Die 7 besten Dampfgarer im Test inklusive Testsieger 2026
Für den nachfolgenden Test wurden 7 Dampfgarer eingehend geprüft und einem Praxistest unterzogen. Beurteilt wurden die Materialqualität und die Verarbeitung ebenso wie die Bedienung und der Funktionsumfang der Geräte. Bei den elektrischen Tischdampfgarern wurden außerdem die Leistungsaufnahme und der Stromverbrauch ermittelt. In der Praxis mussten sich alle Geräte bei der Zubereitung einer kompletten Mahlzeit bewähren.
Testsieger mit dem besten Gesamtpaket wurde der Tefal Convenient Series Deluxe VC502D, der mit einer modernen Ausstattung, hochwertigen Materialien und einer kurzen Zubereitungszeit überzeugen konnte. Bester passiver Dampfgarer im Test wurde der WMF Vitalis Dampfgarer, der sich vielseitig auch zum Schmoren, Braten und Kochen eignet. Unter den Mittelklasse- und Einsteigergeräten konnte sich der Clatronic DG 3547 Dampfgarer durchsetzen, der als einziges Gerät im Test mit einer automatischen Warmhaltefunktion ausgestattet ist.
Im Anschluss an die ausführlichen Testberichte folgt ein Ratgeber, der neben einer Kaufberatung viele Informationen sowie nützliche Tipps und Tricks zur Nutzung eines Dampfgarers enthält. Abgerundet wird er durch die Ergebnisse des Dampfgarer-Tests der Stiftung Warentest und anderer unabhängiger Portale.
tipps.de empfiehlt diese Dampfgarer

"tipps.de Testsieger"

"Bester passiver Dampfgarer"

"Dampfgarer mit automatischer Warmhaltefunktion"
1. Testsieger: Tefal Convenient Series VC502D Dampfgarer mit Touchscreen und acht Programmen
Der Tefal Convenient Series Deluxe VC502D wurde Testsieger im Dampfgarer-Test. Er bot das beste Gesamtpaket und hob sich klar von den übrigen Dampfgarern der Mittelklasse ab. Ausschlaggebend waren der deutlich größere Funktionsumfang, die Materialwahl und die praxisnahe Ausstattung.

Beim Auspacken fielen sofort die Edelstahlbehälter und der schwere Glasdeckel auf. Die Materialqualität lag damit deutlich über dem Niveau der einfacheren Geräte im Test, die hauptsächlich aus Kunststoff bestehen. Verarbeitung und Passgenauigkeit waren durchgehend ordentlich, es gab keine offensichtlichen Verarbeitungsmängel. Lediglich die Tatsache, dass alle Einzelteile in Plastik verpackt waren, fiel negativ auf. Die Basis ist rund mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern und einer Höhe von 14,5 Zentimetern. Sie wiegt 1.247 Gramm und ist damit vergleichsweise schwer. Das Netzkabel ist 80 Zentimeter lang. Das Gerät ist mit zwei Anti-Rutschfüßen ausgestattet und stand damit stabil auf der Arbeitsfläche.
Die folgenden acht Programme lassen sich einfach wählen:
- Kurzzeitprogramm Gemüse mit 15 Minuten Laufzeit
- Langzeitprogramm Gemüse mit 30 Minuten Laufzeit
- Fisch mit 20 Minuten Laufzeit
- Reis, Getreide und Hülsenfrüchte mit 35 Minuten Laufzeit
- Weißes Fleisch mit 25 Minuten Laufzeit
- Auftauen mit 20 Minuten Laufzeit
- Aufwärmen mit 10 Minuten Laufzeit
- Warmhalten mit 30 Minuten Laufzeit
Zusätzlich lässt sich die Garzeit manuell einstellen, maximal ist eine Laufzeit von 45 Minuten möglich. Die Begrenzung erklärt der Hersteller in der Betriebsanleitung damit, dass die Maximalmenge von einem Liter Wasser in der Regel nach dieser Zeitspanne verkocht ist. Es ist jedoch jederzeit möglich, Wasser im laufenden Betrieb nachzufüllen und die Betriebszeit anschließend neu einzustellen.
Neben den Programmen und dem manuellen Modus bietet das Gerät die Möglichkeit, einen um bis zu 9 Stunden zeitversetzten Start zu programmieren. Damit hat der Tefal-Dampfgarer deutlich mehr Steuerungsmöglichkeiten als einfache Modelle mit mechanischer Zeitschaltuhr. Das hat jedoch auch zur Folge, dass vor der ersten Inbetriebnahme ein Blick in die Betriebsanleitung geworfen werden sollte, um die Steuerung zu verstehen. Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen. Sie ist aufgrund der Funktionsvielfalt komplexer als bei den einfachen Geräten mit Drehregler, ließ sich im Test aber nach kurzer Eingewöhnung sicher handhaben. Die Programme werden über die Mode-Taste angewählt, im manuellen Modus lassen sich die Garzeiten über Plus- und Minus-Tasten anpassen. Sie steuern auch die Startverzögerung. Das Display ließ sich im Test bei allen Lichtverhältnissen und aus allen Winkeln gut ablesen. Es zeigt im Wechsel das gewählte Programm sowie die verbleibende Restzeit an, in der letzten Minute wird sekundengenau heruntergezählt.
Die drei Edelstahl-Garbehälter fassen jeweils 3 Liter, die Gesamtkapazität liegt somit bei 9 Litern. Sie ließen sich im Test gut stapeln und sind für eine einfachere Handhabung nummeriert. In umgekehrter Reihenfolge lassen sie sich platzsparend ineinander setzen. Da die Behälter nicht transparent sind, ist während des Garvorgangs keine Sichtkontrolle möglich, das kann als kleiner Nachteil gegenüber transparenten Kunststoffbehältern gewertet werden. Kunststoffbehälter beschlagen jedoch während des Betriebs sehr stark und bieten so auch keinen guten Blick auf die Lebensmittel. Der Glasdeckel ist deutlich schwerer als die Kunststoffdeckel anderer Geräte, er ließ sich im Test aber gut handhaben. Beim Abnehmen sammelt sich jedoch konstruktionsbedingt einiges an Kondenswasser im Deckel, das im Test auf die Arbeitsfläche tropfte.
Im Praxistest wurde eine Mahlzeit aus Kartoffeln, Gemüse und Fisch zubereitet, wobei die Zutaten zeitversetzt in die drei Garkörbe gelegt wurden. Das Gerät wird kalt mit der ersten Zutat, in diesem Fall den Kartoffeln, gestartet. Nach kurzer Zeit ist zu hören, wie das Wasser zu kochen beginnt. Die gemessene Betriebslautstärke lag bei 50,4 Dezibel. Die komplette Mahlzeit war nach 25 Minuten gar, womit der Dampfgarer von Tefal zu den schnelleren Geräten im Test gehört. Das deckt sich mit der hohen Leistung, die von Tefal mit 900 Watt angegeben wird. Im Test wurden 853,3 Watt gemessen, der Tefal Convenient Series Deluxe VC502D ist mit diesem Wert das leistungsstärkste Gerät im Test. Damit geht auch ein geringfügig höherer Stromverbrauch einher, der in der Praxis jedoch eher zu vernachlässigen ist. Für eine komplette Mahlzeit wurden 0,359 Kilowattstunden Strom verbraucht, was bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde Kosten von rund 14,5 Cent entspricht. Nach Ablauf der Garzeit schaltet sich das Gerät automatisch ab und gibt mehrmals hintereinander eine Tonfolge als Signal ab. Für einen sicheren Betrieb sorgen außerdem ein Überhitzungsschutz und ein Trockengehschutz.
Die anschließende Reinigung war unkompliziert. Garbehälter, Glasdeckel und Tropfschale sind spülmaschinengeeignet. Im Test wurden die Einzelteile manuell gereinigt, was ebenfalls schnell erledigt war. Die Basis kann mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Auf Reinigungsmittel sollte dabei verzichtet werden. Der Hersteller empfiehlt, den Dampfgarer nach acht Anwendungen zu entkalken. Genaue Anweisungen finden sich in der Bedienungsanleitung. Dort ist auch ein QR-Code zu finden, der zu einer Website mit einer ausführlichen Gebrauchsanweisung und zahlreichen Rezepten führt.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Tefal Convenient Series Deluxe VC502D wurde mit dem besten Gesamtpaket Testsieger bei tipps.de. Das Oberklassegerät richtet sich an Nutzer, die mehr als eine einfache Zeitschaltuhr erwarten und Wert auf eine moderne Bedienung per Touchscreen, einfach abrufbare Programme und Zusatzfunktionen wie Warmhalten legen. Das Gerät überzeugte im Test mit hochwertigen Materialien, einer sauberen Verarbeitung und einer hohen Leistung. Die Testmahlzeit wurde in vergleichsweise kurzer Zeit gut gegart, das Gerät arbeitet leise und ist einfach zu reinigen. Relevante Sicherheitsmerkmale wie Trockenkochschutz und Überhitzungsschutz sind vorhanden. Insgesamt hob sich der Tefal-Dampfgarer deutlich von den anderen Geräten im Test ab. Kleine Abzüge gibt es lediglich für die Plastikverpackung sowie das Kondenswasser, das sich im Deckel sammelt und das etwas schwergängige Wassertank-Tray, das an sich jedoch eine sehr gute Idee ist.


































- Testsieger mit bestem Gesamtpaket
- Hochwertige Verarbeitung
- Garbehälter aus Edelstahl
- Stabiler Glasdeckel
- Acht Garprogramme plus manueller Modus
- Kurze Garzeiten
- Leise im Betrieb
- Spülmaschinengeeignete Einzelteile
- Viel Kondenswasser im Glasdeckel
- Wassertank-Tray etwas hakelig
- Unnötig viel Plastik bei der Verpackung
FAQ
2. Bester passiver Dampfgarer: WMF Vitalis Dampfgarer für eine vielseitige Nutzung
Der WMF Vitalis Dampfgarer ist ein passiver Topfdampfgarer. Er wurde sicher verpackt geliefert, allerdings mit viel Plastikfolie. Der Lieferumfang besteht aus einem runden Bräter mit zwei Griffen, einem Gestell, einem Dämpfeinsatz sowie einem schweren Glasdeckel mit Gummidichtung und Thermometer. Das gesamte System besteht aus hochwertigem Cromargan-Edelstahl und ist sehr sauber verarbeitet. Material- oder Verarbeitungsmängel waren nicht erkennbar.

