Die 9 besten Raclette-Grills im Test inklusive Testsieger 2026
Welches Gerät kann ein leckeres Raclette am besten zubereiten? Um diese Frage zu beantworten, wurden 9 aktuell im Handel verfügbare Raclettegeräte über mehrere Wochen hinweg getestet. Im Mittelpunkt des Tests standen die Brat- und Schmelzleistung der Geräte, doch auch die Leistung, die Bedienung und die Verarbeitung spielten eine entscheidende Rolle. Des Weiteren wurde die Leistungsaufnahme der Raclette-Grills auf der höchsten Leistungsstufe geprüft. All diese Kriterien bildeten die Basis für die abschließenden Testnoten, die für die Platzierung der Modelle im Raclette-Test ausschlaggebend waren.
Testsieger wurde das Gerät Rommelsbacher RCS 1350, das für ein leckeres Raclette mit bis zu acht Personen ausgelegt ist. Es lieferte das beste Gesamtpaket aller getesten Produkte, darunter eine präzise Temperaturregelung und nahezu perfekte Garergebnisse auf beiden Platten. Auch bei der Schmelzleistung des Käses gab es keine bessere Alternative im Test. Direkt hinter dem Testsieger landete das Klamer 1500 Raclettegerät, das mit der besten Optik im Test glänzte und auch sonst starke Testresultate lieferte. Der Raclette-Grill WMF Lono für ein Raclette mit bis zu vier Personen überzeugte neben der integrierten Wendegussplatte durch seine zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für Crêpe, Grill oder sogar Fondue sowie durch die Parkmöglichkeit für alle Pfännchen. Das Gerät Cusimax CMRC-300 schwächelte zwar bei der Ausstattung, bot dafür aber die größte Grillplatte aller getesteten Geräte. Auf Rang 5 landete mit dem Cloer 6430 das nach einem Raclette am einfachsten zu reinigende Gerät im Test. Dafür sorgte in erster Linie die hochwertige Antihaftbeschichtung der Grillplatte und der Pfännchen.
Nach dem ausführlichen Praxistest informiert ein ebenso umfangreicher Ratgeber über die wichtigsten Kriterien, die es beim Kauf eines Raclette-Grills zu beachten gibt. Er geht beispielsweise auf die Ursprünge des Raclettes in der Schweiz ein, nennt die Vor- und Nachteile üblicher Raclette-Arten und stellt relevante Kaufkriterien vor. Außerdem werden häufige Fehler bei der Raclette-Zubereitung erwähnt und hilfreiche Tipps für die Reinigung gegeben. Den Abschluss bildet ein Blick auf mögliche Tests der Stiftung Warentest und weiterer Testmagazine.
tipps.de empfiehlt diese Raclettes

"tipps.de Testsieger"

"Raclette-Grill mit dem besten Design im Test"

"Das beste Raclettegerät mit Parkebene für Pfännchen"

"Raclette-Grill mit der größten Grillplatte im Test"

"Raclette-Grill mit der einfachsten Reinigung"
- 1. tipps.de empfiehlt diese Raclettes
- 1.1. Rommelsbacher RCS 1350 Raclette (tipps.de Testsieger)
- 1.2. Klamer 1500 Raclette (Raclette-Grill mit dem besten Design im Test)
- 1.3. WMF Lono Raclette (Das beste Raclettegerät mit Parkebene für Pfännchen)
- 1.4. Cusimax CMRC-300 Raclette (Raclette-Grill mit der größten Grillplatte im Test)
- 1.5. Cloer 6430 Raclette (Raclette-Grill mit der einfachsten Reinigung)
- 2. Alle Produkte aus dem Raclette-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat tipps.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Rommelsbacher RCS 1350 mit dem besten Gesamtpaket für ein leckeres Raclette
Das Rommelsbacher RCS 1350 Raclettegerät konnte im mehrtägigen Praxistest von tipps.de auf ganzer Linie überzeugen und sicherte sich den Titel als Testsieger. Als mittelpreisiges Produkt punktete der Raclette-Grill des deutschen Herstellers in erster Linie durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten, stehen doch sowohl eine Natursteinplatte als auch zwei Wendegrillplatten mit je einer glatten und geriffelten Oberfläche sowie einer Crêpe-Funktion auf der Rückseite zur Verfügung. So gibt es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für das Grillen von Fleisch, Gemüse oder sogar Spiegeleiern. Bevor es jedoch an die konkreten Erkenntnisse des umfangreichen Praxistests geht, hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Daten nach Angaben des Herstellers:
- Leistung: 1.350 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 8 Personen
- Wärmeregulierung: Stufenlos über Drehregler
- Kabellänge: 200 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 23 x 23 Zentimeter (je Seite)
- Anzahl der Pfännchen: 8 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: 8 Spatel
Das Raclette von Rommelsbacher kam in einem schlichten Karton an. Direkt beim Auspacken fiel auf, wie viel Plastik für den Transport verwendet wurde. Das ist ein Problem, das sich fast alle getesteten Raclette-Grills teilten. Das Gerät selbst sowie die Spatel und die Pfännchen waren jeweils einzeln in Plastikfolie verpackt, hinzu kam eine Schutzfolie für das Anschlusskabel. Das sorgt für einen sicheren Transport, doch ein bisschen weniger Plastik wäre wünschenswert. Der Lieferumfang beinhaltet neben dem Gerät acht Pfännchen und acht Spatel, hinzu kommen zwei Wendegrillplatten (eine geriffelte und eine glatte) und eine separat verpackte Natursteinplatte. Abgerundet wird das Lieferpaket von einem Newsletter der Firma sowie der Anleitung, die auch ein kleines Rezeptheft beinhaltet.
Die Pfännchen selbst haben Abmessungen von 9,5 x 9,5 Zentimetern und eine Höhe von knapp 1,5 Zentimetern. Die Raclette-Schaber bestehen aus Kunststoff, während die der Konkurrenz im Alltagstest von tipps.de meist aus Holz bestand, und sie erlaubten es, das Essen ohne große Vorsicht aus dem Pfännchen zu schieben, ohne dass es dabei zu Kratzern kam. Die Verarbeitung des Gehäuses war hochwertig und das Heizelement war sinnvoll eingebaut. Über einen Drehregler konnte die Temperatur stufenlos reguliert werden, wobei bei maximaler Leistung von 1.350 Watt bis zu 230 Grad Celsius erreicht werden konnten. Die Ausstattung umfasste zudem eine Kontrollleuchte, die beim Aufheizen rot leuchtete, sowie rutschfeste Füße an der Unterseite. Positiv fiel das knapp 200 Zentimeter lange Anschlusskabel auf, das eines der längsten im Test war und einen Betrieb ohne Verlängerungssteckdose ermöglichte.
Für die Inbetriebnahme des Raclette-Grills war es nur notwendig, das Anschlusskabel in die Steckdose zu stecken und anschließend die Temperatur über den Drehregler einzustellen. Anschließend dauerte es knapp 5 Minuten, bis das Raclettegerät einsatzbereit war, einer der kürzesten Werte im Test. Negativ fiel dafür auf, wie viel Rauch sich beim Einbrennen des Geräts entwickelte, auch wenn sich der Geruch dabei in Grenzen hielt. Da jedoch fast alle Raclette-Grills, mit Ausnahme des Modells von Cusimax, damit zu kämpfen hatten und sich der Rauch auch nur beim ersten Einschalten zeigte (nicht mehr bei späteren Verwendungen), hatte dieser Aspekt keinen allzu großen Einfluss auf die Gesamtbewertung.
Bevor es an den Praxistest ging, wurde noch die Handhabung und Verarbeitung des Zubehörs geprüft. Sowohl die Pfännchen als auch die Grillplatten (nicht die Natursteinplatte) sind mit einer zweilagigen Antihaftbeschichtung versehen, die Rommelsbacher „Xylan Plus“ nennt. In der Praxis sorgte das einerseits für eine leichte Reinigung (dazu gleich noch mehr) und andererseits für ein leichtes Herausschaben der fertigen Zutaten aus dem Pfännchen oder von der Grillfläche. Die Pfännchen des Raclette-Grills haben zudem einen vergleichsweise langen Stiel und können so in das Raclette geschoben werden, ohne Angst vor Fettspritzern oder Ähnlichem zu haben. Das Fett läuft den Testerfahrungen zufolge gut von der Grillplatte ab und hat kein Gefälle zum Rand hin, wie es bei den schwächeren Raclettegeräten im Test oft vorkam.
Im anschließenden Raclette-Betrieb benötigte der Grill von Rommelsbacher Schmelzzeiten von 6 bis 8 Minuten, um die Pfännchen bis zu einer appetitlichen Bräunung zu heizen. Der Käse verlief gleichmäßig im Pfännchen, wobei die Schmelzleistung – wie eigentlich bei allen Geräten im Test – in der Mitte des Grills besser war als bei den äußeren Plätzen. Die beiden Wendegrillplatten arbeiteten hervorragend und setzten gute Röstpunkte, auch vegane Alternativen ließen sich einfach zubereiten. Die Natursteinplatte hielt die Wärme lange, war allerdings für scharfes Anbraten weniger geeignet als die Metallplatten.
Die Geruchs- und Rauchentwicklung während des Betriebs hielt sich in Grenzen. Das Messen der Leistungsaufnahme ergab bei höchster Stufe einen Wert von 1.217 Watt und damit nicht ganz die von Rommelsbacher versprochenen 1.350 Watt. Ein kleiner Nachteil war, dass der Abstand zwischen dem Heizelement und den Pfännchen etwas klein war, was die Bedienung bei größeren Portionen erschwerte. Die Reinigung nach dem Essen war dagegen leicht, sowohl die Pfännchen wie die Schaber als auch die Grillplatten waren einfach unter fließendem Wasser abspülbar. In den Geschirrspüler darf das Zubehör allerdings nicht, da so die Antihaftbeschichtung Schaden nehmen kann.
Eine gute Übersicht über die Ausstattung und die Funktionen des Rommelsbacher RCS 1350 Raclette-Grills gibt das folgende Video des Unternehmens:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Rommelsbacher RCS 1350 Raclette-Grill überzeugte die Tester vollkommen und sicherte sich den Titel als tipps.de-Testsieger. Allen voran die erstklassige Grill- und Schmelzleistung des Modells, aber auch die leichte Reinigung per Hand, die hochwertige Verarbeitung sowie das umfangreiche Lieferpaket inklusive Rezeptheft wussten besonders zu gefallen. Hinzu kommen ein langes Anschlusskabel (200 Zentimeter) und eine vergleichsweise niedrige Geruchsentwicklung. Lediglich das Fehlen einer Parkebene für die Pfännchen, die starke Rauchentwicklung beim Einbrennen und der vergleichsweise geringe Abstand zwischen Heizelement und Pfännchen sind negativ zu bewerten.


























































































