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Die 9 besten Wischroboter im Test inklusive Testsieger 2026


Marie Tenbusch

von Marie Tenbusch

Expertin für Haushaltsgeräte | Mehr über uns
Hausarbeiten und Putzen gehören nicht zu Maries Lieblingsbeschäftigungen. Bei einer Wohnung mit Garten und zwei großen Hunden bleibt die Notwendigkeit zum regelmäßigen Wischen der Böden jedoch nicht aus. Die Autorin nutzt daher schon seit Jahren Wischroboter, um sich die Bodenreinigung zu erleichtern, und sie weiß, worauf es bei den Geräten ankommt, damit sie eine echte Entlastung im Alltag sind. Mit diesem Hintergrundwissen testete sie die vorliegenden Geräte und gibt ihre Erfahrungen im anschließenden Ratgeber weiter.

Die wichtigsten Kriterien

  • Aktives Wischsystem
  • Teppicherkennung beim Wischen
  • Eingrenzung des Wischbereichs
  • Qualität der Ecken- und Kantenreinigung
Tipp von Marie:ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete
ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete

In einem umfangreichen Praxistest mussten 9 Wischroboter ihr Können unter Beweis stellen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Reinigungsleistung beim feuchten Wischen. Ganz genau hingeschaut wurde in den Ecken und an den Kanten, wo die Geräte bauartbedingt oft Schwächen zeigen. Es wurde beurteilt, wie gut die Roboter auch hartnäckigen Schmutz entfernen können, wie einfach oder kompliziert die Bedienung ist und wie zuverlässig die Navigation erfolgt.

Testsieger wurde der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete, der nicht nur die beste Reinigungsleistung zeigte, sondern mit dem Akkustaubsauger im Lieferumfang und der Servicestation auch das beste Komplettpaket bot. Sehr gut abgeschnitten hat im Test auch der SwitchBot S10, der als einziger Wischroboter mit einem Festwasseranschluss ins Rennen ging. Damit bietet er eine nahezu vollautomatisierte Bodenreinigung. Der Roborock S8 MaxV Ultra fiel insbesondere durch den schwenkbaren Seitenmopp auf, mit dem er die Reinigungsqualität in den Ecken und an Kanten verbessern konnte. Ebenfalls gute Reinigungsergebnisse erzielte der Dreame L10 Prime Wischroboter, der zwei rotierende Pads zum Wischen nutzt.

An die umfassenden Testergebnisse schließt sich ein ausführlicher Ratgeber an, der unter anderem eine fundierte Kaufberatung bietet. Er erklärt außerdem, was ein Wischroboter ist und wie er funktioniert. Er informiert darüber, welche verschiedenen Arten es gibt und welche Ausstattungsmerkmale und Funktionen die Geräte haben können. Abschließend folgt ein Blick auf die Stiftung Warentest und ihre veröffentlichten Testerfahrungen mit Wischrobotern.

tipps.de empfiehlt diese Wischroboter

tipps.de Testsieger

"tipps.de Testsieger"

ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete
Der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete überzeugte nicht nur mit der besten Reinigungsleistung, sondern auch mit dem besten Gesamtpaket. Wer einen Wischroboter sucht, der auch die Reinigung von Ecken und Kanten überdurchschnittlich gut erledigt, trifft mit dem Gerät eine sehr gute Wahl.
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Bester Wischroboter mit Wasseranschluss

"Bester Wischroboter mit Wasseranschluss"

SwitchBot S10 Roboter Wischroboter
Der SwitchBot S10 ist der richtige Wischroboter für alle, die sich eine vollautomatisierte Bodeneinigung wünschen. Wird er an die Wasserleitungen angeschlossen, müssen nicht einmal mehr die Wassertanks manuell gefüllt oder entleert werden und der Roboter funktioniert nahezu ohne menschliches Zutun.
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Wischroboter mit Seitenmopp für eine gründliche Kantenreinigung

"Wischroboter mit Seitenmopp für eine gründliche Kantenreinigung"

Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter
Der Roborock S8 MaxV Ultra mit seinem ausfahrbaren Seitenmopp gewährleistet eine gute Kantenreinigung, die anderen Geräten bauartbedingt oft Probleme macht. Er ist gut geeignet für verwinkelte Räume ohne große Freiflächen, in denen viel entlang von Kanten gewischt werden muss.
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Bester Wischroboter mit passivem Wischsystem

"Bester Wischroboter mit passivem Wischsystem"

iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter
Wer einen Wischroboter mit passivem Wischsystem zur Erhaltung der Grundsauberkeit sucht, trifft mit dem iRobot Roomba 105 Combo eine gute Wahl. Er ist unter den Geräten ohne aktives Wischsystem der einzige im Test, der im Wischmodus eine Teppicherkennung aufweisen kann. Damit umfährt er Teppiche automatisch, ohne dass in der App Sperrzonen eingerichtet werden müssen.
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1. Der Testsieger: ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete mit der besten Wischleistung und dem idealen Gesamtpaket

Testsieger
ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete
999,00€
1156,26€
1299,00€
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,2 08/2025
(12 Bewertungen)

Der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete setzte sich im Wischroboter-Test als Testsieger durch. Er bot von allen getesteten Geräten das beste Gesamtpaket und holte sich wie bereits in den Tests der Saugroboter und der Saug-Wischroboter den Testsieg. Besonders beim Wischen erreichte das Gerät Bestnoten, punktete aber auch beim Saugen mit hoher Saugkraft und zuverlässiger Navigation.

Ecovacs Deebot T30S Combo Complete Saug-Wisch-Roboter Station mit Bodensauger

Der ECOVACS DEEBOT T30S ist ein Saug-Wischroboter mit Servicestation. Das Gerät kann saugen, wischen oder beide Aufgaben gleichzeitig erledigen. Außerdem kann es so programmiert werden, dass es selbstständig zuerst saugt und dann in einem zweiten Durchgang wischt.

Der Roboter kam gut verpackt an und die Ersteinrichtung bereitete keine Probleme. Lediglich die Bodenplatte musste über ein Klicksystem mit der Station verbunden werden. Nachdem die Station mit dem Stromnetz verbunden war, konnten der Roboter und der mitgelieferte Akkustaubsauger zum Laden mit der Basis verbunden werden.

success

Mit Akkustaubsauger: Der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete wird mit einem Akkusauger geliefert. Der Staubsauger wird an der Station eingehängt, wo er automatisch geladen wird. Nach dem Saugen wird außerdem der Staub von der Station abgesaugt. Laden und Absaugen funktionierten im Test zuverlässig. Neben dem Handstück mit Saugrohr und der Bodendüse gehören eine Fugendüse und eine elektrische Polsterdüse dazu, die ebenfalls griffbereit in der Station gelagert werden können. Der Akkusauger eignete sich im Test gut für punktuelle Reinigungen im Alltag und ergänzte den Wischroboter perfekt.

Die Station des Wischroboters enthält neben dem Absaugsystem auch Tanks für Frischwasser und Abwasser. Der Staubbeutel hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern, der Roboter und der Akkustaubsauger werden beide in diesen Beutel geleert. Der Frischwassertank fasst 4 Liter und der Schmutzwassertank hat ein Fassungsvermögen von 3,5 Litern. Beide Tanks ließen sich leicht mit einer Hand nach oben hin aus dem Gerät nehmen und auch das Anbringen des Staubbeutels bereitete keine Probleme. Vor jedem Wischen befüllt der Roboter selbstständig seinen Wassertank aus dem Frischwassertank der Station, was im Test zuverlässig funktionierte.

Während der Roboter in der Station den Akku für den ersten Einsatz lud, wurde die App installiert und mit dem WLAN verbunden. Beides bereitete keine Probleme und war innerhalb weniger Minuten erledigt. Die ECOVACS Home App steht für Android und iOS kostenlos zum Download bereit.

Bevor der Roboter mit der ersten Reinigung startete, fuhr er die Räume ab und kartierte sie. Auch das funktionierte ohne Probleme und in der App ließen sich die Karten abrufen und bearbeiten. Die App ist übersichtlich sowie sehr benutzerfreundlich gestaltet und ließ sich intuitiv bedienen. Räume können individuell benannt werden, es können Reinigungspläne erstellt und No-Go-Zonen eingerichtet werden. All das bereitete im Test keine Schwierigkeiten. Auch ein Zeitplan kann erstellt werden und sowohl für das Saugen als auch für das Wischen können jeweils drei Intensitätsstufen gewählt werden. Außerdem kann die Schmutzerkennung aktiviert werden, mit der der Roboter stark verschmutzte Bereiche erkennt und entsprechend intensiver reinigt.

Die Bedienung des ECOVACS-Wischroboters wurde als einfach und intuitiv empfunden. Gesteuert wird der Roboter entweder über die App oder per Sprachbefehl. Neben dem hauseigenen Sprachassistenten Yiko unterstützt das System auch Amazon Alexa und den Google Assistant. Alternativ lässt sich der Reinigungsvorgang durch einen leichten Fußkontakt am Frontsensor starten.

success

Mit Fußkontakt-Bumper: Als einziges Gerät im Test ermöglicht der Roboter von ECOVACS eine Aktivierung durch ein leichtes Antippen des Frontbumpers mit dem Fuß. Das erwies sich im Test als praktisch, da es nicht notwendig war, sich herunterzubeugen, um den Roboter manuell zu starten wie bei anderen Geräten. Bedienelemente sind am Roboter sonst nicht vorhanden.

Schon beim Saugen überzeugte der T30S Combo. Mit einer Saugkraft von bis zu 11.000 Pascal beseitigte das Gerät groben Schmutz ebenso wie Staub und Krümel. Die Navigation erfolgt lasergestützt über ein LIDAR-System. Im Test fuhr das Gerät die Umgebung präzise ab, erkannte Hindernisse korrekt und arbeitete strukturiert. Die Räume wurden gründlich gereinigt, sowohl auf Hartböden als auch auf Teppichboden beseitigte das Gerät den Schmutz zuverlässig. Die Teppicherkennung beim Saugen funktionierte sehr gut und der Roboter erhöhte automatisch die Saugkraft.

Nach dem Saugen wurde das Wischen getestet. Das Wischsystem arbeitet mit zwei rotierenden Mopps, die sich während des Reinigungsvorgangs aktiv drehen. Einer kann nach außen schwenken, um Fußleisten und Ecken zu erreichen. Diese Technik ermöglichte eine nahezu randlose Nassreinigung, die bis weit an die Kanten heranreichte. Dort erzielte der ECOVACS-Wischroboter das beste Ergebnis aller getesteten Geräte. In den Ecken hatte jedoch auch der Testsieger Probleme. Auch die ausfahrbaren Mops konnten nicht alle Eckenbereiche erreichen, sodass dort ein manuelles Nachreinigen erforderlich war. Der Aufwand war jedoch geringer als bei den anderen Geräten und nur der Roborock S8 MaxV Ultra konnte mit seinem ausfahrbaren Seitenmopp an diese Reinigungsleistung heranreichen. Die automatische Frischwasserversorgung über die Station funktionierte reibungslos.

success

Ausfahrbarer Mopp für eine gründliche Kantenreinigung: Dank der Funktion TruEdge Adaptive Edge Mopping kann der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete einen seiner Mopps seitlich ausfahren, um näher an die Kanten heranzureichen. Diese Funktion bietet kein anderes Gerät aus dem Test und der Roboter erreichte damit die besten Reinigungsergebnisse entlang von Kanten und Wänden.

Die Reinigungsdauer fiel durch die Bauart bedingt etwas länger aus. Zwischen den beiden Mopps bleibt ein schmaler Bereich unbehandelt. Um das auszugleichen, fährt der Roboter engere Bahnen, um nichts auszulassen. Für 60 Quadratmeter benötigte das Gerät etwa 50 Minuten und es kehrte währenddessen zwei Mal zur Station zurück, um Wasser nachzufüllen. Damit dauerte die Reinigung insgesamt etwas länger als bei der Konkurrenz. Die Fortsetzung der Reinigung funktionierte zuverlässig und der Roboter setzte stets korrekt an der zuletzt gereinigten Stelle an. Das Ergebnis war ein streifenfrei gereinigter Fußboden. Auf Teppichen hebt das System die Mopps automatisch um 9 Millimeter an. Im Test blieben alle Teppichflächen trocken, da der Roboter auch im Wischmodus Teppiche zuverlässig erkannte.

success

Beste Wischleistung im Test: Der ECOVACS-Wischroboter zeigte die beste Wischleistung im Test. Die Flächen wurden streifenfrei sauber, Ecken und Kanten wurden bis auf einen Millimeter heran gründlich gereinigt. Es blieb nicht wie bei anderen Geräten ein Streifen ungewischt. Ein manuelles Nacharbeiten war im Test nur in nicht nennenswertem Maß erforderlich.

Testsieger Ecovacs Deebot T30S Complete in AktionNach dem Reinigungslauf kehrte der Roboter in die Station zurück. Dort werden die Mopps gewaschen und anschließend getrocknet. Die anschließende Trocknung mit Heißluft sorgt dafür, dass Keime sowie Bakterien abgetötet werden und keine unangenehmen Gerüche entstehen. Das Schmutzwasser wird in dem entsprechenden Behälter aufgefangen. Im Test funktionierte auch das hervorragend und die gesamte Raumreinigung sowie die Reinigung des Roboters erfolgen damit nahezu komplett vollautomatisch. Manuell müssen lediglich der Frischwasserbehälter gefüllt, der Schmutzwassertank geleert und der Staubbeutel bei Bedarf ersetzt werden. Diese Aufgaben nahmen nur wenige Minuten in Anspruch.

Im Test wurde eine Akkulaufzeit von 240 Minuten gemessen, die Ladezeit betrug 245 Minuten. Die Laufzeit reichte aus, um die Wohnung komplett zu saugen und zu wischen. Hat der Roboter größere Flächen zu bearbeiten, unterbricht er die Reinigung, lädt den Akku und setzt seine Arbeit dann wieder fort, sodass die Wohnungsgröße kaum eine Rolle spielt.

Während große Flächen also kein Problem für den Wischroboter darstellen, kann es in kleinen Wohnungen zu Schwierigkeiten kommen: Die Station misst etwa 50 Zentimeter in der Breite und 30 Zentimeter in der Tiefe. Sie benötigt ausreichend Stellfläche, sowohl zur Seite als auch nach vorn. Empfohlen wird vom Hersteller ein Freiraum von je einem Meter links und rechts und 1,2 Metern nach vorn. Das ergibt eine benötigte Stellfläche von 250 x 150 Zentimetern beziehungsweise 3,75 Quadratmetern, die in kleinen Wohnungen eher nicht gegeben sein wird. Auch die Höhe der Station inklusive Akkustaubsauger von 60 Zentimetern muss bedacht werden, es muss nach oben außerdem Freiraum bleiben, um die Tanks zu entnehmen.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete wurde Testsieger aufgrund des besten Gesamtpakets und der besten Wischleistung. Als einziges Gerät im Test schaffte er es, die Böden bis so nah an die Ecken und Kanten zu reinigen, dass kein nennenswertes Nachwischen erforderlich war. Der praktische Akkustaubsauger im Lieferumfang sowie die Absaugstation mit Frisch- und Schmutzwasserbehältern trugen ebenfalls zu der sehr guten Bewertung bei. Da das Gerät eine nahezu vollautomatisierte Reinigung ermöglicht, fiel die gegenüber der Konkurrenz etwas längere Reinigungszeit beim Wischen nicht negativ ins Gewicht. Die Akkulaufzeit und die Ladezeit lagen ebenso wie die Lautstärke im Rahmen. Die Handhabung erwies sich als unkompliziert sowie einfach und die App zeigte einen hohen Funktionsumfang, blieb dabei aber intuitiv bedienbar. Auch die einfache Bedienung per Sprachbefehl oder durch Antippen des Frontbumpers überzeugte. Der größte praktische Nachteil des ECOVACS-Wischroboters liegt in den Maßen der Station: Mit dem vom Hersteller empfohlenen Freiraum nach vorn und zu den Seiten erfordert sie eine Stellfläche von 250 x 150 Zentimetern in Breite und Tiefe. Dieser Raum ist in kleineren Wohnungen eher nicht gegeben.

  • Bestes Wischergebnis im Test
  • Streifenfreies Wischen mit rotierenden Mopps
  • Kaum Nacharbeiten von Ecken und Kanten erforderlich
  • Gründliche Reinigung beim Saugen
  • Mit Akkustaubsauger im Lieferumfang
  • Station mit Absaugsystem, Frischwassertank und Schmutzwassertank
  • Automatische Reinigung und Trocknung der Mopps
  • Nahezu vollautomatisierte Reinigung
  • Start über Antippen des Frontbumpers
  • Sehr zuverlässige Teppicherkennung beim Saugen und Wischen
  • Intuitiv bedienbare App mit vielen Funktionen
  • Sprachsteuerung über Amazon Alexa, Google Assistant und herstellereigenen Sprachassistenten
  • Automatische Schmutzerkennung aktivierbar
  • Sehr große Station mit viel Platzbedarf
  • Bauartbedingt etwas längere Reinigungszeit beim Wischen
  • Kommt aufgrund der Höhe von 10 Zentimetern nicht unter sehr flache Möbel

FAQ

Kann der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete unter Möbeln saugen und wischen?
Der Wischroboter hat eine Höhe von 10 Zentimetern. Unter flacheren Möbelstücken kann er nicht reinigen.
Wie laut ist das Gerät?
Im Test wurde an der Absaugstation eine Lautstärke von 85 Dezibel gemessen. Im Betrieb lag die höchste gemessene Lautstärke bei 65 Dezibel.
Hat der Roboter eine Kamera?
Der Roboter navigiert mit LIDAR, nutzt aber zur Hinderniserkennung eine Kamera.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Neben dem Roboter, der Station und dem Akkustaubsauger mit Hauptdüse, Fugendüse und Polsterdüse gehören zwei waschbare Filter, eine Hauptbürste und eine Seitenbürste, ein Staubbeutel, zwei Wischpads und eine Bedienungsanleitung zum Lieferumfang.
Kann beim Wischen eine Reinigungslösung verwendet werden?
Nein, laut Herstellerangaben sollte nur klares Wasser verwendet werden. Reinigungsmittel können Schläuche und Düsen des Roboters beschädigen.

2. Der beste Wischroboter mit Festwasseranschluss: SwitchBot S10

Wasseranschluss
SwitchBot S10 Roboter Wischroboter
Preis prüfen
909,00€
tipps.de Bewertung
Gut
1,6 08/2025
(289 Amazon-Bewertungen)

Der SwitchBot S10 ist ein Saug- und Wischroboter mit Zwei-Stationen-System und Wasseranschluss. Die Besonderheit liegt in der weitgehenden Automatisierung der Bodenreinigung: Der Roboter kann in der Absaug- und Ladestation nicht nur den Staubbehälter entleeren und den Akku aufladen, sondern sich über die separate Wasserstation, die im Lieferumfang enthalten ist, auch selbstständig mit Frischwasser versorgen und Schmutzwasser abführen. Das erfolgt entweder über fest angeschlossene Leitungen oder über einen externen Tank.

SwitchBot-S10-Saug-Wisch-Roboter-von-oben-ausgepackt

success

Einziger Wischroboter mit Wasseranschluss: Der SwitchBot S10 bot als einziges Modell im Test die Möglichkeit, ihn direkt an die Wasser- und Abwasserleitungen anzuschließen, damit die Tanks nicht mehr manuell befüllt und geleert werden müssen.

