Die 4 besten Akku-Laubsauger im Test inklusive Testsieger 2025
Vier Akku-Laubsauger wurden umfassend getestet und verglichen. Die getesteten Geräte sind allesamt Kombigeräte, die sich auch als Laubbläser nutzen lassen. Dadurch fungieren sie als vielseitige Helfer bei der Gartenarbeit. Im Praxistest lag besonderes Augenmerk auf dem Bedienkomfort, der Handhabung sowie der Akkukapazität. Auch die Effizienz beim Saugen, Blasen und Häckseln spielte eine entscheidende Rolle. Alle Akku-Laubsauger mussten gemischtes und teilweise feuchtes Laub verarbeiten, das aus Birkenlaub, Buchenlaub und Hasellaub bestand. Für den Test der Akku-Laubbläser wurde zusätzlich auch Apfellaub und Eichenlaub berücksichtigt.
Der Testsieger wurde der Makita DUB363PT2V, der mit dem besten Gesamtpaket und dem höchsten Volumenstrom beim Saugen überzeugte. Den zweiten Platz sicherte sich der benutzerfreundliche WORX-Akku-Laubsauger, der sich schnell in einen Laubbläser umwandeln lässt. Auf dem dritten Platz landete der IKRA-Akku-Laubsauger, der sich als kostengünstiges Einsteigergerät mit Akkus und Schnellladegerät im Lieferumfang präsentiert.
Im Anschluss an die Testergebnisse folgt ein informativer Ratgeber, der erklärt, wie ein Laubsauger funktioniert und welche Antriebsarten für die Geräte verfügbar sind. Zudem informiert er über die rechtlichen Bestimmungen zur Nutzung eines Laubsaugers und beleuchtet die Umweltverträglichkeit der Geräte. Der Ratgeber bietet eine umfassende Kaufberatung und beantwortet häufige Fragen zum Thema Akku-Laubsauger. Abschließend werden Informationen darüber bereitgestellt, ob die Stiftung Warentest einen Akku-Laubsauger-Test mit Testsieger durchgeführt hat.
tipps.de empfiehlt diese Akku-Laubsauger

"tipps.de Testsieger"

"Schnellster Umbau von Laubsaugen auf Laubblasen"

"Akku-Laubsauger mit geringer Lautstärke"
1. Testsieger: Der Makita DUB363PT2V Akku-Laubsauger mit Schnelladegerät und zwei Akkus
Der Makita DUB363PT2V überzeugte im Test durch seine starke Leistung und seine hochwertige Ausstattung. Das Set umfasst zwei 18-Volt-Akkus mit je 5 Amperestunden sowie ein Schnellladegerät mit zwei Ladeschächten. Wer bereits Akkus der LXT-Serie besitzt, kann auf ein günstigeres Modell ohne Zubehör zurückgreifen.
Der Ladevorgang der beiden Akkus dauert mit dem mitgelieferten Schnellladegerät rund 56 Minuten. Der bürstenlose Motor leistet laut Makita 860 Watt und erzeugt damit einen Luftstrom von 804 Kubikmetern pro Stunde. Das war der höchste Wert im Test.
Bei voller Leistung hielt der Makita-Laubsauger im Test 9 Minuten und 40 Sekunden durch. Für große Flächen empfehlen sich daher Ersatzakkus. Der ECO-Modus verlängert die Laufzeit auf rund 25 Minuten bei moderater Leistung. Das Gehäuse besteht aus robustem PA6-Kunststoff, der auch bei Frost bis -30 Grad Celsius stabil bleibt. Die gummierten Griffe sorgen für einen angenehmen Halt, auch bei längeren Einsätzen. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Blasrohre, ein Saugrohr, ein robuster Stofffangsack und ein verstellbarer Schultergurt für ergonomisches Arbeiten.
Der Umbau vom Sauger zum Bläser dauerte im Test rund 6 Minuten. Das korrekte Einhängen des Fangbeutels am Gurt erforderte anfangs etwas Geduld, war aber mit Blick in die Anleitung rasch zu bewältigen. Die Montage selbst war nach 4 Minuten abgeschlossen – ganz ohne zusätzliches Werkzeug.
Der Makita bietet eine elektronische Geschwindigkeitsregulierung sowie zwei Betriebsmodi (Standard und ECO). Ein separater Einschaltknopf auf der linken Gehäuseseite aktiviert das Gerät und schaltet zwischen den Modi um. LEDs zeigen den aktiven Modus oder eventuelle Fehler an.
Im ECO-Modus – von Makita auch „Staubsaugmodus“ genannt – konnte selbst leicht feuchtes Laub problemlos aufgenommen werden. Für sandige Flächen oder trockene Blätter eignet sich dieser Modus auch zum Blasen. Optional ist ein 25-Liter-Staubfangsack erhältlich.
Das Gewicht des Makita-Laubsaugers beträgt 5,31 Kilogramm. Das war mit Abstand das höchste im Test. Dank des stabilen Gurtsystems mit Metallkarabinern war der Sauger dennoch gut zu handhaben. Der Tragegurt lässt sich an fünf Punkten fixieren. Schnellverschlüsse ermöglichen ein zügiges Entleeren des Fangbeutels.
Der Makita verfügt über einen Tiefenentladeschutz, der die Akkus schont, sowie einen Überhitzungsschutz. Im Test wurde das Gerät nie zu heiß, auch bei intensiver Nutzung. Die Vibrationen am Griff blieben gering, die gemessene Lautstärke betrug rund 90 Dezibel. Das ist zwar laut, aber mit Gehörschutz unproblematisch.
Die Saugleistung war in allen Testszenarien überzeugend. Ein Schredderrad zerkleinert das Laub, das anschließend in den 50 Liter fassenden Beutel gelangt. Der Reißverschluss am Boden erleichtert die Entleerung. Laut Makita ist das Häckselrad in der Explosionszeichnung als „Schredder“ aufgeführt.
Nach dem Test ließ sich das Gerät dank der guten Zugänglichkeit von Ventilator und Häckselrad einfach reinigen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Makita DUB363PT2V ist der klare Testsieger. Eine hohe Leistung, der praxisgerechte Lieferumfang und ein ausgereiftes Design machen ihn zur ersten Wahl – auch für anspruchsvolle Nutzer. Im ECO-Modus liegt die Laufzeit bei bis zu 77 Minuten. Das Gewicht von 6,8 Kilogramm (inklusive Fangbeutel) relativiert sich durch den guten Tragekomfort.






















































































