Die 8 besten Staubsauger mit Beutel im Test inklusive Testsieger 2026
Für den folgenden Test wurden 6 aktuell im Handel erhältliche Staubsauger mit Beutel gründlich unter die Lupe genommen. Außerdem enthält der Test und Vergleich zwei Werbeplatzierungen, sodass insgesamt 8 Bodenstaubsauger mit Beutel vorgestellt werden. Die Staubsauger mussten unter anderem in Haushalten mit Kindern und Haustieren ihr Können unter Beweis stellen. Getestet wurden sie auf Hartböden sowie Teppichen und Polstern. Der Alltagstest wurde über einen Zeitraum von mehreren Wochen vorgenommen. Zusätzlich wurden die technischen Daten, die Verbrauchswerte und die Ausstattung der Geräte verglichen.
Testsieger mit dem besten Gesamtpaket wurde der AEG VX9-2-ÖKO Staubsauger mit Beutel, der nicht zuletzt durch seine Nachhaltigkeit überzeugte. Ebenfalls gut abgeschnitten hat der Bosch BGB75X494 Serie 8 Staubsauger mit Beutel, der mit 15 Metern den größten Aktionsradius im Test bot. Der Thomas Pet and Family Aqua+ Staub- und Waschsauger konnte sich als bester Staubsauger mit Beutel für Haushalte mit Tierhaltung behaupten.
Im Anschluss an die ausführlichen Testergebnisse folgt ein informativer Ratgeber zum Thema Staubsauger mit Beutel. Er enthält eine umfassende Kaufberatung und viele nützliche Informationen über Bodenstaubsauger mit Beutel. Abschließend informiert der Ratgeber über die Testergebnisse der Stiftung Warentest und anderer unabhängiger Testinstitute, die Bodenstaubsauger mit Beutel getestet haben.
tipps.de empfiehlt diese Staubsauger mit Beutel

"Tipps.de Testsieger"

"Staubsauger mit dem größten Aktionsradius"

"Bester Staubsauger für Haushalte mit Tierhaltung"
1. Philips Series 3000 Performer Compact XD3110/09 Staubsauger mit Beutel und 900-Watt-Motor
Der Philips Series 3000 Performer Compact XD3110/09 Staubsauger mit Beutel setzt nach Angaben des Herstellers auf die revolutionäre „AirflowMax“-Technik, welche Kapazität und Luftstrom mit einem speziellen Staubbeutel für durchgehende Leistung maximiert. Der 900 Watt starke Motor soll zudem eine hohe Saugleistung von 20 Kilopascal für gründliche Reinigungsergebnisse liefern. Das Modell kann durch sein HEPA-H13-Filtersystem bis zu 99,9 Prozent aller Feinstaubpartikel und Allergene aufnehmen und ist deswegen auch eine sehr gute Wahl für Allergiker. Der Staubsauger mit Beutel ist auch von der gemeinnützigen Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) vollständig zertifiziert. Es handelt sich um ein kabelgebundenes Modell mit einem Aktionsradius von 9 Metern.
Der Staubsauger mit Beutel hat einen im Griff integrierten Bürstenaufsatz, um stets einsatzbereit zu sein. Die oben beim Lieferumfang bereits kurz erwähnte „TriActive“-Düse führt laut Philips gleich drei Reinigungsschritte in einem Arbeitsgang aus, um verschiedene Oberflächen mühelos reinigen zu können. Sie nimmt zudem auch groben Schmutz leicht auf und kann schwer erreichbare Stellen reinigen. Der Staubsauger mit Beutel hat eine Kapazität von 3 Litern und soll sich aufgrund seiner kompakten Maße und seines Gewichts von nur 4,6 Kilogramm leicht verstauen lassen.
- HEPA-H13-Filtersystem für bis zu 99,9 Prozent Leistung (ideal für Allergiker)
- Großer Lieferumfang mit S-Bag (3 Liter), Teleskoprohr, Düsen, Bürsten und mehr
- ECARF-zertifiziert (Europäische Stiftung für Allergieforschung)
- „TriActive“-Düse für Arbeiten auf allen Oberflächen
- Ohne Parksystem
- Ohne LED-Beleuchtung oder LED-Display
FAQ
2. Philips Series 2000 FC8243/09 Staubsauger mit Beutel für alle Bodenarten
Der Philips Series 2000 FC8243/09 Staubsauger mit Beutel wird kabelgebunden betrieben und verspricht einen Aktionsradius von 9 Metern. Der effiziente 900-Watt-Motor soll eine hohe Saugleistung liefern, während der integrierte Allergiefilter bis zu 99,9 Prozent der Feinstaubpartikel, Pollen, Staubmilben, Tierhaare und andere Allergene entfernen kann. Eine „ECARF“-Zertifizierung (Europäische Stiftung für Allergieforschung) bestätigt die Eignung dieses Modells für Allergiker. Darüber hinaus ist noch ein Motorschutzfilter vorhanden. Ausgestattet ist der Staubsauger zudem mit einer 3 Liter fassenden S-Bag mit der Bezeichnung „Classic Long Performance“, die sich laut Philips leicht entsorgen lässt.
Der Staubsauger mit Beutel mit der „PowerGo“-Technik des Herstellers verfügt über eine in den Staubsauger integrierte Fugendüse, die dadurch beim Reinigen immer griffbereit ist, wenn sie benötigt wird. Des Weiteren befinden sich im Lieferpaket die oben bereits kurz erwähnte Mehrzweckdüse für verschiedene Oberflächen, eine 2-in-1-Bürste, ein Allergie- sowie ein Motorfilter und der ebenfalls bereits erwähnte Staubbeutel. Der Staubsauger hat laut Hersteller kompakte Maße und kann dank des Gewichts von nur 4,3 Kilogramm leicht verstaut werden. Erhältlich ist das Modell ausschließlich in der Farbe Rot und es arbeitet mit einem Geräuschpegel von maximal 77 Dezibel.
- Dank anpassbarer Saugleistung für alle Bodenarten (Hartböden und Teppiche) geeignet
- Integrierte Fugendüse, die stets griffbereit ist
- Ideal für Allergiker (Allergiefilter, „ECARF“-Zertifikat)
- Mit S-Bag „Classic Long Performance“ (3 Liter)
- Mit zwei großen Rädern aus Kunststoff
- Nur in einem Farbdesign erhältlich (Rot)
- Ohne LED-Beleuchtung oder LED-Display
FAQ
3. Testsieger: AEG VX9-2-ÖKO Staubsauger aus 70 Prozent recyceltem Kunststoff
Der AEG VX9-2-ÖKO Staubsauger mit Beutel konnte sich im Test als bestes Modell durchsetzen. Mit einer Motorleistung von 840 Watt bietet er eine sehr hohe Saugkraft. Das Gerät hat ein 8,7 Meter langes Netzkabel, was in Kombination mit dem 1,8 Meter langen Saugschlauch und dem Rohr einen Aktionsradius von rund 12 Metern ergibt. Dadurch kann auch in größeren Wohnungen gut ohne ständiges Umstecken gearbeitet werden. Der Staubbeutel fasst 5 Liter und muss entsprechend selten gewechselt werden. Das Teleskoprohr kann in der Länge von 62 bis 91 Zentimetern verstellt werden und lässt sich somit an unterschiedliche Körpergrößen anpassen.
Im Test zeigte der Staubsauger eine hervorragende Reinigungsleistung auf Teppichen und Hartböden. Besonders die Flow-Motion-Bodendüse arbeitete präzise und entfernte auch feinen Staub zuverlässig, ohne mehrfach über dieselbe Stelle gehen zu müssen. Die Kantenreinigung funktionierte ebenfalls überzeugend, Schmutzreste blieben kaum zurück. Der VX9-2-ÖKO bewegte sich trotz seines robusten Aufbaus leichtgängig über alle Bodenarten, was vor allem an der guten Gewichtsverteilung und den großen, gummierten Softrollen liegt. Eine Stoßleiste schützt beim Gebrauch die Möbel und der ergonomisch geformte Griff erleichterte das Anheben sowie den Transport zwischen Räumen oder Etagen.
Der Energieverbrauch liegt bei durchschnittlich 26,8 Kilowattstunden pro Jahr. Damit bewegt sich der Staubsauger im oberen Leistungssegment, was seiner hohen Motorleistung geschuldet ist. Damit zeigte das Gerät im Test jedoch eine ausgezeichnete Reinigungseffizienz bei Stromkosten etwa 17 bis 18 Euro im Jahr. AEG beziffert die Energieeffizienz, Teppichreinigung, Hartbodenreinigung und Staubemission jeweils mit der Bestnote A.
Hinsichtlich der Bedienung punktete das Gerät mit seiner klaren Struktur: Die Saugkraft lässt sich direkt am Gehäuse regulieren und das Teleskoprohr rastete sicher in jeder Position ein. Sowohl horizontale als auch vertikale Parkpositionen sind möglich. Das Gehäuse machte einen robusten Eindruck und wirkte hochwertig verarbeitet. Die Lautstärke blieb in allen Testsituationen angenehm niedrig: Es wurde eine Betriebslautstärke von 68,9 Dezibel gemessen. Das entspricht in etwa dem Geräuschpegel einer normalen Unterhaltung in mittlerer Lautstärke.
Die Trennung zwischen Motorraum und Staubbeutelbereich erwies sich im Test als praktisch, da sie den Motorbereich sauber hält. Der Beutelwechsel war unkompliziert, Filter und Zubehör ließen sich leicht entnehmen. Zum Lieferumfang gehören eine Hartbodendüse, die vielseitige 3-in-1-Multifunktionsdüse, ein Filter sowie ein Staubbeutel mit 5 Litern Volumen. Die 3-in-1-Düse lässt sich flexibel als Polsterdüse, Fugendüse oder Möbelpinsel einsetzen und kann platzsparend im Gehäuse verstaut werden. Diese durchdachte Ausstattung deckte alle typischen Haushaltsanforderungen ab und erleichterte den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Oberflächen.
In einem unabhängigen Test der Stiftung Warentest von 2018 erhielt der AEG VX9-2-ÖKO die Gesamtnote 2,1. Bewertet wurden dabei Saugleistung, Handhabung, Geräuschentwicklung, Stromverbrauch und Haltbarkeit. Das Modell schnitt in allen Disziplinen gut ab.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der AEG VX9-2-ÖKO konnte sich mit dem besten Gesamtpaket den Testsieg sichern. Mit seiner hohen Saugleistung, dem großen Staubbeutelvolumen und der leisen Arbeitsweise konnte er auf ganzer Linie überzeugen. Seine größten Pluspunkte waren jedoch die nachhaltige Fertigung und die gute Umweltverträglichkeit. Hinzu kamen die umfangreiche Zubehörausstattung, der große Aktionsradius und die leicht beweglichen Softräder. Negativ zu erwähnen ist der etwas höhere Stromverbrauch, der übers Jahr gerechnet jedoch nicht wirklich zu Buche schlägt.
















































- Sehr hohe Saugleistung
- Nachhaltige Materialien (70 % Recyclingkunststoff)
- Zuverlässige Kantenreinigung
- Fünf Saugstufen
- Betrieb unter 70 Dezibel
- Großer Aktionsradius (12 Meter)
- Ergonomischer Griff und gute Beweglichkeit
- Stoßleiste und Softräder
- Umfangreiche Zubehör-Ausstattung
- Stiftung Warentest Note 2,1 (2018)
- Hohes Beutelvolumen (5 Liter)
- Nur ein Modus
- Vergleichsweise hohe Verbrauchswerte
FAQ
4. Der Staubsauger mit dem größten Aktionsradius: Bosch BGB75X494 Serie 8
Der Bosch BGB75X494 Serie 8 Staubsauger mit Beutel positioniert sich im höherpreisigen Segment der Beutelstaubsauger und richtet sich an Haushalte mit großen Räumlichkeiten, die Wert auf Komfort bei der Reinigung legen. Bereits beim Auspacken zeigte sich die erstklassige Qualität des Geräts, die sich durch sämtliche Komponenten zog. Die Verarbeitung wirkte hochwertig und solide, was die Einstufung in die Oberklasse rechtfertigt.

Die Erstmontage gestaltete sich intuitiv und unkompliziert. Das Lesen der Bedienungsanleitung erwies sich als unnötig, da alle Komponenten selbsterklärend miteinander verbunden werden konnten. Der Saugschlauch mit einer Länge von 156 Zentimetern ließ sich per Klickverschluss mühelos mit der Haupteinheit verbinden und bei Bedarf wieder lösen. Am ergonomisch gestalteten Griff ist das Teleskoprohr angebracht, das sich auf bis zu 106 Zentimeter ausziehen lässt. Der Griff lag während des Tests sicher in der Hand. Sämtliche Verbindungen waren stabil montiert und das Gerät ermöglicht auch für größere Personen eine komfortable Handhabung.
Das mitgelieferte Zubehörpaket bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten für unterschiedliche Reinigungsaufgaben. Die große Kombidüse ist mit einem Fußschalter ausgestattet, mit dem zwischen Teppich- und Hartbodeneinstellung gewechselt werden kann. Für Fliesen und Parkett liegt eine spezielle Hartbodendüse bei, die gezielt für Böden mit Fugen konzipiert ist. Die XXL-Polsterdüse sticht durch ihre außergewöhnliche Breite hervor. Zu den kleineren Zubehörteilen zählen die Rollenbürste und die Fugendüse. Sie lassen sich unkompliziert mit einem Zubehör-Clip direkt am Saugrohr befestigen. Eine interne Stauraumlösung für diese Komponenten bietet Bosch bei diesem Modell allerdings nicht an, sodass die Teile separat aufbewahrt werden müssen.
Bosch gibt die Leistungsaufnahme mit 650 Watt an. Die gemessenen Werte lagen auf der niedrigsten Stufe bei 191,1 Watt und stiegen auf der höchsten Stufe auf 677,2 Watt beziehungsweise 878,2 Watt an, was die übliche Differenz zwischen Herstellerangabe und Messwert widerspiegelt. Die Saugleistung lässt sich stufenlos über einen Drehregler am Gehäuse einstellen, wobei fünf Stufen zur Verfügung stehen. Die Betriebslautstärke bewegte sich in einem angenehmen Rahmen. Auf der niedrigsten Stufe wurden lediglich 60 Dezibel gemessen, während sie auf der höchsten Leistungsstufe auf maximal 72 Dezibel anstieg.
Das Gerät ist mit einem waschbaren HEPA-Filter ausgestattet, der sich hinter einer separaten Klappe auf der Rückseite befindet und einfach unter fließendem Wasser gereinigt werden kann. Zusätzlich ist ein UltraAllergy-Hygienefilter vorhanden. Der Staubbeutel bietet ein großes Volumen von 5 Litern und ist leicht zugänglich. Vier Lenkrollen sorgen für eine gute Manövrierbarkeit. Das Gewicht des Geräts beträgt 6,5 Kilogramm. Die Aufbewahrung erfolgt dank des Parksystems wahlweise in liegender oder stehender Position. Der automatische Kabeleinzug wird durch kurzes Ziehen am Kabel aktiviert.
In der Praxisphase überzeugte die Saugleistung des BGB75X494 Serie 8 durchweg. Das Gerät beseitigte jeden Schmutz problemlos und bot dabei eine hohe Saugkraft. Trotz der starken Leistung fiel der Stromverbrauch vergleichsweise niedrig aus. Die Kombidüse sorgte für eine effektive Reinigung unterschiedlicher Untergründe und überzeugte insbesondere bei der Kantenreinigung mit hervorragenden Ergebnissen. Die Hartbodendüse erwies sich bei der Reinigung von Fliesen als beste Wahl und entfernte Schmutz aus Fugen zuverlässig. Die XXL-Polsterdüse ermöglichte eine schnelle und effektive Behandlung großer Polsterflächen und erleichterte die Reinigung von Sitzmöbeln erheblich.
Die Wartung des Staubsaugers gestaltete sich unkompliziert. Ein Tragegriff erleichterte den Transport zwischen verschiedenen Etagen. Mit einem Gewicht von 6,5 Kilogramm fiel das Gerät allerdings schwer aus, was sich bei der Reinigung verschiedener Stockwerke negativ bemerkbar machen kann.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Bosch BGB75X494 Serie 8 erwies sich als besonders leistungsstarkes Gerät mit umfangreichem Zubehör. Der beeindruckende Aktionsradius von 15 Metern stellte ein herausragendes Merkmal dar und minimierte die Notwendigkeit, den Netzstecker bei der Reinigung großer Räume umzustecken. Die XXL-Polsterdüse und die spezielle Hartbodendüse erweiterten die Einsatzmöglichkeiten erheblich. Das hohe Gewicht kann jedoch eine Herausforderung darstellen, wenn der Staubsauger regelmäßig auf verschiedenen Etagen genutzt werden soll und die Treppen herauf und herunter getragen werden muss.




























- Größter Aktionsradius im Test (15 Meter)
- Hohe Saugleistung
- Großes Staubbeutelvolumen
- HEPA- und Hygienefilter
- Mit automatischem Kabeleinzug
- Parksystem
- Tragegriff
- Vielseitiger Lieferumfang mit XXL-Polsterdüse für große Polsterflächen und spezieller Hartbodendüse für Fugenreinigung
- Geringe Betriebslautstärke
- Relativ schwer
FAQ
5. Bester Staubsauger mit Beutel für Tierhaushalte: Thomas Pet and Family Aqua+ Staub- und Waschsauger mit Wasserfilter
Der Thomas Pet and Family Aqua+ Staub- und Waschsauger ist ein vielseitig einsetzbares Gerät, das für Haushalte mit einem hohen Reinigungsbedarf konzipiert wurde. Seine Konstruktion ermöglicht sowohl das Trockensaugen mit Staubbeutel als auch den Betrieb mit einem Wasserfiltersystem. Damit ist er das einzige Gerät im Test, das zwei Systeme in einem Gerät vereint.

Bereits optisch fällt der Staubsauger auf: Das Gehäuse ist groß dimensioniert und in einem auffälligen Orangeton gehalten. Das Gerät wiegt rund 8,2 Kilogramm und ist damit das schwerste im Test, was die Handhabung etwas anspruchsvoller machte. Dennoch ließ sich der Sauger präzise führen, da die vier Rollen leichtgängig arbeiten und der Schwerpunkt gut verteilt ist. Die Größe des Wasserbehälters und die Leistungsaufnahme sind auf eine intensive Reinigung ausgelegt.
Der Staubsauger richtet sich in erster Linie an Familien und Tierhalter. Die Kombination aus Saug- und Wischfunktion ist darauf ausgelegt, Tierhaare, Staub und Schmutz gründlich aufzunehmen. Das integrierte Sprühsystem erleichterte im Test die Fleckenentfernung auf Teppichen und Hartböden. Für Tierhaushalte besonders praktisch: Im Lieferumfang befinden sich spezielle Tierhaardüsen, die sich als effektiv erwiesen, um Haare von Polstern und Teppichen zu lösen.
Im Test zeigte das Gerät eine hohe Saugleistung. Schon bei der ersten Anwendung sammelte sich im Wasserbehälter eine große Menge Schmutz, was auf eine starke Luftstromführung hindeutete. Die nominelle Saugleistung beträgt 22.000 Pascal, womit der Thomas Pet and Family Aqua+ auch gröberen Schmutz zuverlässig entfernte. Trotz des Gewichts blieb das Gerät beim Manövrieren erstaunlich flexibel, insbesondere durch den drehbaren Saugschlauch und das Netzkabel mit 8 Metern Länge.
Positiv fiel die Leistungssteuerung am Griff auf. Über das Bedienelement konnte während des Saugens die Leistung angepasst werden, ohne das Gerät selbst zu betätigen. Zusätzlich ist ein ECO-Modus vorhanden, der die Leistungsaufnahme senkt. Das Teleskoprohr lässt sich zwischen 55 und 86 Zentimetern einstellen, was die Nutzung durch unterschiedlich große Personen erleichtert. Der Thomas Pet and Family Aqua+ ist mit einem HEPA-13-Filter sowie einem Mikroabluftfilter ausgestattet.
Während der Nutzung zeigten sich allerdings auch einige Einschränkungen. Die gemessene Lautstärke lag bei knapp 88 Dezibel, womit der Staubsauger das lauteste Gerät im Test war. Auch der Stromverbrauch war mit rund 1,24 Kilowatt pro Stunde vergleichsweise hoch. Damit verursacht er Stromkosten von etwa 25,79 Euro pro Jahr. Der automatische Kabeleinzug funktionierte nicht immer zuverlässig, besonders bei vollständig ausgezogenem Kabel. Diese Punkte minderten den Bedienkomfort, beeinträchtigten aber nicht die Reinigungsleistung selbst.
Zum Lieferumfang gehören neben den Filtern eine Fugendüse, eine Turbodüse, eine Teppichdüse mit Klappadapter, eine umschaltbare Bodendüse, eine Sprühdüse, ein Sprühschlauch, die Aqua-Filterbox und ein Reinigungsmittel. Damit deckt der Sauger ein breites Spektrum an Reinigungsaufgaben ab.
Weitere Details über den Staubsauger bietet dieses Video:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Thomas Pet and Family Aqua+ Staub- und Waschsauger zeigte im Test eine besonders starke Saugleistung und überzeugte durch die flexible Nutzung mit Staubbeutel oder Wasserfiltersystem. Das große Beutelvolumen, der Wasserfilter und die Vielzahl an mitgelieferten Düsen machen ihn zu einem robusten Gerät für Haushalte mit Haustieren oder Kindern. Das hohe Gewicht, die Lautstärke und der Stromverbrauch bleiben als Schwächen bestehen, beeinflussen die Reinigungsqualität jedoch nicht.


































































- Hohe Saugleistung
- Verwendbar mit Beutel oder Wasserfilter
- Kann nass und trocken reinigen
- Großes Beutelvolumen (6 Liter)
- Effektive Tierhaardüsen
- HEPA-23- und Mikroabluftfilter, beide waschbar
- ECO-Modus und Leistungssteuerung am Griff
- Stabiles Fahrverhalten durch vier Rollen
- Umfangreiches Zubehör
- Relativ hohes Gewicht
- Hohe Lautstärke
- Hoher Stromverbrauch
- Kabeleinzug nicht immer zuverlässig
FAQ
6. Rowenta Compact Power RO3953 Staubsauger mit Dauerfilter
Der Rowenta Compact Power RO3953 Staubsauger mit Beutel ordnet sich mit einer Nennleistung von 750 Watt in der unteren Mittelklasse ein. Der Bodenstaubsauger hat die Maße 29 x 44 x 18,5 Zentimeter (Breite x Tiefe x Höhe) und wiegt 3,9 Kilogramm.

Die Verpackung war ordentlich und die Düsenauswahl fiel umfangreich aus. Enthalten sind zwei großflächige Bodenaufsätze – einer für textile Beläge, einer für Hartholzoberflächen. Hinzu kommen Aufsätze für Polster und Spalten. Am Handstück sitzt zusätzlich ein ausziehbarer Möbelpinsel. Neben einer bebilderten Anleitung liegt ein mehrsprachiges Sicherheitsheft bei. Beutel und Dauerfilter mit High Filtration Technik sind bereits eingesetzt. Laut Hersteller entfällt ein Filtertausch bei Verwendung der hauseigenen Hygiene+-Beutel komplett. Ersatzbeutel gehören nicht zum Lieferumfang. Die Staubbeutel haben ein Fassungsvermögen von 3 Litern und sind damit eher klein.
Der flexible Schlauch misst 1,45 Meter, das ausziehbare Rohr lässt sich zwischen 50 und 82 Zentimetern verstellen. Mit dem 6 Meter langen Netzkabel ergibt sich eine Gesamtreichweite von 8,8 Metern. Konkrete Angaben zur Saugleistung macht Rowenta nicht. Im praktischen Einsatz zeigte sich jedoch eine hohe Saugeffektivität. Textile und harte Untergründe wurden gründlich bearbeitet. Verschüttetes Mehl nahm das Gerät in einem Durchgang vollständig auf, und auch die Randzonenreinigung funktionierte einwandfrei. Problematisch erwies sich allerdings die starke elektrostatische Aufladung der Kunststoffteile, die Tierhaare regelrecht anzogen. Die Haare ließen sich nur mühsam entfernen, weshalb das Modell für Tierhaushalte weniger empfehlenswert ist.
Auch die Handhabung offenbarte einige Schwächen. Auf Fliesenböden verursachten die harten Kunststoffrollen deutlich hörbare Fahrgeräusche. Der integrierte Möbelpinsel am Griff ist konzeptionell sinnvoll, da er beim Abnehmen des Rohrs sofort verfügbar ist. Praktisch verschob sich der Aufsatz jedoch beim Führen des Staubsaugers wiederholt und beeinträchtigte den Bedienkomfort. Im ausgezogenen Zustand fehlte zudem eine zuverlässige Arretierung, schon bei leichtem Druck rutschte das Element zurück. Gut funktionierte im Test hingegen die automatische Kabelaufwicklung.
Die gemessene maximale Leistungsaufnahme lag bei 712,9 Watt und bewegte sich damit im durchschnittlichen Bereich. Der Geräuschpegel betrug 75,9 Dezibel und unterschritt damit die Herstellerangabe von 79 Dezibel leicht. Im Februar 2022 testete die Stiftung Warentest das Modell und vergab das Qualitätsurteil GUT (Note 2,5). Haltbarkeit und Sicherheit bewerteten die Prüfer mit SEHR GUT (Note 1,5).
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Rowenta Compact Power RO3953 punktete im Test mit einer sehr hohen Saugleistung und einer ebenso guten Kanteneinigung. Positiv beurteilt wurde auch die vielseitige Düsenausstattung für textile und harte Böden. Die Energieaufnahme und das Betriebsgeräusch blieben im durchschnittlichen Rahmen. Als sehr praktisch wurde der Dauerfilter eingestuft, der bei der Nutzung der Rowenta-Beutel nicht gewechselt werden muss. Als nachteilig erwies sich neben dem begrenzten Beutelvolumen vor allem die nicht durchweg überzeugende Handhabung. Der Möbelpinsel am Griff und die geräuschvollen Kunststoffrollen minderten den Komfort. Für Haushalte mit Tieren eignet sich das Modell wegen der starken elektrostatischen Aufladung nur bedingt.








































































- Kraftvolle Saugwirkung
- Gründliche Randzonenreinigung
- Vier Aufsätze enthalten
- Ausziehbares Rohr
- Dauerfilter mit High Filtration Technik
- Automatische Kabelaufwicklung
- Parksystem
- Starke elektrostatische Aufladung zieht Tierhaare an
- Begrenztes Beutelvolumen
- Handhabung teilweise unpraktisch
FAQ
7. Siemens VSQ5X1230 Q5.0 Staubsauger mit Beutel mit langem Stromkabel
Der Siemens Q 5.0 extreme silencePower ist ein Beutelstaubsauger aus dem mittleren Preissegment, der in zwei Leistungsvarianten angeboten wird: mit 850 Watt sowie als schwächere Ausführung mit 650 Watt. Getestet wurde die leistungsstärkere Variante mit 850 Watt. Namensgebend ist die silencePower-Technik, die für einen reduzierten Geräuschpegel während des Betriebs sorgen soll.