- Testsieger bei tipps.de (Bestes Gesamtpaket)
- Bestes Grillergebnis im Test, gerade bei Gemüse und veganen Alternativen
- Hervorragende Schmelzleistung des Käses
- Umfangreiches Lieferpaket inklusive Rezeptheft in der Anleitung
- Zwei Wendegrillplatten und Natursteinplatte für Kombimöglichkeiten
- Hochwertige Verarbeitung von Gehäuse und Zubehör
- Sehr langes Anschlusskabel (200 Zentimeter)
- Geringe Geruchsentwicklung beim Grillen und Raclettieren
- Sehr gute Wärmeregulierung bis zu 230 Grad Celsius
- Leichte Reinigung per Hand
- Zubehör darf nicht in die Spülmaschine
- Kleiner Abstand zwischen Heizelement und Pfännchen
- Vergleichsweise starke Rauchentwicklung beim „Einbrennen“
- Keine Parkebene für Pfännchen vorhanden
- Größe der Grillfläche nur mittelmäßig
- Roch beim Auspacken unangenehm und musste ausgelüftet werden
FAQ
2. Einziger Raclette-Grill in Holzoptik mit Holzgriffen: Das Klamer 1500 mit integrierter Parkebene
Der Klamer 1500 Raclette-Grill verpasste nur knapp den Testsieg, konnte aber dennoch überzeugen. Das verdankte er in erster Linie seiner hervorragenden Verarbeitung, der einzigartigen Optik mit vielen Teilen der Verkleidung aus Echtholz und der vergleichsweise hohen Leistung von 1.500 Watt. Vor dem Blick darauf, wie sich der Raclette-Grill im täglichen Gebrauch schlug, folgt eine kurze Übersicht über die wichtigsten Daten und Eigenschaften des Raclettegeräts:
- Leistung: 1.500 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 8 Personen
- Wärmeregulierung: Stufenlos über Drehregler
- Kabellänge: 200 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 46 x 23 Zentimeter (beide Platten nebeneinander)
- Anzahl der Pfännchen: 8 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: 8 Spatel
Dass es sich beim Klamer 1500 um ein hochwertiges Produkt handelt, war den Testern bereits beim Auspacken des Geräts klar. Der Raclette-Grill wurde sicher und passgenau verschickt, wobei der deutsche Hersteller anstelle von umweltschädlichem Plastik alle wichtigen Teile in Papier einwickelte. Positiv fiel zudem auf, dass das Raclettegerät ohne zusätzliche Anschaffungen sofort einsatzbereit war. So bestand das Lieferpaket aus dem Raclette-Grill selbst, zwei Wendegrillplatten mit jeweils einer glatten und geriffelten Seite, acht Pfännchen mit Holzgriff und acht Spateln aus Holz. Abgerundet wurde die Lieferung von einer Bedienungsanleitung in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch), die leicht verständlich und ausreichend bebildert war.
Bei der Verarbeitung glänzte der Raclette-Grill, wie oben bereits erwähnt. Das Gestell in der Holzoptik verlieh dem Gerät eine ansprechende, natürliche Optik und sorgte durch das vergleichsweise hohe Gewicht von 6,7 Kilogramm auch für einen soliden Stand auf dem Tisch. Vier Anti-Rutsch-Füße an der Unterseite sorgten sogar für einen noch besseren Halteeffekt. Positiv fiel zudem auf, dass das Holz während des Betriebs angenehm kühl blieb und sich das durchaus schwere Modell durch jeweils zwei Griffe auf beiden Seiten angenehm transportieren und verschieben ließ. Zu erwähnen ist außerdem das 200 Zentimeter lange Anschlusskabel, das zu den längsten im Test zählte.
Die Handhabung des Raclette-Grills gestaltete sich angenehm und unkompliziert. Über einen Drehregler an der Seite konnte die Temperatur stufenlos reguliert werden, wobei mit der Leistung von 1.500 Watt Temperaturen von bis zu 230 Grad Celsius möglich waren. Die Ausstattung umfasste zudem eine Kontrollleuchte direkt neben dem Drehregler, die beim Aufheizen und im Betrieb rot leuchtete. Die Hitze verteilte sich gleichmäßig, sodass es möglich war, gleichzeitig die Grillplatten und die Pfännchen zu erhitzen. Letztere waren quadratisch geformt und ließen sich einfach unter den Grill schieben, ohne dabei zu verkanten oder hängenzubleiben.
Sowohl die Platten als auch die Pfännchen waren mit einer Antihaftbeschichtung des Schweizer Herstellers ILAG versehen, die als derzeit beste auf dem Markt gilt. Sie bietet laut Klamer eine sehr gute Antihaftwirkung, eine gleichmäßige Wärmeverteilung und eine leichte Reinigung – dazu später noch mehr. Darüber hinaus ist sie PFOA-frei und gilt als abriebfester sowie kratzfester als Standardbeschichtungen. Im Test konnte das bestätigt werden und die Beschichtung war eine der besten, die bei allen Modellen geprüft wurde. Speisen blieben kaum in den Pfännchen hängen und die Grillplatten wiesen ebenfalls kaum Reste und/oder Rückstände auf.
Damit nun zu den Erfahrungen im Praxistest, bei dem das Raclette in den meisten Bereichen glänzen konnte. Nachdem das Gerät an den Strom gesteckt und der Regler auf „MAX“ gedreht wurde, dauerte es knapp 5 Minuten, bis die Grillplatten heiß waren. Für das erste Pfännchen, das wie gehabt mit einer Mischung aus Gemüse und Käse zubereitet wurde, brauchte der Raclette-Grill zwischen 7 und 9 Minuten – also minimal länger als der Testsieger von Konkurrent Rommelsbacher. Der Käse schmolz dabei sehr gleichmäßig, doch die Bräunung hätte gerne noch etwas besser sein können. Die Schmelzleistung war zudem, wie leider bei vielen Raclette-Grills im Test festgestellt, in den mittleren Plätzen des Grills besser als außen, auch wenn der Unterschied beim Klamer-Modell vergleichsweise gering war.
Die beiden Grillplatten lieferten gute Ergebnisse beim Fleisch, das bereits nach kurzer Zeit einen guten Bräunungsgrad aufwies. Beim Gemüse war die Leistung sogar noch besser und auch vegane Alternativen ließen sich leicht zubereiten. Eine Natursteinplatte war nicht dabei und konnte dementsprechend auch nicht getestet werden. Ein kleiner Nachteil war, dass der Abstand zwischen den einzelnen Stellplätzen für die Pfännchen recht gering war, bei einem Pfännchen lief der Käse sogar ins benachbarte Pfännchen über. Die Parkebene glich diesen Nachteil aber gut aus, da so stets ein Pfännchen in der Grillebene zubereitet und eines eine Ebene weiter unten vorbereitet werden konnte.
Während des Betriebs hielt sich die Rauch- und Geruchsentwicklung in Grenzen, nur beim ersten „Einbrennen“ kam es zu einer vermehrten Rauchbildung. Positiv war die Leistungsaufnahme: Das Testgerät zeigte auf höchster Stufe einen Wert von 1.430 Watt an, der höchste im Test und sehr nahe an den 1.500 Watt, die Klamer in der Produktbeschreibung verspricht. Die Reinigung aller Teile nach dem Raclettieren war zudem enorm einfach. Dank der Beschichtung ließen sich Pfännchen und Platten einfach unter fließendem Wasser abspülen, das Gehäuse selbst wurde mit einem feuchten Tuch abgewischt. In die Spülmaschine durften Pfännchen und Platten aber nicht, da sonst die Beschichtung Schaden nehmen würde.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Klamer 1500 Raclette-Grill hinterließ nicht nur optisch einen hervorragenden Eindruck, sondern zeigte auch in der Praxis seine Stärken. Das Gerät war hochwertig verarbeitet, die Leistung war sehr gut und die Schmelzleistung des Käses war exzellent. Die ILGA-Antihaftbeschichtung sorgte dafür, dass nichts in den Pfännchen oder an den Platten anbrannte und sich alle Zubehörteile leicht per Hand reinigen ließen. Schwächen suchten die Tester lange vergeblich, höchstens das vergleichsweise hohe Gewicht und die Untauglichkeit des Zubehörs für die Reinigung im Geschirrspüler können hier erwähnt werden.


















































































- Beste Verarbeitung und Optik im Test (große Teile der Verkleidung aus Echtholz)
- Vergleichsweise hohe Leistung (1.500 Watt laut Hersteller, 1.430 Watt im Test)
- Zwei Wendegrillplatten mit glatter und geriffelter Seite
- Mit Parkebene für Pfännchen
- Starkes Grillergebnis bei Fleisch und Gemüse
- Erstklassige Schmelzleistung des Käses
- Sehr langes Anschlusskabel (200 Zentimeter)
- Geringe Rauch- und Geruchsentwicklung
- Stufenlose Wärmeregulierung per Drehregler
- Leichte und schnelle Reinigung per Hand
- Zubehör darf nicht in den Geschirrspüler
- Ohne Natursteinplatte oder Rezeptheft im Lieferpaket
- Begrenzte Höhe des Garraums
- Fett lief im Betrieb teils stark zur Mitte hin
FAQ
3. Raclette-Grill mit Parkebene für Pfännchen: Das WMF Lono Raclette
Das WMF Lono Raclettegerät ist beim Hersteller und Verkäufer als Variante für 4 Personen oder als Modell für 8 Personen erhältlich. Die tipps.de-Redaktion testete das Gerät für 4 Personen und war vor allem von den flexiblen Verwendungsmöglichkeiten des kompakten Tischgrills angetan. Die mitgelieferte Wendegrillplatte erlaubte eine Nutzung als Grillmöglichkeit für Fleisch und Gemüse, aber auch zum Zubereiten von Crêpes. Beides wurde im Test erfolgreich angegangen. Bevor es jedoch an die konkreten Erkenntnisse des mehrtägigen Praxistests geht, hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Daten zum Lono-Raclette-Grill laut WMF:
- Leistung: 870 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 4 Personen
- Wärmeregulierung: Stufenlos
- Kabellänge: 180 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 23 x 25 Zentimeter
- Anzahl der Pfännchen: 4 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: 4 Spatel
Der WMF Lono Raclette-Grill fiel den Testern bereits beim Auspacken mit seiner hochwertigen Verarbeitung auf. Das Gehäuse und das komplette Zubehör machten einen stabilen und robusten Eindruck. Zum Lieferumfang zählte eine Wendegrillplatte mit geriffelter und glatter Seite, wobei die glatte Seite einen Crêpe-Einsatz bot. Die geriffelte Seite bot sich eher für Fleisch, Fisch oder Gemüse an. Des Weiteren waren jeweils vier Pfännchen und Spatel enthalten, wobei sich letztere optisch durch ihr quadratisches Design stark von der Konkurrenz abhoben. Jedes der Pfännchen hatte eine belegbare Fläche von 8,3 x 10 Zentimetern bei einer Höhe von 1,3 Zentimetern, also etwas kleiner als beim Testsieger von Rommelsbacher. Abgerundet wurde das Lieferpaket von einer sehr verständlichen und bebilderten Anleitung, die allerdings keine Raclette-Rezepte enthielt.
Das Gehäuse des Raclette-Grills bestand aus Cromargan, einem speziellen von WMF verwendeten Edelstahl mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Die wendbare Grillplatte bestand aus Aluminium-Druckguss, während die Pfännchen und Spatel aus Kunststoff waren und trotz Antihaftbeschichtung für die Reinigung in die Spülmaschine durften – dazu später noch mehr. Die Steuerung der Temperatur erfolgte über einen Drehregler an der Seite des Raclette-Grills. Damit ließ sich die Heizspirale steuern, mit der sich eine Geräteleistung von bis zu 870 Watt ermöglichen ließ. Positiv fiel eine LED-Beleuchtung an der variablen Temperatursteuerung auf, die mit einem roten Licht anzeigte, wenn sich der Raclette-Grill aufheizte. Ebenfalls von Vorteil für die Bedienung war das knapp 180 Zentimeter lange Anschlusskabel, das nur vom Rommelsbacher RCS 1350 übertroffen wurde. Nach der Nutzung ließ sich das Stromkabel einfach unter dem Geräteboden aufwickeln. Dort befanden sich auch Anti-Rutsch-Füße, die stets für einen sicheren Stand des Raclette-Grills sorgten.
Der Tischgrill von WMF, der sich preislich trotz vergleichsweise kleiner Größe in der Oberklasse bewegt, überzeugte bei der Bedienung auf ganzer Linie. Die Pfännchen waren mit langen Griffen ausgestattet, die verhinderten, dass Nutzer beim Raclettieren von Fettspritzern getroffen werden. Das Fett lief exzellent von der Grillplatte ab und verlief nicht etwa stark zur Seite hin, wie es bei den „günstigeren“ Modellen im Test zu beobachten war. Die erste Inbetriebnahme ging einfach von der Hand: Nur den Raclette-Grill ans Stromnetz angeschlossen, den Temperaturregler bedient und schon ging es los mit dem Einbrennen. Das dauerte knapp 5 bis 10 Minuten, in welcher Zeit sich zwar durchaus etwas Rauch entwickelte, aber deutlich weniger als bei den meisten Konkurrenz-Produkten im Test. Auch die Geruchsentwicklung hielt sich während des Betriebs in Grenzen.
Anschließend ging es ans Eingemachte, den Praxistest des Raclettegeräts: Dort schnitt der WMF Lono Raclette-Grill sehr gut ab und landete im Gesamtergebnis nur hinter dem Testsieger von Rommelsbacher. Beim Käse wurden Schmelzzeiten von 7 bis 9 Minuten erreicht und die Hitzeverteilung fiel gleichmäßig aus. Zwar lag der Schwerpunkt ganz klar auf klassischem Raclette mit schnellen und zuverlässigen Schmelzergebnissen, doch auch die Grillplatte überzeugte und war leistungsfähig genug für das Grillen von Fleisch, Fisch und Gemüse sowie vegane Wurstalternativen. Beim Wenden der Platte auf die glatte Seite ließen sich sogar Crêpes zubereiten.
Hinsichtlich des Stromverbrauchs wurde mit einem entsprechenden Gerät eine Leistungsaufnahme von 740,7 Watt gemessen. Damit erreichte der Tischgrill von WMF nicht ganz die Herstellerangabe von 870 Watt, was jedoch auf alle Raclette-Grills im Test zutraf. Abschließend noch kurz zur Reinigung: Pfännchen und Schaber ließen sich zwar in der Spülmaschine reinigen, doch ein Abwaschen per Hand war nach Ansicht der Tester sauberer und auch schneller. Gleiches galt für die Grillplatte. Mit etwas lauwarmem Wasser oder einem feuchten Tuch ließ sich auch das Gehäuse kinderleicht abwischen, weswegen in der Summe die Note „Sehr Gut“ vergeben wurde.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der WMF Lono Raclette-Grill für vier Personen überzeugte die Tester durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten, die starken Grillergebnisse und die exzellente Schmelzleistung des Käses. Besonderes Highlight des Geräts war die integrierte Parkebene für unbenutzte Pfännchen, doch auch die LED-Beleuchtung an der variablen Temperatursteuerung war einzigartig. Der kompakte Tischgrill war hochwertig verarbeitet und leicht zu reinigen, teilweise sogar in der Spülmaschine. Schwächen gab es wenige, höchstens die vergleichsweise niedrige Leistung sowie das Fehlen eines Rezepthefts sowie einer Natursteinplatte.
























































































