Die 7 besten Elektro-Rasenmäher im Test inklusive Testsieger 2026
Im Frühjahr beginnt für viele Gartenbesitzer die Rasensaison. Dann stellt sich wieder die Frage, welcher Elektro-Rasenmäher den eigenen Rasen am besten in Schuss hält. Um diese Frage zu beantworten, hat tipps.de 7 aktuell erhältliche Elektro-Rasenmäher getestet. Der zentrale Schwerpunkt lag auf der Mähleistung unter unterschiedlichen Bedingungen – von kurzem, trockenem Rasen bis hin zu feuchtem oder höher gewachsenem Gras. Ergänzend wurde untersucht, wie genau die Geräte entlang von Rasenkanten schneiden, wie zuverlässig Fangkorb und Auswurf funktionieren und wie laut die Mäher im Betrieb sind. Auch Aspekte wie der Transport und das platzsparende Verstauen flossen in die Gesamtwertung ein.
Testsieger wurde der UniversalRotak 34-405 Elektro-Rasenmäher, der im Test das beste Gesamtpaket bot. Er überzeugte mit sehr guten Mähergebnissen, einer komfortablen Handhabung, einem besonders sauberen Schnitt an der Rasenkante und der niedrigsten Lautstärke im gesamten Test. Der Einhell GC-EM 1742 erwies sich dank 42 Zentimetern Schnittbreite und einem starken 1.700-Watt-Motor als bester Elektro-Rasenmäher für große Flächen. Als bester Elektro-Rasenmäher zum Mulchen konnte der Stiga Combi 340c überzeugen. Ebenfalls erwähnenswert ist der HECHT 1844, der mit 1.800 Watt Leistung und einer Schnitthöhe von bis zu 85 Millimetern die beste Wahl für wilden oder höher gewachsenen Rasen darstellt.
Nach den Ergebnissen des Praxistests bietet ein Ratgeber einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Elektro-Rasenmähers. Dabei erhalten Gartenbesitzer unter anderem Antworten auf die Fragen, wie viel Leistung ein Elektro-Rasenmäher mitbringen sollte oder welche Schnittbreite sich für welche Rasenfläche eignet. Ein anschließender FAQ-Bereich liefert Antworten rund um den Einsatz von Elektro-Rasenmähern. Abschließend wird ein Blick auf relevante Tests von Stiftung Warentest und weiteren Fachmagazinen geworfen.
tipps.de empfiehlt diese Elektro-Rasenmäher

"tipps.de Testsieger"

"Bester Elektro-Rasenmäher für große Flächen"

"Bester Elektro-Rasenmäher zum Mulchen"

"Bester Elektro-Rasenmäher für wilde Wiesen"
- 1. tipps.de empfiehlt diese Elektro-Rasenmäher
- 1.1. Bosch UniversalRotak 34-405 Elektro-Rasenmäher (tipps.de Testsieger)
- 1.2. Einhell GC-EM 1742 Elektro-Rasenmäher (Bester Elektro-Rasenmäher für große Flächen)
- 1.3. Stiga COMBI 340c Elektro-Rasenmäher (Bester Elektro-Rasenmäher zum Mulchen)
- 1.4. Hecht 1844 Elektro-Rasenmäher (Bester Elektro-Rasenmäher für wilde Wiesen)
- 2. Alle Produkte aus dem Elektro-Rasenmäher-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat tipps.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Bosch UniversalRotak 34-405 Elektro-Rasenmäher

Der Bosch UniversalRotak 34-405 ist die beste Wahl unter den getesteten Elektro-Rasenmähern – besonders wenn es darum geht, Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden. Der 34-Zentimeter-Mäher ist nämlich der leiseste unter den getesteten Modellen, bietet aber auch das beste Gesamtpaket. Hinzu kommen eine bequeme Handhabung und sehr gute Mähergebnisse, inklusive Rasenkante. Im folgenden Video stellt Bosch den Elektro-Mäher kurz vor:
Bei der Verarbeitungsqualität hinterlässt der Bosch UniversalRotak 34-405 einen insgesamt soliden Eindruck. Das Kunststoffgehäuse wirkt stabil und sauber verarbeitet. Kleinere Abstriche gibt es beim Fangkorb, an dem links und rechts etwas größere Spaltmaße auffielen. Funktional schränkt das zwar nicht ein, optisch wurde von Bosch aber etwas mehr Feinschliff erwartet. Größere Mängel konnten aber nicht festgestellt werden, sodass die Verarbeitungsqualität insgesamt als „gut“ zu bewerten ist.
Ein fehlendes Ausstattungsmerkmal trübt allerdings das Gesamtbild: Der Mäher hat keine Kabelzugentlastung. Anders als üblich, ist der Steckereingang hier zwar direkt im Griff integriert und entgegengesetzt zur Fahrrichtung ausgerichtet, sodass sich das Kabel nicht löst, eine häufige Zugbelastung könnte jedoch den Verschleiß fördern. Am Holm gibt es zwar eine Kabelaufwicklung in Form einer kleinen Vorwölbung, diese funktionierte im Test aber nur durchwachsen.
Der untere Holm war bei dem Bosch-Rasenmäher nicht vormontiert. In diesem Fall ist das aber sogar praktisch, weil Nutzer beim Montieren zwischen zwei Höhenpositionen wählen können. Anschließend wird der obere Holm mit Schrauben und Flügelmuttern montiert, ebenfalls mit zwei auswählbaren Höhen. So lässt sich die Griffhöhe an die eigene Körpergröße anpassen. Das ist ein Vorteil, den nicht jeder Elektro-Mäher bietet. Der Fangkorb besteht aus zwei Bauteilen und lässt sich vergleichsweise einfach zusammenstecken. Erfreulicherweise lässt er sich auch schnell wieder zerlegen, was beim Verstauen ein Vorteil sein kann. Für die Erstmontage sind im Test etwa 10 Minuten Zeitaufwand angefallen.
Der Bosch UniversalRotak 34-405 wird von einem 1.300-Watt-Motor angetrieben und ordnet sich damit ins leistungstechnische Mittelfeld ein. Die Schnittbreite von 34 Zentimetern fällt zwar etwas größer aus als bei den kleinen Modellen, bewegt sich aber immer noch am unteren Rand, weshalb sich der Bosch-Rasenmäher besonders für Rasenflächen von etwa 200 bis 300 Quadratmetern eignet. Der Fangkorb fasst 40 Liter, was für die Schnittleistung des Bosch-Rasenmähers äußerst großzügig angesetzt ist. Eine Mulchfunktion ist beim UniversalRotak 34-405 allerdings nicht mit an Bord. Die Schnitthöhe bietet mit 25 bis 70 Millimetern einen ordentlichen Einstellbereich. Wer seinen Rasen möglichst kurzhalten will, greift besser zu Modellen wie dem Einhell GC-EM 1742 oder dem Hyundai LM3301, die auf bis zu 20 Millimeter trimmen. Nachteilig ist, dass die zentrale Schnitthöhenverstellung nur fünf Stufen bietet. In diesem Punkt sind Modelle wie der HECHT 1844 oder Stiga Combi 340c deutlich flexibler.
Der Bosch-Rasenmäher punktete im Test durch ein sehr gutes Schnittbild. Auf kurzem, trockenem Rasen mäht der UniversalRotak 34-405 sehr gleichmäßig. Stehengebliebene Halme blieben im Test die Ausnahme. Wer regelmäßig mäht, muss gemäß Testerfahrung nicht doppelt fahren, um innerhalb eines Durchgangs ein gutes Ergebnis zu erzielen. Auf nassem oder hochgewachsenem Rasen leidet das Schnittbild zwar, bleibt aber immer noch in einem guten Bereich. Ein Pluspunkt im Vergleich zu vielen anderen Modellen ist, dass der Fangkorb im Test nicht verstopfte.
In Sachen Handhabung zeigte das Bosch-Modell Stärken und Schwächen. Mit seinem geringen Gewicht von 9 Kilogramm war der Mäher im Test erfreulich agil. Auffällig war die Grifflösung. Ähnlich einem Mountainbike-Lenker mit Hörnern lässt sich der Rasenmäher sowohl klassisch von oben am Querholm als auch seitlich an den zusätzlichen Griffen greifen. Bosch hat bei beiden Griffvarianten jeweils zwei Tasten verbaut, die gleichzeitig gedrückt gehalten werden müssen, um den Motor des Rasenmähers zu aktivieren. Wie sich im Test gezeigt hat, bieten die zwei verschiedenen Griffvarianten insbesondere bei längerem Arbeiten etwas mehr Komfort.
Die zentrale Schnitthöhenverstellung ist gut erreichbar und lässt sich leicht bedienen. Weniger gelungen ist die Anzeige: Die Stufen sind zwar erkennbar, aber nicht direkt mit Zentimeterwerten beschriftet. Zudem heben sich die Zahlen farblich nicht optimal vom Untergrund ab. Auch beim Fangkorb gibt es Luft nach oben. Er lässt sich gut abnehmen und leeren, der Füllstand ist durch die eher kleinen Öffnungen aber nur mäßig einsehbar. Eine Kabelzugentlastung fehlt komplett, was bei einem kabelgebundenen Mäher ein unnötiger Komfort- und Sicherheitsnachteil ist. Positiv ist jedoch, dass die Reinigung im Test problemlos vonstatten ging.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Bosch UniversalRotak 34-405 ist die richtige Wahl für alle, die einen leisen, wendigen und angenehm zu bedienenden Elektro-Rasenmäher für kleine bis mittelgroße Gärten suchen. Er mäht so gleichmäßig, dass nicht zwingend zwei Überfahrten nötig sind. Zudem trimmt er dank Grasrechen auch an Hecken oder Beeteinfassungen nahezu vollständig. Obendrein blieb der UniversalRotak 34-405 dabei unter allen getesteten Modellen am leisesten. Ganz ohne Schwächen ist der Bosch-Mäher aber trotzdem nicht. Eine Mulchfunktion fehlt ebenso wie eine echte Kabelzugentlastung. Auch die Füllstandsanzeige des Fangkorbs ist nur mäßig einsehbar und die Schnitthöhenanzeige könnte klarer beschriftet sein. Für sehr hohe oder wilde Wiesen sind kräftigere Modelle wie der HECHT 1844 zudem besser geeignet. Für große Flächen greifen Gartenbesitzer besser zum Einhell GC-EM 1742.














