Bereits beim Auspacken fiel die solide Materialqualität auf. Das überwiegend schwarze Gehäuse mit blauen Akzenten wirkte sauber verarbeitet, Übergänge und Spaltmaße zeigten keine Mängel. Die Montage der Komponenten gelang ohne Schwierigkeiten. Der Schlauch, das ausziehbare Rohr und die Düsen ließen sich werkzeugfrei zusammenstecken. Zur Inbetriebnahme dient ein Fußschalter, während die Saugkraft über einen Drehregler angepasst wird. Der Zugriff auf Beutel und Filterelement erfolgt über eine frontseitige Klappe, die sich mühelos bedienen ließ.
Die Reichweite setzt sich aus mehreren Elementen zusammen: Das ausziehbare Rohr erreicht maximal einen Meter Länge, der flexible Schlauch misst 1,5 Meter und das Stromkabel kommt auf 10,1 Meter. Daraus resultiert ein Arbeitsbereich von insgesamt 13 Metern, was das Reinigen großflächiger Räume ohne häufiges Umstecken ermöglicht. Für die Ergonomie ist diese Auslegung vorteilhaft, da auch größere Nutzer aufrecht arbeiten können. Das Beutelvolumen liegt bei 4,5 Litern und damit im höheren Bereich. Zwei kleinere Aufsätze für Polster und Spalten finden hinter einer Abdeckung im Gerätekorpus Platz.
Im praktischen Einsatz lieferte das Modell überzeugende Resultate. Die mitgelieferte Bodendüse lässt sich per Fußhebel zwischen Hart- und Teppichboden umschalten und erfasste auch Randbereiche zuverlässig. Eine spezialisierte Düse für Hartböden fehlt zwar, die Grundausstattung deckt jedoch die üblichen Anwendungen ab. Vier schwenkbare Rollen erleichterten das Manövrieren, während ein Parksystem sowohl eine aufrechte als auch eine liegende Lagerung zulässt. Die gummierten Räder und ein Wandschutz sollen Kratzer an Möbeln und auf empfindlichen Böden verhindern.
Die elektrische Aufnahme wurde gemessen: Im Maximalbetrieb registrierten die Messgeräte 979 Watt, etwas mehr als vom Hersteller angegeben. Bei minimaler Einstellung sank der Wert auf 273 Watt. Parallel dazu bewegte sich die akustische Belastung zwischen 63 Dezibel auf niedrigster Stufe und 75 Dezibel unter Volllast. Das Spektrum reichte somit von angenehm ruhig bis zu einem mittleren Geräuschniveau.
Zur Luftreinigung trägt ein waschbares HEPA-Element bei, das bei 30 Grad in einem Schutzbeutel gereinigt werden kann. Der Filterzugang befindet sich rückseitig und erwies sich als gut erreichbar. Auch der Beutelaustausch verlief problemlos. Das Gesamtgewicht beträgt etwa 7 Kilogramm, womit das Gerät nicht zu den Leichtgewichten zählt. Ein stabiler Tragegriff ermöglichte jedoch den sicheren Transport zwischen Etagen.
Das folgende Video bietet einen Überblick über den Lieferumfang des Staubsaugers:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Siemens Q 5.0 extreme silencePower präsentierte sich im Test als zuverlässiger Helfer für verschiedene Bodenbeläge. Die großzügige Reichweite erwies sich als praktisch für weitläufige Wohnungen und reduzierte die Häufigkeit von Steckdosenwechseln merklich. Positiv hervorzuheben sind die intuitive Bedienung, die robuste Konstruktion und der pflegeleichte Luftfilter. In geringen Leistungsstufen arbeitete das Modell erfreulich leise, unter Volllast stieg der Geräuschpegel jedoch auf durchschnittliches Niveau. Als Schwachpunkt erwies sich der erhöhte Stromverbrauch, der die Herstellerangaben überstieg. Auch das Fehlen einer Hartbodendüse und das vergleichbar hohe Gewicht wurden negativ eingestuft.
























- Arbeitsbereich von 13 Metern
- Zuverlässige Schmutzaufnahme
- Waschbares HEPA-Element
- Geringe Lautstärke bei niedriger Stufe
- Gummierte Räder und Wandschutz gegen Kratzer
- Großzügige Abmessungen von Rohr und Schlauch
- Integrierte Aufbewahrung für Aufsätze
- Automatischer Kabeleinzug und Parksystem
- Beutelkapazität von 4,5 Litern
- Erhöhter Energieverbrauch
- Höheres Eigengewicht
- Keine spezialisierte Hartbodendüse
- Unter Volllast nur durchschnittlicher Geräuschpegel
FAQ
8. Siemens synchropower VS06A111 Staubsauger mit Beutel – kompaktes Gehäuse und konstante Saugkraft
Der Siemens synchropower VS06A111 Staubsauger mit Beutel hat eine Leistungsaufnahme von 600 Watt. Damit zählt das Gerät zu den leistungsschwächeren Modellen im Test. Beim Auspacken fiel der Staubsauger vor allem durch seine kompakten Ausmaße auf. Das Gerät ist lediglich 25,5 Zentimeter breit, 28,7 Zentimeter tief und 40 Zentimeter hoch. Auch das Gewicht von 4,7 Kilogramm hält sich in Grenzen, womit der Beutelstaubsauger gute Voraussetzungen für eine einfache Handhabung bietet. Auch für die Nutzung in Wohnungen mit mehreren Etagen ist der kompakte und leichte Sauger eine gute Wahl. Das Gerät ist mit einem Tragegriff ausgestattet und bietet die Möglichkeit, zwei Zubehördüsen im Inneren zu verstauen.

Siemens liefert den synchropower VS06A111 mit einer umschaltbaren Rollendüse, einer Fugendüse und einer Polsterdüse. Das Saugrohr mit Teleskopmechanismus lässt sich auf eine maximale Länge von 80 Zentimetern ausfahren, zusammengeschoben misst es 50 Zentimeter. Das sind eher niedrige Werte, die dazu führen können, dass großgewachsene Personen das Gerät nur in einer unergonomischen Haltung führen können. Der Saugschlauch hat eine Länge von 141 Zentimetern und fällt damit ebenfalls eher kurz aus.
In der Praxis wurden Leistungswerte von 215 Watt auf der niedrigsten Stufe und 697,6 Watt auf der höchsten Stufe gemessen, was etwas über den vom Hersteller angegebenen 600 Watt liegt. Die Saugleistung lässt sich stufenlos per Drehschalter am Hauptgerät in fünf Stufen einstellen. Das Staubbeutelvolumen liegt mit 4 Litern im Durchschnitt. Das Gerät ließ sich im Test leicht öffnen, um an den Staubbeutel und den Hygienefilter zu gelangen. Der mitgelieferte Filter kann mit Wasser ausgespült werden, was Folgekosten reduziert. Es ist jedoch zu beachten, dass es kein HEPA-Filter ist. Daher ist der Staubsauger für Allergiker nur bedingt oder gar nicht geeignet.
Die Betriebslautstärke lag in einem durchschnittlichen Bereich. Auf der niedrigsten Stufe betrug die gemessene Lautstärke 66 Dezibel, während sie auf der höchsten Stufe 75 Dezibel lag. Das Kabel hat eine Länge von 7 Metern, wodurch sich insgesamt ein Aktionsradius von 9 Metern ergibt. Damit eignet sich der Staubsauger vor allem für kleinere Wohnungen. Ein seitlicher Möbelschutz in Form einer Gummierung ist nicht vorhanden. Das Parksystem ermöglicht das einfache Verstauen des Staubsaugers.
Im Alltagstest wurde die Saugleistung als befriedigend eingeschätzt. Im Vergleich zu leistungsstärkeren Modellen reinigte der Sauger aber nicht ganz so schnell und zuverlässig. Auch die Kantenreinigung zeigte während des Tests zwar befriedigende, aber keine herausragenden Ergebnisse. Die Reinigung des Gerätes gestaltete sich unkompliziert.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Siemens synchropower VS06A111 Staubsauger mit Beutel ist ein einfacher Staubsauger mit akzeptabler, aber nicht herausragender Saugkraft. Ihm fehlen einige Ausstattungsmerkmale, die bei anderen Modellen dieser Preisklasse vorhanden sind. Dazu gehört in erster Linie der Kanten- und Möbelschutz, den der Hersteller mit geringem Aufwand hätte anbringen können. Auch ein HEPA-Filter fehlt. Für den kleinen Staubsauger sprechen das geringe Gewicht und die einfache Reinigung. Für kleine Wohnungen mit geringem Schmutzaufkommen ist er trotz seiner Defizite geeignet.
















- PowerSecure-System für konstante Reinigungsleistung
- Kompakt
- Leicht
- Mit Hygiene- und Motorschutzfilter
- Mit automatischem Kabeleinzug
- Parksystem
- Tragegriff
- Rollen-, Polster- und Fugendüse inklusive
- Kein HEPA-Filter
- Kein Möbelschutz
- Vergleichsweise geringer Aktionsradius
FAQ
8 beste Staubsauger mit Beutel aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Staubsauger mit Beutel getestet
In einem mehrwöchigen Alltagstest wurden 6 Staubsauger mit Beutel ausführlich getestet. Alle Geräte sind klassische Bodenstaubsauger mit Netzkabel und Korpus zum Hinterherziehen. Bewertet wurden unter anderem das Reinigungsergebnis, der Aufwand für die Pflege und Wartung des Gerätes, die Mobilität und der Bedienkomfort. Die Saugeffektivität wurde unter anderem in Haushalten mit Tierhaltung getestet. Im Praxistest mussten die Bodenstaubsauger unterschiedliche Bodenarten sowie Polster säubern. Auch die Qualität der Kantenreinigung floss in die Bewertung ein.
Im Alltagstest wurden auch der Stromverbrauch auf höchster Stufe und die Betriebslautstärke gemessen. Die Lautstärke wurde in einem Abstand von 30 Zentimetern zum Motor gemessen. Anhand der Leistungsaufnahme wurden auch der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch sowie die zu erwartenden jährlichen Stromkosten ermittelt. Den Berechnungen wurde eine Betriebszeit von einer Stunde pro Woche und ein Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde zugrunde gelegt.

Des Weiteren flossen Details wie der Aktionsradius, das Volumen der Staubbeutel, die allgemeine Ausstattung und der Lieferumfang in die Bewertung ein. Keines der Geräte fiel im Test durch, doch im Alltag zeugten sich vor allem hinsichtlich der Reinigungsleistung und der Mobilität deutliche Unterschiede, sodass Testnoten zwischen Sehr Gut und Befriedigend vergeben wurden.
Fazit zum Test der Staubsauger mit Beutel
Als Testsieger konnte sich der AEG VX-9-2-ÖKO Staubsauger mit Beutel durchsetzen. Er bot das beste Gesamtpaket mit seiner Kombination aus erstklassigem Reinigungsergebnis, einem großen Aktionsradius und den nachhaltigen Materialien. Platz zwei ging an den Bosch BGB75X494 Serie 8 Staubsauger mit Beutel, der durch seinen hohen Aktionsradius von 15 Metern überzeugte. Auch er bot eine sehr gute Reinigungsleistung. Auf Platz drei folgt der Thomas Pet and Family Aqua+ Staub- und Waschsauger, der sich besonders gut für Haushalte mit Haustieren eignet. Auch er zeigte eine sehr gute Reinigungsleistung, konnte mit den beiden besser platzierten Modellen allerdings hinsichtlich der Mobilität nicht mithalten.