- Mit Parkebene zum Abstellen von unbenutzten Pfännchen
- Kompaktes Tischmodell
- Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten (für Fleisch, Fisch, Gemüse und Crêpes)
- Hervorragende Grillergebnisse
- Exzellente Schmelzleistung des Käses
- Coole LED-Beleuchtung am Drehregler
- Hochwertige Verarbeitung aller Teile
- Sehr leichte Reinigung, per Hand oder im Geschirrspüler
- Vergleichsweise langes Anschlusskabel (180 Zentimeter)
- Niedrige Rauch- und Geruchsentwicklung
- Vergleichsweise mittelmäßige Leistung (870 Watt)
- Kein Rezeptheft vorhanden
- Ohne Natursteinplatte geliefert
- Grillplatte wurde in der Spülmaschine nicht komplett sauber
FAQ
4. Raclettegerät mit der größten Grillplatte: Das Cusimax CMRC-300
Das Cusimax CMRC-300 ist die ideale Wahl für gesellige Abende mit mehreren Freunden, da die riesige Grillfläche und die acht mitgelieferten Pfännchen zahlreiche Möglichkeiten bieten. Mit einer stufenlos regulierbaren Temperatur und einer Antihaftbeschichtung sorgte der Raclette-Grill im Test von tipps.de zudem für eine leichte Handhabung und eine einfache Reinigung. Zunächst gibt es eine Übersicht über die wichtigsten technischen Daten des Raclette-Grills laut Hersteller Cusimax:
- Leistung: 1.500 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 8 Personen
- Wärmeregulierung: Stufenlos, bis 230 Grad Celsius
- Kabellänge: 100 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 47 x 23 Zentimeter
- Anzahl der Pfännchen: 8 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: 8 Spatel
Der Cusimax CMRC-300 Raclette-Grill präsentiert sich in einem schlichten, modernen Look und kommt in klassischem Schwarz. Mit seiner eleganten Oberfläche und den klaren Linien fügte sich der Grill in jede Kücheneinrichtung harmonisch ein. Die Verarbeitung des Raclettegeräts wirkt hochwertig, wenn auch vielleicht ein wenig „billiger“ als bei den beiden Top-Produkten im Test. Dennoch, alle Materialien erwiesen sich im Test als robust und der Aufbau des Grills durchdacht. Zum Lieferpaket zählen neben dem Raclette-Grill an sich jeweils acht Pfännchen sowie Schaber, eine Wendegrillplatte mit geriffelter wie glatter Seite und eine Bedienungsanleitung mit vielen hilfreichen Informationen sowie Abbildungen.
Die Bedienung und Einrichtung des Raclette-Grills von Cusimax war denkbar einfach. Dank der stufenlosen Temperaturregulierung ließ sich die Temperatur über einen Drehregler bis zu maximal 230 Grad Celsius einstellen – von sanftem Schmelzen bis hin zu knackigem Grillen war im Test alles möglich. Dank einer starken Leistung von 1.500 Watt heizte das Gerät schnell auf und bot eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Das Aufheizen innerhalb von 5 Minuten stellte sogar den Top-Wert im Test dar. Das Modell wurde zudem im Hinblick auf eine leichte Handhabung konzipiert: Die Griffe blieben während der Nutzung kühl und sowohl das Einlegen als auch das Herausnehmen der Raclette-Pfännchen gestaltete sich unkompliziert. Diese waren allerdings im Vergleich zur Konkurrenz vergleichsweise flach. Anti-Rutsch-Füße an der Unterseite sorgen dafür, dass das Raclette während des Betriebs nicht verrutschen konnte.
Dieses Video auf dem YouTube-Kanal von „Chefkoch“ liefert Tipps und Rezepte für ein Raclette-Essen:
Negativ fiel dagegen auf, dass der Raclette-Grill von Cusimax beim ersten Einbrennen eine sehr starke Rauchentwicklung zeigte, was bei den Modellen von Rommelsbacher und WMF nicht der Fall war. Die Tester stellten das Raclettegerät daher für 5 Minuten in einen belüfteten Raum, damit der Rauch abziehen konnte. Zudem fehlt ein Ein- und Ausschalter: Das Gerät startet sofort, sobald es eingesteckt wird. Bei Beschädigungen können Nutzer auf die 30-monatige Garantie von Cusimax zurückgreifen. Die Pfännchen und die Grillplatte sind zudem mit einer Antihaftbeschichtung versehen und dürfen für die Reinigung in die Spülmaschine.
Im Alltagstest bewies sich der Cusimax-Raclettegrill als absolutes Multitalent. Die Grillplatte heizte schnell auf und hielt die Temperatur konstant hoch, selbst bei voller Auslastung mit acht Pfännchen. Zusätzlich überzeugte die Antihaftbeschichtung. Selbst mariniertes Fleisch und sehr zäher oder klebriger Käse ließen sich mühelos wenden und die Reinigung gelang mit einem feuchten Tuch im Handumdrehen. Die Mini-Pfännchen waren ebenfalls beschichtet und die Spatel verursachten daher beim Ausschaben des fertigen Inhalts keinerlei Kratzer. Die Möglichkeit, die Grillplatte zu wenden, sorgte im Alltagstest für Abwechslung, indem auch Zutaten wie Crêpes oder Eier zubereitet werden konnten.
Wenn es eine Sache bei diesem Raclette-Grill zu beanstanden gibt, dann war es die Schmelzleistung des Käses. Während die drei topplatzierten Modelle von Rommelsbacher, WMF und Klamer jeweils eine herausragende Leistung boten, mit gleichmäßig geschmolzenem und gebräuntem Käse, kann das Cusimax-Modell nur als „solide“ bezeichnet werden. Der Käse war vorne im Pfännchen nach knapp 8 Minuten schon deutlich weiter als hinten, weitere 5 Minuten später war das Ergebnis dann aber deutlich besser. Hinsichtlich des Grillergebnisses stand das Gerät den höher platzierten Raclettegeräts aber in nichts nach, gerade beim Fleisch übertraf es die Modelle von Rommelsbacher und Tefal sogar noch.
Mit einer gemessenen Leistungsaufnahme von 1.305 Watt auf höchster Stufe kam das Raclettegerät allerdings nicht an die vom Hersteller versprochenen 1.500 Watt heran. Da das aber auf alle Geräte im Test zutraf, gab es dafür im Gesamtranking nicht allzu große Abzüge. Vollkommen überzeugt waren die Tester dann wiederum von der Reinigung: Der Aufwand war minimal, da sowohl die Platte als auch alle Pfännchen mit einer Antihaftbeschichtung versehen sind. Nach dem Abkühlen ließen sich die Teile leicht abnehmen und wahlweise per Hand unter fließendem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen. Das Gehäuse ließ sich mit einem feuchten Tuch abwischen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Cusimax CMRC-300 Raclette-Grill überzeugte durch eine durchdachte Ausstattung, eine sehr einfache Handhabung und die größte Grillplatte im gesamten Test. Die Kombination aus stufenloser Temperaturregelung, reversibler Grillplatte und hoher Leistung macht ihn zum idealen Modell für größere Familienfeiern. Hinzu kamen die hervorragenden Grillergebnisse und eine leichte Reinigung, per Hand oder im Geschirrspüler. Schwächen gab es wenige, höchstens die vergleichsweise flachen Pfännchen, die nur mittelmäßige Schmelzleistung des Käses und das Fehlen eines Ein- und Ausschalters.


















































































- Größte Grillplatte aller Raclettegeräts im Test (glatt und geriffelt)
- Leichte Bedienung und Handhabung
- Super leichte Reinigung in Geschirrspüler oder per Hand
- Sehr schnelle Aufheizzeit (unter 5 Minuten)
- Hochwertige Verarbeitung aller Teile
- Erstklassige Grillergebnisse von Fleisch und Gemüse
- Vergleichsweise hohe Leistung (1.500 Watt)
- Stufenlose Temperatureinstellung via Drehregler
- Großes Lieferpaket mit je 8 Pfännchen und Schabern
- Schmelzleistung des Käses nur mittelmäßig
- Vergleichsweise kurzes Anschlusskabel (100 Zentimeter)
- Pfännchen sind vergleichsweise flach
- Kein Ein- und Ausschalter vorhanden
FAQ
5. Raclette-Grill mit einfachster Reinigung im Test: Cloer 6430 für bis zu 8 Personen
Der Cloer 6430 Raclette-Grill war eines der wenigen Modelle im Test, das ausschließlich über eine Natursteinplatte zum Grillen verfügte. Diese war gleichzeitig das Highlight des Raclette-Grills aus Sicht der tipps.de-Tester, speichert sie doch Wärme für eine lange Zeit und ist den Testerfahrungen zufolge sehr angenehm zu reinigen. Bevor es jedoch an die konkreten Erkenntnisse aus dem mehrtägigen Praxistest von tipps.de geht, gibt es an dieser Stelle eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften und technischen Daten des Cloer-Raclette-Grills laut Hersteller:
- Leistung: 1.200 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 8 Personen
- Wärmeregulierung: Stufenlos
- Kabellänge: 160 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 39 x 25,5 Zentimeter
- Anzahl der Pfännchen: 8 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: Keine Spatel dabei
Das Cloer 6430 Raclettegerät wurde ausschließlich mit einer Natursteinplatte geliefert, eine geriffelte Platte lag dem Lieferpaket nicht bei. Die Platte bietet eine Fläche von 39 x 25,5 Zentimetern und wiegt knapp 4,5 Kilogramm. Wer sich für das Gerät interessiert, sollte also vorab über eine gute Verstaumöglichkeit nachdenken. Neben Raclette-Grill und Natursteinplatte waren in der Lieferung acht Pfännchen mit Antihaftbeschichtung vorhanden, die darüber hinaus mit wärmeisolierten Griffen ausgestattet waren. Schaber waren allerdings keine dabei, was als klarer Nachteil gewertet wurde. Die beigelegte Anleitung war ausschließlich in Deutsch gehalten, aber klar verständlich geschrieben und enthielt zwei Rezepte mit klaren Anweisungen bezüglich Zutaten und Zubereitung.
Wie bei den meisten Raclette-Grills im Raclette-Test, die wie der Cloer Raclette-Grill für bis zu 8 Personen geeignet waren, gab es eine stufenlose Temperaturregulierung über einen Drehregler. Daneben befand sich eine Kontrollleuchte, die aufleuchtete, wenn das Raclette aufheizte. Das dauerte in der Praxis aufgrund der verwendeten Steinplatte recht lange, zwischen 25 und 30 Minuten. Daher empfiehlt es sich, frühzeitig mit dem Aufheizen loszulegen, am besten sogar noch, bevor die ersten Gäste eintreffen. Das Anschlusskabel war mit 160 Zentimetern zwar nicht überdurchschnittlich lang, aber für den gedachten Zweck absolut ausreichend. Für den passenden Halt auf jeder Oberfläche sorgen vier rutschfeste Standfüße an der Unterseite.
Bei der ersten Inbetriebnahme fiel auf, dass der Raclette-Grill von Cloer zwar deutlich weniger Rauch entwickelte als die Konkurrenz von Cusimax, aber dennoch mehr als die Top-Modelle von Rommelsbacher und WMF. Dafür war der Rauch bereits nach weniger als 2 Minuten verzogen. Ein solches „Einbrennen“ ist bei Elektro-Haushaltsgeräten leider normal und sollte eingeplant werden. Auf einen klassischen Ein- und Ausschalter hat Cloer wie schon Cusimax verzichtet, stattdessen erfolgt die Inbetriebnahme mit dem Drehregler, der nicht auf „MIN“ zu stellen ist. In den Augen der Tester ein klarer Nachteil im Vergleich zu den höher platzierten Produkten. Zudem gibt es bedauerlicherweise keine Verstaumöglichkeit für das Kabel, wenn das Raclettegerät nicht genutzt wird.
Im anschließenden Praxistest zeigte das Produkt Cloer 6430 viel Licht, aber auch Schatten: Die Zubereitung der Speisen auf der Natursteinplatte funktionierte sehr gut, sowohl bei Fleisch und Fisch als auch bei veganen Alternativen und Gemüse. Das Fleisch war außen schön knusprig und innen noch saftig, das Gemüse zeigte ebenfalls eine sehr angenehme Bräunung. Wer also ein wenig Zeit beim Raclettieren hat, kann die vollen Vorteile einer Natursteinplatte genießen. Deutlich schlechter schnitt der Raclette-Grill bei der Schmelzleistung ab, die nur als „Befriedigend“ bewertet wurde. Die Bräunung war kaum vorhanden und der Käse schmolz in der Mitte des Raclette-Grills deutlich besser als außen. Zudem dauerte es gerade zu Beginn länger als 10 Minuten, bis die Pfännchen zubereitet waren.
Mit einer gemessenen Leistungsaufnahme von 1.129 Watt kam das Raclettegerät dafür näher an seine Herstellerangabe heran (1.200 Watt) als alle anderen 8-Personen-Raclettegerätss im Test. Zur Reinigung der Grillplatte wurde oben bereits berichtet, doch es ist noch erwähnenswert, dass die Pfännchen aufgrund ihrer Antihaftbeschichtung nicht in die Spülmaschine dürfen. Die Reinigung per Hand war jedoch sehr einfach, oft reichte es aus, die Pfännchen einfach mit einem feuchten Tuch auszuwischen. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen erfolgte die Reinigung unter fließendem Wasser.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Cloer 6430 Raclette-Grill überzeugte durch seine große Natursteinplatte, die für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und gute Grillergebnisse sorgte, sowohl bei Fleisch als auch bei Gemüse. Zudem ließ sich die Platte einfach reinigen und in Kombination mit der Reinigung der Pfännchen wurde das Raclettegerät sogar zum Modell mit der einfachsten Reinigung im Test gekürt. Dafür war die Schmelzleistung des Käses deutlich schwächer als bei einem Großteil der Konkurrenz und es lagen keine Schaber oder Spatel bei.




































