- Leisester Mäher im Test (79,6 Dezibel)
- Beste Mähergebnisse an der Rasenkante im Test
- Mit Rasenkamm
- Oberer und unterer Holm in der Höhe verstellbar (jeweils zwei auswählbare Stufen)
- Gute Schnittqualität
- Großer Fangkorb (40 Liter)
- Zentrale Schnitthöhenverstellung
- Werkzeuglose Montage
- Schnelle Montage
- Gute Verarbeitung
- Keine Kabelzugentlastung
- Keine Mulchfunktion
- Keine Polsterung am Griff
- Zahlen an der Schnitthöhenverstellung heben sich farblich schlecht ab
- Füllstand des Fangkorbs nicht gut zu sehen
FAQ
2. Bester Elektro-Rasenmäher für große Flächen: Einhell GC-EM 1742

Mit dem GC-EM 1742 Elektro-Rasenmäher geht Einhell einen gelungenen Mittelweg zwischen Flächenleistung und Alltagskomfort. Er bringt einen starken Motor und eine gute Schnittbreite mit sich, ohne dabei übermäßig sperrig zu sein. Insgesamt dürfte der Einhell-Mäher für die meisten Nutzer das beste Modell für große Flächen sein. Schwächen zeigen sich eher im Detail, wie etwa beim Fangkorb, der Gestaltung des Griffs oder der Reinigung.
Bei der Verarbeitungsqualität hinterlässt der Einhell GC-EM 1742 einen insgesamt ordentlichen Eindruck. Das Kunststoffgehäuse wirkt stabil und sauber verarbeitet. Klingen und Räder erschienen im Test robust. Kleinere Schwächen zeigen sich bei genauem Hinsehen am Fangkorb, dessen Spaltmaße teils ungenau waren. Das ist ein Manko, das sich auch beim Testsieger zeigte und eher einen optischen Makel als eine funktionelle Einschränkung darstellt. Ansonsten gefiel der Fangkorb im Test aber gut. Da er teilweise aus Textil besteht, lässt er sich jedenfalls ohne aufwendiges Auseinanderbauen platzsparend verstauen.
Die Erstmontage des vergleichsweise großen Einhell GC-EM 1742 war etwas aufwendiger als bei kompakten Modellen. Für den Holm lagen zwei Teile bei, die separat montiert werden müssen. Zudem kam der GC-EM 1742 als einziges Modell im Test mit losen Hinterrädern. Diese mussten auf die Achsen aufgesteckt und mit Splinten befestigt werden, was sich im Test als recht fummelig erwiesen hat. Der Fangkorb war hingegen weitgehend vormontiert. Es musste nur noch der Griff angebracht werden. Insgesamt hat die Montage im Test etwa 15 Minuten gedauert.
Mit Blick auf die technischen Daten zählt der Einhell GC-EM 1742 zu den leistungsstärksten Elektro-Rasenmähern im Test, was er in der Praxis auch bewiesen hat. Den Antrieb bildet ein 1.700 Watt-Elektromotor. Die Klingen decken eine Schnittbreite von 42 Zentimetern ab, womit der Einhell-Mäher ebenfalls ganz vorn mitspielt. Die Schnitthöhe ist über einen zentralen Hebel in sechs Stufen zwischen 20 und 65 Millimetern einstellbar, was für die Pflege eines Zierrasens ein guter Bereich ist. Der Fangkorb bietet ein Volumen von 50 Litern und wird der hohen Schnittleistung durchaus gerecht. Insgesamt bringt der GC-EM 1742 damit gute Voraussetzungen für die Pflege von großen Rasenflächen mit. Einziges Manko: Einen Mulchbetrieb ermöglicht der Rasenmäher nicht.
Die Ergebnisse des Praxistests sind beim Elektro-Rasenmäher von Einhell schnell abgehandelt, denn er tat in jeder Hinsicht genau das, was er sollte: Er mähte durchweg sauber und ohne auffällige Schwächen beim Schnittbild. Dabei zeigte sich der GC-EM 1742 als sehr durchzugsstark, sodass auch bei höherem Bewuchs ein schnelles Vorankommen möglich war. Vereinzelte ungemähte Halme waren zwar zu beobachten, aber in geringerem Ausmaß als bei den meisten Konkurrenzmodellen im Test. Lediglich an der Rasenkante könnte das Einhell-Modell noch etwas besser arbeiten. Mangels Grasrechen bleibt meist ein ungemähter Rand stehen. Das ist aber ein Nachteil, der fast alle Rasenmäher betrifft.
Auch in puncto Handhabung setzt sich der sehr gute Gesamteindruck des Einhell-Rasenmähers fort. Trotz der großen Schnittbreite bleibt das Gewicht mit 11,6 Kilogramm moderat, wodurch sich der Mäher im Betrieb angenehm führen lässt. Die großen Hinterräder unterstützen das Vorankommen auf leicht unebenem Untergrund merklich. Ein weiterer wesentlicher Vorteil: Die Höhe des Holms lässt sich in drei Stufen einstellen – ein Plus an Komfort, das die meisten Rasenmäher im Test bieten. Ein kleiner Makel sind die Griffflächen, die sich ohne Polsterung oder Struktur wenig komfortabel anfühlen und keinen optimalen Halt bieten. Die Schnitthöhenverstellung funktioniert zwar gut, ist aber wenig intuitiv, weil die einzelnen Stufen nicht in Millimetern angegeben werden. Der Holm lässt sich zwar, wie üblich, doppelt einklappen, insgesamt nimmt der Elektro-Rasenmäher von Einhell beim Verstauen aber trotzdem relativ viel Platz ein. Die Reinigung verlief im Test nicht optimal, da das Mähdeck einige Vertiefungen aufweist, in denen sich Gras ansammelt. Im Test wurden diese mithilfe eines Schraubendrehers entfernt.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Wer mit seinem neuen Rasenmäher große Flächen in Schuss halten möchte, ohne sich dabei körperlich zu verausgaben, ist mit dem Einhell GC-EM 1742 am besten beraten. Der Elektro-Rasenmäher bietet einen starken 1.700-Watt-Motor und einen 42 Zentimeter breiten Schnitt, bleibt dabei aber angenehm leicht sowie bequem zu handhaben, abgesehen von der nackten Metallstange als Griff und der etwas umständlicheren Reinigung. Naturgemäß ist der große Elektro-Rasenmäher von Einhell im Vergleich zu den meisten anderen Modellen aber schwerer zu transportieren und nimmt beim Verstauen mehr Platz ein. Auch die Schnittqualität war im Test gut. Nur an der Rasenkante wäre noch Luft nach oben.






















































- Höhenverstellbarer Holm in zwei Stufen
- Starke Motorleistung (1.700 Watt)
- Gute Schnittqualität
- Größter Fangkorb im Test (50 Liter)
- Zentrale Schnitthöhenverstellung in sechs Stufen
- Werkzeuglose Montage
- Schnelle Montage
- Gute Verarbeitung
- Kein Rasenkamm
- Keine Mulchfunktion
- Keine Polsterung am Griff
- Anfällig für Verstopfungen (bei langem oder nassem Rasen)
- Keine Füllstandanzeige am Grasfangkorb
- Schnitthöhe in Stufen statt Millimetern angezeigt
- Reinigung nicht optimal
FAQ
3. Bester Elektro-Rasenmäher mit Mulchfunktion: Stiga Combi 340c

Wer mit seinem neuen Elektro-Rasenmäher mulchen möchte, greift unter den getesteten Modellen am besten zum Stiga Combi 340c. Das Oberklassemodell bietet eine gute Ausstattung und eignet sich mit seiner 38-Zentimeter-Schnittbreite auch für mittelgroße Rasenflächen. Die Mähergebnisse waren im Test zwar gut, angesichts der hohen Leistung von 1.600 Watt könnten Nutzer hier allerdings durchaus mehr erwarten.
Was die Verarbeitungsqualität angeht, hat der Rasenmäher von Stiga im Test einen gelungenen Eindruck gemacht. Gehäuse und Mähwerk wirken robust, die Räder haben einen ruhigen Lauf. Auffällig im Vergleich zu den meisten anderen Modellen im Test: Der Stiga Combi 340c setzt auf einen Fangkorb aus Textilstoff. Auch dieser hat im Test einen guten Eindruck hinterlassen.
Mit Blick auf die Ausstattung bringt der Stiga Combi 340c ein durchaus ordentliches Komfortpaket mit. Der Elektromäher arbeitet mit 1.600 Watt, bietet eine Schnittbreite von 38 Zentimetern und eine zentrale sechsstufige Schnitthöhenverstellung zwischen 25 bis 75 Millimetern. Wenngleich Modelle wie der Einhell GC-EM 1742 oder Hyundai LM 3301 den Rasen kürzer trimmen, ist das ein vergleichsweise großer Einstellbereich. Praktischerweise liegt dem 340c auch ein Mulch-Kit bei, auf das der Testbericht später noch eingeht. Was dem hochwertigen Elektro-Rasenmäher fehlt, sind Grasrechen – und das macht sich beim randnahen Mähen auch bemerkbar.
Im Praxiseinsatz hat der Stiga-Rasenmäher zwar insgesamt gut abgeschnitten, blieb angesichts der hohen Leistung aber hinter den Erwartungen zurück. Das Schnittbild war ordentlich, für ein optimales Endergebnis sind aber zwei Überfahrten zu empfehlen. Auf wildem Rasen schlug sich der Mäher kaum besser als der Bosch UniversalRotak 34-405, der nur mit 1.300 Watt arbeitet. Verstopfungen sind bei dem Stiga-Rasenmäher zwar kein Dauerproblem, bei nassem oder längerem Rasen setzte sich jedoch bisweilen Schnittgut im Auswurfbereich fest, was zu Betriebsunterbrechungen führte.
Wer Verstopfungen gänzlich vermeiden und sich obendrein das Ausleeren des Fangkorbs ersparen möchte, kann beim Stiga-Rasenmäher einfach das beiliegende Mulch-Kit verwenden. Dabei handelt es sich im Grunde nur um einen Verschluss für den Auswurfkanal, der dafür sorgt, dass die Schnittreste auf dem Boden liegen bleiben. Das hat im Test einwandfrei funktioniert. Wer mulchen möchte, ist beim Combi 340c also an der richtigen Adresse. Damit steht er im Test aber nicht allein da. Auch der Hyundai LM 3301 lässt sich als Mulchmäher verwenden.
Das folgende Video zeigt den Stiga Combi 340c im Praxiseinsatz:
In Sachen Handhabung sammelte der Stiga-Mäher die meisten Pluspunkte. Trotz seines Gewichts von 13 Kilogramm lässt er sich im Betrieb leicht schieben und wirkt gut ausbalanciert. Anstelle eines typischen Sicherheitsbügels kommen beim 340c zwei Grifftasten zum Einsatz, die gleichzeitig gedrückt werden müssen, um das Mähwerk in Gang zu setzen. Schade: Im Gegensatz zum Bosch-Modell gibt es nur eine Position zum Greifen. Die großen Räder erleichtern das Arbeiten auf unebenem Grund deutlich. Der Holm liegt dank gummierter Griffflächen angenehm in der Hand, und durch Verstellmöglichkeiten im Hinblick auf Höhe und Winkel lässt er sich gezielt an die eigene Körpergröße anpassen.
Beim Tragen macht sich das höhere Gewicht dann aber doch bemerkbar. Der Combi 340c hat zwar zwei Tragegriffe, der Transport ist aber dennoch deutlich kräftezehrender als etwa beim Gardena PowerMax 1100/32, der kaum mehr als die Hälfte des Gewichts auf die Waage bringt. Das Fassungsvermögen des Fangkorbs von 40 Litern mag zwar zunächst hoch erscheinen, fällt in Anbetracht der großen Schnittbreite aber doch relativ überschaubar aus – ist also schnell voll. Zudem fehlt dem Korb eine Füllstandanzeige. Was die Reinigung angeht, gab es im Test hingegen nichts zu bemängeln.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Stiga Combi 340c ist ein hochwertig verarbeiteter und gut ausgestatteter Elektro-Rasenmäher mit einigen praktischen Details – allem voran dem Mulch-Kit und den doppelten Schnellspannern zum einfachen Verstauen. Wer einen Mulchmäher für mittelgroße Flächen sucht, darf hier zugreifen. Einzige Voraussetzung ist, dass regelmäßig gemäht wird, weil der Combi 340c trotz seiner 1.600 Watt bei höherem Gras schnell ins Straucheln kommt. Da beim Mulchen aber ohnehin häufig gemäht wird, dürfte das kaum ein Ausschlusskriterium sein.


































































