Die 6 besten Hartbodenreiniger im Test inklusive Testsieger 2026
Im Rahmen eines umfassenden Tests wurden 6 verschiedene Hartbodenreiniger unterschiedlicher Hersteller ausgewählt und gründlich geprüft. Der Fokus lag auf der Reinigungsleistung auf verschiedenen Hartböden wie Fliesen, Laminat und versiegeltem Parkett. Besonderes Augenmerk galt der Effizienz beim gleichzeitigen Saugen und Wischen, der Kantenreinigung sowie der Handhabung im Alltag. Ebenso wichtig waren die Akkulaufzeit, die Qualität der Selbstreinigungsfunktionen und die Lautstärke während des Betriebs. Darüber hinaus wurde bewertet, wie einfach sich die Geräte pflegen lassen, wie stabil sie verarbeitet sind und wie hygienisch die Trocknung der Walzen erfolgt. Die Tankkonstruktionen, die Ladezeiten und die Bedienfreundlichkeit flossen ebenfalls in die Gesamtnote mit ein.
Der Roborock Flexi Pro sicherte sich dank einer Heißwasser-Selbstreinigung bei 60 Grad Celsius, einer variablen Trocknungszeit, des sogenannten SlideTech-Antriebs und einer nahezu randlosen Reinigung den Testsieg. Der Tineco Floor One S7 Pro konnte besonders mit seiner Elektrolyse-Funktion sowie dem doppelseitigen Selbstantrieb überzeugen. Der UWANT D100 Hartbodenreiniger punktete mit seiner Push-In-Basisstation, der Kärcher FC 7 Cordless Extra hingegen mit seinem Vierwalzen-System zum gleichzeitigen Saugen und Wischen.
Im Anschluss an die Testergebnisse steht ein ausführlicher Ratgeber zur Verfügung, der die wichtigsten Eigenschaften moderner Hartbodenreiniger erklärt, häufige Fragen beantwortet und aufzeigt, worauf beim Kauf eines Hartbodenreinigers zu achten ist. Außerdem wird beleuchtet, ob unabhängige Verbraucherportale wie die Stiftung Warentest bereits einen Hartbodenreiniger-Test mit offiziellen Testsiegern veröffentlicht haben.
tipps.de empfiehlt diese Hartbodenreiniger

"tipps.de Testsieger"

"Hartbodenreiniger mit doppelseitigem Selbstantrieb"

"Hartbodenreiniger mit Push-In-Station"
1. Testsieger: Roborock Flexi Pro Hartbodenreiniger mit Heißwasser-Selbstreinigung
Der Roborock Flexi Pro Hartbodenreiniger überzeugte als Testsieger. Kein anderes Modell aus dem Test vereint so viele innovative Funktionen in einem Gerät, darunter die Heißwasser-Selbstreinigung, eine variable Trocknungszeit, den SlideTech-Antrieb sowie eine nahezu randlose Reinigung mit nur einem Millimeter Abstand zur Wand. Der Flexi Pro ist ein Vorreiter in Sachen Sauberkeit, Hygiene und Bedienkomfort.

Schon beim Aufbau fiel die hervorragende Verarbeitungsqualität auf. Das Gerät wirkt robust, hochwertig und bis ins Detail durchdacht. Mit einer gemessenen Saugleistung von 17 Kilopascal, einem Frischwassertank von 730 Millilitern und einem Schmutzwassertank mit 450 Millilitern liegt der Flexi Pro im oberen Leistungsbereich. Trotz seines Gewichts von 5 Kilogramm ließ er sich im Test ausgesprochen leicht führen. Der Hartbodenreiniger glitt nahezu selbstständig vorwärts und der Kraftaufwand ist deutlich reduziert. Dafür sorgt der SlideTech-Antrieb, der die Walze und die Räder synchron, aber in entgegengesetzter Richtung antreibt.
Die Bedienung über das Griff-Display ist selbsterklärend. Drei Leistungsstufen stehen zur Auswahl: Eco, Max und Automatik. Besonders der Automatikmodus überzeugte, da er die Saugkraft und Wassermenge automatisch an den Verschmutzungsgrad anpasst. Das Reinigungsergebnis war in jeder Situation beeindruckend. Ob Ketchup, Milch oder eingetrocknete Flecken, der Roborock Flexi Pro hinterließ stets einen sauberen, streifenfreien Boden.
Die Reinigungsergebnisse waren selbst in schwierigen Situationen überzeugend. Besonders bei Kanten und Möbelrändern erreichte der Flexi Pro ein Niveau, das kein anderes Modell bieten konnte. Hinzu kommt das sogenannte FlatReach-Design.
Nach der Reinigung sorgt die automatische Basisstation für die Pflege. Der Roborock Hartbodenreiniger wird einfach aufgesetzt, woraufhin die Walze mit heißem Wasser gespült und anschließend getrocknet wird. Diese Heißwasserreinigung ist effektiv und ein Garant für eine langfristige Hygiene.
Die zugehörige App erweitert den Funktionsumfang deutlich. Neben der Steuerung der Trocknungszeit können dort die Rollengeschwindigkeit, der Akkustand und Wartungshinweise abgerufen werden. Die Verbindung funktionierte im Test zuverlässig, die Menüführung war klar und übersichtlich.
Die Akkulaufzeit lag mit 44 Minuten im Eco-Modus und rund 32 Minuten im Max-Modus im soliden Mittelfeld. Der Hersteller nennt bis zu 50 Minuten im Eco-Modus. Die gemessene Lautstärke von 79,9 Dezibel war angenehm und störte nicht. Die Tanks konnten leicht entnommen und gereinigt werden, selbst das Nachfüllen war unkompliziert. Der Griff liegt ergonomisch in der Hand, was die Handhabung zusätzlich erleichtert.
Positiv ist die leichtere Wartung des Roborock Flexi Pro. Sämtliche Verschleißteile, von der Bürstenrolle bis zum Filtereinsatz, lassen sich werkzeuglos austauschen. Die Walzenachse ist abnehmbar und spülmaschinengeeignet. Zudem gibt es eine innenliegende UV-Licht-Trocknung, die während des Heißwasserprogramms automatisch aktiviert wird. Dieses UV-System verhindert die Bildung von Schimmelsporen im Inneren der Reinigungsstation und steigert die Langlebigkeit des Geräts.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Roborock Flexi Pro Hartbodenreiniger ist ein technisches Spitzenmodell, das nahezu alle Konkurrenten übertrifft. Er verbindet kraftvolle Reinigung mit außergewöhnlicher Hygiene und Benutzerfreundlichkeit. Die Kombination aus Heißwasser-Selbstreinigung bei 60 Grad Celsius, variabler Trocknungszeit, SlideTech-Antrieb und fast randloser Reinigung macht ihn zu einem echten Testsieger. Besonders Haushalte mit Kindern oder Haustieren profitieren von der hygienischen Tiefenreinigung und der wartungsarmen Pflege. Wer höchste Ansprüche an Komfort, Leistung und Sauberkeit stellt, trifft mit dem Roborock Flexi Pro die beste Entscheidung.














































- Einziger Hartbodenreiniger mit Heißwasserreinigung
- Variable Trocknungszeit
- SlideTech-Antrieb für müheloses Gleiten
- Nahezu randlose Reinigung
- FlatReach-Funktion für flache Möbel
- App-Steuerung mit Rollengeschwindigkeits-Regulierung
- Hochwertige Verarbeitung und ergonomische Handhabung
- Sehr hygienisch, keine Gerüche oder Rückstände
- Leistungsstarke Saugleistung mit 17 Kilopascal
- Kein Trockensaugen von Teppichen
- Mit 5 Kilogramm etwas schwerer als andere Modelle
- Keine Zusatzdüsen im Lieferumfang
FAQ
2. Tineco Floor One S7 Pro Hartbodenreiniger für Elektrolyse-Reinigung

Der Tineco Floor One S7 Pro Hartbodenreiniger belegte im Test den zweiten Platz und überzeugte durch riesige Wassertanks, einen doppelseitigen Selbstantrieb und eine Elektrolyse-Funktion, die das Frischwasser ohne chemische Zusätze reinigend aufbereitet. Zusammen mit seinem großen 3,6-Zoll-LED-Display und den vier Reinigungsmodi gehört der S7 Pro zu den technisch fortgeschrittenen Modellen. Mit einem Frischwasserbehälter von 800 Millilitern und einem Schmutzwassertank von 700 Millilitern bietet der Tineco Floor One S7 Pro Hartbodenreiniger eine vergleichsweise hohe Tankkapazität. Dadurch lassen sich selbst große Flächen reinigen, ohne die Tanks ständig entleeren oder nachfüllen zu müssen.
Das Gerät hat ein kompaktes Gehäuse mit 111 Zentimetern Höhe, 26,5 Zentimetern Breite und 26 Zentimetern Tiefe. Das Gewicht beläuft sich auf 5 Kilogramm, wodurch sich der S7 Pro im Test leicht handhaben ließ. Materialqualität und Verarbeitung ließen bei genauerer Betrachtung keine Wünsche offen. Der Selbstantrieb in beide Richtungen erleichterte das Reinigen erheblich und schonte die Handgelenke.
Das große 3,6-Zoll-LED-Display zeigt Informationen wie Akkustand, Reinigungsmodus, Wasserstand und Wartungshinweise. In Verbindung mit der Sprachführung ist die Bedienung äußerst modern. Es gibt die Wahl zwischen den vier Modi Auto, Max, Ultra und dem Saugmodus. Der Tineco S7 Pro ist eines der wenigen Modelle mit integriertem HEPA-Filter H13. Dieser filtert Feinstaub, Allergene und Tierhaare aus der Abluft und eignet sich damit für Allergikerhaushalte. Zudem verfügt das Gerät über ein geschlossenes Umlaufsystem, bei dem Schmutz- und Frischwasser strikt voneinander getrennt bleiben, selbst während des Reinigungsvorgangs. Diese Trennung reduziert die Keimbelastung signifikant, was ihn für hygienisch anspruchsvolle Räume wie Kinderzimmer oder Küchen prädestiniert.
Mit im Test gemessenen 78 Dezibel ist der Tineco S7 Pro geeignet für Haushalte mit Kleinkindern oder Haustieren. Der beutellose Betrieb erleichterte die Reinigung nach dem Test. Der HEPA-Filter konnte unter fließendem Wasser ausgespült werden und eignet sich für Allergiker, da er Staub und Tierhaare zurückhält. Im Test zeigte der S7 Pro eine starke Saugleistung von 230 Watt und entfernte problemlos Schmutz auf Hartböden, Fliesen und kurzflorigen Teppichen.
Der Lithium-Ionen-Akku liefert im Normalmodus bis zu 40 Minuten Laufzeit. Das reicht, um bis zu 300 Quadratmeter Fläche zu reinigen. Die Selbstreinigungsstation fungiert zugleich als Ladestation. Dort wird das Gerät automatisch gespült und getrocknet. Die Schnellreinigung dauert 2 Minuten, eine Tiefenreinigung etwa 6 Minuten. Beide Stufen funktionierten im Test einwandfrei. Die App-Steuerung gewährleistet die Kontrolle über die Akkulaufzeit sowie Wartung und den Filterzustand. Auch optisch punktete der S7 Pro, denn das moderne, elegante Design und die hohe Verarbeitungsqualität überzeugten vollständig.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Tineco Floor One S7 Pro Hartbodenreiniger gehört zur Oberklasse der Hartbodenreiniger und überzeugte in mehreren Bereichen, mitunter durch die komfortable Bedienung und die Reinigungslösung. Mit seinen großen Tanks ist der S7 Pro wie geschaffen für größere Wohnungen oder Häuser, da er lange Reinigungsintervalle ohne Unterbrechung ermöglicht. Die Elektrolyse-Funktion dagegen verwandelt gewöhnliches Leitungswasser in eine aktive Reinigungslösung. Im praktischen Einsatz überzeugte der S7 Pro Hartbodenreiniger in allen Bereichen. Dank des doppelseitigen Selbstantriebs glitt er förmlich über den Boden und sparte Kraft bei jeder Bewegung. Die vier Reinigungsmodi ermöglichen es, jeden Bodenbelag optimal zu pflegen, während das große LED-Display alle wichtigen Informationen klar und modern anzeigt. Punktabzug gab es lediglich für den nicht austauschbare Akku oder das Fehlen zusätzlicher Düsen.






















- Große Tankkapazität
- Doppelseitiger Selbstantrieb
- Elektrolyse-Technik für eine chemiefreie Reinigung
- Vier Reinigungsmodi inklusive Ultra-Modus
- Großes 3,6-Zoll-LED-Display
- App-Steuerung mit Wartungshinweisen
- Effektive Selbstreinigungsstation mit zwei Reinigungsstufen
- Sehr gute Reinigungsleistung auf Hartböden und Fliesen
- Kein austauschbarer Akku
- Keine Zusatzdüsen für Werkstatt oder Außenbereich
- Kein Trockensaugen von Teppichen empfohlen
FAQ
3. UWANT D100 Hartbodenreiniger mit Push-In-Station

Der UWANT D100 Hartbodenreiniger punktete durch eine Push-In-Station, in die das Gerät einfach hineingeschoben wird, sowie eine automatische Heißlufttrocknung und einen integrierten Geruchsneutralisierungs-Stick. Zusammen mit der antibakteriellen Elektrolyse-Reinigung bietet der UWANT D100 Hartbodenreiniger eine beeindruckende Kombination aus Hygiene und Benutzerfreundlichkeit.
Der Aufbau nach der Lieferung war durch das durchdachte System beinahe selbsterklärend. Die zweiteilige Station ließ sich mit wenigen Handgriffen zusammensetzen, der Griff rastete ein und das Gerät war sofort einsatzbereit. Dank der großen Tanköffnungen ließ sich der 600-Milliliter-Frischwasserbehälter leicht befüllen, während der 700-Milliliter-Schmutzwassertank ausreichend Platz für längere Reinigungsvorgänge gewährleistet. Mit dem ergonomischen Griff und dem flexiblen Gehäuse ließ sich der Hartbodenreiniger angenehm steuern, selbst unter Möbeln mit rund 13 Zentimetern Bodenfreiheit.
Der UWANT D100 Hartbodenreiniger entfernte nassen ebenso wie angetrockneten Schmutz zuverlässig im Test. Flüssigkeiten wie Kirschsaft oder Milch wurden in einem Zug aufgesaugt, eingetrockneter Ketchup ließ sich mit dem Turbo-Modus rückstandslos entfernen. Die Kombination aus starker Saugleistung und gleichmäßiger Wasserabgabe sorgte für ein streifenfreies Ergebnis. Besonders positiv fiel die Kantenreinigung auf, denn nur wenige Millimeter blieben ungewischt.
Der UWANT D100 zeichnet sich durch seine Materialqualität aus. Das Gehäuse besteht aus hitzebeständigem ABS-Kunststoff mit Glasfaserverstärkung, wodurch es stoßfest ist. Ein weiteres Detail ist die automatische Luftzirkulation in der Trocknungskammer, die während der Heißlufttrocknung Feuchtigkeit aktiv ableitet. Im Gegensatz zu anderen Modellen nutzt UWANT keine Metallwelle im Inneren der Bürste, sondern eine Polymerachse, die korrosionsfrei bleibt.
Die Bedienung des Geräts ist einfach gehalten, zwei Tasten reichen für alle Funktionen. Es gibt eine Taste zum Ein- und Ausschalten sowie zur Moduswahl (Smart, Turbo, Dry) und eine für die Selbstreinigung. Der Smart-Modus reguliert die Leistung automatisch, im Turbo-Modus wird die maximale Saugkraft freigesetzt. Im Dry-Modus arbeitet der Hartbodenreiniger nahezu trocken, was sich für empfindliche Oberflächen eignet. Der UWANT D100 Hartbodenreiniger nutzt elektrolysiertes Wasser, um Bakterien und Keime ohne chemische Zusätze zu beseitigen. Diese Technik sorgt für hygienisch saubere Böden und ist besonders für Haushalte mit Kindern oder Haustieren geeignet.
Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 35 Minuten, was für Wohnungen bis 100 Quadratmetern ausreicht. Die Ladezeit von rund 6 Stunden ist relativ lang, aber durch die Push-In-Station kaum spürbar, da das Gerät nach jeder Nutzung automatisch geladen wird. Während des Tests war der Betrieb angenehm leise und das Reinigungsergebnis blieb konstant gut. Lediglich die mitgelieferte Bedienungsanleitung in englischer Sprache erwies sich als unübersichtlich und sorgte beim ersten Entleeren des Tanks für etwas Verwirrung.
Nach der Benutzung startet die Selbstreinigung automatisch. Die Walze wird mit klarem Wasser gespült, anschließend getrocknet und ist in kürzester Zeit wieder einsatzbereit. Die Wartung gestaltet sich ebenfalls als unkompliziert. Der Filter ist leicht zugänglich, die Walze lässt sich ohne Werkzeug entnehmen und der Schmutzwassertank kann unter fließendem Wasser ausgespült werden.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der UWANT D100 hat sich im Test als komfortabler Nass-Trockensauger für Hartböden erwiesen, der besonders durch seine einzigartigen Eigenschaften überzeugt. Die Push-In-Station spart Zeit und Handgriffe, während die automatische Heißlufttrocknung für ein dauerhaft sauberes und hygienisches Gerät sorgt. In Kombination mit der antibakteriellen Elektrolyse-Reinigung und dem integrierten Geruchsneutralisierungs-Stick bietet der D100 Hartbodenreiniger ein durchdachtes Gesamtkonzept. Seine Reinigungsleistung auf Hartböden ist hervorragend und selbst angetrockneter Schmutz wird zuverlässig entfernt. Ladezeit und Bedienungsanleitung haben allerdings noch Luft nach oben. Die Handhabung ist dafür sehr einfach, die Reinigung gründlich und das Ergebnis überzeugend streifenfrei.










































- Push-In-Station für automatische Reinigung und Aufladung
- Automatische Heißlufttrocknung nach jedem Einsatz
- Integrierter Geruchsneutralisierungs-Stick
- Antibakterielle Elektrolyse-Reinigung ohne Chemie
- Sehr gute Reinigungsleistung auf Hartböden
- Gute Kantenreinigung
- Selbstreinigung und automatische Trocknung
- Ergonomische Handhabung
- Große Tanks
- Bedienungsanleitung nur auf Englisch
- Lange Ladezeit
- Kein Trockensaugen von Teppichen
- Keine Zusatzdüsen im Lieferumfang
FAQ
4. Kärcher FC 7 Cordless Extra Hartbodenreiniger für gleichzeitiges Saugen und Wischen

Der Kärcher FC 7 Cordless Extra Hartbodenreiniger kann gleichzeitig saugen und wischen, nimmt also auch groben Schmutz auf, ohne dass vorher ein Staubsauger nötig ist. Mit seinen zwei Paaren gegenläufig rotierender Walzen, der variablen Drehzahlregelung und dem umfangreichsten Zubehörset im Vergleich gehört er zu den vielseitigsten Hartbodenreinigern im Test.
Bereits beim Aufbau macht das Gerät einen soliden Eindruck. Der Zusammenbau gelang im Test ohne Anleitung problemlos, alle Bauteile sitzen präzise und sehen hochwertig aus. Das Zubehörpaket ist üppig: Acht Walzen (je vier für Universal- und Steinböden), zwei Reinigungslösungen und eine Bürste zur Gerätereinigung liegen bei. Die Walzen sind farblich markiert und lassen sich leicht tauschen. Der FC 7 Cordless Extra Hartbodenreiniger nimmt selbst gröbere Partikel auf und bringt damit einen merklichen Zeitvorteil im Haushalt, da kein Staubsauger mehr vorgeschaltet werden muss.
Mit einem 400-Milliliter-Frischwassertank und einem 200-Milliliter-Schmutzwassertank reicht eine Füllung für rund 135 Quadratmeter Fläche. Die Walzen drehen mit 450, 490 oder 530 Umdrehungen pro Minute, je nach eingestellter Stufe oder Boost-Modus. Damit gelang im Test eine gründliche und gleichmäßige Reinigung auf Fliesen, Laminat und Parkett. Der Boden wurde sichtbar sauber und trocknete schnell, ein kleiner Mittelstreifen blieb nur an den Überlappungen der Walzen sichtbar.
Im Praxisbetrieb zeigte der Kärcher FC 7 Hartbodenreiniger eine starke Kantenreinigung. Er reichte bis an die Fußleisten heran und ließ kaum Schmutzreste zurück. Lediglich bei seitlicher Führung kratzten die Kunststoffenden der Walzen an der Wand, weshalb vorsichtiges Arbeiten ratsam ist. Die Lautstärke blieb mit gemessenen 79,8 Dezibel auf angenehmem Niveau, denn damit gehörte er zu den leiseren Geräten im Test. Der Handgriff liegt gut in der Hand und erlaubt eine kontrollierte Führung. Die Wendigkeit war sehr hoch, das Gerät glitt fast von selbst über den Boden. Selbst unter Möbeln konnten die Walzen bis zum Rand arbeiten.
Die Selbstreinigungsfunktion über die mitgelieferte Station nimmt etwa 1,5 Minuten in Anspruch und lief im Test zuverlässig, wenn auch nicht so gründlich wie bei den Top-Modellen von Roborock oder Tineco. Ebenfalls nachteilig ist die Tankkonstruktion. Der Frischwassertank lässt sich durch die kleine Lasche nur schwer befüllen und der Schmutzwassertank mit zweiteiligem Aufbau ist beim Entleeren etwas wacklig. Trotzdem funktionierte die Wartung im Großen und Ganzen einfach und schnell.
Das Modell verfügt über ein patentiertes Zwei-Tanksystem mit separater Frisch- und Schmutzwasserführung. Ein feines Silikonsieb verhindert, dass grobe Partikel in die Pumpe gelangen. Positiv fiel zudem das Schnellspülsystem auf. Nach jedem Reinigungsvorgang kann durch einen Knopfdruck eine interne Spülung der Leitungen gestartet werden. Darüber hinaus ist der FC 7 Cordless Extra einer der wenigen Hartbodenreiniger mit austauschbarem Akku.
Die Akkulaufzeit von 30 bis 45 Minuten reichte für eine komplette Wohnung aus. Die Ladezeit von 4 Stunden liegt im üblichen Bereich. Im Langzeittest fiel die Verarbeitung positiv auf. Kunststoff, Griff und Walzenhalterung zeigten keine Abnutzungserscheinungen. Lediglich die Parkposition dürfte stabiler sein, da sich das Gerät leicht lösen und umfallen kann.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Kärcher FC 7 Cordless Extra ist ein effizienter und hochwertiger Hartbodenreiniger, der durch sein einzigartiges Vier-Walzen-System eine große Zeitersparnis bietet. Im Test überzeugte er mit einer sehr guten Reinigungsleistung, besonders an den Bodenkanten und mit seinem komfortablen Handling. Die Möglichkeit, gleichzeitig zu saugen und zu wischen, macht ihn zu einem praktischen Alltagshelfer für Hartböden aller Art. Die geringe Lautstärke, die hohe Wendigkeit und die direkte Ladeoption ohne Station sprechen für das Gerät. Schwächen zeigten sich bei den Wassertanks und der Parkposition. Ansonsten liefert der FC 7 Cordless Extra Hartbodenreiniger eine verlässliche Leistung und ein angenehmes Arbeiten im Alltag.




































- Hartbodenreiniger mit zwei Walzenpaaren
- Sehr gute Reinigungsergebnisse an der Bodenkante
- Variable Drehzahl
- Leise und ergonomisch in der Handhabung
- Umfangreichstes Zubehör im Test
- Aufladen außerhalb der Station möglich
- Gute Verarbeitungsqualität und Wendigkeit
- Unpraktische Tankkonstruktion
- Parkposition instabil
- Selbstreinigung nicht sehr gründlich
- Kunststoffenden der Walzen können an Wänden kratzen
FAQ
5. Rowenta X-Force Flex 13.60 Hartbodenreiniger mit Flex-Rohr
Der Rowenta X-Force Flex 13.60 punktete im Test als flexibles 2-in-1-Gerät mit starker Saugleistung, hoher Akkulaufzeit und ergonomischer Handhabung. Er kombiniert die Leistung eines leistungsfähigen Akku-Hartbodenreinigers mit der Funktion eines abnehmbaren Handstaubsaugers. Im Test gefielen vor allem die biegsame Flex-Tube-Technik, die LED-Powerdüse für eine bessere Sicht auf dunklen Böden und die integrierte Selbstreinigung der Walze.
Im Praxistest zeigte der X-Force Flex 13.60 eine gleichmäßige und gründliche Schmutzaufnahme auf den getesteten Untergründen. Feuchte und hartnäckige Verschmutzungen wurden zuverlässig entfernt, selbst feiner Staub wurde restlos aufgenommen. Dabei half die Power LED-Düse, die den Boden ausleuchtet und selbst kleinste Schmutzpartikel sichtbar macht.
Der Lithium-Ionen-Akku mit 25,2 Volt ermöglicht bis zu 45 Minuten Reinigungszeit im Eco-Modus und rund 30 Minuten im maximalen Modus. Durch den austauschbaren Akku lässt sich die Laufzeit bei Bedarf verdoppeln. Das Aufladen dauerte etwa 4 Stunden. Im Betrieb lag die gemessene Lautstärke bei 78 Dezibel, was noch im akzeptablen Bereich liegt.
Das Video zeigt das Modell in der Praxis:
Mit einem Gewicht von rund 4,5 Kilogramm ist der Hartbodenreiniger vergleichsweise leicht, gleichzeitig aber robust und solide verarbeitet. Der Griff lag gut in der Hand und das flexible Gelenk erleichtert das Führen in verwinkelten Räumen. Positiv fiel zudem der Staub- und Wassertank auf, der mit 0,9 Litern Frischwasser und 0,5 Litern Schmutzwasser ein gutes Verhältnis zwischen Kapazität und Handlichkeit bietet. Der Rowenta X-Force Flex 13.60 lässt sich mit wenigen Handgriffen als kompakter Handstaubsauger nutzen.
Die automatische Leistungsanpassung (Smart Control) erkannte während des Tests sowohl den Verschmutzungsgrad als auch die Bodenart. Sie regulierte daraufhin die Saugkraft. Die Selbstreinigungsfunktion der Walze funktionierte effektiv und alle abnehmbaren Teile konnten unter fließendem Wasser gereinigt werden.
Eine Besonderheit des Rowenta X-Force Flex 13.60 ist die Bauweise. Das Gerät lässt sich entweder als Nass-Trockensauger oder als klassischer Akkusauger konfigurieren. Die patentierte Flex-Tube ermöglicht eine 90-Grad-Beugung ohne Leistungsverlust, was die Reinigung unter Möbeln erheblich erleichtert. Zudem arbeitet das Modell mit einem langlebigen DigitalForce-Motor, der seine Leistung automatisch an den Bodenwiderstand anpasst.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Rowenta X-Force Flex 13.60 ist ein ausgesprochen vielseitiger Hartbodenreiniger, der im Test durch seine durchdachte Konstruktion und seine starke Gesamtleistung überzeugte. Das flexible Rohr, die LED-Powerdüse und der abnehmbare Handstaubsauger machen ihn zu einem Allround-Talent im Haushalt. In der Praxis konnte der Rowenta mit trockenen ebenso wie mit feuchten Verschmutzungen umgehen und hinterließ saubere, streifenfreie Böden. Dank der hohen Saugleistung arbeitet er kraftvoll genug, um selbst gröberen Schmutz zuverlässig aufzunehmen. Der biegsame Flex-Mechanismus erwies sich im Test als eines der praktischsten Features, da er das Reinigen unter Betten, Sofas oder Kommoden deutlich erleichtert und das mühsame Möbelrücken überflüssig macht. In Kombination mit der beleuchteten Powerdüse blieb kein Staubkorn unentdeckt. Das 2-in-1-System mit abnehmbarem Handstaubsauger überzeugte im Alltag. Positiv fiel zudem die lange Akkulaufzeit auf, die bis zu 45 Minuten Reinigung ohne Unterbrechung ermöglicht. Der Geräuschpegel von 78 Dezibel bleibt angenehm, das Gewicht ist mit 4,5 Kilogramm gut ausbalanciert. Abstriche gibt es bei der Ladezeit von rund 4 Stunden und beim fehlenden Heißwasser- oder Elektrolysesystem.
















































































































































