind.
- HEPA-Filter: Ein „High Efficiency Particulate Air“-Filter besteht aus einem mehrlagigen Mikrofaservlies mit feinen Poren. Er hält über 99,9 Prozent der Feinstaubpartikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern zurück. Dadurch eignet er sich besonders gut für sehr feine Asche und sorgt für eine saubere Abluft. Gerade in Haushalten, in denen Allergien eine Rolle spielen, bietet dieser Filter ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Allerdings ist ein HEPA-Filter deutlich teurer als Standardfilter und muss in regelmäßigen Abständen gereinigt oder ersetzt werden. In hochwertigen Aschesaugern – vor allem zur Reinigung von Pelletöfen – gehört er häufig zur Standardausstattung.
- Metall- oder Grobfilter (Vorfilter): Diese Filter bestehen aus Metallgewebe oder gelochtem Blech und dienen als erste Barriere. Sie halten größere Partikel, Funken oder mögliche Glutreste zurück und verhindern, dass diese den Feinfilter beschädigen. Da Metall hitzebeständig ist, kann dieser Filter auch höheren Temperaturen standhalten und wird daher fast in jedem Aschesauger als erste Filterstufe eingesetzt. Er ist wiederverwendbar und kann leicht gereinigt werden.
- Filtersysteme: Viele hochwertige Geräte nutzen eine Kombination aus Metallvorfilter und HEPA- oder Patronenfilter. Diese Mehrstufensysteme sorgen für eine effektive Trennung zwischen grobem Schmutz und feinem Staub. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer des Feinfilters erheblich, weil große Partikel nicht direkt in Kontakt mit ihm kommen. Bei bekannten Marken wie Kärcher, Einhell oder Rowenta ist diese Bauweise weit verbreitet und gilt inzwischen als Standard.
- Filter mit Selbstreinigungssystem: Diese Filterart verfügt über eine Rückblasfunktion oder einen Filterrüttler. Durch automatische Luftstöße oder Vibrationen löst sich aufliegender Staub vom Filtermaterial, ohne dass der Filter herausgenommen werden muss. Das sorgt für eine gleichbleibende Saugleistung und reduziert Wartungsaufwand und Arbeitsunterbrechungen. Solche Systeme sind vor allem in Profi-Modellen aus Werkstätten oder dem industriellen Bereich zu finden, kommen jedoch zunehmend auch in hochwertigen Haushaltsgeräten zum Einsatz.
Der tipps.de-Tipp: Wer regelmäßig sehr feine Asche absaugt – beispielsweise bei einem Pelletofen – sollte ein Modell mit HEPA-Filter und zusätzlichem Vorfilter verwenden. Bei gelegentlichem Einsatz reicht ein Doppelfiltersystem aus Metall- und Textilfilter in der Regel problemlos aus und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So wird ein Filter gereinigt
Eine regelmäßige Filterreinigung trägt entscheidend dazu bei, die Saugleistung zu erhalten und die Lebensdauer des Geräts zu verlängern. Wird der Filter zu stark verschmutzt, nimmt die Saugkraft ab, der Motor muss stärker arbeiten und das Gerät verschleißt schneller. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie ein Filter gründlich gereinigt wird:
Schritt 1: Vorbereitung
Zunächst muss der Aschesauger vollständig ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden. Arbeiten am Gerät dürfen ausschließlich im stromlosen Zustand erfolgen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass die Asche im Gerät vollständig abgekühlt ist. Zwischen dem letzten Saugen und der Reinigung sollten mindestens 24 Stunden liegen. Dadurch besteht keine Gefahr durch Restglut, die den Filter oder den Auffangbehälter beschädigen könnte. Anschließend sollte ein geeigneter Arbeitsplatz gewählt werden – idealerweise im Freien oder in einer gut belüfteten Garage. Handschuhe und eine Staubmaske schützen vor dem Einatmen feiner Partikel.
Schritt 2: Reinigung
Im nächsten Schritt wird der Behälter geöffnet, der Deckel abgenommen und der Filter vorsichtig herausgelöst. Grobe Aschereste lassen sich durch leichtes Ausschütteln entfernen, beispielsweise über einer Zeitung oder einem Mülleimer. Dabei sollte sanft vorgegangen werden, um das Filtermaterial nicht zu beschädigen.
- Besteht der Filter aus Metall oder waschbarem Gewebe, kann der Staub mit einem weichen Pinsel oder Druckluft entfernt werden. Alternativ lässt sich der Filter mit lauwarmem Wasser ausspülen, jedoch ohne Reinigungsmittel. Danach muss er vollständig trocknen, was in der Regel mindestens 24 Stunden dauert.
- Besteht der Filter aus Papier oder einem nicht waschbaren Material, darf ausschließlich trocken gereinigt werden, zum Beispiel durch vorsichtiges Ausklopfen oder Ausblasen mit Druckluft. Ist der Filter stark verschmutzt, muss er ersetzt werden. Feuchtigkeit würde ihn beschädigen.
Schritt 3: Einbau
Sobald der Filter vollständig trocken ist, wird er wieder eingesetzt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass er korrekt im Gerät sitzt, damit der Luftstrom wie vorgesehen geleitet wird. Auch der Innenraum des Behälters kann mit einem Tuch oder Pinsel gereinigt werden, bevor der Deckel geschlossen wird.
Der beste Aschesauger – welche Marken stehen zur Auswahl?
Auch die Marke spielt beim Kauf eines Aschesaugers eine wichtige Rolle. Einige Hersteller verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung hochwertiger Reinigungsgeräte und haben sich deshalb als Marktführer etabliert. Dazu gehören unter anderem die folgenden Unternehmen:
- Kärcher: Die Alfred Kärcher SE & Co. KG wurde im Jahr 1935 von Alfred Kärcher gegründet. Das Unternehmen startete als Hersteller von Heiztechnik in Stuttgart und hat seinen heutigen Hauptsitz in Winnenden bei Stuttgart. Kärcher ist ein familiengeführtes, nicht börsennotiertes Unternehmen und gilt als Weltmarktführer im Bereich Reinigungstechnik. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Kärcher einen Umsatz von knapp 3,3 Milliarden Euro und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 16.000 Mitarbeiter in etwa 82 Ländern.
- Einhell: Die Einhell Germany AG wurde im Jahr 1964 in Landau an der Isar gegründet. Ursprünglich als Handwerksbetrieb gestartet, entwickelte sich das Unternehmen zu einem internationalen Konzern. Seit dem Jahr 1987 firmiert es als Aktiengesellschaft. Einhell beschäftigt weltweit mehr als 2.700 Mitarbeiter, verfügt über knapp 50 Tochtergesellschaften und ist in über 90 Ländern aktiv. Im Jahr 2022 überschritt Einhell erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro. Der Fokus liegt auf Werkzeug- und Gartengeräten, insbesondere im Bereich kabelloser Akku-Technik.
- Scheppach: Die Scheppach GmbH wurde im Jahr 1927 von Josef Scheppach in Niederraunau gegründet und hat heute ihren Sitz in Ichenhausen in Bayern. Das Unternehmen ist Hersteller und Händler von Maschinen und Geräten für Garten, Werkstatt und Baubereich. Scheppach beschäftigt nach eigenen Angaben rund 430 Mitarbeiter am Hauptstandort und erwirtschaftet jährlich etwa 400 Millionen Euro Umsatz.
- Cecotec: Cecotec Innovaciones S.L. ist ein spanischer Hersteller mit Sitz in Valencia. Das Unternehmen wurde im Jahr 1995 von den Brüdern César und José Orts gegründet. Während Cecotec zunächst Küchengeräte und Haushaltszubehör vertrieb, erweiterte sich das Sortiment ab den Jahren 2013 und 2014 um Elektrogeräte wie Staubsauger, Saugroboter und Küchentechnik. Heute gehört Cecotec zu den bekannten Marken im Bereich moderner Haushaltsgeräte.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Hersteller, die sich mit Aschesaugern auf dem Markt etabliert haben. Dazu gehören unter anderem:
- Aqua Vac
- Arebos
- Build Worker Kaminstaubsauger
- Benta
- Testrut
- Navaris
- EWT
- Rowi
- Simeo
- Herz Aschesauger
- Perel
- Black & Decker Kaminsauger
- Gauchos
- Mauk
- Sellnet
- TermaTech
- Varo
- Parkside Tool
- Güde
- Lienbacher Aschestaubsauger
- Jago
- Lavor
Praktische Tipps für die Nutzung eines Aschesaugers
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, niemals glühend heiße Asche mit einem Aschesauger aufzunehmen. Das Sicherheitsrisiko wäre zu hoch und die Brandgefahr erheblich. Selbst bei Geräten mit robustem Metallbehälter gilt: Nur vollständig abgekühlte Asche gehört in den Aschesauger. Die Hersteller geben in der Regel eine maximal zulässige Aschetemperatur an, die zwingend eingehalten werden sollte.
Viele gängige Aschesauger am Markt sind nicht nur für den Kaminbereich geeignet, sondern auch für den Einsatz auf Baustellen oder in Werkstätten. Dabei bietet sich der Aschesauger vor allem dann an, wenn trockener Schmutz wie Metallspäne, Bohrstaub oder feiner Baustellendreck eingesaugt werden soll. Beim Kauf ist es deshalb sinnvoll, gezielt darauf zu achten, dass im Lieferumfang eine passende Bodendüse enthalten ist. Nur mit einer solchen Düse lassen sich großflächige Verunreinigungen auf Böden und Arbeitsflächen schnell und sauber entfernen, ohne das Gerät unnötig zu strapazieren. Für den dauerhaften Werkstatteinsatz bleibt ein leistungsstarker Industriesauger dennoch die beste Lösung, da dieser auf lange und intensive Nutzungszeiten ausgelegt ist und häufig über noch robustere Filter- und Behältersysteme verfügt.
Wie gut ein Aschesauger im Alltag tatsächlich ist, zeigt sich vor allem im Vergleich zu klassischem Kaminbesteck. In vielen Haushalten hat sich die Anschaffung bereits nach kurzer Zeit bezahlt gemacht, weil sich Zeit und Arbeitsaufwand deutlich reduzieren. Gleichzeitig bleibt der Reinigungsbereich wesentlich sauberer, da keine Asche aufgewirbelt oder verteilt wird. Handelt es sich um einen Kamin mit Glasscheibe, kann zusätzlich ein Dampfreiniger sinnvoll sein, um eingebrannte Rußrückstände und Verfärbungen an der Scheibe zu lösen. Auf diese Weise lässt sich der gesamte Kaminbereich mit vergleichsweise wenig Aufwand optisch wieder in einen gepflegten Zustand versetzen.
In der Praxis hat sich für das Absaugen eine bestimmte Reihenfolge bewährt. Idealerweise wird der Kamin von vorne nach hinten gereinigt. Wer vorn beginnt, reduziert das Risiko, mit dem Saugschlauch oder dem eigenen Unterarm die bereits gereinigten Bereiche wieder aufzuwirbeln oder Asche aus dem vorderen Bereich ungewollt in den Raum zu ziehen. Dieses systematische Vorgehen sorgt für einen klaren Arbeitsablauf und hilft, Staub und Asche konsequent im Inneren des Kamins und des Behälters zu halten.
Welches Zubehör spielt bei Aschesaugern eine Rolle?
Die richtige Auswahl an Zubehör hat großen Einfluss darauf, wie schonend und effizient ein Aschesauger im Alltag genutzt werden kann. Je besser das Zubehör zum Einsatzzweck passt, desto weniger wird das Gerät belastet, was langfristig Kosten für Ersatzteile reduziert, und die Lebensdauer verlängert. Daher lohnt sich beim Kauf ein genauer Blick auf den Lieferumfang und die Qualität der beigelegten Komponenten. Im Praxistest von tipps.de zeigte sich häufig ein ähnliches Ausstattungspaket, das sich im Alltag als besonders sinnvoll erwiesen hat:
- Filter: Ein hochwertiger Filter ist das Kernstück eines sicheren Betriebs. Er schützt den Motor vor Schmutz und verhindert, dass feine Aschepartikel in die Raumluft gelangen. Moderne Geräte sind häufig mit einem HEPA-Filter als Hauptfilter ausgestattet, der selbst sehr feinen Staub zuverlässig zurückhält. Zusätzlich sollte ein Vorfilter im Lieferumfang enthalten sein, der groben Schmutz abfängt und damit den Feinstaubfilter entlastet. Das verlängert die Lebensdauer des Hauptfilters und stabilisiert die Saugleistung.
- Spezial-Düsen: Spezielle Düsen erleichtern das Reinigen schwer zugänglicher Bereiche, Ecken und Fugen. Meist gehört eine Fugendüse oder Spaltdüse zum Standardumfang. Diese ist schmal und lang, um tief in den Brennraum oder hinter Kanten zu gelangen. In manchen Paketen findet sich zusätzlich eine Boden- oder Grobschmutzdüse, die sich auf größeren Flächen wie Ofenplatten, Fliesen vor dem Kamin oder Arbeitsbereichen bewährt. Wichtig ist, dass diese Düse hitzebeständig ist. Die Verwendung einer gewöhnlichen Düse eines Haushaltsstaubsaugers an einem Aschesauger ist keine gute Idee, da das Material nicht für Restwärme und Ascherückstände ausgelegt ist und im Extremfall schmelzen oder sich entzünden kann.
- Hitzebeständige Schläuche: Auch bei den Schläuchen sollte auf hitzebeständige Materialien geachtet werden. Metall, Aluminium oder Edelstahl gelten als besonders robust und sicher. Sie schützen vor unnötiger Erwärmung, bleiben formstabil und erleichtern das Arbeiten im Kaminraum. Kunststoffschläuche ohne entsprechende Beschichtung sind für Asche nur bedingt geeignet und können schneller altern oder beschädigt werden.
- Sicherheits- und Hitzezubehör: Zum sinnvollen Zubehör zählt außerdem Schutzkleidung. Hitzebeständige Handschuhe helfen, den Behälter oder den Saugschlauch sicher zu greifen, auch wenn sich einzelne Komponenten leicht erwärmt haben. Hinzu kommen je nach Hersteller Staubmasken, die bei der Filterreinigung oder beim Entleeren des Behälters getragen werden können. In Kombination mit einem zuverlässigen Glutschutzfilter steigert dieses Zubehör die Sicherheit beim Umgang mit Asche und Ruß deutlich.
FAQ: Wichtige Fragen rund um Aschesauger
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Aschesauger liefert der folgende Überblick. Er fasst zentrale Punkte aus dem Ratgeber kompakt zusammen und dient als schnelle Orientierung.
Ist ein Aschesauger sinnvoll?
Ein Aschesauger lohnt sich vor allem in Haushalten, in denen regelmäßig Öfen, Kamine oder Grills gereinigt werden. Die Geräte erleichtern die Arbeit erheblich und tragen dazu bei, Staub- und Aschebelastung in der Raumluft zu reduzieren. Durch die integrierten Filtersysteme werden feine Partikel zurückgehalten, die sonst eingeatmet würden. Das ist besonders wichtig, da Asche Schadstoffe enthalten kann, die die Atemwege reizen. Zudem bleibt die Reinigung deutlich hygienischer, weil Hände und Kleidung weniger mit Ruß und Asche in Kontakt kommen.
Lässt sich mit einem Aschesauger auch normal saugen?
Einige Aschesauger sind als Kombigeräte konzipiert und lassen sich auch als Trockensauger für Böden und Oberflächen nutzen. In diesem Fall ist eine passende Bodendüse mit Bürstenaufsatz sinnvoll, gern auch mit LED-Beleuchtung, um Schmutz in dunklen Bereichen besser sichtbar zu machen. Ist eine solche Düse vorhanden oder kann sie nachgerüstet werden, eignet sich der Aschesauger als Ergänzung für die normale Bodenreinigung im Haushalt. Entscheidend ist, dass die Düse zur Geräteaufnahme passt und der Hersteller die Doppelnutzung ausdrücklich unterstützt.
Lässt sich heiße Asche aufsaugen?
Heiße Asche sollte grundsätzlich nicht mit einem Aschesauger aufgenommen werden. Die Geräte sind nur für abgekühlte Asche ausgelegt, meist bis zu einer maximal zulässigen Temperatur von 40 bis 60 Grad Celsius, abhängig vom Modell. Wird deutlich heißere Asche eingesaugt, drohen Schäden am Filter, an Dichtungen und am Behälter. Gleichzeitig steigt die Brandgefahr. Deshalb sollte vor dem Saugen immer sichergestellt werden, dass keine Glutreste mehr vorhanden sind und die Asche ausreichend abgekühlt ist.
Wie wird der Filter eines Aschesaugers gereinigt?
Der Filter sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert, bei Bedarf ausgeklopft oder gereinigt und bei starker Abnutzung ersetzt werden. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur sachgerechten Filterreinigung befindet sich weiter oben im Ratgeber. Sie erklärt, wie Metall-, Textil- oder Papierfilter behandelt werden sollten und wann ein Austausch sinnvoll ist.
Was darf nicht mit einem Aschesauger gesaugt werden?
Flüssigkeiten jeglicher Art sind für Aschesauger tabu. Für Wasser und andere Flüssigkeiten kommen ausschließlich Nass-Trockensauger infrage. Darüber hinaus ist bei anderen Materialien Vorsicht geboten. Nicht jedes Gerät ist für Baustaub, Sand, Metallspäne oder sonstige Rückstände zugelassen. Die jeweiligen Herstellerangaben geben Aufschluss darüber, wofür der Aschesauger freigegeben ist. Werden ungeeignete Stoffe eingesaugt, kann dies den Motor oder die Filter beschädigen und die Funktionsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen.
Gibt es einen Aschesauger-Test der Stiftung Warentest?
Bisher hat die Stiftung Warentest noch keinen eigenständigen Test speziell für Aschesauger veröffentlicht, sondern ausschließlich allgemeine Staubsauger-Tests durchgeführt. Ein aktueller Staubsauger-Test stammt aus dem Januar 2026. Insgesamt 129 verschiedene Geräte wurden von der Verbraucherorganisation getestet. Von diesen waren zum Testzeitpunkt noch 99 Produkte im Handel erhältlich. Alle Details zu diesem Test der Stiftung Warentest finden sich an dieser Stelle.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Aschesauger sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
Auch diese Produkte wurden in den Test einbezogen (aktuell nicht online verfügbar)
Als Produkt aus dem Low- und Mid-Budget-Bereich positionierte sich der Scheppach GKS20 Aschesauger im Test. Er konnte mit einer guten Saugleistung und einer guten Staubdichtheit überzeugen, hatte aber keinen Vorfilter und war deswegen schwer zu reinigen. Vor dem detaillierten Blick auf die Testaspekte, gibt es eine Übersicht über die wichtigsten technischen Daten des Modells, wie sie Scheppach in der mitgelieferten Bedienungsanleitung aufführt: - Material: Metall (Behälter und Schlauch), Aluminium (Saugrohr)
- Leistung: 1.200 Watt
- Saugkraft: 180 Millibar
- Fassungsvermögen: 20 Liter
- Kabellänge: 1,5 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,2 Meter (Länge), 36,5 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 2,7 Meter (geschätzt)
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Der Scheppach-Aschesauger wurde in einem großen, braunen Umkarton geliefert und war selbst noch einmal in einem Karton verpackt. Eine Plastikfolie um den Sauger herum schützte das Gerät effektiv vor Transportschäden, ansonsten gab es kaum Verpackungsmüll, was positiv zu vermerken ist. Das komplette Zubehör befand sich im Inneren des Behälters und war leider, gerade im Vergleich zu den höher platzierten Aschesaugern, sehr überschaubar. Neben dem Aschesauger wurden ein kurzer Saugschlauch (1,2 Meter), ein Saugrohr aus Aluminium und ein noch nicht montierter HEPA-Filter (Faltenfilter) mitgeschickt. Alle notwendigen Hinweise bezüglich Inbetriebnahme, Handhabung und Sicherheit des Saugers befanden sich in einer umfangreichen Bedienungsanleitung, die zu den besten im Test zählte.
Der Aufbau des Aschesaugers war unkompliziert und selbsterklärend: Im ersten Schritt wurde der Deckel vom Behälter gelöst und der HEPA-Filter direkt vor der Motoreinheit am Deckel eingesetzt. Anschließend wurde das Saugrohr aus Aluminium auf den Saugschlauch gesetzt und letzterer mit dem Adapter am Sauganschluss des Saugers montiert. Da kein Vorfilter vorhanden war, setzten die Tester den Deckel direkt wieder auf den Behälter und fixierten ihn mit den beiden Behälterklemmen. Anschließend noch das Stromkabel anschließen und den Ein- und Ausschalter bedienen und schon konnte es losgehen.
Bei der Verarbeitung sowie der Qualität der Materialien gab es wenig auszusetzen. Behälter und Schlauch bestanden aus Metall, letzterer hatte natürlich noch eine Kunststoffummantelung. Das Saugrohr dagegen war aus Aluminium gefertigt und mit 23 Zentimetern durchschnittlich lang. Es gab keine scharfen Kanten oder Ecken, insgesamt machte der Aschesauger einen robusten und stabilen Eindruck. Worauf leider verzichtet werden musste, waren Transportrollen, sie waren angesichts der kompakten Maße und des niedrigen Gewichts von nur 3 Kilogramm aber auch nicht zwingend notwendig. Der Tragegriff, der an der Oberseite des Deckels befestigt war, reichte aus, um den Aschesauger von A nach B zu transportieren.
Ebenfalls wenig zu kritisieren gab es bei der Saugleistung des Aschesaugers. Sowohl mit feiner als auch mit grober Asche im Testkamin hatte das Gerät keine Probleme, selbst kleinere Holzstückchen und ein paar Nägel wurden unkompliziert aufgesaugt. Dabei kam es zu keinem Zeitpunkt zu einem Entweichen von Staub, wie der Filtertest beim zweiten Testdurchlauf zeigte. Das verwendete Filtermaterial war blütenweiß, mit ein paar sehr kleinen Aschespuren. Praktisch war zudem, dass sich der Saugschlauch einfach auf den Luftauslass am Deckel setzen konnte, um den Aschesauger so als Gebläseeinheit zu nutzen. So konnte nerviges Laub im Garten zum Testzeitpunkt im Herbst einfach weggeblasen werden.
Doch nun zu den beiden Hauptaspekten, weswegen es beim Scheppach GKS20 nicht für eine Spitzenplatzierung reichte: Die Reinigung und die Verbrauchsdaten. Durch das Fehlen eines Vorfilters zeigten sich bekannte Probleme, die es beispielsweise schon beim Testsieger von Kärcher gab. Der HEPA-Filter war bereits nach einer Reinigung stark verschmutzt und musste manuell ausgeklopft werden, damit die Saugleistung erhalten blieb. Eine Funktion zur automatischen Filterreinigung gab es beim Scheppach-Modell aber nicht. Immerhin war das Innere des Behälters leicht mit einem feuchten Tuch zu reinigen, weswegen es immerhin noch Gesamturteil "Ausreichend" reichte. Dennoch gab es deutlich leichter zu reinigende Geräte im Test.
Darüber hinaus zählte der Scheppach GKS20 Aschesauger zu den ineffizientesten Geräten im Test. Der Praxistest ergab eine Leistungsaufnahme von 1.032 Watt. Das war zwar deutlich weniger als die vom Hersteller angegebenen 1.200 Watt, aber doch einer der höchsten Werte im Test. Kombiniert mit der guten, aber keineswegs herausragenden, Saugleistung, kann das Gerät als eher inneffizient bezeichnet werden. Zum Abschluss wurde die Lautstärke des Saugers aus einem Meter Entfernung gemessen und auch hier gab es wenig Positives zu berichten: 90,7 Dezibel zeigte das Messgerät an, der zweithöchste Wert im Test direkt nach dem Modell von VANPORE. Zum Vergleich: Der Testsieger von Kärcher war mit nur 80,6 Dezibel um mehr als 10 Dezibel leiser, was in der Praxis einen großen Unterschied darstellte. tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Scheppach GKS20 Aschesauger zeigte im Praxistest von tipps.de viel Licht und Schatten. Einerseits lieferte das Gerät eine gute Saugleistung und war hochwertig verarbeitet, andererseits waren das Fehlen eines Vorfilters sowie der wirklich kleine Aktions- oder Arbeitsradius deutlich zu spüren. In seinem Preissegment schnitt der Aschesauger zwar nicht katastrophal ab, doch der ähnlich teure CongaAsh 4000 Home von Cecotec war in vielen Bereichen besser aufgestellt. Daher reichte es für den Scheppach-Sauger am Ende nur für den vorletzten Platz im Gesamtranking.



























































































- Großer Behälter mit leichter Entleerung (20 Liter)
- Gute Saugleistung, bei feiner und grober Asche
- Gute Staubdichtheit im Filtertest
- Leichter Umbau auf Blasfunktion möglich
- Großteils hochwertige Verarbeitung
- Vergleichsweise leicht und kompakt
- Sehr leichte Inbetriebnahme
- Intuitive Bedienung über eine Taste
- Leichte Reinigung des Behälters
- Integrierter Tragegriff am Deckel
- Kein Vorfilter, daher aufwendige Reinigung
- Zweithöchster Stromverbrauch im Test
- Kleines Lieferpaket (keine Rollen, kein Vorfilter, keine Verlängerungsrohre)
- Vergleichsweise hohe Geräuschemission (90,6 Dezibel)
- Sehr kurzes Stromkabel und damit kleiner Aktionsradius
- Fehlende Mobilität (keine Transportrollen am Boden)
FAQ
Einer der besten Aschesauger für kleine bis mittelgroße Ofenanlagen war im Test der Einhell TC-AV 1720 DW, der in erster Linie durch seine starke Filterleistung und das einfache Handling bei der Reinigung überzeugen konnte. Die Saugleistung war ebenfalls stark, wirkliche Schwächen hatte das Modell nicht. Bevor es an die konkreten Erkenntnisse des mehrtägigen Praxistests geht, hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten technischen Daten des Geräts, wie sie Einhell in der beigefügten Bedienungsanleitung angibt: - Material: Metall (Behälter und Schlauch), Aluminium (Saugrohr)
- Leistung: 1.250 Watt
- Saugkraft: 165 Millibar
- Fassungsvermögen: 20 Liter
- Kabellänge: 2 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,2 Meter (Länge), 36 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 3,2 Meter
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Der Einhell TC-AV 1720 DW Aschesauger kam in einem schwarz-roten Karton in der Redaktion von tipps.de an. Was direkt positiv auffiel, war das fehlende Plastik. Lediglich eine große Folie schützte den Sauger beim Transport vor Kratzern, das weitere Zubehör war im Inneren des Behälters im mitgelieferten Vorfilter verstaut. Dazu zählten ein 20 Zentimeter langes Saugrohr aus Aluminium und insgesamt vier Rollen, die sich leicht an der Unterseite anbringen ließen. Ein 1,2 Meter langer Saugschlauch, eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen sowie ein Garantiedokument rundeten das Lieferpaket ab. Der Faltenfilter, ein offizieller HEPA-Filter, war bereits im Deckel des Saugers direkt vor der Motoreinheit integriert. Der Aschesauger selbst und alle Zubehörteile waren von hoher Qualität und gut verarbeitet.
Der Aufbau des Einhell-Saugers hat im ersten Moment überrascht, da er sich von der Konkurrenz in einem wesentlichen Punkt unterschied. Der Vorfilter, der beigefügt war, wurde über den Rand des Behälters gestülpt und mithilfe einer Kordel am Filter festgezurrt. Der Deckel mit der zugehörigen Motoreinheit besaß eine Dichtung und wurde einfach über drei Klemmen an jeder der Seiten und an der Rückseite darauf befestigt. Das sorgte direkt für die Einschätzung, dass der Deckel nicht sicher abschließt, wenn der Vorfilter dazwischen eingeklemmt ist. Bei allen anderen Geräten mit zweistufigem Filtersystem (Vorfilter + Faltenfilter) im Test waren die Filter mit einem Plastikring ausgestattet, an dem sie eingehängt wurden. Die Befürchtungen der Tester waren allerdings unbegründet, denn der Einhell-Sauger entwickelte beim Aschesaugen einen festen Unterdruck (Saugwirkung), wodurch sich der Deckel absetzte. Dieser Effekt würde fehlen, wenn der Aschesauger Fremdluft am Verschluss ziehen würde.
Für eine bessere Mobilität und Handhabung des Aschesaugers sorgte der drehbare Sauganschluss. Auf diese Weise konnte sich der Schlauch im Test kaum von selbst verdrehen, da er sich mit dem Anschlussstück mit drehen konnte. Das mag nicht nach viel klingen, erleichterte den Umgang mit dem Gerät aber deutlich. Das lag auch daran, dass das Stromkabel mit nur 2 Metern Länge vergleichsweise kurz war, sodass die Tester ohne ein entsprechendes Verlängerungskabel im Aktionsradius recht eingeschränkt blieben. Der hier von Einhell angegebene Wert von 3,2 Metern liegt auch eher im unteren Durchschnitt im Vergleich zu den restlichen Produkten im Test.
Von Vorteil waren im Test die Transportrollen des Aschesaugers, die aus Hartplastik bestehen. Sie ließen sich mit wenigen Handgriffen an der Unterseite des Geräts befestigen. Zwar drehten sie sich gerade auf sehr glatten Böden nicht optimal, doch insgesamt erleichterten sie das Manövrieren schon stark. Alternativ gab es einen großen und stabilen Tragegriff, um den Aschesauger von Ort A nach Ort B zu tragen. Dieser ließ sich bei Nichtbenutzung einfach einklappen und hing damit nicht unnötig im Weg herum.
Gut bis sehr gut konnte der Einhell-Sauger bei den Saugtests abschneiden: Die Asche aus dem Testkamin wurde in weniger als einer Minute restlos aufgesaugt, es blieben keinerlei Rückstände zurück. Bei der Testmenge von 2 bis 3 Litern Asche war auch noch keine Auswirkung auf die Saugkraft zu spüren. Das bedeutet: Der Aschesauger kann also größere Mengen an Asche ohne Probleme bewältigen. Probleme mit dem Einsaugen von grober Asche oder größeren Aschestücken gab es ebenfalls nicht. Einziges Manko war der vergleichsweise kurze Saugschlauch (1,2 Meter) sowie die Tatsache, dass das Saugrohr in einem knapp 8 Zentimeter langen Anschlussstück steckte, was das Hantieren im Ofen etwas erschwerte. Und eine Saugdüse (Fugendüse) gibt es nur gegen Aufpreis zu erwerben.
Während Einhell in seiner Bedienungsanleitung von einer maximalen Lautstärke von 83,2 Dezibel spricht, wurde im Praxistest aus einer Entfernung von einem Meter zur Lärmquelle eine Geräuschemission von 87,4 Dezibel gemessen. Ein wesentlich höherer Wert, aber es gab noch deutlich lautere Aschesauger im Test, wenn eben auch deutlich leisere, wie zum Beispiel den Testsieger von Kärcher. Auch bei der Energieeffizienz konnte das Einhell-Gerät nicht mit dem Kärcher mithalten: 858,5 Watt zeigte das Strommessgerät beim Betrieb in höchster Stufe an, ebenfalls ein Wert irgendwo im Mittelfeld des Tests. tipps.de zieht folgendes Fazit
Wer einen Aschesauger mit möglichst starkem Filtersystem sucht, ist beim Einhell TC-AV 1720 DW an der richtigen Adresse. Er lieferte das beste duale Filtersystem aus Vorfilter sowie HEPA-Filter und lag bei der Saugleistung nur knapp hinter dem Testsieger von Kärcher sowie dem drittplatzierten Sellnet-Modell. Die Handhabung des Saugers wurde durch Tragegriff und Rollen erleichtert und die Staubdichtheit war gut. Schwächen wurden lediglich beim sehr kurzen Saugschlauch sowie beim Kabel festgestellt, außerdem lag das Gerät bei den Verbrauchswerten nur im Mittelfeld. Dennoch stand am Ende des Tests eine klare Kaufempfehlung, gerade für Besitzer von kleinen bis mittleren Ofenanlagen.

























































































































- Bestes Filtersystem im Test (Vorfilter + HEPA-Filter)
- Leichte Filterreinigung dank glatter und seidiger Oberfläche
- Gute bis sehr gute Saugleistung
- Sehr einfache Handhabung dank drehbarem Schlauch
- Hochwertige Verarbeitung aller Teile
- Mit Tragegriff und Rollen für mehr Mobilität
- Starke Befestigung des Sackfilters via Kordelzug
- Vergleichsweise wenig Plastikmüll bei der Lieferung
- Lieferung mit Ersatzfilter (Sackfilter oder Vorfilter)
- Exzellente Staubdichtheit des Behälters
- Keine Saugdüse (Fugendüse) im Lieferpaket
- Nur mittelmäßige Werte beim Verbrauch und der Lautstärke
- Saugschlauch und Anschlusskabel vergleichsweise kurz
- Rollen liefen auf glatten Böden leicht uneben
- Ohne automatische Filterreinigung
FAQ
Der Cecotec Conga Ash 4000 Home Aschesauger konnte im Praxistest als Preis-Leistungs-Sieger überzeugen. Für einen vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis lieferte er eine tolle Saugleistung, eine gute Ausstattung und einen mehr als annehmbaren Geräuschpegel. Welche Schwächen das Gerät hatte und wo es zusätzlich punkten konnte, zeigt der nachfolgende Testbericht im Detail auf. Hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Daten und Eigenschaften des Aschesaugers laut Bedienungsanleitung des Herstellers: - Material: Metall (Saugrohr und Saugschlauch), Edelstahl (Behälter)
- Leistung: 1.200 Watt
- Saugkraft: 180 Millibar
- Fassungsvermögen: 20 Liter
- Kabellänge: 4 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): Keine Angaben (Länge), 38 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 4 Meter (geschätzt)
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
In einem blauen Karton mit deutscher und italienischer Aufschrift kam der Cecotec Conga Ash 4000 Home an. Nach dem Auspacken waren die Tester von der Qualität der Einzelteile und des Behälters überrascht: Trotz des niedrigen Kaufpreises konnte das Gerät hier fast eine Klasse weiter oben mitspielen, nur der Schlauch hätte gerne noch etwas robuster sein dürfen. Ansonsten: Keine scharfen Kanten, keine Ecken, keine Kratzer und auch sonst keine "windigen" Anschlussteile wie Adapter oder Klemmen. Geliefert wurde der Aschesauger zusammen mit einem Saugschlauch, einem Saugrohr aus Metall und einer Saugdüse. Ein Vorfilter war bereits integriert, genauso wie der zugehörige HEPA-Filter, nur auf Transportrollen musste leider verzichtet werden.
Abgerundet wurde das Lieferpaket von einer Anleitung, die zu den schwächeren im Test zählte: kaum Bilder oder Abbildungen, nur kurze Erklärungen und keine hilfreichen Tipps. Wirklich notwendig war das aber nicht, denn der Aufbau des Saugers war selbsterklärend: Einfach den Deckel mithilfe der Behälterklemmen an der Seite (jeweils eine links und rechts) montiert, den Saugschlauch mit dem Rohr und der Düse verbunden und anschließend in den Sauganschluss eingesetzt – schon konnte es losgehen. Die Bedienung erfolgte über einen stabilen Ein- und Ausschalter und transportieren ließ sich das Gerät über einen Tragegriff an der Oberseite. Das Gewicht von 4,0 Kilogramm fiel kaum ins Gewicht und das 4 Meter lange Netzkabel erlaubte einen akzeptablen Aktionsradius von geschätzten 4 Metern.
Mit einem leeren Behälter und einem sauberen Filter war die Saugleistung des Cecotec-Aschesaugers im Test gut, sowohl bei feiner als auch bei grober Asche. Nachdem der erste Aschehaufen, etwa 2 bis 3 Liter, eingesaut wurde, ließ sich die Saugkraft aber zumindest etwas nach. Die Vermutung der Tester war, dass dies am etwas kleineren Vorfilter lag, der in den 20-Liter-Behälter dieses Aschesaugers eingesetzt wurde. Aufgrund der dadurch kleineren Oberfläche und der speziellen Stoffstruktur setzte er sich im Vergleich zur Konkurrenz von Einhell, Sellnet oder VANPORE schneller mit Staub zu, weil diese deutlich größere Vorfilter oder Sackfilter besaßen.
Das machte sich aber nur bemerkbar, wenn viel Asche eingesaugt wurde. Dann musste im Test immer wieder zwischendurch der Filter ausgeklopft werden, was aber vergleichsweise leicht funktionierte. Bei den kleinen Aschemengen, die im zweiten und dritten Testdurchlauf im Testkamin anfielen, machte sich der kleine Filter dann aber nicht so schnell bemerkbar. Daher ist der Sauger nach Ansicht der Tester in erster Linie für die Besitzer von kleinen Öfen wie Schwedenöfen zu empfehlen, die nur ab und zu zur Unterstützung heizen und nicht, um die ganze Wohnung warmzuhalten.
Wirkliche Schwächen hatte der Aschesauger im Test nicht, höchstens die mangelnde Mobilität aufgrund fehlender Transportrollen sowie die nur mittelmäßige Staubdichtheit. Überprüft wurde diese, indem nach dem ersten Saugvorgang ein zweiter gestartet wurde, dabei aber Filtermaterial vor den Luftauslass gespannt wurde. Nach einer Laufzeit von ein paar Minuten wurde geprüft, wie sehr lose Asche aus dem Auslass ausgeblasen wurde, das sollte nämlich im besten Fall gar keine sein. Das Ergebnis: Der Conga Ash 4000 Home Aschesauger pustete nur wenig lose Asche aus, was aber reichte, damit das Filtermaterial nicht mehr blütenweiß war. Hier schnitten die Geräte, die im Gesamtranking über diesem Modell stehen, etwas besser ab.
Der größte Nachteil des Saugers für die Tester war aber der hohe Stromverbrauch, der höchste im gesamten Test. Statte 1.173 Watt zeigte das Messgerät beim Anschluss an eine normale Steckdose mit Haushaltsstrom (230 Volt) an, was der Angabe des Herstellers (1.200 Watt) sehr nahekam. Damit zählte der Aschesauger zu den ineffizientesten Geräten im Test, da die Saugleistung nicht zu den besten drei Modellen im Test zählte. Wirklich positiv war dafür, wie leise der Aschesauger vergleichsweise arbeitete. Auf eine Messentfernung von einem Meter zeigte das Messgerät eine Geräuschemission von nur 86,1 Dezibel an, der zweitniedrigste Wert nach dem Kärcher AD 4 Premium. Allerdings lag der Wert deutlich über der Herstellerangabe von 76 Dezibel. tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Cecotec Conga Ash 4000 Home Aschesauger lieferte für seinen vergleichsweise niedrigen Anschaffungspreis viel, darunter eine gute Saugleistung, eine großartige Ausstattung und einen leichten Umbau auf eine Blasfunktion. Es gab nur ein leiseres Gerät im Test und die Reinigung war dank integriertem Vorfilter und HEPA-Filter sehr leicht. Leichte Abstriche mussten bei der Verarbeitung, dem Stromverbrauch und der Filterleistung ohne Reinigung gemacht werden. Dennoch ist das Gerät eine Empfehlung für Besitzer mit kleinen Öfen oder Kaminen und sicherte sich den Titel als "Preis-Leistungs-Sieger".

































































































- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Test
- Tolle Saugleistung bei sauberem Filter/leerem Behälter
- Niedriger Geräuschpegel (nur 86,1 Dezibel)
- Großartige Ausstattung und umfangreiches Lieferpaket
- Leichter Umbau auf Blasfunktion möglich
- Tragegriff an der Oberseite zum Transport
- Saugdüse und Saugrohr mit großem Durchmesser (38 Millimeter)
- Mit Vorfilter ausgestattet
- Leichte Reinigung
- Großer Behälter (20 Liter)
- Leichte Schwächen bei der Verarbeitung
- Höchster Stromverbrauch im Test
- Filterleistung ließ im Test schnell nach
- Ohne Kabelaufwicklung oder Schlauchalterung
- Keine Transportrollen im Lieferpaket vorhanden
FAQ
Der Scheppach AVC20 Aschesauger ist ein Mittelklasseprodukt, das im Test von tipps.de vor allem mit einer hohen Saugleistung und einer exzellenten Staubdichtheit überzeugen konnte. Zudem war der Behälter der größte im Test und ließ sich leicht entleeren. Aufgrund eines fehlenden Vorfilters war der Aschesauger aber schwer zu reinigen. Bevor es in den folgenden Absätzen um eine detaillierte Auflistung der Schwächen und Stärken des Saugers geht, können sich Leser an dieser Stelle über die wichtigsten technischen Daten informieren, wie sie der Hersteller Scheppach in seiner Bedienungsanleitung aufführt: - Material: Metall (Behälter), Kunststoff (Schlauch) und Aluminium (Düse)
- Leistung: 1.200 Watt
- Saugkraft: 200 Millibar
- Fassungsvermögen: 20 Liter
- Kabellänge: 5 Meter
- Saugschlauch (Länge / Durchmesser): 1,5 Meter (Länge), 36,5 Millimeter (Durchmesser)
- Aktionsradius: 7 Meter (geschätzt)
- Maximale Aschetemperatur: 40 Grad Celsius
Die Lieferung des Aschesaugers von Scheppach erfolgte in einem schlichten, braunen Umkarton, wobei eine Plastikfolie um den Sauger herum das Gerät vor Transportschäden schützte. Positiv zu vermerken war, dass es kaum unnötigen Verpackungsmüll gab, der bei der Konkurrenz oft vorhanden war. Wie von den bereits getesteten Aschesaugern gewohnt, war das Zubehör des AVC20 im Inneren des Behälters verstaut, um Platz bei der Lieferung zu sparen. Im Vergleich zu den höher platzierten Modellen im Test war der Lieferumfang recht überschaubar: Neben dem Aschesauger gab es im Paket einen 1,5 Meter langen Saugschlauch, ein 23 Zentimeter langes Saugrohr, eine 10 Zentimeter lange Aluminiumdüse zum Saugen in Ecken, einen bereits integrierten HEPA-Filter mit einem Gitter als eine Art Vorfilter und eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen (unter anderem Deutsch und Englisch). Zusätzliche Düsen oder Bodenbürsten waren leider nicht vorhanden.
Die mitgelieferte Anleitung war eine der besseren im Test: Sie lieferte eine schrittweise Anleitung für den Aufbau des Aschesaugers und war ausreichend bebildert. Sprachfehler gab es wenige bis keine. Die Montage an sich war selbsterklärend und dauerte im Test nur 5 Minuten. Zunächst wurde das Zubehör aus dem Behälter entnommen und der Deckel wieder über zwei Klemmen an der Seite mit dem Behälter fixiert. Der HEPA-Filter war bereits werksmäßig vor der Motoreinheit platziert, zum Austausch ließ er sich einfach abschrauben. Anschließend wurde der Saugschlauch mit dem Saugrohr aus Aluminium verbunden und mit dem Adapter am Saugschlauch an den Sauganschluss des Aschesaugers montiert. Optional konnte noch die Saugdüse aufgesetzt werden, wenn Ecken gesaugt werden sollten. Nun wurde das Stromkabel angeschlossen, der Ein- und Ausschalter betätigt und es konnte losgehen.
Der Scheppach AVC20 Aschesauger ist mit einem Behälter mit einem Volumen von 20 Litern ausgestattet – der Bestwert im Test. Zwar erreichten auch noch einige Konkurrenzmodelle diesen Wert, beispielsweise die Geräte von Einhell und Sellnet, doch das Entleeren des Behälters war bei keinem Sauger so einfach wie beim Scheppach AVC20. Dafür sorgt ein praktischer Schnellspannverschluss in Form von Behälterklemmen an beiden Seiten des Modells. Da kein Vorfilter integriert war, ließ sich der Deckel einfach abnehmen und die Asche entleeren. Dafür war die Reinigung entsprechend aufwendiger – dazu später noch mehr. Bei der Verarbeitung und der Qualität der verwendeten Materialien gab es hingegen wenig auszusetzen: Der Behälter besteht aus Metall, der Schlauch aus hitzebeständigem Kunststoff und das Saugrohr aus robustem Aluminium. Es gab keine Verarbeitungsmängel oder scharfe Kanten und der Sauger machte auf die Tester einen langlebigen Eindruck.
Gute Bewertungen strich der Aschesauger auch bei der Mobilität ein. Dafür sorgen die drei Laufrollen, die bei der Lieferung dabei waren und sich mit nur jeweils einem Handgriff an der Unterseite des Geräts montieren lassen. Zudem gibt es gleich zwei Handgriffe: Einen am Deckel, um diesen auf- und abzusetzen, und einen weiteren am Behälter selbst, um diesen nach dem Aschesaugen zum Ort des Entleerens zu tragen. Angesichts der kompakten Maße mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern und einer Höhe von knapp über 40 Zentimetern sowie des geringen Gewichts (3,8 Kilogramm) war es sowohl für die weiblichen als auch für die männlichen Tester nicht schwer, den Sauger von Ort A nach Ort B zu transportieren.
Damit zur Praxis: Getestet wurde der Aschesauger wie gehabt an einem handelsüblichen Hauskamin, wo die Tester prüften, wie er beim Einsaugen von feiner und grober Asche abschneidet. Das Resultat: Gut, wenn auch nicht sehr gut. Zwar hatte der Aschesauger sowohl mit feiner als auch mit gröberer Asche kein Problem, doch wenn es an das Aufsaugen von kleineren Holzstückchen oder dem ein oder anderen Nagel ging, zeigte sich die im Vergleich zur höher platzierten Konkurrenz geringere Leistung (1.200 Watt). Wichtig für die Tester war zudem, ob beim Saugen Staub entweicht, der in die Atemwege eindringen kann. Das war beim AVC20 von Scheppach zu keinem Zeitpunkt der Fall, was der Filtertest im zweiten Testdurchlauf zeigte. Mit der Ausnahme von feinen Aschespuren war das Filtermaterial noch akzeptabel weiß, dafür sorgte auch das Vorgitter aus Metall. Daher erhielt das Modell die Bestnote im Bereich der Staubdichtheit, wenn auch nicht beim Filter.
Leider setzte sich das so starke Bild des Aschesaugers bei der Reinigung nicht fort. Überzeugen konnte noch die Funktion zur automatischen Filterreinigung: Eine Anzeige gibt über ein roten Knopf an, wenn es an der Zeit ist, den Filter zu wechseln. Zum Reinigen wird der Saugschlauch inklusive des Saugrohrs aus Aluminium (nicht inklusive der Düse!) auf den Filter-Reinigungsanschluss gesteckt. Die Ausblasfunktion des AVC20 erledigte den Rest und das Ergebnis war in Ordnung. Nachdem, wie in der Anleitung geschrieben, fünf Mal für 2 Sekunden durchgepustet wurde, war der Filter ein wenig sauberer als davor. Komplett frei von Asche war er aber nicht. Um einen Filterwechsel werden Nutzer nach einigen Monaten damit nicht herumkommen. Zudem machte sich im Test das Fehlen eines Vorfilters, wie er beispielsweise bei den Modellen von Einhell und Sellnet vorhanden war, deutlich bemerkbar. Musste bei diesen Geräten einfach nur der Vorfilter ausgeklopft werden, stand beim Scheppach AVC20 nach jeder Nutzung eine Komplettreinigung an, um die Saugkraft des Filters zu erhalten. Auch das Auswischen des Behälters wurde auf diese Weise erschwert.
Auf der Suche nach einer Anleitung, wie die Saugleistung eines verschmutzten Aschesaugers wiederhergestellt werden kann, hilft das folgende YouTube-Video des Kanals "SägeBob" weiter:
Abschließend kurz zu den Leistungsdaten des Aschesaugers, die ebenfalls geprüft wurden. Im Betrieb wurde auf der höchsten Stufe mit einem Strommessgerät eine Leistungsaufnahme von 927,1 Watt gemessen. Das war klar weniger als die von Scheppach angegebenen 1.200 Watt und im Vergleich zur Konkurrenz ein durchschnittlicher Wert. Wird das mit der durchaus guten Saugleistung kombiniert, ist der Sauger vielleicht nicht das effizienteste Gerät auf dem Markt, aber auch bei weitem nicht ineffizient. Im letzten Schritt wurde die Lautstärke des Saugers aus einer Entfernung von knapp einem Meter gemessen. Der Hersteller verspricht Werte von maximal 80 Dezibel, doch das Messgerät der Tester zeigte bis zu 88,0 Dezibel an – der dritthöchste Wert im Test, nach den Geräten von VANPORE und Sellnet. Nur zum Vergleich: Der Testsieger von Kärcher war fast 10 Dezibel leiser, was nach nicht viel klingt, aber in der Praxis einen riesigen Unterschied ausmacht. tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Scheppach AVC20 Aschesauger belegte im Test der tipps.de-Redaktion einen Platz im sicheren Mittelfeld. Überzeugen konnte das leistungsstarke Modell vor allem durch sein langes Stromkabel, die gute Saugleistung und die integrierte Filterreinigungsfunktion. Zudem war die Verarbeitung gut und die Bedienung einfach. Schwächen gab es bei der händischen Reinigung, weil kein Vorfilter dabei war. Darüber hinaus war der Aschesauger für seine Größe vergleichsweise laut und erreichte nicht ganz die vom Hersteller versprochene Leistung in Watt. Wer das verkraften kann, erhält aber einen absolut alltagstauglichen Aschesauger, der sich die Bewertung "Gut" verdient hat.













































































































- Längstes Stromkabel im Test für maximale Mobilität (500 Zentimeter)
- Exzellente Staubdichtheit im Test
- Gute Saugleistung bei feiner und grober Asche
- Großer Behälter mit leichter Entleerung (20 Liter)
- Hochwertige Verarbeitung und robuste Materialien
- Mit zwei Tragegriffen (am Deckel und am Behälter)
- Einfache Montage und Inbetriebnahme
- Mit Anzeige für die Filterreinigung
- Aufsatz für automatische Filterreinigung vorhanden
- Option zur Montage von bis zu drei Laufrollen
- Aufwendige Reinigung aufgrund fehlenden Vorfilters
- Vom Hersteller erwähnte Leistung wurde im Test nicht erreicht
- Ohne Kabelaufwicklung oder Parksystem
- Vergleichsweise laut im Betrieb (88,0 Dezibel)
- Keine Bürsten im Lieferpaket enthalten
FAQ
Finden Sie den besten Aschesauger – die Testergebnisse 2026 von tipps.de im Überblick
| Rang | Produkt | Datum | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1: Sehr gut (1,2) | Kärcher AD 4 Premium Aschesauger ⭐️ | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 2: Sehr gut (1,4) | Sellnet SN2018 Aschesauger | 11/2025 | 44,89€1 | Zum Angebot* |
| Platz 3: Gut (1,6) | Einhell TC-AV 1830 D Aschesauger | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Gut (1,7) | VANPORE BJ1811 Aschesauger | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 5: Befriedigend (2,6) | Cecotec Conga Ash 2000 Home Aschesauger | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 6: Befriedigend (2,7) | Bikain DI600P Aschesauger | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |




