Die besten 13 Noise-Cancelling-Kopfhörer im Test inklusive Testsieger 2026
Im nachfolgenden Test wurden insgesamt 13 Noise-Cancelling-Kopfhörer unterschiedlicher Hersteller umfassend geprüft. Der Schwerpunkt lag auf Over-Ear-Modellen, die konstruktionsbedingt besonders gute Voraussetzungen für eine effektive Geräuschunterdrückung bieten. Ergänzend wurden auch einige In-Ear-Kopfhörer in den Test aufgenommen, um einen realistischen Querschnitt des aktuellen Marktes abzubilden. Die getesteten Modelle decken verschiedene Preisklassen ab, von günstigen Einstiegsgeräten bis hin zu höherpreisigen Premium-Kopfhörern.
Für den Praxistest kamen drei unterschiedliche Nutzerprofile zum Einsatz: ein Musiker mit Fokus auf Klangtreue, eine Hausfrau mit wechselnden Hörsituationen sowie ein Journalist, der Kopfhörer täglich über mehrere Stunden am Computer nutzt. Alle Tester hörten identische Musikstücke aus verschiedenen Genres und bewerteten neben dem Klang insbesondere die Wirksamkeit der aktiven Geräuschunterdrückung. Zusätzlich wurde die Qualität des Noise-Cancellings beim Telefonieren geprüft, da gerade hier deutliche Unterschiede zwischen den Modellen zutage treten können.
Testsieger der Noise-Cancelling-Kopfhörer wurde das Modell Bose QuietComfort Ultra, das nicht nur das subjektiv beste Noise-Cancelling aller getesteten Kopfhörer zur Verfügung stellte, sondern auch mit dem besten Raumklang besonders punkten konnte. Der Sennheiser MOMENTUM 4 überzeugte ebenfalls mit einer sehr guten Geräuschunterdrückung und bot den besten Klang sowie das umfangreichste Lieferpaket. Wer hingegen auf besonderen Komfort, starken Klang und ein nahezu perfektes ANC setzt, für den ist der Bowers & Wilkins Px8 Over-Ear-Kopfhörer den Testerfahrungen zufolge die beste Wahl. Ebenfalls überzeugen konnte der JBL Tour One M3, der als einziger mit Auracast-Unterstützung versehen ist. Die beste Schnellladefunktion und die kürzeste Akkuladezeit bot im Test der Noise-Cancelling-Kopfhörer Edifier ES850NB. Als beste In-Ear-Kopfhörer unter den Noise-Cancelling-Kopfhörern zeichneten sich die Sony WF-1000XM5 aus. Die meisten ANC-Modi hingegen bietet der Kopfhörer soundcore by Anker Q30.
Im Anschluss an die umfangreichen Testberichte der Noise-Cancelling-Kopfhörer folgt ein umfassender Ratgeber. Dieser informiert unter anderem über die Funktionsweise, die Vor- und Nachteile sowie die verschiedenen Bauweisen von Noise-Cancelling-Kopfhörern. Ebenso erläutert er die wichtigsten Kaufmerkmale. Zu guter Letzt folgt ein Blick auf aktuelle Tests zu diesem Thema der Stiftung Warentest.
tipps.de empfiehlt diese Noise-Cancelling-Kopfhörer

"tipps.de Testsieger"

"Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem bestem Klang"

"Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem höchsten Tragekomfort"

"Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der zukunftssichersten Technik"

"Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit den effektivsten Auflademöglichkeiten"

"Die besten Noise-Cancelling-In-Ear-Kopfhörer"
- 1. tipps.de empfiehlt diese Noise-Cancelling-Kopfhörer
- 1.1. Bose QuietComfort Ultra Noise-Cancelling-Kopfhörer (tipps.de Testsieger)
- 1.2. Sennheiser Momentum 4 Noise-Cancelling-Kopfhörer (Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem bestem Klang)
- 1.3. Bowers & Wilkins Px8 Noise-Cancelling-Kopfhörer (Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem höchsten Tragekomfort)
- 1.4. JBL Tour One M3 Noise-Cancelling-Kopfhörer (Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der zukunftssichersten Technik)
- 1.5. Edifier ES850NB Noise-Cancelling-Kopfhörer (Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit den effektivsten Auflademöglichkeiten)
- 1.6. Sony WF-1000XM5 Noise-Cancelling-Kopfhörer (Die besten Noise-Cancelling-In-Ear-Kopfhörer)
- 2. Alle Produkte aus dem Noise-Cancelling-Kopfhörer-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat tipps.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Bose QuietComfort Ultra Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der besten aktiven Geräuschunterdrückung und dem besten Raumklang
Der Bose QuietComfort Ultra übertraf im Test alle Konkurrenten. Mit seiner beeindruckenden aktiven Geräuschunterdrückung, der komfortablen Passform und einem warmen, detailreichen Klangbild wurde der Over-Ear-Kopfhörer Testsieger. Warum er für tipps.de zum Testzeitpunkt beste im Handel verfügbare Noise-Cancelling-Kopfhörer war, wird im nachfolgenden Testbericht aufgezeigt.
Mit einem Gewicht von 250 Gramm gehörte der Bose QuietComfort Ultra zu den leichtesten Over-Ear-Kopfhörern im Test. Die geschlossene Bauweise und die weichen Kunstleder-Ohrpolster sorgten in den umfangreichen Tests selbst bei langen Hörsessions für ein angenehmes Tragegefühl. Das Modell lässt sich zusammenklappen und in der mitgelieferten Hartschalentasche sicher transportieren. Bewegliche Ohrmuscheln und ein stufenlos verstellbarer Kopfbügel gewährleisten eine perfekte Passform für jede Kopfgröße.

Die Verarbeitungsqualität ist auf einem Premium-Niveau, Spaltmaße, Materialien und Haptik überzeugen auf ganzer Linie. Der Kopfhörer sitzt fest, ohne zu drücken, und bleibt auch für Brillenträger komfortabel. Nach 6 Stunden Tragedauer zeigte sich im Test kein Druckgefühl. Doch nicht nur in Sachen Tragegefühl überzeugte der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer, auch die Steuerung ist erstklassig.
Bose kombiniert beim QuietComfort Ultra die Touchsteuerung mit der Tastensteuerung. Wischgesten auf der rechten Ohrmuschel regeln die Lautstärke, während physische Knöpfe für Wiedergabe, Bluetooth und ANC-Modus zur Verfügung stehen. Die Bose Music App bietet Zugriff auf Equalizer, Geräuschunterdrückung, Firmware-Updates und das neue Immersive Audio. Zudem erkennt ein integrierter Tragesensor automatisch, wenn der Kopfhörer abgesetzt wird. Ist das der Fall, pausiert die Wiedergabe. In Sachen Sprachsteuerung stehen Amazon Alexa, Google Assistant und Siri zur Verfügung. Verbindungen gelangen über Bluetooth 5.3 während der umfangreichen Tests von tipps.de jederzeit stabil und schnell. Dank der Multipoint-Funktion kann der Kopfhörer gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden werden, wie etwa dem Smartphone und Laptop. Die Reichweite lag mit gemessenen rund 15 Metern über dem Durchschnitt.
Besonders überzeugend im Test war das Active-Noise-Cancelling-System (ANC) des QuietComfort Ultra. Es arbeitet mit acht Mikrofonen und adaptiver Geräuscherkennung. Im Test beeindruckte die Geräuschunterdrückung auf ganzer Linie. Ob nun Stimmengewirr im Büro, Straßenlärm oder in der lauten Straßenbahn, alles wurde nahezu vollständig ausgeblendet. Kein anderer Kopfhörer im Test konnte in Sachen ANC mithalten, was auch an einem besonderen App-Feature liegt:
Ebenso lobenswert ist der integrierte Windgeräuschfilter, der Telefonate auch bei starkem Wind klar verständlich hält. Der Transparenzmodus („Aware Mode“) überzeugt mit seiner natürlichen Klangabbildung, sodass sich Stimmen und Umgebungsgeräusche realistisch anhören. Mit dem Talk-Through-Modus lassen sich Gespräche führen, ohne den Kopfhörer abzunehmen.
Im Hörtest lieferte der Bose QuietComfort Ultra ein kraftvolles, ausgewogenes Klangbild bei allen abgespielten Musikstücken. Der Bass wirkte satt und druckvoll, ohne zu überlagern. Stimmen klangen klar, die Höhen fein und detailreich. Besonders beeindruckend war das proprietäre Bose Immersive Audio, das einen räumlichen 3D-Klang erzeugt, ganz ohne Dolby Atmos oder spezielle Streamingformate. Über den Equalizer in der App können Nutzer Bass, Mitten und Höhen individuell anpassen und eigene Presets speichern. Unterstützt werden die Codecs SBC und AAC, Hi-Res-Formate wie aptX HD oder LDAC fehlen, was im Alltag jedoch kaum auffällt. Für den Musikgenuss über Spotify, Apple Music oder Amazon Music ist die Wiedergabequalität exzellent: warm, klar und raumfüllend.
Immersive Audio lässt sich je nach Wunsch ein- oder ausschalten. Ein besonders interessanter Effekt der Funktion: Wird ein Live-Konzert wiedergegeben, lässt sich der Klang durch eine Kopfdrehung räumlicher wahrnehmen. Dazu registriert eine integrierte Trägheitsmesseinheit die Bewegungen des Kopfs. Unter dem Strich erzeugt Immersive Audio eine beeindruckende klanglich tiefgehende Atmosphäre.
Der fest eingebaute Lithium-Polymer-Akku hält laut Hersteller bis zu 24 Stunden durch, im Praxistest waren es rund 20 Stunden bei aktiviertem ANC. Das ist im Vergleich zu anderen Over-Ear-Kopfhörern in diesem Noise-Cancelling-Test eher durchwachsen. Die Ladezeit beträgt etwa 3 Stunden, eine Schnellladung von 15 Minuten reicht den Testerfahrungen zufolge für knapp 2 Stunden Wiedergabe. Der Ladeanschluss erfolgt über USB-C. Auch bei leerem Akku lässt sich der Kopfhörer mit dem beiliegenden 3,5-Millimeter-Audiokabel weiter nutzen. In diesem Modus bleibt der Klang klar.
Zum Lieferumfang gehören ein 1,2 Meter langes Audiokabel von 3,5 auf 2,5 Millimeter, ein USB-C-auf-USB-A-Ladekabel sowie ein Aufbewahrungsetui mit Reißverschluss. Ein Flugzeugadapter oder Klinkenadapter ist nicht enthalten, kann aber separat erworben werden. Die Bedienungsanleitung ist übersichtlich und in mehreren Sprachen verfügbar.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Bose QuietComfort Ultra ist der Testsieger von tipps.de unter den Noise-Cancelling-Kopfhörern. Kein anderer Kopfhörer im Test konnte in Sachen ANC mithalten. Besonders überzeugend war dabei die Möglichkeit, die Geräuschunterdrückung in der App einzustellen. Auch der natürliche Transparenzmodus konnte vollständig punkten. Hinzu kommen weitere Vorteile wie der starke Klang, die zahlreichen Bedienmöglichkeiten und der hohe Komfort. Weniger problematisch waren die Nachteile wie das fehlende kabellose Laden oder der Verzicht des Herstellers auf Hi-Res-Codecs.




















- Beste aktive Geräuschunterdrückung (ANC) im Test
- Sehr natürlicher Transparenzmodus mit klar verständlichen Stimmen
- Warmer, detailreicher Klang mit hervorragender Räumlichkeit und angenehmer Abstimmung für lange Hörsessions
- Immersive Audio mit überzeugendem 3D-Raumklang für Filme und Musik
- Hoher Tragekomfort
- Feinstufig regelbare Geräuschunterdrückung per App
- Sehr gute Mikrofon- und Telefonqualität, auch bei Wind oder im Außenbereich
- Kompakt zusammenklappbar inklusive stabilem Hardcase für Reisen
- Multipoint-Verbindung und intuitive Bedienung über Touchflächen, Tasten und App
- Akkulaufzeit nur Mittelmaß
- Keine Unterstützung für Hi-Res-Bluetooth-Codecs wie LDAC oder aptX HD
FAQ
2. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem besten Klang: Sennheiser MOMENTUM 4 mit umfangreichem Lieferumfang
Der Sennheiser Momentum 4 Wireless überzeugte im großen Noise-Cancelling-Test von tipps.de mit der besten Klangqualität. Auch die aktive Geräuschunterdrückung zählte zu den leistungsstärksten im Test, während Verarbeitung und Bedienkomfort das typische Premium-Niveau des deutschen Traditionsherstellers widerspiegeln. Dazu kommt ein Lieferumfang, der kaum Wünsche offenlässt, inklusive Flugzeugadapter, AUX-Kabel und hochwertigem Hardcase. Damit bietet der MOMENTUM 4 ein sehr gutes Gesamtpaket.
Mit einem Gewicht von nur 293 Gramm und den Maßen 45 × 18 × 18 Zentimeter gehört der Sennheiser MOMENTUM 4 zu den komfortabelsten Kopfhörern seiner Klasse. Der Hersteller verabschiedete sich beim Design von den Retro-Metallbügeln der Vorgänger und orientierte sich stärker am modernen Stil des Bose QuietComfort Ultra. Das Ergebnis ist weniger Edelstahl und mehr Kunststoff, dafür aber ein leichteres, flexibleres Gehäuse und präzise gearbeitete Gelenke. Trotz des höheren Kunststoffanteils bleibt die Haptik hochwertig und robust.
Die Ohrpolster aus Kunstleder mit viskoelastischem Schaum passen sich angenehm an und sorgten auch nach 6 Stunden Tragen für einen sehr guten Komfort. Im Test zeigte sich der Anpressdruck perfekt ausbalanciert, nämlich fest genug, um Umgebungsgeräusche passiv zu dämpfen, ohne auf Dauer zu drücken. Einziger Nachteil: Der Kopfhörer lässt sich nicht vollständig zusammenklappen, die Transportbox fällt dadurch etwas größer aus als bei einigen Konkurrenten.

Die Bedienung erfolgt über eine kapazitive Touchfläche an der rechten Ohrmuschel ergänzt durch physische Funktionstasten. Durch Wischgesten lässt sich die Lautstärke anpassen, ein kurzes Tippen pausiert oder startet die Wiedergabe. Der Ein-/Ausschaltknopf aktiviert durch zweifaches Drücken die Sprachsteuerung (Alexa, Google Assistant, Siri) oder versetzt den Kopfhörer durch längeres Drücken in den Pairing-Modus. Die Verbindung funktionierte im Test per Bluetooth 5.2 absolut stabil und schnell. Dank Multipoint-Funktion lassen sich zwei Geräte gleichzeitig koppeln, wie etwa für Laptop und Smartphone.
Über die Sennheiser Smart Control App können Equalizer-Einstellungen, ANC-Intensität und Transparenzmodus individuell konfiguriert werden. Der integrierte Tragesensor erkennt automatisch, wenn der Kopfhörer abgesetzt wird und pausiert die Wiedergabe. Zusätzlich bietet die App eine ortsabhängige Sound Zones-Funktion, bei der sich Equalizer und ANC-Profile automatisch an den Standort anpassen.
Ein Highlight des Sennheiser MOMENTUM 4 ist der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 0,7 Amperestunden Kapazität. Im Praxistest erreichte der Kopfhörer eine beeindruckende Laufzeit von 49 Stunden bei aktivem ANC. Damit bleibt er nur knapp hinter der Herstellerangabe von 60 Stunden. Die Schnellladefunktion liefert nach nur 5 Minuten Strom für rund 4 Stunden Wiedergabe, während eine vollständige Aufladung etwa 2,25 Stunden dauert. Aufgeladen wird über einen USB-C-Anschluss. Ein kabelloses Laden unterstützt das Modell aber nicht.
Auch bei leerem Akku bleibt der Hörgenuss erhalten: Das beiliegende AUX-Kabel ermöglicht den kabelgebundenen Betrieb. In diesem Modus sind ANC und Touch-Funktion zwar deaktiviert, die Klangqualität bleibt den Testerfahrungen zufolge jedoch erstklassig. Das ist ein klarer Vorteil für Langstreckenflüge oder lange Bahnfahrten.
Mit Blick auf die Geräuschunterdrückung lässt sich nach dem umfangreichen Test feststellen, dass das adaptiv arbeitende Active Noise Cancelling des MOMENTUM 4 zu den besten im Test gehörte. Vier Beamforming-Mikrofone analysieren kontinuierlich die Umgebung und passen die Unterdrückungsstärke automatisch an. Durch den Einsatz von vier Mikrofonen mit adaptiver Signalverarbeitung erreicht Sennheiser ein sehr ausgewogenes ANC-Erlebnis. Dank Sidetone-Funktion kann der Nutzer seine eigene Stimme beim Telefonieren natürlich wahrnehmen. Das ist ein Detail, das nur wenige Hersteller bieten. Über die App lässt sich die Intensität zusätzlich manuell anpassen. Der Effekt war im Langzeittest beeindruckend: Lärm in Bus oder Büro wurde effektiv ausgeblendet, während Stimmen klar verständlich bleiben. Auch der Transparenzmodus überzeugte: Er klingt natürlich, ohne die Klangfarben zu verfälschen. Das macht ihn ideal für Gespräche im Alltag oder beim Warten am Bahnhof. In Kombination mit der Windgeräuschreduktion bleibt die Sprachqualität auch im Freien klar und deutlich.
Die unterstützten Bluetooth-Codecs SBC, AAC, aptX und aptX Adaptive sorgen für eine stabile Verbindung und hochwertige Übertragung, selbst bei Streamingdiensten wie Spotify, Tidal oder Apple Music. Die Impedanz liegt bei 60 Ohm (passiv) sowie 470 Ohm (aktiv), die Empfindlichkeit bei rund 106 Dezibel. Hi-Res-Audio-Zertifizierungen fehlen zwar, die akustische Performance überzeugt jedoch auch audiophile Hörer.
Über die App lässt sich nicht nur der Equalizer feinjustieren (Bass, Mitten, Höhen), sondern auch die Stärke des ANC und die Transparenz individuell regeln. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, Änderungen werden in Echtzeit umgesetzt. Die Touch-Steuerung funktioniert zuverlässig, auch bei feuchten Fingern oder Handschuhen. Im Alltagstest reagierte der MOMENTUM 4 präzise auf Wisch- und Tippbewegungen, ohne Verzögerung oder Fehlinterpretation. Die Bluetooth-Reichweite betrug im Test rund 15 Meter ohne Unterbrechungen. Auch Multipoint funktionierte reibungslos: Beim Wechsel vom Smartphone zum Laptop erfolgte die automatische Umschaltung ohne manuelle Eingriffe.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Sennheiser MOMENTUM 4 Noise-Cancelling-Kopfhörer konnte im Langzeittest nicht nur mit einer starken adaptiven Geräuschunterdrückung überzeugen. Der Over-Ear-Kopfhörer bot im Test die beste Klangqualität bei Musik und Sprache und stellte den besten Lieferumfang bereit. Außerdem gefielen die lange Akkulaufzeit und die umfangreiche App-Steuerung.














- Beste Klangqualität im Test mit sehr detailreicher, ausgewogener und natürlicher Abstimmung
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Effektive aktive Geräuschunterdrückung auf Premium-Niveau
- Hoher Tragekomfort
- Umfangreiche App mit Equalizer, Klangprofilen und individuellen Einstellungen
- Sehr gute Schnellladefunktion
- Bester Lieferumfang im Test inklusive Transportbox und Flugzeugadapter
- Solide Verarbeitung und modernes, unauffälliges Design
- Nicht vollständig zusammenklappbar und dadurch weniger kompakt beim Transport
- Kein kabelloses Laden
FAQ
3. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem höchsten Tragekomfort: Bowers & Wilkins Px8 Over-Ear-Kopfhörer mit Nappaleder
Mit dem Px8 positioniert Bowers & Wilkins seinen aktuellen Over-Ear-Bluetooth-Kopfhörer klar im Premiumsegment. Der Hersteller selbst bezeichnet das Modell als Referenz im Kopfhörerbereich. Das ist ein Anspruch, der sich nicht allein auf den Klang, sondern ebenso auf Materialauswahl, Verarbeitung und Tragekomfort bezieht. Für Musikliebhaber, die bereit sind, in hochwertige Audiotechnik zu investieren, soll der Px8 ein kompromissloses Gesamtpaket liefern. Im Test zeigte sich schnell, dass dieser Anspruch in nahezu allen Bereichen eingelöst wird.
Bereits optisch hebt sich der Bowers & Wilkins Px8 von der Masse ab. Das Design wirkt elegant und zugleich technisch anspruchsvoll. Statt auffälliger Akzente setzt der Hersteller auf klare Linien, hochwertige Oberflächen und eine sehr präzise Verarbeitung. Das Ergebnis ist ein Kopfhörer, der sowohl im Alltag als auch auf Reisen oder im Büro eine ausgesprochen hochwertige Figur macht. Bowers & Wilkins setzt beim Px8 konsequent auf hochwertige Materialien. Das Gestell besteht aus leichtem Aluminium, das nicht nur robust wirkt, sondern dem Kopfhörer auch eine hohe strukturelle Stabilität verleiht. Die Ohrpolster sind mit Memory-Schaum ausgestattet und vollständig mit feinem Nappaleder bezogen. Diese Kombination sorgt für ein sehr angenehmes Tragegefühl und unterstreicht den Premiumanspruch des Modells.
Ein besonderes Designmerkmal ist die einzelgelenkige Befestigung der Hörmuscheln. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern verzichtet Bowers & Wilkins auf komplexe Doppelgelenke. Die Ohrmuscheln schmiegen sich dennoch gut an den Kopf an und wirken von außen betrachtet besonders leicht und elegant. Das Verbindungskabel zwischen den Ohrmuscheln ist in einem farblich abgestimmten Gewebeschlauch untergebracht, was nicht nur optisch überzeugt, sondern auch zur Langlebigkeit beiträgt.
Das Herzstück des Bowers & Wilkins Px8 bilden die eingebauten 40-Millimeter-Treiber mit Kohlefasermembranen. Diese Membranen minimieren Verzerrungen und ermöglichen eine besonders präzise Klangwiedergabe. Im Test zeigte sich der Px8 als ausgesprochen ausgewogener Kopfhörer mit klar definierten Höhen, präsenten Mitten und einem kraftvollen, aber kontrollierten Bass. Unabhängig vom Musikgenre überzeugte der Px8 mit einer sehr sauberen Darstellung. Stimmen wirken natürlich und detailreich, Instrumente sind klar voneinander getrennt. Auch bei hoher Lautstärke bleibt das Klangbild stabil, ohne hörbare Verzerrungen oder Übersteuerungen. Gerade bei anspruchsvollen Musikstücken profitieren Hörer von der hohen Auflösung und der klaren Dynamik. Der Bowers & Wilkins Px8 überzeugte mit einer überragenden Klangqualität. Höhen und Mitten wurden klar und differenziert wiedergegeben, während die Bässe kraftvoll, aber nie aufdringlich wirkten. Selbst bei hoher Lautstärke blieb der Klang ausgewogen und detailreich.
Der Px8 unterstützt zahlreiche wichtige Bluetooth-Codecs, die für eine hochwertige kabellose Audioübertragung relevant sind. Dazu zählen SBC, AAC sowie aptX in verschiedenen Varianten. Damit ist der Kopfhörer sowohl mit Android- als auch mit iOS-Geräten kompatibel und kann sein klangliches Potenzial über Bluetooth gut ausschöpfen.
Die Bluetooth-Verbindung erwies sich im Test als stabil und zuverlässig. Die Kopplung mit Smartphone oder Notebook gelingt schnell und ohne Komplikationen. Auch bei Bewegung oder größerem Abstand zum Zuspielgerät kam es nicht zu Verbindungsabbrüchen.
Kommen wir zum wichtigsten Punkt in diesem Test, der aktiven Geräuschunterdrückung. Für das Active Noise Cancelling nutzt der Bowers & Wilkins Px8 insgesamt sechs Mikrofone. Vier davon sind für das Active Noise Cancelling zuständig, zwei weitere kommen bei Telefonaten zum Einsatz. Das ANC reduziert Umgebungsgeräusche effektiv und sorgt dafür, dass Musik oder Hörbücher auch in lauter Umgebung ungestört genossen werden können. Im Praxistest arbeitete die Geräuschunterdrückung zuverlässig. Tieffrequente Störgeräusche wie Motorenlärm oder Zuggeräusche werden deutlich abgeschwächt. Stimmen und plötzliche Geräusche bleiben in abgeschwächter Form wahrnehmbar, was für eine natürliche Wahrnehmung der Umgebung sorgt. Zusätzlich steht ein Transparenzmodus zur Verfügung, der Umgebungsgeräusche gezielt durchlässt.
Der integrierte Lithium-Ionen-Akku bietet laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden. Im Test erreichte der Px8 mit aktiviertem Noise Cancelling rund 28,5 Stunden, was ein sehr guter Wert ist. Die vollständige Aufladung des Akkus dauerte im Test etwa 2 Stunden. Eine 15-minütige Schnellladung reichte für rund 5,5 Stunden Musikwiedergabe mit aktivem ANC.
Der Px8 lässt sich nicht nur kabellos nutzen. Im Lieferumfang befinden sich ein USB-C-auf-3,5-Millimeter-Klinkenkabel sowie ein USB-C-Kabel. Darüber kann der integrierte D/A-Wandler genutzt werden, um den Kopfhörer direkt an Smartphones, Notebooks oder andere Audioquellen anzuschließen. Ein Vorteil: Bei Nutzung über USB-C kann der Kopfhörer gleichzeitig geladen und verwendet werden.
Zum Lieferumfang gehört ein hochwertiges Transportcase mit Reißverschluss. In einem separaten Innenfach lassen sich die Kabel verstauen. Da sich der Px8 nicht zusammenfalten lässt, fällt das Case etwas größer aus als bei manch anderen Modellen. Es bietet jedoch einen sehr guten Schutz für den Kopfhörer.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Bowers & Wilkins Px8 ist ein Over-Ear-Bluetooth-Kopfhörer der Referenzklasse. Die Kombination aus exzellenter Klangqualität, sehr hohem Tragekomfort, hochwertiger Materialauswahl und zuverlässigem Noise Cancelling hebt ihn deutlich von vielen anderen Modellen ab. Besonders Musikliebhaber profitieren von der präzisen und ausgewogenen Wiedergabe. Der hohe Preis ist angesichts der gebotenen Qualität nachvollziehbar, auch wenn die Akkulaufzeit im Vergleich zu einigen Konkurrenten etwas kürzer ausfällt.










































- Bester Tragekomfort im Test
- Herausragende Klangqualität
- Premium-Materialien wie Aluminiumarme und Leder sorgen für besonders hochwertige Haptik und Verarbeitung
- Aktive Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus arbeiten zuverlässig und alltagstauglich
- Unterstützt gängige Bluetooth-Codecs
- Integrierter D/A-Wandler und USB-C-Audio ermöglichen hochwertige kabelgebundene Wiedergabe
- Hochwertiges Transportcase sowie Kabelzubehör im Lieferumfang enthalten
- Keine Unterstützung moderner Hi-Res-Codecs wie LDAC oder aptX Adaptive
- Akkulaufzeit eher durchschnittlich
FAQ
4. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der zukunftssichersten Technik: JBL Tour One M3 mit Auracast
Im Alltagstest von tipps.de zeigte sich schnell, dass der JBL Tour One M3 kein klassischer Spezialist, sondern vielmehr ein vielseitiger Allrounder ist. Er will möglichst viele Bereiche gleichzeitig gut abdecken, von Reisen über Homeoffice bis hin zum täglichen Pendeln. Im Test zeigte sich, dass dieses Konzept komplett aufgeht. Zudem überzeugte der JBL-Kopfhörer mit der zukunftssichersten Technik aller getesteten Modelle.
Optisch präsentiert sich der JBL Tour One M3 modern und zurückhaltend. Statt glänzender Oberflächen oder auffälliger Akzente setzt JBL auf matte Kunststoffe, dezente Logos und eine klare Linienführung. Das wirkt im Alltag angenehm unaufdringlich und passt sowohl ins Büro als auch auf Reisen. Den Kopfhörer gibt es in den Farben Schwarz, Blau oder Latte.

Die Verarbeitung ist insgesamt solide. Die Ohrmuscheln bestehen überwiegend aus Kunststoff, werden jedoch von einem stabilen Kopfbügel zusammengehalten. Premium-Materialien wie Aluminium oder Leder, wie sie etwa beim Bowers & Wilkins Px8 zum Einsatz kommen, kommen aber nicht zum Einsatz. Mit Blick auf die Preisklasse ist die Verarbeitung gut. Positiv fiel im Test vor allem das Gewicht auf. Der Kopfhörer sitzt leicht auf dem Kopf und verteilt den Druck gleichmäßig. Selbst nach mehreren Stunden entstehen weder unangenehme Druckstellen noch Hitzeprobleme an den Ohren. Im Alltagstest gehörte der JBL Tour One M3 zu den bequemsten Over-Ear-Kopfhörern. Auch nach langen Arbeitstagen oder mehrstündigen Flügen blieb der Sitz angenehm und druckfrei.
Das ergibt folgenden Nutzen für den Anwender:
- Mehrere Kopfhörer können denselben Ton gleichzeitig empfangen
- Kein Pairing pro Gerät nötig – Audio teilen wird einfacher
- Ideal für Filme, Musik mit mehreren Zuhörern oder öffentliche Audio-Streams
- Unterstützung auch für kompatible Hörhilfen möglich
Wie es sich für JBL-Kopfhörer gehört, ist die App umfassend. Neben der Geräuschunterdrückung lassen sich unter anderem anpassen:
- True Adaptive ANC-Intensität
- Ambient Aware (Umgebungsmodus)
- TalkThru für Gespräche
- 12-Band-Equalizer
- Personi-Fi Hörtest zur individuellen Klangabstimmung
- Gestensteuerung
- Automatische Abschaltung
- Sprachassistent-Integration
- Multipoint-Verwaltung
Gerade der Personi-Fi-Hörtest erwies sich im Test als praktisch. Nach einem kurzen Hörprofil passt der Kopfhörer den Klang an das persönliche Hörvermögen an. Das Ergebnis wirkte deutlich ausgewogener als die Standardeinstellung. Die Steuerung erfolgt über eine Mischung aus Tasten und Touchflächen. Lautstärke, Titelwechsel oder Anrufe funktionieren zuverlässig, ohne dass der Nutzer ständig zum Smartphone greifen muss.
Klanglich setzt JBL traditionell auf den sogenannten JBL Signature Sound. Er zeichnet sich durch kräftige, aber kontrollierte Bässe und klare Höhen aus. Genau dieses Profil zeigte sich auch im Test. Die 40-Millimeter-Treiber liefern einen druckvollen Tieftonbereich, der besonders bei elektronischer Musik, Pop oder Hip-Hop überzeugt. Gleichzeitig bleiben Stimmen klar verständlich und wirken nicht überdeckt. Auch Rock- oder Akustikstücke profitieren von einer sauberen Mittenwiedergabe.
Besonders interessant ist das integrierte JBL Spatial 360 Audio mit Headtracking. Dabei entsteht ein räumlicher Klangeindruck, der an Surround-Sound erinnert. Beim Drehen des Kopfes bleibt die Klangquelle scheinbar im Raum fixiert. Filme, Konzerte oder Gaming profitieren deutlich von diesem Effekt. Der Tour One M3 erreicht ein erstaunlich detailliertes Klangbild.
Herzstück des Kopfhörers ist das True Adaptive Noise Cancelling 2.0 mit acht Mikrofonen. Diese analysieren kontinuierlich die Umgebung und passen die Filterung automatisch an. Im Alltagstest von tipps.de funktionierte das überzeugend: Verkehrslärm wurde stark reduziert, Bürogespräche deutlich gedämpft und das Flugzeugbrummen bestens abgeschwächt. Ganz an die absolute Spitzenklasse von Sony oder Bose reicht das ANC jedoch nicht heran. Sehr tiefe Frequenzen oder enorm laute Umgebungen werden etwas weniger aggressiv herausgefiltert. Für den Großteil der Alltagssituationen ist die Wirkung dennoch mehr als ausreichend.
Mit Bluetooth 5.3, Multipoint, LE Audio und Auracast zeigt sich der Kopfhörer zukunftssicher. Besonders praktisch im Test war die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten. Ein Wechsel zwischen Laptop und Smartphone funktionierte ohne erneutes Pairing. Der JBL Tour One M3 ist optional auch als Smart-Tx-Variante erhältlich. Dabei handelt es sich um einen kompakten Bluetooth- beziehungsweise Auracast-Sender, der Audiosignale über USB-C oder 3,5-Millimeter-Klinke einspeist und kabellos an den Kopfhörer überträgt. So lassen sich etwa Bordunterhaltungssysteme im Flugzeug, Fernseher oder andere Geräte ohne eigenes Bluetooth direkt nutzen. Gleichzeitig ermöglicht der Smart-Tx die Übertragung per Auracast an mehrere kompatible Kopfhörer, sodass mehrere Personen denselben Ton parallel hören können.
Eine weitere Stärke des JBL Tour One M3 ist die Ausdauer. Während viele Premium-Modelle bei 25 bis 30 Stunden mit ANC liegen, erreicht der JBL deutlich höhere Werte. Mit aktivierter Geräuschunterdrückung waren im Test 38,5 Stunden möglich. Ohne ANC brachte es der JBL-Kopfhörer sogar auf weit über 60 Stunden. In weniger als 2 Stunden war der Kopfhörer wieder aufgeladen.
Bei Telefonaten zeigte der Kopfhörer eine ordentliche, aber nicht überragende Leistung. Stimmen bleiben verständlich, jedoch gelangen in lauter Umgebung teilweise Hintergrundgeräusche durch. Für gelegentliche Calls oder Videokonferenzen genügt die Qualität, professionelle Vieltelefonierer finden bei anderen Modellen bessere Mikrofone.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der JBL Tour One M3 ist kein reiner ANC-Spezialist, sondern ein äußerst vielseitiger Allround-Kopfhörer. Er überzeugt vor allem durch seinen hohen Tragekomfort, die enorme Akkulaufzeit und die umfangreiche App mit zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten. Klanglich liefert er einen kräftigen, modernen Sound, der vielen Nutzern gefallen dürfte. Das Noise Cancelling ist gut, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau der absoluten Spitzenmodelle von Sennheiser oder Bose. Dafür punktet JBL mit einem größeren Funktionsumfang. Zudem ist kein anderes Modell aus dem Test von tipps.de so zukunftssicher, erlaubt der JBL Tour One M3 doch die Nutzung von Auracast.
























































































- Auracast-Unterstützung für zukünftige Bluetooth-Broadcast-Funktionen und gemeinsames Audiohören ohne klassisches Pairing
- Sehr gutes Gesamtpaket aus Klang, Akkulaufzeit und moderner Ausstattung
- Effektive aktive Geräuschunterdrückung mit spürbarer Reduzierung von Alltags- und Reisegeräuschen
- Kraftvoller, dynamischer Klang
- Lange Akkulaufzeit
- Bluetooth 5.3 mit Multipoint für gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten
- Umfangreiche App mit 12-Band-Equalizer, Personi-Fi-Hörtest und individuellen ANC-Einstellungen
- Spatial 360 Audio mit Headtracking für räumlicheres Hörerlebnis bei Filmen und Games
- Relativ groß und nicht besonders kompakt faltbar
- Mikrofonqualität bei Telefonaten nur durchschnittlich
FAQ
5. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der kürzesten Akkuladezeit und der besten Schnellladefunktion: Edifier ES850NB mit außergewöhnlich stabiler Bluetooth-Verbindung
Mit dem ES850NB positioniert sich Edifier als ernstzunehmende Alternative im Spitzenbereich des Noise-Cancelling-Kopfhörer-Tests. Das Produkt kombiniert moderne Technik wie Hybrid Active Noise Cancelling, LDAC-Hi-Res-Streaming und Bluetooth 5.4 mit auffällig langen Laufzeiten und einer besonders effektiven Ladefunktion. Im Praxistest zeigte sich schnell, dass der Kopfhörer vor allem in zwei Disziplinen neue Bestwerte setzt: bei der Schnellladung sowie bei der Reichweite und Stabilität der Funkverbindung.
Mit 265 Gramm gehört der Edifier ES850NB nicht zu den absoluten Leichtgewichten, verteilt sein Gewicht jedoch sehr ausgewogen über den gepolsterten Kopfbügel. Die Ohrmuscheln sind beweglich gelagert und passen sich unterschiedlichen Kopfformen gut an. In Kombination mit den weichen Kunstleder-Polstern entsteht ein gleichmäßiger Anpressdruck ohne störende Druckpunkte. Im mehrstündigen Dauereinsatz blieb der Kopfhörer komfortabel. Auch nach 6 Stunden Nutzung traten weder Hitzestau noch Ermüdungserscheinungen auf. Der Langzeiteindruck fällt entsprechend positiv aus. Die Verarbeitung hinterlässt ebenfalls einen hochwertigen Eindruck. Hier zeigen sich saubere Spaltmaße, stabile Scharniere und ein insgesamt robustes Gehäuse.

Im Mittelpunkt in Sachen ANC steht die hybride aktive Geräuschunterdrückung. Der ES850NB kombiniert Feedforward- und Feedback-Mikrofone, um Umgebungsgeräusche möglichst effektiv zu filtern. Über die Edifier-App lassen sich drei Modi auswählen und anpassen. Zusätzlich steht ein Transparenzmodus zur Verfügung, der Außengeräusche natürlich und ohne starkes Grundrausschen durchlässt.
Im Praxistest reduzierte das ANC typische Störquellen wie Bahn- und Busgeräusche, Lüfter oder gleichmäßiges Straßenrauschen sehr deutlich. Tieffrequente Geräusche werden besonders effektiv gedämpft, während Stimmen und plötzliche Impulse noch leicht wahrnehmbar bleiben. Insgesamt erreicht die Geräuschunterdrückung ein sehr gutes Niveau und überraschte in diesem Bereich. Der Hersteller bewirbt das Modell damit, dass Umgebungsgeräusche um bis zu 45 Dezibel reduziert werden. Der Test zeigte, dass das ANC in der Tat zu den besten im Test gehörte. Der Transparenzmodus klingt natürlich und eignet sich gut für kurze Gespräche oder Durchsagen. Ein Absetzen der Kopfhörer ist nicht notwendig, dafür sorgt die Touch-to-Chat-Funktion. Während die rechte Ohrmuschel gedrückt gehalten wird, pausiert die Abspielfunktion. Das ist eine sehr gute Lösung, allerdings dauert es gut 2 Sekunden nach Drücken der Fläche, bis die Wiedergabe wirklich stoppt.
Für den Klang sorgen 40-Millimeter-Treiber mit titanbeschichteter Verbundmembran. Unterstützt werden SBC, AAC und LDAC, wodurch auch hochauflösendes Streaming möglich ist. Entsprechend breit ist der übertragene Frequenzbereich bis 40.000 Hertz. Klanglich überzeugt der ES850NB mit einem ausgewogenen Gesamtbild. Stimmen wirken klar und präsent, Mitten sauber aufgelöst und Höhen angenehm detailliert ohne Schärfe. Besonders positiv fällt die Räumlichkeit auf, die Musikstücken eine natürliche Tiefe verleiht. Der Bassbereich liefert druckvolle Impulse und ausreichend Fundament. Im direkten Vergleich mit Spitzenmodellen von JBL oder Sennheiser fehlt lediglich eine Nuance Tiefgang im untersten Frequenzbereich. Diese Abweichung bewegt sich jedoch auf sehr hohem Niveau und fällt im Alltag kaum ins Gewicht. Insgesamt erreicht der Kopfhörer eine sehr gute Klangwertung.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Ausdauer. Mit aktivem ANC hielt der Kopfhörer im Test rund 51 Stunden durch. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt vieler Wettbewerber. Ohne die aktive Geräuschreduktion brachte es der Edifier ES850NB im Alltagstest sogar auf bis zu 81 Stunden Wiedergabe! Der Hersteller gibt keine Details zum Akku an, allerdings konnte dieser komplett überzeugen – und das nicht nur bei der Wiedergabe. Noch beeindruckender sind nämlich die Details in Sachen Akkuladung.
Die Steuerung erfolgt über eine Kombination aus physischen Tasten und Touch-Gesten. Lautstärke, Wiedergabe und ANC-Modi lassen sich direkt am Kopfhörer regeln. Über die Edifier-ConneX-App stehen zusätzlich Equalizer-Einstellungen, ANC-Anpassungen und weitere Optionen bereit. Die Bedienung gelingt insgesamt intuitiv, wenngleich die App funktional bleibt und weniger umfangreich ausfällt als bei einigen Mitbewerbern. Für die wichtigsten Einstellungen reicht sie jedoch aus.
Bei der Sprachqualität zeigt sich die einzige echte Schwäche. In ruhigen Umgebungen sind Gespräche klar verständlich, bei stärkerem Hintergrundlärm wirkt die Stimme jedoch etwas komprimiert. Für gelegentliche Telefonate genügt die Leistung, für häufige Business-Calls gibt es bessere Alternativen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Edifier ES850NB präsentierte sich im Test als überraschend starker Allrounder mit klaren Schwerpunkten auf Ausdauer, Ladegeschwindigkeit und Verbindungsstabilität. Die Hybrid-ANC arbeitet sehr effektiv, ein Plus ist auch die Touch-to-Chat-Funktion. Der Klang bewegt sich auf hohem Niveau und der Tragekomfort überzeugt auch bei langen Sessions. Besonders die Schnellladefunktion und die außergewöhnliche Bluetooth-Reichweite heben das Modell deutlich vom Wettbewerb ab. Lediglich bei der Mikrofonqualität und beim Funktionsumfang der App bleibt etwas Luft nach oben. Insgesamt bietet der ES850NB jedoch ein sehr rundes Gesamtpaket und zählt zu den empfehlenswertesten Noise-Cancelling-Kopfhörern im Test.
















































- Sehr starkes Hybrid-ANC
- Touch-to-Chat-Funktion
- Kürzeste Akkuladedauer und effektivste Schnellladung im Test
- Bluetooth 5.4 mit bester Reichweite im Alltagstest
- Sehr guter Klang mit LDAC
- Hoher Tragekomfort und hochwertige Verarbeitung
- Gute Verarbeitungsqualität
- Guter Lieferumfang mit hochwertigem Reiseetui
- Nutzung per Kabel möglich, beispielsweise am PC
- Mikrofonqualität nur durchschnittlich
- App funktional, aber wenig umfangreich
- Unterster Frequenzbereich nicht auf Niveau der Spitzenklasse
- Kein klassischer Klinkenanschluss bei der Nutzung per Kabel
FAQ
6. Beste In-Ear-Kopfhörer unter den Noise-Cancelling-Kopfhörern: Sony WF-1000XM5
Mit den WF-1000XM5 positioniert Sony seine aktuell leistungsstärksten True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer klar im Premiumsegment. Während viele kabellose In-Ears vor allem durch Kompaktheit oder Design überzeugen wollen, verfolgt Sony einen anderen Ansatz: maximale aktive Geräuschunterdrückung, kombiniert mit hoher Klangqualität und umfangreichen App-Funktionen. Im Noise-Cancelling-Test zeigte sich schnell, dass der Hersteller seine langjährige Erfahrung im ANC-Bereich auch bei den kompakten In-Ears konsequent ausspielt.

Sony hat das Gehäuse der WF-1000XM5 im Vergleich zum Vorgänger nochmals verkleinert. Trotz des leistungsstarken 8,4-Millimeter-Treibers wiegt ein Ohrhörer lediglich 5,9 Gramm inklusive Ohrstöpsel. Im Alltag macht sich das geringe Gewicht positiv bemerkbar, insbesondere bei längeren Hörsessions oder auf Reisen. Ein entscheidender Faktor für die Wirksamkeit der aktiven Geräuschunterdrückung ist der Sitz im Ohr. Sony legt dem WF-1000XM5 gleich vier Paar Ohrstöpsel aus Memory-Foam bei: XS, S, M und L. Diese Aufsätze passen sich dem Gehörgang an und sorgen für eine sehr gute passive Abschirmung. Erst in Kombination mit der elektronischen Geräuschunterdrückung entfaltet das ANC seine volle Wirkung.
Das Ladecase fällt kompakt aus und misst rund 64,6 × 40,0 × 26,5 Millimeter bei einem Gewicht von 39 Gramm. Damit passt es problemlos in jede Hosen- oder Jackentasche. Die Kopfhörer sind in Schwarz oder Silber erhältlich und wirken insgesamt zurückhaltend, aber hochwertig verarbeitet.
Die aktive Geräuschunterdrückung ist die große Stärke des Sony WF-1000XM5. Sony setzt auf einen speziell entwickelten ANC-Prozessor in Kombination mit mehreren Außen- und Innenmikrofonen. Diese erfassen kontinuierlich Umgebungsgeräusche und erzeugen ein Gegensignal, das störende Geräusche effektiv neutralisiert. Im Praxistest zeigte sich das ANC äußerst wirkungsvoll. Tieffrequente Geräusche wie das Brummen von Klimaanlagen, Straßenverkehr oder Zuggeräusche werden stark reduziert. Selbst das Tippen auf einer Tastatur oder leise Gespräche in der Umgebung werden deutlich abgeschwächt. Voraussetzung ist jedoch, dass die Ohrstöpsel korrekt sitzen. Das ist ein Punkt, den Sony mit der großen Auswahl an Größen gut adressiert.
Über die App lässt sich die Geräuschunterdrückung anpassen. Zusätzlich steht ein Transparenzmodus zur Verfügung, der Umgebungsgeräusche gezielt durchlässt. Dieser Modus eignet sich besonders für kurze Gespräche oder Situationen, in denen die Umgebung wahrgenommen werden soll, ohne die Kopfhörer herauszunehmen.
Die 8,4-Millimeter-Treiber der WF-1000XM5 sorgen für eine sehr ausgewogene Klangabstimmung. Besonders die Mitten und Höhen überzeugen durch Klarheit und Detailreichtum. Stimmen werden sauber wiedergegeben, Instrumente sind gut voneinander getrennt. Im Bassbereich agiert der Kopfhörer kontrolliert, aber eher zurückhaltend. Wer einen sehr druckvollen, bassbetonten Klang erwartet, könnte etwas enttäuscht sein. Stattdessen setzt Sony auf Präzision und Neutralität. Diese Abstimmung eignet sich hervorragend für Pop, Rock, Jazz oder klassische Musik, wirkt bei basslastigen Hip-Hop- oder EDM-Tracks jedoch etwas nüchtern. Über die Sony-Headphones-Connect-App lässt sich der Klang anpassen. Ein manueller Equalizer ermöglicht individuelle Einstellungen, zudem bietet ein Assistent eine automatische Klanganalyse an. Trotz der vielen Optionen lässt sich der Grundcharakter des Kopfhörers jedoch nicht vollständig verändern.
Die Sony WF-1000XM5 nutzen Bluetooth 5.3 und unterstützen Multipoint-Verbindungen. Damit können zwei Geräte gleichzeitig gekoppelt werden, etwa Smartphone und Notebook. Die Reichweite liegt bei den üblichen rund 15 Metern und erwies sich im Test als stabil. Bei den Codecs unterstützt Sony SBC, AAC sowie LDAC. Letzterer ermöglicht eine hochauflösende Audioübertragung mit bis zu 40.000 Hertz Frequenzbereich, sofern das Zuspielgerät kompatibel ist. Die Bedienung erfolgt über Touchflächen an beiden Ohrhörern. Diese lassen sich in der App individuell belegen. Einfaches Tippen, doppeltes oder dreifaches Tippen sowie Gedrückthalten können frei konfiguriert werden, etwa für Lautstärke, Titelsprung oder Wechsel zwischen ANC- und Transparenzmodus.
Sony gibt für die WF-1000XM5 eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden mit aktivem Noise Cancelling an. Ohne ANC sind sogar bis zu 12 Stunden möglich. Das Ladecase kann die Ohrhörer zusätzlich zweimal vollständig aufladen. Im Test wurden diese Werte nahezu erreicht. Besonders praktisch ist die Schnellladefunktion: Bereits 3 Minuten im Ladecase reichen für rund 60 Minuten Wiedergabezeit. Damit eignen sich die Sony WF-1000XM5 auch für spontane Einsätze.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die Sony WF-1000XM5 waren die besten Noise-Cancelling-In-Ear-Kopfhörer im Test. Die aktive Geräuschunterdrückung setzt Maßstäbe, der Tragekomfort ist hoch und die App bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Klanglich überzeugt das Modell mit einer klaren, ausgewogenen Wiedergabe, auch wenn Bassliebhaber etwas mehr Druck vermissen könnten. Insgesamt bietet Sony ein sehr starkes Gesamtpaket für alle, die maximale Ruhe und hohe Klangqualität im kompakten Format suchen.






























- Beste aktive Geräuschunterdrückung bei In-Ear-Kopfhörern im Test
- Sehr hoher Tragekomfort
- Umfangreiche App mit vielen Anpassungsmöglichkeiten
- Multipoint-Bluetooth und LDAC-Unterstützung
- Lange Akkulaufzeit mit praktischer Schnellladefunktion
- Nachhaltige, plastikreduzierte Verpackung
- Basswiedergabe eher zurückhaltend
FAQ
7. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit den meisten spezialisierten ANC-Modi: soundcore by Anker Q30
Der soundcore Life Q30 von Anker zählt seit Jahren zu den beliebten Modellen unter den günstigen Noise-Cancelling-Kopfhörern. Das liegt nicht nur am attraktiven Preis, sondern vor allem an Funktionen, die in dieser Klasse selten zu finden sind: Hybrid-ANC, drei Geräuschunterdrückungsmodi, eine vollwertige App mit Equalizer, ein überraschend hoher Tragekomfort und eine Akkulaufzeit, die selbst deutlich teureren Kopfhörern Konkurrenz macht. Im Test zeigte sich der Q30 als gute Wahl für Pendler, Reisende und Nutzer, die ein möglichst gutes ANC-Erlebnis bei einem überschaubaren Budget suchen.