- Leichteste Reinigung aller Natursteinplatten im Test
- Sehr gute Grillergebnisse von Fleisch und Gemüse
- Gleichmäßige Wärmeverteilung
- Stufenlos einstellbare Temperaturregulierung
- Beschichtete Pfännchen mit wärmeisolierten Griffen
- Mit rutschfesten Standfüßen ausgestattet
- Solide Kabellänge (160 Zentimeter)
- Starke Anleitung mit zwei Rezepten
- Niedrige Rauch- und Geruchsentwicklung
- Keine Schaber vorhanden
- Nur mittelmäßige Bräunung des Käses
- Vergleichsweise schwer (alleine 4,5 Kilogramm für die Natursteinplatte)
- Anleitung nur in deutscher Sprache
- Ohne Ein- und Ausschalter
FAQ
6. Bestes Lieferpaket im Test: Das Russell Hobbs 26280-56 Raclettegerät mit drei Grillplatten
Mit dem Russell Hobbs 26280-56 trat ein grundsätzlich gut ausgestatteter Raclette-Grill zu einem moderaten Preis gegen die Konkurrenz im Test von tipps.de an. Die vom Hersteller gewählte Bezeichnung „3-in-1“ bezieht sich auf die verschiedenen Grillplatten und deren Nutzungsmöglichkeiten – denn neben zwei Wendegrillplatten mit je einer glatten und geriffelten Seite wurde das Modell auch mit einer Natursteinplatte geliefert. Was sonst noch zum Lieferpaket zählte und welche Stärken sowie Schwächen das Gerät in einem mehrtägigen Praxistest aufwies, erfahren Leser in den folgenden Absätzen. Zuvor gibt es eine Übersicht über die technischen Daten und Eigenschaften des Raclette-Grills laut Russell Hobbs:
- Leistung: 1.400 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 8 Personen
- Wärmeregulierung: Stufenlos
- Kabellänge: 60 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 21,5 x 21,5 Zentimeter (je Seite)
- Anzahl der Pfännchen: 8 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: 8 Spatel
Was direkt beim ersten Auspacken des Raclette-Grills auffiel, war, dass es in Sachen Verarbeitung und Materialqualität nicht mit den Top-Modellen im Test mithalten konnte. Der Unterbau aus Kunststoff schloss nicht wirklich sauber mit dem oberen Teil aus Metall ab. Hinzu kam, dass die Halterungen für die Grillplatten an vielen Stellen recht scharfkantig waren und sich einer der Tester bei der ersten Inbetriebnahme um ein Haar eine Schramme zugezogen hätte. Optimierungsbedarf gab es nach Ansicht der Tester auch beim Temperaturregler: Dieser ließ sich zwar stufenlos verstellen, wirkte aber sehr wackelig sowie leichtgängig und machte keinen besonders langlebigen Eindruck. Zudem gab es, wie schon bei den Geräten von Cusimax und Cloer, keinen Ein- und Ausschalter, sondern das Gerät war sofort an, sobald es mit einer Steckdose verbunden und der Drehregler nicht auf „min“ gestellt war.
Besonders absurd war aber das Anschlusskabel, das gerade einmal 60 Zentimeter lang war – wieso, fragt man sich da nur? Die Anleitung war zwar gut verständlich und in mehreren Sprachen gehalten, dafür aber an so mancher Stelle missverständlich. Hieß es in der Anleitung nämlich bezüglich der Reinigung zuerst „Reinigen Sie die abnehmbaren Teile nur mit der Hand“, steht im folgenden Satz „Sie können diese Teile im Geschirrspüler reinigen“. Dabei wird ein Spülmaschinen-Symbol abgebildet, das die Tester aber nicht auf den abnehmbaren Teilen wiederfanden und das auch sonst in der Anleitung weder den Platten noch den Pfännchen oder Schabern zugewiesen wurde. Nach Einschätzung der Tester dürfen die Pfännchen und die Wendegrillplatten in den Geschirrspüler und die Natursteinplatte nicht – dazu aber später noch mehr.
Die Pfännchen selbst waren vergleichsweise leicht und mit eher kurzen Griffen versehen, dafür waren diese wärmeisoliert und die belegbare Fläche konnte sich im Vergleich durchaus sehen lassen. Hinzu kamen praktische Anti-Rutsch-Füße an der Unterseite, die für einen sicheren Stand auf dem Tisch sorgten. Überzeugen konnte auch die hohe Leistung von 1.400 Watt, welche die Wendegrillplatten aus Metall innerhalb von nur 4 bis 5 Minuten aufheizte, der beste Wert im Test. Mit dem klassischen Raclette im unteren Teil konnte im Prinzip direkt nach dem Einschalten begonnen werden. Nur die Natursteinplatte benötigte, wie bei jedem Modell mit einer solchen Platte, mindestens 20 bis 25 Minuten, um so richtig auf Touren zu kommen.
Der große Vorteil des Raclette-Grills soll die Vielseitigkeit sein, welche im Praxistest natürlich geprüft wurde. Zunächst wurden die geriffelten Seiten der Wendegrillplatten genutzt, um Fleisch und Gemüse zu braten und im Anschluss die Natursteinplatte aufgeheizt, um das Grillergebnis zu vergleichen. Das Resultat: Gut, wenn auch nicht sehr gut. Das Fleisch zeigte sich außen angenehm knusprig und innen saftig, doch das Gemüse verbrannte doch sehr schnell. Klar, über den Regler ließ sich die Temperatur anpassen, doch das dauerte recht lange, wenn der Grill einmal auf voller Leistung lief – was für ein gutes Grillergebnis beim Fleisch aber wichtig war. Die glatte Seite eignete sich im Test ideal zum Grillen von Pilzen, Eiern oder sogar der Zubereitung von Crêpes.
Die Schmelzleistung des Käses war beim Raclette-Grill von Russell Hobbs exzellent. In nur 6 bis 8 Minuten war der Käse im Pfännchen verlaufen, und das sehr gleichmäßig von oben nach unten. Es zeigte sich allerdings eine unterdurchschnittliche Bräunung, welche dem Modell ein paar Punkte Abzug im Gesamtranking einbrachte. Die vom Hersteller angegebene Maximalleistung von 1.400 Watt konnte im Test zwar selbst auf höchster Stufe nicht erreicht werden, doch die per Strommessgerät ermittelten 1.226 Watt waren dennoch der zweithöchste Wert im Test.
Die Antihaftbeschichtung auf den Pfännchen und den Wendegrillplatten sorgte zudem für eine sehr leichte Reinigung, nur die Natursteinplatte musste per Hand gereinigt werden. Das nahm, wie bei allen Modellen mit Ausnahme des Cloer-Geräts, mehrere Minuten in Anspruch. Die Basis ließ sich dagegen einfach mit einem Schwamm oder einem feuchten Tuch abwischen. Es sollte abschließend beachtet werden, dass das Gerät vergleichsweise schwer (7,4 Kilogramm) und sperrig war und deswegen einen gewissen Stauraum benötigte.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Russell Hobbs 26280-56 Raclette-Grill zeigte im Test viel Licht, aber auch einiges an Schatten. Das absolute Highlight war der große Lieferumfang, bestehend aus gleich drei Grillplatten sowie je acht Schabern und Pfännchen und einer ausführlichen Anleitung. Zudem bot das Modell eine gute Schmelzleistung bei klassischem Raclette sowie eine starke Grillleistung, gerade auf der Natursteinplatte. Negativ wurden in erster Linie die Qualität der verwendeten Materialien, die Verarbeitung und das absurd kurze Anschlusskabel (60 Zentimeter) bewertet. Am Ende reichte es gerade noch so für die Bewertung „Gut“ und einen Platz im soliden Mittelfeld.




















































































- Bestes Lieferpaket im Test (drei Grillplatten, je acht Schaber und Pfännchen)
- Zwei Wendegrillplatten (glatt/geriffelt) und eine Natursteinplatte
- Gute Schmelzleistung des Käses
- Sehr schnelles Aufheizen des Raclettegeräts (4 bis 5 Minuten)
- Stufenlose Temperaturregulierung
- Vergleichsweise hohe Leistung (1.400 Watt)
- Gute Grillergebnisse auf Wendeplatte und Natursteinplatte
- Gleichmäßige Wärmeverteilung
- Absurd kurzes Anschlusskabel (60 Zentimeter)
- Vergleichsweise schlechte Verarbeitung
- Nur durchschnittliches Bräunungsergebnis beim Raclettieren
- Vergleichsweise schwer und sperrig
- Fett lief auf der Platte stark zur Seite ab
- Kein Ein- und Ausschalter vorhanden
- Teils widersprüchliche Aussagen in der Anleitung
FAQ
7. Raclette-Grill mit den tiefsten Pfännchen: Das Tefal Pierrade Gourmet PR620D12
Durch diverse andere Tests im Vorfeld sind die Tester von tipps.de mit großen Erwartungen in den Praxistest des Tefal Pierrade Gourmet PR620D12 Raclette-Grills gegangen, doch leider konnten die sehr hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt werden. Der Raclette-Grill für bis zu 8 Personen lieferte im Test zwar ein gutes Grillergebnis und eine ebenfalls gute Schmelzleistung, liegt in Sachen Ausstattung, Verarbeitung und Lieferumfang aber klar hinter den Top-Modellen. Ein Highlight ist die mitgelieferte Natursteinplatte, die es in dieser Größe nur bei wenigen anderen Geräten gibt. Bevor es in den folgenden Absätzen an die konkreten Erkenntnisse des Praxistests geht, folgt eine kurze Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften des Raclette-Grills laut Tefals Bedienungsanleitung:
- Leistung: 1.350 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 8 Personen
- Wärmeregulierung: Kein Thermostat integriert
- Kabellänge: 120 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 29 x 26 Zentimeter
- Anzahl der Pfännchen: 8 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: Keine Spatel dabei
Der Pierrade Gourmet PR620D12 Raclette-Grill des renommierten französischen Herstellers Tefal kam in einem schlichten Karton an, auf dem auf der Außenseite bereits die wichtigsten Daten des Produkts abgebildet sind. Beim Auspacken fiel den Testern leider sofort auf, dass keine Spatel mitgeliefert werden. Stattdessen besteht das Lieferpaket aus einer großen Natursteinplatte (Maße: 29 x 26 Zentimeter), jeweils acht Pfännchen und acht zugehörigen Griffen, einer Bedienungsanleitung und einem Garantiedokument. Die Griffe und die Pfännchen müssen nur bei diesem Raclette zunächst zusammengesteckt werden, bei allen anderen Geräten im Test wurden sie bereits vormontiert geliefert. Das ist zwar zusätzlicher Montageaufwand, doch dafür wird auf diese Weise die Transportsicherheit erhöht. Ein Nachteil war dagegen die riesige Faltanleitung, die sehr unübersichtlich war und kaum Abbildungen enthielt.
Das Gehäuse des Raclette-Grills besteht aus einer Mischung aus Metall und Kunststoff und machte auf die Tester einen robusten Eindruck. Die Platte besteht aus Naturstein und die Pfännchen sind aus Metall gefertigt. Die zugehörigen Griffe, die sich im Handumdrehen aufstecken ließen, bestehen aus Kunststoff. Jedes der Pfännchen hat eine belegbare Fläche von 10 x 9,5 Zentimetern bei einer Tiefe von 2,5 Zentimetern, der mit Abstand höchste Wert im Test. Die besondere Tiefe ermöglichte es im Test, bis zu 50 Prozent mehr Käse zu schmelzen als bei der Konkurrenz. Die Pfännchen dürfen in der Spülmaschine gereinigt werden, die Griffe ebenfalls, die Natursteinplatte aber nicht. An der Unterseite des Raclette-Grills gibt es vier Standfüße aus Holz, die zwar für ein edles Design sorgen, aber leider nicht sehr rutschfest wirkten.
Ein klarer Nachteil ist, dass beim Raclette-Grill von Tefal kein Thermostat integriert ist. Das beduetet, die Temperatur lässt sich nicht stufenlos oder selbst in Stufen über einen Drehregler anpassen, sondern es gibt nur einen binären Ein- und Ausschalter. Dieser befindet sich an der Seite und hat eine Leuchtdiode, die rot aufleuchtet, wenn das Raclettegerät im Betrieb ist. Insgesamt lässt sich laut Hersteller eine Leistung von 1.350 Watt erreichen, um die Heizspirale zu erwärmen. Direkt neben dem Ein- und Ausschalter befindet sich der Anschluss für das Stromkabel, das separat beigelegt war und eine Länge von 120 Zentimetern aufweist. Nach der Benutzung lässt sich das Kabel einfach wieder abnehmen und extern verstauen, was eine noch bessere Lösung darstellt als die klassische Kabelaufwicklung der Top-Modelle im Test.
Klare Schwächen gab es dagegen bezüglich der Ausstattung, bei der der Raclette-Grill deutlich hinter der Konkurrenz lag. Zum einen war kein Temperaturregler vorhanden, wie bereits erwähnt, zum anderen gab es auch keine Kontrollleuchte am Gerät, nur eine kleine Leuchtdiode am Ein- und Ausschalter. Das Gehäuse war zudem kein Cool-Touch-Gehäuse und erhitzte sich im Betrieb nach mehreren Minuten recht stark. Darauf müssen vor allem Haushalte mit Kindern achten, da diese besonders gefährdet sind, solche Flächen anzufassen. Auch auf ein Display wurde verzichtet, genauso wie auf Anti-Rutsch-Füße. Immerhin gab es, was aus Sicherheitsgründen aber auch absolut notwendig ist, einen Überhitzungsschutz, der das Raclettegerät bei zu hoher Temperatur automatisch abschaltete. Zudem sind die Griffe der Pfännchen wärmeisoliert.
Bei der Bedienung überzeugte das Tefal-Raclettegerät großteils. In der Raclette-Ebene fanden alle acht Pfännchen Platz, auch wenn es manchen Stellen bei maximaler Auslastung ein wenig eng wurde. Die Inbetriebnahme war sehr einfach: Einfach das Stromkabel in eine normale Haushaltssteckdose (230 Volt) gesteckt, den Ein- und Ausschalter betätigt und das Gerät heizte auf. Das dauerte aufgrund der Natursteinplatte ein wenig länger, knapp 15 Minuten. Die Rauchentwicklung beim ersten Einbrennen hielt sich in Grenzen. Ein störender Geruch war dafür nicht vorhanden, was einen klaren Vorteil zum Großteil der Konkurrenz darstellte.
Im Praxistest benötigte der Raclette-Grill von Tefal 6 bis 8 Minuten, um das erste Pfännchen zu erhitzen. Das ist ein guter Wert und liegt auf Augenhöhe mit dem Testsieger von Rommelsbacher. Allerdings sollte hier beachtet werden, dass das Tefal-Raclettegerät deutlich länger zum Aufheizen benötigte. Der Käse verlief gleichmäßig im Pfännchen, wobei die Schmelzleistung wie von der Konkurrenz bereits bekannt in der Mitte besser war als außen. Das Bräunungsergebnis war dafür leider nur durchschnittlich. Positiv zeigte sich das Modell erneut bei den Pfännchen, die sich sehr leicht und ohne Rückstände mit einem Messer auskratzen ließen. Holzschaber waren keine dabei, was schade ist, da die Nutzung mit Messern die Beschichtung auf lange Sicht beschädigt, auch wenn es im Test zu keinen Schäden kam.
Die Natursteinplatte des Raclettegeräts lieferte ebenfalls gute Ergebnisse bezüglich Gemüse und Fleisch. Negativ fiel den Testern aber auf, dass das Fett, das zu Beginn des Erhitzens in Form von Margarine auf die Platte geschmiert wurde, selbst bei einem ebenen Tisch sehr stark zur Seite hin lief und sogar seitlich in den Garraum des Raclette-Grills hineintropfte. Das gab klare Abzüge, da sich Nutzer am heißen Fett verbrennen können und der Reinigungsaufwand dadurch stieg. Dennoch ging die Reinigung leicht von Hand, da sowohl die Pfännchen als auch die Natursteinplatte (nach ausreichender Abkühlzeit) unter fließendem Wasser einfach sauber wurden. Die Pfännchen dürfen laut Tefal sogar in den Geschirrspüler. Das Messen der Leistungsaufnahme ergab bei höchster Stufe einen Wert von 1.345 Watt und damit ziemlich genau das, was der Hersteller verspricht (1.350 Watt).
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Pierrade Gourmet PR620D12 Raclettegerät des französischen Herstellers Tefal überzeugte in erster Linie durch seine extrem tiefen Pfännchen, die bis zu 25 Prozent mehr Inhalt und bis zu 50 Prozent mehr Käse aufnehmen konnten. Die Bedienung war sehr leicht und die mitgelieferte Natursteinplatte lieferte gute Grillergebnisse bei Fleisch wie Gemüse. Auch die Schmelzleistung war gut und die Reinigung einfach. Dennoch gab es auch klare Schwächen, gerade bei der sehr überschaubaren Ausstattung. Es gab keine Anti-Rutsch-Füße und es wurden keine Holzschaber mitgeliefert. Im Praxistest fiel zudem auf, dass das Fett sehr stark zur Seite hin lief. Daher reichte es am Ende „nur“ für die Bewertung „Gut“ und einen Platz im Mittelfeld.














































