Der Bräter misst mit Griffen 37 Zentimeter, der Innendurchmesser beträgt 28 Zentimeter. Das Fassungsvermögen beträgt insgesamt 5 Liter, wenn der Topf zum Schmoren oder Kochen genutzt wird. Der Dämpfeinsatz hat ein Fassungsvermögen von etwa 2 Litern. Durch das hohe Eigengewicht steht der Dampfgarer sicher auf dem Herd. Zur Nutzung ist eine Herdplatte erforderlich, an dem Topf sind weder Kabel noch elektrische Bedienelemente vorhanden.
Die Handhabung erwies sich im Test als sehr einfach. Zunächst wird das Gestell in den Bräter eingesetzt, anschließend wird der Dämpfeinsatz eingelegt und der Deckel aufgesetzt. Zum Start wurde ein Liter Wasser eingefüllt und der Topf auf dem Herd erhitzt. Die Aufheizzeit hängt vom verwendeten Herd und der eingestellten Hitzestufe ab. Im Praxistest wurde eine Mahlzeit aus Kartoffeln, Gemüse und Fisch zubereitet. Die Lebensmittel passten gut in den Dämpfeinsatz, für zwei oder mehr komplette Mahlzeiten gleichzeitig reicht der Platz jedoch nicht aus. Die gesamte Mahlzeit war nach 20 Minuten fertig gegart, womit der WMF Vitalis die kürzeste Garzeit im Test erreichte. Der Fisch war nach 6 Minuten gut gegart, das Gemüse nach 15 Minuten und die Kartoffeln nach 20 Minuten. Das zeitversetzte Einlegen funktionierte problemlos und es bestand keine Verletzungsgefahr durch heißen Dampf. Die Griffe des Bräters und des Deckels blieben während des gesamten Betriebs kühl.
Das integrierte Thermometer zeigte im Test durchgängig eine Temperatur von etwa 90 Grad Celsius an. Der Wasserstand ließ sich während der Nutzung kaum überprüfen, da durch den Dämpfeinsatz kein freier Blick auf den Topfboden möglich ist. Wasser lässt sich im Betrieb am Rand des Einsatzes nachfüllen. Durch die große Topffläche und eine hohe Dampfentwicklung verkochte das eingefüllte Wasser jedoch schneller als erwartet. Da der WMF Vitalis als passiver Dampfgarer ohne Wasserstandsanzeige oder automatische Abschaltung arbeitet, fiel das vollständige Verkochen des Wassers erst durch den Geruch auf. Der Boden des Bräters verfärbte sich dabei schwarz, ließ sich im Anschluss jedoch vollständig und ohne Rückstände reinigen.
Der Stromverbrauch hängt bei der Nutzung des WMF Vitalis Dampfgarers vollständig vom verwendeten Herd ab, die Stromkosten waren daher im Test nicht messbar. Die anschließende Reinigung gestaltete sich unkompliziert, obwohl der Boden des Bräters angebrannt war. Mit einem Topfreiniger und Spülmittel konnten schnell alle Spuren des kleinen Malheurs beseitigt werden. Bräter, Dämpfeinsatz und Gestell sind außerdem spülmaschinengeeignet. Der Glasdeckel mit dem integrierten Thermometer kann nicht in der Spülmaschine gereinigt werden und muss manuell gesäubert werden. Insgesamt war der Reinigungsaufwand gering. Eine Entkalkung ist nicht erforderlich.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der WMF Vitalis Dampfgarer ist ein hochwertiger Bräter mit Dämpfeinsatz und richtet sich an Nutzer, die kein zusätzliches Elektrogerät anschaffen und nur gelegentlich kleinere Mengen dämpfen wollen. Für den passiven Dampfgarer sprechen die hochwertigen Materialien, eine saubere Verarbeitung und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten über das reine Dämpfen hinaus. Die Garzeiten waren kurz, die Handhabung ist einfach und der Reinigungsaufwand ist gering. Einschränkungen ergeben sich durch das begrenzte Fassungsvermögen, die hohe Dampfentwicklung sowie das schnelle Verkochen des Wassers, das eine aufmerksame Nutzung erfordert. Zum Dämpfen größerer Mengen ist der WMF Vitalis weniger geeignet.




















- Sehr hochwertige Materialien und saubere Verarbeitung
- Vielseitig einsetzbar zum Dämpfen, Braten und Schmoren
- Sehr kurze Garzeiten
- Einfache Handhabung
- Geringer Reinigungsaufwand durch Spülmaschinentauglichkeit
- Nur für kleinere Mengen geeignet
- Hohe Dampfentwicklung
- Wasser verkocht schnell
- Deckel mit Thermometer nicht spülmaschinengeeignet
FAQ
3. Clatronic DG 3547 Dampfgarer mit automatischer Warmhaltefunktion
Der Clatronic DG 3547 Dampfgarer wurde ordentlich verpackt geliefert, allerdings mit viel Kunststoff und Styropor. Zum Lieferumfang gehören neben der Basis drei ovale Garbehälter aus dunklem, semitransparentem Kunststoff, eine Reisschale sowie eine deutschsprachige Bedienungsanleitung. Die Basis besteht aus Kunststoff und Edelstahl, die Verarbeitung war im Test sauber, erkennbare Mängel zeigten sich nicht. Optisch machte das Gerät einen ansprechenden Eindruck.

Die Basis misst 27 x 22 x 12 Zentimeter und wiegt 958 Gramm. Sie ist mit Anti-Rutschfüßen ausgestattet und stand im Test sicher auf der Arbeitsfläche. Das Netzkabel ist 90 Zentimeter lang. Insgesamt war das Gerät standsicher, auch bei voll bestückten Garbehältern. Die Bedienung erfolgt über vier Tasten. Sie ist nicht intuitiv, ein Blick in die Bedienungsanleitung war für die erste Inbetriebnahme erforderlich. Nach kurzer Eingewöhnung ließ sich das Gerät jedoch einfach handhaben. Die gewünschte Garzeit wird eingestellt und der Dampfgarer startet nach wenigen Sekunden automatisch ohne weitere Eingabe. Voreingestellt sind 5 Minuten, die maximale Laufzeit beträgt eine Stunde und 59 Minuten. Wird kein Wasser nachgefüllt, schaltet sich das Gerät allerdings nach 50 Minuten ab. Ist das Wasser vorher vollständig verkocht, greift die automatische Abschaltung durch den Trockengehschutz.
Praktisch ist die aufgedruckte Gartabelle auf der Basis mit Garzeiten für grundlegende Lebensmittel wie Fisch, Gemüse und Eier. Eine ausführlichere Gartabelle befindet sich in der Bedienungsanleitung, Rezepte sind jedoch nicht enthalten. Ein zeitversetzter Start ist über den Timer möglich, das genaue Vorgehen wird in der Bedienungsanleitung gut beschrieben. Das Display zeigt je nach gewähltem Modus unterschiedliche Informationen an. Im Modus „STEAMER“ wird die Restlaufzeit angezeigt, „TIMER“ steht für den zeitversetzten Start und „KEEP WARM“ für den Warmhaltemodus. Das Display ließ sich im Test jedoch nicht aus jedem Blickwinkel gut ablesen.
Die drei Garbehälter fassen jeweils 2 Liter, die Gesamtkapazität liegt somit bei 6 Litern. Zusätzlich gehört eine Reisschale zum Lieferumfang. Die Behälter bieten ausreichend Platz für eine komplette Mahlzeit, sind jedoch kleiner als bei den anderen Tischdampfgarern im Test. Sie sind für eine einfachere Handhabung nummeriert. Beim Stapeln zeigten sich im Test jedoch leichte Schwächen: Die Behälter ließen sich nicht immer auf Anhieb sauber aufeinandersetzen und wirkten dabei gelegentlich etwas hakelig, standen anschließend aber stabil.
Im Praxistest wurden Kartoffeln, Gemüse und Fisch zeitversetzt in die Garbehälter eingelegt. Eine Aufheizzeit ist nicht erforderlich, die Lebensmittel werden direkt im kalten Zustand eingesetzt. Nach wenigen Sekunden beginnt das Wasser hörbar zu kochen, die gemessene Betriebslautstärke lag bei 56,6 Dezibel. Die gesamte Mahlzeit war nach 25 Minuten fertig. Die gemessene Leistungsaufnahme betrug 778,6 Watt, was nah an die Herstellerangabe von 800 Watt herankommt. Für die Zubereitung einer Mahlzeit wurden 0,273 Kilowattstunden Strom verbraucht, das entspricht bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde Stromkosten von rund 11 Cent. Damit ist der Clatronic-Dampfgarer eines der verbrauchsärmsten Geräte im Test.
Die anschließende manuelle Reinigung der Garbehälter und der Auffangschale gestaltete sich unkompliziert. Die Einzelteile sind jedoch nicht spülmaschinengeeignet und müssen per Hand gereinigt werden.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Dampfgarer Clatronic DG 3547 ist ein solides Gerät der gehobenen Einsteigerklasse. Er eignet sich vor allem für Singles und Paare, die komplette Mahlzeiten dämpfen wollen und Wert auf nützliche Zusatzfunktionen legen. Besonders positiv fällt die automatische Warmhaltefunktion auf, ebenso die Option für einen zeitversetzten Start. Die Garergebnisse waren im Test durchweg gut, der Stromverbrauch war gering und der Reinigungsaufwand bei manueller Reinigung überschaubar. Kleine Einschränkungen ergeben sich durch die nicht intuitive Bedienung zu Beginn, das aus ungünstigen Winkeln schwer ablesbare Display, die teilweise hakelige Handhabung der Garbehälter sowie die notwendige manuelle Reinigung.






































- Saubere Verarbeitung ohne erkennbare Mängel
- Automatische Warmhaltefunktion
- Zeitversetzter Start möglich
- Gute Garergebnisse bei kurzer Garzeit
- Geringer Stromverbrauch
- Bedienung anfangs nicht intuitiv
- Garbehälter beim Stapeln teilweise etwas hakelig
- Display nicht aus jedem Winkel gut ablesbar
- Einzelteile nicht spülmaschinengeeignet
FAQ
4. Aigostar-Dampfgarer mit übersichtlicher Zeitschaltuhr
Der Aigostar-Dampfgarer wurde ordentlich verpackt geliefert. Im Karton befanden sich neben der Basis drei Garbehälter, ein Deckel, eine Abtropfschale, ein Dampfrohr, eine Reisschale sowie eine deutschsprachige Bedienungsanleitung. Die Basis besteht aus einer Kombination aus Kunststoff und Edelstahl, die übrigen Komponenten aus Kunststoff. Im Test zeigte sich die Verarbeitung insgesamt sauber, erkennbare Mängel traten nicht auf.

Die Basis ist rechteckig und nimmt auf der Arbeitsfläche wenig Platz ein. Anti-Rutschfüße sorgten im Test für einen sicheren Stand, auch bei vollständig bestückten Garbehältern. Mit einem Gewicht von rund 870 Gramm ließ sich das Gerät gut handhaben und bei Bedarf problemlos umstellen. Das Netzkabel ist 100 Zentimeter lang und erlaubt eine flexible Platzierung in der Küche.
Die Bedienung erfolgt manuell über einen mechanischen Drehregler. Ein Display oder zusätzliche Tasten sind nicht vorhanden. Die Skala des Reglers ist übersichtlich aufgebaut. 10-Minuten-Schritte sind klar markiert, 5-Minuten-Schritte werden durch einen Punkt angezeigt, dazwischen sind die einzelnen Minuten deutlich ablesbar. Dadurch ließ sich die gewünschte Garzeit im Test schnell und präzise einstellen. Mit dem Einstellen der Zeit startet der Dampfgarer automatisch, ein separater Ein- und Ausschalter ist nicht vorhanden. Eine Kontrollleuchte signalisiert den laufenden Betrieb. Zusätzlich ist eine Wasserstandsanzeige vorhanden, die sich im Test gut ablesen ließ. Nach Ablauf der eingestellten Zeit schaltet sich das Gerät selbstständig ab und gibt ein einzelnes akustisches Signal aus.
Die drei Garbehälter sind semitransparent und haben einen gelochten Boden. Flüssige Speisen lassen sich darin nicht zubereiten. Jeder Behälter fasst 3 Liter, die Gesamtkapazität liegt damit bei 9 Litern. Die Behälter sind nummeriert und müssen in der richtigen Reihenfolge gestapelt werden. Zur Aufbewahrung lassen sie sich platzsparend ineinanderstellen.
Im Praxistest wurde der Dampfgarer mit einem Liter Wasser gestartet. Der Wassertank fasst insgesamt 1,2 Liter. Während des Betriebs kann seitlich Wasser nachgefüllt werden, was mit einem Gefäß mit Ausgießer gut funktionierte. Eine Vorheizzeit ist nicht erforderlich, die Lebensmittel werden direkt in das kalte Gerät eingelegt. Nach kurzer Zeit war das Aufkochen des Wassers deutlich hörbar. Die gemessene Betriebslautstärke lag im Test bei 57,5 Dezibel.
Für den Praxistest wurden Kartoffeln, Gemüse und Fisch zeitversetzt in die Garbehälter gegeben. Die Handhabung erwies sich dabei als unkompliziert. Die Garbehälter ließen sich sicher stapeln und wieder abnehmen, sie standen stabil aufeinander. Die Griffe blieben während des Betriebs ausreichend kühl. Die Kartoffeln benötigten etwa 30 Minuten Garzeit, das Gemüse rund 23 Minuten und der Fisch 10 Minuten. Nach insgesamt 30 Minuten war die komplette Mahlzeit fertig, alle Komponenten waren gleichmäßig gegart. Der Stromverbrauch lag im Test bei 0,386 Kilowattstunden für die gesamte Mahlzeit. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich daraus Stromkosten von rund 15 Cent.
Die Reinigung gestaltete sich unkompliziert. Die Basis lässt sich mit einem feuchten Tuch abwischen. Abtropfschale, Garbehälter, Deckel und Zubehör sind spülmaschinengeeignet. Auch die manuelle Reinigung war im Test schnell erledigt. Für die Wartung empfiehlt der Hersteller eine regelmäßige Entkalkung. Sie soll in festgelegten Intervallen erfolgen und dauert rund 25 Minuten.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Aigostar-Dampfgarer eignet sich für Nutzer, die ein einfach bedienbares Gerät suchen und komplette Mahlzeiten manuell dämpfen wollen. Die Bedienung ist einfach gehalten und die übersichtliche Skala am Drehregler erleichtert das präzise Einstellen der Garzeit. An den gleichmäßigen Garergebnissen bei Kartoffeln, Gemüse und Fisch gab es nichts zu bemängeln und der Reinigungsaufwand ist gering. Einschränkungen ergeben sich durch den Verzicht auf zusätzliche Komfortfunktionen und den regelmäßigen Entkalkungsbedarf.


