- Hartbodenreiniger mit biegsamer Flex-Tube
- Abnehmbarer Handstaubsauger
- Power LED-Düse für gute Sicht auf dunklen Böden
- Hohe Saugleistung
- Lange Akkulaufzeit bis 45 Minuten
- Smart Control-Funktion für automatische Leistungsanpassung
- Leicht und ergonomisch gebaut
- Gute Verarbeitung und leiser Betrieb
- Einfach zu reinigen und wartungsarm
- Kein Heißwasser- oder Elektrolyse-System
- Längere Ladezeit von rund 4 Stunden
- Keine variable Trocknungsfunktion
- Station benötigt etwas Stellfläche
FAQ
6. JONR ED12 Hartbodenreiniger mit 40 Wasserauslässen

Bei dem JONR ED12 Hartbodenreiniger handelt es sich um einen leichten, robusten und einfach zu bedienenden Nass-Trockensauger für Hartböden oder Werkstattbereiche. Er punktete vor allem durch die gleichmäßige Wasserverteilung über 40 Auslässe in der Walze sowie die Möglichkeit, den Akku zu wechseln.
Gleich zu Beginn zeigte sich der ED12 Hartbodenreiniger von seiner benutzerfreundlichen Seite. Das Gerät war mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Führungsstange, Griff und Tank mussten lediglich zusammengesteckt werden. Alle Teile saßen stabil, was nicht zuletzt der Metall-Verbindungsstange zu verdanken ist, die eine höhere Stabilität als Kunststoffvarianten bietet. Die Bedienungsanleitung ist übersichtlich, die mitgelieferten Reinigungstabs und die kleine Reinigungsbürste erwiesen sich später im Test ebenso als praktisch.
In der Praxis arbeitete der JONR ED12 Hartbodenreiniger mit 160 Watt Leistung und einer Saugkraft von 90 Millibar zuverlässig. Flüssigkeiten wie Milch oder Saft wurden problemlos aufgesaugt, angetrocknete Rückstände wie Ketchup ließen sich ebenfalls gut entfernen. Die 40 kleinen Öffnungen in der Walze sorgten für eine gleichmäßige Wasserverteilung, wodurch der Boden gleichmäßig befeuchtet und anschließend streifenarm getrocknet wurde. Allerdings blieben bei genauer Betrachtung auf hellen Fliesen feine Wischspuren sichtbar. Die Kantenreinigung funktionierte auf der rechten Seite bis fast an die Wand, während links ein ungewischter Rand von etwa 2 Zentimetern blieb.
Der ED12 verfügt über ein flaches Design, was das Verstauen in schmalen Nischen erleichtert. Mit einer Höhe von nur 111 Zentimetern und einer Breite von 27 Zentimetern zählt er zu den kompaktesten Modellen im Test. Das Gehäuse besteht aus recycelbarem Kunststoff und ist nach RoHS-Standard gefertigt, was ihn vergleichsweise umweltfreundlich macht. Zudem hat er eine temperaturüberwachte Ladeelektronik, die den Akku beim Laden automatisch abschaltet, sobald dieser vollständig geladen ist.
Mit 3,5 Kilogramm gehört der JONR ED12 Hartbodenreiniger zu den leichtesten Geräten im Test. Das machte sich im Alltag bemerkbar, denn das Manövrieren zwischen Möbeln oder auf mehreren Etagen war mühelos möglich. Die Parkposition war stabil, der Sauger konnte problemlos freistehend abgestellt werden, ohne zu kippen. Positiv fiel außerdem die geringe Lautstärke von rund 75 Dezibel auf.
Die Bedienung erfolgt über nur zwei Tasten, eine für Ein/Aus und Moduswechsel, die andere für die Selbstreinigung. Das machte die Steuerung im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, funktionierte nach kurzer Eingewöhnung jedoch zuverlässig. Etwas unpraktisch war die Position der Akkustandanzeige an der Vorderseite, denn sie ist während der Nutzung nicht einsehbar. Dafür punktet der ED12 Hartbodenreiniger mit einem austauschbaren Akku, der einfach entnommen werden kann.
Die Akkulaufzeit betrug im Test rund 30 bis 35 Minuten, je nach Modus und Bodenbeschaffenheit. Damit lag das Modell im Mittelfeld aller getesteten Hartbodenreiniger. Die Ladezeit des Akkus lag bei etwa 4 Stunden, bis der Akku wieder vollständig betriebsbereit war.
Die Selbstreinigungsfunktion startete auf Knopfdruck. Dabei wurde die Walze automatisch gespült und vom groben Schmutz befreit. Eine Heißlufttrocknung wie bei teureren Modellen ist nicht vorhanden, doch durch die schnelle Selbstreinigung und die gute Abtropffunktion blieb die Walze trotzdem sauber. Die Wassertanks mit 0,85 und 0,45 Litern ließen sich leicht befüllen und entleeren, die Öffnungen waren groß genug für eine einfache Reinigung.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der JONR ED12 Hartbodenreiniger ist ein leichter und stabiler Hartbodenreiniger, der in seiner Preisklasse durch eine gute Reinigungsleistung überzeugte. Besonders hervorzuheben sind die 40 Wasserauslässe für eine gleichmäßige Befeuchtung, die stabile Metallstange und der austauschbare Akku. Die schnelle Selbstreinigung und die leise Arbeitsweise sind klare Vorteile im Alltag. Schwächen zeigte das Gerät in der Randreinigung und beim Bedienkomfort, da nur zwei Tasten zur Verfügung stehen und die Akkustandanzeige während des Betriebs nicht sichtbar ist.






















































