- Bester Elektro-Rasenmäher zum Mulchen
- Zwei Schnellspanner erleichtern Verstauen
- Verstellbarer Holm (3 Stufen)
- Starke Motorleistung
- Gute Schnittqualität
- Zentrale Schnitthöhenverstellung in sechs Stufen, gut erreichbar und leicht bedienbar
- Werkzeuglose Montage
- Gute Verarbeitung
- Kein Rasenkamm
- Anfällig für Verstopfungen (bei langen oder nassen Rasen)
- Keine Füllstandanzeige am Grasfangkorb
FAQ
4. Bester Elektro-Rasenmäher für wilden Rasen: HECHT 1844

Mit dem Modell 1844 schickt auch der Hersteller HECHT einen Elektro-Rasenmäher ins Rennen, mit dem sich größere Rasenflächen pflegen lassen. Im Testfeld konkurriert er vor allem mit dem Einhell GC-EM 1742. Der HECHT-Mäher bringt einen starken Elektromotor, einen breiten Schnitt und einen großen Fangkorb mit. Insgesamt erledigt er seine Aufgabe gut, konnte sich aufgrund der etwas umständlichen Handhabung aber nicht gegen den Elektro-Rasenmäher von Einhell durchsetzen.
Der erste Eindruck des HECHT-Rasenmähers war durchweg überzeugend. Es konnten keine auffälligen Mängel wie wackelige Bauteile, Klappergeräusche oder ungleichmäßige Spaltmaße festgestellt werden. Der Grasfangkorb besteht im Gegensatz zum Einhell-Modell nicht aus Textil-Material, sondern aus starrem Kunststoff, wirkt aber durchaus widerstandsfähig.
Vor der ersten Probefahrt mussten beim HECHT 1844 noch der Holm und der Fangkorb montiert werden. Der untere Holm war bereits vorbereitet und wird über einen Schnellspanner in seiner Endposition befestigt. Anschließend wird der obere Holm mit zwei Schrauben und Flügelmuttern montiert. Der Fangkorb besteht aus drei Bauteilen. Im Test hat die Montage etwa 10 Minuten gedauert und ging problemlos von der Hand.
Im Inneren des HECHT-Rasenmähers werkelt ein leistungsstarker 1.800-Watt-Motor. So viel Leistung bietet kein anderes Modell im Test. Auf wilden Wiesen hat das Vorteile. Gartenbesitzer sollten jedoch abwägen, ob so viel Leistung benötigt wird. Immerhin steigt mit der Leistungsaufnahme auch der Stromverbrauch. Darüber hinaus bietet der HECHT-Mäher nicht nur eine großzügige Schnittbreite von 42 Zentimetern, sondern lässt auch bei der Schnitthöhe sehr viel Spielraum. Es gibt 11 Stufen, die eine Anpassung der Schnitthöhe zwischen 25 und 85 Millimetern erlauben. Interessant ist dabei vor allem der maximale Wert, den kein anderes Modell im Test übertrifft. Der Fangkorb bietet mit 50 Litern Volumen ein angemessenes Fassungsvermögen für die hohe Schnittleistung.
Das Schnittbild des HECHT 1844 war im Test gut, aber nicht überragend. Der 42-Zentimeter-Rasenmäher von Einhell ließ etwas weniger Halme auf dem Rasen stehen. Wer mit dem HECHT-Modell ein wirklich gleichmäßiges Ergebnis erzielen will, sollte zwei Überfahrten einplanen. Auffällig war auch, dass sich unter der Kunststoffzunge am Fangkorb recht viel Schnittgut sammelte. Bei höherem Bewuchs blieben auch einige Halme auf dem Rasen liegen. Ansonsten gab es im Hinblick auf das Mähergebnis nichts zu bemängeln. Auch mit feuchtem Rasen kam der Mäher vergleichsweise gut zurecht. Erfreulich ist, dass der Fangkorb im Test selbst bei höherem Bewuchs nicht verstopfte.
Was die Handhabung angeht, müssen Gartenbesitzer mit dem HECHT 1844 kleinere Abstriche machen, jedenfalls im Vergleich zur Konkurrenz von Einhell. Der größte Faktor ist hier das hohe Gewicht von 15,6 Kilogramm. Zum Vergleich: Der Einhell GC-EM 1742 wiegt nur 11,6 Kilogramm. Beim Schieben macht sich das kaum bemerkbar. Der HECHT-Rasenmäher hat große Räder – vorne 16 Zentimeter, hinten 21 Zentimeter – und lässt sich selbst auf unebenem Grund ohne größeren Kraftaufwand bewegen. Beim Wenden hat sich das höhere Gewicht dann aber deutlich bemerkbar gemacht. Wer seinen Rasenmäher vor dem Einsatz eine Treppe hochtragen muss, könnte hier ebenfalls schnell ins Schwitzen kommen. Zwei integrierte Tragegriffe am Korpus und Fangkorb erleichtern den Transport jedoch.
Ein Manko im Vergleich zum Rasenmäher von Einhell: Die Griffhöhe, die bei etwa 88 Zentimetern liegt, lässt sich nicht verstellen. Für besonders große oder kleine Personen könnte das ein Komfort-Nachteil sein. Eine Schwäche, die der HECHT 1844 mit dem Einhell-Modell gemein hat, zeigt sich am Griff. Dieser besteht aus nacktem Stahl, ohne Polsterung. Um in puncto Nutzungskomfort auch Vorteile zu nennen: Der Rasenmäher läuft mit einem gemessenen Maximalwert von 85,9 Dezibel angenehm leise. Bei der Reinigung sollten Nutzer hingegen etwas mehr Zeit einplanen. Am Mähdeck haben sich an mehreren Stellen Grasreste angesammelt, die sich mit einer normalen Bürste kaum entfernen lassen. Im Test musste dafür ein Schraubendreher zur Hilfe genommen werden.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der HECHT 1844 überzeugt vor allem dort, wo es auf Durchzug ankommt. Der starke 1.800-Watt-Motor, die große Schnittbreite von 42 Zentimetern und die sehr großzügige Schnitthöhenverstellung bis 85 Millimeter machen ihn zu einer besonders guten Wahl für höher gewachsenen oder unregelmäßig gepflegten Rasen. Nachteile zeigen sich vor allem beim Komfort. Mit 15,5 Kilogramm handelt es sich um den schwersten Mäher im Test, was sich vor allem beim Tragen und Wenden bemerkbar macht. Der Holm ist nicht höhenverstellbar und die Griffflächen bestehen aus nacktem Stahl. Die Schnittqualität ist gut, verglichen mit dem 42-Zentimeter-Rasenmäher von Einhell aber noch ausbaufähig.






















































- Bester Elektro-Rasenmäher für wilde Wiesen
- Höchste Schnittbreite im Test (42 Zentimeter, gut für große Flächen)
- Einziger Elektro-Rasenmäher mit IPX4-Schutzart im Test
- Flexible Schnitthöhenverstellung (11 Stufen, 25 bis 85 Millimeter)
- Verhältnismäßig leise (85,9 Dezibel)
- Schnitthöhenverstellung zentral
- Werkzeuglose Montage
- Füllstand des Fangkorbs gut zu sehen
- Gute Verarbeitungsqualität
- Schwerster Rasenmäher im Test (15,6 Kilogramm)
- Groß (weniger flexibel in kleinen Gärten)
- Kein Rasenkamm
- Keine Mulchfunktion
- Keine Polsterung am Griff
- Holm nicht höhenverstellbar
- Reinigung nicht optimal
FAQ
5. Hyundai LM 3301E: Gut ausgestatteter Elektro-Rasenmäher mit Graskämmen und Mulchfunktion