Die grundlegende Ausrichtung ist klar: Der Life Q30 bietet möglichst viele Funktionen, ohne aufwendige Premiummaterialien oder audiophile Codecs einzubauen. Genau das macht ihn zu einem der interessantesten Modelle im unteren Preissegment. Optisch folgt der soundcore Life Q30 einem modernen, schlichten Over-Ear-Design. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff, der jedoch stabil wirkt und dem Kopfhörer eine angenehme Leichtigkeit verleiht. Mit 260 Gramm bleibt der Q30 auch bei längerem Tragen komfortabel. Die Ohrpolster bestehen aus weichem Kunstleder mit Memory-Foam-Kern. Im Test sorgten sie für einen weich gepolsterten Sitz, der auch nach mehreren Stunden nicht drückte.
Die Bügel lassen sich stufenlos verstellen, die Hörmuscheln sind drehbar gelagert und passen sich verschiedenen Kopfformen gut an. Ein klarer Vorteil gegenüber anderen günstigen Modellen: Der soundcore Life Q30 ist vollständig faltbar und kann platzsparend im Transport-Etui verstaut werden. Das Hardcase gehört zum Lieferumfang und schützt den Kopfhörer zuverlässig unterwegs. In puncto Verarbeitung zeigt der Q30 kleine Schwächen. Zwischen den Gelenken sind leichte Toleranzen sichtbar, und das Kunststoffgehäuse wirkt bei starkem Druck etwas flexibel. Das ist bei Kopfhörern dieser Preisklasse üblich und im Alltag unproblematisch, sollte aber erwähnt werden. Die Materialwahl ist funktional, Premiumansprüche erfüllt sie jedoch nicht.
Der soundcore Life Q30 verzichtet bewusst auf Touchflächen. Stattdessen erfolgt die Bedienung über klar erkennbare Tasten an der rechten Hörmuschel. Diese Lösung ist zuverlässig und wird unterwegs, etwa beim Pendeln, oft als angenehmer empfunden als sensitiv reagierende Touchgesten. Die wichtigsten Funktionen lassen sich direkt am Kopfhörer steuern: Lautstärke, Trackwechsel, Wiedergabe, ANC-Modi und der Transparenzmodus. Die Bedienlogik ist eingängig und die Tasten besitzen einen definierten Druckpunkt. Zusätzlich bietet die soundcore-App weitere Optionen: Equalizer mit zahlreichen Presets, eigener Frequenzkurven-Einstellung, Steuerungsprofile und die Auswahl der ANC-Modi.
- Transport: Stärkste Dämmung tiefer Frequenzen, ideal für Bahn und Flugzeug.
- Indoor: Fokussiert auf Stimmen und Bürogeräusche, mit begrenzter Wirkung.
- Outdoor: Reduziert Windgeräusche und variable Außengeräusche zuverlässig.
Der Q30 unterstützt Multipoint-Bluetooth. Dadurch kann er gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden sein, etwa Laptop und Smartphone. Die Bluetooth-Verbindung basiert auf der Version 5.0 und zeigte sich im Test stabil und mit ordentlicher Reichweite – wenngleich er nicht mit Produkten mithalten konnte, die eine neuere Bluetooth-Version nutzen. Ein ebenfalls sehr guter Punkt des soundcore Life Q30 ist die Akkulaufzeit. Mit 38 Stunden bei aktivem Noise Cancelling und sogar bis zu 57 Stunden ohne ANC gehörte der Kopfhörer zu den ausdauernden Modellen im Test. Diese Werte liegen weit über denen vieler Mittelklassemodelle. Eine schnelle Zwischenladung ist zudem möglich. 5 Minuten Ladezeit bringen den Testerfahrungen zufolge etwa 4 Stunden Wiedergabezeit. Der Kopfhörer wird per USB-C geladen, kabelloses Laden wird nicht unterstützt.
Der soundcore Life Q30 arbeitet mit einem Hybrid-ANC-System. Vier Mikrofone für Hybrid-ANC erfassen die Umgebungsgeräusche. Der Q30 filtert damit laut Hersteller bis zu 95 % der niederfrequenten Störungen. Im Test fiel besonders auf, dass vor allem monotone Geräusche sehr gut unterdrückt werden, wie beispielsweise Motorengeräusche, ein Fahrstuhlbrummen oder leise Klimaanlagen. Die Wirkung liegt etwas unterhalb teurer Premiummodelle wie Sony oder Bose, aber in der Preisklasse unter 100 Euro gehört der Q30 klar zu den besten ANC-Kopfhörern im Handel. Auch der Transparenzmodus wusste im Test zu gefallen.
Der soundcore Life Q30 nutzt 40-Millimeter-Treiber mit sogenanntem Silk Diaphragm. Der Klang ist ab Werk bassbetont, vor allem im Indoor-Modus. Für Pop, Hip-Hop und elektronische Musik kann das durchaus reizvoll sein. In neutralen Einstellungen wirken die Mitten solide, die Höhen leicht zurückhaltend. Durch den integrierten Equalizer lässt sich das Klangbild jedoch schnell anpassen. Die unterstützten Bluetooth-Codecs sind SBC und AAC. Für Nutzer von iPhones ist das unproblematisch, Android-Nutzer könnten aptX oder LDAC vermissen. Für den günstigen Preis ist die Codec-Ausstattung aber vertretbar. Insgesamt konnte der Klang aber mit Blick auf die Preisklasse überzeugen.
Über das mitgelieferte AUX-Kabel lässt sich der Kopfhörer auch passiv betreiben. Dabei ist das Active Noise Cancelling deaktiviert, der Klang wirkt jedoch etwas direkter und minimal klarer als im Funkbetrieb. Der Frequenzbereich reicht laut Datenblatt bis 40 Kilohertz. Für Telefonate nutzt der Kopfhörer die beiden Außenmikrofone. In ruhigen Umgebungen ist die Verständlichkeit gut, bei Wind oder lauten Hintergründen sinkt die Qualität hörbar. Im Alltag genügt die Mikrofonleistung jedoch für normale Gespräche und Videocalls.
Der Tragekomfort bleibt auch nach längerem Gebrauch hoch. Die Hörmuscheln sitzen weich und stabil, ohne übermäßigen Druck aufzubauen. Weniger erfreulich hingegen ist die Passform bei aktiver Bewegung, beim Joggen oder schnellen Kopfbewegungen kann der Kopfhörer leicht verrutschen. Zum Lieferumfang gehören ein hochwertiges Hardcase, ein USB-C-auf-USB-A-Kabel sowie ein 3,5-Millimeter-Audiokabel. Ein Flugzeugadapter liegt nicht bei. Die Transporttasche ist funktional und bietet ausreichend Platz.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der soundcore Life Q30 ist der flexibelste Noise-Cancelling-Kopfhörer im unteren Preisbereich. Sein größter Vorteil sind die drei spezialisierten ANC-Modi für Innenräume, Außenbereiche und Verkehrsmittel, die je nach Umgebung unterschiedlich abgestimmt arbeiten und im Alltag spürbar besser funktionieren als ein starres Einheits-ANC. Dazu kommen eine sehr lange Akkulaufzeit, ein hoher Tragekomfort und eine überraschend umfangreiche App mit Equalizer. Klanglich und bei der Materialqualität erreicht der Q30 zwar nicht das Niveau teurer Premium-Modelle, gemessen am Preis bot er jedoch eines der stärksten Gesamtpakete im Test. Für Pendler, Reisende und preisbewusste Nutzer ist er eine klare Empfehlung.






































- Drei spezialisierte ANC-Modi (Indoor, Outdoor, Transport) für unterschiedliche Umgebungen
- Sehr wirkungsvolles Hybrid-ANC
- Sehr lange Akkulaufzeit mit deutlich überdurchschnittlicher Ausdauer im Alltag
- Hoher Tragekomfort dank weicher Memory-Foam-Polster und geringem Gewicht
- Vollständig faltbares Design inklusive Hardcase – ideal für Reisen
- Umfangreiche App mit Equalizer, Presets und individuellen Klangprofilen
- Multipoint-Bluetooth für gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten
- Solider, basskräftiger Klang mit guter Anpassbarkeit über den Equalizer
- Klangauflösung und Detailtreue unterhalb von Premium-Modellen
- Materialanmutung überwiegend Kunststoff, weniger hochwertig verarbeitet
- Nur Standard-Codecs (SBC/AAC), keine Hi-Res-Optionen wie aptX oder LDAC
FAQ
8. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der längsten Akkulaufzeit: Panasonic RB-M600BE-K mit kräftigem Bass
Der Panasonic RB-M600BE-K zeigte im Praxistest, dass überzeugendes Active Noise Cancelling nicht zwingend an eine Premium-Preisklasse gekoppelt sein muss. Panasonic verzichtet bewusst auf eine „Show-Ausstattung“ mit App-Ökosystem, Hi-Res-Codecs oder edlen Materialien und setzt stattdessen auf das, was im Alltag zählt: ein unkompliziertes Bedienkonzept, ein stabiler Sitz, ein bassstarker Sound – und vor allem eine Ausdauer, die im täglichen Einsatz wirklich entlastet.
Auf den ersten Blick wirkt der Over-Ear-Kopfhörer vergleichsweise unauffällig. Das Design ist funktional, die Ausstattung konzentriert sich auf die Kernfunktionen. Erst im längeren Gebrauch wird klar, worauf Panasonic hier zielt. Der Kopfhörer ist ein zuverlässiger Begleiter für Pendelstrecken, längere Arbeitstage oder Reisen, bei denen nicht ständig an Ladezustand, App-Updates oder komplexe Einstellmenüs gedacht werden muss.

Mit 271 Gramm bleibt der RB-M600BE-K angenehm tragbar und gehörte im Test zu den leichteren Over-Ear-Modellen. Der breite, gepolsterte Bügel verteilt den Druck gleichmäßig, die Ohrmuscheln sind beweglich gelagert und passen sich verschiedenen Kopfformen gut an. Die kräftig gepolsterten Ohrkissen dichten zuverlässig ab. Das ist gleich doppelt hilfreich, zum einen profitiert die Basswiedergabe, zum anderen werden Umgebungsgeräusche schon passiv spürbar reduziert. Im Zug oder im Büro fällt schnell auf, dass ein Teil des Lärms bereits ohne aktiviertes ANC nicht wahrnehmbar ist. Die Kehrseite der guten Abdichtung: Bei sehr langen Sessions kann sich unter den Polstern Wärme stauen, was bei geschlossenen Over-Ears aber grundsätzlich nicht ungewöhnlich ist.
Die Verarbeitung ist insgesamt robust und zweckmäßig. Kunststoff dominiert, wirkt aber stabil und unempfindlich im Alltag. Auffällige Designelemente oder glänzende Flächen spart Panasonic sich, was dem Kopfhörer einen eher sachlichen Charakter verleiht. Weniger praktisch für Vielreisende ist hingegen, dass sich der RB-M600BE-K nicht zusammenfalten lässt. Für Rucksäcke oder kleine Taschen sind kompaktere, faltbare Modelle klar im Vorteil.
Beim Noise Cancelling arbeitet Panasonic mit Hybrid-ANC. Außengeräusche werden über Mikrofone erfasst und elektronisch gegengefiltert. Im Alltag zeigt sich das System besonders stark bei gleichmäßigen, tiefen Störquellen. Motorbrummen, Klimaanlagen oder gleichförmiges Zugrauschen werden deutlich abgeschwächt. Im Test wirkte die Wiedergabe mit aktiviertem ANC zudem etwas aufgeräumter, weil Störanteile im Bassbereich weniger in die Musik hineinspielen. Für Situationen, in denen Nutzer ihre Umgebung bewusst wahrnehmen möchten, steht ein Ambient-Modus bereit. Der lässt Außengeräusche gezielt durch. Das ist praktisch für Durchsagen oder kurze Gespräche und lässt sich direkt am Kopfhörer per Taste umschalten.
Klanglich setzt Panasonic auf 30-Millimeter-Treiber mit Neodym-Magneten und integriert das XBS-Deep-System (Extra Bass). Die Abstimmung richtet sich klar an Bassfreunde. Tiefen kommen druckvoll und voll, ohne dauerhaft zu dröhnen. Stimmen bleiben sauber verständlich, die Mitten wirken solide. In den Höhen fehlt im direkten Vergleich mit deutlich teureren Premium-Kopfhörern etwas Feinzeichnung und Luftigkeit. Bei akustischen Stücken oder Klassik fällt das eher auf als bei Pop, Hip-Hop oder elektronischer Musik, wo die kräftige Tieftonabstimmung gut passt.
Auch bei der Funktechnik ist der RB-M600BE-K modern aufgestellt. Bluetooth 5.3 und Multipoint-Verbindung sind an Bord, sodass zwei Geräte parallel verbunden werden können. Der Wechsel zwischen Laptop und Smartphone funktionierte im Test reibungslos. Anrufe werden priorisiert und danach wird automatisch zur Wiedergabe zurückgekehrt. Positiv fiel zudem die Telefonie auf: Das integrierte ENC filtert Umgebungsgeräusche spürbar, Gesprächspartner blieben auch draußen oder in belebter Umgebung gut verständlich.
Eine App gibt es nicht. Das reduziert die Möglichkeiten zur Klang-Feinanpassung, macht den Kopfhörer aber auch angenehm unkompliziert: einrichten, verbinden, nutzen. Bedient wird über fünf physische Tasten an der rechten Ohrmuschel. Nach kurzer Eingewöhnung sind Lautstärke, Titelsprung, ANC-Umschaltung, Bassfunktion und die grundlegende Steuerung sicher erreichbar. Im Alltag wirkten die Tasten präziser und weniger fehleranfällig als viele Touchflächen, die beim Nachjustieren schnell ungewollte Eingaben auslösen.
Die Akkulaufzeit ist das klare Highlight. Während viele ANC-Over-Ears im Alltag nach 30 bis 40 Stunden ans Kabel müssen, spielte der RB-M600BE-K im Test über mehrere Tage hinweg zuverlässig weiter. Dazu kommt eine überzeugende Ladeperformance:
- Vollständige Ladung: etwa 2,5 Stunden
- Schnellladung: 15 Minuten für rund 6,5 Stunden Musik
Gerade für Vielnutzer ist das ein echter Praxisvorteil: Wer häufig unterwegs ist oder schlicht selten ans Laden denken möchte, bekommt hier ein Modell, das den Akku-Stress spürbar reduziert.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Panasonic RB-M600BE-K ist der Ausdauer-Champion im gesamten Noise-Cancelling-Test. Kein anderer Kopfhörer hielt im Praxiseinsatz so lange durch. Mit rund 65 Stunden Laufzeit mit aktiviertem ANC eignet sich das Modell ideal für lange Reisen, Pendelstrecken oder mehrere Arbeitstage ohne Nachladen. Dazu kommen ein hoher Tragekomfort, ein kräftiger, bassbetonter Klang sowie ein zuverlässiges Hybrid-ANC für typische Alltagsgeräusche. Auf App-Funktionen, Equalizer-Feinanpassungen oder Hi-Res-Codecs müssen Nutzer zwar verzichten, dafür überzeugt der Kopfhörer mit einfacher Bedienung und maximaler Alltagstauglichkeit.












































- Längste Akkulaufzeit im Praxistest
- Hoher Tragekomfort
- Kräftiger, voluminöser Bass
- Gute passive Geräuschdämmung
- Effektives Hybrid-ANC
- Multipoint-Verbindung für zwei Geräte
- Sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren
- ANC auch im Kabelbetrieb nutzbar
- Stabile Bauweise und robuster Rahmen
- Keine App und keine Equalizer-Feinanpassung
- Nur SBC als Bluetooth-Codecs
- Nicht faltbar und daher weniger kompakt im Gepäck
- Detailauflösung unter Premium-Niveau
FAQ
9. Philips TAH6509BK/00 Noise-Cancelling-Kopfhörer mit leistungsstarkem Akku
Der Philips TAH6509BK/00 aus der 6000 Series zählte zu den positiven Überraschungen im Alltagstest der Noise-Cancelling-Kopfhörer. Insbesondere der Tragekomfort, der leistungsstarke Akku und der für die Preisklasse überraschend gute Sound konnten überzeugen. In Sachen Noise-Cancelling gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Allerdings musste der Kopfhörer in einigen anderen Bereichen Punkteinbußen hinnehmen. Während Philips im Premiumsegment vor allem mit TV- und Audioprodukten bekannt ist, zeigt dieses Modell, dass die Marke auch bei Noise-Cancelling-Kopfhörern ein stimmiges, alltagstaugliches Gesamtpaket liefern kann. Besonders für Pendler und Vielhörer ist der Kopfhörer interessant, weil er in kurzer Zeit wieder einsatzbereit ist und gleichzeitig lange durchhält.
Der Philips TAH6509BK ist ein klassischer Over-Ear-Kopfhörer mit geschlossener Bauweise. Die Ohrmuscheln sind groß genug, um die Ohren vollständig zu umschließen. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff, was sich positiv auf das Gewicht auswirkt. Mit rund 265 Gramm bleibt der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt auch nach mehreren Stunden nicht belastend. Gerade bei langen Sessions ist das ein deutlicher Vorteil gegenüber schwereren Premium-Modellen.