Die Wasserstation misst 40 x 40 x 10 Zentimeter und passt damit unter Schränke, Sideboards und andere Möbelstücke. Sie kann völlig unabhängig von der Lade- und Absaugstation platziert werden. Die Wassertanks fassen je 2,5 Liter Frisch- beziehungsweise Schmutzwasser. Die Lade- und Absaugstation misst 22 x 20,7 x 41,2 Zentimeter in Tiefe, Breite und Höhe. Der Hersteller empfiehlt bei beiden Stationen eine Freifläche von mindestens 5, besser 20 bis 30 Zentimetern zu den Seiten und 150 Zentimetern nach vorn. Damit benötigen die Stationen wesentlich weniger Stellfläche als die Station des ECOVACS-Wischroboters, aber dafür müssen gleich zwei Stationen untergebracht werden. Der Roboter arbeitet mit einem lasergestützten LIDAR-System zur Navigation und ist mit Absturz- und Hindernissensoren ausgestattet.

success

Verbindung mit Luftbefeuchtern und Entfeuchtern von SwitchBot möglich: SwitchBot bietet sowohl einen Verdunstungsbefeuchter als auch einen Luftentfeuchter an, die in Kombination mit der Wasserstation des S10 vollautomatisch betrieben werden können. Beide Geräte lassen sich über die SwitchBot-App steuern und mit den Wasserleitungen der Station verbinden, sodass ihre Wassertanks automatisch befüllt oder entleert werden. Der Saug- und Wischroboter selbst ist daran nicht aktiv beteiligt.

Lieferumfang-des-SwitchBot-S10-Saug-Wisch-RobotersDas Gerät wurde in einem Paket mit zwei Seitenbürsten, drei Staubbeuteln, zwei Beuteln Reinigungsmittel à 75 Milliliter, einer Schnellstartanleitung, einer ausführlichen Bedienungsanleitung und Adaptern für den Wasseranschluss geliefert. Die Ersteinrichtung verlief teilweise holprig. Der Roboter war nicht vorgeladen und musste zunächst mehrere Minuten an der Basisstation laden. Nach etwa 5 Minuten schaltete er sich automatisch ein. Die Verbindung zur App funktionierte problemlos. Die Integration der Wasserstation ins Abwassersystem war aufwendiger. Die mitgelieferten Adapter passten nicht ohne Weiteres, sodass der Abwasserschlauch im Test in einen Eimer geleitet wurde. Das funktionierte zuverlässig und die Schmutzwassermenge war so gering, dass ein 10-Liter-Eimer erst nach mehreren Wochen geleert werden musste.

Die anschließende Kartierung verlief zügig. Der Roboter legte eine Etagenkarte an und fuhr die Räume strukturiert ab. Bis zu drei Karten können gespeichert werden. Hindernisse wurden zuverlässig erkannt. Engstellen und schmale Durchgänge unter Stühlen meisterte das Gerät problemlos. Kleine, verschiebbare Objekte wie Kabel oder Spielzeug wurden jedoch nicht immer zuverlässig erkannt oder umfahren.

Die App lief stabil, ist logisch aufgebaut und bietet viele Funktionen. Sie ermöglichte im Test eine einfache und intuitive Bedienung. Es konnten ohne Probleme No-Go-Zonen eingerichtet, Reinigungspläne erstellt und Karten für mehrere Etagen angelegt werden. Die Kartendarstellung zeigte in Echtzeit, wo sich der Roboter gerade befand. Sprachsteuerung über Amazon Alexa, den Google Assistant und Siri wird unterstützt. Siri lässt sich allerdings nur über den Kommunikationsstandard Matter und den SwitchBot Hub 2 nutzen, der separat erhältlich ist.

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Eingeschränkte Wischfunktion auf anderen Etagen: Einschränkungen zeigten sich bei der Nutzung über mehrere Stockwerke hinweg. Zwar kann der Roboter bis zu drei Karten speichern, das vollautomatische Wischen ist jedoch nur auf der Etage mit angeschlossener Wasserstation möglich. Um auf den anderen Etagen die Wischfunktion zu nutzen, muss in der App die Funktion „Water Station Not Marked (Beta)“ aktiviert werden. Erst dann kann der Roboter dort auch wischen, obwohl er erkennt, dass er die Station nicht erreichen kann. Die Wasserbehälter müssen in dem Fall manuell befüllt beziehungsweise entleert werden.

Die Saugleistung des Roboters liegt bei 6.500 Pascal. Auf Hartböden entfernte der Roboter groben Schmutz, Krümel und Katzenstreu nahezu vollständig. In einem Testlauf mit Katzenstreu wurden rund 95 Prozent der Partikel aufgenommen. Die gummierte V-Rollenbürste zeigte sich unempfindlich gegenüber Haarverwicklungen und war zur Reinigung leicht zu entnehmen. Die Teppicherkennung funktionierte zuverlässig und der Roboter aktivierte den Teppichboost. Allerdings zeigte das Gerät leichte Schwächen bei der Teppichreinigung, insbesondere in Randbereichen blieben Rückstände zurück.

SwitchBot-S10-Saug-Wisch-Roboter-bei-der-Arbeit-im-FlurDie Wischfunktion funktionierte im Test überwiegend gut. Statt einfacher Mikrofasertücher oder Pads, wie sie von der Konkurrenz genutzt werden, kommt bei dem SwitchBot S10 eine Walze zum Einsatz, die während der Reinigung dauerhaft rotiert. Die RevoRoll-Walze dreht sich 350-mal pro Minute und wischt den Boden gleichmäßig mit etwas Druck. Die Reinigungsleistung war auf freien Flächen überzeugend. Auch die Teppicherkennung funktionierte zuverlässig, die Wischwalze wurde automatisch angehoben und die Teppiche blieben trocken. An den Rändern und in den Ecken blieben jedoch sichtbare Ränder, da die Walze nicht bis an die Wände heranreicht. Dort war manuelles Nachwischen erforderlich.

Die automatische Reinigung der Walze erfolgt direkt im Roboter. Eine Abstreiflippe entfernt bei jeder Umdrehung aufgenommenen Schmutz. Dazu ist das Gerät neben einem Staubbehälter auch mit einem internen Schmutzwasserbehälter ausgestattet, der nach der Bodenreinigung automatisch in den Schmutzwasserbehälter der Station geleert wird. In der Station wird die Walze anders als bei anderen Systemen nicht noch einmal gewaschen, sondern lediglich mit Heißluft getrocknet. Der gesamte Ablauf funktionierte im Test zuverlässig und senkte den manuellen Pflege- und Wartungsaufwand deutlich. Der interne Schmutzwasserbehälter sollte allerdings regelmäßig ausgespült werden.

Die Akkulaufzeit lag im Test bei etwa 4 Stunden. Das reichte aus, um eine größere Fläche vollständig zu reinigen. Die Ladezeit betrug 200 Minuten. Die automatische Entleerung des Staubbehälters verlief zuverlässig, die Lautstärke lag bei 75 Dezibel. Auf höchster Saugstufe betrug die Betriebslautstärke des Roboters 76 Dezibel, auf geringerer Stufe immer noch 67 Dezibel. Damit war der SwitchBot S10 der lauteste Wischroboter im Test.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Als einziger Wischroboter im Test mit Wasseranschluss ermöglichte der SwitchBot S10 Wischroboter eine vollautomatisierte Bodenreinigung. Auf freien Flächen zeigte er eine gute Reinigungsleistung beim Wischen, allerdings blieben bauartbedingt an den Kanten und in den Ecken Bereiche ungewischt. An diesen Stellen musste manuell nachgewischt werden. Die Saugkraft war insgesamt gut, ließ jedoch auf Teppichen mitunter zu wünschen übrig. Erfreulich war, dass die Teppicherkennung im Saug- und Wischmodus zuverlässig funktionierte. Die App wurde als nutzerfreundlich wahrgenommen und insgesamt ließ sich der Roboter intuitiv bedienen. Nachteilig war die Lautstärke, der SwitchBot S10 war das lauteste Gerät im Test. Die Navigation und die Kartierung funktionierten im Test einwandfrei, lediglich mit dem Erkennen kleiner Hindernisse hatte der Roboter Probleme. Hinzuzufügen ist noch, dass die vollautomatisierte Bodenreinigung nur auf der Etage möglich ist, auf der die Wasserstation untergebracht und für den Roboter erreichbar ist. Auf anderen Etagen müssen die Behälter manuell befüllt und geleert werden.

  • Festwasseranschluss
  • Vollautomatisierte Bodenreinigung durch Zwei-Stationen-System
  • Gute Wischqualität auf freien Flächen
  • Rotierende Mopp-Walze RevoRoll™
  • Benutzerfreundliche App
  • Einfache Bedienung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Zuverlässige Teppicherkennung beim Wischen und Saugen
  • Gute Saugqualität
  • Sehr gute Kartierung
  • Reinigung der Mopp-Walze während des Wischens
  • Heißlufttrocknung der Mopp-Walze
  • Vielseitige Nutzung der Wasserstation möglich (Luftbefeuchter und Entfeuchter)
  • Lässt beim Wischen an Ecken und Kanten Bereiche aus (Nachwischen nötig)
  • Sehr laut
  • Etwas aufwändigere Ersteinrichtung durch Wasseranschluss
  • Kein vollautomatisiertes Wischen auf anderen Etagen
  • Schwächen beim Erkennen kleiner Hindernisse
  • Schwächen beim Saugen von Teppichen
  • Zwei Stationen müssen aufgestellt werden
  • Roboter passt mit 11,5 Zentimetern Höhe nicht unter flache Möbelstücke

FAQ

In welchen Farben gibt es den SwitchBot S10 Wischroboter?
Das Gerät ist nur in Weiß erhältlich. Auch die Stationen sind weiß.
Welche Maße hat der Roboter?
Der SwitchBot S10 Wischroboter hat einen Durchmesser von 36,5 Zentimetern und ist 11,5 Zentimeter hoch.
Welches Volumen haben die Staub- und Wasserbehälter im Roboter?
Der Staubehälter im Wischroboter hat ein Fassungsvermögen von 370 Millilitern. Der Frischwasserbehälter fasst 300 Milliliter und der interne Schmutzwasserbehälter hat ein Fassungsvermögen von 250 Millilitern.
Wie viele Saug- und Wischstufen können ausgewählt werden?
Es stehen jeweils drei Stufen zur Auswahl.

3. Bester Wischroboter für Tierhalter: Roborock S8 MaxV Ultra mit Seitenmopp

Bis 300 qm
Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter
760,65€
833,49€
849,00€
tipps.de Bewertung
Gut
1,8 08/2025
(4 Bewertungen)

Der Roborock S8 MaxV Ultra ist ein automatisierter Saug-Wisch-Roboter mit einer umfangreichen Dockingstation. Sie enthält eine Absaugstation und einen Frischwassertank mit einem Fassungsvermögen von 3,5 Litern sowie einen Schmutzwassertank mit einem Fassungsvermögen von 2,9 Litern. Das Gerät nutzt zur Reinigung zwei gegenläufige Silikonbürsten sowie einen vibrierenden Mopp. Es fährt selbstständig zur Station zurück, um den Staubbehälter zu entleeren, den Mopp mit 60 Grad Celsius warmem Wasser zu reinigen und anschließend zu trocknen.

Roborock S8 MaxV Ultra Saug-Wisch-Roboter Robbie in Station

Der Roborock-Wischroboter wurde sicher verpackt geliefert. Die Ersteinrichtung verlief reibungslos. Nach dem Auspacken wurde die Station mithilfe der mitgelieferten Anleitung aufgebaut und an das Stromnetz angeschlossen, um den Roboter zu laden. Währenddessen wurde die App heruntergeladen und mit dem WLAN verbunden. Die Einrichtung war einfach und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Zur Nutzung aller Funktionen des Wischroboters ist eine Verbindung mit der App erforderlich, ohne App steht nur ein eingeschränkter Funktionsumfang zur Verfügung. Der Roboter kann mit Amazon Alexa oder dem Google Assistant per Sprachbefehl gesteuert werden. Zusätzlich besitzt das Gerät eine herstellereigene Sprachsteuerung, die über den Befehl „Rocky“ aktiviert wird. Die Verbindung zur App war stabil und ermöglichte eine exakte Steuerung. Es ließen sich mehrere Karten anlegen, Saugstufen und Wischintensitäten konnten angepasst und Sperrzonen markiert sowie Zeitpläne erstellt werden. Die App informierte außerdem über den Zustand der Verschleißteile und erinnerte an anstehende Reinigungen oder Wechsel. Die Bedienung des Geräts wurde als einfach und intuitiv empfunden. Auch die Sprachsteuerung funktionierte im Test problemlos.

Beim ersten Einsatz erfolgte die Kartierung, bei der das lasergestützte System zum Einsatz kam. Hindernisse wie Schuhe oder Spielzeug wurden zuverlässig erkannt und umfahren. Das Modell nutzt zur Hindernis- und Objekterkennung einen dreidimensionalen Lichtsensor und eine Kamera. Die Kartierung war präzise und diente als verlässliche Basis für die Navigation.

Die Saugleistung überzeugte auf Hartböden ebenso wie auf Teppichen. Der Roboter erkannte stark verschmutzte Stellen und fuhr sie mehrfach an. Auch die Teppicherkennung funktionierte zuverlässig und der Teppichboost wurde aktiviert. Mit den beiden Silikonwalzen war das Aufsaugen von Tierhaaren problemlos möglich. Die Rollen ließen sich mit wenigen Handgriffen entfernen und reinigen. Auch der Staubbehälter im Gerät konnte leicht entnommen werden, er wird aber im Normalbetrieb automatisch in einen Staubbeutel in der Station entleert.

Die Wischfunktion fiel schwächer aus. Trotz der hohen Vibrationsfrequenz von 4.000 Bewegungen pro Minute gelang es dem Mopp nicht, stärkere Verschmutzungen oder eingetrocknete Flecken zuverlässig zu entfernen.

success

Automatische Dosierung von Reinigungsflüssigkeit: An der Station befindet sich ein Behälter für Reinigungsflüssigkeit, der manuell aufgefüllt werden muss. Der Roboter dosiert das Reinigungsmittel daraus automatisch, wenn er den Frischwassertank auffüllt. Der Behälter fasst etwa 0,3 Liter Reinigungslösung, was im Test für mehrere Wischdurchgänge ausreichte. Die App erinnert an das Nachfüllen. Die Reinigungsflüssigkeit ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat gekauft werden. Roborock empfiehlt, ausschließlich das herstellereigene Reinigungsmittel, das speziell für die Verwendung mit der Station des S8 MaxV Ultra entwickelt wurde, zu verwenden.

Der Boden wurde im Test ungleichmäßig feucht, was im Ergebnis zu sichtbaren Streifen führte. Für die tägliche Reinigung war das Ergebnis ausreichend, zur gründlichen Nassreinigung musste jedoch nachgewischt werden. Die Teppicherkennung im Wischmodus funktionierte im Test gut, der Roboter hob den Mopp auf Teppichen zuverlässig an und deaktivierte in diesen Bereichen die Wischfunktion.

success

Mit schwenkbarem Mopp: Über dem großen Wischpad sitzt ein kleiner, ausfahrbarer Mopp, mit dem der Roborock S8 MaxV Ultra Ecken und Kanten besser reinigen kann. Er arbeitet mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 185 Umdrehungen pro Minute und kommt bis auf weniger als 2 Millimeter an die Wand heran. Damit sorgte er für eine gute Ecken- und Kantenreinigung und nur geringes Nachwischen war erforderlich.

Roborock S8 MaxV Ultra Saug-Wisch-Roboter UnterseiteBeide Wischmopps (Hauptpad und Seitenmopp) sind per Klettverschluss befestigt und ließen sich leicht abnehmen. Während der Reinigung überwachte der Roboter wie auch der Dreame L10 den Verschmutzungsgrad des Mopps und kehrte eigenständig zur Zwischenreinigung in die Station zurück. Nach der Bodenreinigung wurden die Mopps abschließend ausgewaschen und getrocknet und der aufgesaugte Staub wurde in den Staubbeutel abgesaugt. Das Schmutzwasser vom Auswaschen der Mopps wurde automatisch in den Schmutzwassertank der Station gepumpt. Das funktionierte im Test ohne Probleme.

Die Wartung gestaltete sich benutzerfreundlich. Lediglich das Nachfüllen des Frischwassers und das Entleeren des Schmutzwassertanks sowie das Einfüllen der Reinigungsflüssigkeit müssen manuell durchgeführt werden.

Die Station erfordert mit einer Größe von 40,9 x 41,9 x 47 Zentimetern seitlich mindestens 50 Zentimeter Platz und rund einen Meter Freiraum nach vorn. Aufgrund des Platzbedarfs ist der Roboter damit eher für größere Räume geeignet. Mit einer Höhe von 10,3 Zentimetern ist er außerdem für das Saugen unter besonders flachen Möbeln ungeeignet. Der Akku hielt im Test bis zu 150 Minuten durch, was für eine große Etage ausreichte. Die Herstellerangabe von 180 Minuten wurde jedoch nicht erreicht und andere Geräte im Test wie der ECOVACS DEEBOT T30S und der SwitchBot S10 erreichten deutlich längere Laufzeiten.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Leider konnte der Roborock S8 MaxV Ultra ausgerechnet beim Wischen nicht voll überzeugen. Dabei lag sein Problem nicht einmal in der Ecken- und Kantenreinigung, die vielen Konkurrenzprodukten bauartbedingt Schwierigkeiten bereitet. Mit seinem kleinen, ausfahrbaren Zusatzmopp löste er diese Aufgabe sehr gut, aber er zeigte Schwächen bei der Flächenreinigung. Das Wischwasser wurde ungleichmäßig verteilt, was im Ergebnis zu einer Streifenbildung führte. Die Saugleistung hingegen war hervorragend und auch die Servicestation erledigte ihre Aufgaben ohne Mängel, sodass sich die Wartungsarbeiten sehr in Grenzen hielten. Die App ließ sich trotz der vielen Funktionen intuitiv nutzen und die Bedienung des Roboters war einfach. Auch mit der Sprachsteuerung traten keinerlei Probleme auf. Wie bei dem meisten Geräten mit Servicestation ist auch beim Roborock-Wischroboter der Platzbedarf hoch, sodass er nur bedingt für kleine Wohnungen geeignet ist. Für größere Räumlichkeiten hätte die Akkulaufzeit etwas großzügiger ausfallen dürfen, im Test wurden nicht einmal die vom Hersteller angegebenen 180 Minuten erreicht.

  • Ausfahrbarer Seitenmopp für gründliche Ecken- und Kantenreinigung
  • Servicestation mit Frischwasser- und Schmutzwassertank
  • Automatische Dosierung des Reinigungsmittels
  • Vibrierender Wischmopp
  • Absaugstation
  • Automatische Schmutzerkennung
  • Sehr gute Saugleistung
  • Zwei Silikonbürsten, die Tierhaare gut aufnahmen
  • Sehr gute Hinderniserkennung
  • Sehr gute Navigation
  • Einfache Bedienung
  • Sprachsteuerung möglich
  • Streifenbildung durch unregelmäßige Verteilung des Wischwassers
  • Station hat hohen Platzbedarf
  • Eher geringe Akkulaufzeit

FAQ

Welchen Durchmesser hat der Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter?
Das Gerät hat einen Durchmesser von 35 Zentimetern.
Wie hoch ist die Betriebslautstärke?
An der Absaugstation wurde eine Lautstärke von 85 Dezibel gemessen, die Betriebslautstärke beim Bodenreinigen betrug 65 Dezibel.
Welches Fassungsvermögen haben die internen Behälter für Staub und Frischwasser?
Der Staubbehälter fasst 270 Milliliter, der Wasserbehälter hat ein Fassungsvermögen von 100 Millilitern.
In welchen Farben gibt es das Gerät?
Der Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter ist nur in Weiß erhältlich.
Hat das Gerät einen festen Wasseranschluss?
Nein, der Roborock-Wischroboter kann nicht an die Wasserleitung angeschlossen werden.

4. Dreame L10 Prime Wischroboter mit regelmäßiger Mopp-Reinigung

15 Sprachen
dreame L10 Prime Wischroboter
561,54€
279,00€
349,00€
tipps.de Bewertung
Gut
2,1 08/2025
(1.603 Amazon-Bewertungen)

Der Dreame L10 Prime ist ein Saug-Wischroboter mit Reinigungsstation, rotierenden Mopps und lasergestützter Navigation. Das Gerät arbeitet mit einem Frischwassertank von 2,7 Litern und einem Schmutzwassertank mit 2,5 Litern Fassungsvermögen. Eine automatische Trocknung der Mopps erfolgt in der Station, eine Absaugstation für den Staubbehälter fehlt. Der Staubbehälter im Roboter muss manuell geleert werden.

Dreame L10 Prime Saug- und Wischroboter von oben

Nach dem Auspacken wurde die Reinigungsstation positioniert und an das Stromnetz angeschlossen. Die Einrichtung erfolgte über die Dreame-App, die per QR-Code unter der Klappe des Roboters gestartet wurde. Der gesamte Vorgang war in wenigen Minuten abgeschlossen. Die anschließende Kartierung funktionierte reibungslos. Der Roboter fuhr die Räume strukturiert ab und legte eine detaillierte Karte an, auf der sich virtuelle Sperrzonen und Raumbezeichnungen speichern ließen. Außerdem können Zeitpläne erstellt und jeweils drei Saug- und Wischstufen eingestellt werden.

Die Reinigung konnte live in der App mitverfolgt werden. Die Sprachausgabe des Roboters war bei Lieferung auf Englisch eingestellt, konnte aber in der App problemlos auf Deutsch umgestellt werden. Zahlreiche weitere Sprachen stehen zur Auswahl, darunter Französisch, Koreanisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch und Türkisch. Die Lebensdauer von Ersatzteilen wie Filtern, Bürsten und Mopps lässt sich über die App nachverfolgen, um sie rechtzeitig nachzubestellen. Auch eine notwendige Reinigung der Sensoren wird in der App angezeigt.

Dreame L10 Prime Saug- und Wischroboter LiDAR ModulDie Navigation erfolgt per LIDAR. Hindernisse wurden im Test zuverlässig erkannt und umfahren. Die Bedienung war sowohl direkt am Gerät als auch in der App einfach und intuitiv. Auch die Sprachsteuerung per Amazon Alexa oder dem Google Assistant war problemlos möglich. Der Roboter kann wahlweise nur saugen, nur wischen oder im kombinierten Modus beides gleichzeitig erledigen.

Die Saugleistung liegt laut Hersteller bei bis zu 4.000 Pascal. Der Roboter entfernte damit auf Hartboden Staub und Krümel zuverlässig. Die Silikon-Hauptbürste reduzierte das Risiko von Haarverwicklungen und ließ sich zur Reinigung leicht entnehmen. Der Staubbehälter befindet sich oben am Gerät und konnte bequem entleert werden. Eine Teppicherkennung beim Saugen, die einen Teppichboost aktiviert, hat der Dreame L10 nicht.

Beim Wischen kommen zwei rotierende Mopps zum Einsatz, die sich aktiv mit einem leichten Druck über den Boden bewegen. Die Drehzahl beträgt rund 180 Umdrehungen pro Minute. Die Reinigungsleistung auf freien Flächen war im Test überzeugend. Die Mopps reichten bis nah an die Wand heran, erreichten sie jedoch nicht vollständig. Das ist laut Hersteller beabsichtigt, der Edge-Sensor soll direkten Kontakt vermeiden, um Schäden an den Wänden und am Gerät zu vermeiden. In den Ecken blieben ebenfalls Stellen ungewischt, ein manuelles Nachwischen war dort erforderlich. Die Teppicherkennung funktionierte zuverlässig: Der Roboter hob die Mopps automatisch um 10 Millimeter an und reinigte Teppichflächen trocken im Saugmodus. Die automatische Frischwasserversorgung über die Station funktionierte ebenso wie die Trocknung der Mopps nach der Reinigung problemlos. Der Dreame L10 Wischroboter fährt während der Bodenreinigung regelmäßig die Station an, um die Wischmopps auszuwaschen. So wird gewährleistet, dass Schmutz nicht einfach nur mitgezogen, sondern effektiv entfernt wird. Im Test funktionierte das ohne Probleme.

Die Akkulaufzeit betrug im Test bis zu 150 Minuten bei kombinierter Reinigung. Die Ladezeit lag bei etwa 300 Minuten. Die Lautstärke lag im Reinigungsmodus je nach Stufe zwischen 60 und 70 Dezibel.

info

Gibt es reine Wischroboter ohne Saugfunktion? Reine Wischroboter sind inzwischen selten. Die meisten Modelle im Handel sind heute eine Kombination aus Saug- und Wischroboter. Reine Wischroboter waren früher weiterverbreitet, spielen inzwischen aber kaum noch eine Rolle, da sie deutlich weniger flexibel einsetzbar sind. Wer nur die Wischfunktion nutzen will, kann sie bei den einigen Kombigeräten separat aktivieren und erhält damit ein ähnlich gutes Reinigungsergebnis.

tipps.de zieht folgendes Fazit

  • Station mit Frischwasser und Abwassertank
  • Wischen mit rotierenden Mopps
  • Regelmäßige Mopp-Reinigung während des Wischens
  • Gute Wischleistung auf freien Flächen
  • Einfache und intuitive Bedienung
  • Gute und umfangreiche App
  • Zuverlässige Teppicherkennung im Wischmodus (Mopps werden automatisch angehoben)
  • Gute Saugleistung
  • Passt dank flacher Bauweise unter niedrige Möbelstücke
  • Reinigung und Trocknung der Mopps in der Station
  • Nachwischen an Ecken und Kanten erforderlich
  • Kein Teppichboost beim Saugen
  • Keine Absaugstation

FAQ

Welche Maße haben die Station und der Dreame L10 Wischroboter?
Die Station hat die Maße 34 x 42,3 x 44 Zentimeter. Der Roboter hat einen Durchmesser von 35 Zentimetern und ist nur 9,7 Zentimeter hoch. Mit der flachen Bauweise passt er auch unter niedrige Möbelstücke.
Arbeitet das Gerät mit einer Kamera?
Nein, weder zur Navigation noch zur Hinderniserkennung wird eine Kamera genutzt.
In welcher Farbe gibt es das Gerät?
Den Dreame L10 Wischroboter gibt es nur in Weiß.
Was gehört zum Lieferumfang?
Neben dem Roboter und der Station werden ein waschbarer Filter, eine Haupt- und eine Seitenbürste, zwei Wischpads und eine Bedienungsanleitung mitgeliefert.
Kann eine Reinigungsflüssigkeit zum Wischwasser gegeben werden?
Ja, Dreame empfiehlt jedoch, ausschließlich die herstellereigene Reinigungsflüssigkeit zu verwenden.

5. Bester Wischroboter mit passivem Wischsystem: iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter mit automatischer Teppichvermeidung

Teppichschutz
iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter
Preis prüfen
176,23€
tipps.de Bewertung
Befriedigend
3,1 08/2025
(872 Amazon-Bewertungen)

Der iRobot Roomba 105 Combo ist ein Saug-Wischroboter der Einstiegsklasse mit aktiver Navigation per Lasersensor und passivem Wischsystem. Das Gerät misst 32 Zentimeter im Durchmesser und ist 11 Zentimeter hoch. Die Basisversion wird mit einer einfachen Ladestation geliefert, eine Variante mit automatischer Absaugstation ist als iRobot Roomba 105 Combo Plus gegen einen Aufpreis erhältlich. Zum Lieferumfang gehören neben dem Roboter und der Ladestation ein kombinierter Staub- und Wassertank, eine Wischplatte mit Wischtuch, ein Filter und ein kleines Reinigungswerkzeug. Eine gedruckte Bedienungsanleitung liegt nicht bei, die Einrichtung erfolgt über die App.

iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter Lieferumfang ausgepackt

Die Einrichtung verlief etwas holprig. Nachdem zunächst die App iRobot Home (Classic) aus dem Play Store heruntergeladen wurde, wurde während der Geräteerkennung auf die Roomba Home App verwiesen, da die iRobot-App das Gerät nicht unterstützt. Da beide Apps vom Hersteller iRobot herausgegeben werden, war nicht ersichtlich, welche die richtige ist und es wurde auch kein Hinweis darauf gegeben. Als Nächstes musste ein Konto erstellt werden und die App forderte Zugriff auf die Standortberechtigungen. Sie kann Standortdaten an Dritte weitergeben, sofern das nicht explizit ausgeschlossen wird.

Die Verbindung mit dem WLAN war mit der richtigen App dann schnell erledigt. Beim darauffolgenden Software-Update kam es zunächst zu einer Fehlermeldung, die sich nach kurzer Wartezeit jedoch von selbst erledigte. Die anschließende Aufforderung zum „Aufwecken des Roboters“ sorgte ebenfalls für Verwirrung, da keine erkennbare Aktion notwendig war und auch keine Reaktion wie in der App angekündigt erfolgte. Wer technisch wenig versiert ist, könnte bei der Einrichtung durchaus Probleme bekommen.

iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter App5Der Roomba 105 Combo erstellte dann eine Karte der Umgebung, insgesamt können drei Karten gespeichert werden. In der App lassen sich Räume benennen, Reinigungszonen und Sperrbereiche definieren und individuelle Reinigungspläne festlegen. Auch die Saugkraft und die Wassermenge lassen sich dort in jeweils drei Stufen anpassen. Die Bedienung über die App funktionierte im Test zuverlässig, das Gerät reagierte schnell und die Navigation wirkte zielgerichtet.

Danach wurde der Roomba auf die erste Reinigungsfahrt geschickt. Das Gerät kann wischen, saugen oder beide Aufgaben gleichzeitig durchführen. Die Saugleistung beträgt laut Hersteller 7.000 Pascal. Auf Hartböden wurden damit Staub, Krümel und Hundehaare zuverlässig aufgenommen. Die Saugleistung auf Teppichen wurde mit befriedigend bewertet, tiefsitzender Schmutz in hochflorigen Teppichen blieb jedoch teilweise zurück. Die Navigation mit dem Lasersystem war ebenso wie die vorangegangene Kartierung präzise, auch schmalere Durchgänge und Tischbeine wurden sicher umfahren. Kleine Hindernisse wie herumliegende Kabel oder Spielzeuge wurden nicht immer zuverlässig erkannt.

Nach dem Saugen wurde der kombinierte Wasser- und Staubbehälter entnommen und mit Wasser befüllt. Die Einfüllöffnung ist recht klein, ein kleiner Messbecher erleichterte das Befüllen. Die Wischplatte wird an der Unterseite eingeklickt, was als etwas unpraktisch empfunden wurde. Sie machte einen stabileren Eindruck als die Platte des eufy-Wischroboters, der mit dem gleichen Befestigungssystem arbeitet. Wie beim eufy wird das Wischtuch nicht nur per Klett fixiert, sondern zusätzlich über eine Einschublasche an der Längsseite gesichert, in die die Wischplatte geschoben wird. Dadurch lässt sich das Tuch nicht einfach abziehen. Zum Auswaschen muss immer der Behälter entnommen und die Platte abgenommen werden. Das erwies sich im Test als unpraktisch, da das Wischtuch wie bei allen passiven Systemen den Schmutz mitzog und daher regelmäßig ausgewaschen werden muss, um ihn nicht zu verteilen.

success

Einziger Wischroboter im Test mit Teppichvermeidung: Als einziges der Geräte mit passivem Wischsystem im Test ist der iRobot Roomba 105 Combo mit einer Teppicherkennung im Wischmodus ausgestattet. Anders als die Geräte mit aktivem Wischsystem kann er das Wischpad nicht anheben, aber er erkennt Teppiche und umfährt sie im Wischmodus. Das hat im Test zuverlässig funktioniert und war einfacher, als Sperrzonen für jeden Läufer einrichten zu müssen. Ein kleiner Nachteil: Im kombinierten Saug-Wisch-Modus werden Teppiche ebenfalls gemieden, dadurch können sie in diesem Modus nicht gesaugt werden.

Die Wasserabgabe erfolgt über eine kleine Pumpe, die das Wischtuch aktiv feucht hält. Sie gab im Test etwa alle 10 Sekunden ein leichtes Brummen von sich. Enttäuschend war die SmartScrub-Funktion, die keine wirkliche Verbesserung der Reinigungsleistung zeigte. Eingetrocknete und hartnäckige Flecken konnte das Gerät nicht entfernen. Im Test hinterließ der Roomba 105 Combo nach dem Wischen einen gleichmäßig feuchten Boden, ohne Pfützenbildung oder Streifen. Lose Verschmutzungen und Staub wurden beim Wischen zuverlässig aufgenommen. Ecken und Kanten blieben bauartbedingt ungewischt, sodass für eine gründliche Reinigung manuelles Nachwischen erforderlich war.

Die Rückkehr zur Ladestation verlief zuverlässig. Der kombinierte Behälter ließ sich einfach entnehmen, das Ausleeren des Staubfachs war unkompliziert, muss bei dem Modell ohne Absaugstation jedoch manuell durchgeführt werden. Der Roomba 105 Combo lässt sich über die App und zwei Tasten am Gerät steuern. Eine Fernbedienung ist nicht im Lieferumfang enthalten. Die Sprachsteuerung über Amazon Alexa, den Google Assistant oder Siri ist für die Grundbefehle ebenfalls möglich. Die Laufzeit lag im Kombimodus bei etwa 75 Minuten, was vergleichsweise kurz ist.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Nachdem die anfänglichen Hürden bei der Einrichtung der App überwunden waren, ließ sich der iRobot Roomba 105 Combo gut bedienen. Die Reinigungsleistung beim Wischen entsprach den Erwartungen an ein passives Wischsystem und reichte nur für die Erhaltung der Grundsauberkeit aus. Die SmartScrub-Funktion trug im Test nichts zur Verbesserung der Fleckentfernung bei. Die große Stärke des Geräts ist die automatische Teppicherkennung, die im Test zuverlässig funktionierte. Dadurch war es in der Praxis wesentlich einfacher, Hartböden, auf denen Teppiche liegen, zu reinigen. Die Saugleistung war gut, stieß auf hochflorigen Teppichen jedoch schnell an ihre Grenzen. Umständlich war die Befestigung des Wischtuchs, um es abzunehmen und auszuwaschen mussten jedes Mal der Behälter entnommen und die Wischplatte abmontiert werden. Wer einen einfachen Wischroboter mit passivem Wischsystem zur Erhaltung der Grundsauberkeit sucht und Teppiche und Läufer auf dem Hartboden liegen hat, trifft mit diesem Gerät eine gute Wahl.

  • Zuverlässige Teppicherkennung, vermeidet Teppiche im Wischmodus
  • Gute bis befriedigende Saugleistung
  • Zuverlässige LIDAR-Navigation
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtliche App
  • Sprachsteuerung
  • Kartierung mit bis zu drei gespeicherten Karten
  • Einrichten von Sperrzonen und gezielte Raumreinigung möglich
  • Kein aktives Wischsystem
  • Kleiner Wassertank
  • Boden wird nur oberflächlich gereinigt
  • Nachwischen an Ecken und Kanten erforderlich
  • Kein Teppichboost beim Saugen
  • Ersteinrichtung war etwas holprig
  • Schwächen bei der Hindernis- und Objekterkennung
  • Account erforderlich und die App fordert Zugang zu Standortdaten
  • Vergleichsweise kurze Akkulaufzeit

FAQ

Wie laut ist der iRobot Roomba 105 Combo?
Im Wischmodus wurde eine Betriebslautstärke von 58 Dezibel gemessen, im kombinierten Saug-Wischmodus lag die Lautstärke bei 62 Dezibel.
In welchen Farben gibt es den Wischroboter?
iRobot bietet den Roomba 105 Combo in den Farben Schwarz und Weiß an.
Welches Fassungsvermögen haben der Staubbehälter und der Wassertank?
Der Staubbehälter fasst 360 Milliliter. Der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 100 Millilitern.
Wie lange dauert das Aufladen?
Im Test dauerte das komplette Aufladen 280 Minuten.
Hat das Gerät einen Teppichboost?
Nein, im Saugmodus hat der Roboter keine Teppicherkennung und er erhöht die Saugkraft auf Teppichen nicht automatisch.

6. Medion X50 SW Wischroboter mit drei Hauptbürsten für unterschiedliche Böden

Viel Zubehör
Medion X50 SW Wischroboter
220,00€
439,90€
445,64€
tipps.de Bewertung
Befriedigend
3,4 08/2025
(10 Bewertungen)

Der Medion X50 SW ist ein Saug- und Wischroboter mit automatischer Staubabsaugung. Zum Lieferumfang gehören drei unterschiedliche Hauptbürsten:

  • Eine Universalbürste mit Borsten für verschiedene Bodenarten
  • Eine weichere Bürste für Hartböden wie Fliesen oder Parkett
  • Eine Gummibürste, die vor allem auf Teppichen zum Einsatz kommt

Zusätzlich liegen zwei Seitenbürsten, zwei Wischtücher, vier Staubbeutel, ein Ersatzfilter und ein kleines Reinigungswerkzeug bei. Ein HEPA-Filter ist bereits eingesetzt. Die Filter sind auswaschbar und wiederverwendbar. Die Absaugstation misst 29 Zentimeter in der Breite und 40 Zentimeter in der Tiefe. Für einen reibungslosen Betrieb werden seitlich der Absaugstation je 50 Zentimeter und nach vorn mindestens 1,5 Meter Freiraum empfohlen. Eine Kabelaufwicklung auf der Rückseite erleichtert die Anpassung der Kabellänge.

Medion X50 SW Saug- und Wischroboter komplett

Nach dem Auspacken mussten lediglich die Station und die Bodenplatte zusammengesetzt werden. Das erfolgt per Klickmechanismus und war mit ein paar Handgriffen erledigt. Das Gerät wurde auf die Ladestation gesetzt und geladen. Der Akku benötigte etwa 5 Stunden für die Erstaufladung. Danach war der Roboter einsatzbereit. Die Installation der Medion-App und die Verbindung mit dem heimischen WLAN bereiteten keine Probleme und beides war in wenigen Minuten erledigt.

Nach dem ersten Laden startete das Gerät mit der Reinigung und kartierte dabei die Räume automatisch mithilfe von Infrarot- und Lasersensoren. Die Navigation funktionierte unter allen Lichtverhältnissen zuverlässig. Kollisionssensoren und ein Anti-Sturz-Sensor verhinderten Abstürze und Zusammenstöße. Im Test wurde lediglich ein leichter Wassernapf verschoben, ansonsten blieb das Gerät ohne Probleme auf Kurs.

warning

Im Langzeitbetrieb Aussetzer bei der Navigation: Funktionierte die Navigation anfangs gut, ließ sie im Lauf der Zeit immer mehr nach. Der Roboter gab immer wieder Fehlermeldungen aus und konnte entweder die Zielzone nicht erreichen (wobei nie ein konkretes Ziel angegeben wurde) oder fand die Station nach der Bodenreinigung nicht wieder. Abhilfe schaffte jeweils nur eine neue Kartierung der Räume.

Die Reinigungsleistung beim Saugen wurde auf Laminat, glatten und rauen Fliesen, Nadelfilz sowie hochflorigen Teppichen getestet und überzeugte komplett. Staub, Schmutz und Tierhaare wurden zuverlässig entfernt. Der Roboter erkannte im Saugmodus Teppiche automatisch und aktivierte den Teppichbooster. Die Seitenbürste sorgte für eine ordentliche Reinigung in den Ecken und an den Kanten. Die Saugkraft von 8 Kilopascal erwies sich als mehr als ausreichend: Sogar kleine Objekte wie ein versehentlich auf dem Boden liegender Kühlschrankmagnet wurden von dem Roboter geschluckt. Kabel und andere kleine Gegenstände erkannte er nicht als Hindernisse.

Medion X50 SW Saug- und Wischroboter TestWeit weniger überzeugend war die Reinigungsleistung beim Wischen. Der Medion X50 SW hat kein aktives Wischsystem, sondern zieht lediglich ein Wischpad mit. Hartnäckige Verschmutzungen kann er damit nicht beseitigen und aufgenommener Schmutz wird eher verteilt als beseitigt. Der Wassertank verbleibt auch im Saugmodus an dem Roboter, er konnte einfach herausgezogen und mit Wasser befüllt werden. Das Fassungsvermögen beträgt 350 Milliliter. Um den Roboter in den Wischmodus zu versetzen, muss eine Wischplatte an der Unterseite des Wassertanks angebracht werden, an der sich das Wischtuch mit Klettstreifen befestigen lässt. Auch das funktionierte ohne großen Aufwand.

Eine Teppicherkennung hat der Roboter im Wischmodus nicht, es müssen daher in der App No-Go-Zonen eingerichtet werden, damit er die Teppiche nicht feucht wischt. Das war generell kein Problem, doch es war schwierig bis unmöglich, auf der Karte die Teppiche exakt zu markieren. Lediglich eine grobe Positionierung war möglich, sodass um die Teppiche herum ein Bereich ungewischt blieb. Auch Ecken und Kanten konnte der Roboter beim Wischen bauartbedingt nicht erreichen. Insgesamt reichte die Reinigungsleistung beim Wischen nur für eine oberflächliche Reinigung kaum verschmutzter Böden aus. Allerdings wurden die Böden streifenfrei gewischt.

Die Bedienung des Medion-Wischroboters zeigte sich insgesamt einfach und selbsterklärend. Neben der ausführlichen Anleitung lag eine bebilderte Schnellstartanleitung bei, die für die Inbetriebnahme ausreichte. Die Bürsten ließen sich ohne Werkzeug einfach austauschen. Auch der Staubbehälter, der Filter und die Wischtücher konnten einfach entnommen und gereinigt werden. Die App war intuitiv bedienbar und bietet erweiterte Steuerungsoptionen wie das Festlegen von Zeitplänen, die Steuerung per Karte sowie eine Punktreinigung über die Pin-n-Go-Funktion. Auch das gezielte Ansteuern einzelner Räume ist möglich. Es sind vier Saugstufen und drei Wischstufen einstellbar. Außerdem ist es möglich, eine Suchfunktion zu aktivieren, wenn der Roboter nicht auffindbar ist, weil er sich beispielsweise unter einem Möbelstück festgefahren hat. Die App informiert auch über anstehende Wartungsaufgaben, etwa den Wechsel von Filtern oder Bürsten und gibt Informationen über die Lebensdauer der Verschleißteile.

Die Steuerung erfolgt in der App sowie per Sprache mit Amazon Alexa oder dem Google Assistant. Starten, Pausieren und das Zurückschicken in die Station sind auch über die Bedientasten am Gerät möglich. Der Roboter gibt Sprachausgaben zum Reinigungsstatus und zu Problemen wie Blockaden aus. Sprache und Lautstärke können über die App angepasst werden.

Das Fassungsvermögen des Staubbehälters beträgt 450 Milliliter. Er wird nach jedem Reinigungsvorgang automatisch über die Absaugstation entleert, was im Test zuverlässig funktionierte. Dabei wurde kurzzeitig eine Lautstärke von etwa 80 Dezibel erreicht. Während des normalen Betriebs schwankte die Lautstärke zwischen 60 und 68 Dezibel, abhängig von der eingestellten Saugstufe. Der Akku erreichte eine Laufzeit von bis zu 200 Minuten auf niedrigster Stufe. Im Test konnte eine 90 Quadratmeter große Wohnung bei mittlerer Saugstufe inklusive Teppichboost in einem Durchgang vollständig gereinigt werden.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Mit Konkurrenzgeräten mit aktivem Wischsystem wie dem ECOVACS DEEBOT T30 S oder dem Roborock S8 MaxV Ultra kann der Medion X50 SW keinesfalls mithalten. Er zeigte eine sehr gute Saugkraft auf unterschiedlichen Böden und ließ sich einfach bedienen. Positiv aufgefallen sind auch die drei mitgelieferten Hauptbürsten für unterschiedliche Bodenarten und der generell hohe Lieferumfang. Durch das passive Wischsystem ist er jedoch maximal zur oberflächlichen Reinigung kaum verschmutzter Böden geeignet und er erreicht bauartbedingt weder Ecken noch Kanten. Dafür wischte er die Flächen streifenfrei. Die Messwerte hinsichtlich Akkulaufzeit und Lautstärke lagen absolut im Rahmen, auch die Hinderniserkennung funktionierte insgesamt gut, wobei er kleine Objekte wie Kabel nicht erkannte. Eine Schwäche zeigte sich langfristig in der Navigation: Der Roboter vergaß immer wieder die Kartierung und hatte Probleme, sich zurechtzufinden.

  • Sehr gute Reinigungsleistung beim Saugen
  • Mit Absaugstation
  • Geringe Bauhöhe, kann auch unter niedrigen Möbeln saugen
  • Automatischer Teppichboost
  • Einfache und intuitive Bedienung
  • Einfache Steuerung per App oder Sprache
  • Großer Lieferumfang mit drei Hauptbürsten
  • Kein aktives Wischsystem
  • Nur oberflächliche Reinigungsleistung beim Wischen
  • Keine Teppicherkennung im Wischmodus
  • Langfristig unzuverlässige Navigation
  • Erkennt kleine Objekte nicht als Hindernisse

FAQ

Welche Maße hat der Roboter?
Der Medion X50 SW Wischroboter hat einen Durchmesser von 35 Zentimetern und er ist 8 Zentimeter hoch. Damit passt er auch unter niedrigere Möbelstücke.
Kann der Medion X50 SW Wischroboter kleine Stufen überwinden?
Im Test hat das Gerät kleine Höhenunterschiede von bis zu 2 Zentimetern problemlos überwunden.
Können Reinigungsmittel zum Wischen genutzt werden?
Nein, der Hersteller empfiehlt, nur klares Wasser zu nutzen.
In welchen Farben gibt es den Wischroboter?
Das Gerät ist nur in Schwarz-Weiß mit einer schwarzen Station erhältlich.
Wo sitzt der Staubbehälter und welches Fassungsvermögen hat er?
Der Staubbehälter sitzt unter der Klappe an der Oberseite des Roboters. Er ließ sich im Test einfach herausnehmen und konnte auch manuell problemlos entleert werden. Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 450 Millilitern.

7. eufy G50 Wischroboter mit selbstentwirrender Hauptbürste

Kleine Station
eufy G50 Hybrid Wischroboter
109,00€
198,18€
tipps.de Bewertung
Ausreichend
3,7 08/2025
(9.797 Amazon-Bewertungen)

Der eufy G50 Hybrid ist ein einfacher Saug- und Wischroboter der Einstiegsklasse. Mit einem Durchmesser von 33 Zentimetern und einer Bauhöhe von 8 Zentimetern eignet sich das Gerät besonders für Wohnungen mit niedrigen Möbeln.

eufy G50 Hybrid Saugroboter beim Laden

Der Roboter kam gut verpackt an, der Lieferumfang war überschaubar. Er besteht aus dem Roboter, einer kleinen Ladestation mit fest angebrachtem Kabel, einer Wischplatte mit Wischtuch, einem Reinigungswerkzeug und einem kleinen Heft mit Sicherheitshinweisen. Ein Filter, die Hauptbürste und die Seitenbürste waren bereits eingesetzt. Eine automatische Absaugstation ist nicht im Lieferumfang enthalten, auch eine Bedienungsanleitung wurde nicht mitgeliefert. Die Inbetriebnahme funktionierte jedoch auch ohne Anleitung problemlos.

Die kleine Ladestation mit den Maßen 13,5 x 4,5 x 9,5 Zentimeter in Breite, Tiefe und Höhe nimmt kaum Platz in Anspruch. An der Unterseite ist sie mit einem Klebestreifen versehen, damit sie fest am Boden steht. Sie sollte daher auf einem glatten Boden stehen. Wird sie nicht festgeklebt, verschiebt der Roboter die nur 385 Gramm schwere Station mitunter, wenn er zum Laden andocken will.

Der Roboter wurde ungeladen geliefert, das Aufladen dauerte etwa 5 Stunden. Der Ladestand wird über ein Batteriesymbol in der App angezeigt. Die App ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Nach dem Herunterladen führte sie durch den Einrichtungsprozess, der unkompliziert verlief. Das Gerät wurde schnell erkannt und die Verbindung war stabil.

Die App ermöglicht das Anpassen der Saugstärke sowie der Wasserabgabe beim Wischen in jeweils drei Stufen. Es kann ein Reinigungsplan erstellt werden, mit dem der Roboter zu einer bestimmten Uhrzeit automatisch startet, außerdem lässt sich festlegen, an welchen Wochentagen, in welchem Saugmodus und mit welcher Wassermenge er die Reinigung durchführen soll. Es kann jedoch nur ein Plan erstellt werden, unterschiedliche Uhrzeiten beispielsweise für Wochentage und das Wochenende lassen sich nicht festlegen.

Zur Navigation nutzt der Roboter ausschließlich ein Gyroskop, also eine einfache Orientierung entlang systematischer Bahnen. Der eufy G50 kann damit weder Karten erstellen noch Räume erkennen oder virtuelle Sperrzonen einrichten. Eine gezielte Steuerung über Raum- oder Zonenreinigung ist daher nicht möglich.

Nach dem Aufladen wurde der Roboter an die Arbeit geschickt. Die Saugleistung im Test war solide, aber unspektakulär. Staub und lose Partikel auf Hartboden wurden zuverlässig aufgenommen. Eine automatische Teppicherkennung oder Saugkraftanpassung gibt es nicht. Teppiche wurden mit gleichbleibender Saugkraft befahren und tiefsitzender Schmutz konnte vor allem aus hochflorigen Teppichen nicht entfernt werden. Dabei half auch die selbstentwirrende Hauptbürste nicht, die aus Gummilamellen und Borsten besteht. Hundehaare verfingen sich darin im Testzeitraum jedoch wirklich nicht. Die Lautstärke beim Saugen bewegte sich im mittleren Bereich.

eufy G50 Hybrid Saugroboter Wischplatte und Pad einzelnIm Anschluss an den Saugtest wurde der Wassertank befüllt und das Wischtuch montiert. Die Wischplatte machte insgesamt einen instabilen Eindruck, da sie aus dünnem Kunststoff besteht. Auch der Befestigungsmechanismus konnte nicht überzeugen: Die Platte wird mithilfe von zwei Fixierzapfen an der Unterseite des Roboters befestigt. Es war etwas Geschick erforderlich, um Zapfen und Löcher deckungsgleich aufeinander zu bekommen und zum Lösen der Verbindung war eine gewisse Kraftanstrengung erforderlich.

Zum Befüllen des Wassertanks muss der Staub- und Wassertank entnommen werden. Da das Loch zum Einfüllen recht klein ist, ist es ratsam, eine kleine Kanne oder einen Messbecher mit Ausgießer zu nutzen, damit nicht der gesamte Behälter nass wird.

Der eufy G50 erkennt die angebrachte Wischplatte automatisch und aktiviert den Wischmodus, was im Test zuverlässig funktionierte. Vor dem Wischen muss das Wischtuch, das mit Klett an der Platte befestigt wird, angefeuchtet werden. Der eufy G50 Wischroboter hat kein aktives Wischsystem, das Tuch wird einfach mitgezogen. Um Schmutz auf den Flächen nicht nur zu verteilen ist es daher notwendig, das Tuch regelmäßig auszuwaschen. Dabei zeigte sich eine große Schwachstelle in der Konstruktion: Um das Tuch abzunehmen und wieder anzubringen, muss jedes Mal die Wischplatte entfernt werden.

Eine wirkliche Bodenreinigung fand beim Wischen nicht statt. Eingetrocknete Rückstände blieben vollständig bestehen, auch mehrfaches Überfahren führte zu keiner sichtbaren Verbesserung. Die Wischleistung beschränkte sich auf ein gleichmäßiges, oberflächliches Anfeuchten des Bodens. An den Rändern und in den Ecken blieb der Boden trocken. Das Wischtuch erreicht aufgrund der Bauweise mit dem starren Wischpad keine schwer zugänglichen Bereiche.

Die fehlende Teppicherkennung war im Wischmodus ein Problem: Teppiche wurden wie jeder andere Bodenbelag befahren und dabei nass gewischt. Eine Möglichkeit, Teppichbereiche per App auszunehmen, besteht nicht. Für Haushalte mit gemischten Bodenbelägen eignet sich der Roboter daher nur eingeschränkt.

Nach der Reinigung ließ sich der Wassertank leicht entnehmen, war aber unpraktisch zu entleeren. Das Wischtuch muss ausgewaschen werden. Eine Reinigungsanzeige in der App gibt es nicht, ebenso wenig eine Erinnerung zum Wassertausch. Die Rückkehr zur Ladestation gelang nach mehreren Anläufen. Einmal blieb der Roboter mit leerem Akku mitten im Raum stehen. Die Laufzeit im Wischmodus betrug rund 80 Minuten.

Der eufy G50 bietet keine Sprachsteuerung und ist nicht mit Amazon Alexa oder dem Google Assistant kompatibel. Auch eine Fernbedienung gehört nicht zum Lieferumfang. Gesteuert wird das Gerät ausschließlich über die App und zwei Tasten am Gerät.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Der eufy G50 Hybrid Wischroboter eignet sich nicht als vollwertiger Ersatz für eine manuelle Bodenreinigung, sondern kann lediglich zur täglichen Reinigungserhaltung beitragen. Seine Wischfunktion ist rein passiv, haftender Schmutz wurde nicht entfernt, sondern blieb liegen. Ecken und Kanten konnte der Roboter gar nicht erreichen. Durch die fehlende Teppicherkennung und die Gyroskop-Navigation, die es nicht ermöglicht, Karten zu erstellen und Sperrzonen einzurichten, ist das Gerät für Räume, in denen auch Teppiche liegen, ungeeignet. Der eufy G50 ist maximal für Bereiche mit sehr geringem Schmutzaufkommen und ohne Teppichböden geeignet, die regelmäßig manuell nachgereinigt werden.

  • Station braucht wenig Platz
  • Flache Bauweise zur Reinigung unter Möbeln
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtliche App
  • Kein aktives Wischsystem
  • Boden wird nur oberflächlich gereinigt
  • Wischpad macht einen minderwertigen Eindruck
  • Keine Reinigung in Ecken und an Kanten, Nachwischen erforderlich
  • Keine Teppicherkennung
  • Keine Kartierung, es können keine Sperrzonen eingerichtet werden
  • Ohne Absaugstation
  • Saugleistung lediglich ausreichend, vor allem auf Teppichen schwach
  • Navigation und Hinderniserkennung lediglich ausreichend
  • Nur ein Zeitplan kann erstellt werden

FAQ

Kann der eufy G50 Hybrid Wischroboter wischen ohne zu saugen?
Nein, er kann entweder saugen oder wischen und saugen gleichzeitig. Wischen allein kann er nicht.
In welchen Farben ist der Wischroboter erhältlich?
Den eufy G50 Hybrid Wischroboter gibt es nur in Schwarz.
Welches Fassungsvermögen haben der Staubbehälter und der Wasserbehälter?
Der Staubbehälter fasst 400 Milliliter. Der Wassertank hat ein Fassungsvermögen von 200 Millilitern.
Wie hoch ist die Saugkraft?
Der Roboter hat eine Saugkraft von 4.000 Pascal.
Gibt es das Gerät optional mit Absaugstation?
Nein, mit Absaugstation bietet eufy das Gerät nicht an.

8. Xiaomi E12 als leichtes Einstiegsgerät

Leicht & leicht
Xiaomi E12 Wischroboter
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tipps.de Bewertung
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3,8 08/2025
(768 Amazon-Bewertungen)

Der Xiaomi E12 ist ein Saug- und Wischroboter der Einstiegsklasse. Mit einem Durchmesser von 32,5 Zentimetern und einer Höhe von 8 Zentimetern eignet sich das Gerät vor allem für kleine Wohnungen mit einfacher Raumstruktur. Eine automatische Staubabsaugung ist nicht vorhanden. Bei der Navigation setzt der Hersteller auf einfache Infrarotsensoren statt auf Lasertechnik. Der Roboter fährt selbstständig zur Ladestation zurück, speichert jedoch keine Karten und erkennt keine individuellen Räume oder Sperrzonen.

Xiaomi E12 Staubsauger-Roboter Action

Die Inbetriebnahme erfolgte über die App und verlief ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Die Einrichtung sollte auch für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse gut zu bewältigen sein. Die App bietet nur grundlegende Steuerungsmöglichkeiten. Es können drei Stufen für die Saugleistung und die Wasserabgabe beim Wischen eingestellt werden. Eine gezielte Raumreinigung oder das Anlegen von Sperrzonen ist nicht möglich, denn es findet keine Kartierung statt, an der sich das Gerät orientieren könnte.

Die Saugleistung war lediglich ausreichend. Feiner Staub und Tierhaare wurden zuverlässig aufgenommen, bei größeren Partikeln zeigte der Roboter Schwächen. Einen automatischen Teppichboost hat das Gerät nicht, sodass die Saugkraft auf allen Böden gleichblieb. Auch beim Saugen in den Ecken und entlang der Kanten zeigte das Gerät Schwächen. Die Saugleistung von 4 Kilopascal ist eine der schwächsten im Test, jedoch nicht allein ausschlaggebend für die unbefriedigende Leistung. Auch der deutlich besser platzierte Dreame L10 hat lediglich eine Saugleistung von 4 Kilopascal, erreichte damit im Test aber deutlich bessere Reinigungsergebnisse.

info

Welche Rolle spielt die Saugkraft in Pascal? Die Saugleistung in Pascal gibt an, mit welchem Unterdruck der Saugroboter Schmutz ansaugt. Ein hoher Wert deutet dabei auf eine starke Saugkraft hin. Dennoch sagt der Wert allein wenig über die tatsächliche Reinigungsleistung aus. Entscheidend sind auch andere Faktoren wie die Qualität der Bürsten, die Bodenhaftung, die Dichtungen, der Luftstrom im Gerät und die Navigation. Zwei Roboter mit gleicher Saugleistung in Pascal können in der Praxis sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern. Das zeigt in diesem Test der Vergleich zwischen dem Xiaomi E12 und dem Dreame L10 Prime: Beide bieten eine Saugleistung von 4 Kilopascal. Der Roboter von Dreame erzielte damit gute Reinigungsergebnisse, während die Reinigungsleistung des Xiaomi E12 lediglich als ausreichend eingestuft wurde.

Xiaomi E12 Staubsauger-Roboter Mopp montiertDie Wischfunktion erfüllte ihren Zweck nur oberflächlich. Der Xiaomi E12 hat kein aktives Wischsystem, sondern zieht das Wischpad nur hinterher. Haftende oder eingetrocknete Verschmutzungen konnten so nicht entfernt werden. Auch an den Ecken und Kanten ließ das Ergebnis zu wünschen übrig. Diese Bereiche konnte der Roboter bauartbedingt nicht erreichen und es musste nachgewischt werden. Auch im Wischmodus gibt es keine Teppicherkennung und da in der App keine No-Go-Zonen eingerichtet werden können, eignet sich der Wischroboter von Xiaomi nicht für die Reinigung von Räumen, in denen Teppiche liegen.

Während der Raumreinigung fiel auf, dass der Roboter regelmäßig gegen Möbelstücke fuhr. Kleinere Gegenstände wie Socken oder Zeitschriften wurden nicht erkannt. Eine Anpassung der Route an die Raumgeometrie oder eine Optimierung bei Folgefahrten fand nicht statt. Das spricht nicht für die Qualität der Navigation und der Hindernis- und Objekterkennung. In mehreren Testdurchläufen gelang dem Roboter außerdem keine zuverlässige Rückkehr zur Ladestation. In zwei von drei Fällen fuhr er daran vorbei oder blieb mit leerem Akku mitten im Raum stehen. Die Akkulaufzeit betrug bei niedrigster Stufe 110 Minuten, bei maximaler Leistung reduzierte sie sich auf rund 30 Minuten. Für größere Wohnungen reicht diese Laufzeit nicht aus.

Positiv anzumerken ist die geringe Bauhöhe von 8 Zentimetern, durch die der E12 unter vielen Möbeln reinigen kann. Außerdem ist der Roboter mit Amazon Alexa und dem Google Assistant kompatibel, wodurch grundlegende Sprachbefehle wie Start, Pause oder Rückkehr zur Ladestation möglich waren. Die Sprachsteuerung funktionierte im Test gut.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Eine wirkliche Alternative zu Wischmopp und Wassereimer bietet der Xiaomi E12 Wischroboter nicht. Mit seinem passiven Wischsystem konnte er keine hartnäckigen Verschmutzungen entfernen und nur oberflächlich feucht durchwischen. Schmutz wird dabei mitgezogen und eher verteilt als entfernt. An Ecken und Kanten musste gründlich nachgewischt werden, da der Roboter diese Bereiche bauartbedingt nicht erreichen kann. Ungeeignet ist er auch für das Wischen in Räumen, in denen Teppiche liegen, da er diese nicht erkennt und auch keine Sperrzonen eingerichtet werden können. Zeigten andere Geräte wie der Medion X50 SW immerhin herausragende Reinigungsleistungen beim Saugen, konnte der Xiaomi E12 auch auf diesem Gebiet nicht glänzen. Auch die Navigation sowie die Hindernis- und Objekterkennung enttäuschten im Test. Er ist lediglich für kleine Wohnungen ohne Teppiche und mit einem sehr geringen Schmutzaufkommen zu empfehlen.

  • Geringer Platzbedarf
  • Flache Bauweise zum Reinigen unter niedrigen Möbeln
  • Einfach zu bedienende App
  • Sprachsteuerung möglich
  • Kein aktives Wischsystem
  • Boden wird nur oberflächlich gereinigt
  • Nachwischen an Ecken und Kanten erforderlich
  • Lediglich ausreichende Saugqualität
  • Keine Absaugstation
  • Keine Kartierung
  • Keine Teppicherkennung
  • Keine Einrichtung von Sperrzonen
  • Unzuverlässige Navigation
  • Unzureichende Hindernis- und Objekterkennung

FAQ

Wie laut ist das Gerät?
Im Test wurde eine Betriebslautstärke von 56 Dezibel gemessen. Damit ist der Xiaomi E12 Wischroboter sehr leise.
Welche Maße hat die Ladestation?
Die Station misst 14,6 x 12,2 x 8 Zentimeter.
Welches Fassungsvermögen haben die Behälter für Staub und Wischwasser?
Der Staubbehälter hat ein Fassungsvermögen von 300 Millilitern. Der Wasserbehälter fasst 170 Milliliter.
Welches Gewicht hat der Xiaomi E12 Wischroboter?
Mit einem Gewicht von 2,5 Kilogramm ist der Roboter sehr leicht.

9. Venga! VG RVC 3002 BK Wischroboter mit Fernbedienung

Fernbedienung
Venga! VG RVC 3002 BK Wischroboter
167,67€
tipps.de Bewertung
Mangelhaft
4,8 08/2025
(5.604 Amazon-Bewertungen)

Der Venga! VG RVC 3002 BK ist ein Saug- und Wischroboter, der ohne Absaugstation geliefert wird. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Roboter eine Fernbedienung inklusive Batterien, ein Wasserbehälter mit Wischtuch, ein separater Staubbehälter, die Ladestation, ein Ladekabel mit zwei Steckern, ein Reinigungswerkzeug sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen.

Venga VG RVC 3002 BK Wischroboter Laden in der Station

Die Inbetriebnahme verlief im Test zunächst unproblematisch. Der Roboter wurde mit leerem Akku geliefert, das Aufladen an der Ladestation dauerte knapp fünf Stunden. Alternativ kann das Gerät auch direkt über einen Anschluss an der Seite geladen werden. Die Ladestation ist mit Maßen von 18 x 13 x 8 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe klein und kompakt, sie benötigt jedoch vergleichsweise viel Platz. Damit der Roboter zuverlässig andocken kann, sollte laut Hersteller ein Bereich von 2 Metern vor der Station und jeweils einem Meter links und rechts frei sein. In kleinen oder verwinkelten Räumen ist dieser Platz nicht immer vorhanden.

Die Steuerung erfolgt entweder über die Bedientasten am Gerät, die App oder die Fernbedienung. Zeitpläne können ausschließlich über die Fernbedienung eingerichtet werden. Das wird in der Bedienungsanleitung ausführlich beschrieben, stellte sich im Test aber als deutlich umständlicher heraus als die Programmierung in einer App. Es kann nur ein Zeitplan gespeichert werden. Der Roboter bewegt sich mithilfe einer Lasernavigation durch die Räume. Größere Hindernisse wurden recht zuverlässig erkannt, kleine Objekte wie Kabel oder liegengelassenes Spielzeug erkannte der Roboter jedoch oft nicht, was zur Folge hatte, dass er sich verhedderte. Eingesaugt hat er Kleinteile aufgrund der schwachen Saugleistung jedoch nicht.

Venga VG RVC 3002 BK Wischroboter App wurde nicht gefundenDie App bietet Venga! zufolge die Möglichkeit, virtuelle Sperrzonen einzurichten. Teppiche oder sensible Bodenbereiche sollen sich damit vom Wischvorgang ausschließen lassen. Im Playstore war die Venga!-App entgegen den Angaben des Herstellers allerdings nicht zu finden. Dem Lieferumfang lag ein Merkblatt mit einem QR-Code und Installationshinweisen bei, allerdings führte auch das nicht zum Erfolg, da die App nicht gefunden wurde. Sie konnte daher nicht getestet werden und es gab einen großen Minuspunkt dafür, dass die App nicht installiert werden konnte, was die Funktionen des Geräts deutlich einschränkt.

Im ersten Durchgang wurde gesaugt. Mit 2.300 Pascal hat der Venga!-Wischroboter die geringste Saugkraft aller getesteten Geräte. Die Beseitigung von feinem Schmutz auf Hartböden gelang ihm recht gut, bei grobem Schmutz gelangte er aber auch auf glatten Böden an seine Grenzen. Trotz der zwei Seitenbürsten hatte er bauartbedingt Probleme, Ecken und Kanten zu reinigen. Auf Teppichen war die Saugleistung noch schlechter und es konnten lediglich oberflächliche Verschmutzungen aufgenommen werden.

Vor dem Wischvorgang wurde der Staubbehälter entnommen und der Wasserbehälter eingesetzt. Der Venga!-Wischroboter ist der einzige im Test, der einen separaten Wasserbehälter mitbringt. Das erwies sich nicht nur durch den erforderlichen Wechsel als unpraktisch. Einer der Tanks muss immer verstaut werden und es müssen zwei Behälter manuell geleert werden. Die Bedienungsanleitung rät dazu, den Boden zuerst zu saugen und dann in einem zweiten Durchgang zu wischen, was ebenfalls unpraktisch ist und deutlich mehr Zeit erfordert. Verwirrend war zudem, dass in den Wassertank ein abnehmbarer Staubbehälter integriert ist, sodass beide Aufgaben gleichzeitig erledigt werden können. Es stellte sich heraus, dass die Empfehlung in der Bedienungsanleitung für das Modell VG RVC 3000 BK gilt, das nicht gleichzeitig wischen und saugen kann. Sowohl der VG RVC 3001 BK als auch der getestete VG RVC 3002 BK können jedoch gleichzeitig wischen und saugen.

Als mangelhaft wurde der Öffnungsmechanismus des Staubbehälters im Wassertank empfunden. Er machte den Eindruck, als könne er sehr leicht brechen, was umso unvorteilhafter ist, da die Behälter manuell geleert und entsprechend oft geöffnet werden müssen.

Der Wassertank ist eine eigenständige Einheit mit separatem Wischtuch, das unter dem Tank per Klett befestigt wird. Das Wischtuch muss vor dem Start befeuchtet werden. Der Roboter erkennt den Wassertank automatisch und wechselt in den Wischmodus. Im Test funktionierte das zuverlässig.

Die Wischfunktion ist passiv. Das Tuch wird ohne Druck oder Bewegung über den Boden gezogen und bot eine entsprechend geringe Reinigungsleistung. Die Reinigungsergebnisse blieben insgesamt oberflächlich. Leichte Staubschichten wurden entfernt, haftende Verschmutzungen oder eingetrocknete Rückstände blieben bestehen. Besonders an Kanten und in Ecken zeigte sich die Begrenzung des starren Wischpads. Diese Bereiche blieben bauartbedingt unberührt und mussten manuell nachgereinigt werden. Das Wischtuch sollte regelmäßig ausgewaschen werden, um zu vermeiden, dass der Roboter den Schmutz nur in der Wohnung verteilt. Anders als bei dem eufy G50 Hybrid Wischroboter konnte das Tuch immerhin entfernt werden, ohne den Wassertank jedes Mal abzumontieren. Die Wasserabgabe erfolgt elektronisch und kann über die Fernbedienung in drei Stufen angepasst oder ausgeschaltet werden. Ein kleines Wolkensymbol zeigt die gewählte Stufe an.

Die Reinigung und Wartung erwiesen sich als eher unpraktisch. Da zwei verschiedene Behälter genutzt werden, müssen auch zwei Behälter geleert und gereinigt werden.

tipps.de zieht folgendes Fazit

Der Venga VG RVC 3002 BK Wischroboter konnte im Test nicht überzeugen. Die Bedienung wirkte an mehreren Stellen veraltet und umständlich, vor allem durch die eingeschränkten Planungsoptionen über die Fernbedienung. Das Funktionsprinzip mit den zwei Tanks wurde als umständlich wahrgenommen und es gab zunächst keine Klarheit darüber, ob das Gerät gleichzeitig wischen und saugen kann. Die App soll einige wichtige Funktionen wie das Einrichten von Sperrzonen ermöglichen, stand im Test aber weder im Playstore noch über den QR-Code zur Verfügung. Die Wischleistung blieb im Test oberflächlich und auch die Saugleistung war lediglich auf Hartböden knapp ausreichend. Durch die umständliche Bedienung mit den zwei Tanks, die verwirrenden Angaben zum gleichzeitigen Saugen und Wischen, die teils mangelhafte Verarbeitung, die sehr geringe Reinigungsleistung beim Saugen und Wischen und nicht zuletzt die nicht zur Verfügung stehende App, wodurch einige wichtige Funktionen nicht genutzt werden konnten, belegt der Venga-Wischroboter den letzten Platz im Test.

  • Lässt sich auch ohne Station laden
  • Steuerung über Fernbedienung möglich
  • Lasernavigation
  • Passives Wischsystem
  • Unzureichende Reinigungsleistung beim Wischen
  • Ecken und Kanten werden nicht gewischt, manuelles Nachreinigen erforderlich
  • Umständliche Bedienung mit zwei Tanks
  • Verwirrende Angaben in der Anleitung zum gleichzeitigen Wischen und Saugen
  • Timer muss umständlich über die Fernbedienung eingerichtet werden
  • Nur ein Zeitplan möglich
  • Unzureichende Reinigungsleistung beim Saugen
  • App stand im Playstore und unter dem QR-Code nicht zur Verfügung, sodass wichtige Funktionen nicht genutzt werden konnten
  • Keine Teppicherkennung im Saug- und Wischmodus
  • Ohne Absaugstation
  • Ladestation mit großem Platzbedarf
  • Teilweise schlechte Verarbeitung
  • Keine Sprachsteuerung

FAQ

Wie laut ist der Venga! VG RVC 3002 BK Wischroboter?
Es wurde eine Betriebslautstärke von 73 Dezibel gemessen.
Wie viele Saugstufen gibt es?
Über die Fernbedienung können drei Saugstufen eingestellt werden.
In welchen Farben gibt es den Wischroboter?
Der Venga! VG RVC 3002 BK Wischroboter ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.
Bietet Venga! den Wischroboter auch mit Absaugstation an?
Nein, mit Absaugstation ist er nicht erhältlich.
Hat das Gerät eine Teppicherkennung?
Nein, weder im Saug- noch im Wischmodus ist eine Teppicherkennung vorhanden.

9 beste Wischroboter aus dem Test in der umfangreichen Vergleichstabelle

Filter ausklappen
Modell
Testergebnis
Kundenbewertung
Art
Abmessungen (Durchmesser x Höhe)
Abmessungen der Station
Gewicht
Verfügbare Farben
Besonderheiten
Eignungen des Roboters
Wischen ohne Saugen möglich
Saugen ohne Wischen möglich
Gleichzeitiges Saugen und Wischen möglich
Maximale Flächenleistung
Technische Details
Akkulaufzeit
Akkuladezeit
Lautstärke
Leistung
Konnektivität
Lasernavigation
Kameranavigation
Andere Art der Navigation
Details zur Bedienung
Bedienelemente am Gerät
App-Steuerung
Sprachsteuerung
Fernbedienung
Details zum Wischen
Volumen des Wassertanks
Frischwassertank in der Station
Mit Schmutzwassertank
Frischwasseranschluss
Abwasseranschluss
Anzahl der Wischstufen
Aktives Wischsystem
Vibrierende Wischplatte
Rotierende Wischplatte
Anderes Wischsystem
Eingrenzung des Wischbereichs
Automatische Teppicherkennung beim Wischen
Selbstreinigende Wischtücher
Selbsttrocknende Wischtücher
Details zum Saugen
Anzahl der Saugstufen
Saugleistung
Volumen des Staubbehälters
Eingrenzung des Saugbereichs
Automatische Teppicherkennung beim Saugen
Automatische Staubabsaugung
Weitere Eigenschaften und Ausstattungsmerkmale
Zeitprogrammierung
Hindernissensoren / Absturzsensoren
Gerät fährt automatisch zum Laden
Gerät wischt nach dem Laden weiter
Details zum Lieferumfang
Inklusive Filter
Bürsten
Inklusive Staubbeutel
Wischpads
Reinigungslösung
Weiterer Lieferumfang
Details zu den Testergebnissen
Ersteinrichtung
Einfache Bedienung
Aufwand zur Einrichtung des Wischmodus
Bedienerfreundlichkeit der App
Wischqualität
Saugqualität
Qualität der Navigation
Qualität der Hinderniserkennung
Qualität der erstellten Karten
Qualität der Teppicherkennung
Qualität der Eckenreinigung
Qualität der Kantenreinigung
Aufwand zur Einrichtung von No-Go-Zonen
Gemessene Lautstärke Absaugstation
Gemessene Lautstärke im Betrieb
Gemessene Laufzeit
Gemessene Ladezeit
Wartungsaufwand
Ausführliche Informationen
Häufige Fragen
Erhältlich bei1Affiliate-Link*
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Testsieger ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete
ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete
tipps.de Bewertung
Sehr gut
1,2 08/2025
(12 Bewertungen)
1 Saug-Wischroboter mit Absaugstation
35 x 35 x 10,4 Zentimeter
50 x 30 x 60 Zentimeter
4,3 Kilogramm
Inklusive Akkustaubsauger, Fußkontakt-Bumper
Keine Angaben seitens des Herstellers
290 Minuten
240 Minuten
65 Dezibel
60 Watt
WLAN, Bluetooth
LIDAR (TrueMapping 2.0)
Fußkontakt-Bumper
YIKO Voice Assistant, Amazon Alexa, Google Assistant
55 Milliliter
4 Liter
4 Liter in der Station
Drei Wischstufen
In der App
Ultraschall-Teppicherkennung hebt Mopps automatisch
In der Station
In der Station
Drei Saugstufen
11 Kilopascal
275 Milliliter
In der App
Startet automatisch Teppichboost
Hinderniserkennung mit Kamera, Hindernis- und Absturzsensoren
Zwei waschbare Filter
Hauptbürste, Seitenbürste
Ein Staubbeutel
Zwei Wischpads
Akkustaubsauger, Bedienungsanleitung
Sehr einfach
Sehr einfache Bedienung
Sehr geringer Aufwand
Sehr bedienerfreundlich
Sehr gute Wischqualität
Sehr gute Saugqualität
Sehr gute Navigation
Sehr gute Hinderniserkennung
Gute Karten
Sehr zuverlässige Teppicherkennung beim Saugen und Wischen
Es bleiben kleine Rückstände in Eckenbereichen, leichtes Nachwischen erforderlich
Beste Kantenreinigung im Test, kaum Nachwischen nötig, Randbereiche werden gründlich erfasst
Sehr geringer Aufwand
85 Dezibel
65 Dezibel
240 Minuten
245 Minuten
Gering
Zum Angebot*
Voelkner 999,00€ Ebay 1156,26€ Conrad 1299,00€
Wasseranschluss SwitchBot S10 Roboter Wischroboter
SwitchBot S10 Roboter Wischroboter
tipps.de Bewertung
Gut
1,6 08/2025
(289 Amazon-Bewertungen)
2 Saug-Wischroboter mit Absaugstation
36,5 x 36,5 x 11,5 Zentimeter
41,2 x 26 x 20,7 Zentimeter
4,1 Kilogramm
Automatisches Entleeren und Befüllen des Wassertanks, RevoRoll™ Roller-Mopp
Keine Angaben seitens des Herstellers
120 Minuten
300 Minuten
66 Dezibel
85 Watt
WLAN, Bluetooth
LDS-LIDAR
Amazon Alexa, Google Assistant, Siri (nur über Matter und Hub2)
300 Milliliter
2,5 Liter
4 Liter in der Station, 250 Milliliter im Gerät
Drei Wischstufen
Rotierender Walzenmopp RevoRoll™ Roller-Mopp
In der App
Hebt die Wischwalze automatisch an
Roller-Mopp mit On‑The‑Go‑Clean
In der Station
Drei Saugstufen
6,5 Kilopascal
370 Milliliter
In der App
Startet automatisch Teppichboost
Hindernis- und Absturzsensoren
Ein waschbarer Filter
Hauptbürste, zwei Seitenbürsten
Drei Staubbeutel
RevoRoll™-Wischrolle
2x 75 Milliliter
Montagematerial, Bedienungsanleitung
Generell einfach, komplizierter, wenn das Gerät an die Wasserleitungen angeschlossen wird
Einfache Bedienung
Sehr geringer Aufwand
Bedienerfreundlich
Gute Wischqualität
Gute Saugqualität
Sehr gute Navigation
Gute Hinderniserkennung
Sehr gute Karten
Sehr zuverlässige Teppicherkennung beim Saugen und Wischen
Es bleiben deutliche Rückstände in Eckenbereichen, Nachwischen erforderlich
Es bleiben vereinzelt Rückstände in Randbereichen, leichtes Nachwischen erforderlich
Sehr geringer Aufwand
75 Dezibel
76 Dezibel
240 Minuten
200 Minuten
Sehr gering
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Amazon Preis prüfen Galaxus 909,00€
Bis 300 qm Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter
Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter
tipps.de Bewertung
Gut
1,8 08/2025
(4 Bewertungen)
3 Saug-Wischroboter mit Absaugstation
35 x 35 x 10,4 Zentimeter
40,9 x 41,9 x 47 Zentimeter
4 Kilogramm
Ladestation mit 4-Liter-Frischwassertank und Schmutzwassertank
300 Quadratmeter
180 Minuten
120 Minuten
68 Dezibel
60 Watt
WLAN
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Amazon Alexa, Google Assistant, Siri
100 Milliliter
3,5 Liter
3,5 Liter in der Station
Drei Wischstufen
In der App
Mops werden automatisch um bis zu 2 Zentimeter angehoben
In der Station
In der Station
Drei Saugstufen
10 Kilopascal
270 Milliliter
In der App
Startet automatisch Teppichboost
RGB-Kamera kombiniert mit 3D-Strukturlicht, Hindernis- und Absturzsensoren
Zwei waschbare Filter
Hauptbürste, Seitenbürste
Ein Staubbeutel
Ein Wischpad
Netzkabel, Bedienungsanleitung
Sehr einfach
Sehr einfache Bedienung
Sehr geringer Aufwand
Sehr bedienerfreundlich
Gute Wischqualität, allerdings leichte Streifenbildung und unregelmäßige Wasserverteilung
Sehr gute Saugqualität
Sehr gute Navigation
Sehr gute Hinderniserkennung
Gute Karten
Sehr zuverlässige Teppicherkennung beim Saugen und Wischen
Es bleiben kleine Rückstände in Eckenbereichen, leichtes Nachwischen erforderlich
Es bleiben trotz FlexiArm Design vereinzelt Rückstände in Randbereichen, leichtes Nachwischen erforderlich
Sehr geringer Aufwand
86 Dezibel
64 Dezibel
150 Minuten
125 Minuten
Sehr gering
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Jacob 760,65€ Otto 833,49€ Galaxus 849,00€ büroshop24 858,24€ Ebay 864,98€ OFFICE-Partner 871,78€ Reichelt 879,95€ Expert Technomarkt 899,00€
15 Sprachen dreame L10 Prime Wischroboter
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tipps.de Bewertung
Gut
2,1 08/2025
(1.603 Amazon-Bewertungen)
4 Saug-Wischroboter mit Ladestation
35 x 35 x 9,7 Zentimeter
34 x 42,3 x 44 Zentimeter
3,7 Kilogramm
Station mit Frisch- und Abwassertank
Keine Angaben seitens des Herstellers
250 Minuten
300 Minuten
57 Dezibel
60 Watt
WLAN
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Amazon Alexa, Google Assistant
300 Milliliter
2,7 Liter
2,5 Liter in der Station
Drei Wischstufen
In der App
Hebt die Mopps automatisch um bis zu 0,7 Zentimeter an
In der Station
In der Station
Drei Saugstufen
4 Kilopascal
350 Milliliter
In der App
Hindernis- und Absturzsensoren
Ein waschbarer Filter
Hauptbürste, Seitenbürste
Zwei Wischpads
Bedienungsanleitung
Sehr einfach
Sehr einfache Bedienung
Sehr geringer Aufwand
Sehr bedienerfreundlich
Gute Wischqualität
Gute Saugqualität
Gute Navigation
Gute Hinderniserkennung
Sehr gute Karten
Sehr zuverlässige Teppicherkennung beim Wischen
Ecken werden nur unvollständig erreicht, Schmutz bleibt sichtbar, Nachwischen erforderlich
Der Rand wird nur unvollständig erreicht, Schmutz bleibt sichtbar, Nachwischen erforderlich
Sehr geringer Aufwand
Ohne Absaugstation
63 Dezibel
150 Minuten
300 Minuten
Etwas aufwändiger, da der Schmutzbehälter und der Abwasserbehälter manuell entleert werden müssen
Zum Angebot*
Amazon 561,54€ Otto 279,00€ Ebay 349,00€ Quelle 499,00€ Galaxus 578,40€
Teppichschutz iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter
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tipps.de Bewertung
Befriedigend
3,1 08/2025
(872 Amazon-Bewertungen)
5 Saug-Wischroboter mit Ladestation
32 x 11 Zentimeter
13 x 6 x 11,5 Zentimeter
2,5 Kilogramm
Automatische Teppichvermeidung im Wischmodus, SmartScrub, Mopp mit Wasserspeicher
Keine Angaben seitens des Herstellers
100 Minuten
300 Minuten
62 Dezibel
Keine Angaben
WLAN
LIDAR
Amazon Alexa, Google Assistant, Siri
100 Milliliter
Ohne Frischwassertank
Drei Wischstufen
Passives Wischsystem, Lappen wird mitgezogen, SmartScrub aktivierbar für intensivere Reinigung
In der App
Teppiche werden automatisch umfahren
Vier Saugstufen
7 Kilopascal
360 Milliliter
In der App
Hindernis- und Absturzsensoren
Ein Filter
Eine Hauptbürste, eine Seitenbürste
Ein Wischpad
Ein Wischmodul mit integriertem Tank, Bedienungsanleitung
Etwas aufwändiger
Sehr einfache Bedienung
Etwas mehr Aufwand
Sehr bedienerfreundlich
Ausreichende Wischqualität zur Erhaltung der Grundsauberkeit
Gute Saugqualität
Gute Navigation
Befriedigende Hinderniserkennung
Gute Karten
Zuverlässige Teppicherkennung und -vermeidung im Wischmodus
Ecken bleiben ungewischt
Der Rand bleibt weitgehend unberührt, gründliches nachwischen erforderlich
Geringer Aufwand
Ohne Absaugstation
62 Dezibel
75 Minuten
280 Minuten
Aufwändiger, da der Staubbehälter manuell entleert werden muss
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Amazon Preis prüfen Galaxus 176,23€
Viel Zubehör Medion X50 SW Wischroboter
Medion X50 SW Wischroboter
tipps.de Bewertung
Befriedigend
3,4 08/2025
(10 Bewertungen)
6 Saug-Wischroboter mit Absaugstation
35 x 35 x 8 Zentimeter
31 x 40 x 39 Zentimeter
3,8 Kilogramm
Niedrige Bauhöhe, viel Zubehör
Keine Angaben seitens des Herstellers
200 Minuten
360 Minuten
60 Dezibel
Keine Angaben
WLAN
LIDAR
Amazon Alexa, Google Assistant
350 Milliliter
Ohne Frischwassertank
Drei Wischstufen
Passives Wischsystem, Lappen wird mitgezogen
In der App
Vier Saugstufen
8 Kilopascal
450 Milliliter
In der App
Startet automatisch Teppichboost
Hindernis- und Absturzsensoren
Zwei Filter
Drei verschiedene Hauptbürsten, zwei Seitenbürsten
Vier Staubbeutel
Zwei Wischpads
Reinigungswerkzeug
Sehr einfach
Einfache Bedienung
Geringer Aufwand
Sehr bedienerfreundlich
Ausreichende Wischqualität zur Erhaltung der Grundsauberkeit
Sehr gute Saugqualität
Gute Navigation mit gelegentlichen Aussetzern
Gute Hinderniserkennung
Gute Karten
Zuverlässige Teppicherkennung beim Saugen, keine Teppicherkennung beim Wischen
Ecken bleiben ungewischt
Der Rand bleibt weitgehend unberührt, gründliches Nachwischen erforderlich
Mäßiger Aufwand
80 Dezibel
68 Dezibel
200 Minuten
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Geringer Aufwand
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Kleine Station eufy G50 Hybrid Wischroboter
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Ausreichend
3,7 08/2025
(9.797 Amazon-Bewertungen)
7 Saug-Wischroboter mit Ladestation
32 x 8 Zentimeter
13,5 x 4,5 x 9,5 Zentimeter
3 Kilogramm
Selbstentwirrende Hauptbürste
Keine Angaben seitens des Herstellers
120 Minuten
300 Minuten
62 Dezibel
40 Watt
WLAN, Bluetooth
Gyroskop-basierte Navigation
200 Milliliter
Ohne Frischwassertank
Drei Wischstufen
Passives Wischsystem, Lappen wird mitgezogen
Vier Saugstufen
4 Kilopascal
400 Milliliter
Hindernis- und Absturzsensoren
Eine Hauptbürste, eine Seitenbürste
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Reinigungswerkzeug, Sicherheitshinweise
Sehr einfach
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Ausreichende Hinderniserkennung
Keine Kartenerstellung
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Ecken bleiben ungewischt
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Nicht möglich
Ohne Absaugstation
57 Dezibel
120 Minuten
340 Minuten
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3,8 08/2025
(768 Amazon-Bewertungen)
8 Saug-Wischroboter mit Ladestation
32,5 x 32,5 x 8 Zentimeter
14,6 x 12,2 x 8,7 Zentimeter
2,5 Kilogramm
Geringes Gewicht, sehr leise
Keine Angaben seitens des Herstellers
110 Minuten
210 Minuten
70 Dezibel
35 Watt
WLAN
Infrarotsensoren
Amazon Alexa und Google Assistant
170 Milliliter
Ohne Frischwassertank
Drei Wischstufen
Passives Wischsystem, Lappen wird mitgezogen
Drei Saugstufen
4 Kilopascal
300 Milliliter
Hindernis- und Absturzsensoren
Zwei Filter
Eine Hauptbürste, eine Seitenbürste
Ein Wischpad
Bedienungsanleitung
Sehr einfach
Sehr einfache Bedienung
Geringer Aufwand
Sehr bedienerfreundlich
Ausreichende Wischqualität zur Erhaltung der Grundsauberkeit
Ausreichende Saugqualität
Ausreichende Navigation
Ausreichende Hinderniserkennung
Keine Kartenerstellung
Keine Teppicherkennung
Ecken bleiben ungewischt
Kanten bleiben ungewischt
Nicht möglich
Ohne Absaugstation
56 Dezibel
310 Minuten
390 Minuten
Aufwändiger, da der Staubbehälter manuell entleert werden muss
Zum Angebot*
Amazon 107,95€ Otto 159,94€ Ebay 64,98€ Galaxus 139,00€
Fernbedienung Venga! VG RVC 3002 BK Wischroboter
Venga! VG RVC 3002 BK Wischroboter
tipps.de Bewertung
Mangelhaft
4,8 08/2025
(5.604 Amazon-Bewertungen)
9 Saugwischroboter mit Ladestation
33 x 11 Zentimeter
18 x 13 x 8 Zentimeter
2,7 Kilogramm
Mit Fernbedienung, Laden über Station und am Gerät möglich
Keine Angaben seitens des Herstellers
120 Minuten
360 Minuten
65 Dezibel
30 Watt
WLAN
LIDAR
App stand im Test weder im Playstore noch über den QR-Code zum Download zur Verfügung
300 Milliliter
Ohne Wassertank
Drei Wischstufen
Passives Wischsystem, Lappen wird mitgezogen
Theoretisch in der App, die jedoch nicht zum Download verfügbar war
Zwei Saugstufen
2,3 Kilopascal
600 Milliliter
Theoretisch in der App, die jedoch nicht zum Download verfügbar war
Hindernis- und Absturzsensoren
Ein HEPA-Filter
Eine Hauptbürste, vier Seitenbürsten
Ein Wischpad
Wassertank, Reinigungswerkzeug, Fernbedienung mit Batterien, Bedienungsanleitung
Sehr einfach
Umständlich durch die Programmierung der Fernbedienung
Modul muss gewechselt werden
App stand im Test nicht zum Download bereit
Ausreichende Wischqualität zur Erhaltung der Grundsauberkeit
Ausreichende Saugqualität
Ausreichende Navigation
Ausreichende Hinderniserkennung
Konnte nicht getestet werden, da die App nicht zur Verfügung stand
Keine Teppicherkennung
Ecken bleiben ungewischt
Kanten bleiben ungewischt
Konnte nicht getestet werden, da die App nicht zur Verfügung stand
Ohne Absaugstation
73 Dezibel
80 Minuten
250 Minuten
Aufwändig, da zwei Behälter manuell entleert und gereinigt werden müssen
Zum Angebot*
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So wurden die Wischroboter getestet

Dreame L10 Prime Saug- und Wischroboter saugt Haferflocken 2Im Mittelpunkt des Tests stand die Wischleistung der Geräte unter realistischen Bedingungen und mit einem klaren Fokus auf den Alltagseinsatz in typischen Wohnumgebungen. Die getesteten Roboter mussten zeigen, wie gut sie mit hartem Bodenbelag wie Fliesen, Laminat oder Vinyl umgehen, wie gleichmäßig und gründlich sie wischen und wie sie auf Hindernisse reagieren. Alle getesteten Modelle wurden unter vergleichbaren Bedingungen geprüft. So konnten sämtliche Geräte nach einheitlichen Kriterien eingeordnet werden.

Die Geräte wurden sowohl in großzügig geschnittenen Räumen als auch in verwinkelten Bereichen getestet, in denen der Umgang mit Tisch- und Stuhlbeinen, Türschwellen sowie feststehenden Möbeln bewertet wurde. Zusätzlich wurden typische Alltagshindernisse wie Kabel, Zeitungen, Kleidung oder Spielzeug gezielt platziert, um die Reaktionen der Roboter beim Ausweichen zu beobachten.

Ein besonderer Fokus lag auf der Gründlichkeit beim Wischen: Streifenbildung, Randreinigung, Druckverteilung des Mopps und die Befeuchtung der Fläche wurden ebenso berücksichtigt wie die Technik der Wischfunktion selbst – etwa oszillierende Bewegung, konstante Wasserzufuhr oder die Möglichkeit zur Selbstreinigung. Dabei wurde auch berücksichtigt, ob die Roboter ein aktives oder ein passives Wischsystem mitbringen.

Die Ausstattung der Station floss ebenfalls in die Bewertung ein. Für eine gut funktionierende, vollautomatische Servicestation mit Wassertanks gab es Pluspunkte, da diese Geräte dem Nutzer noch mehr Arbeit abnehmen.

Darüber hinaus wurde bewertet, wie intuitiv sich die Geräte bedienen lassen – von der Einrichtung über die App bis zur Auswahl von Reinigungszonen und No-Go-Bereichen. Auch Lautstärke, Akkulaufzeit und der Aufwand für Reinigung und Wartung flossen in die Gesamtbewertung ein. Geräte mit hohem Verbrauch an Einwegmaterialien oder umständlicher Handhabung bei Wassertanks oder Mopps wurden entsprechend kritisch betrachtet.

Alle getesteten Roboter waren Kombi-Geräte, die sowohl Saugen als auch Wischen können. Die Saugleistung wurde jedoch nur in geringem Maß in die Bewertung einbezogen.

Das Fazit zum Wischroboter-Test

Wenig überraschend konnten sich im Test die vier Geräte mit aktivem Wischsystem auf den vorderen Plätzen behaupten. Testsieger wurde der ECOVACS DEEBOT T30S. Er konnte in allen Bereichen überzeugen, erreichte die beste Reinigungsleistung sowohl auf der Fläche als auch in den Ecken und Kanten und bot mit der Servicestation und dem Akku-Staubsauger ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Wer die Bodenreinigung so vollautomatisiert wie möglich ablaufen lassen will, trifft mit dem SwitchBot S10, der als einziger unter den getesteten Geräten einen Festwasseranschluss bietet und damit den zweiten Platz im Test erreichte, die beste Wahl. Mit seinem ausfahrbaren Seitenmopp machte der drittplatzierte Roborock S8 MaxV Ultra der Ecken- und Kantenreinigung des Testsiegers Konkurrenz. Der Dreame L10 Wischroboter auf dem vierten Platz überzeugte vor allem durch die rotierenden Wischpads, die auf der Fläche eine gute Wischqualität zeigten und automatisch in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, um den Schmutz nicht zu verteilen, sondern wirklich zu entfernen.

Wischroboter Test

Die anderen Geräte im Test hatten kein aktives Wischsystem, sondern zogen den feuchten Wischlappen nur hinterher. Daraus ergaben sich im Vergleich zu den Geräten mit aktivem Wischsystem große Unterschiede hinsichtlich der Reinigungsqualität. Der iRobot Roomba 105 war unter den Geräten mit passivem Wischsystem als einziger mit einer Teppichvermeidung ausgestattet, die im Test sehr zuverlässig funktionierte und die Handhabung erleichterte. In Ecken und entlang von Kanten wiesen diese Geräte bauartbedingt starke Schwächen auf, Ecken und Kanten blieben ungewischt und mussten manuell gereinigt werden. Auf den Flächen reichte die Wischqualität für die tägliche Erhaltung der Grundsauberkeit aus, was die anfallende Hausarbeit durchaus erleichterte. Wer Sperrzonen errichten will, in denen nicht gewischt wird, muss auf ein Gerät mit Lasernavigation und App zurückgreifen, die bei den meisten Premium- und Mittelklassegeräten Standard ist. Auch der Venga VG RVC 3002 BK Wischroboter bringt diese Funktionen mit. Im Test stand die App jedoch weder im Play Store noch unter dem im Lieferumfang enthaltenen QR-Code zur Verfügung, was neben der unzureichenden Reinigungsleistung dazu führte, dass das Gerät den letzten Platz belegte.


Was ist ein Wischroboter?

Ein Wischroboter ist ein autonom arbeitendes Gerät, das den Boden selbstständig feucht wischt. Viele Modelle kombinieren Wisch- und Saugfunktion, sodass sie zwei Arbeitsschritte in einem Durchgang übernehmen. Ziel ist eine saubere, gepflegte Bodenfläche ohne ein regelmäßiges manuelles Wischen oder Saugen.

info

Aktives oder passives Wischsystem: Wischroboter arbeiten mit zwei unterschiedlichen Prinzipien. Aktive Systeme verfügen über rotierende oder vibrierende Mopps, die den Schmutz aktiv lösen. Passive Systeme ziehen lediglich ein feuchtes Wischtuch über den Boden. Im Test erzielten die aktiven Systeme deutlich bessere Reinigungsergebnisse.

Der Roboter navigiert automatisch durch die Wohnung, erkennt Hindernisse und reinigt die Fläche systematisch. Wasser und Schmutz werden mit einem Wischtuch aufgenommen, wobei Reinigungsmittel in der Regel nicht erforderlich sind.

Wie funktioniert ein Wischroboter?

Wischroboter sind für harte Böden wie Fliesen, Laminat oder Vinyl konzipiert. Sie besitzen meist eine runde Bauform, seltener eine D-Form mit gerader Front. Über kleine Räder bewegen sie sich selbstständig durch die Räume, erkennen Möbel, Wände und Hindernisse mithilfe von Sensoren, Lasern oder Kameras und passen ihre Route intelligent an.

Dreame L10 Prime Saug- und Wischroboter montiert An der Unterseite befindet sich ein Wischtuch oder Mopp, bei Kombigeräten zusätzlich eine Saugöffnung, eine Hauptbürste und ein oder zwei Seitenbürsten. Das Wischtuch wird über eine Pumpe mit Wasser befeuchtet, während der Roboter sich über die Fläche bewegt. Je nach Modell geschieht das Wischen passiv oder aktiv, bei aktiven Systemen durch vibrierende oder rotierende Bewegungen, die den Schmutz deutlich gründlicher lösen.
Bei leistungsstärkeren Geräten erfolgt die Reinigung des Bodens mithilfe eines aktiven Wischsystems, das auch hartnäckige Verschmutzungen zuverlässig entfernt. Der Schmutz wird dabei direkt vom Wischtuch aufgenommen. Einige Modelle, wie der SwitchBot S10 aus dem Test, verfügen über einen internen Schmutzwassertank. Bei diesem Gerät wird die Walze während der Reinigung kontinuierlich gereinigt, das entstehende Schmutzwasser gelangt in den integrierten Tank und wird später automatisch in der Station abgesaugt.

Andere Modelle, wie etwa der Roborock S8 MaxV Ultra aus dem tipps.de-Test, fahren in regelmäßigen Abständen selbstständig zur Station, um das Wischtuch automatisch auszuwaschen. Geräte mit passivem Wischsystem und ohne Wasserstation ziehen hingegen lediglich ein feuchtes Wischpad hinter sich her, das nicht automatisch gereinigt wird.

Nach dem Reinigungsvorgang bleibt der Boden zunächst leicht feucht, trocknet jedoch in der Regel innerhalb weniger Minuten vollständig ab. Wischroboter arbeiten mit einem integrierten Akku und kehren nach Abschluss der Reinigung automatisch zur Ladestation zurück.

Welche Arten von Wischrobotern gibt es?

Wischroboter unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Reinigungsweise, ihres Funktionsumfangs und des Automatisierungsgrads. Grundsätzlich wird zwischen zwei Haupttypen unterschieden:

  • Reinen Wischrobotern
  • Saug-Wischrobotern

Reine Wischroboter

Diese Geräte sind ausschließlich für das feuchte Wischen ausgelegt und besitzen keinen Saugmotor. Das Wasser wird auf ein Wischtuch oder einen Mopp gegeben, der anschließend über den Boden gezogen wird. Eine Grundnavigation ist meist vorhanden, doch Ausstattung und Reinigungsleistung sind in der Regel eingeschränkt.

info

Reine Wischroboter sind inzwischen selten: In den frühen 2010er-Jahren waren reine Wischroboter noch verbreitet. Heute dominieren Kombigeräte mit integrierter Saugfunktion, die mehr Flexibilität und Komfort bieten.

Saug-Wischroboter

Saug-Wischroboter kombinieren Saugen und Wischen in einem Gerät. Häufig erledigen sie beide Aufgaben gleichzeitig, bei Bedarf kann aber auch nur eine der beiden Funktionen gestartet werden. Je nach Modell wird das Wischtuch lediglich mitgezogen (passives System) oder zusätzlich mechanisch bewegt (aktives System).

info

Wischmodus einrichten: Bei vielen Modellen muss vor dem Start des Wischvorgangs das Wischmodul manuell angebracht werden. Dazu gehören das Befüllen des Wassertanks und das Anbringen des Wischtuchs, meist über ein Magnet- oder Klicksystem. Erst dann erkennt das Gerät den Wischmodus und startet die feuchte Reinigung. Hochwertige Roboter übernehmen diesen Vorgang automatisch: Sie nehmen das komplette Wischsystem in der Station auf und legen es dort je nach Reinigungsauftrag wieder ab. Beim ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete, dem Testsieger, ist das Wischmodul dauerhaft montiert. Soll nur gesaugt werden, wird es automatisch angehoben. Die Wischpads selbst sind meist per Klett befestigt und können bequem zum Waschen abgenommen werden.

Wischroboter mit Ladestation, Absaugstation oder Servicestation

Basisstation des SwitchBot S10 Saug-Wisch-Roboters Nahezu alle modernen Kombigeräte sind mit einer Station ausgestattet. Dabei wird zwischen drei Varianten unterschieden:

  1. Ladestation: Heute Standard bei fast allen Modellen. Der Roboter fährt bei leerem Akku oder nach Abschluss der Reinigung automatisch zur Ladestation zurück. Nur sehr wenige Modelle müssen manuell per Kabel angeschlossen werden.
  2. Absaugstation: Eine Absaugstation ist zugleich eine Ladestation. Nach der Reinigung wird der interne Staubbehälter automatisch entleert. Der abgesaugte Schmutz landet in einem Staubbeutel, der – je nach Nutzung – alle 2 bis 8 Wochen gewechselt werden muss. Einige Hersteller setzen stattdessen auf beutellose Sammelbehälter.
  3. Service-Station (All-in-One): Diese Variante ist die komfortabelste Lösung. Sie versorgt den Roboter mit Frischwasser, reinigt und trocknet die Mopps und leitet das Schmutzwasser automatisch in einen separaten Abwassertank. Solche Stationen finden sich meist in der Premiumklasse. In Einzelfällen sind die Geräte sogar direkt an die Wasserleitung anschließbar.
info

Integrierte oder separate Wasserstation: Bei den Servicestationen unterscheiden sich die Konzepte. Der SwitchBot S10 bietet beispielsweise eine separate Wasserstation, die unabhängig von der Absaugstation platziert werden kann. Der Dreame L10 Prime aus dem Test nutzt hingegen eine kombinierte Ladestation mit Wassertanks, jedoch ohne Absaugfunktion. Viele Premiumgeräte integrieren alle Funktionen – Laden, Absaugen und Wasserbefüllung – in einer einzigen Station.

Aktives oder passives Wischsystem

Je nach Funktionsprinzip wird zwischen aktiven und passiven Systemen unterschieden:

Passives Wischsystem:
Das Wischtuch wird lediglich hinter dem Gerät hergezogen. Der Druck auf die Fläche ist gering, wodurch die Reinigung eher oberflächlich ausfällt. Solche Modelle eignen sich vor allem für leichte Verschmutzungen und zur täglichen Erhaltung der Grundsauberkeit.

Aktives Wischsystem:
Bei aktiven Systemen wird das Wischtuch durch eine mechanische Bewegung, etwa durch Vibration, Rotation oder oszillierende Platten, aktiv über den Boden geführt. Dadurch wird Schmutz deutlich besser gelöst. Diese Technik findet sich vor allem bei Geräten der Mittel- und Oberklasse und sorgt für überdurchschnittlich gute Ergebnisse bei eingetrockneten Flecken.

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Trockenwischroboter oder Staubwischroboter: Vereinzelt sind Trockenwischroboter erhältlich, die lediglich Staub und Haare aufnehmen. Sie verfügen weder über eine Saugkraft noch über Wasserzufuhr und arbeiten meist ohne präzise Navigation. Diese Geräte stammen fast ausschließlich von unbekannten Herstellern aus dem Billigsegment, werden häufig über Plattformen wie AliExpress angeboten und liefern in der Regel nur unzureichende Reinigungsergebnisse. Im gleichen Preissegment finden sich einfache Saug-Wischroboter mit passivem System, die sich für oberflächliche Reinigungen deutlich besser eignen.

Ausstattung und Funktionen von Wischrobotern

Wischroboter unterscheiden sich erheblich in Ausstattung und Funktionsumfang. Grundsätzlich gilt: Je umfangreicher die Funktionen, desto höher der Preis. Daher empfiehlt es sich, vor dem Kauf genau zu prüfen, welche Features tatsächlich benötigt werden, um ein Modell zu wählen, das optimal zu den eigenen Ansprüchen passt, ohne unnötige Mehrkosten.

  • Teppicherkennung im Wischmodus: Hochwertige Modelle erkennen Teppiche automatisch, wenn der Wischmodus aktiv ist. Sie heben die Wischplatte an, um sie nicht zu befeuchten. Diese Funktion ist vor allem bei gemischten Bodenbelägen sinnvoll und findet sich fast ausschließlich in der Premiumklasse.
  • Roborock S8 MaxV Ultra Saug-Wisch-Roboter Robbie von oben

  • Wischdruck: Einige Geräte erhöhen die Reinigungswirkung, indem zusätzlicher Druck auf das Wischtuch ausgeübt wird. Das löst hartnäckige oder eingetrocknete Flecken deutlich besser. Diese Technik ist fast ausschließlich im Premiumsegment zu finden und empfiehlt sich für stärker verschmutzte Böden.
  • Aktives Wischsystem: Während einfache Modelle das Wischtuch lediglich hinterherziehen, setzen höherwertige Geräte auf mechanisch bewegte Tücher, die vibrieren, rotieren oder oszillieren. Aktive Systeme sind bei festhaftendem Schmutz klar im Vorteil, kommen jedoch überwiegend in der oberen Preisklasse zum Einsatz.
  • Selbstreinigung: Modelle mit Selbstreinigungsfunktion spülen das Wischtuch in der Station automatisch aus, entweder nach dem Einsatz oder in Intervallen während der Reinigung. Das reduziert den Wartungsaufwand spürbar und lohnt bei häufiger Nutzung, ist aber vor allem in der Premiumklasse zu finden.
  • Trocknungsfunktion: Einige Stationen trocknen die Mopps nach dem Waschen mit Warmluft. Das beugt Gerüchen und Schimmelbildung vor, erleichtert die Handhabung und unterstützt einen weitgehend automatisierten Betrieb. Diese Funktion steht in der Regel nur bei hochwertigen Geräten zur Verfügung.
  • Wasserregulierung: Eine individuell einstellbare Wassermenge ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Bodenarten. Diese Option bieten die meisten Geräte und sie ist insbesondere auf empfindlichen Böden wie Holz oder Laminat hilfreich.
  • Reinigungsmittelverwendung: Je nach Hersteller sind bestimmte Reinigungsmittel zugelassen, häufig wird jedoch ausschließlich Wasser empfohlen, um Schläuche und Sensoren zu schonen. Wer Wert auf einen frischen Duft legt, sollte die Freigaben des Herstellers prüfen.
  • Navigation: Einfache Modelle fahren nach Zufallsprinzip. Geräte mit lasergestützter LIDAR-Navigation oder Kamera arbeiten dagegen strukturiert, erstellen Karten und planen die Route gezielt. Lösungen mit Gyroskop oder Infrarotsensoren finden sich vor allem im Einstiegsbereich, während präzise Lasersysteme ab der Mittelklasse verbreitet sind. Für eine vollständige Flächenabdeckung ist eine strukturierte Navigation klar zu empfehlen. Laser- oder kamerabasierte Navigation bildet zudem die Grundlage für Kartierung mit Speicherung.
  • Ecovacs Deebot T30S Combo Complete Saug-Wisch-Roboter Screenshot

  • Kartenspeicherung: Einige Geräte speichern mehrere Grundrisse, was bei Nutzung auf verschiedenen Etagen vorteilhaft ist. Diese Funktion ist ab der Mittelklasse verbreitet und bildet die Basis für die Einrichtung von Reinigungs- und Sperrzonen.
  • Einrichten von Reinigungszonen, Sperrzonen und No-Mop-Zonen: Viele Roboter lassen sich per App so steuern, dass nur definierte Räume oder Flächen gereinigt werden. Virtuelle Sperrzonen verhindern das Befahren sensibler Bereiche oder das Wischen auf Teppichen. Ab der Mittelklasse gilt diese Funktion als Standard und ist bei gemischten Bodenbelägen besonders empfehlenswert. Fehlt eine automatische Teppicherkennung im Wischmodus, sind Sperrzonen in solchen Räumen praktisch unverzichtbar.
  • Appsteuerung: Moderne Geräte werden in der Regel per App konfiguriert. Reinigungszeiten, Wassermengen, Zonen und weitere Parameter lassen sich dort komfortabel festlegen. Dies ist eine alltagstaugliche Lösung ab der Mittelklasse.
  • Sprachsteuerung: Viele Modelle unterstützen Amazon Alexa oder Google Assistant und lassen sich per Sprachbefehl starten oder stoppen. Diese Option ergänzt die App-Steuerung für Routinen, ersetzt sie jedoch nicht.

Da alle getesteten Modelle kombinierte Saug-Wischroboter sind und reine Wischroboter kaum noch angeboten werden, lohnt auch der Blick auf die Saugfunktionen:

  • Saugkraft: Die Saugkraft wird häufig in Pascal angegeben und beschreibt die Fähigkeit, Schmutz vom Boden aufzunehmen. Höhere Werte verbessern in der Regel das Ergebnis auf Teppichen und bei grobem Schmutz. Die tatsächliche Reinigungsleistung hängt zusätzlich von Luftstrom, Bürstenkonstruktion und Bodendichtung ab. Im Test zeigte sich das beim Dreame L10 Prime und beim Xiaomi E12 deutlich: Beide lagen mit 4.000 Pascal eher niedrig, dennoch erzielte der Dreame gute, der Xiaomi nur ausreichende Resultate.
  • Teppicherkennung im Saugmodus: Viele Roboter erkennen Teppiche automatisch und erhöhen dort die Saugstufe. Diese Funktion ist ab der Mittelklasse üblich und besonders in Haushalten mit vielen Teppichen sinnvoll.
  • Absaugstation: Die Absaugstation entleert den Staubbehälter des Roboters automatisch. Der Schmutz landet in einem Staubbeutel, der – je nach Nutzung – alle 2 bis 8 Wochen gewechselt wird. Das ist vor allem bei Haustieren oder hohem Reinigungsbedarf bequem.
  • Bürstensystem: Üblich sind eine zentrale Hauptbürste und eine oder zwei Seitenbürsten. Hauptbürsten bestehen aus Gummi, Borsten oder einer Kombination. Gummiwalzen sind pflegeleichter und ideal für Tierhaare, während Borstenwalzen auf Teppichen oft Vorteile bieten. Seitenbürsten kehren Schmutz aus Randbereichen zur Mitte. Bauartbedingt bleiben Ecken bei runden Robotern jedoch eine Schwachstelle.
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Welche Bauform ist besser: rund oder D-förmig? Die runde Form macht Geräte wendig, zeigt aber Schwächen in Ecken. D-förmige oder vorne gerade gebaute Modelle erreichen Kanten und Ecken besser, sind jedoch weniger manövrierfähig. Unabhängig von der Form verbessern rotierende Seitenmopps oder seitlich verschiebbare Wischeinheiten die Randabdeckung spürbar.

Problembereich Ecken- und Kantenreinigung

Roborock S8 MaxV Ultra Saug-Wisch-Roboter UnterseiteDie Reinigung entlang von Wänden, Kanten und in Ecken zählt zu den typischen Schwächen von Wischrobotern. Aufgrund der runden Bauform bleibt das Wischsystem häufig einige Zentimeter von der Wand entfernt. Anders als beim Saugen fehlen beim Wischen Seitenbürsten, die Randbereiche miterfassen könnten.

Technische Lösungen sollen den Abstand verringern: Der Testsieger ECOVACS T30S fährt seine Mopps seitlich aus, wodurch die Kantenabdeckung sichtbar verbessert wurde. Roborock nutzt eine ausfahrbare Minibürste, die sehr nah an Kanten heranreicht. Premium-Modelle wie der Dreame L10 Prime und der SwitchBot S10 arbeiten mit fest montierten Mopps, die den Wandbereich besser erreichen als viele Mittelklassegeräte, jedoch ohne die Effizienz der ausfahrbaren Systeme. Trotz dieser Ansätze bleibt die Randreinigung eine Schwachstelle, in Ecken ist manuelles Nacharbeiten nahezu immer erforderlich.

Navigation: Wie findet sich ein Wischroboter zurecht?

Die Navigation bestimmt, wie gezielt und effizient ein Wischroboter Räume abarbeitet. Sie bildet die Grundlage für strukturierte Fahrwege, Kartenspeicherung sowie das Anlegen von Reinigungs- und Sperrzonen. Je nach Preisklasse kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz:

  • Gyroskopnavigation: Gyroskopgesteuerte Modelle orientieren sich über Bewegungsdaten wie Drehwinkel und Beschleunigung. Sie fahren in erkennbaren Bahnen, erkennen Wände und Hindernisse jedoch nur ungenau. Eine dauerhafte Karte wird nicht erstellt. Diese Technik findet sich vor allem im Einstiegsbereich und eignet sich für kleine, wenig möblierte Wohnungen.
  • Infrarotnavigation: Einige günstige Geräte tasten Räume mit Infrarotsensoren grob ab. Hindernisse, Stufen und Wände werden aus kurzer Distanz erkannt. Eine echte, strukturierte Raumplanung entsteht dadurch nicht, die Fahrweise bleibt eher zufällig oder einfach bahnförmig.
  • Roborock S8 MaxV Ultra Saug-Wisch-Roboter Robbie von oben

  • LIDAR-Navigation: LIDAR steht für „Light Detection and Ranging“ und bezeichnet eine Laserdistanzmessung, die heute als Standard in der Mittel- und Oberklasse gilt. Der Roboter tastet seine Umgebung mithilfe eines rotierenden Laserturms ab, misst Entfernungen millimetergenau und erstellt daraus eine exakte Karte der Wohnräume. Auf dieser Basis fährt das Gerät systematisch und lückenlos alle Flächen ab, kann Räume gezielt einzeln ansteuern und virtuelle Sperrzonen zuverlässig berücksichtigen. Durch die permanente Kartenerstellung weiß der Roboter jederzeit, wo er sich befindet und welche Bereiche bereits gereinigt wurden. Im Vergleich zu einfacheren Navigationsverfahren überzeugt die LIDAR-Technik durch hohe Präzision, stabile Orientierung – auch bei Dunkelheit – und eine deutlich effizientere Flächenabdeckung.
  • Kamera-Navigation: Bei der Kamera-Navigation wird der Raum mithilfe einer oder mehrerer Kameras erfasst. Das System orientiert sich an markanten visuellen Punkten wie Türrahmen, Möbelkanten oder Lichtquellen und erstellt daraus eine Karte. Die Technik basiert auf dem sogenannten „Visual SLAM“-Verfahren (Simultaneous Localization and Mapping), bei dem die Kamera gleichzeitig den Raum kartiert und die eigene Position berechnet. Im Gegensatz zur LIDAR-Navigation ist das System jedoch auf ausreichende Helligkeit angewiesen. Bei schwachem Licht, Gegenlicht oder spiegelnden Flächen kann die Präzision deutlich abnehmen. Die Kamera-Navigation wird vor allem in Geräten eingesetzt, die zusätzlich Objekterkennung oder Raumüberwachung bieten. Laserbasierte Systeme bleiben in puncto Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Lichtunabhängigkeit überlegen.
danger

Datenschutz und Sicherheitsrisiken: Wisch- und Saugroboter mit integrierter Kamera bieten Komfort und zusätzliche Funktionen, bergen aber auch gewisse Datenschutzrisiken. Bei einer unsicheren WLAN-Verschlüsselung oder Schwachstellen in der Software kann theoretisch ein Zugriff von außen erfolgen. Zwar versichern die meisten Hersteller, dass Bilddaten ausschließlich lokal verarbeitet oder verschlüsselt übertragen werden, ein Restrisiko bleibt jedoch. Wer besonderen Wert auf Datenschutz legt, sollte die Kamerafunktion deaktivieren oder sich für ein reines LIDAR-Modell ohne optische Erfassung entscheiden.

Sensoren, Hindernis- und Objekterkennung

Wischroboter sind mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet, um Hindernisse zu erkennen, Kollisionen zu vermeiden und Stürze zu verhindern. Zum Standard gehören Infrarotsensoren zur Abstandsmessung, Fallsensoren für die Treppenerkennung sowie Stoßdämpfer an der Front, die den Kontakt mit Möbeln abfedern. Hochwertige Modelle gehen deutlich weiter: Sie erkennen nicht nur Wände und Stufen, sondern unterscheiden zwischen festen und beweglichen Objekten wie Stuhlbeinen, Kabeln oder Socken.

Ein Beispiel dafür ist der Roborock S8 MaxV Ultra. Er nutzt eine Kombination aus Kamera, Infrarotsensoren und strukturierter Lichtprojektion. Letztere erlaubt es, selbst flache Gegenstände wie Kabel, Haustiernäpfe oder Spielzeug sicher zu identifizieren und zu umfahren. Das Gerät zeigt diese Objekte in der App an und dokumentiert problematische Bereiche, sodass der Nutzer sie beim nächsten Reinigungslauf gezielt meiden oder vorbereiten kann.

Auch der ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete arbeitet mit einer modernen Kameraerkennung, der sogenannten AIVI-3.0-Technik. Sie identifiziert Hindernisse zuverlässig, auch wenn sie sich im Sichtfeld bewegen. Eine zusätzliche Lichtprojektion wie beim Roborock fehlt, dennoch zeigte der ECOVACS im Test eine sehr gute Erkennungsrate und vermied Störungen im Reinigungsvorgang nahezu vollständig.

Beide Systeme sind nicht unfehlbar, bieten aber im Alltag große Vorteile, insbesondere in belebten Haushalten mit Kindern, Haustieren oder vielen losen Gegenständen. Sie vermeiden festgefahrene Roboter, ungewollte Wasserschäden durch angehobene Teppichkanten und sie sorgen insgesamt für einen störungsfreien Ablauf.

Vorteile und Nachteile eines Wischroboters

Ein Wischroboter ersetzt zwar kein gründliches manuelles Putzen, kann aber im Alltag erheblich zur Entlastung beitragen. Regelmäßiges automatisches Wischen hält die Grundsauberkeit aufrecht und verhindert, dass sich Schmutz verfestigt. Besonders in großen Wohnungen oder bei Familien mit Kindern lohnt sich der Einsatz, vorausgesetzt, das Modell passt zur Wohnumgebung und zum Reinigungsverhalten.

  • Spart Zeit und täglichen Aufwand – der Boden bleibt dauerhaft sauber
  • Automatisierte Bodenpflege, auch während der Abwesenheit
  • Regelmäßige Reinigung erhält die Grundhygiene
  • Kombigeräte übernehmen Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang
  • Mit Servicestation nahezu wartungsfreier Betrieb
  • Hohe Anschaffungskosten bei Premium- oder All-in-One-Geräten
  • Ecken und Kanten werden konstruktionsbedingt oft unzureichend gereinigt
  • Eingetrockneter oder fetthaltiger Schmutz erfordert meist Nacharbeit
  • Kabel, Textilien und Türschwellen können den Reinigungsvorgang stören
  • Modelle mit Kameras bergen potenzielle Datenschutzrisiken

Was gibt es beim Kauf eines Wischroboters zu beachten?

Die Auswahl an Wischrobotern ist groß und die Unterschiede in Ausstattung, Bedienung sowie Reinigungsqualität sind teils enorm. Damit das Gerät zur eigenen Wohnsituation passt, sollten vor dem Kauf einige zentrale Fragen geklärt werden.

Medion X50 SW Saug- und Wischroboter im Test

Zunächst gilt es, zwischen reinen Wischrobotern und kombinierten Saug-Wisch-Modellen zu wählen. Während reine Wischroboter ausschließlich für die feuchte Bodenreinigung konzipiert sind, übernehmen Kombigeräte zusätzlich das Staubsaugen – ein klarer Vorteil im Alltag. Reine Wischroboter sind kaum noch im Handel, da Kombigeräte deutlich flexibler sind und die Bodenpflege komplett automatisieren.

Ebenfalls entscheidend ist die Wahl zwischen einem aktiven und einem passiven Wischsystem. Wer häufig stark verschmutzte Böden hat oder Tiere im Haushalt, sollte ein Modell mit aktivem Wischsystem bevorzugen. Diese Geräte erzeugen durch Vibration oder Rotation des Mopps einen deutlich höheren Reinigungsdruck und erzielen spürbar bessere Ergebnisse. Für leichte Verschmutzungen oder die tägliche Grundpflege genügt dagegen oft ein passives System, das lediglich einen feuchten Lappen hinter sich herzieht.

Ein weiterer Faktor ist die Ausstattung der Station. Eine Service- oder All-in-One-Station mit Frischwasser- und Abwassertank, automatischer Moppwäsche und Warmlufttrocknung nimmt dem Nutzer nahezu alle Aufgaben ab. Sie ist vor allem in großen Haushalten sinnvoll, in denen der Roboter regelmäßig und autonom arbeiten soll. Wer dagegen in einer kleineren Wohnung lebt, kann auf eine einfache Ladestation oder eine Absaugstation verzichten, sofern der Nutzer bereit ist, Wasser und Schmutzbehälter manuell zu reinigen.

Technische und praktische Kriterien im Überblick

  • Akkulaufzeit: Je nach Modell liegt die Laufzeit zwischen 90 und 200 Minuten. Für kleinere Wohnungen bis 60 Quadratmeter sind 90 bis 120 Minuten ausreichend. In größeren Haushalten ab 80 Quadratmetern sollte das Gerät mindestens 150 Minuten schaffen oder nach dem Laden automatisch an der letzten Position fortsetzen. Premiumgeräte erkennen den Akkustand selbstständig und planen die Reinigung intelligent in Etappen.
  • Wassertankgröße: Ein größerer Tank verlängert die Wischdauer ohne Nachfüllen. Für kleine Flächen reichen meist 250 bis 300 Milliliter, ab 80 Quadratmetern sind 350 Milliliter oder mehr empfehlenswert. Modelle mit automatischer Wasserstation befüllen den Tank selbstständig, was Wartung und Aufwand deutlich reduziert.
  • Bodenart: Kombigeräte wischen ausschließlich Hartböden. Auf Teppichen sollten die Mopps angehoben oder der Bereich gemieden werden. Im Wischmodus heben Premiumgeräte die Mopps automatisch an, um Teppiche trocken zu halten. Beim Saugen erkennen viele Modelle Teppiche und erhöhen die Saugkraft automatisch mit dem sogenannten „Teppichboost“.
  • Saugkraft: Die Leistung wird in Pascal (Pa) angegeben. Für Hartböden genügen Werte zwischen 2.000 und 3.000 Pascal, während für Teppiche, Tierhaare oder größere Partikel ab 4.000 Pascal sinnvoll sind. Allerdings hängt die tatsächliche Reinigungsleistung nicht allein von der Saugkraft ab, sondern auch vom Luftstrom, der Bürstenkonstruktion und der Abdichtung.
  • Maße und Bauform: Flache Roboter (unter 9 Zentimeter Höhe) gelangen unter mehr Möbelstücke, während D-förmige Geräte Kanten besser reinigen. Runde Bauformen sind wendiger, erreichen aber Ecken schlechter. In Wohnungen mit vielen Hindernissen empfiehlt sich daher ein flacher, runder Roboter, in großzügigen, offenen Räumen kann die D-Form Vorteile bringen.
  • Navigation: LIDAR bietet die höchste Präzision und ist für strukturierte Grundrisse ideal. Kameranavigation kann Zusatzfunktionen wie Objekterkennung bieten, ist aber lichtabhängig und potenziell datenschutzrelevant. Günstige Geräte mit Gyroskop- oder Infrarotsteuerung sind zwar funktional, decken Flächen aber weniger systematisch ab und eignen sich eher für einfache Grundrisse.
  • Steuerung: Moderne Wischroboter lassen sich per App steuern, in der Reinigungszeiten, Zonen, Sperrbereiche und Wassermengen festgelegt werden können. Hochwertige Modelle bieten zusätzlich eine Sprachsteuerung über Amazon Alexa oder Google Assistant. Ohne App ist der Funktionsumfang stark eingeschränkt, meist bleibt es bei Start, Pause und Rückkehr zur Station.
  • Konnektivität: Für die App-Steuerung ist WLAN erforderlich. Nahezu alle Modelle arbeiten mit dem 2,4-Gigahertz-Band, das stabiler und reichweitenstärker ist als das 5-Gigahertz-Band. Einige Premiumgeräte nutzen zusätzlich Bluetooth für die Einrichtung. Wichtig: Für zuverlässige Verbindungen sollten die Routereinstellungen korrekt konfiguriert sein, da Verbindungsabbrüche sonst zu Fehlstarts führen können.
  • App-Funktionen: Eine gute App ist heute das Herzstück jedes modernen Wischroboters. Sie ermöglicht nicht nur die Anzeige der Karte, sondern auch die gezielte Auswahl einzelner Räume, die Einrichtung von Sperr- und No-Mop-Zonen sowie detaillierte Zeitpläne für automatisierte Reinigungen. Nutzer können in der Regel bestimmen, wann, wo und mit welcher Intensität der Roboter putzen soll – teilweise sogar individuell für jeden Raum. Wichtig ist, dass die App in deutscher Sprache verfügbar, übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar ist. Komplexe Menüs oder schlechte Übersetzungen erschweren die Nutzung erheblich und führen schnell dazu, dass Komfortfunktionen gar nicht verwendet werden. Empfehlenswert sind Apps, die regelmäßige Software-Updates bieten, verschiedene Karten für mehrere Etagen speichern und auch von mehreren Familienmitgliedern aus gesteuert werden können. Einige Hersteller bieten zusätzlich Statistiken zum Reinigungsverlauf oder Hinweise zur Wartung, etwa zum Filterwechsel oder zur Tankreinigung.
  • Geräuschpegel: Da die meisten modernen Modelle Kombigeräte sind, spielt die Lautstärke eine größere Rolle, als viele Käufer zunächst denken. Im reinen Wischmodus arbeiten die Roboter oft angenehm leise. Viele liegen hier unter 55 Dezibel und sind kaum lauter als ein Kühlschrank. Wird jedoch der Saugmotor zugeschaltet, steigt der Geräuschpegel deutlich. Spitzenwerte von 65 bis 70 Dezibel sind keine Seltenheit, was in ruhigen Wohnungen oder bei der Nutzung während des Fernsehens störend sein kann. Manche Hersteller bieten einen Nacht- oder Leisemodus, der die Saugkraft reduziert, dafür aber ein angenehmeres Betriebsgeräusch liefert. Wer plant, den Roboter regelmäßig während der eigenen Anwesenheit laufen zu lassen, sollte daher gezielt auf Modelle mit leisem Betrieb oder individuell regulierbaren Saugstufen achten.
  • Filter: Wischroboter mit kombinierter Saugfunktion sind immer mit einem Filtersystem ausgestattet, das Staub, Pollen und Feinstaubpartikel aus der Abluft filtert. Hochwertige Geräte setzen dabei auf HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air), die selbst kleinste Partikel bis 0,3 Mikrometer zurückhalten. Sie sind vor allem für Allergiker empfehlenswert und tragen zu einer hygienischeren Raumluft bei. Reine Wischroboter benötigen keinen Luftfilter, da sie keinen Saugmotor besitzen. In jedem Fall sollten Filter regelmäßig gereinigt und je nach Modell alle paar Monate ersetzt werden. Waschbare Filter sind besonders praktisch, da sie sich leicht ausspülen lassen und auf Dauer Kosten sparen. Wichtig: Filter müssen vollständig getrocknet sein, bevor sie wieder eingesetzt werden, sonst droht Schimmelbildung.
  • Lieferumfang und Zubehör: Ein großzügiger Lieferumfang erleichtert die Pflege des Roboters erheblich. Ersatz-Wischtücher, zusätzliche Seitenbürsten, Filter oder Reinigungswerkzeuge sollten nach Möglichkeit im Paket enthalten sein. Wer regelmäßig wischt, sollte zudem prüfen, wie leicht Ersatzteile nachgekauft werden können und zu welchem Preis. Markenhersteller bieten meist gut sortierte Onlineshops mit Originalzubehör; bei günstigen Modellen kann die Ersatzteilversorgung hingegen eingeschränkt sein. Empfehlenswert ist auch, auf kompatible Wischtücher oder Pads zu achten, die maschinenwaschbar und mehrfach verwendbar sind. So lassen sich nicht nur Folgekosten, sondern auch Abfallmengen reduzieren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Wischrobotern

SwitchBot S10 Saug-Wisch-Roboter bei der Arbeit im Flur

Was kostet ein Wischroboter?

Wisch- und Saugroboter sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden. Während frühe Modelle noch als Luxusprodukte galten, gehören sie heute in vielen Haushalten zur Standardausstattung. Einsteigermodelle mit einfacher Navigation, passivem Wischsystem und kleiner App-Funktionalität gibt es mittlerweile ab etwa 150 bis 250 Euro. Geräte der Mittelklasse mit LIDAR-Navigation, App-Steuerung und solider Reinigungsleistung liegen im Bereich von 300 bis 600 Euro. Sie sind meist zuverlässig, komfortabel zu bedienen und für typische Wohnungen bis 100 Quadratmeter gut geeignet.

Premiumgeräte mit aktivem Wischsystem, Teppicherkennung, Servicestation und automatischer Selbstreinigung bewegen sich im Bereich von 700 bis 1.200 Euro. Besonders umfangreich ausgestattete Modelle mit Festwasseranschluss, wie der SwitchBot S10, können auch darüber liegen. Reine Wischroboter ohne Saugfunktion sind günstiger, spielen am Markt aber kaum noch eine Rolle. In den meisten Fällen lohnt sich die Investition in ein Kombimodell, das beide Funktionen abdeckt.

Welches Reinigungsmittel eignet sich für den Wischroboter?

Bei den meisten Geräten ist die Verwendung normaler Haushaltsreiniger – etwa Allzweck- oder Bodenreiniger – ausdrücklich nicht empfohlen. Viele Hersteller erlauben ausschließlich Wasser oder eigene, speziell abgestimmte Reinigungsmittel. Der Grund liegt in der empfindlichen Technik der Wasserzufuhr: Schläuche, Dichtungen und Pumpen reagieren sensibel auf zu scharfe oder schäumende Substanzen. Diese können sich ablagern, Sensoren verkleben oder die Fördermechanik beschädigen. Wer zusätzlich einen frischen Duft wünscht, sollte auf vom Hersteller freigegebene Duftzusätze zurückgreifen oder natürliche Alternativen wie wenige Tropfen ätherisches Öl im Wischtuch verwenden – niemals jedoch direkt im Tank.

danger

Wichtig: Das Einfüllen ungeeigneter Reinigungsmittel kann nicht nur zu Funktionsstörungen, sondern auch zum Verlust der Garantie führen. Deshalb sollten Nutzer immer die Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung prüfen, auch bei vermeintlich milden Reinigern.

Wo sind Wischroboter erhältlich?

Wischroboter werden in fast allen Elektronik- und Haushaltsfachgeschäften angeboten, daneben regelmäßig in Supermarktaktionen oder als Online-Angebote. Der Kauf im stationären Handel ermöglicht eine persönliche Beratung und die direkte Begutachtung des Geräts. Allerdings ist die Auswahl dort meist begrenzt und die Preise liegen häufig über dem Online-Niveau.

Onlinehändler bieten dagegen eine enorme Modellvielfalt und einfache Vergleichsmöglichkeiten. Kundenbewertungen und Testberichte erleichtern die Entscheidung und geben Aufschluss über Stärken und Schwächen einzelner Modelle. Plattformen wie Amazon, MediaMarkt oder Saturn, aber auch spezialisierte Shops führen nahezu alle gängigen Geräte. Zudem lassen sich über den Onlinekauf häufig Ersatzteile und Zubehör gleich mitbestellen. Das ist ein Vorteil, wenn langfristig Wartungskosten eingeplant werden sollen.

Dreame L10 Prime Saug- und Wischroboter von oben

Ist das Putzen von Hand weiterhin nötig?

Ein Wischroboter ist kein Ersatz für ein gründliches manuelles Putzen, aber eine wertvolle Unterstützung im Alltag. Er übernimmt die Grundreinigung zuverlässig und sorgt dafür, dass Schmutz gar nicht erst festsetzt. Trotzdem bleiben Ecken, Kanten und schwer zugängliche Stellen häufig eine Herausforderung. Die meisten Geräte hinterlassen dort leichte Rückstände, die manuell entfernt werden müssen. Auch hartnäckiger Schmutz, Fett oder getrocknete Flüssigkeiten erfordern in der Regel einen zusätzlichen Handwisch.

Ein weiterer Punkt ist die Wartung: Selbst die besten Modelle müssen regelmäßig gereinigt werden. Das umfasst das Leeren von Schmutz- und Abwassertanks, das Auswaschen oder Austauschen der Wischtücher und gelegentlich das Säubern der Sensoren. Wer diese Arbeiten regelmäßig durchführt, wird mit konstant guten Reinigungsergebnissen belohnt. In Haushalten mit Kindern oder Haustieren empfiehlt es sich, alle paar Wochen zusätzlich manuell zu wischen, allein schon, um auch die Randbereiche zu erreichen, die der Roboter bauartbedingt nicht vollständig abdeckt.

Gibt es einen Wischroboter-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat zuletzt im November 2025 einen umfassenden Test zu Saug- und Wischrobotern veröffentlicht. Untersucht wurden insgesamt 37 Modelle, darunter 29 Saug-Wisch-Roboter und ein reiner Wischroboter. Bewertet wurden die Geräte in mehreren Hauptkategorien: Saug- und Wischleistung, Praxistauglichkeit, Navigation, Handhabung, Ausstattung und Umwelteigenschaften.

Ein Schwerpunkt lag auf der Reinigungsleistung auf verschiedenen Bodenarten, der Gründlichkeit entlang von Kanten sowie der Fähigkeit, Schmutz in Ecken zu entfernen. Darüber hinaus prüften die Tester, wie gut die Roboter Hindernisse umfahren, wie intuitiv sich die App bedienen lässt und ob Wartung und Reinigung alltagstauglich sind. Auch der Geräuschpegel, die Akkulaufzeit und die Sicherheit der Elektronik flossen in die Bewertung ein. Interessierte finden den vollständigen Bericht auf dieser Seite.

Wer sich speziell für Saugwischer interessiert, also Kombigeräte mit rotierenden Wischwalzen, findet einen ergänzenden Test aus Juni 2025, in dem neun akkubetriebene Modelle untersucht wurden. Dabei standen nicht nur die Reinigungsergebnisse, sondern auch Akkulaufzeit, Handhabung, Geräuschentwicklung und Materialschonung im Fokus. Die detaillierten Ergebnisse sind unter diesem Link abrufbar.

Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt

Amazon Alexa
Amazon Alexa ist ein Sprachassistent des US-Unternehmens Amazon. Über den Assistenten lassen sich viele smarte Haushaltsgeräte per Sprachbefehl steuern, darunter auch zahlreiche Wisch- und Saugroboter. Voraussetzung ist eine Kompatibilität mit Alexa und eine funktionierende WLAN-Verbindung.
Google Assistant
Der Google Assistant ist der Sprachassistent von Google. Er funktioniert ähnlich wie Alexa und erlaubt die Steuerung vieler kompatibler Geräte per Sprachbefehl oder über die Google-Home-App. In Verbindung mit einem Wischroboter können so beispielsweise Reinigungsroutinen gestartet oder pausiert werden.
LIDAR
LIDAR steht für Light Detection and Ranging. Dabei tastet der Roboter mithilfe eines Lasers seine Umgebung millimetergenau ab, erstellt daraus eine digitale Karte und fährt Räume systematisch ab. LIDAR gilt als das präziseste Navigationsverfahren und wird vor allem in Mittel- und Oberklassemodellen eingesetzt.
Pascal
Pascal (Pa) ist die physikalische Maßeinheit für Druck und wird bei Saugrobotern zur Angabe der Saugleistung verwendet. Je höher der Pascal-Wert, desto größer der Unterdruck, mit dem Schmutz und Staubpartikel vom Boden aufgenommen werden. Für Hartböden genügen meist 2.000 bis 3.000 Pascal, für Teppiche sind höhere Werte empfehlenswert.
No-Go-Zonen
No-Go-Zonen sind individuell festlegbare Sperrbereiche, die in der App markiert werden können. Der Roboter meidet diese Bereiche automatisch, etwa rund um Kabel, Futternäpfe, Pflanzen oder empfindliche Teppiche. Diese Funktion ist bei den meisten modernen Geräten Standard.
HEPA-Filter
HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) halten Feinstaub, Pollen und Allergene zurück. Sie reinigen die Abluft des Roboters und sind besonders für Allergiker geeignet. Viele Modelle verwenden waschbare HEPA-Filter, die regelmäßig gereinigt und nach einigen Monaten ausgetauscht werden sollten.
Teppichboost
Der Teppichboost bezeichnet die automatische Erhöhung der Saugleistung, sobald der Roboter einen Teppich erkennt. Dadurch wird der Schmutz effektiver aus den Teppichfasern entfernt. Nach dem Verlassen der Teppichfläche reduziert das Gerät die Leistung wieder, um Energie zu sparen.
Kartierung
Die Kartierung ist der Prozess, bei dem der Roboter während des ersten Reinigungslaufs eine digitale Karte der Wohnräume erstellt. Diese Karte dient ihm zur Orientierung und ermöglicht die gezielte Reinigung einzelner Räume oder das Einrichten von Sperrzonen. In modernen Apps können mehrere Karten für verschiedene Etagen gespeichert werden.

Was Leser außerdem wissen wollen

Welche Wischroboter sind die besten?

Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?

Quellenangaben

Finden Sie den besten Wischroboter – die Testergebnisse 2026 von tipps.de im Überblick

Rang Produkt Datum Preis  
Platz 1: Sehr gut (1,2) ECOVACS DEEBOT T30S Combo Complete ⭐️ 08/2025 999,00€1 Zum Angebot*
Platz 2: Gut (1,6) SwitchBot S10 Roboter Wischroboter 08/2025 Preis prüfen1 Zum Angebot*
Platz 3: Gut (1,8) Roborock S8 MaxV Ultra Wischroboter 08/2025 760,65€1 Zum Angebot*
Platz 4: Gut (2,1) dreame L10 Prime Wischroboter 08/2025 561,54€1 Zum Angebot*
Platz 5: Befriedigend (3,1) iRobot Roomba 105 Combo Wischroboter 08/2025 Preis prüfen1 Zum Angebot*
Platz 6: Befriedigend (3,4) Medion X50 SW Wischroboter 08/2025 220,00€1 Zum Angebot*