Der Hyundai LM 3301E richtet sich vor allem an Besitzer von kleinen bis mittleren Gärten, die einen kompakten und ordentlich ausgestatteten Elektro-Rasenmäher suchen. Seine größten Stärken liegen in der überraschend guten Mähleistung für diese Klasse und dem insgesamt guten Nutzungskomfort. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich um eines von zwei Modellen im Test handelt, die an der Rasenkante gut abschneiden. Kleinere Abstriche gibt es in puncto Handhabung.
Bei der Verarbeitungsqualität ordnet sich der Hyundai LM 3301E im Mittelfeld ein. Er wirkt zwar nicht besonders hochwertig, aber doch ausreichend stabil – ohne auffällige Mängel oder Klappergeräusche. Führungsholm und Messer aus Stahl wirkten solide. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität einem Gerät dieser Klasse durchaus angemessen. Der Hyundai LM 3301E wurde weitestgehend vormontiert angeliefert, wodurch sich die Erstmontage auf wenige Handgriffe beschränkte. Im Wesentlichen mussten der Holm aufgestellt und verschraubt, der obere Griff montiert sowie der Fangkorb zusammengesetzt und eingehängt werden. Im Test war das innerhalb von rund 10 Minuten erledigt und ging problemlos vonstatten.
Mit Blick auf die technischen Daten zeigt sich schnell, dass der Hyundai LM 3301E mehr sein will als nur ein einfacher Einstiegs-Rasenmäher. Mit 1.300 Watt Leistung, 33 Zentimetern Schnittbreite und einer zentralen fünfstufigen Schnitthöhenverstellung bringt er bereits auf dem Papier eine Ausstattung mit, die in dieser kompakten Klasse nicht unbedingt selbstverständlich ist. Hinzu kommen eine Mulchfunktion, beidseitige Graskämme, ein klapp- und leicht höhenverstellbarer Holm sowie ein 35 Liter großer Fangkorb mit Füllstandsanzeige. Was die allgemeine Ausstattung angeht, kann sich der Elektro-Rasenmäher von Hyundai damit wirklich sehen lassen.
Im Praxiseinsatz sammelte der Hyundai LM 3301E die meisten Pluspunkte. Für einen kompakten Elektro-Rasenmäher arbeitet der Motor überraschend kräftig. Kurzer, trockener Rasen wird sauber und gleichmäßig geschnitten, aber auch etwas höherer oder dichterer Bewuchs bringt das Gerät nicht sofort an seine Grenzen. Das Mähergebnis war im Test gut, wenngleich meist einige Halme stehen blieben, sodass für ein optimales Ergebnis zwei Überfahrten einzuplanen sind. Bei nassem Gras zeigt der Hyundai-Mäher eine typische Schwäche: Der Auswurf neigt zum Verstopfen. Wenngleich sich die Arbeit in diesem Fall weniger komfortabel gestaltet, erreicht der LM 3301E nichtsdestotrotz auch auf feuchtem Rasen gleichmäßige Mähergebnisse.
Auch kleinere Unebenheiten im Untergrund steckt das Gerät gut weg. Beim randnahen Mähen macht der Mäher ebenfalls eine gute Figur. Die beidseitigen Graskämme helfen dabei, Halme an Kanten besser zu erfassen. Dadurch lässt der Hyundai-Rasenmäher am Rand deutlich weniger stehen als die meisten anderen Modelle im Test. Nur der Bosch UniversalRotak 34-405 ist ihm hier noch ein Stück voraus. Praktisch ist außerdem, dass der Hyundai-Rasenmäher auch mulchen kann. Dazu einfach den beiliegenden Mulchkeil in den Auswurfkanal stecken. Im Test hat das problemlos funktioniert. Die Ergebnisse in der Praxis hängen stark von der Grashöhe ab.
Im folgenden Video ist der Hyundai LM 3301E im Mäheinsatz zu sehen:
In Sachen Handhabung konnte der Hyundai-Rasenmäher ebenfalls weitgehend überzeugen. Das geringe Gewicht und die kompakte Bauform machen ihn sehr wendig, womit er vor allem in kleinen und verwinkelten Gärten eine gute Figur machen dürfte. Die zentrale Schnitthöhenverstellung funktionierte im Test gut und ist im Alltag deutlich komfortabler als einfache Achsarretierungslösungen. Praktisch ist auch, dass sich der Holm nicht nur für eine platzsparende Unterbringung des Rasenmähers zusammenklappen, sondern auch geringfügig in der Länge verstellen lässt. So kann die Arbeitshöhe zumindest rudimentär an die eigene Körpergröße angepasst werden.
Der Fangkorb des Hyundai LM 3301E bietet ein solides Fassungsvermögen von 35 Litern und lässt sich leicht am Gerät befestigen. Aber: Wenn sich der Korb füllt, verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend nach hinten, was die Handhabung erschwert und sich auch negativ auf die Mähergebnisse auswirken kann. Wer das vermeiden möchte, muss den Korb schon etwas früher entleeren, als es das Fassungsvermögen erfordern würde. Bei der Lautstärke wurden im Test maximal 93 Dezibel gemessen. Damit gehört der LM 3301E zu den lauteren Modellen im Test, zählt aber noch nicht zu den extrem lauten Elektro-Rasenmähern.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Hyundai LM 3301E ist vor allem mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis interessant. Obwohl er sich noch im mittleren Preissegment bewegt, bringt er mit seinen beidseitigen Graskämmen und der Mulchfunktion eine sehr gute Ausstattung mit. Auch die Mähergebnisse sind ordentlich, was den LM 3301E zu einem insgesamt gelungenen Elektro-Rasenmäher für kleine bis mittelgroße Gärten macht. Kleinere Komfort-Schwächen müssen Nutzer allerdings in Kauf nehmen: Der Rasenmäher ist relativ laut, neigt auf feuchtem Rasen zum Verstopfen und wird schnell hecklastig, wenn sich der Fangkorb füllt.
































- Mit Mulchfunktion
- Mit Rasenkamm
- Verstellbarer Holm (2 Stufen)
- Gute Mähleistung für kompakte Größe
- Zentrale Schnitthöhenverstellung in fünf Stufen
- Werkzeuglose Montage
- Gute Verarbeitung
- Laut (93 Dezibel)
- Neigt zu Verstopfungen
- Hecklastig bei vollem Fangkorb
FAQ
6. Leichtgewicht unter den Elektro-Rasenmähern: Gardena PowerMax 1100/32

Der Gardena PowerMax 1100/32 punktete als kompaktester Elektro-Rasenmäher im Test vor allem mit Wendigkeit und einer einfachen Handhabung. In kleinen, gut gepflegten Gärten spielt er seine Vorteile aus. Sobald das Gras wilder wird, gerät das Gardena-Modell schnell an seine Grenzen.
Wenngleich es sich bei Gardena um einen namhaften Hersteller handelt, entspricht die Verarbeitungsqualität eher Baumarkt-Niveau. Insgesamt ist der PowerMax 1100/32 solide verarbeitet, ein Gefühl von Hochwertigkeit tritt aber nicht auf. Die Erstmontage hat sich beim Gardena-Rasenmäher als etwas umständlich erwiesen. Das lag allerdings weniger am Gerät selbst, das nach wenigen Handgriffen einsatzbereit war, sondern eher am Fangkorb, der bei Gardena einen etwas weniger durchdachten Eindruck gemacht hat als es bei anderen Modellen der Fall war. Der Korb muss zunächst aus starren Kunststoffteilen zusammengesetzt werden, was sich im Test etwas fummeliger gestaltete als gewohnt. Auch die Passform wirkte nicht optimal, sodass das Einhängen teilweise recht umständlich war.
Der Gardena PowerMax 1100/32 arbeitet mit einer vergleichsweise niedrigen Leistungsaufnahme von 1.100 Watt. Die Schnittbreite beträgt lediglich 32 Zentimeter, wodurch deutlich wird, dass der Elektro-Rasenmäher primär für den Einsatz auf kleinen Rasenflächen ausgelegt ist. Die Schnitthöhe lässt sich wahlweise auf 20, 40 oder 60 Millimeter einstellen. Das ist eine eher spärliche Auswahl. Obendrein funktioniert die Einstellung nur dezentral – also separat für jede Achse. Der 30-Liter-Fangkorb ist zwar klein, wird dem ebenfalls kompakten Mäher aber gerecht. Auf eine Mulchfunktion müssen Gartenbesitzer bei dem kleinen Gardena-Rasenmäher ebenso verzichten wie auf Rasenkämme.
Im Praxiseinsatz zeigte sich recht schnell, dass der Gardena PowerMax 1100/32 nur für einfache Mähaufgaben zu empfehlen ist. Auf kurzen, trockenen und regelmäßig gepflegten Rasenflächen arbeitet der Mäher noch ordentlich. Auf einer wilden Wiese kommt er hingegen schnell an seine Grenzen. Der Schwachpunkt des Geräts ist sein Grasauswurf, der sich im Test als zu schmal und zu steil erwiesen hat. Das zeigte sich daran, dass der Auswurfkanal immer wieder verstopfte.
Auch die Mähergebnisse ließen zu wünschen übrig: Viele stehengebliebene Halme und ein insgesamt wenig ansprechendes Gesamtbild. Auf feuchtem Rasen kam dieses Problem noch stärker zum Tragen. Bei gepflegtem, trockenem und nicht zu langem Rasen war das Schnittbild hingegen in Ordnung und auch der Fangkorb verstopfte nicht. Für die Pflege eines regelmäßig gemähten Rasens könnte der Gardena PowerMax 1100/32 durchaus ausreichen. Spätestens beim ersten Mähen im Jahr, wenn das Gras etwas höher steht, dürften die Schwächen des Elektro-Mähers aber trotzdem ins Gewicht fallen.
In Sachen Handhabung sammelte der Gardena PowerMax 1100/32 einige Pluspunkte – vor allem durch sein geringes Gewicht von 7,5 Kilogramm, mit dem er sich präzise manövrieren und über den integrierten Tragegriff leicht transportieren lässt. In Verbindung mit dem gepolsterten Griff ist das Mähen mit dem Gardena-Modell sehr komfortabel, sofern nicht ständig ein verstopfter Auswurfkanal befreit werden muss. Beim Verstauen setzt sich der hohe Nutzungskomfort fort. Dank klappbarem Holm lässt sich der Rasenmäher auf ein sehr sparsames Packmaß von 35 x 65 x 110 Zentimeter zusammenfalten. Geschmälert wird die ansonsten sehr gute Handhabung nur durch die dezentrale Schnitthöhenverstellung und den Fangkorb, der sich als recht umständlich zu nutzen erwiesen hat.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Gardena PowerMax 1100/32 ist der kleinste sowie leichteste Rasenmäher im Test, bietet jedoch nur eine vergleichsweise geringe Motorleistung und neigt bei höher gewachsenem Gras rasch zum Verstopfen. Für Gartenbesitzer, die gezielt nach einem möglichst kompakten Rasenmäher suchen – eventuell aus Platzgründen und für einen möglichst leichten Transport – könnte er damit eine interessante Wahl sein. Voraussetzung ist jedoch, dass regelmäßig gemäht wird, sodass der Rasen nicht zu hoch wächst. Anderenfalls wird das Mähen mit dem kleinen Gardena-Modell nämlich zur Belastungsprobe.
















