Für den Komfort entscheidend sind die Ohrpolster. Philips setzt auf Kunstleder-Ohrpolster mit Memory-Schaum-Polsterung. Die Polster passen sich gut an die Kopfform an und verteilen den Anpressdruck gleichmäßig. Dadurch sitzt der Kopfhörer stabil, ohne unangenehm zu drücken. Bei längerer Nutzung entsteht, wie bei vielen geschlossenen Over-Ear-Modellen, eine leichte Wärmeentwicklung. Diese fällt jedoch moderat aus und bleibt im Alltag akzeptabel.
Die Ohrmuscheln sind drehbar gelagert und lassen sich flach anlegen. Das erleichtert den Transport, auch wenn der Kopfhörer nicht vollständig zusammenklappbar ist. Der Kopfbügel ist verstellbar und ausreichend gepolstert. Insgesamt wirkt die Konstruktion praxistauglich, auch wenn sie nicht den luxuriösen Materialmix eines Bowers & Wilkins Px8 (Nappa-Leder, Aluminium) erreicht.
Die Steuerung erfolgt über physische Tasten am Kopfhörer. Philips verzichtet auf Touchflächen. Das ist im Alltag ein Vorteil, da unbeabsichtigte Eingaben beim Aufsetzen oder Nachjustieren ausbleiben. Lautstärke, Wiedergabe, Titelsprung, Anrufannahme sowie die Umschaltung zwischen ANC- und Awareness-Modus lassen sich eindeutig und zuverlässig bedienen. Schade ist jedoch, dass keine Touchsteuerung vorhanden ist. Zusätzlich unterstützt Philips die Philips Headphones App. Über die App lassen sich unter anderem Klangprofile und Equalizer-Einstellungen verwalten sowie ANC- und Transparenzfunktionen steuern. Im Vergleich zur sehr umfangreichen Sennheiser-App wirkt die Philips-App weniger komplex, ist dafür übersichtlich und schnell verständlich. Immerhin lassen sich damit auch persönliche Anpassungen beim Equalizer vornehmen.
Philips verbaut dynamische 40-Millimeter-Treiber. Die Membran besteht bei dieser Bauart typischerweise aus einer beschichteten Polymer- bzw. Kunststoffmembran, wie sie für dynamische Treiber dieser Kategorie üblich ist. Klanglich liefert der TAH6509BK ein ausgewogenes Profil mit einem leicht betonten Bass. Das passt gut zu Pop, elektronischer Musik und modernen Produktionen, da der Tieftonbereich präsent wirkt, ohne dauerhaft zu überzeichnen. Die Mitten sind sauber abgestimmt. Stimmen werden klar und gut verständlich wiedergegeben, was besonders bei Podcasts, Hörbüchern und Serien praktisch ist. In den Höhen wirkt der Kopfhörer solide und angenehm, erreicht jedoch nicht die Feinzeichnung von Premium-Modellen wie dem Sennheiser MOMENTUM 4 oder dem Bowers & Wilkins Px8. Für die Zielgruppe eines alltagstauglichen ANC-Kopfhörers ist das dennoch ein stimmiges Ergebnis. Klanglich positioniert sich der Philips TAH6509BK über vielen günstigen ANC-Kopfhörern, bleibt aber unter dem audiophilen Niveau des Sennheiser MOMENTUM 4 und des Bowers & Wilkins Px8. Der Schwerpunkt liegt auf einem angenehmen, unkomplizierten Klang für den Alltag.
Der Philips TAH6509BK bietet aktives Noise Cancelling, das adaptiv arbeiten kann. In typischen Umgebungen wie Bahn, Bus oder Büro reduziert der Kopfhörer tieffrequente Störgeräusche effektiv. Gleichmäßiges Motorbrummen, Klimaanlagen und allgemeines Hintergrundrauschen werden deutlich abgeschwächt. Stimmen werden ebenfalls reduziert, allerdings nicht so stark wie bei den ANC-Spitzenreitern von Bose. Das entspricht der üblichen Einordnung in der Mittelklasse. Für Situationen, in denen Umgebungsgeräusche bewusst wahrgenommen werden sollen, steht ein Transparenz- bzw. Awareness-Modus zur Verfügung. Dieser verstärkt Außengeräusche, sodass Durchsagen oder Gespräche verständlich bleiben. Im Test wirkt dieser Modus natürlich genug, um ihn im Alltag regelmäßig zu nutzen, etwa beim kurzen Einkauf oder beim Gespräch an der Kasse.
Ein zentrales Kaufargument für diesen Noise-Cancelling-Kopfhörer ist die Akkuleistung. Philips gibt diese mit 45 Stunden mit ANC und mit 70 Stunden ohne ANC an. Im Test von tipps.de konnten mit aktiver Geräuschunterdrückung satte 41 Stunden erreicht werden. Das ist ein sehr guter Wert. Sehr gut war im Test auch die Ladezeit. Sie lag bei 1,75 Stunden, womit der Philips TAH6509BK zu den am schnellsten ladenden Over-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörern im Vergleichstest gehörte. Geladen wird über USB-C. Eine Schnellladefunktion ist ebenfalls vorhanden, mit der sich der Kopfhörer in nur 5 Minuten für eine 3-stündige Nutzung aufladen lässt. Das ist praktisch, wenn der Kopfhörer vor der Fahrt oder vor dem Training nur kurz an die Steckdose kommt und dennoch schnell wieder einsatzbereit sein soll.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Philips TAH6509BK/00 ist ein starker Noise-Cancelling-Kopfhörer der Mittelklasse, der besonders im Alltag überzeugt. Der Tragekomfort ist hoch, die Bedienung über Tasten funktioniert zuverlässig und das Noise Cancelling arbeitet in typischen Umgebungen effektiv. Der größte Pluspunkt ist die Ladezeit: Mit 1,75 Stunden im Test setzt Philips hier einen Bestwert im Alltagstest. Wer viel unterwegs ist, selten lange Ladefenster hat und einen komfortablen Over-Ear-Kopfhörer mit solidem Klang sucht, findet im TAH6509BK eine sehr attraktive Option.














































- Sehr kurze Ladezeit im Test
- Lange Akkulaufzeit und Schnellladefunktion
- Hoher Tragekomfort durch Memory-Schaum-Polster
- Praktische Tastensteuerung ohne Fehlbedienungen
- Sehr gutes Noise Cancelling für Alltag und Reisen
- Transparenzmodus für Umgebungswahrnehmung
- Klanglich nicht auf dem Niveau der Premium-Flaggschiffe, aber trotzdem sehr gut
- Verarbeitung eher funktional als luxuriös
FAQ
10. Noise-Cancelling-Kopfhörer für Klangpuristen: Technics EAH-AZ1000E-K
Der Technics EAH-AZ100 richtet sich den Testerfahrungen zufolge an anspruchsvolle Nutzer, die unterwegs nicht auf hochwertige Klangqualität verzichten wollen. Während viele True-Wireless-In-Ears ihren Fokus entweder auf maximale Geräuschunterdrückung oder auf Komfort legen, verfolgt Technics einen anderen Ansatz. Hier steht offenbar eine kompromisslose Audiowiedergabe kombiniert mit modernen Komfortfunktionen im Mittelpunkt. Denn im umfangreichen Praxistest zeigte sich schnell, dass der EAH-AZ100 kein gewöhnlicher In-Ear-Kopfhörer ist, sondern ein echtes High-End-Produkt für Musikliebhaber.
Bereits beim Auspacken fiel auf, dass Technics bewusst auf Nachhaltigkeit setzt. Die Verpackung kommt nahezu vollständig ohne Plastik aus und besteht überwiegend aus recyceltem Karton. Das signalisiert bereits vor dem ersten Hören einen gewissen Qualitätsanspruch. Die Ohrhörer selbst wirken auf den ersten Blick schlicht und zurückhaltend. Das matte Design in Schwarz oder Silber verzichtet auf auffällige Akzente, hinterlässt jedoch einen hochwertigen Eindruck. Auch das Ladecase ist kompakt, stabil verarbeitet und problemlos hosentaschentauglich.

Beim Einsetzen der Ohrhörer überzeugen vor allem das geringe Gewicht und der sichere Sitz. Die EAH-AZ100 sind spürbar kleiner als viele Konkurrenzmodelle und schmiegen sich angenehm an das Ohr an. Im Alltagstest saßen die Ohrhörer stabil, ohne zu drücken oder zu verrutschen. Das war sowohl beim entspannten Musikhören der Fall, als auch beim Joggen. Mehrere mitgelieferte Silikonaufsätze ermöglichen eine individuelle Anpassung, was nicht nur den Tragekomfort verbessert, sondern auch die Wirkung der Geräuschunterdrückung positiv beeinflusst.
Kaum gestartet, zeigt der Technics EAH-AZ100 seine größte Stärke: den Klang. Technics setzt auf neu entwickelte Magnetic-Fluid-Treiber, die sich deutlich von klassischen dynamischen Treibern unterscheiden. Im Praxistest führte diese Technik zu einer außergewöhnlich sauberen und detailreichen Wiedergabe. Der Bass ist kraftvoll, bleibt dabei aber stets kontrolliert und präzise. Stimmen wirken präsent und natürlich, Instrumente lassen sich klar voneinander trennen.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist die Unterstützung von Dolby Atmos mit Head-Tracking. In Verbindung mit kompatiblen Endgeräten entsteht ein räumlicher Klang, der sich bei Kopfbewegungen dynamisch anpasst. Filme, Konzerte oder Spiele profitieren deutlich von dieser Technik, da der Klang förmlich im Raum stehen bleibt. Wichtig ist jedoch: Dolby Atmos mit Head-Tracking funktioniert nur mit unterstützten Geräten und Diensten. Ohne diese Voraussetzungen bleibt das Feature ungenutzt.
Auch im wichtigsten Bereich für diesen Test, der aktiven Geräuschunterdrückung, zeigt sich der Technics EAH-AZ100 auf hohem Niveau. Straßenlärm, Gespräche oder das konstante Brummen von Klimaanlagen werden zuverlässig reduziert. Im direkten Vergleich mit den absoluten Spitzenreitern im ANC-Bereich – etwa Sonys WF-1000XM-Serie – ist die Dämpfung minimal schwächer, wirkt dafür jedoch natürlicher.
Ein großer Vorteil: Es entsteht kein unangenehmes Druckgefühl auf den Ohren, das bei manchen In-Ear-Modellen mit starkem ANC auftritt. Das macht den EAH-AZ100 besonders für längere Hörsessions angenehm. Ergänzt wird das Noise Cancelling durch einen gut umgesetzten Transparenzmodus, der Umgebungsgeräusche gezielt durchlässt. Gespräche oder der Straßenverkehr bleiben so wahrnehmbar, ohne die Ohrhörer abnehmen zu müssen.
Im Alltag punktet der Technics EAH-AZ100 mit einer Vielzahl moderner Funktionen. Besonders hervorzuheben ist die Multipoint-Funktion, die nicht nur zwei, sondern sogar bis zu drei Geräte gleichzeitig unterstützt. Im Test ließ sich problemlos zwischen Smartphone, Laptop und Tablet wechseln. Das war ohne erneutes Koppeln möglich. Für Nutzer im Homeoffice oder mit mehreren Endgeräten ist das ein spürbarer Komfortgewinn.
Die Technics Audio Connect App bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Neben Firmware-Updates lassen sich Klangprofile anpassen, Touch-Gesten konfigurieren und die Geräuschunterdrückung feinjustieren. Die Bedienung der App erwies sich im Test als stabil und intuitiv. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Der Technics EAH-AZ100 verfügt nicht über eine automatische Trageerkennung. Das bedeutet, dass die Musikwiedergabe nicht automatisch pausiert, wenn die Ohrhörer aus dem Ohr genommen werden. In dieser Preisklasse ist das ein Komfortmerkmal, das viele Nutzer erwarten würden.
Auch bei der Akkuleistung zeigt sich der Technics EAH-AZ100 stark. Im Test erreichten die Ohrhörer eine Laufzeit von bis zu 9 Stunden mit aktivem Noise Cancelling. Zusammen mit dem Ladecase sind insgesamt rund 31 Stunden möglich. Damit gehört das Modell zu den ausdauerndsten In-Ear-Kopfhörern im Test. Besonders praktisch ist die Schnellladefunktion, die in wenigen Minuten genügend Energie für über eine Stunde Musikhören liefert. Zusätzlich unterstützt das Ladecase kabelloses Laden nach Qi-Standard, was den Alltag weiter vereinfacht.
Beim Telefonieren zeigt der Technics EAH-AZ100 solide, aber nicht herausragende Leistungen. Stimmen werden verständlich übertragen, allerdings dringen in lauter Umgebung gelegentlich Hintergrundgeräusche durch. Für gelegentliche Anrufe ist die Qualität ausreichend, Vieltelefonierer finden bei anderen Modellen bessere Mikrofone.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Technics EAH-AZ100 ist ein kompromissloser True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer für Klangliebhaber. Die exzellente Audioqualität, die innovative Magnetic-Fluid-Technik und Funktionen wie Dolby Atmos mit Head-Tracking heben ihn klar von vielen Mitbewerbern ab. Auch die Akkulaufzeit, das kabellose Laden und die Multipoint-Verbindung für bis zu drei Geräte überzeugen im Alltag. Abzüge gibt es für die fehlende automatische Trageerkennung und die nur durchschnittliche Mikrofonqualität beim Telefonieren. Wer jedoch primär Musik in höchster Qualität genießen will und bereit ist, dafür einen höheren Preis zu zahlen, erhält mit dem Technics EAH-AZ100 einen der besten Noise-Cancelling-In-Ear-Kopfhörer im Test.
























- Exzellente Klangqualität dank Magnetic-Fluid-Treibern
- Dolby Atmos mit Head-Tracking
- Sehr gute aktive Geräuschunterdrückung
- Multipoint-Bluetooth für bis zu drei Geräte
- Lange Akkulaufzeit
- Qi-Wireless-Charging und Schnellladefunktion
- Sehr hoher Tragekomfort
- Nachhaltige, plastikfreie Verpackung
- Mikrofonqualität beim Telefonieren nur durchschnittlich
- Dolby Atmos nur mit kompatiblen Geräten nutzbar
FAQ
11. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer mit der umfangreichsten App: JBL Live770NC mit Kopfbügel aus Stoffummantelung
Der JBL Live 770NC war im Noise-Cancelling-Kopfhörer-Test einer der Kandidaten, bei denen die Erwartungshaltung zunächst eher „solide Mittelklasse“ lautete, und der Alltagstest dann überraschend deutlich mehr geliefert hat. JBL trifft beim Live 770NC die entscheidenden Punkte für einen guten ANC-Kopfhörer in dieser Preisklasse: ein hoher Tragekomfort, ein stabiles Bluetooth, ein auffällig starker Bass mit gleichzeitig sauberen Mitten und Höhen, die beste App im Test und insbesondere eine überzeugende Geräuschunterdrückung.