- 40 Wasserauslässe für eine gleichmäßige Befeuchtung
- Kammzahndesign-Abzieher entfernt Haare und Rückstände
- Austauschbarer Akku
- Metall-Verbindungsstange für eine hohe Stabilität
- Sehr leicht und einfach zu manövrieren
- Leise im Betrieb
- Selbstreinigung
- Stabile Parkposition
- Gute Verarbeitung und kompakte Bauweise
- Randreinigung links mit ungewischtem Bereich
- Nur zwei Bedientasten für alle Funktionen
- Akkustandanzeige während der Nutzung nicht sichtbar
- Keine Heißlufttrocknung
- Leichte Streifenbildung auf hellen Böden
FAQ
6 beste Hartbodenreiniger aus dem Test in der großen Vergleichstabelle
So wurden die Hartbodenreiniger getestet
Es wurden 6 verschiedene Hartbodenreiniger getestet. In zahlreichen Praxistests wurden ihre individuellen Stärken und Schwächen unter realistischen Alltagsbedingungen überprüft. Zunächst erfolgte ein detaillierter Vergleich der technischen Eigenschaften, darunter Leistung, Tankvolumen, Akkukapazität und Lautstärke. Anschließend wurde jedes Gerät im täglichen Einsatz getestet, um festzustellen, wie gründlich es Schmutz, Flüssigkeiten und hartnäckige Flecken entfernt. Ein besonderes Augenmerk galt der gleichzeitigen Wisch- und Saugfunktion, der Reinigungsleistung an Kanten sowie der Effizienz bei verschiedenen Bodenarten wie Fliesen, Laminat und Parkett.
Neben der reinen Reinigungsleistung wurden zudem die Handhabung, das Gewicht und die Bedienung der Geräte bewertet. Dazu gehörte unter anderem, wie leicht sich die Hartbodenreiniger manövrieren lassen, ob sie eigenständig stehen können und wie intuitiv sich die Reinigungsmodi steuern lassen. Die Verständlichkeit der Bedienungsanleitungen, die Qualität der Selbstreinigungsfunktion und die Entleerung der Tanks flossen ebenfalls in die Gesamtbewertung ein. Weitere Punkte waren die Trockenzeit der Walzen nach der Reinigung sowie die Langlebigkeit der Filter- und Walzensysteme. Geräte mit Heißlufttrocknung oder austauschbarem Akku erhielten Pluspunkte in Sachen Hygiene und Nachhaltigkeit. Schließlich wurden Verarbeitungsqualität, Wartungsaufwand, Zubehörumfang und Materialstabilität geprüft, um ein möglichst realistisches Gesamtbild zu schaffen.
Fazit zum Hartbodenreiniger-Test
Im Alltagstest zeigten alle getesteten Hartbodenreiniger gute bis sehr gute Leistungen, unterschieden sich jedoch deutlich in Komfort, Ausstattung und technischer Raffinesse. Der Testsieger, der Roborock Flexi Pro, überzeugte mit seiner herausragenden Kombination aus Heißwasser-Selbstreinigung bei 60 Grad Celsius, einer variablen Trocknung und einer nahezu randlosen Reinigung. Er bot die beste Balance aus Leistung, Hygiene und Handhabung. Der Tineco Floor One S7 Pro punktete durch seine Elektrolyse-Funktion sowie den Doppelmotor-Antrieb.
Der UWANT D100 hob sich mit seiner Push-In-Basisstation und der elektrolytischen Wasseraufbereitung von den anderen getesteten Hartbodenreinigern ab, was eine besonders einfache und umweltfreundliche Reinigung ermöglicht. Der Kärcher FC 7 Cordless Extra überzeugte durch sein Vierwalzen-System, das Saugen und Wischen gleichzeitig ermöglicht. Der Rowenta X-Force Flex 13.60 Hartbodenreiniger zeigte sich als besonders biegsames Modell durch sein Flex-Gelenk, während der kompakte JONR ED12 durch seine 40 Wasserauslässe, die Metall-Führungsstange und den austauschbaren Akku eine erstaunlich solide Gesamtleistung bot. Es konnten alle Modelle im Test zeigen, dass moderne Hartbodenreiniger eine spürbare Arbeitserleichterung im Alltag darstellen, insbesondere in Familienhaushalten mit Kindern und Haustieren.

Was sind Hartbodenreiniger?
Hartbodenreiniger sind elektrische Geräte für die gründliche Pflege harter Fußböden im privaten und im professionellen Umfeld. Optisch erinnern sie an einen Staubsauger. Sie arbeiten mit Rollen oder Walzen, die Staub, Krümel und angetrockneten Schmutz zuverlässig aufnehmen. Viele Modelle besitzen eine Wischfunktion. Dadurch erfolgt Saugen und Wischen gleichzeitig. Der Boden wird in einem Arbeitsgang gereinigt, was Zeit spart und im Vergleich zu einem separaten Staubsauger und einem herkömmlichen Wischmopp effizienter ist.
Wie funktioniert ein Hartbodenreiniger?
Das Funktionsprinzip ähnelt sich bei fast allen Modellen. Der Hartbodenreiniger wird entweder über einen Akku oder ein Stromkabel betrieben. Diese Energiequelle stellt ausreichend Leistung und Geschwindigkeit bereit. Während des Betriebs entsteht ein Sog, der Schmutz vom Boden löst und aufnimmt. Rotierende Walzen oder Bürsten unterstützen den Vorgang, indem sie selbst hartnäckige Rückstände entfernen.
Welche Vorteile und Nachteile gibt es bei einem Hartbodenreiniger?
Ein Hartbodenreiniger ermöglicht eine gründliche, komfortable und zeitsparende Reinigung verschiedener Bodenarten. Im Gegensatz zu klassischen Wischmethoden oder einfachen Staubsaugern werden nicht nur Staub, sondern auch Flüssigkeiten, Flecken und feiner Schmutz entfernt. Moderne Geräte kombinieren Saugen, Wischen und Trocknen. Das reduziert den gesamten Arbeitsaufwand deutlich. Elektrisch angetriebene Walzen erzeugen gleichmäßige Ergebnisse und erleichtern die Bedienung.
Auch bei der Hygiene bietet ein Hartbodenreiniger Vorteile. Selbstreinigung, Heißlufttrocknung und antibakterielle Technik verhindern die Bildung von Keimen und Gerüchen. Familien mit Kindern oder Haustieren profitieren davon besonders. Zudem entfällt das Bücken oder Auswringen, was die Arbeit spürbar rückenschonender macht.
Trotz vieler Vorteile bestehen einige Einschränkungen. Die Geräte erfordern regelmäßige Pflege. Dazu zählt das Entleeren der Tanks, das Reinigen der Walzen und der Austausch von Filtern. Das Gewicht liegt höher als bei einem herkömmlichen Mopp, was den Transport zwischen Etagen erschweren kann. Nicht alle Modelle eignen sich für Teppiche. Bei größeren Wohnflächen kann die Akkulaufzeit knapp werden. Außerdem liegt der Anschaffungspreis meist höher als bei klassischen Reinigungsutensilien.
- Gleichzeitiges Saugen und Wischen in einem Arbeitsschritt
- Hygienischere Reinigung als klassische Wischmethoden
- Für Hartböden wie Fliesen, Laminat, Vinyl und Parkett geeignet
- Weniger Zeitaufwand durch kombinierte Reinigung
- Moderne Modelle mit Selbstreinigung und Heißlufttrocknung
- Intelligente Sensorsteuerung für eine gleichmäßige Wasserverteilung
- Kein Bücken oder Auswringen erforderlich
- Effektive Schmutzaufnahme selbst bei eingetrockneten Flecken
- Ideal für Haushalte mit Kindern und Haustieren
- Teilweise mit App-Steuerung und automatischer Leistungsanpassung
- Moderate Lautstärke im Vergleich zu Staubsaugern
- Höherer Anschaffungspreis als klassische Reinigungsgeräte
- Regelmäßiges Reinigen der Walzen und Tanks erforderlich
- Nicht alle Modelle sind für Teppiche geeignet
- Etwas höheres Gewicht, besonders bei großen Wassertanks
- Begrenzte Akkulaufzeit bei kabellosen Varianten
- Ladezeit kann mehrere Stunden dauern
- Empfindliche Bauteile bei unsachgemäßer Nutzung anfällig
- Größerer Platzbedarf als ein herkömmlicher Wischer
Welche Arten von Hartbodenreinigern gibt es?
Hartbodenreiniger unterscheiden sich in ihrer Ausstattung, im Design und in der Reinigungsleistung. Eine weitere Einteilung ergibt sich aus dem Einsatzzweck und zusätzlichen Funktionen. Grundsätzlich lassen sich drei Typen unterscheiden:
- Hartbodenreiniger mit Wischfunktion
- Hartbodenreiniger ohne Wischfunktion
- Dampfreiniger
Hartbodenreiniger mit Wischfunktion