- Leichtester Rasenmäher im Test (7,5 Kilogramm)
- Einfache Handhabung
- Gepolsterter Griff
- Werkzeuglose Montage
- Gute Verarbeitung
- Kabelzugentlastung
- Bei höherem Gras schnell überfordert
- Keine Mulchfunktion
- Kein Rasenkamm
- Kein verstellbarer Holm
- Nur drei Schnitthöhen
- Dezentrale Schnitthöhenverstellung
- Fangkorb umständlich zu handhaben
FAQ
7. Einfacher Elektro-Rasenmäher: FUXTEC FX-RME33

Der FUXTEC FX-RME33 ist ein solider Elektro-Rasenmäher aus der Kompaktklasse. Auf gepflegtem Rasen erzielt er gute Ergebnisse. Allerdings ist dem Mäher dabei anzumerken, dass er aus der unteren Preisklasse stammt. Dem Gerät fehlten nicht nur einige Komfort-Features, sondern es zeigte im Test auch im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität Luft nach oben.
Der erste Eindruck des FX-RME33 war eher durchwachsen. Während das Gerät zunächst noch einen guten Eindruck gemacht hat, zeigten sich bei genauerem Hinsehen gleich mehrere Mängel. Die Griffabzüge und die Starttaste wackelten leicht, die Räder hatten etwas Spiel und am Kunststoffgehäuse waren an der Unterseite kleinere Materialfehler zu sehen. Hinzu kommt, dass das linke Hinterrad im Test teilweise quietschte. Gravierende Mängel sind das zwar nicht, sie summieren sich jedoch zu einer nur „befriedigenden“ Bewertung der Verarbeitungsqualität, die im Test bei den wenigsten Modellen vergeben wurde.
Mit einer Leistung von 1.200 Watt ordnet sich der FUXTEC FX-RME33 ins untere Leistungsspektrum der getesteten Modelle ein. Das gleiche gilt für die Schnittbreite, die hier überschaubare 33 Zentimeter beträgt. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 20 und 60 Millimetern einstellen – allerdings nur in drei Stufen. Hinzu kommt, dass die Schnitthöhenverstellung beim FX-RME33 dezentral erfolgt. Sie muss also separat an Vorder- und Hinterachse vorgenommen werden. Der Fangkorb bietet Platz für 30 Liter Schnittgut. Das mag wenig erscheinen, ist gemäß Testerfahrung aber durchaus ausreichend für die geringe Schnittleistung. Eine Mulchfunktion bringt der FUXTEC-Rasenmäher nicht mit.
Im Praxistest hat sich der FUXTEC FX-RME33 wacker geschlagen. Kurzen Rasen mäht der Elektro-Rasenmäher gleichmäßig. Zwei Überfahrten sind für ein möglichst gutes Ergebnis zwar trotzdem zu empfehlen. Das war im Test aber bei fast allen Modellen so. Bei höherem Bewuchs kommt der kompakte Elektro-Rasenmäher aber deutlich schneller an seine Grenzen als Modelle mit größeren Leistungsreserven. Es blieben deutlich mehr Halme stehen, der Motor geriet sogar teilweise leicht ins Stocken. Kurzum: Für einen gepflegten Rasen ist der FX-RME33 geeignet, für eine wilde Wiese eher nicht. Positiv anzumerken ist, dass der Auswurfkanal gut funktioniert und im Test keinerlei Verstopfungen zu beseitigen waren.
Die Handhabung des FUXTEC FX-RME33 profitiert von den kompakten Ausmaßen und dem geringen Gewicht des Geräts. Der Rasenmäher ist sehr wendig und lässt sich mühelos tragen und schieben. Dank klappbarem Holm ist er auch platzsparend verstaubar. Etwas geschmälert wird die insgesamt gute Handhabung von der nicht gepolsterten Grifffläche und der dezentralen Schnitthöheneinstellung. Ein weiteres Manko ist die hohe Lautstärke: Obwohl sich der FX-RME33 ins untere Leistungssegment einordnet, zählte er mit einem gemessenen maximalen Geräuschpegel von 91,7 Dezibel zu den lautesten Modellen im Test.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der FUXTEC FX-RME33 ist ein Elektro-Rasenmäher für kleine Gärten, der auf gepflegtem Rasen ein gutes Ergebnis erzielt und dabei vor allem durch seine Wendigkeit und einfache Handhabung punktet. Damit konkurriert er im Test vor allem mit dem Gardena PowerMax 1100/32. Im Gesamtbild hat das Gardena-Modell die Nase vorn, weil es bei vergleichbarer Mähleistung noch eine Stufe kompakter ist. Für größere Rasenflächen, die auch mal etwas höher wachsen, sind jedoch beide Modelle nicht geeignet.




















































- Geringes Gewicht (9 Kilogramm)
- Werkzeuglose Montage
- Einfache Montage
- Gutes Schnittbild nur auf gepflegtem Rasen
- Verarbeitung nur befriedigend
- Kein gepolsterter Griff
- Keine Mulchfunktion
- Kein Rasenkamm
- Kein verstellbarer Holm
- Nur drei Schnitthöhen
- Dezentrale Schnitthöhenverstellung
- Füllstand des Fangkorbs schwer zu sehen
FAQ
7 beste Elektro-Rasenmäher aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Elektro-Rasenmäher getestet
Für den Test der Elektro-Rasenmäher stand eine große Grünfläche einer Mehrfamilienhaussiedlung zur Verfügung. Diese wurde etappenweise gepflegt, sodass die Rasenmäher unter nahezu identischen Bedingungen und bei unterschiedlichem Bewuchs getestet werden konnten. Im Vordergrund stand dabei die Mähleistung. Die besten Modelle hinterlassen bereits nach der ersten Überfahrt kaum ungeschnittene Halme, sodass meist keine zweite Überfahrt notwendig ist, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Im Test wurde auch überprüft, wie gut die Elektro-Mäher mit feuchtem oder hochgewachsenem Rasen zurechtkommen.

Der zweite Hauptaspekt des Tests war der allgemeine Nutzungskomfort. Dieser beginnt bereits bei der Erstmontage des Mähers und geht über die eigentliche Nutzung bis zum Transportieren und Verstauen. Die wichtigste Rolle spielt dabei das Gewicht. Doch auch der Griffholm oder Ausstattungsmerkmale wie eine zentrale Schnitthöhenverstellung oder eine Füllstandsanzeige am Fangkorb wirken sich auf den Nutzungskomfort aus. Darüber hinaus wurde im Test auch auf mögliche Auffälligkeiten beim Entleeren des Fangkorbs oder bei der Reinigung des Rasenmähers geachtet sowie die maximale Betriebslautstärke gemessen.
Neben der Mähleistung und der Handhabung sind auch die allgemeine Ausstattung und die Verarbeitungsqualität in die Testergebnisse eingeflossen. Die Motorleistung oder empfohlene Flächenleistung hatte hingegen keine unmittelbaren Auswirkungen auf die vergebenen Testnoten, da ein Elektro-Rasenmäher in erster Linie zur Rasenfläche passen muss, auf der er eingesetzt wird, weshalb ein kompakter Rasenmäher nicht automatisch schlechter bewertet wurde als ein größeres Modell..
Fazit des Tests der Elektro-Rasenmäher
Keiner der sieben Elektro-Rasenmäher ist im Test durchgefallen. Wie sich gezeigt hat, eignet sich allerdings trotzdem kein Rasenmäher für jede Rasenfläche. Ein großes Modell wie der Einhell GC-EM 1742 ist auf kleinen Flächen überdimensioniert, dadurch unnötig sperrig in der Handhabung und mit höheren Betriebskosten verbunden. Ein kleiner und günstiger Elektro-Rasenmäher wie der FUXTEC FX-RME33 stößt auf großen oder stark bewachsenen Grünflächen hingegen schnell an seine Grenzen.