Schlusslicht im Test wurde der Siemens synchropower VS06A111 Staubsauger mit Beutel, der aber immer noch mit der Note Befriedigend bewertet wurde. Er eignet sich für kleine Wohnungen mit geringem Schmutzaufkommen und als gelegentlich genutztes Zweitgerät.
Was ist ein Staubsauger mit Beutel?
Ein Staubsauger mit Beutel ist in der Regel ein klassischer, kabelgebundener Bodenstaubsauger mit stabilem Gehäuse, Rollen und einem Saugrohr zum Hinterherziehen. Der eingesaugte Staub und Schmutz landen in einem im Gerät eingesetzten Staubbeutel, der nach dem Befüllen einfach ausgetauscht wird. Diese Bauart gilt seit Jahrzehnten als bewährter Standard und steht für eine konstante Saugleistung sowie eine unkomplizierte Handhabung.
Wie funktioniert ein Staubsauger mit Beutel?
Ein Staubsauger mit Beutel arbeitet mit Unterdruck. Der Motor erzeugt einen Luftstrom, der Staub und Schmutz über Düse und Saugrohr in den Beutel zieht. Dort werden die Partikel aufgefangen, während die Luft durch mehrere Filter geleitet und anschließend wieder ausgestoßen wird. Das Funktionsprinzip entspricht im Wesentlichen anderen Staubsaugertypen, mit dem Unterschied, dass der Beutel hier als Auffangbehälter dient. Sobald er voll ist, lässt die Saugleistung nach und der Beutel muss gewechselt werden. Dieses einfache Prinzip sorgt für eine zuverlässige Reinigung und gleichbleibende Leistung.
Das folgende Video verdeutlicht die Funktionsweise eines Staubsaugers:
Welche anderen Arten von Staubsaugern gibt es?
Neben Staubsaugern mit Beutel existieren verschiedene Modelle, die sich in Bauart und Handhabung unterscheiden:
- Beutellose Staubsauger: Sie sammeln den Schmutz in einem Staubbehälter, der nach dem Saugen entleert wird. Diese Geräte sind entweder als klassische Bodenmodelle oder in Stabform erhältlich.
- Akkusauger: Kabellose Geräte, meist als Stabstaubsauger konzipiert, bieten eine hohe Flexibilität, jedoch mit kleinerem Staubbehälter und begrenzter Laufzeit.
- Handstaubsauger: Kompakte Modelle, ideal für kleinere Flächen oder schnelle Reinigungen zwischendurch.
- Saugroboter: Sie reinigen automatisch und bewegen sich selbstständig durch die Wohnung.
- Waschsauger bzw. Nass-/Trockensauger: Diese Geräte können Flüssigkeiten aufnehmen und eignen sich je nach Modell auch zur Teppichreinigung oder zum feuchten Wischen.
Für wen eignet sich ein Staubsauger mit Beutel?
Ein Staubsauger mit Beutel ist ideal für alle, die Wert auf eine hygienische und saubere Entsorgung legen. Besonders Allergiker profitieren davon, da der Kontakt mit dem aufgesaugten Staub weitgehend vermieden wird. Viele Beutel verfügen über eine automatische Verschlussklappe, die sich beim Herausnehmen selbst schließt. Auch Haushalte mit größeren Wohnflächen oder Haustieren profitieren dabei, da Beutelstaubsauger meist ein größeres Fassungsvermögen bieten als beutellose Varianten.
Dieses Video unterstützt bei der Entscheidung, ob ein Staubsauger mit oder ohne Beutel besser passt:
Die Vor- und Nachteile der Staubsauger mit Beutel
Staubsauger mit Beutel gelten als zuverlässig, hygienisch und leistungsstark. Sie überzeugen durch ein großes Staubaufnahmevermögen, eine einfache Entsorgung und eine stabile Saugleistung, solange der Beutel nicht voll ist. Nachteilig sind die laufenden Kosten für Ersatzbeutel und die nachlassende Leistung bei zunehmender Füllung.
- Hygienische Entsorgung ohne Staubkontakt
- Sehr gut für Allergiker geeignet
- Großes Fassungsvermögen
- Geringer Wartungsaufwand
- Laufende Kosten durch Staubbeutel
- Nachlassende Leistung bei vollem Beutel
- Unhandlicher als Stabstaubsauger
- In der Regel kabelgebunden
- Benötigt mehr Stauraum
Welche Filterklassen gibt es?
Staubsaugerfilter werden je nach Rückhaltevermögen für Feinstaub in drei Hauptklassen unterteilt: EPA, HEPA und ULPA. Diese Abkürzungen stehen für Efficient Particulate Air (EPA), High Efficiency Particulate Air (HEPA) und Ultra Low Penetration Air (ULPA). Entscheidend ist, wie viele Partikel ein Filter aus der eingesaugten Luft entfernt.
- EPA-Filter (E10 bis E12) halten etwa 85 bis 99,5 Prozent aller Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern zurück. Für den normalen Haushalt ist diese Klasse meist ausreichend.
- HEPA-Filter (H13 und H14) entfernen mindestens 99,95 beziehungsweise 99,995 Prozent der Feinstaubpartikel, darunter auch Pollen, Milbenkot und Allergene. Sie sind ideal für Allergiker.
- ULPA-Filter (U15 bis U17) erreichen Rückhaltewerte über 99,9995 Prozent und werden in Reinräumen, Laboren oder medizinischen Einrichtungen eingesetzt. Für den privaten Haushalt sind sie nicht erforderlich.
Für Allergiker empfiehlt sich ein Staubsauger mit HEPA-H13-Filter oder höher. Wichtig ist, dass der Filter luftdicht sitzt und regelmäßig gereinigt oder ersetzt wird. Nur so bleibt die volle Schutzwirkung erhalten.
Was sind die Reinigungsklassen?
Die Reinigungsklassen geben Aufschluss darüber, wie effektiv ein Staubsauger Staub und Schmutz auf unterschiedlichen Bodenarten entfernt und wie sauber die abgegebene Luft bleibt. Sie waren ursprünglich Teil des EU-Energielabels, das Verbrauchern eine einfache Orientierung bot. Auch wenn dieses Label seit 2019 nicht mehr verpflichtend ist, nutzen viele Hersteller die Klasseneinteilung weiterhin, weil sie ein anschauliches und praxisnahes Vergleichssystem darstellt.
Grundsätzlich wird zwischen drei Kategorien unterschieden:
Teppichreinigungsklasse – misst, wie viel Staub aus Teppichfasern entfernt wird.
Hartbodenreinigungsklasse – bewertet die Aufnahme von Staub und Schmutz auf glatten Oberflächen wie Fliesen, Laminat oder Parkett.
Staubemissionsklasse – zeigt, wie viel Staub der Staubsauger während des Betriebs wieder in die Raumluft abgibt.
Die Bewertungen erfolgen nach einem standardisierten Verfahren und reichen jeweils von Klasse A (sehr gut) bis Klasse G (schwach). Sie stammen aus der europäischen Norm EN 60312, die weiterhin als technischer Referenzrahmen gilt.
Teppichreinigungsklassen:
- Klasse A: entfernt über 91 Prozent Staub
- Klasse B: entfernt 87 bis 90 Prozent Staub
- Klasse C: entfernt 83 bis 86 Prozent Staub
- Klasse D: entfernt 79 bis 82 Prozent Staub
- Klasse E: entfernt 75 bis 78 Prozent Staub
- Klasse F: entfernt 71 bis 74 Prozent Staub
- Klasse G: entfernt weniger als 71 Prozent Staub
Hartbodenreinigungsklassen:
- Klasse A: entfernt über 111 Prozent Staub (durch tiefgehende Reinigung in Fugen und Ritzen möglich)
- Klasse B: entfernt 108 bis 110 Prozent Staub
- Klasse C: entfernt 105 bis 107 Prozent Staub
- Klasse D: entfernt 101 bis 104 Prozent Staub
- Klasse E: entfernt 97 bis 100 Prozent Staub
- Klasse F: entfernt 93 bis 96 Prozent Staub
- Klasse G: entfernt weniger als 93 Prozent Staub
Staubemissionsklassen:
- Klasse A: gibt weniger als 0,02 Prozent Staub an die Raumluft ab
- Klasse B: gibt 0,02 bis 0,08 Prozent Staub an die Raumluft ab
- Klasse C: gibt 0,08 bis 0,20 Prozent Staub an die Raumluft ab
- Klasse D: gibt 0,20 bis 0,35 Prozent Staub an die Raumluft ab
- Klasse E: gibt 0,35 bis 0,60 Prozent Staub an die Raumluft ab
- Klasse F: gibt 0,60 bis 1,00 Prozent Staub an die Raumluft ab
- Klasse G: gibt mehr als 1,00 Prozent Staub an die Raumluft ab
Diese Klassifizierungen dienen Verbrauchern nach wie vor als nützlicher Anhaltspunkt, insbesondere wenn die technischen Daten allein keine klare Aussage über die tatsächliche Reinigungsleistung zulassen.
Gibt es ein EU-Energielabel für Staubsauger?
Derzeit existiert kein gültiges EU-Energielabel für Staubsauger. Das frühere Label, das unter anderem Informationen zur Energieeffizienz, Lautstärke und Reinigungsleistung enthielt, wurde im Januar 2019 vom Europäischen Gericht aufgehoben. Hintergrund war eine Klage des britischen Herstellers Dyson. Das Unternehmen hatte beanstandet, dass die offiziellen Prüfverfahren ausschließlich mit leerem Staubbeutel durchgeführt wurden. Dadurch seien beutellose Modelle systematisch benachteiligt worden, weil deren Leistung in realen Bedingungen – also mit gefülltem Behälter – deutlich stabiler bleibt.
Das Gericht folgte der Argumentation und erklärte die zugrunde liegende Verordnung (EU) Nr. 665/2013 für ungültig. Seitdem dürfen Staubsauger innerhalb der EU ohne Energielabel verkauft werden.
Laut Umweltbundesamt arbeitet die Europäische Kommission bereits an einer neuen, rechtssicheren Regelung. Diese soll voraussichtlich Ende 2025 beschlossen werden. Neue Energielabels für Staubsauger sind daher frühestens ab 2027 zu erwarten. Bis dahin müssen Käufer auf unabhängige Tests, technische Daten und Praxiserfahrungen zurückgreifen, um sich ein realistisches Bild über Energieverbrauch, Lautstärke und Reinigungsqualität zu machen.
Für andere Haushaltsgeräte – etwa Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Fernseher und Lampen – bleibt die Kennzeichnungspflicht dagegen weiterhin bestehen.
Kaufberatung – Das ist beim Kauf eines Staubsaugers mit Beutel zu beachten
Beim Kauf eines Staubsaugers mit Beutel sollten nicht nur Leistung und Design, sondern vor allem Alltagstauglichkeit, Betriebskosten und Handhabung im Vordergrund stehen. Die Unterschiede zwischen einzelnen Modellen liegen oft im Detail: von der Größe des Staubbeutels über die Filtertechnik bis hin zum Geräuschpegel oder der Kabellänge.
Zu den wichtigsten Kriterien zählen:
- Staubbeutelvolumen: Das Fassungsvermögen bestimmt, wie häufig der Beutel ausgetauscht werden muss. Große Beutel fassen meist zwischen 4 und 7 Litern und eignen sich ideal für größere Haushalte, Familien oder Wohnungen mit mehreren Etagen. Kleinere Modelle bieten ab 3 Litern Volumen, was meist für etwa 2 Monate ausreicht, abhängig von der Nutzung und vom Verschmutzungsgrad. Größere Beutel bedeuten längere Reinigungsintervalle und geringere Folgekosten, sind aber auch etwas teurer im Nachkauf.
- Aktionsradius: Der Aktionsradius ergibt sich aus der Gesamtlänge von Netzkabel, Saugschlauch und Saugrohr. Je größer der Radius, desto seltener muss die Steckdose gewechselt werden. Gute Bodenstaubsauger erreichen 12 bis 15 Meter, während kompakte Modelle etwa 8 bis 9 Meter bieten. Für eine Wohnung mit rund 60 Quadratmetern ist ein Radius von 9 Metern in der Regel ausreichend. Wer über mehrere Etagen saugt, sollte auf mindestens 12 Meter achten.
- Energieverbrauch und Effizienz: Seit der EU-Ökodesign-Richtlinie von 2017 liegt die zulässige Obergrenze für Haushaltsstaubsauger bei 900 Watt. Modelle mit höherer Wattzahl dürfen nicht mehr verkauft werden. Entscheidend ist jedoch nicht die Leistungsaufnahme selbst, sondern wie effizient die erzeugte Energie genutzt wird. Eine gute Luftführung und eine dichte Gehäusekonstruktion sorgen dafür, dass die gesamte Saugleistung am Boden ankommt. Eine höhere Wattzahl bedeutet also nicht automatisch eine bessere Reinigung, sondern in erster Linie einen höheren Stromverbrauch. Einige Hersteller geben weiterhin Energieeffizienzklassen von A bis G an, obwohl diese Kennzeichnung seit 2021 nicht mehr verpflichtend ist.
- Saugkraft und Reinigungsleistung: Für die tatsächliche Effektivität ist die konstruktive Umsetzung entscheidend. Gute Modelle halten ihre Saugleistung auch bei teilgefülltem Beutel konstant. Orientierung geben die Reinigungsklassen, die Auskunft über die Leistung auf Teppich- und Hartböden sowie über die Staubemission geben. Obwohl sie rechtlich nicht mehr vorgeschrieben sind, bieten sie Verbrauchern weiterhin wertvolle Hinweise zur Einordnung der tatsächlichen Reinigungsstärke.
- Filtertechnik: Ein hochwertiges Filtersystem verhindert, dass feine Staubpartikel oder Allergene wieder in die Raumluft gelangen. Besonders effektiv sind HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air). Sie bestehen aus mehreren Lagen ultrafeiner Fasern, die selbst mikroskopisch kleine Partikel zuverlässig binden. Für Allergiker sind HEPA-Filter der Klassen H13 oder H14 empfehlenswert. Alternativ kommen mehrstufige Systeme zum Einsatz, die zusätzlich Mikro-, Motor- oder Aktivkohlefilter enthalten. Diese filtern Grobstaub, schützen den Motor und neutralisieren Gerüche. Wichtig ist, alle Filter regelmäßig zu reinigen oder auszutauschen, um die volle Leistung zu erhalten. Waschbare Filter sind besonders kostensparend.

Zusätzlich können Kriterien wie Geräuschpegel, Gewicht, Aufbewahrung von Zubehör und Handhabung des Kabelaufrollers in die Entscheidung einfließen. Ein leiser Betrieb unter 70 Dezibel gilt als angenehm, während sehr leistungsstarke Geräte oft etwas lauter arbeiten.
Ein Staubsauger mit Beutel ist damit vor allem für Haushalte geeignet, die auf Hygiene, Leistung und einfache Wartung Wert legen und auf eine bewährte Technik setzen, die auch ohne komplizierte Elektronik oder App-Steuerung zuverlässig funktioniert.
- Ausstattung: Eine durchdachte Ausstattung kann den Bedienkomfort im Alltag deutlich erhöhen und die Reinigung spürbar erleichtern. Wer den Staubsauger häufig zwischen verschiedenen Stockwerken transportieren muss, profitiert von einem geringen Gewicht und einem robusten Tragegriff. Für empfindliche Bodenbeläge sind gummierte Rollen empfehlenswert, da sie Kratzer auf Parkett oder Laminat vermeiden. Eine umlaufende Möbelschutzleiste am Gehäuse schützt zusätzlich vor Stoßspuren an Möbeln und Türrahmen. Besonders hilfreich ist eine Bodendüse mit LED-Beleuchtung, da sie Staub und Schmutz selbst in dunklen Ecken oder unter Möbeln sichtbar macht. Praktisch sind auch Parksysteme, mit denen sich das Saugrohr sicher abstellen lässt, sowie platzsparende Halterungen für Zubehör. Teleskoprohre, automatische Kabeleinzüge und Bedienelemente direkt am Griff steigern die Benutzerfreundlichkeit zusätzlich. Das sind kleine Details, die den Unterschied im Alltag ausmachen können.
- Lieferumfang: Zum Standardlieferumfang eines guten Staubsaugers gehören mehrere Düsen und Bürsten für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Eine Fugendüse ist ideal für enge Zwischenräume, eine Polsterdüse für Sofas, Matratzen und Autositze, während ein Möbelpinsel empfindliche Oberflächen schont. Haushalte mit Haustieren profitieren besonders von einer Turbodüse oder Mini-Turbodüse, die Tierhaare zuverlässig aus Teppichen und Polstern entfernt. Auch die mitgelieferten Staubbeutel sind ein wichtiger Faktor, da sie über die Folgekosten entscheiden. Einige Modelle werden mit mehreren Ersatzbeuteln geliefert, was den Nachkauf für längere Zeit überflüssig macht. Wer regelmäßig verschiedene Aufsätze nutzt, sollte zudem darauf achten, dass das Zubehör direkt am Gehäuse oder am Saugrohr befestigt werden kann. So bleibt alles griffbereit und geht nicht verloren.
Wartung und Pflege des Staubsaugers mit Beutel
Staubsauger mit Beutel gelten als besonders wartungsarm, dennoch verlängert eine regelmäßige Pflege die Lebensdauer erheblich und sorgt für dauerhaft hohe Saugleistung. Der wichtigste Punkt ist der rechtzeitige Wechsel des Staubbeutels. Wird er zu voll, sinkt die Saugkraft spürbar. Die meisten Geräte besitzen eine Füllstandsanzeige, die signalisiert, wann ein Wechsel erforderlich ist. Außerdem sollten die Filter in den vom Hersteller empfohlenen Intervallen gereinigt oder ersetzt werden. Waschbare Filter sind hier besonders praktisch und kostensparend.
Auch das Saugrohr und der Schlauch verdienen gelegentliche Aufmerksamkeit: Sie können sich mit Staub oder größeren Partikeln zusetzen. Eine einfache Reinigung gelingt mit einem Besenstiel oder einer flexiblen Bürste. Gehäuse, Rollen und Düsen sollten regelmäßig abgewischt werden, damit sich kein Schmutz oder Haaransammlungen festsetzen. Wer seinen Staubsauger nach dem Gebrauch trocken, sauber und ohne geknickten Schlauch lagert, kann sich viele Jahre auf eine gleichbleibende Leistung verlassen.
Das folgende Video zeigt anschaulich, wie das Innenleben eines Staubsaugers funktioniert und welche Komponenten für die Saugleistung entscheidend sind:
Wie lange hält ein Staubsauger?
Die Stiftung Warentest geht nach Auswertung einer umfangreichen Leserbefragung von einer durchschnittlichen Lebensdauer von rund 8 Jahren aus. Diese Zahl ist jedoch nur ein Richtwert, denn die tatsächliche Haltbarkeit hängt stark vom Nutzungsverhalten, der Pflege und der Qualität des Geräts ab.
Viele Hersteller bieten eine Garantie von 2 Jahren, einige Premiummarken sogar bis zu 5 Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit ist eine Reparatur nur dann sinnvoll, wenn das Gerät hochwertig verarbeitet ist oder der Defekt klar eingegrenzt werden kann, wie etwa ein defekter Schalter, ein Riss im Schlauch oder eine gebrochene Halterung. Solche Reparaturen sind meist kostengünstig und lassen sich mitunter selbst durchführen, sofern passende Ersatzteile erhältlich sind.
Komplexere Probleme, etwa mit der Elektronik, der Kabelaufwicklung oder dem Motor, sollten von Fachwerkstätten überprüft werden. Eine Reparatur lohnt sich in diesen Fällen allerdings oft nicht mehr, weil Arbeitszeit und Ersatzteilkosten schnell den Restwert übersteigen. Moderne Staubsauger verbrauchen zudem weniger Strom, sind leiser und verfügen über effizientere Filtersysteme. Ein Neukauf kann daher langfristig wirtschaftlicher sein.
Eine sorgfältige Pflege bleibt der entscheidende Faktor für eine lange Lebensdauer. Dazu gehört das rechtzeitige Wechseln der Beutel, das regelmäßige Reinigen der Filter und das Prüfen der Dichtungen. Wer diese Punkte beachtet, schont den Motor, vermeidet Leistungsverlust und erhält dauerhaft eine starke Saugkraft, selbst nach vielen Jahren im Einsatz.
Wie wird ein Staubsauger richtig entsorgt?
Staubsauger zählen zu den Elektroaltgeräten und dürfen daher nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Sie fallen unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) und müssen über zugelassene Sammelstellen entsorgt werden. Alte Geräte können kostenlos am örtlichen Wertstoffhof abgegeben oder bei größeren Händlern zurückgegeben werden. So wird sichergestellt, dass wertvolle Rohstoffe wiederverwertet und Schadstoffe fachgerecht behandelt werden.
Vor der Entsorgung sollte der Staubbeutel entfernt und über den Restmüll entsorgt werden. Metallteile, Schläuche und Düsen können je nach Kommune separat recycelt werden. Ist der Staubsauger noch funktionsfähig, empfiehlt sich eine Weitergabe an Sozialkaufhäuser, gemeinnützige Werkstätten oder über Online-Plattformen. Eine Wiederverwendung verlängert die Lebensdauer des Geräts, spart Ressourcen und reduziert Abfall. Dies ist ein sinnvoller Beitrag zu nachhaltigerem Konsum.
Praktische Tipps zum Staubsaugen
Gründliches Staubsaugen beginnt mit der richtigen Vorbereitung. Wer vor dem Einschalten ein wenig Ordnung schafft, erleichtert sich die Arbeit und erzielt bessere Ergebnisse. Dazu gehört, lose Gegenstände vom Boden zu räumen, Stühle hochzustellen und Teppichkanten zu glätten. Freie Flächen ermöglichen es, gleichmäßig zu saugen und verhindern, dass Schmutz liegen bleibt. Empfehlenswert ist ein systematisches Vorgehen: vom hinteren Raumteil in Richtung Tür, um bereits gereinigte Bereiche nicht erneut zu verschmutzen.
Zuerst sollten höhere Flächen wie Regale, Polster oder Fensterbänke abgesaugt werden, damit herabfallender Staub später beim Bodensaugen erfasst wird. Besonders unter Möbeln sammelt sich viel Staub. Schwer erreichbare Stellen sollten daher regelmäßig gereinigt werden. Dabei ist die Wahl der passenden Düse entscheidend: Teppiche lassen sich am besten mit einer rotierenden Bürste oder Teppichwalze bearbeiten, während für Hartböden glatte Düsen mit weichen Borsten oder Gummilippen schonender sind. Empfindliche Flächen wie Parkett oder Hochglanzmöbel profitieren von speziellen Parkettdüsen oder weichen Saugpinseln, die Kratzer verhindern.
Beim Saugen sollte die Düse in gleichmäßigen Bahnen zum Körper hinbewegt werden. Dadurch löst sich Schmutz besser und wird effizienter aufgenommen. Wer den Staubsauger nur vor sich herschiebt, verteilt Staubpartikel häufig nur weiter. Stößt das Kabel an seine Reichweite, ist es besser, die Steckdose zu wechseln, statt am Kabel zu ziehen. So bleibt die Wickelmechanik intakt und das Kabel wird geschont.
Wie häufig gesaugt werden sollte, hängt stark von der Nutzung und dem Schmutzaufkommen ab. In Familien mit Kindern, Haustieren oder hohem Besucheraufkommen ist tägliches Saugen sinnvoll. In kleineren Haushalten oder Singlewohnungen reicht meist ein bis zwei Mal pro Woche. Entscheidend ist, Staubbeutel und Filter regelmäßig zu wechseln oder zu reinigen, um die Saugleistung konstant zu halten und den Motor zu schonen. Auch eine regelmäßige Kontrolle von Düsen, Schläuchen und Dichtungen trägt zur Langlebigkeit bei.
Das folgende Video zeigt anschaulich, welche typischen Fehler beim Staubsaugen vermieden werden sollten:
Was kostet ein Staubsauger mit Beutel?
Die Preise für Staubsauger mit Beutel variieren je nach Leistung, Ausstattung und Materialqualität deutlich. Günstige Modelle für den gelegentlichen Einsatz sind bereits im unteren zweistelligen Preisbereich erhältlich. Geräte mit solider Saugleistung, robustem Gehäuse und nützlichen Zusatzfunktionen bewegen sich meist im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich. Wer Wert auf Komfort legt, etwa auf einen besonders leisen Motor, einen großen Aktionsradius oder eine hochwertige Filtertechnik, muss mit Anschaffungskosten im mittleren dreistelligen Bereich rechnen.
Mit welchen Folgekosten ist zu rechnen?
Im Gegensatz zu beutellosen Geräten entstehen laufende Kosten für den Kauf neuer Staubbeutel. Diese liegen, abhängig von Modell und Nutzung, im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich pro Jahr. Wer kompatible Nachbau-Beutel anstelle teurer Originalbeutel verwendet, kann die Kosten erheblich senken. Auch Filter müssen regelmäßig gewechselt werden, insbesondere, wenn der Staubsauger über HEPA- oder Aktivkohlefilter verfügt. Waschbare Filter sind langfristig kostengünstiger, während Spezialfilter für Allergiker oder Tierhaushalte etwas teurer ausfallen können.
Welche Hersteller und Marken bieten Staubsauger mit Beutel an?
Staubsauger mit Beutel werden sowohl von etablierten Markenherstellern als auch von kleineren Anbietern produziert. Markenmodelle sind häufig teurer, zeichnen sich jedoch durch eine verlässlichere Verarbeitung, längere Haltbarkeit und einen besseren Kundenservice aus. Das bedeutet nicht, dass günstigere Geräte grundsätzlich schlechter sind. Auch sie können bei richtiger Handhabung und Pflege zuverlässig arbeiten.
Zu den bekanntesten Herstellern von Staubsaugern mit Beutel zählen:
- Bosch
- AEG
- Miele
- Philips
- Rowenta
- Siemens
- Clatronic
Diese Marken bieten Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse, vom kompakten Einsteigermodell über leise Haushaltsgeräte bis hin zu leistungsstarken Premium-Staubsaugern für große Flächen oder Tierhaushalte.
Wo gibt es Staubsauger mit Beutel zu kaufen?
Erhältlich sind Staubsauger mit Beutel sowohl im stationären Handel als auch online. Elektronikfachmärkte bieten meist eine breite Auswahl an Marken und Preisklassen, während Hausgeräte-Fachhändler und Baumärkte oft eine kleinere, dafür persönlich beratene Auswahl führen. Discounter nehmen gelegentlich einzelne Modelle als Aktionsware ins Sortiment, meist zu besonders attraktiven Preisen.
Online ist die Auswahl am größten. Dort lassen sich Geräte, Zubehör und Ersatzteile bequem vergleichen, Bewertungen anderer Käufer einsehen und häufig auch Preisvorteile erzielen. In vielen Online-Shops können passende Staubbeutel oder Filter gleich mitbestellt werden, was zusätzlichen Komfort bietet.
Welches Zubehör ist wichtig für einen Staubsauger mit Beutel?
Das wichtigste Zubehör eines Staubsaugers mit Beutel besteht aus den Staubbeuteln und Filtern, die den Schmutz im Gerät binden und die Abluft reinigen. Darüber hinaus entscheidet das mitgelieferte Zubehör über die Vielseitigkeit und den Reinigungskomfort. Je nach Ausstattung können verschiedene Düsen, Bürsten und Pinsel beiliegen, die auf bestimmte Oberflächen und Anwendungen abgestimmt sind.
- Bodendüse: Standardaufsatz für Teppiche und Hartböden. Viele Modelle verfügen über eine umschaltbare Borstenleiste, die sich per Fußtaste ein- oder ausfahren lässt. Mit eingefahrener Borstenleiste gleitet die Düse leicht über Teppiche, mit ausgefahrener reinigt sie Hartböden gründlicher und schont den Untergrund.
- Teppichdüse oder Turbobürste: Eine rotierende Bürste, die tiefsitzenden Schmutz, Haare und Fasern aus Teppichen löst. Ideal für Haushalte mit Tieren oder hochflorigen Teppichen.
- Parkettdüse: Mit weichen Borsten oder Filzstreifen ausgestattet, schützt empfindliche Böden wie Parkett oder Laminat vor Kratzern.
- Polsterdüse: Flach und oft mit Stoff- oder Gummilamellen versehen, entfernt sie Staub, Haare und Krümel von Sofas, Matratzen und Autositzen.
- Fugendüse: Lang und schmal, perfekt für Ecken, Heizkörper oder Zwischenräume hinter Möbeln.
- Möbelpinsel oder Saugpinsel: Mit weichen Borsten versehen, eignet er sich für empfindliche Flächen wie Regale, Lampenschirme oder Bilderrahmen, auf denen sich Staub leicht absetzt.
Eine gute Kombination aus diesen Aufsätzen deckt die meisten Reinigungsaufgaben ab. Haushalte mit Haustieren, unterschiedlichen Bodenarten oder vielen Möbeln profitieren besonders von einem umfangreichen Zubehörset. Viele Hersteller bieten zusätzliche Spezialdüsen separat an, sodass der Staubsauger bei Bedarf flexibel erweitert werden kann.

FAQ – Häufige Fragen zu Staubsaugern mit Beutel
Welcher Filter ist der beste?
Die beste Wahl sind HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air). Sie halten selbst mikroskopisch kleine Staubpartikel, Allergene und Pollen zuverlässig zurück und sorgen für besonders saubere Abluft. Ein HEPA H13-Filter entfernt mindestens 99,95 Prozent, ein H14-Filter sogar 99,995 Prozent aller Partikel bis 0,3 Mikrometer Größe. Damit eignen sich solche Filter ideal für Allergiker und Menschen mit empfindlichen Atemwegen. Standard-Mikrofilter liegen dagegen meist bei 90 bis 95 Prozent Rückhaltevermögen und bieten einen geringeren Schutz.
Sind Staubsauger mit Beutel für Allergiker geeignet?
Ja, Staubsauger mit Beutel sind besonders empfehlenswert für Allergiker. Im Gegensatz zu beutellosen Geräten wird der aufgesaugte Staub beim Beutelwechsel nicht wieder aufgewirbelt, da der Schmutz sicher im Beutel eingeschlossen bleibt. Viele Staubbeutel sind zudem mit einer automatischen Verschlussklappe versehen, die beim Herausnehmen den Kontakt mit Staub verhindert. In Kombination mit einem hochwertigen HEPA-Filter (H13 oder H14) wird die Abluft zusätzlich gereinigt. Bis zu 99,995 Prozent aller Feinstaubpartikel werden zurückgehalten. So bleibt die Raumluft spürbar sauberer.
Wie lässt sich die Saugkraft einschätzen?
Die Saugkraft wird von den Herstellern in unterschiedlichen Einheiten angegeben, am häufigsten in AirWatt, Pascal (Pa) oder über den Luftstrom (Airflow). AirWatt und Pascal beschreiben den erzeugten Unterdruck und zeigen, mit welcher Kraft der Staubsauger Luft ansaugt. Der Luftstrom wiederum gibt an, wie viel Luft tatsächlich bewegt wird, in der Regel in Litern pro Sekunde (l/s) oder Kubikmetern pro Minute (m³/min). Grundsätzlich gilt: Je höher die Werte, desto stärker die Saugleistung. Da die Messmethoden jedoch nicht genormt sind, lassen sich diese Angaben zwischen Herstellern kaum vergleichen. Aussagekräftiger sind die Reinigungsklassen, die zeigen, wie gut ein Gerät Staub von Teppichen und Hartböden entfernt.
Hat die Stiftung Warentest Staubsauger mit Beutel getestet?
Ja, die Stiftung Warentest führt regelmäßig Tests zu Staubsaugern durch. Der aktuelle Test wurde im August 2025 veröffentlicht und umfasst 119 Staubsauger, darunter 37 klassische Bodenstaubsauger mit Beutel. Von diesen sind 30 Modelle derzeit im Handel erhältlich. Eine Bestnote wurde nicht vergeben, der beste Staubsauger mit Beutel erhielt das Qualitätsurteil „Gut“. Ein Gerät fiel mit „Mangelhaft“ durch. Die vollständigen Ergebnisse können an dieser Stelle gegen eine Gebühr abgerufen werden.
Gibt es von Öko-Test einen Test von Staubsaugern mit Beuteln?
Ja, das Magazin Öko-Test hat im Jahr 2020 zwölf Bodenstaubsauger geprüft, davon sechs Modelle mit Beutel. Die Geräte mussten ihre Leistungsfähigkeit in verschiedenen Praxistests unter Beweis stellen, etwa beim Aufsaugen von Staub auf Teppichen und Hartböden, beim Entfernen von Tierhaaren sowie bei grobem Schmutz wie Reis oder Linsen. Die Staubsauger mit Beutel erzielten insgesamt etwas bessere Ergebnisse als beutellose Modelle. Zudem bewertete Öko-Test sie als hygienischer, da beim Entleeren kein direkter Kontakt mit dem aufgesaugten Staub besteht. Die vollständigen Testergebnisse können unter diesem Link eingesehen werden.
Gibt es weitere unabhängige Tests, in denen Staubsauger mit Beutel geprüft wurden?
Auch das österreichische Verbrauchermagazin Konsument.at hat im Jahr 2023 zwölf Akku-Staubsauger und neun klassische Bodenstaubsauger getestet. Unter den getesteten Bodenstaubsaugern befanden sich fünf Modelle mit Beutel. Bewertet wurden unter anderem Reinigungsleistung, Handhabung, Energieverbrauch und Haltbarkeit. Die Ergebnisse stehen an dieser Stelle gegen Gebühr zur Verfügung.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Staubsauger mit Beutel sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
Auch dieses Produkt wurde in den Test einbezogen (aktuell nicht online verfügbar)
Auf der Suche nach einem Staubsauger mit Beutel aus der unteren Preisklasse könnte das Modell von Monzana interessant sein. Es ist ein einfacher Beutelstaubsauger mit einer durchschnittlichen Saugleistung, der keine besonderen Eigenschaften mitbringt. Was im Praxistest aufgefallen ist, wird im folgenden Testbericht erläutert.
Beim Auspacken fiel der Beutelstaubsauger von Monzana durch seine kompakten Abmessungen auf. Das Gehäuse ist 24 Zentimeter breit, 27 Zentimeter tief und 46 Zentimeter hoch. Mit 5,3 Kilogramm liegt das Gewicht in einem durchschnittlichen Bereich. Die Verarbeitungsqualität des in Schwarz-Orange gehaltenen Staubsaugers machte einen ordentlichen Eindruck.
Monzana gibt die Leistungsaufnahme des Beutelstaubsaugers mit 700 Watt an. Im Test hat sich jedoch herausgestellt, dass die Herstellerangabe deutlich zu niedrig angesetzt ist. Es wurde ein Wert von 944 Watt gemessen, womit sich der Sauger hinsichtlich der Leistungsaufnahme in den oberen Bereich einordnet. Auf der Suche nach einem stromsparenden Staubsauger ist das Monzana-Modell also nicht die beste Option.
Vorteilhaft ist, dass sich der Staubsauger mit Beutel bei der Nutzung auf Hartböden in die Reinigungsklasse A einreiht. Bei der Reinigung von harten Untergründen erzielte er dementsprechend sehr gute Reinigungsergebnisse. Bei der Teppichreinigung sah das anders aus. Hier ordnet er sich in die Reinigungsklasse E ein und ist damit im Vergleich zu vielen anderen Modellen im Test schlechter aufgestellt.
Der Lieferumfang des Monzana-Beutelstaubsaugers ist als gut zu bewerten. Enthalten sind eine 2-in-1-Möbel-Kombi-Bürste, eine Pinselbürste, eine Bodendüse und eine Fugendüse. Damit bietet er gute Voraussetzungen für die Reinigung von Hartböden, Teppichen und Polstern. Die kleine Bodendüse hat sich im Test als besonders nützlich für die Reinigung der Bodenkante erwiesen. Die angesaugte Luft reinigt der Sauger mit fünf Filterstufen und einem Feinfiltersystem mit zwei Dauerfiltern. Laut Angaben des Herstellers ist der Beutelstaubsauger damit auch für Allergiker geeignet. Die Saugleistung lässt sich stufenlos über einen Drehregler am Gehäuse einstellen.
Das Fassungsvermögen des Staubbeutels liegt mit 3,2 Litern im unteren Mittelfeld. Das Gleiche gilt für den Aktionsradius von 8 Metern. Verglichen mit anderen Modellen bietet der Monzana-Staubsauger damit keine optimalen Voraussetzungen für den Einsatz in großen Wohnungen. Das Kabel muss oft umgesteckt, der Staubbeutel häufig gewechselt werden. In kleinen Wohnungen mit geringem Schmutzaufkommen machen sich diese Nachteile allerdings weniger bemerkbar. Ebenfalls als Nachteil anzuführen ist die hohe Betriebslautstärke von 82 Dezibel. tipps.de zieht folgendes Fazit
Im Test konnte der Beutelstaubsauger von Monzana vor allem bei der Reinigung von Hartböden überzeugen. Wer viele Teppiche in seiner Wohnung hat, sollte sich angesichts der Reinigungsklasse E auf Teppichböden besser nach einem anderen Modell umsehen. Weitere Nachteile, die vor dem Kauf des Staubsaugers berücksichtigt werden sollten, sind der hohe Stromverbrauch und die hohe Betriebslautstärke.





























- Teppichreinigungsklasse A
- Fünfstufiges Filtersystem
- Zeigt vollen Staubbeutel an
- Mit automatischem Kabeleinzug und Tragegriff
- Hoher Stromverbrauch
- Hohe Betriebslautstärke
- Hartbodenreinigungsklasse E
- Kein Parksystem
FAQ
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| Platz 3: Gut (1,6) | THOMAS Aqua + PET & Family Staubsauger mit Beutel | 10/2025 | 261,79€1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Gut (1,8) | Rowenta Compact Power RO3953 Staubsauger mit BeutelRO3953 | 10/2025 | 89,99€1 | Zum Angebot* |
| Platz 5: Gut (2,4) | Siemens VSQ5X1230 Q5.0 extreme Silence Power Bodenstaubsauger | 10/2025 | 149,00€1 | Zum Angebot* |
| Platz 6: Befriedigend (2,5) | Siemens VS06A111 Bodenstaubsauger | 10/2025 | 94,99€1 | Zum Angebot* |