Bei den Kerndaten bleibt der JBL Live 770NC im Rahmen dessen, was in der Klasse zu erwarten ist. 40-Millimeter-Treiber, ein Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hertz, 100 Dezibel Empfindlichkeit und 32 Ohm Impedanz sind keine Werte, die alleine für Begeisterung sorgen. Das ist aber auch nicht nötig, denn die Praxis zeigt: JBL nutzt die solide Basis, um ein stimmiges Gesamtpaket zu bauen.
Auch Gewicht und Maße bewegen sich im Mittelfeld. Mit 255 Gramm ist der Live 770NC weder ein Leichtgewicht noch ein Brocken. Genau dieses „unauffällige“ Gewicht ist in der Praxis jedoch ein Vorteil: Der Kopfhörer fühlt sich stabil an, ohne den Kopf zu ermüden. Die angegebenen Abmessungen von 22,5 × 20,6 × 6,5 Zentimetern unterstreichen, dass es sich um einen klassischen Over-Ear handelt. Er ist nicht ultrakompakt, aber gut transportierbar, zumal ein sehr guter Aufbewahrungsbeutel aus Stoff beiliegt.
Bereits beim Auspacken macht der JBL Live 770NC einen sehr runden Eindruck, weil der Lieferumfang die praktischen Alltagsfragen direkt beantwortet. Neben dem Kopfhörer liegen ein USB-C-Ladekabel, ein abnehmbares Audiokabel, eine Kurzanleitung, eine Garantiekarte sowie ein Aufbewahrungsbeutel bei. Das ist genau die Kombination, die in der Mittelklasse häufig unterschätzt wird: Im Alltag kommt fast immer der Moment, in dem entweder kabelgebunden gehört werden soll (am Notebook oder im Notfall bei leerem Akku) oder der Kopfhörer im Rucksack nicht „offen herumfliegen“ soll.
Die Materialanmutung bleibt dabei klar preisorientiert. Die Ohrmuscheln bestehen aus Kunststoffkonstruktion mit innenliegender Federmechanik und sind mit Stoff überzogen. Im direkten Vergleich zu Premium-Modellen wirkt das weniger luxuriös. Aber im Alltag ist es funktional und insgesamt ordentlich umgesetzt.
Der wichtigste Punkt für einen Noise-Cancelling-Kopfhörer ist oft nicht die Maximaldämpfung im Labor, sondern die Bereitschaft, ihn überhaupt lange zu tragen. Genau hier spielt der JBL Live 770NC seine größte Stärke aus. Im Langzeittest zählte er zu den angenehmsten Over-Ears: Die Ohrmuscheln drücken nicht, sitzen sicher, und selbst bei Brillenträgern entstehen keine typischen Druckstellen, die bei strafferen Bügeln schnell zum Abbruch führen. Das ist besonders relevant, weil aktives Noise Cancelling in der Praxis oft über Stunden genutzt wird, sei es im Homeoffice, beim Lernen, im Zug oder auf längeren Spaziergängen. Ein Kopfhörer kann theoretisch exzellentes ANC bieten, doch wenn nach 90 Minuten die Ohren warm werden oder der Bügel unangenehm drückt, verliert das Gesamtpaket. Der JBL Live 770NC bleibt dagegen über längere Zeit unaufdringlich. Genau das macht ihn zu einem sehr alltagstauglichen ANC-Modell.
Die Koppelung erwies sich im Test als angenehm unspektakulär. Der JBL Live 770NC verbindet sich schnell wie zuverlässig und die Nutzung mit verschiedenen Geräten verlief ohne Auffälligkeiten. Bluetooth 5.3 trägt hier klar zur Stabilität bei, insbesondere wenn mehrere Geräte im Umfeld aktiv sind oder die Nutzung zwischen Smartphone und Notebook wechselt. Ein echter Alltagsvorteil ist die Multipoint-Verbindung. Damit lässt sich beispielsweise ein Video am Tablet schauen und bei einem eingehenden Anruf am Smartphone ohne aufwendiges Umkoppeln wechseln. Gerade bei Kopfhörern, die als „Allrounder“ für Arbeit und Freizeit gedacht sind, ist das ein Merkmal, das täglich spürbar ist.
Besonders hervorzuheben ist „Personi-Fi“. Das ist kein Marketing-Gag, sondern ein brauchbarer Ansatz zur Personalisierung: Nach dem Erkennen von 18 Tönen wird ein individuelles Klangprofil erstellt. In Kombination mit dem 10-Band-Equalizer ergibt sich ein sehr flexibles Werkzeug. Der Equalizer ist nicht nur umfangreich, sondern im Alltag wirklich wertvoll, weil neben Presets auch eigene Einstellungen gespeichert werden können. Das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.
Hinzu kommen Funktionen zur Umgebungsgeräuschkontrolle, Raumsound/Spatial Audio, Gestensteuerung, Smart Audio und weitere Tools, die den Kopfhörer im Alltag „feiner“ machen. Entscheidend ist: Die App wirkt nicht wie ein Pflichtdownload, sondern wie ein echter Mehrwert, weil sie zentrale Dinge (Klang, ANC, Bedienlogik) in die Hand gibt.
Klanglich liefert der JBL Live 770NC genau das, was viele von JBL erwarten, aber sauberer, als es in dieser Preisklasse manchmal ausfällt. Höhen und Mitten überzeugten im Test durch Klarheit, während die Bässe auffällig stark sind, ohne die restlichen Frequenzen zu erdrücken. Das ist eine Abstimmung, die sowohl bei moderner Popmusik als auch bei Hip-Hop oder elektronischer Musik sehr gut funktioniert.
Der entscheidende Punkt ist dabei die Kontrolle: Der Bass wirkt nicht „schwammig“, sondern druckvoll und präsent. Gleichzeitig bleibt genug Raum für Stimmen und Instrumente, sodass Mitten und Höhen nicht untergehen. Genau diese Balance ist der Grund, warum der JBL Live 770NC im Test zu den klanglich überzeugendsten Modellen seiner Preisregion zählte, insbesondere, wenn ein ausgewogener, kräftiger Bass gesucht wird.
Mit Spatial Audio steht zudem ein immersiveres Klangerlebnis zur Verfügung. Das ersetzt kein echtes Mehrkanal-Setup, kann aber bei Filmen oder bestimmten Musikproduktionen die Bühne verbreitern und den Klang „größer“ wirken lassen. Als Zusatzfeature ist es sinnvoll integriert – und dank App-Anpassung nicht aufdringlich.
Der JBL Live 770NC nutzt adaptives Noise Cancelling und setzt dabei auf vier Mikrofone sowie Smart Ambient. Im Alltagstest hinterließ das einen klar positiven Eindruck. Das ANC hilft dabei, in Musik oder Podcasts einzutauchen, ohne dass Umgebungsgeräusche ständig stören. Gleichzeitig ist der Transparenz-/Umgebungsmodus praktisch, wenn Ansagen, Gespräche oder Verkehr wahrgenommen werden sollen. Gerade in dieser Preisklasse ist wichtig, dass ANC nicht nur „vorhanden“ ist, sondern zuverlässig und komfortabel schaltbar bleibt. Die Steuerung gelingt über App und Bedienelemente am Kopfhörer. Dadurch ist kein ständiger Griff zum Smartphone nötig, was die Alltagstauglichkeit deutlich erhöht. Auch Telefonate funktionierten im Praxistest einwandfrei. Beide Gesprächspartner konnten sich ohne störende Aussetzer verständigen. Damit eignet sich der JBL Live 770NC nicht nur für Musik, sondern auch für den Einsatz im Homeoffice oder für Calls unterwegs.
Die Akkuleistung war eines der stärksten Argumente im gesamten Test. Ohne aktive Geräuschunterdrückung wurde die angegebene Laufzeit nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen: 66 Stunden standen im Praxistest zu Buche. Auch mit aktivem ANC blieb der Kopfhörer extrem ausdauernd und kam auf 52 Stunden. Auch das war über der Herstellerangabe.
Die Ladezeit lag bei 3 Stunden bis zur vollständigen Aufladung. Dazu kommt eine Schnellladefunktion, die nach 5 Minuten Laden eine zusätzliche Laufzeit von 4,5 Stunden liefern konnte. Das ist ein echter Praxisgewinn: Wer morgens merkt, dass der Akku leer ist, bekommt mit sehr kurzer Ladezeit wieder mehrere Stunden Nutzbarkeit.
Die Bedienung ist flexibel: Neben App-Steuerung stehen am Kopfhörer selbst zahlreiche Bedienelemente zur Verfügung. Ein-/Ausschalter, Bluetooth-Taste, Lautstärketasten und eine Modus-Taste für ANC/Smart Ambient/Umgebung decken die wichtigsten Funktionen ab. Zusätzlich gibt es ein Touchfeld an der rechten Ohrmuschel, über das Wiedergabe, Titelsprung und Anrufsteuerung möglich sind. Ein längerer Druck aktiviert den Sprachassistenten. Damit ist der JBL Live 770NC im Alltag nicht „Smartphone-abhängig“. Der Kopfhörer lässt sich auch unterwegs intuitiv steuern, ohne dass ständig in Menüs gesucht werden muss. Das ist ein klarer Pluspunkt für Pendler und Reisende.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der JBL Live 770NC ist eine starke Wahl für alle, die Over-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer der Mittelklasse suchen und dabei besonderen Wert auf App-Funktionen, Akkulaufzeit und satten, kontrollierten Bass legen. Klanglich überzeugte das Modell im Test mit kräftigen Bässen, die Höhen und Mitten nicht überlagern. Der Tragekomfort blieb auch nach mehreren Stunden sehr hoch, inklusive guter Eignung für Brillenträger. Hinzu kommt eine beeindruckende Ausdauer: 66 Stunden ohne ANC und 52 Stunden mit ANC sind in dieser Klasse außergewöhnlich. Die wenigen Schwächen betreffen vor allem die Codec-Unterstützung sowie die Tatsache, dass der Kopfhörer nicht vollständig faltbar ist. In Summe bietet der JBL Live 770NC ein überraschend starkes Gesamtpaket. Das besondere Highlight ist dabei die beste App im Test.












































































- Hervorragende Klangqualität mit starken, kontrollierten Bässen
- App mit 16 Funktionen und 10-Band-Equalizer (eigene Presets speicherbar)
- Sehr guter Tragekomfort – auch über mehrere Stunden
- Hohe Akkulaufzeit
- Gute Schnellladefunktion: 5 Minuten Laden für rund 4,5 Stunden Laufzeit
- Multipoint-Verbindung für einen einfachen Gerätewechsel
- Guter Lieferumfang inklusive Audiokabel und Aufbewahrungsbeutel
- Sprachsteuerung und Touchbedienung verfügbar
- ANC und Transparenzmodus im Praxiseinsatz sehr überzeugend
- Nicht vollständig faltbar
- Verarbeitungsqualität unter Premium-Niveau
- Relativ wenige Codecs verfügbar
FAQ
12. Der leichteste Noise-Cancelling-Kopfhörer: Sony WH-CH720N in umweltschonender Verpackung
Die Sony WH-CH720N gehören zu den leichtesten und angenehmsten Over-Ear-Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung im mittleren Preisbereich im Handel. Sony setzt hier bewusst nicht auf Premium-Features, sondern auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus hohem Komfort, guter Akkuleistung und einer überraschend effektiven Geräuschunterdrückung. Das Modell richtet sich damit vor allem an Nutzer, die ein leichtes, langstreckentaugliches und unkompliziertes ANC-Headset suchen. Das Produkt konnte nicht mit den Premium-Modellen dieses Tests mithalten, zeigte im Alltagstest aber mehr Stärken als Schwächen, wie der nachfolgende Testbericht aufzeigt.

Die Lieferung des Kopfhörers erfolgte in einem schlichten Pappkarton, der komplett recycelbar ist. Diesen umweltfreundlichen Ansatz verfolgt Sony bereits seit einiger Zeit. Mit Blick auf die Preisklasse verwundert es nicht sonderlich, dass ein Transportetui im Lieferumfang nicht enthalten war. Dahingegen gibt es mit der Lieferung ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel, das 1,2 Meter lang ist. Zudem ist ein 30 Zentimeter kurzes USB-C-Ladekabel enthalten. Eine kurze Bedienungsanleitung enthält die Lieferung ebenfalls, allerdings empfiehlt sich die ausführlichere Anleitung der App zu nutzen.
Sony verzichtet bei dem Noise-Cancelling-Kopfhörer bewusst auf besonders hochwertige Materialien und setzt überwiegend auf Kunststoff. Dennoch bleibt der Eindruck solide, die Verarbeitung wirkt robust genug für den täglichen Gebrauch, und die Gelenke lassen sich sauber bewegen. Die Bauweise ist typisch geschlossen, wodurch bereits passiv ein gewisser Dämmungseffekt entsteht. Trotz der leichten Bauweise wirken die WH-CH720N nicht billig, allerdings fehlen einige Komfortfunktionen höherpreisiger Modelle, beispielsweise ein komplett faltbares Design oder eine Transporttasche. Dennoch sitzt der Kopfhörer straff und bequem, wobei hier das niedrigere Gewicht bedeutend ist. Der Kopfbügel ist Metallverstärkt und einstellbar.
Während viele ANC-Kopfhörer auf Touchflächen setzen, vertraut Sony bei diesem Modell auf eine klassische Tastensteuerung. Auf der rechten Ohrmuschel befinden sich die Steuerung für Lautstärke und Wiedergabe, links sind Power-Taste, USB-C-Anschluss und der 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss integriert. Dieses System hat sich im Test als zuverlässig und präzise erwiesen. Besonders unterwegs waren die echten Tasten vorteilhaft, da diese nicht versehentlich ausgelöst werden. Ebenso positiv ist der separate Knopf zum Umschalten zwischen Noise Cancelling und Ambient-Sound.
Die aktive Geräuschunterdrückung basiert auf Sonys Dual Noise Sensor Technik. Zwei Mikrofone pro Seite erfassen Umgebungsgeräusche und leiten die Signale an den integrierten V1-Prozessor weiter. Dieser Prozessor kommt auch in Sonys höherpreisigem XM-Modell zum Einsatz, wenn auch in abgespeckter Form. Im Test zeigte die ANC-Leistung der WH-CH720N überraschend gute Ergebnisse. Ständige Hintergrundgeräusche wie Klimaanlagen, Straßenverkehr oder monotone Zuggeräusche werden deutlich reduziert. Stimmen werden zwar abgeschwächt, bleiben aber weiterhin akustisch vorhanden. Für das Preisniveau war die Leistung deutlich besser als erwartet. Das traf auch auf den Transparenzmodus zu, den Ambient Sound Mode. Der Modus bietet 20 Stufen und klingt überraschend natürlich. Mit der Option „Focus on Voice“ können Umgebungsgeräusche gedämpft werden, während Stimmen klar durchgelassen werden. Das ist ideal für Büro, Supermarkt oder kurze Gespräche.
Ebenso erfreulich ist das gute Zusammenspiel zwischen ANC und Sony-App. Denn mit der App kann die Geräuschunterdrückung adaptiv zum Einsatz kommen. So analysiert die App die Umgebung des Nutzers und passt die aktive Geräuschunterdrückung oder den Ambient Sound an. So erfolgt ein besseres Bewusstsein für die Umgebung. Weiterhin bietet die App einen Equalizer mit acht Presets. Außerdem können die fünf Frequenzbänder gemeinsam mit der Clear-Bass-Funktion manuell eingestellt werden.
Die Sony-Kopfhörer unterstützen Bluetooth 5.2 und bieten eine stabile Verbindung mit allen gängigen Geräten. Besonders praktisch ist die Multipoint-Verbindung, wodurch sich zwei Geräte gleichzeitig koppeln lassen, wie etwa Smartphone und Laptop. Das Wechseln erfolgt automatisch und reibungslos. Die Einrichtung über die Sony Headphones Connect App funktioniert ebenso schnell. Dort kann der Equalizer genutzt, das ANC reguliert oder der Klang über Sonys DSEE-Technik optimiert werden. Die App spielt eine große Rolle, denn viele Funktionen, darunter auch der Ambient Sound Mode, lassen sich nur darüber vollständig steuern. Ein Tragesensor ist hingegen nicht integriert.
In Sachen Klang konnte der Kopfhörer die Erwartungen erfüllen. Er ist ausgewogen, klar und wird durch saubere Höhen sowie ein angenehmes Bassfundament ergänzt. Allerdings konnte der WH-CH720N nicht mit den Kopfhörern von Sennheiser, Bowers & Wilkins oder Bose mithalten, die in der Premiumklasse angesiedelt sind. Dass dies zu erwarten war, zeigt schon der Blick auf das Datenblatt, hat der Sony-Kopfhörer doch nur 30-Millimeter-Treiber und bietet nur die Codecs SBC und AAC, wohingegen LDAC oder aptX fehlen. Für Nutzer von gängigen Streamingdiensten wie Spotify, YouTube Music oder Apple Music spielt das kaum eine Rolle. Audiophile Nutzer, die große Hi-Res-Dateien hören, sollten jedoch auf höherwertige Modelle ausweichen. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist den Testerfahrungen zufolge ebenfalls ordentlich. Die Mikrofone schließen Umgebungsgeräusche ordentlich aus, und die Stimme bleibt klar verständlich.
Die Sony WH-CH720N bieten eine sehr gute Akkuleistung für ihre Preisklasse. Laut Hersteller halten sie bis zu 35 Stunden mit ANC und bis zu 50 Stunden ohne ANC durch. Im Praxistest wurden diese Werte nahezu erreicht. Auch wenn dies erfreulich ist, so gab es im Test Noise-Cancelling-Kopfhörer, die mit einer längeren Akkulaufzeit überzeugen konnten. Dennoch sind sie ideal geeignet für Arbeitswege, Wochenendtrips oder Homeoffice-Tage. Aufgeladen wird der Kopfhörer über USB-C. Ein kompletter Ladezyklus dauert rund 4 Stunden, wobei Sony auf eine Schnellladefunktion verzichtet. Auch ein kabelloses Laden wird nicht unterstützt, was in dieser Preisklasse allerdings nicht erwartet werden darf.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Sony WH-CH720N war der leichteste Over-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer im Test und ist damit vor allem auf langen Strecken besonders angenehm zu tragen. Selbst nach mehreren Stunden bleibt das Modell komfortabel und druckfrei, was ihn zum idealen Begleiter für Arbeitstage, Pendelstrecken oder Reisen macht. Die aktive Geräuschunterdrückung arbeitet für diese Preisklasse zuverlässig, dazu kommen eine solide Akkulaufzeit, Multipoint-Bluetooth und eine gut ausgestattete App mit Equalizer. Klanglich und bei der Ausstattung erreicht der Kopfhörer zwar nicht das Niveau der Premium-Modelle, bietet insgesamt aber ein sehr ausgewogenes und unkompliziertes Gesamtpaket.






































- Leichtester Noise-Cancelling-Over-Ear-Kopfhörer
- Hoher Tragekomfort
- Gutes ANC in dieser Preisklasse
- Natürlicher Transparenzmodus mit 20 Stufen
- Multipoint-Verbindung für zwei Geräte gleichzeitig
- Ordentliche Klangqualität mit klaren Höhen
- Zuverlässige Tastensteuerung
- Sehr gute App
- Individuell anpassbarer Equalizer
- Hilfreicher Assistent für den Equalizer
- Kein LDAC und kein aptX
- Kein Tragesensor
- Durchschnittlicher Lieferumfang
FAQ
13. Edifier WH700NB Noise-Cancelling-Kopfhörer – solides Alltagsmodell aus dem Niedrigpreisniveau
Der Edifier WH700NB richtet sich klar an preisbewusste Nutzer, die einen günstigen Over-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung suchen, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen. Während viele Hersteller Noise Cancelling vor allem im Premium-Segment anbieten, bringt Edifier diese Funktion in einen deutlich niedrigeren Preisbereich. Entsprechend waren die Erwartungen vor dem Test zurückhaltend. Umso überraschender fiel das Ergebnis im Alltag aus: Der WH700NB erwies sich als solider Begleiter mit hoher Ausdauer, angenehmem Tragekomfort und einem insgesamt ausgewogenen Klangbild.

Optisch bleibt der WH700NB zurückhaltend. Das Gehäuse besteht fast vollständig aus Kunststoff, lediglich der Kopfbügel ist zur Stabilisierung mit Metall verstärkt. Hochwertige Materialien wie Aluminium oder Leder suchen Anwender vergeblich, doch das ist angesichts des Preises keine Überraschung. Wichtig ist vielmehr, dass der Kopfhörer im Alltag stabil wirkt, was er den Testerfahrungen zufolge jederzeit bieten kann. Knarzende Gelenke oder lose Bauteile traten im Test nicht auf.
Mit einem Gewicht von 255 Gramm fällt der Kopfhörer angenehm leicht aus. Die Ohrpolster sowie der Bügel sind weich gepolstert und schmiegen sich gut an den Kopf an. Auch nach mehreren Stunden Musikhören oder Arbeiten am Computer entstanden keine Druckstellen. Besonders positiv: Selbst Brillenträger konnten im Test von tipps.de von einem angenehmen Sitz ohne störende Belastung hinter den Ohren berichten.
Statt moderner Touchflächen setzt Edifier auf klassische Drucktasten an der rechten Ohrmuschel. Diese Lösung wirkt zwar weniger futuristisch, erwies sich im Alltag jedoch als zuverlässig und treffsicher. Lautstärke, Titelwechsel, Wiedergabe, Anrufe und die Umschaltung zwischen Noise Cancelling und Umgebungsmodus lassen sich direkt bedienen, ohne zum Smartphone greifen zu müssen.
Die Verbindung per Bluetooth funktionierte im Test sofort und stabil. Unterbrechungen oder Verbindungsabbrüche traten nicht auf. Ergänzend steht die App namens Edifier Connect zur Verfügung. Hier können verschiedene Equalizer-Presets ausgewählt und der Ambient-Sound-Modus angepasst werden. Ein frei einstellbarer Equalizer fehlt allerdings, was klangliche Feinanpassungen einschränkt.

Die aktive Geräuschunterdrückung ist eines der Hauptargumente für den WH700NB. Im Test zeigte sich schnell, dass Edifier hier solide Arbeit leistet, ohne jedoch das Niveau deutlich teurer Modelle zu erreichen. Tieffrequente Dauergeräusche wie Motorbrummen, Straßenlärm oder Klimaanlagen werden spürbar reduziert. Gerade im Bus, Zug oder Flugzeug entsteht dadurch eine angenehm ruhigere Umgebung. Stimmen oder hochfrequente Geräusche werden hingegen weniger stark gefiltert. Gespräche in unmittelbarer Nähe bleiben teilweise hörbar. Damit eignet sich das ANC gut für den Alltag, ersetzt aber kein Premium-System. Positiv fiel auf, dass kein unangenehmes Druckgefühl auf den Ohren entsteht. Das ist ein Problem, das bei günstigen ANC-Modellen häufiger vorkommt. Zusätzlich bietet der Kopfhörer einen Ambient-Sound-Modus. Dieser verstärkt Umgebungsgeräusche bewusst, sodass Durchsagen oder Gespräche wahrgenommen werden können, ohne den Kopfhörer abzusetzen.
Klanglich liefert der Edifier WH700NB eine insgesamt ordentliche Vorstellung. Der Fokus liegt klar auf einer alltagstauglichen, leicht bassbetonten Abstimmung. Pop, Hip-Hop und elektronische Musik profitieren von dem kräftigen Fundament, ohne dass der Bass übertrieben dominant wirkt.
Mitten werden sauber dargestellt, Stimmen klingen verständlich und präsent. Höhen wirken bei mittlerer Lautstärke ebenfalls ausgewogen. Erst bei sehr hoher Lautstärke zeigen sich Schwächen: Zischlaute können dann schärfer erscheinen und Details gehen etwas verloren. Für ein normales Musikhören spielt das jedoch kaum eine Rolle, da dauerhaft hohe Lautstärken ohnehin nicht empfehlenswert sind. Insgesamt bewegt sich die Klangqualität auf einem guten Einsteiger-Niveau. Wer audiophile Ansprüche oder hochauflösende Codecs erwartet, sollte allerdings zu teureren Modellen greifen. Der WH700NB unterstützt ausschließlich den Standard-SBC-Codec.
Auch für Telefonate lässt sich der Kopfhörer nutzen. Im Test waren Gespräche klar verständlich, selbst im Freien bei leichtem Wind. Die Mikrofone filtern Umgebungsgeräusche ausreichend, erreichen jedoch nicht die Qualität spezialisierter Headsets. Für kurze Calls oder Videokonferenzen reicht die Leistung vollkommen aus. Ein Nachteil: Der Kopfhörer bietet keine kabelgebundene Alternative. Es gibt weder einen Klinkeneingang noch eine USB-Audiofunktion. Ist der Akku leer, bleibt nur das Aufladen.
Die Ausdauer ist ohne Frage das Highlight des WH700NB. Während viele Kopfhörer nach 20 bis 30 Stunden wieder an die Steckdose müssen, läuft das Edifier-Modell deutlich länger. Mit bis zu 45 Stunden Wiedergabezeit bei aktiviertem Noise Cancelling und sogar rund 68 Stunden ohne ANC gehörte der Edifier WH700NB zu den ausdauerndsten Kopfhörern im gesamten Test. Für Pendler oder Reisen reicht eine Ladung problemlos mehrere Tage. Geladen wird über USB-C. Eine vollständige Aufladung dauert den Testerfahrungen zufolge rund 1,5 Stunden.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Edifier WH700NB ist die klare Preis-Leistungs-Empfehlung unter den Noise-Cancelling-Kopfhörern im Test. Besonders überzeugend ist die sehr lange Akkulaufzeit, die selbst mit aktivierter Geräuschunterdrückung deutlich über dem Klassendurchschnitt liegt. In Kombination mit dem angenehmen Tragekomfort, der stabilen Bluetooth-Verbindung und einem alltagstauglichen Klang bietet der Kopfhörer genau die Funktionen, die viele Nutzer wirklich benötigen. Unnötige Extras gibt es hier nicht. Das Active Noise Cancelling arbeitet solide, erreicht aber nicht das Niveau der teureren Premium-Modelle.






























- Sehr lange Akkulaufzeit mit und ohne ANC
- Gute Schnellladefunktion
- Angenehm leicht und komfortabel
- Weiche Polsterung von Bügel und Ohrmuscheln
- Solides Noise Cancelling für Alltagssituationen
- Ambient-Sound-Modus vorhanden
- Einfache und zuverlässige Tastensteuerung
- Stabile Bluetooth-Verbindung
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Nur SBC- und AAC-Codec
- Kein anpassbarer Equalizer
- Keine kabelgebundene Nutzung möglich
- ANC nicht auf Premium-Niveau
- Verarbeitungsqualität und Klangeigenschaften nicht auf Level der Top-Geräte
FAQ
13 beste Noise-Cancelling-Kopfhörer aus dem Test in der umfangreichen Vergleichstabelle
So wurden die Noise-Cancelling-Kopfhörer getestet
Im Vergleichstest wurden insgesamt 13 Noise-Cancelling-Kopfhörer unterschiedlicher Hersteller unter realistischen Alltagsbedingungen geprüft. Der Schwerpunkt lag auf Over-Ear-Modellen, da diese bauartbedingt die besten Voraussetzungen für eine wirksame aktive Geräuschunterdrückung bieten. Ergänzend wurden mehrere In-Ear-Kopfhörer berücksichtigt, um einen möglichst repräsentativen Marktüberblick über verschiedene Bauformen und Preiskategorien zu gewährleisten. Die Bewertung erfolgte praxisnah mit drei unterschiedlichen Nutzerprofilen: einem Musiker mit besonderem Fokus auf Klangtreue und Detailauflösung, einer Alltagsnutzerin mit wechselnden Hörsituationen im Haushalt sowie einem Journalisten, der Kopfhörer täglich über viele Stunden am Computer, im Homeoffice und unterwegs nutzt. Auf diese Weise konnten sowohl klangliche Feinheiten als auch Komfort- und Langzeiteindrücke realistisch eingeschätzt werden.
Alle Modelle mussten identische Testabläufe durchlaufen. Dazu gehörten das Prüfen von Lieferumfang, Verarbeitung, Materialqualität, Bedienkonzept und App-Funktionen. Der Tragekomfort wurde über mehrere Stunden hinweg bewertet, inklusive Sitz, Druckstellen, Wärmeentwicklung und Eignung für Brillenträger. Für den Klangtest kamen feste Musikstücke aus unterschiedlichen Genres zum Einsatz, darunter Rock, Pop, Hip-Hop, Klassik und elektronische Musik. So ließen sich Bassverhalten, Mittenauflösung, Höhenklarheit sowie die räumliche Darstellung objektiv vergleichen. Getestet wurde mit verschiedenen Abspielgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktiven Geräuschunterdrückung. Hier wurde geprüft, wie effektiv die Kopfhörer monotone Störgeräusche wie Zug- und Motorenlärm, Gespräche, Straßenverkehr oder Bürogeräusche reduzieren. Zusätzlich wurde die Qualität der Transparenz- beziehungsweise Umgebungsmodi bewertet. Auch die Sprachqualität bei Telefonaten, die Akkulaufzeit im Alltag sowie die tatsächlichen Ladezeiten flossen in die Gesamtwertung ein.
Fazit des Tests zu den Noise-Cancelling-Kopfhörern
Als Testsieger setzte sich der Bose QuietComfort Ultra durch, der mit der effektivsten Geräuschunterdrückung und einem besonders räumlichen Klangbild überzeugte. Der Sennheiser MOMENTUM 4 punktete mit der besten Klangqualität und einem umfangreichen Gesamtpaket, während der Bowers & Wilkins Px8 vor allem audiophile Nutzer mit seiner hochwertigen Abstimmung anspricht. Der JBL Tour One M3 brachte als einziges Modell moderne Auracast-Unterstützung mit. Der Edifier ES850NB bot die weiteste Bluetooth-Reichweite und die besten Lademöglichkeiten, sowohl die kürzeste Akkuladezeit als auch die Schnellladefunktion mit der längsten Spielzeit. Im In-Ear-Bereich überzeugten die Sony WF-1000XM5 als stärkste Gesamtlösung. Preisbewusste Käufer finden hingegen auch in günstigeren Modellen solide Alltagskopfhörer mit brauchbarem ANC und langer Akkulaufzeit.

Welche Wahl die richtige ist, hängt letztlich vom Einsatzbereich ab: Für Reisen und maximale Ruhe empfiehlt sich ein starkes Premium-ANC, für Büro oder Pendelstrecken reichen oft gute Mittelklassemodelle. Der folgende Ratgeber erläutert deshalb detailliert, wie Noise Cancelling funktioniert, welche Bauformen sich unterscheiden und welche Ausstattungsmerkmale beim Kauf besonders wichtig sind.
Was sind Noise-Cancelling-Kopfhörer?
Noise Cancelling steht für die gezielte Unterdrückung von Schall und störenden Hintergrundgeräuschen und ist auch unter dem Begriff Antischall bekannt. Noise-Cancelling-Kopfhörer sind darauf ausgelegt, Umgebungsgeräusche wirksam abzuschirmen und deutlich zu reduzieren.
Die Geräuschunterdrückung kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen:
- Passive Geräuschunterdrückung: Kopfhörer mit passiver Geräuschunterdrückung dämpfen Außengeräusche allein durch ihre Bauweise. Das betrifft In-Ear-Kopfhörer, die den Gehörgang verschließen, ebenso wie Over-Ear-Kopfhörer, die das Ohr vollständig umschließen und mechanisch abdichten.
- Aktive Geräuschunterdrückung: Die sogenannten Active-Noise-Cancelling-Kopfhörer, kurz ANC-Kopfhörer, um die es in diesem Noise-Cancelling-Kopfhörer-Test geht, reduzieren Umgebungslärm mithilfe integrierter Mikrofone und künstlich erzeugter Antischallwellen. Diese Technik arbeitet deutlich effektiver als eine rein passive Dämmung. Der Transparenzmodus hingegen lässt gezielt Außengeräusche durch.
Wie funktionieren Noise-Cancelling-Kopfhörer?
Active-Noise-Cancelling-Kopfhörer nutzen eine technisch ausgereifte Signalverarbeitung. Sie neutralisieren den Schall der Umgebung durch künstlich erzeugten Antischall. Hierfür sind die Kopfhörer in der Regel mit kleinen Mikrofonen ausgestattet. Sie erfassen die Schallwellen der Außengeräusche. Anschließend werden diese Wellen in elektrische Signale umgewandelt.
Nun berechnet die Software des Signalprozessors eine passende Gegenschwingung. Der Verstärker gibt diese Antischallwelle wieder aus. Treffen beide Wellen aufeinander, heben sie sich im Idealfall gegenseitig auf. Besonders monotone, konstante, dumpfe und tiefe Außengeräusche lassen sich dadurch wirksam reduzieren. Der Kopfhörer filtert sie gezielt heraus. Daher gelten etwa U-Bahnen oder Flugzeuge als typische Einsatzorte, wenngleich Durchsagen mitunter schlechter wahrgenommen werden.
Das folgende Video fasst die Funktionsweise der Noise-Cancelling-Funktion in weniger als eine Minute zusammen:
In-Ear, Over-Ear oder On-Ear: Welche Kopfhörer sind am besten geeignet?
Wer einen Noise-Cancelling-Kopfhörer kaufen will, muss sich zunächst für eine Bauform entscheiden. Bei den meisten Noise-Cancelling-Kopfhörern handelt es sich um Over-Ear-Kopfhörer. Neben diesen gibt es einige On-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung sowie In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling. Details zu den drei Arten folgen nachfolgend.
Die In-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer
In-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer sind kompakt gebaut und dadurch besonders gut für Reisen geeignet. Zum Musikhören werden die Ohrhörer direkt in die Ohren eingesetzt. Die Ohrstecker bestehen meistens aus Silikon oder Gummi.
Die Ohrstecker können den gesamten Gehörgangseingang weitgehend vor Außengeräuschen abschirmen. Dadurch bieten sie selbst ohne Active Noise Cancelling bereits einen spürbar hohen Schutz vor Umgebungsgeräuschen. Das gilt allerdings nur, wenn die passende Größe gewählt wird.
Ein Nachteil dieser Bauform besteht darin, dass sich an den Ohrsteckern schnell Ohrenschmalz ablagern kann. Darüber hinaus wird das Tragegefühl von vielen Nutzern als unangenehm empfunden.
- Kompakte Bauweise
- Gute Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen
- Teilweise günstiger in der Anschaffung
- Ohrstecker teils unangenehm
- Ohrenschmalz kann sich rasch absetzen
Die Over-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer
Die Over-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer gehören zu den am weitesten verbreiteten Bauformen. Sie verfügen über einen stabilen Bügel sowie große Hörmuscheln. Da die Modelle das gesamte Ohr vollständig umschließen, entsteht bereits konstruktionsbedingt eine wirkungsvolle Abschirmung gegenüber Außengeräuschen.
Darüber hinaus sind Over-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer in der Regel mit einer weichen Polsterung ausgestattet. Diese sorgt für einen hohen Tragekomfort. Viele Modelle lassen sich auch über längere Zeit angenehm tragen, ohne dass ein störender Druck auf Ohren oder Kopf entsteht. Zusätzlich lässt sich der Kopfbügel meist individuell anpassen, sodass eine gute Passform für unterschiedliche Kopfformen erreicht wird.
Die meisten Over-Ear-Kopfhörer sind zusammenklappbar und können platzsparend verstaut werden. Dennoch fallen sie deutlich größer aus als In-Ear- und On-Ear-Kopfhörer. Außerdem bringen sie in der Regel mehr Gewicht mit. Der Transport gestaltet sich daher weniger unkompliziert. Hinzu kommt, dass Over-Ear-Modelle häufig teurer sind als andere Kopfhörerarten.
- Gute Abschirmleistung
- Meist hoher Tragekomfort
- Häufig zusammenklappbar
- Für alle Ohren geeignet
- Schwerer
- Größer
- Schlechter transportabel
- Meist teurer
Die On-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer
Die On-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer ähneln optisch den Over-Ear-Modellen und sind ebenfalls mit einem breiten, verstellbaren Bügel ausgestattet. Allerdings fallen sie kompakter aus und umschließen das Ohr nicht vollständig. Stattdessen liegen die Hörmuscheln direkt auf der Ohrmuschel auf.
Aus diesem Grund arbeitet die Geräuschunterdrückung bei diesen Modellen weniger effektiv. Besonders laute Außengeräusche bleiben weiterhin wahrnehmbar. Die Hörmuscheln verfügen häufig über eine Randpolsterung. Dennoch entsteht bei längerer Nutzung bei vielen Nutzern ein spürbarer Druck auf den Ohren, da die Auflagefläche kleiner ist und die Polsterung weniger Komfort bietet als bei Over-Ear-Kopfhörern. Für Brillenträger fällt dieser Effekt oft stärker aus, weil die Brillenbügel zusätzlich belastet werden.
- Niedrigerer Anschaffungspreis
- Normalerweise für alle Ohren passend
- Weniger gute Abschirmleistung
- Geringerer Tragekomfort besonders für Brillenträger
Die wichtigsten Kriterien vor dem Kauf
Zu den relevanten Faktoren, die beim Kauf von Noise-Cancelling-Kopfhörern berücksichtigt werden sollten, zählen neben einer soliden Verarbeitung folgende Punkte:
- Die Klangqualität: Der Klang wird stets subjektiv wahrgenommen, da jeder Nutzer andere Vorlieben hat. Kundenbewertungen im Internet liefern häufig eine erste Orientierung zu einzelnen Modellen. Wer sich ein eigenes Bild vom Klang machen möchte, kann Kopfhörer beispielsweise in einem Elektrofachmarkt testen und prüfen, ob das Klangbild den Erwartungen entspricht.
- Die aktive Geräuschunterdrückung: Vorsicht ist geboten, da einige Modelle als Kopfhörer mit Noise Cancelling beworben werden, jedoch keine echte aktive Geräuschunterdrückung nach dem Gegenschallprinzip bieten. In solchen Fällen wird lediglich die Bauform zur Dämmung genutzt, wie es etwa bei In-Ear-Modellen der Fall ist. Echte ANC-Kopfhörer sind meist an Zusätzen wie ANC erkennbar.
- Die Noise-Cancelling-Technik: Trotz der Bezeichnung arbeitet aktive Geräuschunterdrückung nicht vollkommen geräuschlos. Nach dem Einschalten ist häufig ein leises Grundrauschen hörbar. Dieses kann stören, insbesondere wenn der Kopfhörer ohne Musik verwendet wird. Auch während des Musikhörens kann das Rauschen die Klangqualität beeinflussen. Wie stark dieses Hintergrundrauschen ausfällt, hängt von der eingesetzten Technik ab. Einfachere Systeme erzeugen in der Regel mehr Nebengeräusche.
- Der Akku: Für die aktive Unterdrückung von Außengeräuschen wird Energie benötigt. Das gilt auch bei kabelgebundener Nutzung. Deshalb sind die meisten Noise-Cancelling-Kopfhörer mit einem integrierten Akku ausgestattet. Bei Bügelkopfhörern befindet sich dieser meist in den Hörmuscheln. Bei In-Ear-Kopfhörern ist die Technik inzwischen so kompakt, dass der Akku direkt in den Ohrsteckern untergebracht werden kann. Einige wenige Modelle tragen den Akku im Kabel, beispielsweise in einem kleinen Gehäuse. Ladezeit und Akkuleistung gelten für viele Interessenten als zentrale Kaufkriterien. Die Laufzeit bewegt sich je nach Modell zwischen 20 und 60 Stunden. Ist die Noise-Cancelling-Funktion deaktiviert, verlängert sich die Betriebsdauer. Bei leerem Akku bleibt der Kopfhörer zwar per Kabel nutzbar, die Geräuschunterdrückung steht dann jedoch nicht mehr zur Verfügung.
- Der Tragekomfort: Lange Tragezeiten im Alltag, im Büro oder auf Reisen erfordern ein möglichst hohes Maß an Komfort. Nur wenn der Kopfhörer auch über mehrere Stunden hinweg angenehm sitzt, wird er dauerhaft genutzt. Hochwertige Geräte sind in diesem Punkt meist besser verarbeitet und mit weicheren Polstern ausgestattet. Bei Bügelkopfhörern spielt zusätzlich das Gewicht eine entscheidende Rolle, da schwere Modelle schneller Druck auf Kopf und Nacken ausüben. Bei In-Ear-Kopfhörern bestimmen vor allem die mitgelieferten Aufsätze in unterschiedlichen Größen sowie optionale Ohrhaken, wie sicher und bequem der Sitz tatsächlich ausfällt.
- Die Musiksteuerung: Sind die Noise-Cancelling-Kopfhörer kabellos, erfolgt die Bedienung häufig direkt an den Hörmuscheln oder an den Ohrsteckern. Über integrierte Tasten oder Touchflächen lassen sich die Lautstärke regeln, Titel überspringen, die Wiedergabe pausieren oder fortsetzen sowie eingehende Anrufe annehmen. Das Smartphone kann dadurch in der Tasche bleiben. Kabelgebundene Modelle verfügen oftmals über eine kleine Fernbedienung am Kabel, mit der sich die wichtigsten Funktionen ebenfalls komfortabel steuern lassen.
- Das Mikrofon: Ein integriertes Mikrofon erweitert den Kopfhörer um eine Freisprechfunktion. Es sitzt entweder direkt im Gehäuse der Kopfhörer oder am Kabel. Telefonate können dadurch geführt werden, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Vor allem im Alltag oder unterwegs sorgt diese Lösung für mehr Komfort und Sicherheit.
- Der Lauschmodus: Einige Noise-Cancelling-Kopfhörer verfügen über einen sogenannten Lausch- oder Aufmerksamkeitsmodus. Diese Funktion lässt sich meist per Knopfdruck aktivieren. In diesem Modus werden die Außengeräusche über die Mikrofone bewusst verstärkt wiedergegeben. Gespräche, Durchsagen oder Warnsignale bleiben so besser hörbar, ohne dass der Kopfhörer abgenommen werden muss.
- Das Kabel: Zwar arbeiten die meisten Modelle drahtlos, dennoch spielt das mitgelieferte Kabel weiterhin eine Rolle. Wird der Kopfhörer per Kabel betrieben oder steht am Wiedergabegerät kein Bluetooth zur Verfügung, bestimmt die Kabellänge die mögliche Bewegungsfreiheit. Ein zu kurzes Kabel schränkt den Einsatz deutlich ein, während längere Kabel mehr Flexibilität erlauben.
- Die Bluetooth-Funktion: Die meisten Noise-Cancelling-Kopfhörer sind mit Bluetooth ausgestattet. Der größte Vorteil dieser drahtlosen Verbindung liegt in der Bewegungsfreiheit, da kein störendes Kabel zwischen Kopfhörer und Abspielgerät verläuft. Wichtig ist die Kompatibilität mit dem jeweiligen Smartphone oder Tablet. Grundsätzlich funktioniert Bluetooth herstellerübergreifend, einzelne Zusatzfunktionen sind jedoch teilweise nur mit bestimmten Systemen nutzbar. Einige Hersteller bieten deshalb Varianten an, die speziell für Apple-Geräte und iOS oder für Android optimiert sind. In der Praxis lassen sich die meisten Bluetooth-Kopfhörer jedoch problemlos mit nahezu allen mobilen Geräten koppeln. Zusätzlich sollte auf die verwendete Bluetooth-Version geachtet werden. Neuere Standards sorgen für eine stabilere Verbindung, geringeren Energieverbrauch und eine bessere Klangübertragung. Eine Übersicht über die verschiedenen Bluetooth-Versionen findet sich hier.
- Das Zubehör: Viele Noise-Cancelling-Kopfhörer werden mit praktischem Zubehör ausgeliefert. Dazu zählen in der Regel eine Aufbewahrungstasche oder ein stabiles Transportetui zum Schutz vor Beschädigungen. Häufig liegen zudem ein Audiokabel sowie ein USB-Ladekabel bei. Einige Modelle enthalten zusätzlich einen Flugzeug-Adapter, mit dem sich die Kopfhörer an spezielle Bordanschlüsse im Flugzeug anschließen lassen.

Lohnen sich Noise-Cancelling-Kopfhörer?
Ob sich Noise-Cancelling-Kopfhörer lohnen und ob gesundheitliche Nachteile zu erwarten sind, hängt stark vom jeweiligen Einsatz ab. Für viele Nutzer bieten sie im Alltag jedoch einen spürbaren Mehrwert.
Sind Noise-Cancelling-Kopfhörer gesundheitsschädlich?
Im Normalfall gelten Noise-Cancelling-Kopfhörer nicht als gesundheitsschädlicher als herkömmliche Modelle. Vielmehr wird häufig das Gegenteil beobachtet. In lauten Umgebungen reduzieren sie störende Hintergrundgeräusche deutlich. Dadurch sinkt die Lärmbelastung, und der Körper steht weniger unter Stress.
Gerade für lärmempfindliche Personen oder für Menschen, die häufig reisen oder in lauten Umgebungen arbeiten, kann diese Technik entlastend wirken. Zwar werden nicht alle Geräusche vollständig ausgeblendet, dennoch fällt die wahrgenommene Lautstärke der Umgebung deutlich geringer aus.
Für wen eignen sich die ANC-Kopfhörer?
Active-Noise-Cancelling-Kopfhörer sind nicht für jede Situation gleichermaßen geeignet. In bestimmten Umgebungen spielen sie ihre Stärken jedoch besonders deutlich aus. Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:
- Reisen: Für Reisen gelten Noise-Cancelling-Kopfhörer als besonders sinnvoll. In Flugzeugen, Bussen, U-Bahnen und Autos (dort sind Kopfhörer ausschließlich für Mitfahrende erlaubt) lassen sich gleichmäßige Motor- und Fahrgeräusche effektiv reduzieren. Das monotone Dröhnen von Triebwerken oder Rädern wird deutlich abgeschwächt, wodurch längere Fahrten angenehmer werden. Bei Zugfahrten arbeitet die Technik etwas weniger effizient, da hier häufig höhere Frequenzen auftreten, die sich schwerer unterdrücken lassen.
- Büro: Im Großraumbüro erleichtern Noise-Cancelling-Kopfhörer ein konzentriertes Arbeiten. Gleichmäßige Geräusche von Klimaanlagen, Druckern oder Lüftern werden zuverlässig reduziert. Telefonklingeln und Stimmen bleiben hingegen meist hörbar, was für wichtige Signale sogar von Vorteil sein kann. Insgesamt entsteht eine ruhigere Arbeitsatmosphäre.
- Gaming: Auch beim Spielen am Computer oder an der Konsole bieten Noise-Cancelling-Kopfhörer Vorteile. Die Reduzierung von Umgebungsgeräuschen ermöglicht ein stärkeres Eintauchen in die Spielwelt. Störende Nebengeräusche aus dem Raum treten in den Hintergrund, wodurch das Klangerlebnis intensiver ausfällt.
In welchen Situationen ist der Einsatz von Noise-Cancelling-Kopfhörern nicht sinnvoll?
Für bestimmte Einsatzbereiche sind Noise-Cancelling-Kopfhörer nur eingeschränkt geeignet. Vor allem bei Aktivitäten im Freien, etwa beim Joggen oder Radfahren, sollte ihr Einsatz mit großer Vorsicht erfolgen. Durch die aktive Geräuschunterdrückung werden nicht nur störende Nebengeräusche, sondern auch wichtige Umgebungsgeräusche des Straßenverkehrs deutlich reduziert oder vollständig herausgefiltert.
Wie sollten Noise-Cancelling-Kopfhörer gereinigt werden?
Kopfhörer verschmutzen im Alltag vergleichsweise schnell. Staub, Schweiß und Hautpartikel können sich ablagern und sowohl das Klangbild als auch die Klangqualität beeinträchtigen. Gleichzeitig leidet häufig der Tragekomfort. Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich daher eine regelmäßige Reinigung. Nachfolgend werden verschiedene Reinigungsmethoden vorgestellt:
Drei allgemeine Tipps für die Reinigung von Kopfhörern
Unabhängig davon, ob es sich um In-Ear-, Over-Ear- oder On-Ear-Kopfhörer handelt, gelten die folgenden Hinweise zur schonenden Säuberung:
- Keine chemischen Reinigungsmittel verwenden, da diese das Material der Kopfhörer angreifen oder beschädigen können.
- Falls Seife eingesetzt wird, sollte ein möglichst mildes Reinigungsmittel mit wenigen Inhaltsstoffen genutzt werden.
- Während der Reinigung darf kein Wasser an die empfindliche Elektronik gelangen, da sonst Schäden entstehen können.
Eine umfassende Anleitung zur Reinigung von In-Ear- und Bügelkopfhörern ist auf dieser Seite zu finden.
Wie werden Noise-Cancelling-Kopfhörer gereinigt?
In-Ear-Kopfhörer lassen sich häufig bereits durch vorsichtiges Auspusten von Staub und Schmutzpartikeln reinigen. Zusätzlich hat sich das Abwischen von In-Ear- und Bügelkopfhörern mit einem weichen, trockenen Tuch bewährt. So wird verhindert, dass sich Verschmutzungen festsetzen.
In-Ear-Kopfhörer sollten aus hygienischen Gründen nur von einer Person genutzt werden. Eine vollständige Reinigung der Ohrstecker ist nur eingeschränkt möglich. Bei Bügelkopfhörern können hingegen die Bereiche der Ohrmuscheln mit geeigneten Desinfektionsmitteln gereinigt werden, sodass auch andere Personen den Kopfhörer anschließend verwenden können.
Zum Reinigen von In-Ear-Kopfhörern lassen sich die Aufsätze meist abnehmen. Diese können separat gründlich gesäubert werden. Rückstände an den Ohrsteckern selbst sollten ausschließlich mit einem trockenen Tuch entfernt werden. Flüssigkeiten dürfen dabei nicht verwendet werden.
Welche zusätzlichen Funktionen verbessern den Alltag mit Noise-Cancelling-Kopfhörern?
Neben Klang, Geräuschunterdrückung und Tragekomfort entscheiden im täglichen Einsatz oft praktische Zusatzfunktionen darüber, wie komfortabel ein Kopfhörer wirklich ist. Moderne Modelle verfügen deshalb über verschiedene Ausstattungsmerkmale, die den Umgang deutlich erleichtern. Dazu zählen etwa eine automatische Wiedergabepause beim Abnehmen der Kopfhörer, eine Trageerkennung oder eine Touch- und Gestensteuerung direkt an den Hörmuscheln. Auch Sprachassistenten lassen sich häufig per Knopfdruck aktivieren. Solche Funktionen sparen Zeit und erhöhen den Bedienkomfort im Alltag, insbesondere unterwegs oder im Büro.
Welche Rolle spielen App, Equalizer und Klangprofile?
Der Klang eines Kopfhörers wird von jedem Nutzer unterschiedlich wahrgenommen. Viele Hersteller bieten deshalb begleitende Smartphone-Apps an, über die sich der Sound individuell anpassen lässt. Ein integrierter Equalizer ermöglicht es, Bässe zu verstärken, Mitten anzuheben oder Höhen zu reduzieren. Zusätzlich stehen oft vordefinierte Klangprofile für Musik, Sprache oder Podcasts zur Verfügung. Dadurch kann der Kopfhörer besser an persönliche Vorlieben und verschiedene Hörsituationen angepasst werden, was die wahrgenommene Klangqualität deutlich verbessert.
Wie wichtig sind Bluetooth-Version, Codecs und Verbindungsstabilität?
Bei kabellosen Noise-Cancelling-Kopfhörern erfolgt die Übertragung per Bluetooth. Dabei unterscheiden sich die Modelle sowohl bei der unterstützten Bluetooth-Version als auch bei den verwendeten Audio-Codecs. Neuere Standards sorgen in der Regel für eine stabilere Verbindung, eine größere Reichweite und einen geringeren Energieverbrauch. Gleichzeitig kann die Klangübertragung von einer höheren Datenrate profitieren. Gerade in Umgebungen mit vielen Funkquellen, etwa in Zügen, Flughäfen oder Großraumbüros, zeigt sich, wie zuverlässig die Verbindung tatsächlich arbeitet. Eine stabile Kopplung verhindert Aussetzer und steigert den Nutzungskomfort erheblich.
Warum sind Multipoint und schneller Gerätewechsel sinnvoll?
Viele Anwender nutzen Kopfhörer parallel mit mehreren Geräten, zum Beispiel mit einem Smartphone und einem Laptop. Modelle mit der sogenannten Multipoint-Funktion können gleichzeitig mit zwei Geräten verbunden bleiben. Dadurch lässt sich nahtlos zwischen Musik auf dem Smartphone und einem eingehenden Anruf oder einer Videokonferenz am Computer wechseln. Ein erneutes Koppeln entfällt. Besonders im Homeoffice oder im beruflichen Alltag erweist sich diese Funktion als deutlicher Komfortgewinn.
Sind Wasser- und Schweißschutz für bestimmte Nutzer relevant?
Wer Kopfhörer beim Sport, auf dem Weg zur Arbeit oder im Freien nutzt, sollte auf einen ausreichenden Schutz vor Feuchtigkeit achten. Schweiß oder leichter Regen können empfindliche Elektronik beschädigen. Einige Modelle verfügen daher über einen speziellen Schutz gegen Spritzwasser oder Schweiß. Dies erhöht die Alltagstauglichkeit deutlich und verlängert die Lebensdauer der Geräte. Für sportliche Aktivitäten oder den regelmäßigen Outdoor-Einsatz ist dieser Punkt besonders wichtig.
Warum spielen Ersatzteile und Reparierbarkeit eine größere Rolle?
Ohrpolster, Ohrstöpsel und Akkus zählen zu typischen Verschleißteilen. Nach längerer Nutzung können sie an Komfort oder Leistung verlieren. Modelle, für die Ersatzpolster oder weitere Zubehörteile erhältlich sind, lassen sich deutlich länger nutzen. Auch ein vorhandener Reparaturservice kann sinnvoll sein, um Defekte beheben zu lassen, statt das gesamte Gerät zu ersetzen. Aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht stellt dies einen klaren Vorteil dar.
Gibt es einen Noise-Cancelling-Kopfhörer-Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat in den vergangenen Jahren mehrere Kopfhörer-Tests durchgeführt. Im Rahmen eines Bluetooth-Kopfhörer-Tests wurden auch zahlreiche Noise-Cancelling-Kopfhörer geprüft. Der Test der Verbraucherorganisation wird regelmäßig aktualisiert, zuletzt im Januar 2026.
Bislang wurden 301 verschiedene Bluetooth-Kopfhörer untersucht, darunter viele Modelle mit aktiver Geräuschreduzierung. Bewertet wurden unter anderem der Akku, die Klangqualität, die Handhabung sowie der Tragekomfort. Der Noise-Cancelling-Kopfhörer-Test mit der Bestenliste der Stiftung Warentest ist unter diesem Link abrufbar. Für detaillierte Informationen wird jedoch ein kleiner Kostenbeitrag erhoben.
Worauf die Stiftung Warentest bei Kopfhörern im Allgemeinen achtet, erklärt das folgende Video:
Im April 2024 testeten die Experten zudem Kinderkopfhörer. Von 12 geprüften Produkten erhielt ein Modell die Bewertung „Gut“, 7 wurden mit „Befriedigend“ eingestuft. Ein Kinderkopfhörer erreichte ein „Ausreichend“, 3 Modelle schnitten mit „Mangelhaft“ ab. In der Übersicht lassen sich die Geräte unter anderem nach der Abschirmung von Außengeräuschen sortieren, die in deutlich, gering und kaum unterteilt wird. Alle weiteren Informationen finden sich hier.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Noise-Cancelling-Kopfhörer sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- welt.de
- giga.de
- t-online.de
- de.wikipedia.org
- netzwelt.de
- test.de
- spiegel.de
- amazona.de
- modernhifi.de
- blog.teufel.de
- bose.de
- praxistipps.chip.de
- helpguide.sony.net
- harting.com
- lte-anbieter.info
- blog.teufel.de
- test.de
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| Platz 1: Sehr gut (1,1) | Bose QuietComfort Ultra Noise-Cancelling-Kopfhörer ⭐️ | 01/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
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| Platz 3: Sehr gut (1,4) | Bowers & Wilkins Px8 Noise-Cancelling-Kopfhörer | 01/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
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| Platz 5: Gut (1,5) | Edifier ES850NB Noise-Cancelling-Kopfhörer | 02/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
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