- Saubere Verarbeitung
- Großes Fassungsvermögen
- Übersichtliche Zeitskala am Drehregler
- Einfach zu reinigen
- Spülmaschinengeeignet
- Keine Programme oder Zusatzfunktionen
- Regelmäßiges Entkalken erforderlich
- Keine Rezepte im Lieferumfang
FAQ
5. Cecotec Vapovita 3000 Inox Dampfgarer mit einfacher Bedienung
Der Cecotec Vapovita 3000 Inox Dampfgarer wurde ordentlich verpackt geliefert, die Einzelteile waren jedoch in viel Plastik verpackt. Neben der Basis befanden sich eine Abtropfschale, ein Dampfrohr, drei Garbehälter, ein Deckel, eine Reisschale und eine deutschsprachige Bedienungsanleitung im Lieferumfang. Die Basis besteht aus Kunststoff und Edelstahl, alle anderen Komponenten bestehen aus Kunststoff. Materialqualität und Verarbeitung waren insgesamt in Ordnung, erkennbare Mängel zeigten sich nicht.

Die Basis misst 32 x 23,5 x 21 Zentimeter und wiegt 870 Gramm. Sie ist mit Anti-Rutschfüßen ausgestattet und stand im Test sicher auf der Arbeitsplatte. Das Kabel hat eine Länge von 100 Zentimetern und bietet damit ausreichend Spielraum, auch wenn die Steckdose etwas weiter entfernt ist. Die Leistungsaufnahme wird vom Hersteller mit 800 Watt angegeben. Das entspricht in etwa dem im Test gemessenen Wert von 759,2 Watt. Die Bedienung des Dampfgarers gestaltete sich einfach. Ein Display ist nicht vorhanden. Als einziges Bedienelement ist ein mechanischer Drehregler vorhanden, mit dem eine Garzeit von bis zu 60 Minuten eingestellt werden kann. Es sind 10-Minuten-Schritte markiert, dazwischen befinden sich weitere Trennstriche. Die gewünschte Garzeit ließ sich damit im Test recht präzise einstellen.
Der Dampfgarer bietet keine Garprogramme, keine Warmhaltefunktion und keine Memoryfunktion. Der Start erfolgt direkt über das Einstellen der Zeitschaltuhr, einen separaten Ein/Ausschalter gibt es nicht. Eine gut sichtbare, orangefarbene Kontrollleuchte signalisiert den laufenden Betrieb. Außerdem ist eine Wasserstandsanzeige vorhanden, die sich gut ablesen ließ. Nach Ablauf der eingestellten Zeit schaltet sich der Dampfgarer automatisch ab.
Die drei Garbehälter sind semitransparent und haben einen gelochten Boden. Flüssige Speisen können daher nicht gekocht werden. Jeder Behälter fasst 3 Liter, die Gesamtkapazität liegt somit bei 9 Litern. Die Innenmaße der Behälter betragen 27 x 21,5 x 8 Zentimeter. Die Behälter sind an den Griffen nummeriert und müssen entsprechend ihrer Reihenfolge verwendet werden, um sie aufeinander zu stapeln. Zur platzsparenden Lagerung lassen sie sich in umgekehrter Reihenfolge ineinander stellen.
Im Praxistest wurde das Gerät mit einem Liter Wasser im Tank gestartet. Insgesamt fasst der Tank 1,2 Liter und während des Garvorgangs kann durch die seitlichen Öffnungen Wasser nachgefüllt werden. Dazu sollte jedoch ein Gefäß mit Ausgießer wie ein kleines Kännchen oder ein Messbecher genutzt werden, da es sonst kleckert. Der Dampfgarer benötigt keine Vorheizzeit, sondern die Lebensmittel werden direkt im kalten Zustand eingelegt. Im Test war schon nach wenigen Minuten zu hören, dass das Wasser kochte. Die gemessene Betriebslautstärke betrug dabei 64,3 Dezibel.
Kartoffeln, Gemüse und Fisch wurden zeitversetzt in die Garbehälter gefüllt. Die Handhabung erwies sich dabei als sehr einfach. Die Garbehälter ließen sich leicht stapeln sowie abnehmen und standen stabil aufeinander. Die Griffe blieben kühl, obwohl Behälter und Deckel heiß wurden. Eine Verbrennungsgefahr bestand jedoch nicht. Die Kartoffeln benötigten 30 Minuten Garzeit, das Gemüse 23 Minuten und der Fisch 10 Minuten. Die gesamte Mahlzeit war nach 30 Minuten fertig und alle Komponenten waren nach der Zeit gut gegart. Für die 30-minütige Zubereitungszeit wurden 0,319 Kilowattstunden Strom verbraucht, was bei einem Preis von 40 Cent pro Kilowattstunde Stromkosten von rund 13 Cent entspricht.
Die abschließende Reinigung gestaltete sich unkompliziert. Die Basis wird mit einem feuchten Tuch abgewischt, Tropfschale, Garbehälter und Deckel können in der Spülmaschine gereinigt werden. Auch die manuelle Reinigung im Test war schnell erledigt. Laut Herstellerangaben soll nach jeweils acht Anwendungen eine Entkalkung mit Essig oder Entkalker durchgeführt werden. Wer den Dampfgarer regelmäßig nutzt, muss also entsprechend oft entkalken.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Zusammenfassend lässt sich der Cecotec Vapovita 3000 Inox als Dampfgarer der Mittelklasse für einfache Anwendungen einordnen. Er eignet sich vor allem für Nutzer, die unkompliziert komplette Mahlzeiten dämpfen wollen und auf zusätzliche Komfort- oder Sicherheitsfunktionen verzichten können. Die Inbetriebnahme ist unkompliziert, die Bedienung selbsterklärend und die Reinigung ohne großen Aufwand möglich. Das hohe Fassungsvermögen erlaubt die Zubereitung kompletter Mahlzeiten in einem Durchgang. Negativ fielen der fehlende Trockenkoch- und Überhitzungsschutz auf, die erhöhte Aufmerksamkeit im Betrieb fordern, zudem ist der regelmäßige Entkalkungsaufwand vergleichsweise hoch.






































- Keine erkennbaren Verarbeitungsmängel
- Hohes Fassungsvermögen
- Einfache Bedienung
- Leicht zu reinigen
- Häufiges Entkalken erforderlich
- Kein Trockenkochschutz und kein Überhitzungsschutz
- Keine Rezepte im Lieferumfang
FAQ
6. Russell Hobbs cook@home Dampfgarer
Der Russell Hobbs cook@home ist ein klassischer Tischdampfgarer und richtet sich an Nutzer, die ohne Programme oder digitale Steuerung arbeiten wollen. Das Gerät setzt vollständig auf eine manuelle Bedienung und einen modularen Aufbau mit stapelbaren Garbehältern.

Positiv fiel auf, dass bei der Verpackung auf Plastik verzichtet wurde, stattdessen waren die Teile in ein beschichtetes Papier eingepackt. Zum Lieferumfang gehören neben der Basis eine Abtropfschale, ein Dampfrohr, drei Garbehälter, ein Deckel sowie eine separate Reisschale. Eine deutschsprachige Bedienungsanleitung liegt bei. Die Basis besteht aus Kunststoff und Edelstahl, die weiteren Komponenten aus Kunststoff. Die Verarbeitung war gleichmäßig, auffällige Materialfehler fielen nicht auf.
Mit Abmessungen von 32 x 23,5 x 21 Zentimetern und einem Gewicht von 870 Gramm lässt sich der Dampfgarer auch auf kleineren Arbeitsflächen gut platzieren. Rutschhemmende Füße sorgten für einen sicheren Stand. Das 100 Zentimeter lange Netzkabel bietet ausreichend Spielraum, wenn sich die Steckdose nicht direkt in Gerätenähe befindet. Die Leistungsaufnahme ist mit 800 Watt angegeben und lag im Test mit 763,7 Watt in einem vergleichbaren Bereich.
Die Bedienung erfolgt ausschließlich über einen mechanischen Drehregler. Ein Display oder voreingestellte Programme sind nicht vorhanden. Über den Regler lässt sich eine Garzeit von bis zu 60 Minuten einstellen. Die Skala ist klar ablesbar und in 10-Minuten-Schritte eingeteilt. Da keine Zwischenschritte eingezeichnet sind, ließ sich die Zeit etwas schwerer einstellen als bei dem Dampfgarer von Aigostar und dem Cecotec-Dampfgarer, die nahezu baugleich sind. Der Garvorgang startet unmittelbar mit dem Einstellen der Zeit. Eine gut sichtbare Kontrollleuchte zeigt den laufenden Betrieb an. Zusätzlich ist eine Wasserstandsanzeige vorhanden, die sich im Test problemlos ablesen ließ. Nach Ablauf der Zeit schaltet sich das Gerät automatisch ab und die mechanische Zeitschaltuhr gibt ein einzelnes akustisches Signal aus. Der Russell Hobbs cook@home Dampfgarer ist mit einem Trockenkochschutz ausgestattet, der den Betrieb bei fehlendem Wasser unterbricht. Ein separater Überhitzungsschutz ist nicht vorhanden.
Die drei Garbehälter sind semitransparent und haben einen gelochten Boden. Jeder Behälter fasst 3 Liter, womit sich eine Gesamtkapazität von 9 Litern ergibt. Die Behälter sind nummeriert und müssen in der passenden Reihenfolge gestapelt werden. Für die Lagerung lassen sie sich in umgekehrter Reihenfolge platzsparend ineinanderstellen.
Im praktischen Einsatz war der Dampfgarer unkompliziert zu nutzen. Der Wassertank fasst insgesamt 1,2 Liter und kann während des Betriebs seitlich nachgefüllt werden. Dabei empfiehlt sich ein Gefäß mit Ausgießer, um ein sauberes Einfüllen zu ermöglichen. Eine Vorheizzeit ist nicht erforderlich, die Lebensmittel werden direkt in das kalte Gerät eingelegt. Bereits nach kurzer Zeit war das Aufkochen des Wassers hörbar.
Eine komplette Mahlzeit aus Kartoffeln, Gemüse und Fisch, die zeitversetzt in die verschiedenen Ebenen des Dampfgarers eingelegt wurde, ließ sich innerhalb von 30 Minuten zubereiten. Alle Lebensmittel waren nach 30 Minuten gut durchgegart und von angenehmer Konsistenz. Die Handhabung der Garbehälter war einfach, sie ließen sich sicher stapeln und wieder abnehmen. Die Griffe blieben auch während des Betriebs ausreichend kühl. Für den gesamten Garvorgang wurden 0,376 Kilowattstunden Strom verbraucht, was bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde Stromkosten von rund 15 Cent entspricht.
Die Reinigung erwies sich als unkompliziert. Die Basis wird mit einem feuchten Tuch gereinigt, alle übrigen Teile können in der Spülmaschine gesäubert werden. Die Handreinigung nach dem Test war ebenfalls schnell erledigt. In der Bedienungsanleitung wird zudem eine regelmäßige Entkalkung empfohlen, die im Abstand von drei Monaten erfolgen soll. Sie nimmt etwa 25 Minuten in Anspruch, danach soll das Gerät einige Male mit klarem Wasser laufen, um Rückstände zu beseitigen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Auch der Russell Hobbs cook@home Dampfgarer lässt sich als schlicht gehaltener Dampfgarer der Mittelklasse einordnen. Er richtet sich an Nutzer, die ohne Programme oder Zusatzfunktionen arbeiten und Mahlzeiten manuell dämpfen wollen. Eine unkomplizierte Inbetriebnahme, eine selbsterklärende Bedienung und ein geringer Reinigungsaufwand sprechen für das Gerät. Die drei Behälter mit insgesamt 9 Litern Fassungsvermögen ermöglichen die Zubereitung kompletter Mahlzeiten in einem Durchgang. Einschränkend wirken der fehlende Überhitzungsschutz sowie der regelmäßige Entkalkungsaufwand.






