Hartbodenreiniger mit Wischfunktion nutzen unterschiedliche Systeme. Einige Modelle arbeiten mit gleichmäßig befeuchteten Walzen. Diese drehen sich und nehmen den Schmutz durch Sog oder Luftstrom auf. Der Schmutz landet in einem separaten Behälter. Die feuchten Rollen sorgen dabei für eine gründliche Nassreinigung. Andere Geräte nutzen Wischtücher, die den Boden gleichmäßig feucht säubern. Das Wasser stammt aus einem Tank und wird je nach Modell über Walzen, Tücher oder eine Sprühfunktion abgegeben.
Bei empfindlichen Bodenarten ist Vorsicht empfehlenswert. Einige Materialien vertragen nur wenig Feuchtigkeit. In solchen Fällen ist ein Gerät mit Wischfunktion ungeeignet. Bei losem Staub können Walzen und Tücher schnell verschmutzen und Streifen bilden. Eine Trockenreinigung ist dann die bessere Wahl.
- Kombiniert Saug- und Wischfunktion in einem Gerät
- Sorgt für eine besonders gründliche Reinigung des Bodens
- Entfernt auch hartnäckigen Schmutz, der beim Saugen allein liegen bleibt
- Für Teppichböden meist ungeeignet
- Bei losem Schmutz kann die Wischfunktion den Reinigungsvorgang behindern
Hartbodenreiniger ohne Wischfunktion
Hartbodenreiniger ohne Wischfunktion arbeiten in der Regel mit Bürsten oder Walzen, die trocken über die Oberfläche gleiten und Schmutz zuverlässig aufnehmen. Der Schmutz landet in einem separaten Behälter, ähnlich wie bei einem klassischen Staubsauger. Viele Geräte eignen sich zusätzlich für Teppichböden. Dadurch sind sie vielseitig einsetzbar.
Der Nachteil besteht darin, dass ohne Feuchtigkeit weniger Tiefenreinigung erzielt wird. Eingetrocknete Verschmutzungen lassen sich damit schwerer lösen. Dafür eignen sich diese Geräte besonders gut für viel losen Schmutz, Staub oder Erde. Sie benötigen kein Wasser und keine Reinigungsmittel. Dadurch sind sie schnell einsatzbereit und pflegeleicht.
- Einfache Handhabung ohne Wassertank
- Ideal für groben und losen Schmutz
- Häufig auch für Teppichböden geeignet
- Keine Wischfunktion vorhanden
- Geringere Reinigungsleistung im Vergleich zur Nassreinigung
Dampfreiniger
Dampfreiniger nutzen Hitze, um Schmutz und Bakterien zu lösen. Sie besitzen einen integrierten Wassertank, der das Wasser erhitzt und den Dampf über Düsen auf den Boden ausgibt. Die heiße Feuchtigkeit löst selbst hartnäckige Verschmutzungen und erzeugt ein besonders hygienisches Reinigungsergebnis.
Allerdings eignen sich Dampfreiniger weder für Teppichböden noch für alle Hartböden. Empfindliche Materialien können durch Hitze und Feuchtigkeit Schäden erleiden. Vor dem Einsatz sollte geprüft werden, ob der Boden für die Anwendung geeignet ist. Die Geräte benötigen zudem eine kurze Aufheizzeit, bevor sie genutzt werden können.
- Sehr gründliche und hygienische Reinigung
- Löst selbst hartnäckigen Schmutz zuverlässig
- Nicht für Teppichböden geeignet
- Nicht auf allen Hartböden einsetzbar
Welche Kaufkriterien gilt es beim Kauf eines Hartbodenreinigers zu beachten?
Wer einen Hartbodenreiniger auswählen möchte, findet eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte mit variabler Ausstattung und Funktionen. Für die Entscheidung lohnt sich ein Blick auf wesentliche Kriterien, die den Einsatz und das Reinigungsergebnis beeinflussen:
- Art des Hartbodenreinigers
- Größe der zu reinigenden Fläche
- Akku oder Netzbetrieb
- Art der Rollen, Walzen und Bürsten
- Bodenart
- Reinigungsaufwand der Rollen und Tücher
- Größe des Frischwassertanks
- Kapazität des Schmutzbehälters
- Leistungsstärke
- Zusatzfunktionen
- Beweglichkeit des Schwenkkopfs
- Gerätegröße
- Gewicht
- Ergonomische Form und Handhabung
- Ausziehbarer Stiel
- Lautstärke
Art des Hartbodenreinigers
Vor dem Kauf sollte klar sein, welche Reinigungsart bevorzugt wird. Modelle mit Wischfunktion ermöglichen eine gründliche Nassreinigung. Ein Dampfreiniger löst hartnäckigen Schmutz und Bakterien durch hohe Temperaturen. Geräte ohne Wischfunktion eignen sich eher für Teppichböden oder viel losen Schmutz. Diese Entscheidung reduziert die Auswahl und erleichtert den Vergleich.
Quadratmeter
Die Größe der zur reinigenden Fläche spielt eine entscheidende Rolle. Für große Räume oder mehrere Etagen sind ein leistungsstarker Akku oder ein Modell mit langem Netzkabel sinnvoll. Dadurch lässt sich der Reinigungsvorgang ohne häufiges Umstecken fortsetzen. Für kleinere Wohnungen reicht häufig ein kompaktes Akku-Gerät mit hoher Wendigkeit und kurzer Ladezeit.
Akku oder Stromanschluss
Hartbodenreiniger mit Akku ermöglichen kabellose Beweglichkeit und hohen Komfort. Es wird kein Stromanschluss benötigt und kein Kabel behindert den Arbeitsablauf. Die Laufzeit ist jedoch begrenzt. Bei großen Wohnflächen kann der Akku vorzeitig leer sein. Geräte mit Netzbetrieb verfügen über unbegrenzte Laufzeit, aber das Kabel schränkt den Aktionsradius ein.
Rollen, Walzen und Bürsten
Je nach Modell kommen unterschiedliche Reinigungssysteme zum Einsatz. Bürsten eignen sich besonders für trockenen, losen Schmutz, nicht jedoch für die Nassreinigung. Walzen und Wischtücher werden bei Geräten mit Wischfunktion verwendet. Sie sorgen für eine gleichmäßige, feuchte Reinigung, stoßen aber bei sehr grobem Schmutz an ihre Grenzen.
Art des Fußbodens
Hersteller geben in der Regel an, welche Bodenarten mit ihren Geräten kompatibel sind. Einige Hartbodenreiniger können auf Hart- und Teppichböden eingesetzt werden. Modelle mit Wischfunktion eignen sich ausschließlich für Böden, die Feuchtigkeit vertragen.
Reinigung der Rollen und Tücher
Rollen, Tücher und Bürsten sammeln bei jeder Nutzung Schmutz und Staub. Eine regelmäßige Reinigung ist daher wichtig. Abnehmbare Zubehörteile sind besonders praktisch, weil sie sich leicht unter fließendem Wasser oder in der Waschmaschine reinigen lassen. Saubere Komponenten erhöhen die Hygiene und verlängern die Lebensdauer des Geräts.
Frischwassertank
Modelle mit Wischfunktion besitzen einen Wassertank, der Walzen oder Tücher befeuchtet. Für große Wohnflächen ist ein ausreichend großes Tankvolumen hilfreich, da sich der Reinigungsvorgang ohne häufiges Nachfüllen fortsetzen lässt. Ein zu kleiner Tank führt zu Unterbrechungen und verlängert die Arbeitszeit.
Schmutzbehälter
Der Schmutzbehälter nimmt während des gesamten Reinigungsvorgangs Staub, Haare, Krümel und feinen Schmutz auf. Damit der Reinigungsvorgang nicht ständig unterbrochen wird, sollte das Fassungsvermögen so groß sein, dass eine gesamte Fläche in einem Durchgang gereinigt werden kann. Das ist besonders in Haushalten mit Kindern, Haustieren oder stark frequentierten Bereichen von Vorteil. Ein größerer Behälter bringt jedoch auch mehr Gewicht mit sich und macht das Gerät etwas unhandlicher. Kleinere Behälter sind leichter und kompakter, müssen dafür aber häufiger entleert werden. Die passende Größe hängt daher stets von der Wohnfläche und dem täglichen Schmutzaufkommen ab. Für große Wohnbereiche eignet sich ein größerer Behälter, während in kleinen Wohnungen ein kompakter Schmutzbehälter ausreichend ist.
Leistung
Die Wattzahl eines Hartbodenreinigers bestimmt grundsätzlich die verfügbare Motorleistung. Eine höhere Wattzahl kann die Saugkraft verbessern, führt jedoch zu einem höheren Energieverbrauch. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Motor, Luftstrom, Walzenmechanik und Düsenkonstruktion. Viele moderne Geräte erzielen trotz moderater Wattzahlen eine hohe Reinigungsleistung, da die Technik effizienter geworden ist. Eine gute Balance aus Leistung und Energieverbrauch sorgt für überzeugende Ergebnisse auf Fliesen, Laminat, Vinyl oder Parkett. Bei größeren Flächen oder hartnäckigem Schmutz ist eine etwas höhere Leistung sinnvoll, während bei regelmäßiger Unterhaltsreinigung auch ein sparsameres Modell ausreicht.
Zusatzfunktionen
Viele Hartbodenreiniger bieten praktische Funktionen, die den Alltag spürbar erleichtern. Anti-Kalk-Kartuschen schützen das Gerät und verhindern Ablagerungen im Wasserkanal. Ein separater Behälter für Reinigungsmittel ermöglicht eine präzise Dosierung, wodurch sich Flecken schneller lösen lassen. Hochwertige Geräte verfügen über Selbstreinigungsprogramme, die Walzen automatisch säubern und unangenehme Gerüche verhindern. Einige Modelle trocknen die Walzen sogar mit Heißluft, was die Hygiene verbessert. Andere Premiumgeräte können den Boden pflegen oder wachsen, was sich besonders für Holz- oder Natursteinböden eignet. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Schutzfilm, der die Lebensdauer des Bodens verlängern kann.
Schwenkkopf
Ein flexibler, drehbarer oder schwenkbarer Kopf erleichtert die Reinigung erheblich. Er ermöglicht eine präzise Führung entlang von Kanten, zwischen Tischbeinen oder unter Möbeln. In verwinkelten Räumen bietet ein Schwenkkopf einen deutlichen Vorteil, da er Bereiche erreicht, die mit starren Köpfen schwer zugänglich wären. Einige Modelle sind zusätzlich mit LED-Leuchten ausgestattet, die Staub und Schmutz sichtbar machen. Das sorgt für ein gründlicheres Ergebnis, besonders auf dunklen Böden oder unter Möbelstücken. Ein beweglicher Kopf trägt somit nicht nur zum Komfort, sondern auch zur Reinigungsqualität bei.
Größe
Die Größe eines Hartbodenreinigers beeinflusst dessen Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten. Große Geräte besitzen eine breite Reinigungsfläche, mit der große Räume schneller zu bearbeiten sind. Gleichzeitig sind sie weniger leicht zu verstauen und erfordern mehr Platz in Abstellkammern oder Schränken. Kompakte Modelle sind wendiger und eignen sich besser für kleine Wohnungen mit engen Räumen oder vielen Möbelstücken. Welche Größe optimal ist, hängt daher von der Wohnsituation, dem verfügbaren Stauraum und dem bevorzugten Reinigungsrhythmus ab.
Gewicht
Das Gewicht eines Hartbodenreinigers entscheidet darüber, wie angenehm der Umgang im Alltag ist. Ein schwereres Gerät bietet mehr Druck auf den Boden, was die Reinigungsleistung verbessern kann. Gleichzeitig wird es auf längeren Strecken oder beim Transport zwischen Etagen anstrengender. Leichte Geräte lassen sich einfacher manövrieren und sind oft die bessere Wahl für kleine Haushalte oder Personen, die ein leichtes Handling bevorzugen. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Gewicht, Motorstärke und Walzenmechanik.
Form des Reinigers
Die Form des Reinigungskopfs bestimmt, wie gut schwer zugängliche Bereiche gereinigt werden können. Dreieckige Köpfe gelangen problemlos in Ecken, während schmale Designs ideal für enge Bereiche geeignet sind. Breitere Reinigungsköpfe bearbeiten große Flächen schneller und eignen sich daher besonders für offene Wohnbereiche. Die Form beeinflusst zudem, wie gleichmäßig die Walzen oder Tücher auf dem Boden aufliegen und wie gut Kanten und Übergänge gereinigt werden.