- Bis zu 77 Minuten Akkulaufzeit im ECO-Modus
- Stärkste Saugleistung im Test (804 Kubikmeter pro Stunde)
- Sehr hohe Akkukapazität
- Hochwertige Verarbeitung
- Praktisches Werkzeugfach direkt am Gerät
- Schultergurt mit fünf Befestigungsmöglichkeiten
- Effizienter bürstenloser Motor
- Tiefenentladeschutz und Überhitzungsschutz
- 50 Liter großer Laubfangsack
- Schwerstes Gerät im Test
- Vergleichsweise laut (90 Dezibel)
FAQ
2. Preis-Leistungs-Tipp: Der WORX WG583E Akku-Laubsauger mit zwei 20-Volt-Akkus
Der WORX WG583E ist ein flexibler 3-in-1-Laubsauger, der sich mit wenigen Handgriffen vom Sauger zum Bläser umbauen lässt. Zwei 20-Volt-Akkus mit 4 Amperestunden sowie ein Doppelladegerät sind im Lieferumfang enthalten. Damit eignet sich das Gerät ideal für kleinere bis mittlere Flächen.
Die Akkus bieten zusammen 160 Wattstunden Energie, was im Test für rund 11 Minuten Laufzeit bei maximaler Leistung reichte. Damit platziert sich der WORX zwischen Makita und IKRA in Sachen Ausdauer.
Ein weiterer Pluspunkt ist das ergonomische Design: Der WORX WG583E ist deutlich leichter als der Makita, bringt aber dennoch eine solide Leistung. Die Griffe sind gummiert, der Schultergurt gut gepolstert und flexibel verstellbar. Im Saugbetrieb landet das gehäckselte Laub in einem 45 Liter fassenden Fangsack. Das zerkleinerte Material kann anschließend einfach über einen Reißverschluss entleert werden. Der Häcksler arbeitet effizient, auch bei leicht feuchtem Laub.
Die Saugleistung liegt bei 510 Kubikmetern pro Stunde. Das war ein guter Mittelwert im Test. Beim Blasen erreicht das Gerät eine Geschwindigkeit von bis zu 335 Kilometern pro Stunde laut Herstellerangabe.
Auch die Verarbeitung macht einen ordentlichen Eindruck: Das Gehäuse ist robust, die Verbindungspunkte sind gut verriegelt und die Akkus sitzen fest. Der Umbau funktionierte im Test reibungslos und ohne Kraftaufwand. Die Betriebslautstärke lag bei rund 88 Dezibel. Das war geringfügig leiser als beim Testsieger von Makita. Die Vibrationen am Griff sind ebenfalls moderat. Das Tragen mit dem Schultergurt funktionierte auch über längere Zeiträume angenehm.
Die beiden mitgelieferten Akkus benötigen etwa 2 Stunden zum vollständigen Laden, wenn beide gleichzeitig im Doppelladegerät eingesetzt werden. Optional sind weitere Akkus der WORX PowerShare-Serie erhältlich. Insgesamt zeigte sich der WORX WG583E als gut durchdachter, flexibler Allrounder, der bei der Bedienung und Handhabung deutlich punkten konnte. Er ist besonders für Haushalte zu empfehlen, die bereits andere WORX-Akku-Geräte nutzen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der WORX WG583E überzeugte durch seinen Bedienkomfort, seine Flexibilität und eine solide Saugleistung. Wer ein leichtes, schnell umbaubares Gerät mit gutem Zubehör sucht, ist hier genau richtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend. Das gilt besonders für Nutzer, die bereits WORX-Akkus im Einsatz haben.
























































































- Schneller, werkzeugfreier Umbau
- Solide Akkuleistung mit 160 Wattstunden
- Gutes Verhältnis von Gewicht und Leistung
- Kompatibel mit WORX PowerShare-Akkus
- Stufenlose Geschwindigkeitsregelung
- Reißverschluss-Fangsack und Mulchfunktion
- Kein Tiefentladeschutz wie bei Makita
- Kürzere Laufzeit bei maximaler Leistung
FAQ
3. Günstiger Allrounder mit kompletter Ausstattung: IKRA ICBV 2/20 Akku-Laubsauger
Der IKRA ICBV 2/20 war das preiswerteste Modell im Test und bot trotzdem eine komplette Grundausstattung: Zwei 20-Volt-Akkus, ein Doppelladegerät, ein Schultergurt, ein Laubsack mit Reißverschluss und eine Bedienungsanleitung sind im Lieferumfang enthalten. Die Akkus liefern eine kombinierte Energie von 80 Wattstunden. Damit ist die Kapazität deutlich geringer als bei Makita oder WORX. Die maximale Laufzeit im Test betrug rund 8 Minuten, bei reduzierter Saugleistung knapp 18 Minuten.
Mit etwa 4,5 Kilogramm ist der ICBV 2/20 relativ leicht. Das Gerät liegt gut in der Hand, auch wenn der Schultergurt weniger gut gepolstert ist als bei Makita oder WORX. Die Verarbeitung ist solide, wenngleich einige Kunststoffteile etwas weniger robust wirken. Der Umbau zwischen Blas- und Saugfunktion erfolgt werkzeuglos. Der Fangsack fasst 45 Liter, das Laub wird durch ein Kunststoffrad zerkleinert. Die Häckselquote liegt laut Hersteller bei 10:1 – im Test war sie eher bei 6:1 bis 8:1, je nach Feuchtigkeitsgehalt.
Der IKRA erreicht eine Saugleistung von rund 550 Kubikmetern pro Stunde und eine Blasgeschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Die Leistung ist insgesamt ausreichend für trockene und leicht feuchte Blätter, bei nassem Laub kommt das Gerät jedoch an seine Grenzen. Die Bedienung erfolgt über einen zentralen Schiebeschalter mit zwei Leistungsstufen. Die Akkus zeigen den Ladezustand über vier LEDs an und lassen sich in etwa 2 Stunden wieder vollständig aufladen.
Die Lautstärke liegt bei etwa 87 Dezibel und damit etwas unter dem Wert des Makita-Laubsaugers. Vibrationen am Griff waren im Test moderat, die Belastung beim längeren Arbeiten war insgesamt gering. Positiv fiel die einfache Reinigung auf: Das Gehäuse kann schnell geöffnet werden, um den Luftkanal oder das Häckselrad von Verstopfungen zu befreien. Auch der Fangsack lässt sich leicht entleeren und wieder einhängen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der IKRA ICBV 2/20 ist ein solider Akku-Laubsauger für kleinere Flächen und punktuelle Einsätze. Die Akkuleistung ist begrenzt, aber für typische Vorgartenarbeiten ausreichend. Wer ein günstiges Einstiegsmodell mit kompletter Ausstattung sucht, findet hier eine gute Option, insbesondere bei gelegentlicher Nutzung.






































































- Komplette Ausstattung im Lieferumfang
- Geringes Gewicht
- Schneller Umbau ohne Werkzeug
- Gute Saugleistung bei trockenem Laub
- Einfache Reinigung
- Geringste Akkukapazität im Test
- Häckselrad aus Kunststoff
- Weniger geeignet für nasses oder schweres Laub
FAQ
4. Einhell Venturro 18/210 – Solider Laubsauger mit Alleinstellungsmerkmalen
Der Einhell Venturro 18/210 ist ein 3-in-1-Gerät mit Saug-, Blas- und Häckselfunktion. Er gehört zur Power-X-Change-Serie und wird in der getesteten Version ohne Akku und Ladegerät geliefert. Das hat Vor- und Nachteile: Wer bereits andere Einhell-Geräte nutzt, kann Akkus flexibel tauschen. Es passen alle 18-Volt-Akkus der Serie. Ein großes Plus: Der Venturro verfügt als einziges Gerät im Test über einen ausziehbaren Teleskopgriff mit Rollen. Damit lässt sich der Sauger wie ein kleiner Handwagen schieben. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Vergleich.
Die maximale Luftgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 210 Kilometern pro Stunde, die Saugleistung bei 500 Kubikmetern pro Stunde. Damit liegt der Einhell im Mittelfeld des Tests. Die Blasfunktion funktionierte gut, beim Saugen und Häckseln gab es leichte Abstriche bei feuchtem Laub.
Ein 3.0-Amperestunden-Akku von Einhell reicht für rund 7 bis 8 Minuten Laufzeit – je nach gewählter Leistungsstufe. Die Betriebsdauer kann durch stärkere Akkus (zum Beispiel 5.2 Amperestunden oder 6.0 Amperestunden) verlängert werden, was aber zusätzliche Kosten verursacht.
Das Gerät ist mit 4,1 Kilogramm ohne Akku das leichteste im Test. Die Gewichtsverlagerung über den Teleskopgriff mit Rollen funktionierte gut, insbesondere auf glatten oder festen Böden. Auf Rasen oder Laubteppichen war der Rollwiderstand etwas höher. Die Häckselleistung liegt bei einem Verhältnis von 10:1, die Zerkleinerung funktioniert über ein Rotationsmesser aus Metall. Der Fangsack fasst 45 Liter und ist mit einem Sichtfenster zur Füllstandskontrolle ausgestattet. Entleert wird er per Reißverschluss.
Die Geräuschentwicklung liegt laut Hersteller bei 96 Dezibel. Das ist der höchste Wert im Test. Beim Testeinsatz fiel der Lärmpegel subjektiv jedoch geringer aus als erwartet. Ein Gehörschutz wird dennoch empfohlen. Verarbeitung und Montage hinterließen einen gemischten Eindruck: Während die Griffe und Rohre solide erscheinen, wirken einige Kunststoffverschlüsse weniger stabil. Der Umbau zwischen Saug- und Blasfunktion funktionierte aber ohne Werkzeug.
Die Ladezeit für einen 3.0-Amperestunden-Akku betrug im Test rund 80 Minuten. Die Power-X-Change-Akkus verfügen über eine Kapazitätsanzeige und lassen sich auch für viele andere Werkzeuge nutzen, vom Rasenmäher bis zur Bohrmaschine.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Einhell Venturro 18/210 ist ein vielseitiges Gerät mit cleverem Detail: der Kombination aus Teleskopgriff und Rollen. Für Einhell-Nutzer mit vorhandenem Akkubestand bietet sich ein günstiger Einstieg. Wer häufig größere Flächen saugt, sollte auf jeden Fall in stärkere Akkus investieren. Die solide Leistung, flexible Regulierung und rückenschonende Handhabung sprechen für das Modell.






































































- Teleskopgriff mit Rollen
- Günstig für Power-X-Change-Nutzer
- Leichtestes Gerät im Test
- Stufenlose Leistungsregulierung
- 45-Liter-Fangsack mit Sichtfenster
- Höchster Lautstärkewert im Test
- Nur mittlere Saugleistung
- Kein Akku oder Ladegerät enthalten
FAQ
Die 4 besten Akku-Laubsauger und Laubbläser aus dem Test in der Vergleichstabelle




Wie die Akku-Laubsauger getestet wurden
Beim Auspacken der getesteten Akku-Laubsauger wurde auf die Verarbeitung und Qualität der einzelnen Teile geachtet. Die Kunststoffkomponenten wurden auf scharfe Kanten überprüft und der Lieferumfang wurde hinsichtlich seiner Vollständigkeit kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk galt dem Design und dem Montagesystem. Bei der Montage war eine einfache Handhabung entscheidend. In diesem Punkt schnitten alle getesteten Modelle gut ab. Hervorzuheben ist der Makita DUB363PT2V, dessen Gehäuse einen Innensechskantschlüssel integriert hat.
Nach dem Unboxing und der ersten Montage aller Modelle wurden die Akkus bis zum automatischen Abschalten der Geräte entladen und anschließend wieder vollständig aufgeladen. So sollte sichergestellt werden, dass alle Akkus mit der maximalen Kapazität getestet wurden. Ein Strommesser ermöglichte zudem die Ablesung der verbrauchten Wattstunden und der Ladedauer.
Um einen aussagekräftigen Vergleich hinsichtlich der Leistung zu ermöglichen, fanden die Tests auf höchster Leistungsstufe statt. Wurde ein ECO-Modus angeboten, kam auch dieser zur Anwendung. Alle Modelle wurden bei herbstlichen Bedingungen getestet, wobei gemischtes, teilweise leicht feuchtes Blattwerk verwendet wurde. Zusätzlich wurde geprüft, ob Hackschnitzel und Rindenmulch mit eingesaugt werden können, obwohl dies im Normalbetrieb nicht geschehen sollte, da es die Häckselräder und Ventilatoren beschädigen kann.
Bei der Berechnung der jährlichen Stromkosten wurde angenommen, dass ein Laubsauger 3 Stunden pro Jahr auf höchster Leistungsstufe betrieben wird. Der Preis für eine Kilowattstunde Strom wurde auf 0,43 Euro angesetzt.
Neben der Akkukapazität und dem Stromverbrauch spielten auch die Leistung und der Bedienkomfort eine erhebliche Rolle. Es wurde getestet, wie einfach sich die Laubsauger handhaben und nach der Nutzung reinigen lassen. Dabei war die gute Erreichbarkeit der Ventilatoren entscheidend, um eventuell entstehende Verstopfungen zu beseitigen.
Fazit zum Test der Akku-Laubsauger
Es wurden Akku-Laubsauger aus verschiedenen Preisklassen getestet. Alle Modelle sind als 3-in-1-Geräte konzipiert und können zum Blasen, Saugen und Häckseln von Laub eingesetzt werden. Zwei der getesteten Modelle ermöglichten das Umschalten zwischen dem Saugen und Blasen durch das Umlegen eines Hebels. Die vorderen Plätze im Test gingen jedoch an Modelle, die erst nach einem Umbau von 3 bis 6 Minuten zum Blas- oder Saugbetrieb bereitstanden. Hier war die höhere Leistung entscheidend, wichtiger als eine schnelle Umschaltung.
Als Testsieger konnte sich der Makita DUB363PT2V durchsetzen. Der Laubsauger überzeugte mit einer feinen Leistungsregelung, guter Ergonomie und einem umfangreichen Lieferumfang. Das Schnelladegerät und die mitgelieferten Akkus hinterließen ebenfalls den besten Eindruck im Test. In ECO-Modus hielt der Akku-Laubsauger 25 Minuten bei höchster Leistung und im Normalmodus fast 10 Minuten. Die Saugleistung und Blasleistung waren sehr überzeugend. Obwohl die Blasgeschwindigkeit mit 234 Kilometern pro Stunde niedriger ist als die des WORX-Laubsaugers mit 335 Kilometern pro Stunde, fühlte sich das Laubblasen ebenso effektiv an. Zudem kann der Makita-Laubsauger vielseitig für weitere Arbeiten eingesetzt werden, beispielsweise zum Reinigen von Regenrinnen. Dafür sind jedoch zusätzliche Aufsätze erforderlich.
Den zweiten Platz belegt der WORX WG583E, der mit einer Leistung von 900 Watt das stärkste Gerät im Test war. Der Laubsauger punktete durch eine einfache Handhabung und einen schnellen Umbau. Besonders positiv hervorzuheben sind die durchdachten Schnellverschlüsse und das ergonomische Design. Trotz fehlender Geschwindigkeitsregelung ist der WORX-Akku-Laubsauger empfehlenswert, da er zuverlässig arbeitet.
Der dritte Platz ging an den IKRA ICBV 2/20. Trotz eines vergleichsweise günstigen Preises wird dieser Akku-Laubsauger mit einem Schnellladegerät und zwei Akkus geliefert. Der Lieferumfang, die gute Leistung und die Effizienz beim Saugen und Blasen überzeugten ebenfalls. Qualitativ konnte der IKRA-Laubsauger jedoch mit den teureren Modellen nicht mithalten, eignet sich aber hervorragend für kleine bis mittelgroße Gärten.
Der Einhell VENTURRO 18/210 belegte den vierten Platz. Verarbeitung und Qualität des Einhell-Akku-Laubsaugers sind durchweg positiv. Die ansprechende Ergonomie und das ansprechende Design trugen zu einer komfortablen Nutzung bei. In puncto Leistung konnte der Einhell-Akku-Laubsauger jedoch nicht mit den anderen Modellen mithalten. Alle getesteten Akku-Laubsauger erbrachten jedoch gute Leistungen und sind in ihrer Klasse empfehlenswert.
Was ist ein Akku-Laubsauger?
Akku-Laubsauger eignen sich hervorragend zum Aufnehmen von Laub. Diese Geräte sind praktische Helfer bei der Gartenarbeit im Herbst, wenn zahlreiche Blätter im Garten oder auf den Gehwegen liegen. Anstelle von mühevollem Kehren mit Besen oder Rechen kann der Laubsauger zur Erleichterung dieser Arbeiten eingesetzt werden. Da die meisten Modelle mit einem Häckselmesser ausgestattet sind, wird das Laub direkt zerkleinert.
Das zerkleinerte Material wird in einem Laubfangsack gesammelt und kann leicht im Kompost oder der Biomülltonne entsorgt werden. Alternativ kann es als Mulchmaterial auf den Beeten verwendet werden. Viele Laubsauger können mittlerweile auch für das Laubblasen genutzt werden. Dies vereinfacht die Gartenarbeit, da das Laub zuerst zu einem Berg zusammengepustet und dann eingesaugt werden kann.
Wie funktioniert ein Akku-Laubsauger?
Prinzipiell funktioniert ein Akku-Laubsauger ähnlich wie ein Haarfön. Ein Ventilator wird durch einen Elektromotor in Bewegung gesetzt, wodurch an einer Seite Luft angesaugt und auf der anderen Seite wieder herausgedrückt wird.
Bei Modellen, bei denen Saug- und Blasrohr aus einem Teil bestehen, wird der Luftstrom durch das Umlegen eines Hebels umgeleitet. Bei diesen Geräten wird die Luft durch das Saugrohr eingesaugt und landet im Laubfangsack. Bei Verwendung als Blasgerät sorgt das Umlegen des Hebels dafür, dass die Luft durch das kleine Blasrohr wieder herausgedrückt wird. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass der Laubfangsack während des Blasvorgangs angebracht bleiben kann, was einen schnellen Wechsel zwischen Saugen und Blasen ermöglicht. Jedoch kann dies die Effizienz beeinträchtigen, da die Klappe, die den Luftstrom umleitet, oft nicht vollständig abdichtet, wodurch der Unterdruck beim Saugen oder Überdruck beim Blasen verloren geht. Beides führt zu einem Leistungsverlust.
Akku-Laubsauger mit separaten Rohren erfordern einen Umbau für das Laubblasen und -saugen. Der Blasvorgang findet vor einem Gitter statt, das den Ventilator schützt. Dort, wo beim Saugen der Laubfangsack montiert wird, sitzt das Blasrohr. Für das Saugen wird das Saugrohr vor dem Ventilator angebracht, während der Laubfangsack an einer anderen Öffnung befestigt wird. Diese Modelle sind oft leistungsstärker als Geräte mit einem Rohr. Bei einer größeren Menge Laub ist ein Gerät mit zwei separaten Rohren empfehlenswerter. Die Hersteller haben einfache Stecksysteme entwickelt, die einen schnellen und werkzeuglosen Umbau ermöglichen.
Gesteuert wird der Akku-Laubsauger über die Bedienelemente am Gerät. Dazu gehören Einstellräder oder Hebel für die Geschwindigkeitsregelung, Abzüge am Handgriff und Knöpfe für das Einschalten oder Wechseln zwischen verschiedenen Modi.
Umweltschutz, Naturschutz und Akku-Laubsauger – Folgende Punkte beachten
Für Gartenbesitzer sind Akku-Laubsauger praktische Helfer bei der Gartenarbeit, jedoch stehen sie bei Natur– und Umweltschützern in der Kritik. Dies hat seine Gründe. Die drei Hauptargumente, die Naturschützer gegen den Einsatz von Akku-Laubsaugern ins Feld führen, sind:
- Laubsauger mit Häckselrad zerkleinern beim Saugvorgang nicht nur das Laub, sondern auch Kleinstlebewesen und Insekten, die sich im Laub oder am Boden aufhalten. Damit wird in einen wichtigen Bestandteil des Ökosystems eingegriffen.
- Wird das eingesaugte Laub über die Biotonne oder den Wertstoffhof entsorgt, fehlt vielen heimischen Wildtieren, vom Igel bis zu Insekten und Schmetterlingslarven, ein Winterquartier. Schmetterlinge und viele andere Insekten sind in den Sommermonaten bedeutend für die Bestäubung von Pflanzen.
- Verrottende Blätter wirken als guter natürlicher Dünger und bieten den Pflanzen Kälteschutz. Das Mulchen mit zerkleinertem Laub ist umweltfreundlicher als der Einsatz von chemischen Düngemitteln.
Der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) führt die Gefahren von Laubsaugern und Laubbläsern an dieser Stelle gesammelt auf.
Welche Antriebsarten gibt es bei Laubsaugern?
Laubsauger sind mit verschiedenen Antriebsarten erhältlich. Zunächst wird zwischen Elektromotor und Verbrennungsmotor unterschieden. Bei den Geräten mit Elektromotor erfolgt eine weitere Differenzierung in kabelgebundene Modelle und Akku-Laubsauger.
Kabelgebundene Elektro-Laubsauger: Diese Antriebsart ist besonders für kleinere bis mittelgroße Gärten geeignet. Eine Reichweite von etwa 30 Metern kann erreicht werden, was den Einsatz eines Verlängerungskabels oder einer Kabeltrommel erfordert. Es muss stets eine Steckdose in Reichweite sein. Solange das gegeben ist, kann mit dem kabelgebundenen Laubsauger unbegrenzt gearbeitet werden.
Die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Elektro-Laubsaugers mit Stromkabel sind:
- Leistungsstark und funktionell
- Umweltfreundlich, besonders bei Nutzung von Ökostrom
- Immer einsatzbereit, kein Aufladen von Akkus erforderlich
- Kostengünstig
- Moderater Geräuschpegel
- Wartungsarmer Elektromotor
- Relativ leise
- Geringere Leistung als Benzin-Laubsauger
- Bewegungsfreiheit eingeschränkt durch Kabel
- Vom Stromnetz abhängig, nicht ohne Steckdose nutzbar
- Benötigt Kabelverlängerung
- Kabel kann zu Stolperfallen werden
Akkubetriebene Elektro-Laubsauger: Auch wenn die Arbeitszeit durch die Akkukapazität limitiert ist, bieten Akku-Laubsauger zahlreiche Vorteile. Die Bewegungsfreiheit und der Aktionsradius sind nahezu unbegrenzt. Ein zusätzlicher Akku kann die Laufzeit verlängern, die Handhabung ist im Vergleich zu kabelgebundenen Geräten angenehmer.
Die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Akku-Laubsaugers sind:
- Unabhängig von Benzin und Steckdose
- Handlich
- Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit
- Verursacht keine lokalen Emissionen
- Relativ leiser Betrieb
- Wartungsarmer Elektromotor
- Im Vergleich zu anderen Antriebsarten geringere Leistung
- Wegen der begrenzten Akkulaufzeit nur für kleinere Flächen geeignet
- Teurer als kabelgebundene Modelle
- Akkus müssen regelmäßig aufgeladen werden
Kraftstoffbetriebene Laubsauger: Im Vergleich zu Elektromodellen sind benzinkraftbetriebene Laubsauger oft leistungsstärker. Diese hohe Leistung geht jedoch mit einem erhöhten Energieverbrauch und Lärm einher. Die Motoren erfordern intensivere Wartung und sind eher für erfahrene Hobbygärtner geeignet. Bei großen Flächen sind sie jedoch eine gute Wahl.
Die wichtigsten Vor- und Nachteile eines kraftstoffbetriebenen Laubsaugers sind:
- Unabhängig von Kabel oder Akkulaufzeit
- Hohe Leistung, einsetzbar auch bei schlechtem Wetter und unebenem Gelände
- Geeignet für große Grundstücke
- Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit
- Muss mit Benzin oder Benzingemisch betankt werden
- Hohe Lärmemission, oft über 100 Dezibel
- Teuer
- Umweltschädliche Abgase werden ausgestoßen
- Wartungsintensiver Motor
Wann darf mit dem Laubsauger gearbeitet werden – wichtige Hinweise zur Rechtslage
Aufgrund der Lärmemissionen, insbesondere benzinbetriebener Laubsauger, könnten Nachbarn gestört werden. Um Unannehmlichkeiten und Ruhestörungen zu vermeiden, dürfen diese Geräte nicht zu jeder Tageszeit eingesetzt werden. Der Gesetzgeber hat in Deutschland klare Regeln für den Betrieb lärmintensiver Gerätschaften erlassen, und zwar in der Maschinenlärmschutzverordnung:
- Der Betrieb ist nur an Werktagen gestattet.
- Laubsauger dürfen zwischen 9 Uhr und 13 Uhr sowie zwischen 15 Uhr und 17 Uhr betrieben werden.
- Wer diese Vorschriften missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeldern rechnen.
Bundesländer, Städte und Kommunen können zusätzlich eigene Regeln zum Lärmschutz erlassen. Wer Probleme vermeiden möchte, sollte sich bei den Nachbarn abstimmen und die zuständigen Behörden nach den geltenden Vorschriften befragen.
Akku-Laubsauger mit oder ohne Rollen kaufen?
Akku-Laubsauger können relativ schwer sein. Die meisten motorisierten Geräte für die Gartenarbeit wiegen ohne gefüllten Auffangbeutel zwischen 1,4 und 6 Kilogramm. Leichtere Modelle haben oft kleinere Akkus und damit eine geringere Leistung und Arbeitsdauer. Für große Gärten muss häufig ein schwereres Gerät gewählt werden, um die erforderliche Leistung sicherzustellen. Das Gewicht des Laubs im Auffangbeutel trägt zur Erhöhung des Gesamtgewichts bei. Bei längerer Nutzung können schwerere Modelle jedoch schnell ermüdend werden.
Einige Geräte sind mit einem praktischen Tragegurt ausgestattet, der das Gewicht auf Rücken und Schultern verteilt. Das erleichtert die Handhabung, aber das Gewicht muss dennoch getragen werden. Akku-Laubsauger mit Rollen bieten eine alternative Lösung. Die Rollen befinden sich am Saugrohr und nehmen einen großen Teil des Gewichts auf. Das Gerät muss dann lediglich positioniert und gelenkt werden. Die Vorteile eines solchen Laubsaugers mit Rädern liegen auf der Hand: Das Gewicht, auch bei großem Füllvolumen oder einem leistungsstärkeren Akku, stellt kein Problem mehr dar.
Vorteile und Nachteile eines Akku-Laubsaugers mit Rollen:
- Das Gerät muss nicht getragen werden
- Ein leistungsstärkerer Akku kann verwendet werden, der schwerer ist
- Ein großer Füllsack kann eingesetzt werden
- Weniger flexibel aufgrund des Gewichts
- Kann nur auf glatten Flächen eingesetzt werden
Ein Akku-Laubsauger ohne Rollen bietet hingegen den Vorteil, handlich und klein zu sein. Seine flexible Handhabung wird durch einen Schultergurt unterstützt.
Vorteile und Nachteile eines Akku-Laubsaugers ohne Rollen:
- Klein und handlich
- Flexible Handhabung
- Geringes Gewicht
- Das Gewicht wird über einen Schultergurt verteilt
- Geeignet für unebenes Gelände
- Leistungsstarker Akku oft schwerer, da am Gewicht gespart wird
- Mögliche Schulterbeschwerden bei längerem Tragen
Wer aufgrund von Rückenproblemen einen Akku-Laubsauger längere Zeit nicht tragen kann, sollte Modelle mit Rollen in Betracht ziehen. Diese lassen sich leicht über flache Böden bewegen und sind zum Beispiel auf Terrassen, Bürgersteigen oder Straßen gut einsetzbar. Im Garten sollte darauf geachtet werden, dass der Untergrund trocken ist. Derartige Geräte sind häufig kostenintensiver als Modelle ohne Rollen.
Flexibler präsentiert sich der Akku-Laubsauger ohne Rollen, da er nicht nur zur Bodenreinigung, sondern auch zur Entfernung von Laub von Hecken oder Büschen verwendet werden kann.
Ein Video zu einem Laubsauger-Umbau mit einem Wechselsack-System zeigt die Flexibilität:
Welches Zubehör gibt es für einen Akku-Laubsauger?
Unverzichtbar für den Akku-Laubsauger sind Akku und Ladegerät. Beides sollte entweder im Lieferumfang enthalten sein oder separat erworben werden.
Ein guter Gehörschutz ist ein wichtiges Zubehör beim Arbeiten mit einem Laubsauger. Bei der Auswahl sollte auf eine hohe Qualität geachtet werden, um den Lärmschutz sicherzustellen. Je lauter der Laubsauger ist und je öfter er verwendet wird, desto wichtiger wird der Gehörschutz, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Eine Warnweste sollte ebenfalls Teil der Ausrüstung sein, besonders wenn der Laubsauger auf Bordsteinen oder Bürgersteigen eingesetzt wird. Der Gehörschutz kann dazu führen, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht gehört werden. Eine Warnweste reduziert das Risiko, nicht gesehen zu werden. Optional bieten einige Hersteller zusätzliche Auffangbeutel und Rohre an. Es ist vorteilhaft, Ersatzteile erwerben zu können, falls Originale beschädigt werden.
Was beim Kauf eines Akku-Laubsaugers zu beachten ist
Den passenden Akku-Laubsauger für den eigenen Garten zu finden, kann aufgrund der Vielzahl der Angebote herausfordernd sein. Die folgende Kaufberatung listet die wichtigsten Kaufkriterien auf und erleichtert die Entscheidung.
- Art des Laubsaugers: Zunächst sollte entschieden werden, welche Art von Laubsauger benötigt wird. Die meisten Geräte sind als 3-in-1-Geräte konzipiert und können saugen, häckseln und blasen. Unterschiede zeigen sich vor allem hinsichtlich des Wechsels der Funktionen zwischen Saugen und Blasen. Bei Modellen mit nur einem Rohr ist ein simpler Schalter ausreichend, um zwischen den Funktionen zu wechseln. Leistungsstärkere Geräte erfordern den Umbau mit einem zweiten Rohr.
- Akkukapazität: Bei einem Akku-Laubsauger ist die Akkukapazität von Bedeutung. Diese wird oft in Amperestunden angegeben und gibt an, wie viel Strom der Akku speichern kann. Sie beeinflusst direkt die Akkulaufzeit. Je größer der Garten und je mehr Laub entfernt werden soll, desto höher sollte die Akkukapazität sein. Zudem sollte die Ladedauer beachtet werden.
- Häckselverhältnis: Laubsauger zerkleinern das eingesaugte Laub, bevor es in den Fangsack gelangt. Ein hohes Häckselverhältnis vereinfacht die Entsorgung oder Nutzung als Mulch. Ein Verhältnis von 10:1 bedeutet, dass die Blätter auf ein Zehntel ihres ursprünglichen Volumens komprimiert werden. Die meisten Modelle bieten ein Verhältnis zwischen 7:1 und 10:1.
- Motor: Angetrieben werden die Geräte durch Gleichstrommotoren. Unterschiedliche Varianten sind Bürstenmotoren und bürstenlose Elektromotoren. Bürstenmotoren sind Verschleißteile, während bürstenlose Modelle langlebiger sind.
- Saugleistung: Die Saugleistung oder Saugkraft ist ein weiteres Schlüsselmerkmal. Je höher die Saugleistung, desto mehr Laub kann entfernt werden. Die Saugkraft wird meist in Kubikmetern pro Stunde oder pro Minute angegeben und sollte bei mindestens 500 Kubikmetern pro Stunde liegen. Für ein leistungsstarkes Gerät wird eine Saugkraft von mindestens 800 Kubikmetern pro Stunde empfohlen.
- Volumen des Fangsacks: Das Ausleeren des vollen Fangsacks ist genauso lästig wie beim Rasenmähen. In einem größeren Garten ist ein kleines Behältnis wenig hilfreich, außer dass es zusätzliche Arbeit bei der Entsorgung macht. Gleichzeitig sollte beachtet werden, dass ein voller Sack nicht zu schwer wird. Das Volumen des Fangsacks und die Menge des Laubs müssen in einem sinnvollen Verhältnis stehen.
- Lieferumfang: Akkus und Ladegerät sollten im Lieferumfang enthalten sein, außer wenn bereits Systemakkus vorhanden sind. Wer bereits über Akkus verfügt, kann bei Geräten ohne Akkus und Ladegerät Kosten sparen.
- Bedienkomfort: Ergonomische Griffe und rutschfeste Softgrip-Oberflächen erhöhen den Komfort. Alle Bedienelemente sollten leicht erreichbar sein. Einige Laubsauger sind mit einem Totmannschalter ausgestattet, der während des Betriebs konstant gedrückt werden muss. Dies kann bei längeren Arbeiten ermüdend sein.
- Ausstattungsmerkmale: Verschiedene Modi und Geschwindigkeitsregelungen sind nützlich, wenn unter unterschiedlichen Bedingungen gearbeitet werden soll. Extras wie Schultergurte, Führungsrollen und Sichtfenster am Fangsack erhöhen den Arbeitskomfort, können jedoch auch den Preis erhöhen. Eine Überlegung ist sinnvoll, welche Merkmale gewünscht sind.
Wartung und Pflege des Akku-Laubsaugers
Nach dem Einsatz des Akku-Laubsaugers müssen Laubreste, feuchte Erde, Schmutz und Rückstände gründlich entfernt werden. Der Laubsack sollte vollständig entleert und anschließend getrocknet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Das Rohr des Gerätes sollte nach der Nutzung abgenommen und von festgeklebten Blättern und Schmutz befreit werden. Da es aus Kunststoff besteht, kann es problemlos mit Wasser gereinigt werden. Auf den Einsatz scharfer Reiniger sollte, sogar bei hartnäckigen Verschmutzungen, verzichtet werden. Herstellerangaben zur Reinigung sind stets zu befolgen. Vor der nächsten Nutzung sollte das Rohr vollständig getrocknet werden.
Nach dem Ausbau des Rohres ist auch ein Blick auf den Ventilator und das Häckselrad ratsam. Auch hier müssen Laubreste und Schmutz entfernt werden.
Für darüber hinausgehende Reinigungs- und Wartungsmaßnahmen sollten die Anweisungen in der Bedienungsanleitung beachtet werden.
Ein Video, das die Vorzüge von Laubsaugern und Laubbesen vergleicht, findet sich hier:
FAQ – Häufige Fragen zum Akku-Laubsauger kurz beantwortet:
Was kostet ein Akku-Laubsauger?
Die Preisspanne für Akku-Laubsauger ist groß. Einfache Geräte sind bereits zu einem mittleren zweistelligen Preis erhältlich, während hochwertige Modelle im mittleren dreistelligen Bereich liegen. Der Preis wird durch zahlreiche Faktoren wie die enthaltenen Akkus und Ladegeräte beeinflusst. Wer bereits Systemakkus besitzt, kann Vorteile erzielen, wenn ein Modell ohne Akkus und Ladegerät gewählt wird. Andernfalls ist es meist günstiger, einen Laubsauger im Bundle zu kaufen, um die Einzelkäufe zu vermeiden. Alternativen sind bei Motor und Leistung zu finden, wobei bürstenlose Motoren häufig teurer, aber haltbarer sind.
Eine grobe Einteilung in Preisklassen ergibt:
- Untere Preisklasse: 40 bis 149 Euro
- Mittlere Preisklasse: 150 bis 299 Euro
- Obere Preisklasse: ab 300 Euro
Wo gibt es Akku-Laubsauger zu kaufen?
Akku-Laubsauger sind in unterschiedlichen Geschäften erhältlich. Baumärkte und Gartencenter sind oft die erste Anlaufstelle, auch große Einkaufsketten haben zunehmend saisonal Akku-Laubsauger im Sortiment. Die Beratung in den Baumärkten ist oft unter Berücksichtigung ausgewählter Marken eingeschränkt und bietet eine begrenzte Produktauswahl. Dies erschwert einen Preisvergleich.
Das Internet stellt die beste Möglichkeit dar, einen passenden Akku-Laubsauger zu finden. Die Auswahl ist nahezu unbegrenzt und umfasst Produkte in allen Preisklassen von diversen Herstellern. Sowohl No-Name-Produkte als auch renommierte Marken wie BLACK+DECKER oder Stihl sind verfügbar. Online-Verkaufsplattformen wie Amazon und eBay ermöglichen einen direkten Vergleich unterschiedlichster Modelle und Anbieter, was zu einer informierten Kaufentscheidung beiträgt.
Welche bekannten Marken und Hersteller von Akku-Laubsaugern gibt es?
Es gibt viele bekannte und weniger bekannte Marken und Hersteller, die Akku-Laubsauger anbieten. Zu den bekanntesten zählen:
- Makita: Das japanische Unternehmen zählt zu den führenden Werkzeugherstellern und hat eine lange Tradition seit 1915. Es unterhält Fertigungsstätten weltweit, unter anderem in Deutschland.
- WORX: Diese Marke umfasst eine Vielzahl von Elektrowerkzeugen und wird von der Positec Tool Corporation geführt, die 1994 gegründet wurde. WORX besteht seit 2004 und hat zuvor bereits für namhafte Marken produziert.
- Einhell: Der deutsche Hersteller feierte 2024 sein 60-jähriges Bestehen und beschäftigt weltweit etwa 2.070 Mitarbeiter. Mit dem Power-X-Change-Akkusystem ist Einhell mittlerweile auch in anderen Bereichen aktiv.
- IKRA: Die IKRA GmbH produziert seit 1977 Gartengeräte und bietet sowohl Akku-Werkzeuge als auch benzinbetriebene Modelle an.
Weitere bekannte Marken im Bereich Akku-Werkzeuge sind:
- Bosch
- Gardena
- Kärcher
- BLACK+DECKER
- Stihl
- Ryobi
- Fuxtec
- Husqvarna
- EGO
Wer muss das Laub auf Straßen und Gehwegen beseitigen?
Öffentliche Straßen und Gehwege müssen im Herbst befreit werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Verantwortung liegt vornehmlich bei der Straßenreinigung der Städte und Gemeinden. Diese können jedoch die Verpflichtungen häufig an die Hauseigentümer delegieren, die sie wiederum an die Mieter weitergeben können. Grundsätzlich müssen Hauseigentümer die Gehwege vor ihrem Grundstück sauber halten.
Was ist der Unterschied zwischen einem Laubsauger, einem Blasgerät und einem Laubgebläse?
Einen Unterschied zwischen diesen Begriffen gibt es nicht. Laubgebläse und Blasgerät sind lediglich alternative Bezeichnungen für einen Laubbläser. Gebläse wird auch in anderen Zusammenhängen verwendet.
Wird ein Saugschlauch für den Akku-Laubsauger benötigt?
Ein Laubsauger wird üblicherweise mit einem Saugrohr geliefert, mit dem eine präzise Arbeit möglich ist. Im Vergleich zu einem Bläser ist das Rohr des Laubsaugers breiter, um die Blätter effektiver einzusaugen.
Lässt sich mit dem Laubsauger Schnittgut einsammeln?
Laubsauger sind nicht zum Einsammeln von Schnittgut geeignet. Auch andere Abfälle sollten nicht eingesaugt werden, da die Geräte primär für trockene bis leicht feuchte Blätter ausgelegt sind. Leistungsstarke Geräte können mühelos nasses und schweres Laub verarbeiten. Bei Schnittgut können Zweige und Äste in das Gerät gelangen und das Häckselrad beschädigen. Ein Häcksler ist ideal, um größere Äste und Zweige bis zu einer bestimmten Dicke zu zerkleinern. Das Schnittgut muss jedoch manuell eingeführt werden, was zusätzliche Mühe erfordert.
Laubsauger, Laubbläser oder 3-in-1 Gerät – was ist empfehlenswert?
Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht, da der Verwendungszweck entscheidend ist. Akku-Geräte können beide Funktionen bieten. Soll das Laub als Mulchmaterial oder in der Bio-Tonne entsorgt werden, ist ein Laubsauger sinnvoll. Ist das Ziel, das Laub lediglich zusammenzupusten und als Bodenschutz zu verwenden, kann auch ein Bläser ausreichend sein. Wer alle Optionen offenhalten möchte, sollte ein Kombigerät wählen.
Welche Alternativen gibt es zum Laubsauger?
Als Alternativen zum Laubsauger kommen der herkömmliche Besen oder ein Rechen in Betracht. Mit dem Besen lassen sich geglättete Flächen gut von Laub befreien. Liegt eine große Menge auf der Terrasse, kann die Arbeit jedoch anstrengend sein. Ein Rechen eignet sich, um Blätter auf dem Rasen zusammenzukehren. Wer keinen Laubsauger verwenden möchte und blattfreie Flächen benötigt, kann auf einen Laubbläser zurückgreifen, um die Blätter zu entfernen.
Gibt es einen Akku-Laubsauger-Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2017 einen Test für Laubbläser aus Schweden veröffentlicht, während ein Vergleich mit fünf Akku-Laubbläsern und sieben kabelgebundenen Laubsaugern durchgeführt wurde. Untersucht wurde, ob die Akkugeräte mit den strombetriebenen Geräten konkurrieren können oder ob sie in der Leistung unterlegen sind. Die getesteten Akku-Laubsauger sind in Deutschland erhältlich. Die Ergebnisse können gegen eine Gebühr abgerufen werden, jedoch nur in schwedischer Sprache. Sollte in Zukunft ein Laubsauger-Test von der Stiftung Warentest durchgeführt werden, werden die Informationen zu Testsiegern und Ergebnissen bereitgestellt.
Im Oktober 2020 befasste sich die Stiftung Warentest zusätzlich mit Systemakkus. Insgesamt acht Batterien wurden untersucht, die unter verschiedenen Geräten eines Herstellers Verwendung finden. Das Resultat: Drei Akkus von Einhell, Metabo und Lidl erhielten die Note gut, drei weitere wurden mit Befriedigend benotet. Ein Akku wurde mit Ausreichend bewertet. Schlusslicht war ein Akku von Makita mit Mangelhaft. Neuere Generationen von Systemakkus könnten die Resultate allerdings überholen. Nähere Informationen über den Test sind an dieser Stelle zu finden.
Hat Öko-Test einen Akku-Laubsauger-Test veröffentlicht?
Öko-Test hat bislang keinen Akku-Laubsauger-Test durchgeführt, weshalb keine Testsieger oder Testresultate vorliegen. Bei einer künftigen Auseinandersetzung mit Akku-Laubsaugern werden alle Informationen zum Test bereitgestellt. Im Herbst 2023 befasste sich Öko-Test jedoch mit einem Bericht über die negativen Aspekte von Laubsaugern.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Akku-Laubsauger sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- test.de
- selbst.de
- heimwerker-test.de
- werkzeugforum.de
- selbermachen.de
- rhetos.de
- akustikform.ch
- ndr.de
- bund.net
- ndr.de
- oekotest.de
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Platz 4: Gut (2,1) | Einhell VENTURRO 18/210 Akku-Laubsauger | 01/2024 | 96,89€1 | Zum Angebot* |