- Keine erkennbaren Verarbeitungsmängel
- Hohes Fassungsvermögen
- Einfache Bedienung
- Spülmaschinengeeignete Teile
- Häufiges Entkalken erforderlich
- Kein Überhitzungsschutz
- Keine Rezepte im Lieferumfang
FAQ
7. Ibili-Bambus-Dampfgarer
Der Ibili-Bambus-Dampfgarer ist ein passiver Dampfgarer aus Bambus, wie er aus der asiatischen Küche bekannt ist. Er besteht aus zwei übereinander stapelbaren Garkörben und einem Deckel. Der Dampfgarer war lediglich in dünne Plastikfolie eingeschweißt, ohne Bedienungsanleitung und ohne weiteres Zubehör. Die Körbe haben einen Außendurchmesser von 20 Zentimeter, der Innendurchmesser beträgt 16,5 Zentimeter.

Da es ein passiver Dampfgarer ist, muss für den Betrieb ein geeigneter Kochtopf zur Verfügung stehen. Im Test wurde ein Topf mit 20 Zentimetern Durchmesser verwendet. Der Dampfgarer saß darauf sehr wackelig und instabil und kippte beim Einfüllen der Lebensmittel zur Seite. Auch mit einem kleineren Topf war die Handhabung problematisch: Sitzen die Griffe zu hoch, findet der Bambusaufsatz keinen sicheren Halt und er kippelt. Außerdem tropft bei einem zu kleinen Topf Kondenswasser an den Seiten herunter und landet auf dem Herd.
Die beiden Garkörbe fallen insgesamt eher klein aus. Pro Korb liegt das Fassungsvermögen bei etwa einem Liter. Für eine Mahlzeit für eine Person reicht der Platz aus, für größere Mengen ist das Volumen zu begrenzt. Im Test passte das Seelachsfilet außerdem nicht in den Korb. Es kann wahlweise mit einem oder mit beiden Körben gearbeitet werden, was jedoch nichts an der grundsätzlichen Platzproblematik ändert. Während des Betriebs entwickelte sich sehr viel Dampf. Durch die offene Konstruktion tritt der Dampf an vielen Stellen unkontrolliert aus. In Kombination mit dem wackeligen Stand bestand eine erhöhte Verbrennungsgefahr, insbesondere beim Nachlegen der Lebensmittel. Das Nachfüllen von Wasser während des Betriebs ist kaum möglich, da es durch die Körbe hindurch erfolgen müsste und dabei gegebenenfalls direkt über die eingelegten Lebensmittel gegossen wird.
Im Praxistest wurden Fisch, Gemüse und Kartoffeln gegart. Der Fisch war nach 8 Minuten gut gegart, das Gemüse nach 18 Minuten. Die Kartoffeln benötigten 30 Minuten Garzeit. Die gesamte Mahlzeit war nach 30 Minuten fertig. Die Aufheizzeit sowie der Energieverbrauch hängen vom verwendeten Herd ab, entsprechende Messwerte lassen sich daher nicht pauschal angeben. Die Reinigung ist ausschließlich per Hand möglich. Aufgrund vieler Spalten und Zwischenräume gestaltete sie sich vergleichsweise umständlich und zeitaufwendig.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Ibili Bambus-Dampfgarer richtet sich vor allem an Liebhaber der asiatischen Küche und eignet sich eher für kleinere Speisen wie Frühlingsrollen, Dumplings oder Teigtaschen als für komplette Mahlzeiten. Im Test erwies sich die Handhabung als unkomfortabel. Der wackelige Stand auf dem Topf, die hohe und unkontrollierte Dampfentwicklung sowie die damit verbundene Verbrennungsgefahr schränken den praktischen Einsatz deutlich ein. Hinzu kommen das geringe Fassungsvermögen und der vergleichsweise hohe Reinigungsaufwand. Für gelegentliches, traditionelles Dämpfen kleiner Portionen ist der Bambus-Dampfgarer nutzbar, für den regelmäßige Zubereitung ganzer Mahlzeiten im Alltag jedoch nur eingeschränkt geeignet.




















- Traditioneller Bambus-Dampfgarer
- Gut für Frühlingsrollen, Dumplings und Teigtaschen geeignet
- Gute Garergebnisse bei Fisch und Gemüse
- Sehr wackeliger Stand auf dem Topf
- Erhöhte Verbrennungsgefahr durch Dampfaustritt
- Geringes Fassungsvermögen
- Umständliche Reinigung per Hand
- Keine Bedienungsanleitung im Lieferumfang
FAQ
7 beste Dampfgarer aus dem Test in der ausführlichen Vergleichstabelle
So wurden die Dampfgarer getestet
Die Dampfgarer wurden einem umfassenden Praxistest unterzogen. Zunächst wurden die Geräte ausgepackt und optisch in Augenschein genommen. Hochwertige Materialien und eine saubere Verarbeitung wurden ebenso positiv bewertet wie eine plastikarme Verpackung. Anschließend wurden die Geräte betriebsbereit gemacht und bevor es an den Praxistest ging, wurden Faktoren wie Bedienung, Menüführung und Zusatzfunktionen beurteilt.
Im Praxistest wurde mit allen Geräten eine komplette Mahlzeit zubereitet, bestehend aus einem Lachsfilet, Kaisergemüse und Kartoffeln. Bei Fisch und Gemüse kam Tiefkühlware zum Einsatz. Alle Geräte wurden mit einem Liter Wasser befüllt und es wurde je nach den Angaben in den Gartabellen eine Zubereitungszeit von 25 bis 30 Minuten zugrunde gelegt. Die Kartoffeln wurden zuerst eingelegt, danach folgte das Gemüse und im letzten Schritt der Fisch. Auch dabei wurden die Angaben aus den Gartabellen berücksichtigt. Bei den beiden passiven Geräten wurde mit Mittelwerten gearbeitet.
Während des Praxistests wurden neben der Garzeit bei den elektrischen Tischdampfgarern die Betriebslautstärke, die Leistungsaufnahme und der Stromverbrauch gemessen. Bei den passiven Dampfgarern war keine Messung möglich, da die Werte dort vom genutzten Herd abhängig sind. Im Praxistest wurde außerdem beurteilt, wie gut die Standsicherheit ist, ob die Behälter gut aufeinanderpassen, ob die Griffe kühl bleiben und ob eine Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr durch den heißen Dampf entsteht. Abschließend wurde die Qualität der zubereiteten Mahlzeit subjektiv beurteilt.
Nach dem Test wurden alle Dampfgarer manuell gereinigt und der Reinigungsaufwand wurde bewertet. Waren die Einzelteile für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet oder sogar spülmaschinenfest, gab es einen Bonus für die Pflegeleichtigkeit. Als letztes wurde geprüft, ob sich die Garbehälter ineinander stapeln lassen, um den Dampfgarer platzsparend zu verstauen.
Das Fazit zum Test der Dampfgarer
Letztlich konnten alle Dampfgarer im Test eine gut gegarte und schmackhafte Mahlzeit liefern. Hinsichtlich der Handhabung und der Funktionen gab es jedoch zum Teil große Unterschiede.

Testsieger wurde der Tefal Convenient Series Deluxe VC502D Dampfgarer mit dem besten Gesamtpaket. Acht Programme, ein Touchscreen und eine plausible Menüführung gewährleisten eine unkomplizierte Nutzung. Mit drei Garbehältern aus Edelstahl und einem Gesamtvolumen von 9 Litern bietet er auch für Familien ausreichend Kapazität. Auf dem zweiten Platz konnte sich der WMF Vitalis Dampfgarer als bester passiver Dampfgarer im Test bewähren. Der Bräter mit Dämpfeinsatz lässt sich vielseitig auch zum Schmoren, Braten und Kochen nutzen. Den dritten Platz belegt der Clatronic DG 3547 Dampfgarer, der als einziges Gerät im Test eine automatische Warmhaltefunktion mitbringt. Ein Timer für den zeitversetzten Start und ein Display tragen zu einer komfortablen Nutzung bei. Wenig Unterschiede gab es bei den drei Dampfgarern von Aigostar, Cecotec und Russell Hobbs, die sich vom Aufbau und der Funktion sehr ähneln. Den letzten Platz belegt der traditionelle Bambus-Dampfgarer von Ibili, der weniger für die Zubereitung einer kompletten Mahlzeit aus mehreren Komponenten geeignet ist. Er sollte mit einem Wok genutzt werden und ist eher für Dumplings und andere asiatische Gerichte konzipiert. Im direkten Vergleich mit den anderen Geräten konnte er sich hinsichtlich der Handhabung nicht durchsetzen.
Was ist ein Dampfgarer?
Ein Dampfgarer ist ein Küchengerät, das Lebensmittel ausschließlich mit heißem Wasserdampf gart. Diese Methode gilt als besonders schonend und hat sich im Alltag etabliert, weil sie die Zubereitung erleichtert und den natürlichen Geschmack sowie die Nährstoffe der Zutaten weitgehend erhält. Das Dampfgaren hat seinen Ursprung in asiatischen Küchen, wo die Zubereitung mit heißem Dampf seit Jahrhunderten praktiziert wird. Vor allem in China ist diese Form des Garens fester Bestandteil der Kochtradition. Im Vergleich zu einem Schnellkochtopf oder einem Druckdampfgarer werden Speisen im klassischen Dampfgarer bei normalem Umgebungsdruck gegart. Temperatur und Dampfentwicklung werden im klassischen Dampfgarer durch den Siedepunkt des Wassers und die Heizleistung bestimmt. Seit den 1990er-Jahren ist das Dampfgaren in Europa und insbesondere in Deutschland deutlich verbreiteter und wird sowohl in Privathaushalten als auch in professionellen Küchen genutzt.
Wie funktioniert ein Dampfgarer?
Ein typischer Dampfgarer arbeitet nach einem einfachen physikalischen Prinzip. Wasser befindet sich im unteren Bereich des Geräts und wird über ein Heizelement erhitzt. Sobald das Wasser zu kochen beginnt, entsteht Wasserdampf, der nach oben steigt und die Lebensmittel gleichmäßig umhüllt. Warme Luft dehnt sich aus, wird leichter und steigt nach oben. Dieser Effekt sorgt dafür, dass der Dampf in die Einsätze gelangt und die Speisen schonend gart, ohne dass sie in direkten Kontakt mit Wasser kommen. Die Temperatur im Garraum entspricht dem natürlichen Siedepunkt des Wassers und liegt bei Tisch- und Aufsatzgeräten konstant bei etwa 100 Grad Celsius. Eine separate Regulierung von Temperatur oder Dampfmenge ist bei diesen Geräten konstruktiv nicht vorgesehen und für den klassischen Garvorgang auch nicht erforderlich.
Einbau-Dampfgarer verfügen im Gegensatz dazu über Technik aus dem Backofenbereich. Sie erzeugen Dampf über Wassertank oder Festanschluss und bieten genaue Einstellmöglichkeiten für Temperatur und Feuchte. Damit lassen sich nicht nur Gemüse, Kartoffeln oder Fisch klassisch dämpfen, sondern auch backähnliche Prozesse mit feuchter Hitze steuern. Im Ergebnis werden Speisen im Dampfgarer durch gleichmäßig verteilte Hitze und Feuchtigkeit gegart. Da weder Fett noch Öl notwendig sind und keine punktuelle Hitzeeinwirkung erfolgt, bleiben Struktur, Farbe und ein Großteil hitzeempfindlicher Vitamine erhalten. Ernährungsexperten führen an, dass dampfgegartes Essen als besonders bekömmlich, nährstoffschonend und im Geschmack intensiver wahrgenommen wird. Entsprechend gilt Dampfgaren als gesunde und geschmacklich attraktive Zubereitungsform, wie verschiedene Ernährungsportale beschreiben.
Welche Arten von Dampfgarern gibt es?
Dampfgarer werden grob in drei Gruppen unterteilt:
- Elektrische Tischdampfgarer
- Passive Dampfgarer
- Einbaudampfgarer

Alle Varianten nutzen heißen Wasserdampf, unterscheiden sich jedoch im Funktionsumfang, in der Bedienung und im Einsatzbereich deutlich.
Tischdampfgarer
Tischdampfgarer sind eigenständige Elektrogeräte mit Wasserbehälter und Heizelement. Die Geräte werden als Stand-Alone-Lösung auf der Arbeitsfläche betrieben und erzeugen Dampf unmittelbar im Gerät. Typisch sind mehrere stapelbare Einsätze, die einen Betrieb auf mehreren Ebenen ermöglichen. Dadurch eignen sich Tischgeräte besonders für vollständige Gerichte mit getrennten Komponenten, zum Beispiel Kartoffeln, Gemüse oder Fisch.
Die Temperatur entspricht dem Siedepunkt des Wassers. Eine Regelung von Temperatur oder Dampfmenge ist nicht vorgesehen. Unterschiedliche Garzeiten verschiedener Lebensmittel führen dazu, dass Einsätze zeitversetzt befüllt werden müssen, sofern die Etagen nicht separat angesteuert werden können. Gesteuert werden diese Geräte entweder über eine analoge Zeitschaltuhr oder über digitale Programme. Sicherheitsfunktionen wie Trockenkochschutz sorgen dafür, dass das Gerät abschaltet, sobald das Wasser verdampft ist. Dadurch müssen Tischgeräte im Alltag kaum beaufsichtigt werden. Da die Lebensmittel ausschließlich mit feuchter Hitze in Kontakt kommen, entstehen keine verbrannten Stellen, Überkochprozesse oder Fettspritzer. Struktur, Farbe und Bissfestigkeit bleiben erhalten.
Passive Dampfgarer
Passive Dampfgarer besitzen keine eigene Hitzequelle. Sie nutzen die vorhandene Wärme eines Kochfelds, Woks, Bräters oder einer Mikrowelle. Zu dieser Gruppe gehören Bambus-Dämpfkörbe, Metalleinsätze für Töpfe, Dämpfeinsätze für massive Bräter und spezielle Behälter für Mikrowellen. Das Funktionsprinzip bleibt immer identisch: Über kochendem Wasser befindet sich ein Einsatz, der von heißem Dampf durchströmt wird.
Bambus-Dämpfer bieten häufig mehrere Etagen und fördern eine aromatische Vermischung der Speisen. Alternativ existieren Sets aus Topf und passenden Einsätzen, die ohne zusätzliche Küchengeräte auskommen. Auch hier bleibt die Temperatur durch physikalische Gegebenheiten auf den Siedepunkt des Wassers fixiert. Sensorik, automatische Abschaltungen oder eine Steuerung von Dampfmenge sind nicht vorhanden. Deshalb muss insbesondere der Wasserstand im Blick behalten werden, damit das Kochwasser nicht vollständig verdampft.
Einbau-Dampfgarer
Einbau-Dampfgarer sind fest in die Küchenzeile integrierte Geräte und technisch eng mit modernen Backöfen verwandt. Dampf wird entweder über einen Wassertank oder einen festen Anschluss erzeugt. Die Geräte ermöglichen eine gezielte Steuerung von Temperatur und Feuchtegrad. Dadurch können sowohl klassische Dampfprozesse als auch Kombinationen aus trockener und feuchter Hitze umgesetzt werden. Reine Einbau-Dampfgarer sind im privaten Umfeld eher selten. Häufiger werden Kombigeräte eingesetzt, etwa Dampfbacköfen oder Backöfen mit Dampffunktion, die mehrere Gararten vereinen. Solche Geräte richten sich an ambitionierte Hobbyköche, die kontrollierte Feuchte sowie gleichmäßige Hitze insbesondere beim Brotbacken, bei empfindlichen Teigen oder bei komplexen Garmethoden nutzen möchten. Die Anwendungen gehen hier deutlich über das klassische Dampfgaren einfacher Gemüsesorten hinaus. Das folgende Video zeigt exemplarisch, wie im Einbau-Dampfgarer gekocht wird:
Dampfgarer oder Herd?
Dampfgarer und Herd verfolgen unterschiedliche Ansätze bei der Zubereitung von Lebensmitteln. Während der Herd mit direkter trockener Hitze arbeitet, setzt der Dampfgarer auf feuchte Hitze durch Wasserdampf. Dadurch ergeben sich im Alltag klare Unterschiede hinsichtlich Zubereitungszeit, Energieaufwand, gesundheitlicher Aspekte und Bedienkomfort.
- Zubereitungszeit: Auf dem Herd lassen sich Lebensmittel bei hohen Temperaturen besonders schnell garen, vor allem beim Anbraten oder beim Kochen in wenig Wasser. Der Dampfgarer gart gleichmäßiger und ohne Temperaturspitzen, was je nach Lebensmittel zu etwas längeren Garzeiten führen kann. Dafür entfallen das Umrühren, das korrigierende Einstellen der Hitze sowie das fortlaufende Überwachen des Garzustands größtenteils. Bei mehreren Komponenten eines Gerichts können Tischdampfgarer zudem gleichzeitig auf mehreren Ebenen arbeiten, wodurch sich der Gesamtaufwand im Alltag trotz längerer Einzelgarzeiten verringern kann.
- Energieeffizienz: Beim Kochen auf dem Herd geht ein Teil der eingesetzten Energie an die Umgebung verloren, insbesondere bei offenem Kochgeschirr. Dampfgarer arbeiten in einem geschlossenen System, wodurch die erzeugte Wärme gezielt im Garraum gehalten wird. Vor allem beim parallelen Garen mehrerer Lebensmittel kann das zu einem effizienteren Energieeinsatz führen, da keine separaten Töpfe oder Pfannen erhitzt werden müssen. Im Test verbrauchten Dampfgarer für die Zubereitung einer kompletten Mahlzeit in 25 bis 30 Minuten etwa 0,3 Kilowattstunden Strom. Bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde verursachte dies Kosten von etwa 13 bis 15 Cent. Als grobe Orientierung liegt der Energiebedarf für eine vergleichbare Mahlzeit auf dem Herd häufig eher im Bereich von etwa 1,2 bis 2,5 Kilowattstunden. Bei 40 Cent pro Kilowattstunde entstehen dadurch Kosten von rund 48 Cent bis 1,00 Euro und damit deutlich höhere Ausgaben als beim Garen im Dampfgarer.
- Gesundheitliche Aspekte: Dampfgarer kommen ohne Öl und Fett aus und gelten deshalb als besonders schonende Zubereitungsmethode. Vitamine und Mineralstoffe bleiben besser erhalten, da Lebensmittel weder im Wasser liegen noch punktuellen hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Auch die natürliche Farbe, insbesondere von Gemüse, bleibt sichtbar erhalten. Auf dem Herd hängt der Nährstofferhalt deutlich stärker von Kochtechnik, Wassermenge und Temperaturführung ab, wodurch Qualitätsunterschiede zwischen einzelnen Zubereitungen entstehen können.
- Handhabungskomfort: Beim Kochen auf dem Herd sind oft mehrere Eingriffe erforderlich: Hitze regulieren, umrühren, Anbrennen oder Überkochen vermeiden. Im Dampfgarer läuft der Prozess kontrolliert und gleichmäßig ab. Lebensmittel können weder anbrennen noch austrocknen, und auch ein Überkochen ist durch den Aufbau des Geräts ausgeschlossen. Das sorgt für berechenbare Abläufe und reduziert den Aufwand während der Zubereitung deutlich.
Der Herd bleibt jedoch überall dort im Vorteil, wo hohe Temperaturen, Röstaromen, kurze sehr direkte Hitze oder langes Schmoren wichtig sind. Anbraten, Pfannengerichte, das Reduzieren von Soßen sowie das Kochen größerer Flüssigkeitsmengen lassen sich auf dem Herd schneller und flexibler umsetzen. Auch Gerichte, bei denen während des Kochens aktiv abgeschmeckt, nachgewürzt oder die Hitze spontan angepasst werden soll, profitieren weiterhin von der direkten Kontrolle des Kochfelds.
Das sind die Vor- und Nachteile eines Dampfgarers
Dampfgarer haben klare Stärken, ihr Einsatzbereich bleibt jedoch begrenzt. Sie sind auf das Garen mit Wasserdampf spezialisiert und ersetzen weder Herd noch Backofen. Speisen, die Röstaromen, starkes Reduzieren oder große Flüssigkeitsmengen erfordern, wie Nudeln, Pastasoßen, Schmor- oder Pfannengerichte, lassen sich nicht im Dampfgarer zubereiten. Innerhalb ihres klar definierten Aufgabenbereichs bietet die Zubereitung mit Dampf jedoch mehrere Vorteile, die je nach Haushalt relevant sein können.
- Schonendes Garen ohne direkte Hitzeeinwirkung
- Fettfreie Zubereitung ohne Öl oder Fett
- Gleichmäßige Ergebnisse ohne Anbrennen oder Überkochen
- Guter Erhalt von Farbe, Struktur und hitzeempfindlichen Vitaminen
- Gleichzeitiges Garen mehrerer Lebensmittel auf verschiedenen Ebenen
- Überschaubarer Reinigungsaufwand
- Geringere Stromkosten im Vergleich zum Kochen auf dem Herd
- Begrenzter Einsatzbereich, keine Zubereitung von Nudeln, Soßen oder Schmorgerichten
- Keine Röstaromen, kein Anbraten oder Bräunen möglich
- Temperatur und Dampfmenge nicht variierbar
- Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten müssen zeitversetzt eingelegt werden
- Kein Ersatz für Herd oder Backofen, sondern eine Ergänzung
Für wen eignet sich ein Dampfgarer?
Ein Dampfgarer ist weniger ein universelles Küchengerät als eine spezialisierte Ergänzung. Ob ein Dampfgarer sinnvoll ist, hängt vor allem vom individuellen Kochverhalten, vom verfügbaren Platz und vom gewünschten Funktionsumfang ab.
- Haushalte mit regelmäßiger, schonender Zubereitung von Gemüse, Fisch und magerem Fleisch: Wer häufig frisches Gemüse, Fisch oder empfindliche Lebensmittel zubereitet und Wert auf gleichmäßige Ergebnisse legt, profitiert besonders von einem Dampfgarer. Das gilt vor allem für Mahlzeiten, bei denen mehrere Komponenten parallel gegart werden sollen, ohne während des Prozesses eingreifen zu müssen.
- Kleine Küchen und begrenzte Stellfläche: Tischdampfgarer benötigen einen festen Platz auf der Arbeitsfläche oder im Küchenschrank. In sehr kleinen Küchen kann das zum Nachteil werden. Passive Dampfgarer, etwa in Form von Bambus-Dämpfern oder Einsätzen für Töpfe, benötigen deutlich weniger Stauraum und eignen sich vor allem dann, wenn das Dampfgaren nur gelegentlich genutzt wird und dabei keine vollständigen Mahlzeiten im Dampf gegart werden sollen.
- Küchen mit Fokus auf einfache Handhabung: Dampfgarer eignen sich für Anwender, die eine kontrollierte und gleichmäßige Zubereitung ohne aktives Eingreifen bevorzugen. Anbrennen, Überkochen und häufiges Nachjustieren der Hitze treten nicht auf, der Ablauf bleibt sicher und berechenbar. Wer hingegen gerne aktiv kocht, abschmeckt, anbrät oder Hitze spontan anpasst, bleibt in der Regel beim Herd.
Unterschiede je nach Gerätetyp
Tischdampfgarer eignen sich für den regelmäßigen Einsatz im Alltag, sofern ausreichend Stellfläche vorhanden ist und mehrere Lebensmittel gleichzeitig gegart werden sollen. Passive Dampfgarer sind eine platzsparende Lösung für gelegentliche Anwendungen ohne zusätzliches Elektrogerät. Einbaugeräte richten sich an Haushalte, in denen ohnehin ein moderner Backofen ersetzt oder ergänzt wird und bei denen eine präzise Steuerung von Temperatur und Feuchte für Kombigarprozesse oder Backanwendungen relevant ist.
Einschränkung des Einsatzbereichs
Unabhängig vom Gerätetyp ersetzt ein Dampfgarer weder Herd noch Backofen. Für Röstaromen, Soßen, Pasta oder Schmorprozesse bleibt die klassische Küchentechnik notwendig. Dampfgarer ergänzen vorhandene Geräte, decken jedoch nur einen klar definierten Teil der Zubereitung ab.
Ausstattungsmerkmale und Funktionen von Dampfgarern
Die Ausstattungsmerkmale und Funktionen unterscheiden sich je nach Bauart deutlich. Passive Dampfgarer verfügen über keine eigene Technik und bieten daher keine regelbaren Funktionen. Einbau-Dampfgarer weisen erweiterte Steuerungsmöglichkeiten auf, unterscheiden sich im Aufbau und in der Nutzung jedoch grundlegend von klassischen Tischdampfgarern. Die folgenden Ausstattungsmerkmale beziehen sich deshalb auf elektrische Tischdampfgarer, die im Handel den Schwerpunkt bilden und je nach Modell unterschiedliche Funktionen bieten.
Elektrische Tischdampfgarer folgen immer demselben Funktionsprinzip. Zur Grundausstattung gehören ein Heizelement zur Dampferzeugung, ein Wasserbehälter sowie mindestens ein Garbehälter, in dem Lebensmittel im aufsteigenden Dampf gegart werden. Diese Basis ist bei allen Geräten identisch und für den Betrieb zwingend erforderlich.
Je nach Modell können Tischdampfgarer darüber hinaus zusätzliche Ausstattungsmerkmale besitzen. Dazu zählen mehrere stapelbare Garbehälter, Timer beziehungsweise Zeitschaltuhren, Wasserstandsanzeigen, Tropfschalen zur Trennung von Garflüssigkeiten oder einfache Programme zur zeitgesteuerten Zubereitung. Diese Erweiterungen beeinflussen vor allem den Bedienkomfort und die Flexibilität im Alltag, ändern jedoch nichts am grundlegenden Funktionsprinzip des Dampfgarens.
Welche Funktionen im Einzelfall sinnvoll sind, hängt vom Kochverhalten, der Häufigkeit der Nutzung und den zubereiteten Lebensmitteln ab. Bei gelegentlichem Dampfgaren genügt eine einfache Basisausstattung. Zusätzliche Programme oder Anzeigen können jedoch den Ablauf strukturieren und den Bedienkomfort erhöhen.
Sicherheitsfunktionen
Neben den Ausstattungsmerkmalen, die die Zubereitung erleichtern sollen, verfügen Tischdampfgarer über mehrere Sicherheitsfunktionen. Sie dienen dazu, den Betrieb kontrolliert zu halten und Risiken zu reduzieren.
- Trockenkochschutz: Viele Tischdampfgarer besitzen einen Trockenkochschutz. Sinkt der Wasserstand während des Betriebs unter ein kritisches Niveau, schaltet sich das Gerät ab oder verhindert den weiteren Betrieb. Dadurch wird das Heizelement vor Trockenbetrieb geschützt.
- Überhitzungsschutz: Ein Überhitzungsschutz greift ein, wenn das Gerät ungewöhnlich hohe Temperaturen erreicht. Der Betrieb wird unterbrochen, um Schäden am Gerät oder an umliegenden Oberflächen zu verhindern.
- Automatische Abschaltung: Unabhängig vom Trockenkochschutz schalten sich viele Geräte nach Ablauf der eingestellten Garzeit automatisch ab. Das reduziert das Risiko eines unbeaufsichtigten Dauerbetriebs und sorgt für einen klar definierten Abschluss des Garprozesses.
Welche Lebensmittel sind für die Zubereitung im Dampfgarer geeignet?
Ein Dampfgarer eignet sich vor allem für Lebensmittel, die ohne Bräunung oder knusprige Oberfläche in feuchter Hitze gegart werden sollen. Nicht geeignet sind Lebensmittel, deren typische Eigenschaften erst durch Rösten, Braten oder Backen entstehen.

Geeignete Lebensmittel sind:
- Gemüse wie Brokkoli, Karotten, Blumenkohl, Zucchini oder Spargel
- Kartoffeln, Süßkartoffeln und anderes Knollengemüse
- Fisch
- Meeresfrüchte
- Geflügel
- Reis, Getreide und Hülsenfrüchte
- Eier
- Teigtaschen und Dumplings
Nicht geeignete Lebensmittel sind:
- Paniertes oder frittiertes Essen
- Lebensmittel, die knusprig oder gebräunt werden sollen
- Brot, Kuchen und anderes Gebäck
- Fleischstücke, die stark angebraten werden müssen
- Flüssige Speisen und Soßen
- Pasta
Tipps und Tricks für die Zubereitung im Dampfgarer
Das Dampfgaren folgt einem einfachen Prinzip, bringt jedoch einige Besonderheiten mit sich, die für das Gelingen entscheidend sind. Da weder Röstaromen entstehen noch Fette zusätzliche Würze erzeugen, bleibt der Eigengeschmack der Lebensmittel erhalten und lässt sich gezielt ausbauen. Mit der richtigen Technik erzielen Dampfgarer geschmacklich vielseitige Ergebnisse.

Würzen und Aromatisieren
Die größte Herausforderung beim Dampfgaren ist die fehlende Aromabildung während des Garprozesses. Ohne Fett und ohne direkte Röstreaktionen bleiben Lebensmittel zurückhaltender im Geschmack, wenn sie nicht vorbereitet werden. Marinieren vor dem Garen bietet eine effektive Lösung. Gewürzmischungen, aromatische Öle, Sojasoße, Zitronensaft oder Kräuterpasten dringen in die Oberfläche ein und geben während des Garens kontinuierlich Geschmack ab. Salz entzieht Wasser, weshalb stark salzhaltige Marinaden bei besonders saftigem Ergebnis eher nach dem Garen eingesetzt werden.
Eine subtilere Methode ist das Aromatisieren über das Garwasser. Kräuter, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Zitronenscheiben, Ingwer, Knoblauch oder Sternanis im Wasserbehälter geben beim Verdampfen ätherische Öle und Aromastoffe ab. Sie steigen mit dem Dampf auf und umhüllen die Lebensmittel mit einer dezenten Würze. Besonders neutrale Zutaten wie Fisch, Reis oder Kartoffeln profitieren davon, ohne geschmacklich überlagert zu werden. Auch Wein, Brühe oder verdünnte Fruchtsäfte können dem Wasser beigemischt werden und sorgen für zusätzliche Aromaschichten.
Nach dem Garen entfalten frische Kräuter, hochwertige Öle, Dressings, Butter, reduzierte Fonds oder geröstete Nüsse ihr volles Potenzial. Das schonend gegarte Gargut bildet eine neutrale Grundlage, die viele Aromen aufnimmt und strukturierte Kombinationen ermöglicht. Wer intensivere Ergebnisse bevorzugt, kann gegartes Fleisch oder festes Gemüse nach dem Dampfvorgang kurz scharf anbraten. Die Struktur bleibt dabei saftig, während Oberfläche und Röstaromen den Geschmack abrunden.
Reis im Dampfgarer
Reis gelingt im Dampfgarer zuverlässig und ohne Anbrennen, unterscheidet sich aber in der Zubereitung vom klassischen Kochen im Topf. Zunächst wird der Reis gründlich gewaschen, um überschüssige Stärke zu entfernen. Anschließend wandert er in eine flache Schale oder einen speziellen Reiseinsatz, der bei vielen Geräten mitgeliefert wird. Während Reis beim Kochen im Topf in reichlich Wasser liegt, benötigt er im Dampfgarer nur so viel Flüssigkeit, wie er aufnehmen kann. Je nach Sorte liegt das Verhältnis etwa bei 1:1,5 bis 1:2, also auf eine Tasse Reis kommen eineinhalb bis zwei Tassen Wasser oder Brühe.
Die Flüssigkeit wird direkt zum Reis gegeben. Zusätzlich muss der Wasserbehälter des Dampfgarers befüllt werden, damit der erzeugte Dampf die Schale erhitzen kann. Der Reis nimmt die Flüssigkeit gleichmäßig auf, ohne umzurühren. Die Garzeit variiert je nach Reissorte zwischen 25 und 40 Minuten. Langkornsorten wie Jasmin oder Basmati benötigen etwa 25 bis 30 Minuten, Vollkornreis eher 35 bis 40 Minuten. Nach dem Garen bleibt der Reis einige Minuten im Gerät stehen, damit er nachquellen kann und eine lockere Struktur entwickelt. Mit einer Gabel aufgelockert, bleiben die Körner voneinander getrennt.
Aufwärmen von Speisen
Ein Dampfgarer eignet sich sehr gut zum Aufwärmen von Speisen, da er Feuchtigkeit zurückführt, statt sie zu entziehen. Anders als in der Mikrowelle oder im Backofen trocknen Lebensmittel nicht aus und behalten weitgehend ihre ursprüngliche Konsistenz. Bereits gegarte Reste wie Gemüse, Reis, Kartoffeln, Nudeln oder Fisch werden in einen Einsatz gelegt und etwa 5 bis 10 Minuten erhitzt. Die Dampfhitze dringt gleichmäßig ein und erwärmt die Speisen schonend, ohne dass die Ränder verbrennen oder einzelne Stellen überhitzen. Besonders bei Speisen, die beim ersten Garen bereits Feuchtigkeit verloren haben, sorgt der Dampf für eine deutliche Verbesserung. Trockener Reis wird wieder locker, festes Gemüse gewinnt an Saftigkeit. Suppen und Soßen lassen sich hingegen nicht im klassischen Dampfgarer aufwärmen, da sie als Flüssigkeit direkt erhitzt werden müssen und nicht vom Dampf durchdrungen werden. Für diese Anwendungen bleibt der Herd die geeignete Lösung.
Praktische Hinweise für den Garvorgang
Während des Garens darf kein Wasser direkt über die Lebensmittel gegossen werden, auch nicht beim Nachfüllen. Der direkte Kontakt würde die Oberfläche durchnässen und die Struktur weich werden lassen. Das Nachfüllen erfolgt über eine separate Einfüllöffnung oder vorsichtig an den Einsätzen vorbei, ohne dass Wasser auf das Gargut tropft. Die Dampfauslässe am Deckel oder an der Seite müssen frei bleiben und dürfen nicht vollständig von Lebensmitteln verdeckt werden. Blockierte Öffnungen behindern die Dampfzirkulation, verlängern die Garzeiten und führen zu ungleichmäßigen Ergebnissen.
Bei mehrstöckigen Geräten werden Lebensmittel mit der längsten Garzeit in der untersten Ebene platziert, da dort die Temperatur geringfügig höher ist als weiter oben. Zutaten mit unterschiedlichen Garzeiten lassen sich zeitversetzt einsetzen, sofern das Gerät nicht über separat ansteuerbare Zonen verfügt. Das Öffnen des Deckels während des Garens lässt Dampf entweichen und verlängert den Prozess, weshalb es nur erfolgen sollte, wenn tatsächlich notwendig. Nach dem Garen bildet sich am Deckel häufig Kondenswasser. Deshalb wird der Deckel vor dem Abnehmen seitlich gekippt, damit keine Tropfen auf die Lebensmittel gelangen.
Die folgenden zwei Beispielrezepte zeigen die praktische Anwendung eines Dampfgarers. Beide Gerichte wurden mit dem Testsieger Tefal Convenient Series VC502D Dampfgarer zubereitet.
Rezept 1: Lachs mit Kartoffeln und Kaisergemüse
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 Lachsfilets (je etwa 150 bis 180 Gramm)
- 400 Gramm festkochende Kartoffeln
- 300 Gramm tiefgefrorenes Kaisergemüse
- 1 Bio-Zitrone
- 3 bis 4 Stiele frischer Dill
- Salz und Pfeffer
- 2 Esslöffel Olivenöl
- Optional: 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:
Die Kartoffeln werden geschält und in gleichmäßige Stücke geschnitten, damit sie gleichmäßig garen. Die Lachsfilets werden kurz abgespült und trockengetupft. Die Zitrone wird in dünne Scheiben geschnitten, einige Scheiben werden beiseitegelegt. Ein Teil des Dills wandert später ins Garwasser, der Rest dient zum Würzen.
Der Wasserbehälter des Dampfgarers wird befüllt. In das Wasser werden die Dillstiele sowie 3 bis 4 Zitronenscheiben gegeben. Optional kann eine halbierte Knoblauchzehe hinzugefügt werden. Die Aromaten geben beim Verdampfen ätherische Öle an den Dampf ab und verleihen dem Fisch eine dezente Würze.
Die Kartoffelstücke kommen in den unteren Einsatz, da sie mit etwa 25 bis 30 Minuten die längste Garzeit benötigen. Der Dampfgarer wird gestartet. Nach etwa 10 bis 15 Minuten, sobald die Kartoffeln leicht weich werden, wird der zweite Einsatz mit dem tiefgefrorenen Kaisergemüse aufgesetzt. Das Gemüse benötigt etwa 12 bis 15 Minuten.
Die Lachsfilets werden auf Zitronenscheiben gelegt und mit Pfeffer gewürzt. Salz wird erst nach dem Garen verwendet, da es sonst Feuchtigkeit entziehen würde. Der Lachs wird im obersten Einsatz platziert und benötigt je nach Dicke der Filets etwa 10 bis 12 Minuten. Er ist fertig, sobald er matt-rosa erscheint und sich leicht mit der Gabel teilen lässt.
Nach dem Garen werden alle Komponenten entnommen. Kartoffeln und Gemüse werden mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl abgeschmeckt. Der Lachs wird mit frischem, gehacktem Dill bestreut und mit Zitronensaft verfeinert. Die aromatisierten Zitronenscheiben können dekorativ verwendet werden.
Rezept 2: Vegetarischer oder veganer Gemüsereis
Zutaten für 2 Portionen:
- 200 Gramm Langkornreis oder Basmati
- 300 Milliliter Gemüsebrühe
- 2 mittelgroße Möhren
- 1 Stange Porree (etwa 200 Gramm)
- Je nach Geschmack weiteres Gemüse wie Zuckerschoten, tiefgefrorene Erbsen oder grüne Bohnen
- 1 kleine Zwiebel
- 30 Gramm Butter oder eine vegane Alternative
- Muskatnuss (frisch gerieben)
- Salz und Pfeffer
- Frische Petersilie oder Schnittlauch
Zubereitung:
Der Reis wird gründlich unter fließendem Wasser gewaschen, bis das Wasser klar bleibt. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt und der Reis bleibt locker. Der gewaschene Reis kommt in eine flache Schale und wird mit der Gemüsebrühe übergossen. Das Verhältnis beträgt etwa 1:1,5, der Reis soll vollständig bedeckt sein.
Die Möhren werden geschält und in dünne Stifte oder Scheiben geschnitten. Der Porree wird gewaschen, dabei werden die Zwischenräume gründlich gespült, da sich dort häufig Sand absetzt. Anschließend wird er in feine Ringe geschnitten. Die Zwiebel wird fein gewürfelt. Tiefgefrorene Erbsen oder Bohnen benötigen keine weitere Vorbereitung. Frische Bohnen werden an den Enden geputzt und halbiert.
Der Wasserbehälter des Dampfgarers wird befüllt. Die Schale mit Reis und Brühe kommt in den unteren Einsatz. Der Reis benötigt etwa 25 bis 30 Minuten. Nach etwa 15 Minuten, sobald der Reis beginnt, die Flüssigkeit aufzunehmen, wird das vorbereitete Gemüse im zweiten Einsatz platziert und benötigt etwa 10 bis 12 Minuten.
Nach dem Garen wird der Reis mit einer Gabel aufgelockert, damit die Körner sich voneinander trennen. Das Gemüse wird untergehoben. Butter wird hinzugefügt und schmilzt durch die Restwärme. Anschließend wird mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Petersilie oder Schnittlauch werden fein gehackt und hinzugefügt.
Reinigung und Wartung der Dampfgarer
Die Reinigung eines Dampfgarers gehört zu den Bereichen, in denen sich das Gerät im Alltag positiv bemerkbar macht. Beim Dampfgaren werden Lebensmittel ausschließlich mit Wasserdampf erhitzt, wodurch weder Fett noch Öl auf Bauteile gelangen. Da es zudem keinen direkten Kontakt mit den Heizelementen gibt und Speisen nicht anbrennen können, entstehen so gut wie keine eingebrannten Rückstände. Das reduziert den Aufwand nach der Nutzung erheblich im Vergleich zu Pfannen, Töpfen oder Backblechen.
Garbehälter, Tropfschalen und Deckel lassen sich nach dem Garen abnehmen und einzeln reinigen. Viele Hersteller setzen dabei auf Materialien, die Spülmaschinen standhalten oder zumindest für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet sind. Dadurch werden typische Alltagsschritte erleichtert, da Behälter und Einsätze ohne Vorbehandlung in den Geschirrspüler gegeben werden können. Bei Geräten ohne Spülmaschinenfreigabe reicht in der Regel warmes Wasser mit etwas mildem Spülmittel und ein weiches Tuch aus. Da keine festgebackenen Reste gelöst werden müssen, entfällt das Einweichen oder Schrubben. Die Bauteile trocknen schnell und können nach dem Abtrocknen umgehend wieder verstaut werden. Im Ergebnis bleibt der Reinigungsaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Kochmethoden niedrig, was die Alltagstauglichkeit erhöht.
Die Geräteeinheit selbst wird nicht in Wasser getaucht, sondern außen mit einem weichen, leicht feuchten Tuch gereinigt. Im Bereich des Wassertanks sammeln sich während des Betriebs Kondenswasser und feine Kalkrückstände. Der Tank sollte deshalb regelmäßig ausgewischt werden, damit sich keine Ablagerungen bilden. Vor jeder Reinigung muss das Gerät vollständig abgekühlt sein und vom Strom getrennt werden, um elektrische Bauteile zu schützen und Verletzungsrisiken auszuschließen.
Zur Wartung gehört bei elektrischen Tischdampfgarern das regelmäßige Entkalken. Da die Dampferzeugung über erhitztes Wasser erfolgt, lagert sich Kalk abhängig von der Wasserhärte ab. Je härter das Leitungswasser und je häufiger ein Gerät benutzt wird, desto kürzer werden die Entkalkungsintervalle. Viele Hersteller empfehlen eine Entkalkung nach etwa 12 Nutzungen oder alle 3 Monate. Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich je nach Modell. Üblicherweise kommen handelsübliche Entkalker oder spezifische Lösungen der Hersteller zum Einsatz. Sie werden in den Tank gegeben und durch einen kurzen Dampfvorgang aktiviert. Anschließend wird ausgespült und der Tank getrocknet. Regelmäßiges Entkalken erhöht nicht nur die Lebensdauer des Geräts, sondern sorgt auch dafür, dass der Dampf ungehindert aufsteigen kann und Garzeiten stabil bleiben.
Was gibt es beim Kauf eines Dampfgarers zu beachten?
Das Angebot an Dampfgarern ist vielfältig. Die Unterschiede liegen weniger im Garergebnis als in Bauart, Bedienung, Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Welches Gerät die beste Wahl darstellt, hängt daher vom Küchenumfeld, von der Nutzungsfrequenz und vom bevorzugten Kochstil ab. Vor dem Kauf lohnt es sich, einige grundlegende Fragen zu klären.

Art des Dampfgarers: Zunächst stellt sich die Frage nach dem Gerätetyp. Tischdampfgarer sind die am häufigsten verwendete Bauart im Haushalt. Sie arbeiten elektrisch, erzeugen Dampf direkt im Gerät und bieten durch mehrere übereinander angeordnete Behälter die Möglichkeit, Gemüse, Beilagen und Fisch parallel zuzubereiten. Passive Dampfgarer arbeiten dagegen ohne eigene Technik und nutzen Herd oder Mikrowelle als Wärmequelle. Sie eignen sich für gelegentliche Anwendungen und sparen Stellfläche ein, ersetzen jedoch kein vollwertiges Tischgerät. Einbau-Dampfgarer bilden eine eigene Kategorie und finden sich primär in Küchen, in denen kontrollierte Feuchte oder Kombigarprozesse eine Rolle spielen. Sie sind funktional näher am Backofen angesiedelt und können Dampfgaren mit trockener Hitze kombinieren. Preislich liegen sie deutlich über Tischgeräten, sind dafür aber in größeren Küchenkonzepten sinnvoll.
Fassungsvermögen und Anzahl der Garbehälter: Das Fassungsvermögen beeinflusst, ob ein Gerät für einzelne Komponenten oder für vollständige Mahlzeiten geeignet ist. Bei Familien oder Haushalten, die regelmäßig vollständige Gerichte mit Gemüse, Kartoffeln und Fisch im Dampf zubereiten, bieten Geräte mit drei Ebenen und einem Volumen von etwa fünf Litern oder mehr ausreichend Spielraum. Für Paare oder Einzelpersonen genügt häufig ein kompakteres Modell. Entscheidender als die reine Literangabe ist die nutzbare Fläche pro Ebene, da breite, flache Behälter für Fisch oder größere Gemüsestücke praktischer sind als hohe, schmale Behälter.
Maße, Gewicht und Stellfläche: Ein Tischdampfgarer benötigt einen festen Platz oder muss nach der Nutzung verstaut werden. In kleinen Küchen kann die Stellfläche auf der Arbeitsplatte zum limitierenden Faktor werden. Runde, stapelbare Behälter lassen sich häufig besser auf engem Raum verstauen als ovale oder rechteckige Modelle. Ovale Geräte bieten dafür teilweise nebeneinander angeordnete Garzonen, was bei breiten Zutaten vorteilhaft ist. Gewicht spielt eine Rolle, wenn das Gerät regelmäßig umgestellt wird. Leichtere Modelle sind für wechselnde Aufstellorte geeigneter, schwerere Geräte stehen stabiler und eignen sich für einen festen Platz.
Material: Beim Material dominiert Kunststoff, da er leicht ist, sich gut formen lässt und transparent sein kann, was den Kochvorgang sichtbar macht. Hochwertigere Modelle kombinieren Kunststoff mit Edelstahl, wodurch die Geräte stabiler wirken und optisch besser zur Küchenumgebung passen. Unabhängig vom äußeren Material sollten alle Teile, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, frei von BPA und anderen Schadstoffen sein. Das gilt vor allem für Deckel, Garbehälter und Schalen. Edelstahl gilt als robust und langlebig, ist jedoch schwerer und leitet Wärme stärker. Kunststoff ist leichter und transparent, zeigt bei häufiger Nutzung jedoch eher Gebrauchsspuren.
Funktionen und Ausstattung: Bei der Ausstattung eines Dampfgarers steht weniger die reine Anzahl an Funktionen im Vordergrund als deren Alltagstauglichkeit. Für ein verlässliches und komfortables Arbeiten sind einige Merkmale besonders wichtig. Dazu zählen Sicherheitsfunktionen wie Überhitzungsschutz und Trockenkochschutz. Sie greifen ein, wenn der Wasserstand zu niedrig wird oder das Gerät ungewöhnlich hohe Temperaturen annimmt. Bei Geräten mit größeren Wassertanks verlängert sich der Betrieb, bei kleineren Tanks wird häufig nachgefüllt. Deshalb ist es sinnvoll, wenn ein Dampfgarer das Nachfüllen von Wasser während des laufenden Betriebs ermöglicht, ohne dass Garbehälter abgenommen werden müssen. Ebenso hilfreich ist eine optische oder akustische Meldung bei niedrigem Wasserstand, da der Nutzer das Gerät nicht permanent im Blick behalten muss. Gut sichtbare Bedienelemente, Wasserstandsanzeigen und Kontrollleuchten vereinfachen die Handhabung und verhindern Fehlbedienungen. Solche Details entscheiden im Alltag häufiger über den Komfort als selten genutzte Zusatzprogramme.

Bedienung und Einstellmöglichkeiten: Auch bei den Bedienelementen existieren unterschiedliche Philosophien. Viele Tischdampfgarer arbeiten mit einer Zeitschaltuhr. Diese Lösung ist unkompliziert, benötigt kein Display und reicht für die meisten Anwendungen aus. Geräte mit Display und Programmtasten bieten dagegen mehr Komfort und eine präzisere Abstimmung auf bestimmte Lebensmittel. Voreinstellungen für Fisch, Gemüse oder Reis können den Ablauf strukturieren, ersetzen aber nicht das Verständnis für Garzeiten. Für Haushalte, die häufig dieselben Speisen zubereiten, können Speicherfunktionen oder individuell anpassbare Programme sinnvoll sein. Wichtig ist, dass Anzeigen gut ablesbar sind, dass Symbole eindeutig interpretiert werden können und dass die Restlaufzeit während des Garens erkennbar bleibt. Im Alltag halten sich einfache und digitale Lösungen die Waage: Während einfache Modelle durch Robustheit und Übersicht punkten, bieten digitale Geräte mehr Komfort ohne zwingenden Mehrwert beim Garergebnis.
Zubehör: Beim Zubehör spielt vor allem die Anzahl der Garbehälter eine Rolle. Zwei Ebenen ermöglichen das parallele Zubereiten von Gemüse und Beilagen, drei Ebenen öffnen den Weg zu vollständigen Mahlzeiten. Für Verbraucher, die Reis im Dampfgarer kochen wollen, ist eine Reisschale wichtig. Sie verhindert, dass das Wasser direkt durch die Lochbehälter abläuft und sorgt für eine gleichmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Weitere Zubehörteile können Auffangschalen, Aromabehälter oder Einsätze für Eier sein. Solches Zubehör erweitert den Einsatzbereich des Geräts und reduziert den Aufwand bei der Planung der Mahlzeiten. Je nach Modell unterscheiden sich Bezeichnungen, Volumen und Maße der Behälter deutlich, weshalb ein Blick auf nutzbare Fläche und Stapelhöhe sinnvoll bleibt.
Reinigung: Die Reinigung entscheidet maßgeblich über die Alltagstauglichkeit eines Dampfgarers. Glatte Behälterflächen, herausnehmbare Tropfschalen und spülmaschinenfeste Einsätze reduzieren den Aufwand. Komfortabel bleibt die Reinigung nur, wenn die Bauteile ausdrücklich als spülmaschinenfest gekennzeichnet sind und nicht lediglich als spülmaschinengeeignet. Bei letzterer Formulierung liegt das Risiko langfristiger Materialveränderungen beim Nutzer. Eine klare Kennzeichnung und eine robuste Materialwahl sorgen dafür, dass der Dampfgarer über Jahre genutzt werden kann, ohne dass Ersatzteile notwendig werden.
Wo gibt es Dampfgarer zu kaufen?
Dampfgarer sind über mehrere Vertriebskanäle erhältlich. Tischdampfgarer und passive Dampfgarer werden im Elektrofachhandel, in Haushaltswarenabteilungen großer Supermärkte und gelegentlich im Discounter als Aktionsware angeboten. Ein Kauf vor Ort ermöglicht die direkte Beurteilung von Verarbeitung, Material und Fassungsvermögen. Die Auswahl fällt im stationären Handel jedoch begrenzter aus. Modelle unterscheiden sich zudem stark im Zubehörumfang, weshalb es sich lohnt, Lieferumfang und Materialqualität vor dem Kauf zu prüfen.
Eine deutlich größere Bandbreite bietet der Onlinehandel. Dort stehen Tischdampfgarer und passive Modelle in verschiedenen Bauformen, Preisklassen und Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Nutzerbewertungen geben Hinweise auf die Alltagstauglichkeit, insbesondere in Bezug auf Bedienung, Reinigung und Haltbarkeit. Da sich Dampfgarer weniger über die reine Funktion als über Handhabung, Lautstärke, Ergonomie und Behältergröße unterscheiden, liefern Erfahrungsberichte mitunter wertvolle Zusatzinformationen.
Einbau-Dampfgarer werden überwiegend über Küchenfachhandel, Küchenstudios oder im Rahmen einer Neuplanung verkauft. Sie bilden funktional und preislich eine eigene Kategorie und stehen nicht in direktem Wettbewerb zu Tischgeräten oder passiven Dampfeinsätzen.
Was kostet ein Dampfgarer?
Die Preise variieren je nach Bauart erheblich. Passive Dampfgarer sind die einfachste und preisgünstigste Lösung. Klassische Einsätze für Kochtöpfe sind bereits für einen einstelligen Betrag erhältlich. Bambus-Dampfgarer aus der asiatischen Küche bewegen sich meist im niedrigen zweistelligen Bereich. Tischdampfgarer liegen preislich darüber und decken ein breites Spektrum ab. Je nach Größe, Material und Ausstattung bewegen sich die Preise im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich. Geräte mit mehreren Ebenen, höherwertigen Materialien oder Komfortfunktionen wie Display, Programmen oder Sensorik können die Grenze zum niedrigen dreistelligen Bereich überschreiten. Einbau-Dampfgarer bilden eine gesonderte Kategorie und liegen im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich, häufig im Rahmen einer Küchenplanung.
FAQ – Fragen und Antworten rund um den Dampfgarer
Was bedeutet Sous-Vide-Garen?
Der Begriff Sous-vide stammt aus dem Französischen und bedeutet „unter Vakuum“. Dabei wird das Gargut in einem hitzebeständigen Beutel luftdicht verpackt und anschließend bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen gegart, meist im Bereich zwischen 45 und 95 Grad Celsius. Das Ziel ist ein gleichmäßiges Garen ohne Temperaturspitzen, wodurch Struktur und Saftigkeit erhalten bleiben. Sous-vide-Garen erfolgt klassisch im Wasserbad mit präziser Temperatursteuerung oder in speziellen Dampfgarern, die niedrige Temperaturen präzise halten können. Handelsübliche Tischdampfgarer sind hierfür nicht geeignet, da sie mit Temperaturen um 100 Grad Celsius arbeiten und sich die Temperatur weder reduzieren noch exakt steuern lässt.
Welche Arten von Fleisch können gedämpft werden?
Fleisch lässt sich grundsätzlich im Dampfgarer zubereiten, allerdings entsteht ein anderes Ergebnis als beim Braten oder Schmoren. In der deutschen Küche wird Fleisch traditionell angebraten, um Röstaromen zu erzeugen. Der Dampfgarer verzichtet darauf zugunsten einer gleichmäßig saftigen Zubereitung. Gedämpftes Fleisch spielt in asiatischen Küchen seit langem eine Rolle. In der chinesischen Küche werden Schweinefleisch, Hackfleischmischungen und gefüllte Fleischgerichte gedämpft, häufig mit aromatischen Saucen serviert. Auch in Japan werden Fleischscheiben schonend für Gerichte wie Shabu-Shabu gegart. Für den Einstieg eignen sich Geflügel, Hackfleischzubereitungen und dünne Fleischstücke, da sie gleichmäßig garen und keine hohen Temperaturen benötigen.
Wie werden Kartoffeln gedämpft?
Kartoffeln können geschält oder ungeschält im Dampfgarer gegart werden. Die Garzeit entspricht ungefähr der in kochendem Wasser. Da Kartoffeln eine längere Garzeit benötigen, werden sie im Dampfgarer in die unterste Ebene gelegt, wo die Temperatur etwas höher ist.
Ist Dünsten und Dämpfen das Gleiche?
Dünsten und Dämpfen gehören beide zu den schonenden Garmethoden, unterscheiden sich jedoch im Ablauf. Beim Dünsten garen Lebensmittel im eigenen Saft oder mit geringer Flüssigkeitsmenge. Beim Dämpfen wird ausschließlich mit Wasserdampf gearbeitet, ohne dass das Gargut im Wasser liegt.
Ist ein Schnellkochtopf ein Dampfgarer?
Ein Schnellkochtopf nutzt ebenfalls Wasserdampf, jedoch unter Überdruck. Dadurch steigt die Temperatur im Topf auf etwa 120 Grad Celsius, was die Garzeit verkürzt. Im Dampfgarer wird dagegen bei normalem Umgebungsdruck und Temperaturen bis maximal 100 Grad Celsius gearbeitet. Das Ergebnis ist schonender, benötigt jedoch mehr Zeit.
Gibt es einen Dampfgarer-Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat einen Dampfgarer-Test veröffentlicht, dieser stammt jedoch aus dem Jahr 2012 und ist damit nicht mehr aktuell. Getestet wurden damals neun Einbau-Dampfgarer und elf Tisch-Dampfgarer. Der Vergleich ergab, dass die günstigeren Tischgeräte hinsichtlich Garergebnis und Handhabung durchaus mit den Einbaugeräten mithalten konnten. Unter den elf Tischdampfgarern befanden sich Modelle von Braun, Philips, Morphy Richards, Tefal und Severin. Sechs der getesteten Geräte erhielten das Qualitätsurteil „Gut“. Den ersten Platz mit der Gesamtnote 2,2 teilten sich gleich drei Dampfgarer. Diese stammten von Braun, Morphy Richards und Philips. Vier weitere Geräte erhielten das Urteil „Befriedigend“, ein Modell wurde mit „Ausreichend“ bewertet.
Auch wenn der Test inzwischen einige Jahre alt ist und die getesteten Geräte nicht mehr durchweg erhältlich sind, zeigt er, dass günstige Tischdampfgarer bereits damals ein überzeugendes Ergebnis liefern konnten. Wer sich den vollständigen Test der Stiftung Warentest mit allen Ergebnissen ansehen möchte, findet ihn hier.
Gibt es weitere unabhängige Dampfgarer-Tests?
In der ARD-Mediathek findet sich ein Dampfgarer-Test des Bayerischen Rundfunks. Das Video ist hier abrufbar und zeigt drei Geräte im direkten Vergleich, darunter auch den bei tipps.de getesteten Testsieger.
Im Jahr 2019 hat das Schweizer Konsumentenmagazin Saldo zwölf Dampfgarer getestet. Die Ergebnisse sind kostenpflichtig abrufbar. Die Stiftung Warentest greift den Test des Schweizer Magazins in einem eigenen Beitrag auf und weist darauf hin, dass drei der getesteten Modelle auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Der entsprechende Artikel ist hier abrufbar. Die verfügbaren Tests zeigen, dass der Markt für Tischdampfgarer vergleichsweise beständig ist und sich viele Unterschiede weniger im Garergebnis als in Ausstattung, Handhabung und Komfort feststellen lassen.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Dampfgarer sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- essen-und-trinken.de
- ichkoche.at
- utopia.de
- otto.de
- test.de
- kitcheneers.de
- hausgeraete-test.de
- technikzuhause.de
- caravaning.de
- gutekueche.de
- somat.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- oekotest.de
- ardmediathek.de
- saldo.ch
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| Platz 1: Sehr gut (1,3) | Tefal Convenient Series Deluxe VC502D Dampfgarer ⭐️ | 01/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 2: Sehr gut (1,4) | WMF Vitalis Aroma Dampfgarer | 01/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
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| Platz 4: Gut (2,1) | Aigostar-Dampfgarer | 01/2026 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
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