- Tiefste Pfännchen im Test (2,5 Zentimeter, bis zu 50 Prozent mehr Käse)
- Große Natursteinplatte für gleichmäßige Hitzeverteilung
- Cooles und elegantes Design mit Holzfüßen
- Gewährleistung von Tefal für 15 Jahre (Dokument inklusive)
- Einheitliche Temperaturen überall im Garraum
- Abnehmbares Stromkabel mit akzeptabler Länge (120 Zentimeter)
- Wärmeisolierte Griffe der Pfännchen
- Pfännchen dürfen für Reinigung in die Spülmaschine
- Fast keine Rückstände im Pfännchen im Praxistest
- Keine Spatel im Lieferpaket enthalten
- Langsame Heizleistung aufgrund der Natursteinplatte
- Ohne Temperaturregler (Thermostat) für stufenlose Wärmeregulierung
- Keine Anti-Rutsch-Füße vorhanden (nur durchschnittliche Standsicherheit)
- Ohne Cool-Touch-Gehäuse an der Seite
- Fett lief im Test sehr stark zu Seite ab und tropfte sogar hinunter
FAQ
8. Runde Grillplatte für besonderen Raclette-Genuss: Das Princess 162725
Der Raclette-Grill 162725 von Princess ist das einzige Gerät im Test, das mit einer runden Grillplatte ausgestattet ist. Sie ist geriffelt und hat keine glatte Fläche auf der Rückseite. Überzeugen konnte das vergleichsweise günstige Modell vor allem mit einer leichten Bedienung und einem guten Grillergebnis. Welche weiteren Stärken und Schwächen der Raclette-Grill aufwies, erfahren Leser in den nächsten Absätzen. Zuvor ist hier eine Übersicht über die wichtigsten technischen Daten und Eigenschaften des Raclette-Grills laut Hersteller:
- Leistung: 800 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 6 Personen
- Wärmeregulierung: Kein Thermostat, bis zu 240 Grad Celsius
- Kabellänge: 90 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 25 Zentimeter (Durchmesser)
- Anzahl der Pfännchen: 6 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: Keine Spatel dabei
Das Raclettegerät von Princess kam in einer schlichten Verpackung an, wobei im Gegensatz zur Konkurrenz aber auf unnötigen Plastikmüll weitestgehend verzichtet wurde. Schon direkt nach dem Auspacken fiel die runde Form des Raclettes ins Auge, die sonst kein anderer Grill im Test bot. Die Form bringt Vor- und Nachteile: So muss Princess zwar mit nach vorne hin schmaler werdenden, dreieckigen Pfännchen arbeiten, doch im Test gab es damit stets eine optimale Wärmeverteilung zwischen allen Pfännchen. Insgesamt sechs Stück passen in das Raclettegerät und so viele werden auch mitgeliefert. Auf Holzschaber wird leider verzichtet, aber eine Anleitung in mehreren Sprachen liegt bei. Diese ist aber recht einfach gehalten, beinhaltete wenige Bilder und keine Rezeptvorschläge.
Die Pfännchen bieten eine belegbare Fläche von 8 x 9 Zentimetern (Breite x Länge), wobei jeweils ein Paar Pfännchen mit einem farbigen Punkt versehen ist. Das half im Praxistest enorm, da so jedem Tester klar war, welches Pfännchen zu welcher Person gehört. Die Verarbeitung der Einzelteile ist nur Mittelmaß. Die Grillplatte wirkt ein wenig „billig“ und auch die Pfännchen sind im Vergleich zu denen der Konkurrenz ziemlich leicht. Das Gehäuse selbst machte auch eher einen wackeligen Eindruck und obwohl es vier Standfüße mit Anti-Rutsch-Feature an der Unterseite gibt, wirkte der Stand des Raclette-Grills im Alltagstest deutlich unsicherer als bei den teureren Modellen.
Zur Ausstattung des Raclette-Grills gehören zwei seitliche Griffe aus Kunststoff für den Transport nach dem Betrieb. Das Stromkabel ist mit einer Länge von 90 Zentimetern vergleichsweise kurz: Hier kamen die Tester kaum um ein Verlängerungskabel herum, wenn der Raclette-Grill beispielsweise in der Tischmitte platziert werden sollte. Eine stufenlose Temperaturregulierung ist nicht vorhanden, es gibt lediglich einen Ein- und Ausschalter mit binärer Funktion. Wird der Schalter betätigt, leuchtet er auf, um zu signalisieren, dass die Grillplatte heiß sein kann. Eine separate Kontrollleuchte ist aber nicht vorhanden. Das Heizelement bietet eine Leistung von 800 Watt, was angesichts der Größe der Grillfläche aber locker ausreicht.
Wie bei den meisten Raclette-Grills im Test kam es beim ersten Anschalten zu einer ordentlichen Rauchentwicklung, die sich aber bereits nach weniger als 3 Minuten verzog. Leider roch das Princess-Raclette aber auch noch unangenehm nach Kunststoff – ein Eindruck, der sich bei der zweiten Nutzung bestätigte und erst bei der dritten Nutzung (die deswegen aus Testzwecken durchgeführt wurde) verflog. Gerüche beim ersten Einschalten sind normal, doch beim zweiten Mal sollten sie eigentlich verflogen sein. Wie dem auch sei, nach dem Einschalten dauerte es etwas mehr als 10 Minuten, bis die Grillplatte die maximale Temperatur erreichte. Mit dem Raclettieren konnte schon etwas früher begonnen werden.
Im Praxistest lieferte das Raclette eine mittelmäßige Schmelzleistung des Käses, es dauerte knapp 9 bis 10 Minuten, bis der Käse ausreichend gut verlaufen war. Immerhin verlief er dabei gleichmäßig und die runde Form des Raclette-Grills spielte hier ihre Stärken aus, da es keine „besseren“ Plätze für die Pfännchen gab, sondern alle Spots gleich gut mit Hitze versorgt wurden. Wie bei den meisten günstigeren Raclette-Grills im Test ließ die Bräunung des Käses allerdings einiges zu wünschen übrig: Mit Top-Modellen wie dem Testsieger von Rommelsbacher oder selbst dem als „durchschnittlich“ eingestuften Modell von Cusimax konnte das Princess-Raclettegerät nicht mithalten. Die im Test ermittelte Leistung von 761,6 Watt auf höchster Stufe kam immerhin in die Nähe des vom Hersteller angegebenen Werts (800 Watt).
Damit zum womöglich größten Nachteil des Raclette-Grills: die Reinigung. Zwar gelten alle abnehmbaren Teile, also die Pfännchen und die Grillplatte, als spülmaschinenfest. Doch bei der Reinigung im Geschirrspüler der Tester wurde das Zubehör nicht ansatzweise sauber und es musste noch einmal per Hand nachgewaschen werden. tipps.de empfiehlt daher, von Beginn auf die Handreinigung zu setzen, die sich allerdings auch deutlich schwieriger erweist als bei der Konkurrenz. Es blieben vergleichsweise viele Rückstände in den Pfännchen und durch die Tatsache, dass der Abstand zwischen Pfännchen und Heizelement zu niedrig war, kam es auch zu Rückständen und Verkrustungen im Gehäuse. Gerade letztere benötigten eine Menge Zeit, um gelöst zu werden. Denn auf aggressive Putzmittel muss natürlich verzichtet werden, um den Raclette-Grill nicht nachhaltig zu beschädigen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Princess 162725 Raclette-Grill konnte im Praxistest von tipps.de nicht vollständig überzeugen, bot aber für den sehr niedrigen Preis eine ordentliche Leistung. Die großen Pluspunkte des Raclette-Grills sind die einfache Bedienung und die gute Grillleistung mit der höchsten Temperatur im Test. Alle Pfännchen waren mit Farbcodes versehen, um sie einfacher den jeweiligen Nutzern zuzuordnen. Und die spezielle, runde Form sorgte für eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung. Negativ waren dafür das kurze Anschlusskabel, die komplizierte Reinigung, die etwas billige Verarbeitung und die nur durchschnittliche Schmelzleistung des Käses.










































































- Einfache Bedienung über Ein- und Ausschalter
- Pfännchen mit Farbcodes für individuelle Zuordnung
- Sehr hohe Grilltemperatur (bis zu 240 Grad Celsius)
- Seitliche Kunststoffgriffe
- Runde Form sorgte für gleichmäßige Hitzeverteilung
- Gutes Grillergebnis bei Fleisch, Gemüse und veganen Alternativen
- Vergleichsweise leicht und kompakt (1,4 Kilogramm)
- Guter Fettabfluss beim Grillen
- Verarbeitung teilweise sehr billig
- Lieferung ohne Schaber
- Kurzes Anschlusskabel (90 Zentimeter)
- Schwierige Reinigung per Hand
- Schmelzleistung des Käses nur durchschnittlich
- Keine stufenlose Temperaturregulierung
FAQ
9. Clatronic RG 3592 Raclette-Grill mit kompakten Maßen
Der Clatronic RG 3592 Raclette-Grill ist das ideale Gerät für spontane Raclette-Abende zu zweit. Mit seinen kompakten Abmessungen von 30 x 10,5 x 10,5 Zentimetern in Breite, Tiefe sowie Höhe benötigt das Modell sehr wenig Platz und die Lieferung erfolgt mit zwei Pfännchen für maximal zwei Personen. Für größere Raclette-Abende mit Freunden oder zu Silvester eignet sich das Gerät zwar nicht, aber wer keine großen Ansprüche an einen schnellen Raclette-Abend hat, wird mit dem Clatronic-Gerät gut bedient sein. Welche Stärken und auch Schwächen der Raclette-Grill im ausführlichen Praxistest von tipps.de aufwies, erfahren Leser in den nächsten Absätzen. Zuvor gibt es eine kurze Übersicht über wichtige Eigenschaften und Daten des Geräts:
- Leistung: 350 Watt
- Personenanzahl: Bis zu 2 Personen
- Wärmeregulierung: Kein Thermostat integriert
- Kabellänge: 100 Zentimeter
- Maße der Grillfläche: 18 x 8 Zentimeter
- Anzahl der Pfännchen: 2 Pfännchen
- Anzahl der Spatel: Keine Spatel dabei
Dass sich der Clatronic-Raclette-Grill wesentlich von der Konkurrenz unterscheidet, erkannten die Tester schon beim Eintreffen der Lieferung: Statt in einem großen Karton verpackt, kam das Gerät in einer schlichten kleinen Verpackung an. Geliefert wurden neben dem Raclette-Grill eine geriffelte Grillplatte, zwei Pfännchen mit Antihaftbeschichtung und eine Anleitung, die trotz des niedrigen Anschaffungspreises zu den besseren im Test zählte. Sie bot einen sinnvollen Aufbau, hilfreiche Texte und hätte vielleicht noch etwas mehr auf Bilder und Grafiken setzen können.
Die belegbare Fläche der Pfännchen beläuft sich auf 7,5 x 7,5 Zentimeter, was einer der niedrigsten Werte im Test war. Die Platte ist ebenfalls vergleichsweise klein, mit einer nutzbaren Fläche von 18 Zentimetern in der Länge und 8 Zentimetern in der Breite. Das zeigt: Das Raclettegerät ist tatsächlich auf maximal zwei Personen ausgelegt, für mehr fehlt es auch an Leistung und an einer stufenlosen Temperaturregulierung. Ein Ein- und Ausschalter ist aber immerhin vorhanden. Im Gegensatz zum höher platzierten Princess-Raclette-Grill gibt er aber keine eingebaute Leuchte. Dadurch lässt sich nicht direkt erkennen, ob der Raclette-Grill eingeschaltet und die Grillplatte möglicherweise heiß ist. Eine Kontrollleuchte fehlte komplett.
Die Verarbeitung des Raclette-Grills wirkte leider nicht besonders wertig, was angesichts des Kaufpreises aber auch nicht verwunderte. So schien beispielsweise die Seitenwand mit dem integrierten Ein- und Ausschalter leicht schief angesetzt worden zu sein und das Gehäuse machte einen klapprigen Eindruck. Positiv waren dafür die rutschfesten Füße an der Unterseite, die für einen sicheren Stand beim Raclettieren und Grillen sorgten. Überraschen konnte das Modell zudem bei der Aufheizzeit, wo es mit 8 bis 10 Minuten immerhin im Mittelfeld lag.
Es fiel allerdings schnell auf, dass der Griff mit dem Ein- und Ausschalter, in dem sich die Elektronik für das Heizelement befand, schon nach knapp 20 Minuten sehr heiß wurde. Es ließ sich zwar noch der Kunststoffgriff anfassen, aber nur sehr kurz, bevor er unangenehm heiß wurde. Was zudem negativ auffiel und bei vielen anderen Raclette-Grills im Test ebenfalls beanstandet wurde, war das kurze Anschlusskabel. Nur 100 Zentimeter wurden gemessen, was für einen normalen Tischgebrauch viel zu wenig ist. Auch hier musste auf ein Verlängerungskabel zurückgegriffen werden.
Wie angesichts der Leistung und Größe nicht anders zu erwarten war, lieferte der Raclette-Grill von Clatronic die schwächste Schmelzleistung aller Geräte im Test. Eine Bräunung des Käses war selbst nach mehr als 15 Minuten kaum vorhanden und der Käse verlief zwar ansatzweise gleichmäßig, doch in der Mitte des Grills deutlich stärker als außen. Insgesamt wurden 13 bis 15 Minuten gemessen, bis der Käse in einem Pfännchen im Inneren wirklich genussfertig war. Das war der höchste Wert im Test. Mit per Stromgerät gemessenen 342,8 Watt lag das Raclettegerät dafür am nächsten an der Herstellerangabe (350 Watt) und das Grillergebnis war erstaunlich ordentlich, solange keine allzu dicken Fleischbrocken auf den Grill gelegt wurden. Mit Gemüse und veganen Alternativen kam das Produkt ebenfalls ordentlich zurecht.
Die Reinigung des Raclettegeräts war dann wieder ein klarer Pluspunkt. Während das zweite Budget-Gerät im Test, der Raclette-Grill von Princess, viele Rückstände aufwies und sich nur schwer reinigen ließ, war der Abstand zwischen Grillplatte und Pfännchen bei diesem Raclette-Grill groß genug, damit es keinerlei Rückstände gab. Die Pfännchen waren mit ihrer Antihaftbeschichtung einfach auszuwischen, auch wenn sie im Gegensatz zu einem Großteil der Konkurrenz für die Reinigung nicht in den Geschirrspüler dürfen. Stattdessen wurde einfach ein wenig warmes Wasser und ganz wenig Spülmittel benutzt, um die abnehmbaren Teile (Grillplatte inklusive) sauber zu bekommen. Das Gehäuse ließ sich schnell mit einem feuchten Tuch abwischen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Clatronic RG 3592 Raclette-Grill war das günstigste und gleichzeitig schwächste Modell im Test und konnte als preiswerte Alternative für 2-Personen-Haushalte nicht wirklich überzeugen. Zwar war die Grillleistung in Ordnung, doch die Schmelzleistung des Käses war mangelhaft und es war quasi keine Bräunung vorhanden. Auch eine Steuerung der Temperatur war nicht möglich. Immerhin ließ sich der Raclette-Grill einfach reinigen und war durch seine kompakten Maße und sein geringes Gewicht eine Option für kleine Tische oder Haushalte. Eine Empfehlung konnten die Tester aber dennoch nicht aussprechen.










































