Ausziehbarer Stiel
Ein ausziehbarer Stiel lässt sich an unterschiedliche Körpergrößen anpassen und sorgt für eine ergonomische Haltung. Dadurch wird der Rücken entlastet, was besonders bei längeren Reinigungseinheiten ein Vorteil ist. Viele moderne Geräte besitzen Stiele mit rutschfesten Griffen oder variabler Länge, was die Bedienung zusätzlich erleichtert.
Geräuschpegel
Der Geräuschpegel wirkt sich direkt auf den Nutzungskomfort aus. Modelle mit leisen Motoren und gut gedämmten Walzen sind angenehmer im Betrieb und eignen sich besonders für Haushalte mit Kindern oder Haustieren. Ein niedriger Dezibelwert sorgt dafür, dass auch längere Reinigungseinheiten nicht störend wirken. Die Geräuschentwicklung hängt häufig von der Walzenkonstruktion und der Motorqualität ab.
Wo gibt es einen Hartbodenreiniger zu kaufen und was kostet er?
Hartbodenreiniger sind im Elektrofachhandel, in Baumärkten, bei Discountern und in spezialisierten Reinigungsfachgeschäften erhältlich. Vor Ort lassen sich Geräte direkt testen, anfassen und miteinander vergleichen. Der persönliche Eindruck hilft häufig bei der Entscheidung. Allerdings ist die Auswahl im stationären Handel begrenzt und Preise lassen sich schwerer vergleichen. Online finden Käufer eine deutlich größere Auswahl mit detaillierten Produktbeschreibungen, Kundenbewertungen und Vergleichsmöglichkeiten. So lassen sich Funktionsumfang, Lautstärke und Reinigungsleistung gut einschätzen. Viele Händler bieten zusätzlich Rabatte oder saisonale Angebote an, sodass ein Kauf im Internet preislich attraktiv sein kann.
Welches Zubehör gibt es für Hartbodenreiniger?
Viele Hartbodenreiniger werden mit Zubehör geliefert, das die Reinigung erleichtert und das Gerät vielseitiger macht. Der Umfang hängt vom jeweiligen Modell ab, doch die wichtigsten Zubehörteile sind bei vielen Geräten erhältlich.
- Tücher: Geräte mit Wischfunktion besitzen spezielle Tücher, die je nach Material unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Mikrofaser eignet sich für hartnäckigen Schmutz, Baumwolle reinigt empfindliche Oberflächen schonend. Viele Tücher sind waschbar und dadurch langlebig.
- Walzen: Rotierende Walzen kombinieren Saugen und Wischen in einem Arbeitsschritt. Sie lassen sich meist abnehmen und unter Wasser reinigen. Ersatzwalzen für spezielle Bodenarten sorgen dafür, dass das Reinigungsergebnis über längere Zeit konstant bleibt.
- Teppichbürsten: Teppichbürsten sind ideal für Haushalte mit gemischten Bodenbelägen. Sie lösen tiefsitzenden Faserschmutz und Tierhaare und erweitern das Einsatzspektrum des Geräts deutlich.
- Kartuschen: Kartuschen sind für Reinigungsmittel oder zur Wasserenthärtung erhältlich. Anti-Kalk-Kartuschen verhindern Ablagerungen, während Reinigungsmittelkartuschen die Reinigungskraft verbessern und für Glanz sorgen.
- Akku: Bei Akku-Geräten erhöht ein Ersatzakku die Reichweite. Viele Hersteller bieten kompatible Zusatzakkus an, die parallel geladen werden können.
- Scheiben zum Bodenwachsen: Premiumgeräte besitzen Scheiben für Pflegeprogramme. Diese tragen eine dünne Wachsschicht auf und verleihen dem Boden Schutz und Glanz.
- Reinigungsmittel: Hersteller bieten abgestimmte Mittel für verschiedene Bodenarten an. Sie lösen Schmutz und neutralisieren Gerüche. Spezielle Mittel für Holz oder Vinyl schützen empfindliche Oberflächen.
- Messbecher oder Trichter: Diese erleichtern das Befüllen kleiner Tanköffnungen und verhindern Verschütten, besonders bei Dampfreinigern oder kompakten Geräten.
Wie erfolgt die richtige Anwendung?
Die Anwendung eines Hartbodenreinigers ist grundsätzlich unkompliziert, unterscheidet sich jedoch je nach Gerätetyp, Wassertank, Walzentechnik oder eventuell vorhandener Dampffunktion. Einige Modelle arbeiten ausschließlich mit klarem Wasser, andere benötigen ein geeignetes Reinigungsmittel. Dampfreiniger müssen zudem vorheizen. Die folgenden Schritte beschreiben die typische Vorgehensweise, mit der sich ein gleichmäßiges und hygienisches Reinigungsergebnis erzielen lässt.
- Tücher und Rollen anbringen: Vor der Nutzung müssen alle Zubehörteile korrekt montiert sein. Walzen, Tücher oder Bürsten, die nicht fest integriert sind, werden gemäß Herstellerangaben eingesetzt. Eine korrekte Befestigung stellt sicher, dass das Gerät gleichmäßig über den Boden gleitet und keine Bauteile beschädigt werden.
- Wassertank füllen: Bei Geräten mit Wischfunktion wird der Frischwassertank vor der Reinigung befüllt. Entnehmbare Tanks lassen sich bequem unter dem Wasserhahn füllen. Geräte mit integrierten Tanks besitzen meist eine Einfüllöffnung. Messbecher oder Trichter erleichtern das Befüllen und verhindern, dass Wasser danebenläuft. Reinigungsmittel dürfen nur verwendet werden, wenn der Hersteller dies ausdrücklich empfiehlt.
- Schmutzbehälter kontrollieren: Der Schmutzbehälter sollte vor jeder Nutzung leer und korrekt eingesetzt sein. Ein überfüllter oder falsch sitzender Behälter verringert die Saugleistung und kann den Luftstrom blockieren. Ein sauberer Behälter verhindert zudem Gerüche.
- Stromversorgung prüfen: Geräte mit Netzanschluss benötigen eine Steckdose in erreichbarer Nähe. Akku-Modelle sollten vollständig geladen sein, damit die Reinigung ohne Unterbrechung durchgeführt werden kann.
- Aufheizzeit bei Dampfreinigern: Dampfreiniger benötigen eine kurze Aufheizzeit, bis die Betriebstemperatur erreicht ist. Eine LED-Anzeige oder ein Ton signalisiert, sobald das Gerät einsatzbereit ist. Während dieser Zeit sollte es nicht über empfindliche Oberflächen gehalten werden.
- Reinigungsvorgang: Das Gerät wird langsam und gleichmäßig über den Boden geführt. Empfehlenswert ist ein systematisches Vorgehen, etwa beginnend an der Wand und weiter zum Rauminneren. So werden alle Bereiche abgedeckt. Modelle mit Wischfunktion benötigen ausreichend befeuchtete Walzen. Bei stark verschmutzten Bereichen kann ein langsameres Tempo helfen, um mehr Schmutz aufzunehmen.
- Gerät nach der Nutzung reinigen: Nach der Reinigung sollten Schmutzbehälter und Frischwassertank geleert und ausgespült werden. Walzen, Bürsten oder Tücher werden je nach Herstellerangabe unter klarem Wasser gereinigt oder in der Waschmaschine gewaschen. Eine gründliche Nachreinigung verhindert Gerüche und verlängert die Lebensdauer des Geräts.
Wie hoch ist der Energieverbrauch von Hartbodenreinigern?
Hartbodenreiniger arbeiten in der Regel mit effizienten Motoren oder modernen Lithium-Ionen-Akkus. Der Energieverbrauch hängt von der Motorleistung, der Akkukapazität und der Reinigungsdauer ab. Durchschnittlich benötigen viele Modelle etwa 0,02 bis 0,05 Kilowattstunden pro Reinigungsvorgang. Das ist im Vergleich zu klassischen Bodenreinigungsgeräten sparsam. Funktionen wie Eco-Modus oder automatische Leistungsanpassung reduzieren den Verbrauch zusätzlich, da das Gerät nur so viel Energie nutzt, wie für den jeweiligen Verschmutzungsgrad erforderlich ist. Effiziente Ladeelektronik minimiert Energieverluste beim Laden. Wer ein Modell mit hoher Akkueffizienz wählt, kann die laufenden Energiekosten sowie den ökologischen Fußabdruck der regelmäßigen Reinigung senken.
Wie erfolgt die Pflege und Wartung?
- Tanks: Frisch- und Schmutzwassertanks sollten nach jeder Nutzung entleert und ausgespült werden. So lassen sich Kalkbildung, Ablagerungen und unangenehme Gerüche vermeiden.
- Walzen: Walzen nehmen Schmutz, Flüssigkeiten und Haare auf. Viele Geräte besitzen eine automatische Selbstreinigung, dennoch sollten Walzen regelmäßig manuell gereinigt werden. Haare oder Fäden können sich an den Rändern verfangen und die Rotation beeinträchtigen.
- Filter: Der Filter sorgt für saubere Abluft. Bei abwaschbaren Filtern genügt klares Wasser. Wichtig ist, dass der Filter komplett trocknet, bevor er wieder eingesetzt wird. Ein verschmutzter Filter verringert die Saugleistung spürbar.
- Dichtungen: Gummidichtungen sollten sauber und frei von Rückständen sein. Eine gelegentliche Reinigung mit einem feuchten Tuch verlängert ihre Lebensdauer und verhindert Undichtigkeiten.
- Trocknung: Walzen müssen vollständig trocknen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Geräte mit Heißlufttrocknung übernehmen diesen Schritt automatisch. Ohne entsprechende Funktion sollte die Walze in einem gut belüfteten Raum trocknen.
- Akku: Akkus sollten regelmäßig geladen werden. Bei längerer Nichtnutzung empfiehlt sich ein Ladestand von etwa 50 Prozent. Extreme Temperaturen verkürzen die Lebensdauer und sollten vermieden werden.
- Langzeitpflege: In regelmäßigen Abständen sollten Verschleißteile wie Walzenlager, Scharniere oder Dichtungen kontrolliert werden. Frühzeitige Reparaturen verhindern Folgeschäden.
Welche Sicherheitshinweise gibt es bei der Anwendung zu beachten?
- Elektrische Sicherheit: Der Hartbodenreiniger darf niemals in Wasser getaucht werden. Vor dem Entnehmen oder Reinigen der Tanks muss das Gerät vom Stromnetz getrennt werden.
- Wasserresistente Böden: Die Nutzung ist ausschließlich auf geschlossenen, wasserfesten Bodenbelägen wie Fliesen, Vinyl oder versiegeltem Parkett zulässig. Auf offenen Holz- oder Laminatböden besteht die Gefahr des Aufquellens.
- Tankbefüllung: Beim Befüllen darf keine Flüssigkeit in elektrische Bereiche gelangen. Einige Hersteller empfehlen destilliertes Wasser, um Kalkablagerungen zu vermeiden.
- Akkusicherheit: Akkus dürfen nicht überhitzen oder tiefentladen werden. Lagerung erfolgt am besten an einem trockenen, schattigen Ort. Nur Original-Ladegeräte sollten verwendet werden.
- Bewegliche Teile: Rotierende Walzen können zur Gefahr werden. Während des Betriebs sollte kein Körperkontakt erfolgen und das Gerät niemals unbeaufsichtigt laufen.
- Kinder und Haustiere: Während der Reinigung sollten Kinder und Haustiere Abstand halten, da kleine Gegenstände aufgesaugt oder weggeschleudert werden können.
- Standfestigkeit: Das Gerät sollte nur auf ebenen Flächen betrieben werden, um ein Umkippen oder Auslaufen zu verhindern.
- Reinigungsmittel: Nur vom Hersteller freigegebene Mittel dürfen verwendet werden. Aggressive Reiniger können Tanks, Walzen oder Dichtungen beschädigen.
Welche bekannten Hersteller und Marken gibt es für Hartbodenreiniger?
Zu den bekanntesten und technisch ausgereiften Herstellern im Bereich der Hartbodenreiniger zählen Roborock, Tineco, Kärcher, Rowenta, UWANT und JONR. Diese Marken verfügen über viel Erfahrung in der Reinigungstechnik, entwickeln regelmäßig neue Funktionen und stehen für zuverlässige Qualität.
FAQ – Häufige Fragen zum Thema Hartbodenreiniger
Wo gibt es Ersatzteile für den Hartbodenreiniger?