Das beste Ergebnis erzielte im Test der Bosch UniversalRotak 34-405. Für kleine bis mittelgroße Flächen bietet er das beste Gesamtpaket – mit sehr guten Mähergebnissen auch an Rasenkanten, bequemer Handhabung und guter Ausstattung. Auf großen Flächen ist der leistungsstarke Einhell GC-EM 1742 mit 42 Zentimetern Schnittbreite hingegen die bessere Wahl. Unter den getesteten Modellen bietet er das beste Verhältnis aus Flächenleistung und Nutzungskomfort.
Als bester Elektro-Rasenmäher zum Mulchen hat sich der Stiga Combi 340c herausgestellt. Für wilde Wiesen eignet sich der 1.800 Watt starke HECHT 1844 mit flexibler Schnitthöhenverstellung am besten. Durchwachsene Ergebnisse haben die Modelle Gardena PowerMax 1100/32 und FUXTEC FX-RME33 erzielt. Bei beiden handelt es sich um kompakte Elektro-Mäher für Kleingärten, die bei hohem oder feuchtem Gras allerdings schnell überfordert waren. Auf gut gepflegten, kleinen Grünflächen können die beiden Modelle aber trotzdem interessant sein – vor allem, wenn Wendigkeit und kompaktes Verstauen im Vordergrund steht.
Was ist ein Elektro-Rasenmäher?
Ein Elektro-Rasenmäher nutzt einen Elektromotor, um das Schneidwerk anzutreiben. Die Stromversorgung erfolgt über ein Kabel direkt an der 230-Volt-Haushaltssteckdose. Gegenüber Akku-Rasenmähern bieten kabelgebundene Modelle meist mehr Leistung. Gerade bei dichtem oder höherem Gras spielen sie ihre Vorteile aus, während die Kapazität eines integrierten Akkus häufig nur für kleinere Rasenflächen ausreicht.
Wie funktioniert ein Elektro-Rasenmäher?
Elektro-Rasenmäher arbeiten nach dem Prinzip des Sichelmähers. Die Grashalme werden dabei nicht wie mit einer Schere abgeschnitten, sondern mit hoher Geschwindigkeit durch ein rotierendes Messer abgeschnitten. Im Inneren des Mähgehäuses rotiert ein Messer parallel zum Boden mit hoher Geschwindigkeit. Die scharfen Schnittkanten treffen die Halme und schneiden sie sauber ab.
Zusätzlich erzeugt das rotierende Messer einen kräftigen Luftstrom. Dieser transportiert das Schnittgut direkt in den Fangkorb, sodass das Schnittgut direkt im Fangkorb gesammelt wird.
Vorteile und Nachteile des Elektro-Rasenmähers
Elektro-Rasenmäher kommen je nach Motorleistung auch mit dichtem und höherem Graswuchs zuverlässig zurecht. Anders als bei Akku- oder Benzinmodellen ist die Einsatzdauer nicht durch einen leeren Akku oder Tank begrenzt. Solange eine Stromversorgung vorhanden ist, kann ohne Unterbrechung gearbeitet werden.
Im Vergleich zu Benzin-Rasenmähern arbeiten Elektromodelle deutlich leiser. Zudem entstehen keine lokalen Emissionen. Auch beim Wartungsaufwand zeigen sich Vorteile: Elektro-Rasenmäher gelten als pflegeleicht, langlebig und vergleichsweise unkompliziert im Alltag.
Der größte Nachteil bleibt allerdings das Stromkabel. Neben einem erreichbaren Stromanschluss wird häufig zusätzlich ein Verlängerungskabel benötigt. Vor allem auf größeren Grundstücken oder in verwinkelten Gärten mit Bäumen, Büschen, Gartenmöbeln oder Hochbeeten kann das Kabel beim Mähen schnell störend werden. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile:
- Pflegeleicht
- Wartungsarm
- Preisgünstig
- Langlebig
- Keine zeitliche Begrenzung beim Mähen
- Leiser als Benzin-Rasenmäher
- Im Betrieb lokal emissionsfrei und meist umweltfreundlicher als Benzin-Rasenmäher
- Meist ein Leichtgewicht und handlich
- Gute Manövrierfähigkeit in verwinkelten Gärten
- In unterschiedlicher Schnittbreite erhältlich
- Stromanschluss erforderlich
- Verlängerungskabel notwendig
- Kabel kann hinderlich sein
- Auf großen Grundstücken durch das Kabel weniger komfortabel
Für wen eignet sich ein Elektro-Rasenmäher?
Ob ein kabelgebundener Elektro-Rasenmäher die passende Wahl für den eigenen Garten ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Besonders unter folgenden Voraussetzungen spielen die Geräte ihre Stärken aus:
- Ein Stromanschluss befindet sich in der Nähe der Rasenfläche.
- Die Grünfläche ist maximal 1.000 Quadratmeter groß. Besonders gut eignen sich Elektro-Rasenmäher für Flächen bis etwa 500 Quadratmeter.
- Die Rasenfläche enthält möglichst wenige Hindernisse wie Bäume, Büsche, Teiche, Zäune, Hochbeete, Gewächshäuser oder Gartenmöbel. Mit jedem zusätzlichen Hindernis steigt der Aufwand beim Umgang mit dem Kabel.
- Für besonders anspruchsvolle Zierrasenflächen werden häufig Spindelmäher bevorzugt.
Für viele klassische Hausgärten erweist sich ein Elektro-Rasenmäher damit als praktische und wirtschaftliche Lösung. Falls die örtlichen Gegebenheiten gegen ein kabelgebundenes Modell sprechen, stehen im Handel zahlreiche Alternativen zur Auswahl.
Welche Arten von Rasenmähern gibt es?
Für das Mähen heimischer Grünflächen kommen grundsätzlich zwei verschiedene Bauarten infrage:
- Sichelmäher
- Spindelmäher
In der Landwirtschaft sowie im professionellen Garten- und Landschaftsbau kommen darüber hinaus häufig Balkenmäher zum Einsatz.
Bei nahezu allen motorisierten Rasenmähern für Privatgärten handelt es sich allerdings um Sichelmäher mit rotierendem Sichelmesser. Dabei spielt die Art des Antriebs keine Rolle: Sowohl klassische Benzin-Rasenmäher als auch Akku- und Elektro-Rasenmäher arbeiten nach demselben Prinzip. Motorisierte Spindelmäher werden dagegen vor allem für große Zierrasenflächen, Parks, botanische Gärten, Golfplätze oder Fußballfelder eingesetzt. Viele professionelle Modelle arbeiten mit Verbrennungs- oder Akkuantrieb. Für Privatgärten sind Spindelmäher überwiegend als klassische Handrasenmäher erhältlich.
So funktioniert der Spindelmäher
Im Gegensatz zum Sichelmäher werden die Grashalme beim Spindelmäher nicht abgeschlagen, sondern sauber geschnitten. Das Prinzip ähnelt einer Schere. Der Spindelmäher verfügt über ein feststehendes Untermesser sowie eine rotierende Spindel mit mehreren Messern. Dreht sich die Spindel, gelangen die Halme zwischen die Messer und werden präzise abgeschnitten. Das Ergebnis ist ein besonders sauberes und gleichmäßiges Schnittbild ohne ausgefranste Halme. Deshalb kommen Spindelmäher bevorzugt bei Zierrasenflächen zum Einsatz. In Deutschland werden sie vor allem als Handrasenmäher für kleinere Gärten angeboten.
Nähere Informationen zu den Vor- und Nachteilen von Sichel- und Spindelmähern gibt es im folgenden Video:
Elektro-Rasenmäher mit Kabel oder Akku: Was sind die Vor- und Nachteile?
Elektro-Rasenmäher sind sowohl als kabelgebundene Variante als auch mit Akku erhältlich. Kabelmodelle gelten häufig als leistungsstärker und dauerhaft zuverlässig, während Akku-Rasenmäher vor allem beim Komfort punkten. Welche Variante sinnvoller ist, hängt unter anderem von der Gartengröße, dem vorhandenen Stromanschluss und den persönlichen Anforderungen an Bewegungsfreiheit und Leistung ab.
Elektro-Rasenmäher mit Kabel
Kabelgebundene Elektro-Rasenmäher sind meist günstiger, leichter und jederzeit einsatzbereit, solange eine Steckdose erreichbar ist. Vor allem in kleinen bis mittelgroßen Gärten bieten sie eine praktische Lösung, weil keine Ladepausen nötig sind und die Leistung konstant bleibt. Im Alltag zeigt sich jedoch auch der größte Nachteil: Das Kabel muss während des Mähens ständig berücksichtigt werden, darf sich nicht verfangen und darf nicht in die Nähe des Messers geraten. Auf verwinkelten Grundstücken mit Beeten, Bäumen oder Gartenmöbeln kann das schnell lästig werden.
- Meist günstiger in der Anschaffung
- Konstante Leistung ohne Ladepause
- Geringes Gewicht
- Keine Akkupflege und kein Akkutausch nötig
- Stromanschluss und Verlängerungskabel erforderlich
- Eingeschränkte Bewegungsfreiheit
- Weniger komfortabel bei verwinkelten Grundstücken
- Nicht ideal für weit entfernte Rasenflächen
Akku-Rasenmäher
Akku-Rasenmäher bieten deutlich mehr Bewegungsfreiheit und erleichtern die Arbeit besonders in verwinkelten Gärten. Ohne Kabel fällt das Rangieren einfacher aus und das Risiko, versehentlich das Stromkabel zu überfahren, entfällt vollständig. Dafür müssen Nutzer mit einer begrenzten Laufzeit rechnen. Je nach Akkukapazität und Rasenfläche können Ladepausen notwendig werden. Zudem liegen Akku-Modelle preislich häufig über vergleichbaren Kabel-Rasenmähern und ein verschlissener Akku kann später zusätzliche Kosten verursachen.
- Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit
- Auch in verwinkelten Gärten komfortabel zu nutzen
- Kein Risiko, das Kabel zu überfahren
- Begrenzte Laufzeit pro Akkuladung – eventuell Zwangspausen
- Meist teurer als Kabelmodelle
- Akkualterung kann später Zusatzkosten verursachen
Welcher Elektro-Rasenmäher eignet sich für welche Gartengröße?
Bei Elektro-Rasenmähern gilt grundsätzlich: Mit wachsender Rasenfläche wird eine größere Schnittbreite zunehmend wichtiger. Für kleine Stadtgärten reichen kompakte und besonders wendige Modelle aus, die sich problemlos zwischen Beeten, Gartenmöbeln oder Bäumen manövrieren lassen. Auf größeren Flächen spart eine größere Schnittbreite dagegen spürbar Zeit und reduziert den Arbeitsaufwand.
| Gartengröße | Empfohlene Schnittbreite |
|---|---|
| Bis 150 Quadratmeter | 30 bis 34 Zentimeter |
| 150 bis 300 Quadratmeter | 32 bis 38 Zentimeter |
| 300 bis 500 Quadratmeter | 37 bis 42 Zentimeter |
| 500 bis 700 Quadratmeter | 40 bis 46 Zentimeter |
| Über 700 Quadratmeter | Ab 46 Zentimeter |
Für kleinere Rasenflächen sind kompakte Elektro-Rasenmäher oft die sinnvollste Wahl. Sie lassen sich leicht bewegen und nach dem Mähen platzsparend in der Garage oder dem Schuppen verstauen. Bei mittelgroßen Grundstücken empfiehlt sich eine größere Schnittbreite, damit das Mähen nicht unnötig lange dauert. Ab etwa 300 Quadratmetern zahlt sich zusätzlich ein größerer Fangkorb aus. Dadurch sind weniger Unterbrechungen nötig und das Arbeiten fällt deutlich komfortabler aus.
Internet versus Fachhandel: Wo lohnt sich der Kauf eines Elektro-Rasenmähers?
Im stationären Handel gelten Baumärkte und Gartenfachgeschäfte als klassische Anlaufstellen für den Kauf eines Elektro-Rasenmähers. Der größte Vorteil liegt in der persönlichen Beratung. Zudem lassen sich Verarbeitung, Größe, Gewicht und Handhabung direkt vor Ort beurteilen. Die Auswahl fällt im Laden allerdings häufig begrenzter aus und ein umfassender Preisvergleich ist oft nur eingeschränkt möglich.
Online-Shops bieten dagegen meist eine deutlich größere Auswahl. Elektro-Rasenmäher lassen sich bequem nach Leistung, Schnittbreite, Ausstattung und Preis filtern und vergleichen. Zusätzlich liefern Kundenbewertungen häufig hilfreiche Hinweise zur Lautstärke, Bedienung oder Haltbarkeit. Auch preislich liegen viele Modelle im Internet etwas unter dem Niveau des Fachhandels. Wer die eigenen Anforderungen bereits kennt, findet online häufig das attraktivere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Was kostet ein Elektro-Rasenmäher?
Die Preise für Elektro-Rasenmäher hängen vor allem von Größe, Leistung und Ausstattung ab. Einfache Modelle sind bereits für mittlere zweistellige Beträge erhältlich. Für leistungsstärkere oder umfangreich ausgestattete Geräte steigen die Kosten entsprechend an. Grundsätzlich lassen sich Elektro-Rasenmäher in folgende Preisbereiche einteilen:
- Elektro-Rasenmäher aus der unteren Preisklasse: 50 bis 80 Euro
- Elektro-Rasenmäher aus der mittleren Preisklasse: 80 bis 130 Euro
- Elektro-Rasenmäher aus der oberen Preisklasse: ab 130 Euro
Was gibt es beim Kauf eines Elektro-Rasenmähers zu beachten?
Rasenmähen zählt für viele Gartenbesitzer nicht gerade zu den beliebtesten Aufgaben. Gerade im Sommer fällt die Arbeit regelmäßig an und lässt sich nur begrenzt verschieben, bevor aus dem gepflegten Rasen schnell eine wilde Wiese wird. Umso wichtiger ist die Wahl des passenden Elektro-Rasenmähers. Ein passend ausgewähltes Modell kann den Arbeitsaufwand deutlich reduzieren, während ein ungeeignetes Modell den Arbeitsaufwand erhöhen kann. Beim Kauf sollte deshalb besonders auf folgende Kriterien geachtet werden:
- Leistung
- Schnittbreite
- Flächenkapazität
- Schnitthöhe
- Grasfangkorb
- Lautstärke
- Ausstattungsmerkmale und Extras
Leistung
Die Leistung eines Elektro-Rasenmähers steht unter anderem im direkten Verhältnis zur Schnittbreite. Je größer die Schnittbreite ausfällt, desto mehr Gras muss in einem Arbeitsgang geschnitten werden und desto höher sollte die Motorleistung sein. Auch die Häufigkeit des Mähens sowie die Art des Bewuchses spielen eine wichtige Rolle. Wird der Rasen selten gemäht oder ist das Gras besonders dicht und hoch, muss der Mäher deutlich mehr leisten.
Ein Elektro-Rasenmäher für einen Zierrasen, der 1- bis 2-mal pro Woche auf etwa 2 Zentimeter gekürzt wird, benötigt deutlich weniger Leistungsreserven als ein Gerät, das sich nur alle 2 oder 3 Wochen durch hohes und kräftiges Gras arbeiten muss.
Bei einer Schnittbreite zwischen 30 und 40 Zentimetern kann bei regelmäßigem Mähen bereits eine Leistung von 1.000 Watt ausreichen. Modelle mit größerer Schnittbreite sollten dagegen mindestens 1.500 Watt bieten. Die meisten Elektro-Rasenmäher bewegen sich im Bereich zwischen 1.000 und 1.800 Watt. Wer noch mehr Leistung benötigt, sollte eher zu einem Benzin-Rasenmäher greifen.
Schnittbreite
Die Schnittbreite sollte immer zur Größe der Rasenfläche passen. Grundsätzlich gilt: Je größer der Garten, desto breiter sollte das Schneidwerk sein. Für kleine Flächen bis etwa 100 Quadratmeter reicht meist eine Schnittbreite von bis zu 35 Zentimetern aus. Bei Rasenflächen bis 400 Quadratmeter empfiehlt sich eine Schnittbreite von rund 40 Zentimetern. Für noch größere Grundstücke sind Modelle mit etwa 45 Zentimetern Schnittbreite sinnvoll.
Flächenkapazität
Die Flächenkapazität ergibt sich in erster Linie aus der Schnittbreite. Eine Rasenfläche mit 600 Quadratmetern lässt sich mit einem Mäher, der 45 Zentimeter Schnittbreite bietet, deutlich schneller bearbeiten als mit einem Modell mit nur 32 Zentimetern. Zusätzlich sollte der Abstand zwischen Stromquelle und Rasenfläche berücksichtigt werden. Das Stromkabel eines Elektro-Rasenmähers sollte möglichst nicht länger als 50 Meter sein. Deshalb empfiehlt sich ein maximaler Abstand von etwa 45 Metern zur Steckdose.
Schnitthöhe
Für einen klassischen Nutzrasen reichen meist einfache Möglichkeiten zur Schnitthöhenverstellung aus. Häufig genügt bereits eine 3-stufige Einstellung zwischen 20 und 60 Millimetern. Wer dagegen besonderen Wert auf einen gepflegten Zierrasen oder Schattenrasen legt, sollte auf möglichst flexible Einstellmöglichkeiten achten. Besonders praktisch ist eine zentrale Schnitthöhenverstellung, wenn die Höhe regelmäßig angepasst werden soll.
Größe und Gewicht des Elektro-Rasenmähers
Je kleiner und leichter ein Elektro-Rasenmäher ausfällt, desto einfacher lässt er sich manövrieren, transportieren und verstauen. Gerade in verwinkelten Gärten mit engen Wegen oder schmalen Durchgängen zahlt sich ein kompaktes Modell aus. Wer den Rasenmäher regelmäßig transportieren will, etwa für den Schrebergarten oder den Campingplatz, sollte zusätzlich auf ein möglichst geringes Gewicht achten. Ein klappbarer Holm erleichtert die platzsparende Lagerung und den Transport im Kofferraum deutlich.
Grasfangkorb
Das Volumen des Grasfangkorbs sollte zur Schnittbreite des Rasenmähers passen. Mit zunehmender Schnittbreite fällt schließlich auch mehr Rasenschnitt an. Ist der Fangkorb zu klein, muss er häufiger geleert werden und die Arbeit dauert entsprechend länger. Praktisch ist eine Füllstandsanzeige, die rechtzeitig signalisiert, wann der Korb geleert werden sollte. Fangkörbe aus Nylon oder anderen textilen Materialien sowie klappbare Fangboxen erleichtern zusätzlich die platzsparende Lagerung.
Lautstärke
Ein Elektro-Rasenmäher arbeitet deutlich leiser als ein Modell mit Verbrennungsmotor. Je geringer die Lautstärke ausfällt, desto angenehmer wird das Mähen sowohl für Gartenbesitzer als auch für Nachbarn. Die Lautstärke sollte möglichst unter 96 Dezibel liegen. Besonders leise Modelle erreichen Werte von etwa 75 Dezibel. Ab wann ein Gehörschutz sinnvoll ist und worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte, kann hier nachgelesen werden.
Das folgende Video zeigt die Lautstärke und Mähleistung eines Elektro-Rasenmähers von Makita mit einer angegebenen Betriebslautstärke von 83 Dezibel:
Ausstattungsmerkmale und Extras
Wer das Rasenmähen möglichst komfortabel gestalten will, sollte beim Kauf eines Elektro-Rasenmähers auch auf zusätzliche Funktionen und praktische Extras achten. Besonders hilfreich ist ein Radantrieb, weil der Mäher dadurch nicht mehr mit voller Kraft geschoben werden muss. Auch ein ergonomischer Softgrip und ein höhenverstellbarer Holm verbessern den Bedienkomfort deutlich und sorgen für ein angenehmeres Arbeiten.

Wer den Rasen gleichzeitig pflegen und sich das Entleeren des Fangkorbs sparen will, trifft mit einem Elektro-Rasenmäher mit Mulchfunktion eine sinnvolle Wahl. Dabei wird das geschnittene Gras fein zerkleinert und als natürlicher Dünger auf dem Rasen verteilt. Einige Geräte werden bereits mit passendem Mulchkit geliefert, bei anderen Modellen muss es separat bestellt werden. Allerdings bietet nicht jeder Hersteller ein entsprechendes Zubehör an. Ebenfalls praktisch im Alltag können Rasenkämme oder eine zusätzliche Laubsammel-Funktion sein.
Welche Hersteller und Marken von Elektro-Rasenmähern gibt es?
Elektro-Rasenmäher werden von zahlreichen Herstellern angeboten. Zu den bekanntesten Marken gehören:
- Bosch
- Einhell
- Gardena
- Grizzly
- Makita
- Hecht
- WOLF-Garten
Wartung und Pflege des Elektro-Rasenmähers
Im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor gilt ein Elektromotor als deutlich wartungsärmer. Ganz ohne Pflege kommt jedoch auch ein Elektro-Rasenmäher nicht aus. Nach jedem Mähen sollte das Gerät gründlich gereinigt werden. Bleiben Gras- oder Pflanzenreste am Gerät haften, beginnen diese zu vergären. Die entstehenden Gärungssäfte können Kunststoffteile angreifen und zusätzlich die Schärfe der Messer beeinträchtigen.
Für die Reinigung eignet sich eine Bürste mit festen Borsten. Vor dem Reinigen des Messers oder des Mähgehäuses sollte unbedingt der Netzstecker gezogen werden. Auf den Einsatz eines Wasserschlauchs oder Hochdruckreinigers sollte verzichtet werden, um die Elektrik des Geräts nicht zu beschädigen.
Wie lassen sich die Messer eines Elektro-Rasenmähers schärfen?
Zu den wichtigsten Wartungsarbeiten gehört das regelmäßige Schärfen der Messer. Stumpfe Klingen reißen die Grashalme eher ab, statt sie sauber zu schneiden. Dadurch können die Halme ausfransen und der Rasen wirkt schnell vergilbt oder grau.
Die Messer sollten etwa einmal jährlich geschärft werden. Ein sinnvoller Zeitpunkt dafür ist der Herbst, bevor der Rasenmäher über den Winter eingelagert wird. So steht das Gerät im Frühjahr direkt wieder einsatzbereit zur Verfügung. Wer über handwerkliches Geschick und das passende Werkzeug verfügt, kann die Messer selbst schärfen. Benötigt werden dafür unter anderem ein Schraubstock sowie Feilen in verschiedenen Größen.
Wer sich die Arbeit sparen will, kann den Elektro-Rasenmäher zur Wartung in eine Fachwerkstatt bringen. Falls kein Service in der Nähe verfügbar ist, lässt sich häufig auch nur das Messer einschicken. Viele Hersteller bieten zusätzlich passende Ersatzmesser an. Weitere Informationen zum Schärfen von Rasenmäherklingen finden sich hier.
Wie sollte ein Elektro-Rasenmäher gelagert werden?
Zur langfristigen Pflege gehört auch ein geeigneter Lagerplatz. Ein Elektro-Rasenmäher sollte nicht dauerhaft ungeschützt im Freien stehen, wo Regen und Feuchtigkeit auf das Gerät einwirken können. Besser geeignet sind trockene Plätze in der Garage oder im Gartenhaus. Kleine und leichte Modelle mit Tragegriff lassen sich zusätzlich problemlos im Keller lagern.
Wer den Elektro-Rasenmäher in einem Schuppen oder einer unbeheizten Garage lagern möchte, sollte außerdem auf eine wintergerechte Aufbewahrung achten. Worauf dabei geachtet werden sollte, zeigt das folgende Video:
Die Alternativen zum Elektro-Rasenmäher
Wie Elektro-Rasenmäher besitzen auch andere Rasenmäher-Arten jeweils eigene Vor- und Nachteile. Je nach Grundstück, Rasenfläche und persönlichen Anforderungen können alternative Antriebsarten besser geeignet sein.
Benzin-Rasenmäher
Benzin-Rasenmäher eignen sich besonders für große Rasenflächen. Sie bieten eine hohe Motorleistung, kommen problemlos mit dichtem oder hohem Bewuchs zurecht und mähen auch feuchtes Gras zuverlässig. Im Vergleich zu Elektro-Rasenmähern fallen sie allerdings meist größer und schwerer aus. Dadurch sind sie weniger wendig und schwieriger zu transportieren. Zusätzlich benötigen Verbrennungsmotoren deutlich mehr Wartung. Bei Online-Händlern sind viele Modelle zudem etwas günstiger als im stationären Fachhandel.
Wer sich das regelmäßige Rasenmähen komplett ersparen möchte, kann die Arbeit einem Mähroboter überlassen. Die Geräte mähen den Rasen selbstständig und tragen häufig sogar zu einem gesunden Wachstum bei. Da Mähroboter meist täglich unterwegs sind, werden die Halme nur minimal gekürzt. Das feine Schnittgut bleibt anschließend als natürlicher Dünger auf der Rasenfläche liegen.
Allerdings haben Mähroboter auch Nachteile. Im Vergleich zu klassischen Rasenmähern fallen die Anschaffungskosten deutlich höher aus. Zudem können die Geräte für Wildtiere wie Igel oder Maulwürfe gefährlich werden. Auch Unfälle mit spielenden Kindern oder Haustieren lassen sich nicht vollständig ausschließen.
Handrasenmäher
Handrasenmäher arbeiten leise, umweltfreundlich und vergleichsweise günstig. Da sie nach dem Prinzip eines Spindelmähers funktionieren, erzeugen sie ein besonders sauberes Schnittbild. Allerdings erfolgt der Antrieb ausschließlich per Muskelkraft. Dadurch wird das Mähen mit zunehmender Fläche schnell anstrengend. Handrasenmäher eignen sich deshalb in erster Linie für kleinere Gärten.
FAQ – Fragen und Antworten rund um den Elektro-Rasenmäher
Welcher ist der beste Elektro-Rasenmäher?
Der beste Elektro-Rasenmäher ist immer das Modell, das den eigenen Anforderungen am besten entspricht und hinsichtlich Leistung sowie Schnittbreite optimal zur jeweiligen Rasenfläche passt.
Besser Elektro- oder Benzin-Rasenmäher?
Ob ein Elektro- oder Benzin-Rasenmäher besser geeignet ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Varianten besitzen eigene Vor- und Nachteile. Elektro-Rasenmäher arbeiten leiser, umweltfreundlicher und sind häufig leichter sowie wendiger als Benzinmodelle. Dafür benötigen sie einen Stromanschluss und das Kabel kann je nach Grundstück störend sein. Welche Lösung besser passt, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den persönlichen Ansprüchen ab.
Welches Kabel benötigt ein Elektro-Rasenmäher?
Für den Betrieb eines Elektro-Rasenmähers wird in der Regel ein Verlängerungskabel benötigt. Dieses sollte möglichst nicht länger als 50 Meter sein. Idealerweise orientiert sich die Länge direkt an der Größe der Rasenfläche, damit kein unnötig langes Kabel über den Garten geführt werden muss. Zusätzlich sollte das Kabel ausdrücklich für den Außeneinsatz geeignet sein.
Welche Leistung sollte ein Elektro-Rasenmäher haben?
Die Leistung eines Elektro-Rasenmähers sollte sich idealerweise im Bereich zwischen 1.000 und 1.800 Watt bewegen.
Lässt sich ein Elektro-Rasenmäher per Knopfdruck starten?
Elektro-Rasenmäher verfügen in der Regel über eine Zwei-Punkt-Sicherheitsschaltung. Dabei muss mit einer Hand ein Knopf gedrückt werden, während gleichzeitig mit der anderen Hand ein Bügel oder Hebel betätigt wird. Dieses System verhindert ein versehentliches Einschalten des Geräts.
Welche Vorteile bietet das Mulchen?
Beim Mulchen wird das Schnittgut nicht im Fangkorb gesammelt, sondern vom Schneidwerk fein zerkleinert und anschließend direkt auf dem Rasen verteilt. Dort dient es als natürlicher Dünger. Dadurch kann häufig auf zusätzliche Düngergaben verzichtet werden. Gleichzeitig entfällt das Entleeren des Fangkorbs und auch die Entsorgung des Rasenschnitts wird überflüssig.
Kann mit jedem Rasenmäher gemulcht werden?
Mulchen ist meist nur mit speziellen Mulchmähern möglich. Einige Rasenmäher lassen sich allerdings mit einem passenden Mulchkit nachrüsten.
Wie oft muss der Rasen gemäht werden?
Die Wachstumsperiode des Rasens beginnt meist im März oder April und endet im Oktober. Der genaue Zeitraum hängt von den Temperaturen ab. Während dieser Zeit sollte der Rasen idealerweise jede Woche gemäht werden.
Auf welche Höhe sollte der Rasen gemäht werden?
Die optimale Schnitthöhe richtet sich nach der jeweiligen Rasenart. Ein Zierrasen sollte auf etwa 2 bis 3 Zentimeter gekürzt werden. Gebrauchs- oder Spielrasen, wie er in den meisten Hausgärten vorkommt, sollte etwa 3 bis 5 Zentimeter hoch bleiben. Schattenrasen benötigt dagegen eine Länge zwischen 6 und 8 Zentimetern.
Wichtig ist außerdem, den Rasen niemals um mehr als ein Drittel seiner Länge zu kürzen. Ist das Gras nach einem Urlaub besonders hoch gewachsen, empfiehlt sich das Mähen in zwei Etappen. Was beim Mähen von langem Gras zusätzlich beachtet werden sollte, erklärt das folgende Video:
Das Rasenmähen ist ausschließlich außerhalb der gesetzlichen Ruhezeiten erlaubt. An Sonn- und Feiertagen darf grundsätzlich nicht gemäht werden. An Werktagen ist das Mähen zwischen 7 Uhr und 20 Uhr erlaubt. Besonders laute Geräte dürfen vielerorts nur zwischen 9 Uhr und 13 Uhr sowie zwischen 15 Uhr und 19 Uhr genutzt werden. Je nach Gemeinde können jedoch abweichende Regelungen gelten. Mähroboter und Handrasenmäher sind davon in der Regel ausgenommen, da sie deutlich leiser arbeiten.
Gibt es einen Elektro-Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest?
Zuletzt hat sich die Stiftung Warentest im März 2023 ausführlich mit Rasenmähern beschäftigt. Getestet wurden 12 neue Geräte, wodurch die Datenbank der Verbraucherorganisation inzwischen insgesamt 27 Modelle umfasst. Darunter befanden sich 21 Akku-Rasenmäher sowie 6 kabelgebundene Modelle. Vertreten waren bekannte Marken wie Einhell, Gardena, Bosch, Stihl und Makita. Die Bewertungen reichten von „Gut“ bis „Mangelhaft“. Alle Details zum Test finden sich unter diesem Link.
Ein weiterer Rasenmäher-Test stammt aus dem Jahr 2016 von der schwedischen Verbraucherorganisation Råd & Rön. Damals wurden 17 Modelle mit unterschiedlichen Antriebsarten geprüft. Als Testsieger unter den kabelgebundenen Elektro-Rasenmähern setzte sich ein PowerMax-Modell von GARDENA durch. Die Meldung der Stiftung Warentest zu diesem Test findet sich hier. Ebenfalls interessant könnte der Test von 16 Mährobotern sein, den die Stiftung Warentest im März 2024 aktualisiert hat. Die Ergebnisse sind hier abrufbar.
Hat Öko-Test einen Elektro-Rasenmäher-Test mit Vergleichssieger durchgeführt?
Der letzte Elektro-Rasenmäher-Test von Öko-Test stammt aus dem Jahr 2009. Neben 3 Handrasenmähern wurden damals 10 Elektro-Rasenmäher geprüft. Testsieger wurde der Bosch Rotak 37 mit der Bewertung „Gut“. Weitere 3 Elektro-Rasenmäher erhielten ebenfalls die Note „Gut“, 5 Modelle schnitten mit „Befriedigend“ ab und ein Gerät fiel mit „Mangelhaft“ durch. Aufgrund des Alters ist der Test heute allerdings nur noch eingeschränkt aussagekräftig. Wer sich dennoch dafür interessiert, findet ihn hier.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Elektro-Rasenmäher sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- test.de
- test.de
- oekotest.de
- t-online.de
- haushaltstipps.net
- test.de
- selbst.de
- plantopedia.de
- mein-schoener-garten.de
- mein-schoener-garten.de
- arbeitsrechte.de
- test.de
- rasendoktor.de
- praxistipps.focus.de
- egopowerplus.de
- bgbau-medien.de
- stromverbrauchinfo.de
Finden Sie den besten Elektro-Rasenmäher – die Testergebnisse 2026 von tipps.de im Überblick
| Rang | Produkt | Datum | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1: Sehr gut (1,2) | Bosch UniversalRotak 34-405 Elektro-Rasenmäher ⭐️ | 04/2026 | 123,01€1 | Zum Angebot* |
| Platz 2: Sehr gut (1,4) | Einhell GC-EM 1742 Elektro-Rasenmäher | 04/2026 | 124,99€1 | Zum Angebot* |
| Platz 3: Gut (1,7) | Stiga COMBI 340c Elektro-Rasenmäher | 05/2026 | 149,00€1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Gut (1,8) | Hecht 1844 Elektro-Rasenmäher | 04/2026 | 118,99€1 | Zum Angebot* |
| Platz 5: Gut (1,9) | Hyundai LM 3301 Elektro-Rasenmäher | 04/2026 | 85,00€1 | Zum Angebot* |
| Platz 6: Gut (2,0) | Gardena PowerMax 1100/32 Elektro-Rasenmäher | 04/2026 | 84,99€1 | Zum Angebot* |