- Kleinstes und leichtestes Gerät im Test
- Einfache Reinigung per Hand
- Solide Grillleistung, ausgenommen: dicke Fleischstücke
- Geringe Rauch- und Geruchsentwicklung
- Schnelles Aufheizen gemessen an der Leistung
- Einfache Bedienung über Ein- und Ausschalter
- Günstigstes Gerät im Test
- Vergleichsweise schwache Schmelzleistung des Käses
- Sehr niedrige Leistung (350 Watt)
- Sehr schwaches Bräunungsergebnis
- Für größere Raclette-Partys ungeeignet
- Keine stufenlose Temperaturregulierung
- Ohne Holzschaber im Paket
- Kurzes Anschlusskabel (100 Zentimeter)
- Verarbeitung wirkte an vielen Stellen billig
- Fettabfluss stark zur Seite hin
FAQ
9 beste Grills für ein Raclette aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Raclette-Grills getestet
Zu Beginn des ausführlichen Tests wurden zunächst alle relevanten Informationen zu den 9 Raclette-Grills recherchiert und mit eigenen Erfahrungen und Messwerten verglichen. Der eigentliche Test begann mit dem Auspacken der Geräte, die auf Lieferschäden oder Verarbeitungsmängel geprüft wurden. Ein zusätzlicher Fokus lag auf dem Umfang des verwendeten Plastikmülls. Anschließend wurden die verwendeten Materialien unter die Lupe genommen. Im nächsten Schritt ging es an den Lieferumfang: Wurden sowohl Pfännchen als auch Holzschaber mitgeliefert und wie verständlich war die Anleitung? Des Weiteren wurden Messungen bezüglich der Maße, des Gewichts und der Länge des Anschlusskabels vorgenommen sowie die leichte Bedienung der Geräte geprüft.
Dabei wurde unter anderem darauf geachtet, ob die Raclettegeräts sinnvolle Extras, wie zum Beispiel eine integrierte Kabelaufwicklung oder eine zusätzliche Abstelletage für bereits genutzte Pfännchen, boten. Ein Cool-Touch-Gehäuse und wärmeisolierte Griffe an den Pfännchen wurden als sehr positiv vermerkt, da sie die Wahrscheinlichkeit von verbrannten Fingern im Gebrauch deutlich reduzierten. Die Tester prüften zudem, ob sich die Temperatur stufenlos verstellen ließ und ob eine Kontrollleuchte vorhanden war. Anti-Rutsch-Füße an der Unterseite der Geräte, die einen sicheren Stand auf dem Esstisch gewähren sollten, wurden auf ihre Funktionalität hin geprüft. Zudem wurde getestet, wie lange die einzelnen Raclette-Grills zum Aufheizen benötigten.
Dann ging es an den Praxistest, wo vor allem die Schmelz- und Bratleistung der Geräte auf dem Prüfstand war. Dafür wurde zunächst eine klassische Raclette-Pfanne (Kartoffel und Gemüse) mit etwa 20 Gramm Käse belegt und geprüft, wie schnell und gleichmäßig der Käse schmolz – einmal mit nur einem Pfännchen im Raclettegerät und einmal mit der maximalen Auslastung an Pfännchen. Wichtig war, dass sich das Essen im Pfännchen im Anschluss leicht lösen ließ und nur wenige Rückstände übrigblieben. Zum Prüfen der Grillfunktion wurde auf die Grillplatte sowohl ein Stück Hähnchenfleisch als auch ein Stück Rindfleisch sowie weiteres Gemüse gelegt. Dabei wurde darauf geachtet, wie groß die Rauch- und Geruchsentwicklung war, wie gut das Grillgut gebräunt wurde und wie einfach die Flüssigkeit beziehungsweise das Fett ablief.
Während des Betriebs wurde jeder Raclette-Grill an einen Strommesser angeschlossen, um die tatsächliche Leistungsaufnahme auf der höchsten Stufe zu prüfen und mit der Konkurrenz zu vergleichen. Zum Abschluss wurde noch die Reinigung der Geräte getestet, also wie leicht sich Essensrückstände per Hand aus den Pfännchen und von der Grillplatte entfernen ließen. Ein großer Pluspunkt war, wenn die Pfännchen und die Platte beschichtet waren und/oder sich einfach im Geschirrspüler reinigen ließen.
Fazit zum Test der Raclettegeräts
Eine gute Nachricht gibt es gleich vorweg, denn bis auf ein Modell konnten im Test von tipps.de alle Raclette-Grills weitgehend überzeugen. Dennoch gab es signifikante Unterschiede, was Schmelzleistung, Reinigung und Bedienung betraf. Testsieger wurde das Rommelsbacher RCS 1350, da es das beste Gesamtpaket bietet. Gerade die Grillleistung sowie die Schmelzleistung des Käses waren überragend, hinzu kommen die leichte Bedienung und der sehr präzise Temperaturregler. Hinsichtlich der Reinigung gab es ebenfalls wenig bis nichts auszusetzen, höchstens, dass die Pfännchen und die Platte nicht in den Geschirrspüler dürfen.