Ersatzteile wie Walzen, Filter, Dichtungen oder Tanks sind bei den meisten Herstellern direkt im Onlineshop erhältlich. Viele autorisierte Händler führen ebenfalls Originalteile. Bei kleineren Defekten kann der Austausch einzelner Komponenten günstiger und nachhaltiger sein als ein Neukauf. Einige Marken betreiben eigene Reparaturservices oder arbeiten mit Fachwerkstätten zusammen, die Originalteile verbauen und Geräte professionell warten.
Können alle Hartbodenreiniger saugen und wischen?
Nein, die Funktionsweise hängt vom jeweiligen Gerätetyp ab. Reine Hartbodenreiniger saugen ausschließlich. Dampfreiniger arbeiten mit heißem Wasserdampf, während Kombimodelle mit Saug- und Wischfunktion beide Arbeitsschritte parallel erledigen. Diese Kombigeräte bieten den größten Komfort, sind jedoch meist teurer und technisch aufwendiger.
Wie lange hält der Akku eines kabellosen Hartbodenreinigers?
Die Akkulaufzeit variiert je nach Leistungsstufe und Gerätetechnik. Kleinere Geräte ermöglichen rund 20 Minuten Laufzeit, während hochwertigere Modelle bis zu 45 Minuten oder länger durchhalten. Einige Geräte verfügen über die Möglichkeit, während des Netzbetriebs weiterzuarbeiten, was lange Reinigungseinheiten ohne Unterbrechung ermöglicht.
Welches Reinigungsmittel ist geeignet?
Nicht jeder Hartbodenreiniger ist für Reinigungsmittel ausgelegt. Wenn ein Gerät dafür geeignet ist, sollte ausschließlich vom Hersteller empfohlenes Reinigungsmittel genutzt werden. Es gibt spezielle Mittel für Holz-, Vinyl- oder Laminatböden sowie Konzentrate bei stärkerem Schmutz. Wichtig ist, dass das Mittel keine starke Schaumbildung erzeugt, da dies die Mechanik beeinträchtigen kann.
Gibt es einen Hartbodenreiniger-Test der Stiftung Warentest?
Derzeit existiert kein spezialisierter Hartbodenreiniger-Test der Stiftung Warentest. Es gibt jedoch zwei relevante Prüfungen aus verwandten Bereichen. Im April 2023 testete die Stiftung Warentest 16 verschiedene Bodenreinigungsmittel. 12 davon waren Spezialreiniger für Parkett und Laminat, drei Produkte gehörten zur Kategorie Schmierseife, ein Mittel war ein Universalreiniger. Bewertet wurden Reinigungsleistung, Pflegewirkung, Handhabung, Materialschonung und Umweltverträglichkeit. Vier Produkte erzielten die Note „Gut“, darunter drei günstige Eigenmarken. Ein Reiniger erhielt ein „Ausreichend“. Die vollständigen Ergebnisse sind hier abrufbar.
Bereits 2007 veröffentlichte die Stiftung Warentest einen Test zu 16 Dampfreinigern. Damals überzeugte kein Modell vollständig. Zwar lösten die Geräte Schmutz, entfernten ihn jedoch nicht zuverlässig, sodass häufig ein klebriger Film zurückblieb. Diese Ergebnisse sind nicht auf moderne Geräte übertragbar, bieten jedoch weiterhin eine historische Einschätzung. Der vollständige Bericht ist auf dieser Seite zu finden.
Gibt es weitere Hartbodenreiniger-Tests?
Das österreichische Verbrauchermagazin Konsument veröffentlichte an dieser Stelle einen umfangreichen Test zu Akku-Wisch- und Sauggeräten. Im Fokus standen Reinigungsleistung, Handhabung, Tankvolumen, Akkulaufzeit und Lautstärke. Besonders gut schnitten Geräte mit automatischer Wasserzufuhr, hygienischer Selbstreinigung und zügiger Trocknungsfunktion ab. Schwächen zeigten Modelle mit kleinen Tanks, geringer Akkureichweite oder fehlender Trocknung. Auch günstigere Produkte erreichten nicht immer die Reinigungsqualität hochwertiger Premiumgeräte, insbesondere bei stark verschmutzten Flächen oder entlang von Raumkanten.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Hartbodenreiniger sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- de.wikipedia.org
- de.wikipedia.org
- test.de
- bauen-und-heimwerken.de
- de.wikipedia.org
- test.de
- test.de
- technikzuhause.de
- heimwerker-test.de
- hausgeraete-test.de
- inside-digital.de
- infoboard.de
- chemie.de
- lernhelfer.de
- test.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
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