Direkt hinter dem Rommelsbacher-Modell folgte das Klamer 1500 Raclettegerät, das neben starken Testresultaten mit der interessantesten Optik im Test überzeugte. Auf Rang 3 folgt der WMF Lono Raclette-Grill, der mit vielen Einsatzmöglichkeiten glänzt. Neben klassischem Raclette und einer Grillfunktion gibt es (als Zubehör) sowohl eine Crêpe- als auch eine Fondue-Funktion. Darüber hinaus ist nur bei diesem Raclette-Grill eine Parkebene für bereits benutzte oder gerade unbenutzte Pfännchen zum Abstellen vorhanden.
Besonders hervorzuheben ist auch das Cusimax CMRC-300 Raclettegerät auf Platz vier, das mit der größten Grillplatte aller Raclette-Grills im Test ausgestattet war. Auf Platz fünf landete mit dem Cloer 6430 das Modell mit der einfachsten Reinigung aller getesteten Produkte.
Was ist ein Raclette?
Ein Raclette-Grill ist ein Küchengerät, mit dem sich unter anderem das Schweizer Nationalgericht Raclette zubereiten lässt. Dabei handelt es sich nicht nur um ein einzelnes Gericht, sondern zugleich um eine Zubereitungsart, die sich durch Vielseitigkeit und Individualität auszeichnet. Raclette-Grills sind darauf ausgelegt, verschiedene Lebensmittel gleichzeitig und auf unterschiedliche Weise zuzubereiten. Sie verfügen über eine Grillplatte beziehungsweise Grillfläche sowie mehrere Pfännchen, die unterhalb der Platte eingeschoben werden.
Typischerweise wird ein Raclette-Grill mittig auf dem Tisch platziert. Auf diese Weise erhält jede Person am Tisch die Möglichkeit, Speisen nach eigenen Vorlieben zuzubereiten. Fleisch, Fisch, Gemüse oder Käse lassen sich parallel zubereiten, wodurch sich ein gemeinsames, aber individuell gestaltbares Essen ergibt. Da sich die Zubereitung über einen längeren Zeitraum erstreckt, steht beim Raclette weniger die schnelle Mahlzeit im Vordergrund als vielmehr das gesellige Beisammensein. Besonders an Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester wird Raclette deshalb regelmäßig als Mittelpunkt des Abends genutzt.
Die Funktionsweise eines Raclette-Grills ähnelt der eines elektrischen Grills. Im Inneren befindet sich eine elektrische Heizwendel, die die Grillplatte aufheizt. Die entstehende Hitze wird gleichmäßig verteilt und kann bei den meisten Geräten über einen Temperaturregler angepasst werden. Ein wesentlicher Unterschied zum klassischen Elektrogrill besteht darin, dass die Wärme sowohl nach oben als auch nach unten abgegeben wird. Während auf der oberen Platte Fleisch oder Gemüse gegrillt wird, lassen sich in den Pfännchen darunter Speisen überbacken, schmelzen oder schonend garen. Diese Kombination aus Grillen und Überbacken macht den besonderen Reiz eines Raclettes aus.
Dieses Video stammt aus dem Archiv des „Schweizer Radio und Fernsehen“ und zeigt die Tradition des Raclettes aus dem Kanton Wallis:
Wer hat das Raclette erfunden?
Das Raclette gilt als klassische Schweizer Erfindung und wird in vielen Regionen, ähnlich wie Käsefondue, als Nationalgericht angesehen. Historische Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die Ursprünge bis in das angrenzende Gebiet Deutschlands zurückreichen. Bereits im Jahr 1291 soll Wilhelm Tell von einem Gericht mit der Bezeichnung „Brätchas“ gesprochen haben. Unter diesem Namen wurde Raclette früher in der Schweiz geführt.
Die ursprüngliche Zubereitungsform unterschied sich deutlich von heutigen Geräten. Damals wurde ein halber Käselaib vor ein Feuer gestellt und langsam erhitzt. Sobald die Oberfläche schmolz, wurde der weiche Käse direkt auf den Teller geschabt. Diese einfache, aber wirkungsvolle Methode bildet die Grundlage des heutigen Raclette-Prinzips, das inzwischen technisch weiterentwickelt wurde und sich als beliebte Zubereitungsform etabliert hat.
Raclette-Grill aus Metall oder Stein: Was ist besser?
Beim Kauf eines Raclette-Grills stehen grundsätzlich zwei Varianten zur Auswahl: Modelle mit Metallplatte und Geräte mit Steinplatte. Welche Ausführung besser geeignet ist, hängt von den persönlichen Anforderungen, der bevorzugten Zubereitungsart sowie dem verfügbaren Budget ab. Beide Varianten bieten spezifische Vor- und Nachteile, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.
Raclette-Grill mit Metallplatte: Ein klassisches Raclettegerät mit Metallplatte ist in der Regel mit einer glatten und oder geriffelten Grillfläche ausgestattet. Diese Bauweise ermöglicht eine flexible Nutzung, da sich sowohl empfindliche Lebensmittel als auch Fleisch problemlos zubereiten lassen. Geräte mit Metallplatte zeichnen sich häufig durch ein geringeres Gewicht aus, wodurch sie einfacher zu transportieren und zu verstauen sind. Auch preislich liegen sie meist unter den Varianten mit Steinplatte.
Ein weiterer Vorteil ist die Antihaftbeschichtung, die bei vielen Modellen vorhanden ist. Sie verhindert das Anhaften von Lebensmitteln und erleichtert die Reinigung nach dem Gebrauch. Gleichzeitig ist zu beachten, dass sich diese Beschichtung im Laufe der Zeit abnutzen oder lösen kann, insbesondere bei intensiver Nutzung oder unsachgemäßer Reinigung. Je nach Lebensmittel und Beschichtung kann etwas Öl oder Butter hilfreich sein, zwingend erforderlich ist es bei vielen antihaftbeschichteten Platten aber nicht.
- Geringeres Gewicht
- Meist niedrigerer Anschaffungspreis
- Einfache Reinigung durch Antihaftbeschichtung
- Antihaftbeschichtung kann sich mit der Zeit lösen
- Zugabe von Öl oder Butter notwendig
Klassischer Raclette-Grill mit Steinplatte: Ein Raclette-Grill mit Steinplatte wird vor allem für seine hohe Grillqualität geschätzt. Die Steinplatte speichert Hitze gut und ermöglicht ein gleichmäßiges Garen sowie eine kräftige Bräunung. Dadurch bleibt das Grillgut saftig, was insbesondere bei der Zubereitung von Steaks von Vorteil ist.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass nur eine geringe Menge Öl oder Butter benötigt wird. Dies trägt zu einer fettärmeren Zubereitung bei und kann den Geschmack der Lebensmittel positiv beeinflussen. Gleichzeitig ist die Reinigung der Steinplatte in der Regel unkompliziert, da keine empfindliche Beschichtung vorhanden ist.
Demgegenüber stehen jedoch einige Nachteile. Geräte mit Steinplatte sind meist schwerer und teurer in der Anschaffung. Zudem benötigen sie mehr Zeit und Energie, um die notwendige Betriebstemperatur zu erreichen. Bei unsachgemäßer Handhabung besteht außerdem das Risiko, dass die Steinplatte beschädigt wird oder bricht.
- Sehr hohe Grillqualität
- Nur geringe Menge Öl oder Butter erforderlich
- Unkomplizierte Reinigung
- Keine empfindliche Antihaftbeschichtung notwendig
- Höherer Anschaffungspreis
- Höheres Gewicht
- Bruchrisiko der Steinplatte bei falscher Nutzung
- Erhöhter Energiebedarf beim Aufheizen
Welche Vor- und Nachteile bieten Raclette-Grills?
Ein Raclette-Grill steht in erster Linie für gemeinsames Essen in geselliger Runde. Die Zubereitung erfolgt direkt am Tisch, wodurch ein interaktives Erlebnis entsteht, bei dem sich alle Beteiligten einbringen. Diese Form des Essens fördert den Austausch und macht das Raclette insbesondere bei Familien und größeren Gruppen beliebt. Aus diesem Grund wird das Gerät häufig an Feiertagen wie Ostern, Weihnachten oder Silvester genutzt.
Ein weiterer Vorteil liegt im vergleichsweise geringen Vorbereitungsaufwand. Die Zutaten können im Vorfeld geschnitten und bereitgestellt werden, während die eigentliche Zubereitung direkt am Tisch erfolgt. Dadurch entfällt ein Großteil der klassischen Küchenarbeit. Gleichzeitig erlaubt das Raclette eine hohe Flexibilität bei der Auswahl der Zutaten. Neben Fleisch und Käse lassen sich auch Gemüse, Obst oder Hülsenfrüchte verarbeiten, wodurch sich das Gerät ebenso für vegetarische und vegane Ernährungsweisen eignet.
Darüber hinaus eröffnet das Raclette zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten. Lebensmittel können gegrillt, gedünstet oder überbacken werden. Diese Vielseitigkeit macht das Gerät zu einer attraktiven Option für unterschiedliche Geschmäcker und Ernährungsgewohnheiten.
Zu den Nachteilen zählt insbesondere die teilweise intensive Geruchsentwicklung während der Nutzung, die von vielen als störend empfunden wird. Auch die Reinigung kann sich je nach Modell und Verschmutzungsgrad als aufwendig erweisen. Fett- und Käserückstände müssen gründlich entfernt werden, um die Funktionsfähigkeit und Hygiene des Geräts zu gewährleisten. Hinweise und praktische Lösungen zur Reduzierung dieser Nachteile werden im weiteren Verlauf des Ratgebers erläutert.
- Gemeinsames Essen in geselliger Atmosphäre
- Geringer Vorbereitungsaufwand
- Für vegetarische und vegane Ernährung geeignet
- Vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten
- Flexible Nutzung mit unterschiedlichen Zutaten
- Teilweise aufwendige Reinigung
- Deutliche Geruchsentwicklung während des Betriebs
Raclette-Arten unter der Lupe
Der Handel bietet im Kern drei unterschiedliche Raclette-Geräte-Arten, die sich vor allem hinsichtlich Ausstattung, Funktionsumfang und Zubereitungsmöglichkeiten unterscheiden. Welche Besonderheiten die jeweiligen Varianten auszeichnen und welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben, wird in den folgenden Abschnitten detailliert dargestellt.
Der klassische Raclette-Grill
Der klassische Raclette-Grill stellt die am weitesten verbreitete Variante dar. Diese Geräte werden in der Regel über ein Kabel betrieben und an das Stromnetz angeschlossen. Charakteristisch ist eine Grillplatte aus Metall, die meist mit einer Antihaftbeschichtung versehen ist. Zusätzlich stehen mehrere Stellplätze für Raclette-Pfännchen zur Verfügung, sodass mehrere Personen gleichzeitig Speisen zubereiten können.
Unterschiede zeigen sich insbesondere bei der Beschaffenheit der Grillplatte. Einige Modelle verfügen über eine glatte Oberfläche, während andere zusätzlich mit Rillen ausgestattet sind. Eine geriffelte Fläche eignet sich insbesondere für die Zubereitung von Fleisch, da sich dieses schneller und mit typischen Grillstreifen garen lässt. Glatte Flächen hingegen bieten Vorteile bei empfindlicheren Speisen wie Pfannkuchen, Crêpes oder Eierspeisen.
Die Grillplatte befindet sich oberhalb der Heizspirale, die für die notwendige Hitze sorgt. Die Pfännchen werden mit Zutaten befüllt und unterhalb der Heizquelle platziert. Auch sie sind häufig mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet, um das Anhaften von Lebensmitteln zu verhindern und die Reinigung zu erleichtern. Gleichzeitig gilt zu berücksichtigen, dass sich diese Beschichtung im Laufe der Zeit abnutzen und ablösen kann, insbesondere bei intensiver Nutzung oder unsachgemäßer Reinigung.
- Kostengünstige Anschaffung
- Große Modellvielfalt im Handel
- Antihaftbeschichtung erleichtert die Reinigung
- Unterschiedliche Oberflächen für verschiedene Zubereitungsarten
- Oft ist die Zugabe von Öl erforderlich
- Beschichtung kann sich im Laufe der Zeit lösen
Der traditionelle Raclette-Ofen
Der Raclette-Ofen gilt als ursprüngliche und traditionelle Form der Zubereitung und ist insbesondere in der Schweiz weit verbreitet. Im Gegensatz zum klassischen Raclette-Grill verfügt diese Variante über keine Grillplatte. Stattdessen ist eine Halterung für einen Käselaib integriert, der unter einer Heizspirale langsam erhitzt wird.
Während des Betriebs schmilzt die obere Schicht des Käses kontinuierlich und wird anschließend mit einem Schaber auf den Teller gestrichen. Diese Zubereitungsart orientiert sich stark an der historischen Methode, bei der Käse vor offenem Feuer geschmolzen wurde. Fleisch oder andere Zutaten lassen sich in einem Raclette-Ofen nicht direkt zubereiten. Als Beilagen werden daher meist vorgegarte Lebensmittel wie Pellkartoffeln, Gemüse oder Brot gereicht.
Diese Form des Raclettes sorgt für ein besonders authentisches Erlebnis, bringt jedoch auch praktische Einschränkungen mit sich. Da immer nur ein Käsestück gleichzeitig geschmolzen werden kann, entstehen bei mehreren Personen zwangsläufig Wartezeiten. Zudem liegen die Anschaffungskosten in der Regel über denen eines klassischen Raclette-Grills.
- Traditionelle und ursprüngliche Zubereitung
- Authentisches Raclette-Erlebnis
- Höherer Anschaffungspreis
- Längere Wartezeiten bei mehreren Personen
- Ausschließlich für Käse geeignet
Der Tartarengrill
Der Tartarengrill hebt sich durch seine besondere Bauform deutlich von anderen Raclette-Varianten ab. Im Zentrum befindet sich ein konisch geformter Aufsatz mit flacher Spitze, der von einer Heizspirale erhitzt wird. Das Gerät besteht in der Regel aus Metall und ist häufig mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet.
Die Zubereitung erfolgt auf zwei unterschiedliche Arten. Zum einen können Zutaten in einer mit Brühe gefüllten Mulde unterhalb des Kegels gegart werden, was ein besonders schonendes Garen ermöglicht. Zum anderen lassen sich Lebensmittel an kleinen Haken am Kegel befestigen und dort erhitzen. Unterhalb des Kegels steht zudem ausreichend Platz für klassische Raclette-Pfännchen zur Verfügung.
Der wesentliche Vorteil liegt in der Möglichkeit, Zutaten in der Brühe besonders schonend zuzubereiten. Gleichzeitig ist die nutzbare Fläche für weitere Zutaten häufig begrenzt, was bei größeren Gruppen zu Einschränkungen führen kann. Auch die Handhabung gestaltet sich im Vergleich zu klassischen Geräten etwas komplexer.
- Schonende Zubereitung durch Brühe möglich
- Antihaftbeschichtung erleichtert die Nutzung
- Platz für Raclette-Pfännchen vorhanden
- Begrenzter Platz für Zutaten
- Teilweise umständlichere Bedienung
Relevante Kaufkriterien für Raclette-Grills im Überblick
Um eine fundierte Kaufentscheidung treffen zu können, sollten mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Die folgenden Punkte geben einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Aspekte:

- Die Größe: Raclette-Geräte sind meist für bis zu acht Personen ausgelegt und eignen sich damit für kleinere Feiern im Familien- oder Freundeskreis. Darüber hinaus sind größere Modelle für zehn oder mehr Personen erhältlich. Für kleinere Haushalte stehen kompakte Geräte mit vier oder gar nur zwei Pfännchen zur Verfügung. Raclette-Öfen sind häufig auf die Zubereitung eines einzelnen Käselaibs ausgelegt, wobei auch größere Varianten erhältlich sind. Mit zunehmender Größe steigt in der Regel auch der Anschaffungspreis, weshalb größere Modelle oft weniger für den privaten Gebrauch geeignet sind.
- Die Leistung: Die Leistung eines Raclette-Grills steht in direktem Zusammenhang mit seiner Größe. Die meisten Geräte bewegen sich im Bereich zwischen 1.000 und 1.500 Watt. Kleinere Modelle für bis zu vier Personen erreichen häufig etwa 600 Watt. Die Leistung gibt Aufschluss darüber, wie schnell das Gerät seine Betriebstemperatur erreicht und wie hoch die maximale Temperatur ausfällt. Zusätzlich spielt die Effizienz der Umwandlung von Energie in Wärme eine entscheidende Rolle.
- Die Temperatureinstellung: In der Regel sind Raclette-Grills mit einem Drehregler ausgestattet, über den sich die Temperatur einstellen lässt. Teilweise erfolgt die Einstellung stufenlos, wodurch sich die Hitze präzise an unterschiedliche Speisen und Personenzahlen anpassen lässt. Einfachere Modelle verfügen lediglich über einen Ein- und Ausschalter sowie gegebenenfalls über eine Kontrollleuchte.
- Die Raclette-Platte: Die Grillplatte kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Häufig kommen Metallplatten mit Antihaftbeschichtung oder Steinplatten zum Einsatz. Viele Metallplatten sind wendbar, wobei eine Seite glatt und die andere geriffelt ist. Teilweise verfügen glatte Seiten über Vertiefungen für die Zubereitung von Crêpes. Einige Modelle kombinieren verschiedene Materialien, wobei beispielsweise ein Teil der Fläche aus Stein und ein anderer aus Metall besteht.
- Die Raclette-Pfännchen: Vor dem Kauf sollte der Lieferumfang sorgfältig geprüft werden. Idealerweise sind Pfännchen und Schaber im Set enthalten, sodass kein zusätzliches Zubehör benötigt wird. Die Pfännchen sollten über eine Antihaftbeschichtung verfügen, um das Lösen der Speisen zu erleichtern. Schaber bestehen je nach Modell aus Kunststoff oder Holz.
- Die Cool-Touch-Funktion: Einige Geräte verfügen über ein Gehäuse mit Cool-Touch-Funktion, wodurch sich die Oberfläche auch während des Betriebs berühren lässt, ohne dass Verbrennungsgefahr besteht. Ergänzend sollte darauf geachtet werden, dass die Pfännchen mit wärmeisolierten Griffen ausgestattet sind.
- Die Gummifüße: Gummifüße oder Anti-Rutsch-Füße sorgen für einen sicheren Stand auf dem Tisch und verhindern Kratzer auf empfindlichen Oberflächen. Falls solche Füße nicht vorhanden sind, kann eine Nachrüstung sinnvoll sein.
- Die Reinigung: Eine abnehmbare Grillplatte erleichtert die Reinigung erheblich. In vielen Fällen ist es möglich, einzelne Komponenten in der Spülmaschine zu reinigen. Auch Pfännchen und Schaber sind häufig spülmaschinengeeignet.
- Die Betriebsart: Die meisten Raclette-Geräte werden über Netzstrom betrieben. Dabei sollte auf eine ausreichende Kabellänge geachtet werden, da viele Modelle mit vergleichsweise kurzen Kabeln ausgestattet sind. Ein abnehmbares Kabel oder eine integrierte Kabelaufwicklung kann die Handhabung erleichtern. Neben den klassischen Geräten existieren auch stromlose Varianten, die meist mit Kerzen betrieben werden und sich vor allem für kleinere Anwendungen eignen.
Häufige Fehler bei der Raclette-Zubereitung
Da ein Raclette in vielen Haushalten nur zu besonderen Anlässen zum Einsatz kommt, fehlt häufig die Routine im Umgang mit dem Gerät. Dadurch entstehen typische Fehler, die sich mit wenig Aufwand vermeiden lassen. Die folgenden Punkte zeigen die häufigsten Probleme, die bei der Raclette-Zubereitung auftreten:
- Mangelnde Vorbereitung: Ein Raclette gilt als unkompliziert in der Vorbereitung, dennoch ist eine gewisse Organisation erforderlich. Alle Zutaten sollten vor Beginn zerkleinert und in separaten Schüsseln bereitgestellt werden. Wird während des Essens ständig Nachschub aus der Küche geholt, unterbricht das den Ablauf und stört die Atmosphäre am Tisch erheblich.
- Fehlende Zutaten: Eine zu geringe Auswahl an Zutaten führt schnell zu Unzufriedenheit. Ein Raclette lebt von Vielfalt, weshalb neben Fleisch und Käse auch verschiedene Gemüsesorten, Saucen und Beilagen bereitstehen sollten. Nur so lässt sich sicherstellen, dass unterschiedliche Ernährungsweisen berücksichtigt werden.
- Rückstände an den Pfännchen: Trotz der mitgelieferten Schaber bleiben häufig Käsereste in den Pfännchen zurück. Werden diese nicht entfernt, brennen sie bei der nächsten Nutzung schnell ein und beeinträchtigen den Geschmack der Speisen. Es empfiehlt sich daher, Servietten bereitzulegen, mit denen sich die Pfännchen regelmäßig zwischendurch reinigen lassen.
- Zu kleiner Tisch: Ein Raclette-Grill benötigt deutlich mehr Platz als zunächst angenommen. Neben dem Gerät selbst beanspruchen Teller, Schüsseln, Zutaten und Saucen zusätzlichen Raum. Auch für jedes Gedeck mit Pfännchen und Teller muss ausreichend Platz vorhanden sein. Reicht die Tischfläche nicht aus, sollte frühzeitig ein zusätzlicher Tisch eingeplant werden.
- Unangenehme Gerüche: Während des Betriebs entstehen intensive Gerüche, die sich häufig über Stunden oder sogar bis zum nächsten Tag im Raum halten. Zur Neutralisierung eignen sich einfache Hausmittel wie ein Teller mit Essigessenz oder Kaffeepulver. Alternativ können Gewürznelken oder eine halbierte Orange eingesetzt werden, um die Geruchsbildung zu reduzieren.
Das folgende Video liefert vegane Rezeptideen für den Raclette-Grill:
Raclette – Was gehört dazu?
Beim Raclette steht eine große Bandbreite an Zutaten zur Verfügung, sodass sich das Gericht flexibel an unterschiedliche Vorlieben anpassen lässt. Die Auswahl reicht von klassischen Bestandteilen bis hin zu modernen und kreativen Kombinationen. Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über typische Zutaten und deren Einsatzmöglichkeiten.
Das traditionelle Raclette
Das heutige Raclette unterscheidet sich deutlich von der ursprünglichen Variante, bei der nur wenige Zutaten verwendet wurden. Klassischerweise bestand das Gericht aus Raclette-Käse und Kartoffeln. Gewürze wurden je nach Geschmack ergänzt. Ergänzt wurde die Mahlzeit durch Beilagen wie Silberzwiebeln, Gewürzgurken und Mixed Pickles. Als Getränke wurden traditionell Kräutertee, Schwarztee oder Weißwein serviert.
Raclette-Zutaten für die Pfännchen
In der modernen Küche ist das Raclette deutlich vielseitiger geworden. Neben den klassischen Zutaten stehen zahlreiche Alternativen zur Verfügung, die individuell kombiniert werden können. In den Pfännchen lassen sich neben Käse auch Fleisch, Wurst, Fisch, Gemüse oder Obst zubereiten.
- Käse: Käse bildet die Grundlage jedes Raclettes und gehört zu den zentralen Bestandteilen. Entscheidend ist, dass er gut schmilzt und ein intensives Aroma entwickelt. Traditionell wird Raclette-Käse oder Butterkäse verwendet. Darüber hinaus eignen sich auch Sorten wie Mozzarella, Gorgonzola, Gouda, Cheddar, Camembert, Tilsiter oder Bergkäse. Eine Kombination mehrerer Käsesorten sorgt für geschmackliche Abwechslung. Bei vegetarischen Varianten sollte darauf geachtet werden, dass kein tierisches Lab enthalten ist.
In diesem Video werden die Besonderheiten von Raclette-Käse aus der Schweiz aufgezeigt:
- Gemüse: Für ein Raclette eignet sich eine Vielzahl an Gemüsesorten. Häufig verwendet werden Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika, Zucchini, Mais, Tomaten, Pilze und Gürkchen. Die Zutaten sollten vorab in kleine Stücke geschnitten werden, damit sie problemlos in die Pfännchen passen. Auch eingelegtes Gemüse kann verwendet werden.
- Obst: Auch Obst lässt sich beim Raclette einsetzen und sorgt für süße Kontraste. Geeignet sind unter anderem Ananas, Äpfel, Birnen oder Nektarinen. Für eine gleichmäßige Zubereitung sollte das Obst ebenfalls in kleine Stücke geschnitten werden.
- Fleisch, Wurst und Fisch: Für herzhafte Varianten eignen sich unter anderem Salami, Schinken, Speck sowie Krabben und Thunfisch. Auch frischer oder geräucherter Lachs wird häufig verwendet und ergänzt das Angebot sinnvoll.
Detaillierte Informationen über Käselab sind in diesem Video zu erhalten:
Raclette-Zutaten für die Grillplatte
Für die Nutzung der Grillplatte steht eine breite Auswahl an Fleischsorten zur Verfügung. Besonders geeignet sind unter anderem Schweinefilet, Rinderfilet, verschiedene Steakvarianten, Hähnchenbrust, Putenbrust sowie Hackfleisch oder Zwiebelmett. Diese Zutaten lassen sich direkt auf der heißen Oberfläche anbraten und entwickeln dabei typische Röstaromen.
Passende Raclette-Beilagen
Ergänzend zu den Zutaten für Grillplatte und Pfännchen werden beim Raclette häufig klassische Beilagen serviert. Dazu zählen unter anderem Salate, verschiedene Saucen und Dips sowie frisches Brot oder Baguette. Zusätzlich empfiehlt es sich, Gewürze wie Salz, Pfeffer und eine Auswahl an Kräutern bereitzustellen, um die Speisen individuell verfeinern zu können.
Tipps zur Reinigung eines Raclette-Geräts
Nach dem Raclette-Abend folgt die Reinigung des Geräts. Erfolgt diese nicht zeitnah, können sich Speisereste festsetzen und das Säubern deutlich erschweren. Selbst bei vorhandener Antihaftbeschichtung lassen sich eingebrannte Rückstände später nur schwer entfernen. Die folgenden Hinweise helfen dabei, den Raclette-Grill effizient und materialschonend zu reinigen:
- Vor Beginn der Reinigung muss sichergestellt werden, dass das Gerät vollständig abgekühlt ist, um Verbrennungen zu vermeiden.
- Viele Komponenten wie Pfännchen, Schaber oder Grillplatten sind spülmaschinengeeignet. Es sollte jedoch stets geprüft werden, ob der Hersteller diese Reinigung ausdrücklich erlaubt.
- Sind einzelne Teile nicht für die Spülmaschine geeignet, erfolgt die Reinigung per Hand mit warmem Wasser und Spülmittel. Ein vorheriges Einweichen erleichtert das Entfernen von Rückständen.
- Gröbere Verschmutzungen auf einer antihaftbeschichteten Grillplatte lassen sich zunächst mit einem Spatel entfernen. Anschließend kann die Fläche mit Küchenpapier abgewischt werden.
- Ist die Grillplatte nicht spülmaschinengeeignet, erfolgt die Reinigung ebenfalls mit Wasser und Spülmittel. Ein kurzes Einweichen kann auch hier hilfreich sein.
- Bei antihaftbeschichteten Oberflächen sollten keine aggressiven Reinigungsmittel oder scheuernden Hilfsmittel wie Stahlschwämme verwendet werden, da diese die Beschichtung beschädigen können.
- Besteht die Grillplatte aus Naturstein, sollte sie ausschließlich mit einem feuchten Schwamm oder Tuch und etwas Spülmittel gereinigt werden. Eine Reinigung in der Spülmaschine oder ein Einweichen im Wasserbad ist zu vermeiden, da sich der Stein mit Wasser vollsaugt und dadurch porös werden kann.
- Für die Reinigung des Hauptgeräts genügt ein feuchtes oder trockenes Tuch. Es ist darauf zu achten, dass keine Feuchtigkeit in die Elektronik gelangt, um Schäden durch Kurzschluss zu verhindern.
- Befinden sich Fettrückstände am Kabel, können diese vorsichtig mit einem feuchten Tuch entfernt werden.
Weitere Tipps zur Reinigung der Grillplatte und der Pfännchen bietet das folgende Video:
Was hilft gegen den Geruch nach dem Raclette?
Ein Raclette-Abend geht häufig mit intensiven Gerüchen einher, die sich in Wohnräumen festsetzen können. Ohne Gegenmaßnahmen bleiben diese nicht selten über mehrere Tage bestehen. Zur Reduzierung und Neutralisierung der Gerüche haben sich folgende Maßnahmen bewährt:
- Während und nach dem Raclettieren sollte regelmäßig gelüftet werden, um verbrauchte Luft auszutauschen.
- Der Raum, in dem das Raclette stattfindet, kann nach Möglichkeit geschlossen gehalten werden, um eine Ausbreitung der Gerüche zu begrenzen.
- Das Servieren von Kaffee nach dem Essen kann dazu beitragen, die Raumluft zu neutralisieren.
- Alternativ kann Kaffeepulver auf einem Teller ausgelegt und über Nacht im Raum belassen werden. Anschließendes Lüften sorgt für zusätzliche Frische.
- Auch Essig, Zitrone, Orange oder Gewürznelken eignen sich zur Geruchsneutralisierung und können im Raum platziert werden.
FAQ: Häufige Fragen rund um das Thema Raclette
Welcher Raclette-Grill wird empfohlen?
Eine allgemeingültige Empfehlung für ein bestimmtes Raclettegerät lässt sich nicht treffen, da die Wahl stark von den individuellen Anforderungen abhängt. Ein Haushalt mit mehreren Personen benötigt in der Regel ein leistungsstärkeres und größeres Gerät als ein Single-Haushalt. Zusätzlich unterscheiden sich die verfügbaren Raclette-Grill-Arten in ihrer Funktionsweise und Ausstattung, was eine pauschale Bewertung erschwert. Entscheidend ist daher, die eigenen Erwartungen vor dem Kauf klar zu definieren. Auf dieser Basis können Produktbeschreibungen gezielt verglichen und ein passendes Modell ausgewählt werden.
Was kostet ein Raclette-Grill?
Die Kosten für einen Raclette-Grill variieren je nach Bauart, Ausstattung und Verarbeitungsqualität. Klassische Raclette-Grills gehören zu den günstigeren Varianten und sind häufig bereits im unteren zweistelligen Preisbereich erhältlich. Für traditionelle Raclette-Öfen müssen hingegen deutlich höhere Beträge eingeplant werden, die teilweise im dreistelligen Bereich liegen. Der tatsächliche Preis richtet sich nach den individuellen Ansprüchen und der geplanten Nutzung. Zur Orientierung dienen folgende Preisbereiche:
- Untere Preisklasse: 20 bis 75 Euro
- Mittlere Preisklasse: 75 bis 200 Euro
- Obere Preisklasse: ab 200 Euro
Wo lohnt sich der Kauf eines Raclette-Grills?
Ein Raclettegerät kann grundsätzlich auf zwei Wegen erworben werden:
- Kauf im Laden vor Ort: Raclettegeräte sind in Fachgeschäften für Küchenbedarf, in Kaufhäusern sowie gelegentlich im Rahmen von Aktionsangeboten in Supermärkten erhältlich. Der stationäre Handel bietet den Vorteil einer persönlichen Beratung. Gleichzeitig ist die Auswahl häufig begrenzt, sodass unter Umständen mehrere Geschäfte besucht werden müssen, um ein passendes Modell zu finden.
- Online-Handel: Der Online-Kauf bietet eine deutlich größere Produktauswahl und ermöglicht einen direkten Vergleich verschiedener Modelle. Zusätzlich stehen zahlreiche Kundenbewertungen zur Verfügung, die bei der Entscheidungsfindung unterstützen können. Der Einkauf ist zeitlich flexibel und unabhängig vom Standort möglich.
Was ist Raclette-Käse?
Raclette-Käse ist eine spezielle Käsesorte aus der Schweiz, die sich durch besonders gute Schmelzeigenschaften auszeichnet. Diese Eigenschaft macht ihn zur bevorzugten Wahl für die Zubereitung von Raclette. Raclette-Käse zeichnet sich durch gute Schmelzeigenschaften aus; Aussehen und Essbarkeit der Rinde können je nach Sorte und Herstellung variieren.
Wie viel Raclette-Käse wird pro Person benötigt?
Die benötigte Menge hängt von den individuellen Essgewohnheiten der Gäste ab. Als Richtwert gelten etwa 200 bis 300 Gramm Raclette-Käse pro Person. Diese Menge entspricht in etwa vier bis sechs Scheiben Käse und bietet eine verlässliche Orientierung für die Planung.
Gibt es einen Raclette-Grill-Test mit Testsieger der Stiftung Warentest?
Auf der Webseite der Stiftung Warentest ist ein Testbericht zu Raclette-Grills aus dem November 2019 verfügbar. In diesem Vergleich wurden zwölf elektrische Geräte mit Tischgrill-Funktion untersucht. Berücksichtigt wurden unter anderem Modelle von Herstellern wie Rommelsbacher, Stöckli, Clatronic, Tefal und Severin. Die Preise der getesteten Geräte lagen zwischen 40 und 380 Euro.
Die Ergebnisse zeigen, dass zwar alle Geräte in der Lage sind, Käse zuverlässig zu schmelzen, jedoch nur wenige Modelle beim eigentlichen Grillen überzeugten. Neben der Leistung wurden auch Kriterien wie die Reparaturfähigkeit der Geräte bewertet. Die vollständigen Testergebnisse sind an dieser Stelle abrufbar, allerdings hinter einer Bezahlschranke.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Raclettes sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- de.wikipedia.org
- meinestube.de
- technikzuhause.de
- spiegel.de
- hausgeraete-test.de
- gutekueche.de
- uri.swiss
- oekotest.de
- oekotest.de
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| Rang | Produkt | Datum | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1: Sehr gut (1,2) | Rommelsbacher RCS 1350 Raclette ⭐️ | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 2: Sehr gut (1,3) | Klamer 1500 Raclette | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 3: Sehr gut (1,3) | WMF Lono Raclette | 03/2026 | 79,98€1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Gut (2,2) | Cusimax CMRC-300 Raclette | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 5: Gut (2,3) | Cloer 6430 Raclette | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 6: Gut (2,3) | Russell Hobbs 26280-56 Raclette | 03/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |







