Die 8 besten Stichsägen im Test inklusive Testsieger 2026
Eine gute Stichsäge sollte genug Kraft mitbringen, gut in der Hand liegen und präzise sägen – auch bei Kurven oder Gehrungsschnitten. Um herauszufinden, welches Modell am besten sägt, wurden für den folgenden Test 8 verschiedene Stichsägen unter die Lupe genommen. Neben der Leistung und Präzision beim Sägen lag das Augenmerk dabei auch auf der Ausstattung, dem Bedienkomfort und der Verarbeitungsqualität der verschiedenen Stichsägen.
Makita setzte sich im Test auf ganzer Linie durch und platzierte sich gleich mit zwei Modellen ganz vorne. Testsieger wurde die Makita 4351 FCTJ. Die Kabelstichsäge hat sich als leistungsstärkstes Modell im Test herausgestellt und dürfte für die meisten Nutzer die beste Wahl sein. Die Makita JV001GD101 ist ein absolutes Profimodell und bewegt sich in allen Bereichen auf Top-Niveau, außer im Hinblick auf die Akkulaufzeit, weshalb es im Test nicht ganz für den Sieg gereicht hat. Die Bosch PST 900 PEL ist zwar nicht so leistungsstark wie die Konkurrenz von Makita, sägte unter den getesteten Modellen aber am präzisesten und dürfte damit vor allem für den typischen Heimwerkereinsatz interessant sein.
Auf die Testergebnisse folgt ein umfassender Ratgeberteil, der Verbrauchern die wichtigsten Informationen rund um den Kauf und die Nutzung von Stichsägen an die Hand gibt. Welche Arten von Stichsägen gibt es, was gibt es beim Sägen zu beachten und wie wird eine Stichsäge gereinigt? Antworten auf derartige Fragen gibt es im Ratgeber. Zu guter Letzt wirft dieser auch einen Blick auf unabhängige Tests – etwa von Öko-Test oder der Stiftung Warentest.
tipps.de empfiehlt diese Stichsägen

"tipps.de Testsieger"

"Beste Akku-Stichsäge im Test"

"Beste Einsteiger-Stichsäge"
1. tipps.de Testsieger: Makita 4351 FCTJ mit der höchsten Leistung im Test

Die Makita 4351 FCTJ Stichsäge fühlt sich vor allem im professionellen Arbeitsumfeld wohl, ist aber auch im Werkzeugbestand ambitionierter Heimwerker gut aufgehoben. Die Profi-Stichsäge hat in allen zentralen Testkriterien hervorragend abgeschnitten. Sie sägt schnell und präzise, bringt eine hervorragende Ausstattung mit und lässt sich angenehm handhaben. Kritikpunkte finden sich bei der 4351 FCTJ im Detail. Unter dem Strich dürfte sie für die meisten Nutzer das beste Gesamtergebnis bieten. Das folgende Video zeigt den tipps.de-Testsieger Makita 4351 FCTJ im Praxiseinsatz:
Die 4351 FCTJ kommt in Makitas typischem Türkisblau daher und fällt optisch zunächst dadurch auf, dass der Hersteller hier im Gegensatz zu vielen Konkurrenten auf einen Knaufgriff anstelle eines Bügelgriffs setzt. Das sorgt für ein direktes Gefühl beim Sägen und verspricht mehr Kontrolle. Für Einsteiger sind Stichsägen mit Knaufgriff aber oft schwieriger zu führen. Ein Pluspunkt im Vergleich zu vielen anderen Modellen: Der massive Sägeschuh aus Aluminium-Druckguss kommt mit einer Kunststoffgleitsohle, um empfindliche Materialien wie Laminat oder beschichtete Oberflächen nicht zu beschädigen.
Auch der Lieferumfang überzeugt. Enthalten sind ein hochwertiger Transportkoffer aus Kunststoff, ein Spanreißschutz und insgesamt sechs Sägeblätter, zwei für Metall und vier für Holz. Einziger Kritikpunkt war im ersten Eindruck das Kabel. Mit 2,5 Metern ist es zwar nicht unterdimensioniert, es wäre mit Blick auf die Preisklasse aber eine Länge von 4 Metern wünschenswert. Mit 2,5 Kilogramm bringt die Makita 4351 FCTJ außerdem ein etwas höheres Gewicht mit sich als andere getestete Einstiegsgeräte und Mittelklassemodelle.
Mit Blick auf die technischen Daten fällt auf: Makitas Stichsäge arbeitet mit 800 bis 2.800 Hüben pro Minute, was für ein Profigerät ein eher kleiner Bereich ist. Dabei wird das Sägeblatt aber durch einen kräftigen 720-Watt-Motor in Bewegung angetrieben, der vermutlich der Grund dafür ist, dass sich die geringere Hubzahl im Test in keiner Weise bemerkbar gemacht hat. Die 4351 FCTJ bringt nämlich deutlich mehr Leistungsreserven mit als klassische Einsteigermodelle. Die Motorhubzahl lässt sich in fünf Stufen einstellen – flexibler als bei den meisten anderen Modellen im Test auf tipps.de. Für den Pendelhub stehen die üblichen drei Stufen zur Verfügung.
Was die Ausstattung angeht, bringt die Makita 4351 FCTJ nahezu alles mit, was Handwerker sich wünschen könnten. Auf einige Profi-Features, wie sie bei der deutlich kostspieligeren Makita JV001GD101 vorhanden sind, müssen Käufer hier aber verzichten. In den meisten Szenarien dürfte das aber zu verkraften sein. Die 4351 FCTJ bietet keine Motorbremse, kein dimmbares Doppelarbeitslicht und keinen Nulllastsanftlauf. Ein normales LED-Arbeitslicht, ein Sanftanlauf, eine Blasfunktion und Staubsaugeranschluss gehören aber zur Ausstattung, womit die wichtigsten Komfort-Features abgedeckt sind.
Im Test hat die Makita-Stichsäge PVC, MDF, massives Buchenholz und ein 2 Millimeter starkes Edelstahlrohr bearbeitet. Dabei legte sie nicht nur eine sehr hohe Geschwindigkeit vor, sondern arbeitete auch sehr präzise. Ob gerade Linien oder Kurven – die Schnittkante war stets rechtwinklig und wies kaum Abweichungen zur vorgezeichneten Schnittlinie auf. Auch Gehrungsschnitte gelangen stets präzise. Wenn es hier etwas zu bemängeln gibt, dann nur, dass die Präzision sich mangels Nulllast-Sanftlauf nicht ganz auf dem Niveau der Makita JV001GD101 bewegt und das Schnittbild ein paar mehr Ausreißer zeigte als bei der Bosch PST 900 PEL. Die Sicht auf das Sägeblatt war stets gut, wobei auch die integrierte Staubblasfunktion gute Arbeit geleistet hat.
Auch beim Bedienkomfort gab es bei der Makita-Stichsäge kaum etwas zu bemängeln. Ein automatischer Sägeblattauswurf fehlt. Das ist vor allem deswegen schade, weil dieses Feature nicht nur bei Makitas akkubetriebenem Profimodell, sondern auch bei Mittelklasse-Stichsägen wie der Einhell TE-JS 18/80 oder Metabo STEB 65 vorhanden ist. Davon abgesehen ging der Sägeblattwechsel aber schnell und leicht von der Hand und war werkzeuglos durchführbar. Auch das vergleichsweise kurze Kabel sollte an dieser Stelle nochmals erwähnt werden, da es den Bewegungsfreiraum etwas einschränkt. Das ist aber nichts, was sich nicht durch ein Verlängerungskabel lösen ließe. Ansonsten war die Makita 4351 FCTJ sehr komfortabel zu handhaben. Der Knaufgriff ist rutschfest, die Bedienelemente sind gut zu erreichen. Vibrationen und Lautstärke blieben im Test in einem moderaten Bereich.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Was die Makita 4351 FCTJ zum Testsieger macht, ist ihr gutes Gesamtpaket. Sie bietet zwar nicht die allerbeste Ausstattung oder das sauberste Schnittbild, steht aber im Hinblick auf alle wichtigsten Aspekte insgesamt gut da. Sie ist einfach zu handhaben und sägt sehr präzise. Mit ihrem leistungsstarken 720-Watt-Motor arbeitete sich die Stichsäge außerdem mit einer im Test unübertroffenen Geschwindigkeit durch Kunststoff, Holz oder Metall, womit sie ihrem Nutzer eine Menge Zeit sparen dürfte. Worauf Handwerker verzichten müssen, sind Profi-Features wie ein Nulllast-Sanftlauf, ein dimmbares Arbeitslicht oder eine Motorbremse. Für professionelle Handwerker, die beim Kauf ihrer Stichsäge keinerlei Abstriche machen wollen, könnte sich daher ein Blick auf das akkubetriebene Schwestermodell JV001GD101 lohnen, das neben einer besseren Ausstattung auch mit mehr Bewegungsfreiraum punktet. Für die meisten anderen Nutzer dürfte die Makita 4351 FCTJ unter den getesteten Modellen aber die beste Wahl sein.
































































- Leistungsstärkste Kabel-Stichsäge im Test (720 Watt)
- Fünf Stufen zur Anpassung der Hub-Geschwindigkeit
- Pendelhub mit drei Stufen
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Keine großen Abweichungen bei der Schnittführung
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Gehrungsschnitte präzise durchführbar
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Blasfunktion und Anschluss für Sauger
- Arbeitslicht
- Sanftanlauf
- Spanreißschutz
- Integrierte Aufnahme für Inbusschlüssel
- Sechs Sägeblätter im Lieferumfang (vier für Holz und zwei für Metall)
- Koffer mit Stapelsystem
- Kein automatischer Sägeblattauswurf
- Keine Motorbremse
- Hohes Gewicht (2,5 Kilogramm)
FAQ
2. Beste-Akkustichsäge im Test: Makita JV001GD101 für Profianwender

Die Makita JV001GD101 erfüllt so ziemlich alle Anforderungen, die Handwerker an ihre Stichsäge stellen könnten. Das 40 Volt starke Akku-Modell ist jedem gängien Werkstoff gewachsen, sägt überaus präzise und ist außerdem sehr großzügig ausgestattet – inklusive mehrerer Besonderheiten im Vergleich zu den restlichen Geräten im Test. Das sollten Handwerker hier aber auch erwarten können, denn es handelt sich um ein absolutes Profimodell mit einem entsprechenden Preis. Das folgende Video von Makita stellt die Akku-Stichsäge kurz vor:
Die Makita-Stichsäge ist zwar durchweg qualitativ hochwertig verarbeitet, wer sehr große Unterschiede zu Mittelklasse-Modellen erwartet, dürfte aber enttäuscht sein. Der Ersteindruck von der JV001GD101 war sehr gut – aber auch nicht weltbewegend. Was die Größe angeht, fällt Makitas Profimodell kaum aus dem Raster. Auch das Gewicht von 2,6 Kilogramm ist in Anbetracht des leistungsstarken 40-Volt-Akkus erfreulich gering. Das liegt aber auch daran, dass dessen Kapazität einer der wenigen Punkte ist, an denen Makita etwas gespart hat. Vom Lieferumfang lässt sich das kaum behaupten. Dieser fällt mit sechs Sägeblättern (vier für Holz, zwei für Metall), einem Spanreißschutz, einem Ladegerät, einem Akku und einem stabilen Makpac-Koffer sehr großzügig aus.
Angetrieben wird die Makita JV001GD101 von einem 40-Volt-XGT-Akku mit 2,5 Amperestunden. Im Vergleich zu vielen 18/20-Volt-Systemen bietet das 40-Volt-XGT-System grundsätzlich mehr Spannungsreserve, die tatsächliche Leistung hängt jedoch vom Gerät und der Belastung ab. Das macht sich auch an der Laufzeit bemerkbar. Während die WORX-Stichsäge auf eine Sägezeit von bis zu 35 Minuten kommt, ist bei Makitas Top-Modell schon nach rund 20 Minuten Schluss – je nach Belastung. Immerhin ist der Akku recht schnell wieder aufgeladen – innerhalb von etwa 30 Minuten. Für sehr aufwendige Projekte mit der Stichsäge sollten Handwerker den Kauf eines Zweitakkus aber trotzdem gleich mit einplanen. Wer schon einen Schlagbohrschrauber, einen Akkustaubsauger oder ein anderes Makita-Gerät hat, kann den Akku immerhin in mehreren Geräten verwenden. Die Akkus der XGT-Familie sind nämlich mit verschiedenen Geräten kompatibel. Diesen Vorteil bieten aber auch die WORX Nitro und Einhell TE-JS 18/80.
Was die Ausstattung angeht, ist die Makita JV001GD101 unter den getesteten Modellen der Spitzenreiter. Die Hubzahl lässt sich in sechs Stufen zwischen 800 und 3.500 Hüben pro Minute einstellen. Damit bietet sie einen größeren Regelbereich als die kabelgebundene Makita 4351 FCTJ und deutlich mehr Spielraum als Akkumodelle wie die WORX Nitro WX542 oder die Einhell TE-JS 18/80. Der Pendelhub ist jedoch nur in den üblichen drei Stufen einstellbar. Dazu kommen ein Sanftanlauf, eine Motorbremse, eine Staubblasfunktion und ein Staubsaugeranschluss.
Die Praxistestergebnisse der Makita JV001GD101 sind schnell zusammengefasst: Die Stichsäge hat in allen Belangen hervorragende Ergebnisse erzielt. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen waren die Schnittkanten stets senkrecht zur Oberfläche, Gehrungsschnitte gleichbleibend präzise und Abweichungen von der Schnittkante minimal. Ob Kunststoff, Holz oder Metall – die Akku-Stichsäge sägt sich mit Leichtigkeit durch jedes Material. Aber: Leistungsunterschiede zum deutlich günstigeren Kabel-Pendant konnten nicht festgestellt werden. Im Gegenteil: Das Kabel-Modell kam im Test sogar etwas schneller durch die genannten Materialien. Wenn es nur um die Leistung geht, ist das akkubetriebene Profimodell also nicht die beste Wahl. In einem Bereich musste sich die Makita-Stichsäge auch einem anderen Modell geschlagen geben: beim Schnittbild. Die Bosch PST 900 PEL sägt nämlich etwas sauberer – also mit weniger Ausreißern.
Auch bei der Handhabung präsentierte sich die Makita JV001GD101 von der besten Seite. Der gummierte Knaufgriff liegt angenehm in der Hand, bietet einen guten Halt und ermöglicht eine präzise Führung. Trotz hoher Leistung hielten sich die Vibrationen in Grenzen. Bedienelemente sind logisch angeordnet und gut zu erreichen. Erst nach Betätigung einer Sperrtaste lässt sich die Säge starten, was ein versehentliches Einschalten praktisch ausschließt. Sehr gut gelöst ist auch der werkzeuglose Sägeblattwechsel. Das Blatt wird per Hebel entriegelt und automatisch ausgeworfen, was den Wechsel schnell und komfortabel macht. Die Makita JV001GD101 ist unter dem Strich rundum komfortabel zu handhaben.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die Makita JV001GD101 präsentiert sich als Profigerät durch und durch. Im Grunde ist an der Akku-Stichsäge alles hervorragend. Leistungstechnisch bewegt sie sich etwa auf Augenhöhe mit der besten Kabel-Stichsäge im Test, die auch von Makita stammt. Allerdings kostet das Akku-Modell wesentlich mehr, ohne dass Handwerker hier wesentlich mehr geboten bekommen. Natürlich bietet die JV001GD101 die Flexibilität des Akkubetriebs und eine höhere Präzision dank Nulllast-Sanftlauf, im alltäglichen Gebrauch dürften das für viele aber nicht die entscheidenden Faktoren sein. Wer genau das braucht und generell höchste Anforderungen an seine Elektrowerkzeuge stellt, ist hier richtig. Für alle anderen genügt das günstigere Kabel-Modell von Makita – oder auch eine Mittelklasse-Stichsäge wie die Bosch PST 900 PEL. Anzumerken ist außerdem, dass das gute Gesamtbild von der Akkulaufzeit geschmälert wird.
















































































- Leistungsstärkste Akku-Stichsäge im Test (40-Volt-Akku)
- Sechs Stufen zur Anpassung der Hub-Geschwindigkeit
- Keine großen Abweichungen bei der Schnittführung
- Pendelhub mit drei Stufen
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Gehrungsschnitte präzise durchführbar
- Blasfunktion und Anschluss für Sauger
- Dimmbares Arbeitslicht mit 2 LEDs für bessere Ausleuchtung
- Sanftanlauf und Nulllast-Sanftlauf
- Spanreißschutz
- Integrierte Aufnahme für Inbusschlüssel
- Volle Bewegungsfreiheit
- Versehentliches Auslösen nahezu unmöglich
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Automatischer Sägeblattauswurf
- 6 Sägeblätter im Lieferumfang (vier für Holz und zwei für Metall)
- Koffer mit Stapelsystem
- Etwas niedrigere Leistung als Makita 4351 FCTJ
- Hohes Gewicht (2,6 Kilogramm)
- Geringe Akkulaufzeit (rund 20 Minuten)
FAQ
3. Beste Einsteiger-Stichsäge: Bosch PST 900 PEL mit Sägeblattdepot

Wie die grüne Farbe schon verrät, ist die Bosch PST 900 PEL im Gegensatz zu den blauen Geräten der Bosch-Professional-Serie ein Elektrowerkzeug, mit dem sich der Hersteller gezielt an Heimwerker und Hobby-Bastler richtet. Wenngleich die Bosch-Stichsäge auch einige Schwächen aufweist, hat sie sich für diesen Einsatzbereich als hervorragende Wahl erwiesen.
Qualitativ gab es an der Bosch-Stichsäge nichts auszusetzen. Das Gehäuse fühlt sich hochwertig an und der Sägeschuh wirkt deutlich robuster als bei der günstigen Konkurrenz. Im Vergleich zu Oberklassenmodellen waren hier keine nennenswerten Unterschiede festzustellen. Pluspunkte gab es auch für den Lieferumfang. Bosch lieferte zwar nur ein einzelnes Holzsägeblatt mit, zusätzlich waren jedoch ein Transportkoffer, ein Spanreißschutz und eine transparente Schutzhaube enthalten. Ebenfalls dabei: Boschs CutControl-Führungshilfe, die im Testbericht an späterer Stelle noch eine Rolle spielen wird. Im folgenden Video wird die Bosch-Stichsäge ausgepackt:
Die Bosch PST 900 PEL bringt eine Nennleistung von 620 Watt mit und arbeitet zwischen 500 und 3.100 Hüben pro Minute. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kabel-Stichsägen bietet sie keine festen Hubzahlstufen. Stattdessen lässt sich die Hubzahl stufenlos über den einen im Griff integrierten Abzug regulieren. Für den Pendelhub stehen die üblichen drei Stufen zur Verfügung. Gehrungsschnitte sind möglich, allerdings nur in 22,5-Grad-Schritten und nicht werkzeuglos. Wie WORX oder Einhell zeigen, geht das auch präziser und komfortabler.
Mit Blick auf die allgemeine Ausstattung steht die Bosch-Stichsäge gut da. Sie hat ein LED-Arbeitslicht, eine Staubblasfunktion, einen Staubsaugeranschluss und einen Spanreißschutz. Von Vorteil ist die CutControl-Führungshilfe, die im Test gute Arbeit geleistet hat. Das transparente Kunststoffteil wird am Sägeschuh befestigt und zeigt beim Sägen die gedachte Linie direkt vor dem Blatt an. In der Praxis ersetzt CutControl keine echte Führungsschiene, erleichtert aber das saubere Nachführen entlang einer angezeichneten Linie deutlich, vor allem bei längeren Schnitten.
Die Bosch PST 900 PEL sägt nicht nur sehr sauber, sondern zeigte sich im Test auch präzise und recht leistungsstark. Es traten nur minimale Abweichungen von der Schnittlinie auf und auch Kurvenschnitte gelangen sauber. Zudem sägt die PST 900 PEL auch exakte Gehrungsschnitte. Im Test hat sich das als entscheidendes Argument für die Mittelklasse und gegen Einstiegsmodelle erwiesen. Diese hatten im Test nämlich durchweg Schwierigkeiten mit Gehrungsschnitten. Leistungstechnisch kann die Bosch-Säge nicht mit Profimodellen wie der Makita JV001GD101 mithalten, was sich im Test auch bemerkbar gemacht hat. Die Stichsäge war zwar allen gängigen Werkstoffen gewachsen – inklusive Hartholz und Edelstahl –, der erforderliche Kraft- und Zeitaufwand war aber entsprechend größer.
Beim Bedienkomfort lässt Bosch noch Luft nach oben. Positiv: Der Bügelgriff der Stichsäge ist dank Gummierung angenehm rutschfest und gut zu greifen, übermäßig starke Vibrationen traten im Test nicht auf. Der Bewegungsradius ist aufgrund des kurzen 1,9-Meter-Stromkabels aber sehr eingeschränkt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Staubblasfunktion im Test nur mäßig funktionierte, wodurch es teilweise schwer war, das Sägeblatt während der Arbeit im Blick zu behalten. Die CutControl-Führungshilfe gleicht das aber gut aus. Pluspunkte gab es hingegen für den Sägeblattwechsel. Dieser funktionierte bei Bosch nicht nur werkzeuglos, sondern auch mit automatischem Auswurf. Das ist ein Plus an Komfort, das nicht alle Stichsägen bieten.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Wer sich gezielt im Mittelklassesegment umsieht, um sicherzustellen, dass die neue Stichsäge eine gute Schnittqualität liefert, kann bei der Bosch PST 900 PEL zugreifen. Verglichen mit Einstiegsmodellen hat sie in dieser Hinsicht deutlich die Nase vorn. Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. Abstriche müssen Heimwerker vor allem in puncto Bedienkomfort machen aufgrund des kurzen Kabels und der mäßig funktionierenden Staubblasfunktion. Mit einem Verlängerungskabel und der beiliegenden CutControl-Führungshilfe (oder einer externen Absaugung) lässt sich aber beides weitgehend ausgleichen. Unter dem Strich ist die Bosch PST 900 PEL eine grundsolide Stichsäge, die so gut wie allen Heimwerkeraufgaben gewachsen sein dürfte.
























































































- Bestes Schnittbild im Test
- Einzige Stichsäge im Test mit Sägeblattdepot
- Keine großen Abweichungen bei der Schnittführung
- Pendelhub mit drei Stufen
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Gehrungsschnitte präzise durchführbar
- Arbeitslicht
- CutControl-Führungshilfe erleichtert das Nachführen der Schnittlinie
- Spanreißschutz
- Blasfunktion und Anschluss für Sauger
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Automatischer Sägeblattauswurf
- Mit Koffer
- Schwache Blasfunktion
- Gehrungsschnitte nur in 22,5-Grad-Schritten
- Kurzes Kabel (1,9 Meter)
- Nur ein Sägeblatt im Lieferumfang (Holz-Sägeblatt)
FAQ
4. WORX Nitro WX542 – Akku-Stichsäge für Heimwerker

Die WORX Nitro WX542 ist eine gute Akku-Stichsäge ohne größere Schwächen. Allerdings ist sie nicht so leistungsstark wie die Makita JV001GD101 und kann im Hinblick auf das Schnittbild nicht mit der Bosch PST 900 PEL mithalten. Interessant ist sie damit vor allem für diejenigen, die bereits in anderen Sparten auf Elektrowerkzeuge von WORX setzen und schon einen passenden Akku haben. Für ein gelegentliches Heimwerken ist die Nitro WX542 sehr gut geeignet. Im professionellen Umfeld könnte es allerdings etwas an Leistung und Präzision fehlen. Im folgenden Video stellt WORX die Akku-Stichsäge vor:
Wie bei der Konkurrenz von Makita gab auch die Nitro WX542 im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität keinerlei Schwächen zu entdecken. Die Säge wirkt rundum hochwertig verarbeitet und setzt am Gehäuse auf deutlich mehr Metall als typische Einstiegsmodelle. Zur Schonung empfindlicher Materialien liegt für den massiven Sägeschuh eine Gleitsohle aus Kunststoff bei, die sich bei WORX bequem per Schnappmechanismus befestigen lässt. Das getestete Modell wurde lediglich mit Akku, Ladegerät sowie einem Holzsägeblatt geliefert. Der Hersteller bietet die Stichsäge aber auch im Set mit einem Transportkoffer an oder als Solo-Version ohne Zubehör, was vor allem für Nutzer interessant sein dürfte, die bereits einen passenden 20-Volt-Akku von WORX haben.
Die WORX-Stichsäge arbeitet mit einem 20-Volt-Akku, der den Elektromotor auf eine Hubzahl von bis zu 3.000 Hüben pro Minute antreibt. Eine feste Untergrenze nennt der Hersteller nicht. Im Test zeigte sie weniger Leistungsreserven als Makita, aber mehr als Einhell. Eine klassische Hubzahlvorwahl ist nicht vorhanden, in der Praxis lässt sich die Geschwindigkeit aber stufenlos über den Abzug dosieren. Gehrungsschnitte sind bis 45 Grad nach links und rechts möglich und lassen sich in 15-Grad-Schritten einstellen. Die Akkulaufzeit lag im Test bei bis zu 35 Minuten, was deutlich mehr als bei Makitas Profimodell und geringfügig weniger als bei Einhells akkubetriebener Einsteiger-Stichsäge ist. Wer einen Mittelweg zwischen Kraft und Ausdauer sucht, ist bei WORX also an der richtigen Adresse.
Im Hinblick auf die restliche Ausstattung steht die WORX-Stichsäge gut da. Ein LED-Arbeitslicht sorgt für eine bessere Sicht auf den Schnittbereich, auch wenn der Lichtkegel durch den Sägeschuh begrenzt ist. Die integrierte Blasfunktion wirkt vergleichsweise schwach und entfernt nur einen Teil der Sägespäne, weshalb – wie bei den meisten Stichsägen – auch hier die Nutzung des integrierten Absaugstutzens zu empfehlen ist. Die Aufnahme der Sägeblätter erfolgt standardmäßig per T-Schaft-Aufnahme. Praktisch: Wechseln lassen sich die Sägeblätter werkzeuglos und mit automatischem Auswurf. Zweiteres war im Test nur bei wenigen Modellen der Fall. Eine Motorbremse stoppt das Blatt sofort nach dem Loslassen des Abzugs – ein praktisches Sicherheitsmerkmal, das bei vielen anderen Modellen fehlt.
Im Sägetest ordnet sich die WORX Nitro WX542 eindeutig in die oberen Bereiche im Test ein. Die schnellste oder sauberste Arbeit lieferte sie aber nicht ab. Gerade Schnitte gelangen problemlos, unabhängig vom Material. Auch das Aufeinandertreffen mit dem dünnen Edelstahlrohr meisterte die 20-Volt-Stichsäge ohne Probleme. Kurvenschnitte waren ebenfalls gut möglich, bei Hartholz fühlte sich das aber weniger präzise an als bei der Konkurrenz von Makita. Ausrisse traten bei eingeschalteter Pendelhubfunktion zwar deutlich auf, im allgemeinen Vergleich sieht das bei der WORX-Stichsäge aber noch gut aus. Etwas nachteilig war, dass die Abweichungen von der Schnittkante im Test teils bis zu 2 Millimeter betrugen. Erfreulich ist hingegen, dass die Schnitte rechtwinklig zur Werkstückoberfläche waren und auch Gehrungsschnitte mit exaktem Winkel gesägt werden konnten. Die eingeschränkte Sicht auf das Blatt war hingegen ein Nachteil. Die integrierte Blasfunktion arbeitet den Testerfahrungen zufolge zwar ordentlich, das Blatt wird je nach Winkel aber teils vom Gehäuse verdeckt.
In Sachen Handhabung zeigt sich die WORX Nitro WX542 von ihrer starken Seite. Der gummierte Bügelgriff liegt gut in der Hand und wirkt angenehm ausgewogen. Der Abzug lässt sich fein dosieren, was vor allem bei empfindlichen Materialien von Vorteil ist. Mit Akku bringt die Stichsäge zwar ein relativ hohes Gewicht von rund 2,6 Kilogramm auf die Waage, fühlte sich im Test aber nicht zu schwer an. Auch Vibrationen blieben auf einem erfreulich geringen Niveau. Zusätzlich sorgt die integrierte Sperrtaste dafür, dass ein versehentliches Einschalten zuverlässig verhindert wird – ein eindeutiger Vorteil gegenüber Modellen von beispielsweise AEG oder BLACK+DECKER.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Für sich betrachtet ist die WORX Nitro WX542 eine sehr gute Stichsäge, die im typischen Heimwerkergebrauch für jede Aufgabe herhalten kann. Im Praxistest stand sie allerdings im Schatten der Makita JV001GD101. Verglichen mit dem Profimodell verzichtet die WORX-Stichsäge auf spezielle Ausstattungsmerkmale und hinkt auch in Sachen Leistung deutlich hinterher. Wer seine Stichsäge nur gelegentlich benutzt, dürfte davon aber nicht viel mitbekommen und kann im Vergleich zu einem Profimodell eine Menge Geld sparen. Ein wesentlicher Pluspunkt im Vergleich zur Konkurrenz liegt außerdem in der deutlich längeren Akkulaufzeit der Nitro WX542.
































































































- Hohe Akkulaufzeit (bis zu 35 Minuten)
- Stufenlose Anpassung der Hubgeschwindigkeit per Abzug
- Pendelhub mit drei Stufen
- Hohe Verarbeitungsqualität
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Gehrungsschnitte präzise möglich
- Arbeitslicht
- Anschluss für Sauger
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Automatischer Sägeblattauswurf
- Vollständige Bewegungsfreiheit
- Motorbremse
- Keine Führungshilfe oder Spanreißschutz
- Deutliche Abweichungen von der Schnittlinie
- Durchschnittliches Schnittbild
- Nur ein Sägeblatt im Lieferumfang (Holz-Sägeblatt)
- Beleuchtung teilweise verschattet
- Hohes Gewicht (2,6 Kilogramm)
FAQ
5. Die Akku-Stichsäge mit der längsten Laufzeit im Test: Einhell TE-JS 18/80

Die Einhell TE-JS 18/80 ist eine akkubetriebene Stichsäge aus dem Einstiegssegment des Herstellers. Als Teil der Power-X-Change-Akkufamilie ist sie besonders interessant für alle, die bereits andere Einhell-Geräte nutzen. Es handelt sich um eine solide Akku-Stichsäge mit einer langen Laufzeit, einer ausreichenden Leistung und einer ordentlichen Ausstattung, allerdings mit einigen Einschränkungen im Hinblick auf Schnittbild und Bedienkomfort.
Auf den ersten Blick war an der Stichsäge Einhell TE-JS 18/80 nichts auszusetzen. Sie hat ein solides Kunststoffgehäuse, einen massiven Sägeschuh und keine offensichtlichen Verarbeitungsfehler. Erst im Praxistest stellte sich heraus, dass Einhell bei der Sägeblattaufnahme gespart hat. Diese zeigte deutlich mehr Spiel als bei anderen Modellen im Test, was sich während des Sägens wiederum durch stärkere Vibrationen bemerkbar gemacht hat. Dafür gab es im Test sowohl im Hinblick auf den Bedienkomfort als auch auf die Verarbeitungsqualität Abzüge. Auch der Lieferumfang fiel eher spärlich aus, es gab keine Sägeblätter und keinen Koffer. Dafür enthielt die Lieferung aber ein besonderes Hilfsmittel.
Leistungstechnisch ordnet sich die Einhell TE-JS 18/80 in die unteren Dimensionen ein. Sie läuft mit einem 18-Volt-Power-X-Change-Akku und kommt damit auf eine Hubzahl von bis zu 2.400 Hüben pro Minute. Die Hubzahl lässt sich über den Abzug dosieren, ergänzt durch drei feste Hubzahlstufen und einen dreistufigen Pendelhub. Gehrungsschnitte sind werkzeuglos bis 45 Grad nach links und rechts einstellbar, wobei die Rasterungen in 15-Grad-Schritten ausgeführt sind – also ausreichend präzise. Die TE-JS 18/80 nimmt Sägeblätter per T-Schaft-Aufnahme entgegen und ermöglicht einen werkzeuglosen Wechsel. Die Schutzhaube zum Wechsel lässt sich hochklappen, wodurch dieser vergleichsweise zügig gelingt. Ein automatischer Auswurf wie bei Bosch oder WORX fehlt allerdings.
Bei der Ausstattung zeigt sich die Einhell-Stichsäge gut aufgestellt. Eine klassische Sanftanlauf-Funktion fehlt zwar, durch die Abzugscharakteristik fällt der Start aber dennoch kontrolliert aus. Positiv hervorzuheben ist die Motorbremse, die das Sägeblatt nach dem Loslassen des Schalters sofort stoppt. Das ist eine Funktion, die in dieser Klasse nicht unbedingt selbstverständlich ist. LED-Arbeitslicht, Staubblasfunktion, Staubsaugeranschluss, Pendelhub, Spanreißschutz sowie eine zusätzliche Schnittlinienführung sind ebenfalls dabei. Dagegen war das Arbeitslicht nicht sonderlich hell, vermutlich, um den Akku zu schonen. Seinen Zweck erfüllt es aber dennoch.
Im Praxistest lieferte die Einhell TE-JS 18/80 insgesamt brauchbare, aber keine herausragenden Ergebnisse. Gerade Schnitte in Multiplex und MDF gelangen solide, allerdings traten sichtbare Ausrisse sowohl auf der Ober- als auch Unterseite auf. Diese waren deutlich stärker als bei dem kabelgebundenen Modell von Bosch. Besonders MDF erwies sich als problematisch. Denkbar wäre, dass das Spiel der Sägeblattaufnahme hier ebenfalls eine Rolle spielt. Mit aktiviertem Pendelhub nahmen die Ausrisse weiter zu, insbesondere auf der höchsten Stufe.
Die Abweichung von der Schnittlinie lag bei bis zu 2 Millimetern, was sich gerade so noch in einem vertretbaren Bereich bewegt. Kurvenschnitte waren zwar möglich, gingen aber stets mit einer unsauberen Schnittkante einher. Auch waren die Schnitte nicht immer senkrecht zur Oberfläche. Was die Präzision bei Gehrungsschnitten angeht, war ebenfalls Luft nach oben. Immerhin konnte die Akku-Stichsäge trotz ihrer niedrigen Leistungsklasse auch Metall sägen. Wenngleich sie dabei mehrfach ins Stocken geriet, stellte das dünne Edelstahlrohr die Säge vor keine unlösbaren Probleme.
Der Bedienkomfort fiel insgesamt ordentlich aus. Der gummierte Bügelgriff lag gut in der Hand und wirkte ausbalanciert. Positiv ist die Sperrtaste, die ein versehentliches Auslösen zuverlässig verhindert. Wie schon erwähnt, waren die Vibrationen allerdings vergleichsweise stark. Vor allem bei längeren Arbeiten könnte der Arm dadurch schneller lahm werden. Kritik verdient auch die schwache Staubblasfunktion, die bei Weitem nicht alle Sägespäne aus dem Arbeitsbereich fernhält. Für ein exaktes Arbeiten dürfte die Nutzung des Absaugstutzens hier unerlässlich sein. Erfreulich ist hingegen, dass die Einhell-Stichsäge mit 95 Dezibel leiser arbeitet als die anderen Stichsägen im Alltagstest von tipps.de.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die größte Stärke der Einhell TE‑JS 18/80 liegt in ihrer Ausdauer. Mit ihrem mitgelieferten großen 4-Amperestunden-Akku hielt sie im Test am längsten durch. An Leistung mangelt es der Stichsäge nicht, zumindest nicht bei gelegentlichen Heimwerkerarbeiten. Pluspunkte gibt es auch für den mitgelieferten Parallelanschlag. Für eine obere Platzierung im Test hat es aber trotzdem nicht gereicht, denn im Hinblick auf das Schnittbild ist bei Einhells Einsteigermodell noch viel Luft nach oben. Auch der Bedienkomfort könnte besser sein. Beides lässt sich vermutlich zu großen Teilen auf die Sägeblattaufnahme zurückführen, die bei der Akku-Stichsäge von Einhell zu viel Spiel hat.






















































































- Längste Akkulaufzeit im Test (bis zu 40 Minuten)
- Leiseste Stichsäge im Test (95 Dezibel)
- Einzige Stichsäge mit Parallelanschlag im Lieferumfang
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Sperrtaste verhindert versehentliches Auslösen
- Führungshilfe
- Spanreißschutz
- Arbeitslicht
- Absaugstutzen
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Starke Ausreißer im Material
- Deutliche Abweichungen von der Schnittlinie
- Werkzeugaufnahme mit merklichem Spiel
- Mangelnde Präzision bei Gehrungsschnitten
- Blasfunktion wirkt schwach
- Geringe Leuchtkraft des Arbeitslichts
- Keine Sägeblätter im Lieferumfang
- Starke Vibrationen
FAQ
6. Metabo STEB 65 Quick – mit großem Absaugstutzen
Die Metabo STEB 65 Quick hat sich im Test als ordentlicher Allrounder für einfache Heimwerkerarbeiten erwiesen. Die Stichsäge ist kompakt gebaut, liegt angenehm in der Hand und bietet eine solide Grundausstattung. Exakte Gehrungsschnitte oder präzise Arbeiten wie im Möbelbau gelingen mit der Metabo-Stichsäge allerdings nicht.
Der Ersteindruck der Metabo-Stichsäge fiel insgesamt positiv aus. Die STEB 65 Quick wirkt sauber und robust verarbeitet. Positiv aufgefallen ist vor allem der Sägeschuh aus Aluminium-Druckguss mit Unterseite aus Stahl, der im Vergleich zu reinen Aluminiumplatten durchaus robuster wirkt. Der Sägeschuh fällt allerdings relativ schmal aus, was sich im Praxistest auf die Führung ausgewirkt hat. Das 2,6 Meter lange Netzkabel ist in Anbetracht der Geräteklasse aber ordentlich dimensioniert. Auch am Lieferumfang gibt es wenig auszusetzen: Zwei Sägeblätter für Holz und Metall, ein Inbusschlüssel zur Einstellung des Sägeschuhs sowie ein Transportkoffer waren im Paket, wobei der Koffer insgesamt wertiger wirkte als bei Bosch oder Einhell. Ein Unboxing der Metabo-Stichsäge gibt es im folgenden Video:
Angetrieben wird die Metabo STEB 65 Quick von einem 450-Watt-Motor, der eine Hubzahl von 600 bis 3.000 Hüben pro Minute ermöglicht. Leistungstechnisch ordnet sich die Stichsäge damit klar im Einstiegsbereich ein. Die Hubzahl lässt sich über Metabos Vario-Elektronik anpassen. Ein Pluspunkt: Das funktioniert in sechs Stufen, was eine sehr flexible Einstellung ermöglicht. Ein zuschaltbarer Pendelhub ist vorhanden, sollte aber mit Vorsicht eingesetzt werden, da er die Schnittqualität deutlich verschlechtert.
Eine einfache Führungshilfe ist in Form einer Pfeilmarkierung im herunterziehbaren Sichtschutz integriert, erreicht jedoch nicht die Präzision von Lösungen wie Boschs CutControl oder der Führungshilfe von Einhell. Schade ist, dass kein Spanreißschutz mitgeliefert wird. Wie sich im Praxistest gezeigt hat, wäre der aber dringend nötig gewesen. Der Sägeblattwechsel funktioniert werkzeuglos und gestaltet sich dank automatischem Auswurf besonders komfortabel. Wie die meisten modernen Stichsägen bringt die STEB 65 Quick eine Aufnahme für Sägeblätter mit T-Schaft mit.
Im Praxistest erzielte die STEB 65 Quick brauchbare Ergebnisse, hatte aber an vielen Stellen noch Luft nach oben. Das Positive vorweg: Die Elektrosäge brachte genug Leistung mit, um alle Materialien zu durchtrennen, die im Test vor das Sägeblatt gehalten wurden. Bei Hartholz und Metall kam sie allerdings gelegentlich ins Stocken, was bei leistungsstärkeren Modellen nicht zu beobachten war. Gerade Schnitte blieben größtenteils sauber und ohne größere Ausreißer. Bei aktivierter Pendelhubfunktion wurden diese jedoch deutlich stärker – insbesondere bei MDF-Platten. Abweichungen von der Schnittlinie betrugen bedauerlicherweise bis zu 2 Millimeter. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schnittfläche nicht immer rechtwinklig zur Werkstückoberfläche war. Auch Gehrungsschnitte gelangen nicht mit exaktem Winkel, wobei sich beides vermutlich auf den sehr schmalen Sägeschuh zurückführen lässt.
Was der Metabo STEB 65 Quick an Präzision fehlt, macht sie zumindest teilweise durch ihre bequeme Handhabung wieder wett. Die Stichsäge hat einen angenehmen Softgriff und lässt sich dank ihrer kompakten Maße kraftschonend handhaben. Bedienelemente sind farblich abgehoben und gut erreichbar. Die Blasfunktion hat im Test gut funktioniert und den Arbeitsbereich weitgehend frei von Sägespänen gehalten. Auch Vibrationen am Griff hielten sich im Test in Grenzen. Was für ein rundum komfortables Arbeiten mit der Stichsäge noch fehlt, ist ein Arbeitslicht. Darauf hat Metabo bei der STEB 65 Quick verzichtet.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die Metabo STEB 65 Quick ist eine solide Einsteiger-Stichsäge mit hochwertiger Verarbeitung, ordentlicher Ausstattung und gutem Bedienkomfort. Auch in puncto Leistung ist sie den meisten Aufgaben gewachsen. Besonders exakt arbeitet die Metabo-Stichsäge dabei allerdings nicht. Konstante Schnitte senkrecht zur Oberfläche oder exakte Gehrungswinkel sollten Handwerker hier also nicht erwarten. Die Stärken der STEB 65 Quick liegen vor allem in ihrer bequemen Handhabung mit angenehmem Softgriff, kompakten Maßen und geringen Vibrationen, wodurch sie auch für Einsteiger einfach zu nutzen ist. Positiv hervorzuheben ist auch der großzügig dimensionierte Absaugstutzen, der eine effektive Staubabsaugung verspricht.
















































































- Größter Absaugstutzen im Test (effektive Absaugung)
- Sechs Stufen zur Anpassung der Hub-Geschwindigkeit
- Pendelhub mit drei Stufen
- Gute Verarbeitungsqualität
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Blasfunktion und Anschluss für Sauger
- Herunterziehbare Schutzabdeckung mit Führungshilfe
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Automatischer Sägeblattauswurf
- Zwei Sägeblätter im Lieferumfang (ein Holz-Sägeblatt und ein Metall-Sägeblatt)
- Mit Koffer
- Geringe Leistung (450 Watt)
- Kein Arbeitslicht
- Kein Spanreißschutz
- Durchschnittliches Schnittbild
- Versehentliches Auslösen möglich
- Werkzeugaufnahme mit merklichem Spiel
FAQ
7. AEG PST 500 – Stichsäge mit 4-Meter-Kabel

Mit der PST 500 bietet AEG eine Einsteiger-Stichsäge mit Tendenz zur Mittelklasse an. Wer sich im Einstiegsbereich umsieht, aber etwas mehr erwartet als bei kompletten Basismodellen wie der BLACK+DECKER KS501, kann hier weiterlesen. Die PST 500 bietet nicht nur mehr Leistung, sondern auch deutlich mehr Ausstattung. Die gleichen Ergebnisse wie bei einem Modell aus dem Premiumsegment sind zwar nicht drin, für die meisten Aufgaben kann die AEG-Säge aber herhalten. Einen ersten Eindruck der AEG-Stichsäge vermittelt das folgende Video:
Der erste Eindruck der AEG PST 500 fällt durchweg positiv aus. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination aus Kunststoff und Metall, wobei insbesondere die metallische Front und der massive Sägeschuh einen wertigen Eindruck hinterlassen haben. Auffällig war das vergleichsweise hohe Gewicht von 2,3 Kilogramm, das die Handhabung bei langen Einsätzen erschweren, sich aber auch positiv auf die Laufruhe auswirken kann. Der Lieferumfang fiel in Anbetracht der Preisklasse vernünftig aus: Neben der Stichsäge selbst lagen eine Stofftasche zur Aufbewahrung, ein Inbusschlüssel zur Verstellung des Sägeschuhs, je ein Holz- und Metallsägeblatt sowie eine Bedienungsanleitung bei. Die Tasche wirkt robust und eignet sich zumindest für Transport und einfache Aufbewahrung.
Mit einer Nennleistung von 435 Watt und bis zu 3.700 Hüben pro Minute bringt die PST 500 spürbar mehr Leistung mit als die BLACK+DECKER KS501, kann mit Top-Modellen wie der Makita 4351 FCTJ oder Bosch PST 900 PEL aber trotzdem bei Weitem nicht mithalten. Die Hubzahl lässt sich immerhin in zwei Stufen anpassen. Zudem sind ein zuschaltbarer Pendelhub sowie ein herausnehmbarer Spanreißschutz mit einer roten Linienmarkierung vorhanden, welcher zumindest als einfache Führungshilfe dienen kann. Gehrungsschnitte sind bis 45 Grad möglich. Eine LED-Beleuchtung sorgt für gute Sicht auf den Arbeitsbereich, ergänzt durch eine Blasfunktion für Späne. Zusätzlich ist ein Staubsaugeranschluss vorhanden, an den sich ein externes Absaugsystem anschließen lässt. Auch die FIXTEC-Sägeblattaufnahme für T-Schaft-Blätter hat im Test einwandfrei funktioniert.
Im Praxistest zeigte sich die AEG PST 500 souverän, aber nicht frei von Schwächen. Gerade Schnitte in Multiplex und MDF gelangen sauber und zügig. Kurvenschnitte ließen sich gut kontrollieren, wobei die Abweichung von der Schnittlinie im Test meist unter zwei Millimetern blieb. Die Schnittkanten waren überwiegend senkrecht zur Oberfläche. Metall lässt sich mit dem passenden Sägeblatt durchtrennen. Allerdings tat sich die PST 500 dabei deutlich schwerer als die Konkurrenz in der Oberklasse. Kurzum: Die AEG-Stichsäge eignet sich für die meisten Aufgaben, wenngleich Nutzer etwas mehr Kraft- und Zeitaufwand einplanen sollten. Schade: Ausrisse traten trotz Spanreißschutz sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite auf – insbesondere bei MDF. Bei aktiviertem Pendelhub waren diese sogar noch deutlich stärker. Mit etwas Nacharbeit ist das aber in beiden Fällen noch verkraftbar. Ganz exakte Gehrungsschnitte gelangen mit der PST 500 bedauerlicherweise ebenfalls nicht.
Eine Schwachstelle der AEG-Stichsäge findet sich mit Blick auf den Bedienkomfort. Der Griff ist zwar gummiert und rutschfest, hat sich im Test aber als überraschend groß erwiesen. Der Umfang beträgt 20,5 Zentimeter. Nutzer mit kleinen Händen könnten Probleme haben, die Säge sicher zu greifen. Kritisch zu sehen ist auch der leichtgängige Hauptschalter. Ein ständiges versehentliches Einschalten droht zwar nicht, wahrscheinlicher als bei anderen Modellen ist es aber in jedem Fall. Alles in allem keine besonders guten Voraussetzungen für ein bequemes Arbeiten mit der Stichsäge.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die AEG PST 500 ist eine überzeugende Einsteiger-Stichsäge mit guter Ausstattung und ordentlicher Leistung. Wenngleich etwas mehr Zeit und Kraft nötig waren als bei anderen Modellen, konnte sie alle ihr im Test gestellten Aufgaben bewältigen. Allerdings traten beim Sägen etwas mehr Ausreißer auf, als es in Anbetracht des vorhandenen Spanreißschutzes wünschenswert gewesen wäre. Auch Gehrungsschnitte gelangen nicht auf das Grad genau. Zudem müssen Nutzer Abstriche in puncto Bedienkomfort hinnehmen: Der Griff ist für kleine Hände zu dick und die Betriebslautstärke hoch. Der leichtgängige Einschalter birgt zudem ein gewisses Sicherheitsrisiko.
































































- Längstes Kabel im Test (4 Meter)
- Gute Verarbeitungsqualität
- Gehrungsschnitte nach links und rechts möglich
- Arbeitslicht
- Führungshilfe
- Spanreißschutz
- Absaugstutzen
- Werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Zwei Sägeblätter im Lieferumfang (Holz-Sägeblatt und Metall-Sägeblatt)
- Mit Tasche
- Geringe Leistung (435 Watt)
- Starke Ausreißer im Material
- Mangelnde Präzision bei Gehrungsschnitten
- Hoher Griffumfang erschwert Bedienung
- Lauteste Stichsäge im Test (109 Dezibel)
- Versehentliches Auslösen möglich
- Ohne automatischen Sägeblattauswurf
FAQ
8. Einstiegsmodell: BLACK+DECKER KS501-QS Stichsäge

Die BLACK+DECKER KS501-QS ist das Einstiegsmodell schlechthin. Lieferumfang und Ausstattung sind bei diesem Modell nahezu Fehlanzeige. In den Schnitttests machte sich das günstige Modell hingegen überraschend gut, wenngleich es sich hier trotzdem nicht auf dem Niveau von Top-Modellen wie Makita 4351 FCTJ oder Bosch PST 900 PEL bewegt.
Der erste Eindruck der BLACK+DECKER-Säge war ordentlich. Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff. Es wirkt zweckmäßig, ohne billig zu erscheinen. Frei von Mängeln war die preiswerte Stichsäge leider nicht. Der Sägeschuh besteht aus dünnem Blech. Er ist zwar nicht extrem instabil oder leicht zu verbiegen, wirkt aber deutlich weniger solide als bei höherwertigen Geräten. Positiv aufgefallen sind direkt die kompakte Bauform und das geringe Gewicht von nur 1,3 Kilogramm. Das schont die Armkraft und erleichtert das Verstauen. Der Lieferumfang beschränkt sich auf das Allernötigste. Neben der Stichsäge lagen im Karton lediglich ein einzelnes Holzsägeblatt und eine Bedienungsanleitung bei.
Die Säge arbeitet mit einer Nennleistung von 400 Watt und einer festen Hubzahl von 3.000 Hüben pro Minute. Das ist nicht überragend, für die meisten Zwecke aber ausreichend. Ein wesentlicher Nachteil: Eine Anpassung der Leistung an das Material oder die Schnittart ist nicht möglich. In puncto Ausstattung setzt die KS501-QS ihren Sparkurs konsequent fort. Ein Pendelhub, ein LED-Arbeitslicht, eine Hubzahlregelung, ein Staubsaugeranschluss und ein Spanreißschutz fehlen bei der günstigen BLACK+DECKER-Stichsäge. Gehrungsschnitte sind möglich, allerdings nur bis 45 Grad und ausschließlich in eine Richtung. Eine Winkelskala fehlt komplett, ebenso ein mitgeliefertes Werkzeug zur Verstellung des Sägeschuhs. Zu erwähnen ist in dieser Hinsicht lediglich eine Blasfunktion, die den Schnittbereich von Spänen freihält.
Im Praxistest überraschte die KS501-QS zunächst positiv. Die Schnittleistung ist den Testerfahrungen zufolge für einfache Arbeiten absolut brauchbar. Gerade Schnitte in dünnem Holz und MDF gelingen ordentlich. Auch im Langzeittest zeigte der Motor keine Überhitzung oder Leistungseinbrüche. Kurvenschnitte lassen sich durchführen, erfordern jedoch deutlich mehr Kraft und Geduld. Ohne Pendelhub und Führungshilfe stockt der Vorschub gelegentlich. Erfreulich ist, dass die Schnitte weitgehend senkrecht zur Oberfläche bleiben, ein seitliches Wegkippen des Blattes wurde nicht festgestellt.
Die Schnittkanten blieben im Test trotz des Verzichts auf einen Spanreißschutz weitestgehend ohne große Ausrisse. Lediglich bei Hartholz traten solche zutage, bewegten sich aber noch in einem vertretbaren Bereich, begünstigt durch den ruhigen Schnitt ohne aggressiven Pendelhub. Bei härterem Holz nehmen zudem die Vibrationen spürbar zu, was sich negativ auf die Schnittgenauigkeit auswirkt. Im Test kam es zu Abweichungen von bis zu 3 Millimetern von der Schnittlinie. Das folgende Video zeigt die BLACK+DECKER-Stichsäge im Einsatz:
Deutlich schwächer fällt die Leistung bei Kunststoff und Metall aus. Kunststoff neigt aufgrund der fehlenden Hubzahlregelung zum Schmelzen, Metall – selbst ein dünnes Edelstahlrohr – konnte im Test nicht durchtrennt werden. Hier stößt die KS501-QS klar an ihre Grenzen. Ein weiteres Manko fiel in Bezug auf die Gehrungsschnittfunktion auf: Die Schnittkanten waren zwar sauber, der Winkel aber nicht ganz exakt.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die BLACK+DECKER KS501‑QS ist ein Einstiegsmodell durch und durch. Die Ausstattung sowie der Komfort sind auf ein absolutes Minimum reduziert, dafür fällt der Preis entsprechend niedrig aus. Gerade im Vergleich zu besser ausgestatteten Modellen mit Pendelhub und variabler Geschwindigkeit zeigt die KS501-QS deutliche Defizite. Trotz dieser Einschränkungen ist sie für die meisten Heimwerkerarbeiten ausreichend und bietet eine weitgehend saubere Schnittführung. Metall schneidet die günstige BLACK+DECKER-Stichsäge allerdings nicht und auch die Gehrungsschnitte sind nicht ganz exakt.




















































- Leichteste Stichsäge im Test (1,3 Kilogramm)
- Versehentliches Auslösen erschwert
- Blasfunktion
- Geringe Leistung (400 Watt)
- Starke Ausreißer
- Gehrungsschnitte nur in eine Richtung möglich
- Veraltetes U-Schaft-System
- Kein werkzeugloser Sägeblattwechsel
- Kein Spanreißschutz
- Mangelnde Präzision bei Gehrungsschnitten
- Verarbeitungsqualität eher zweckdienlich
- Kein Arbeitslicht
- Keine Führungshilfe
- Kein Anschluss für Sauger
- Nur ein Sägeblatt im Lieferumfang (Holz-Sägeblatt)
- Starke Vibrationen
FAQ
8 beste Stichsägen aus dem Test in der umfangreichen Vergleichstabelle
So wurden die Stichsägen getestet
Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, wurde im ersten Schritt ein einheitliches Testumfeld geschaffen. Alle getesteten Produkte mussten sich einem identischen Praxistest stellen, aus dem sich zusammen mit den technischen Eigenschaften und den Ausstattungsmerkmalen die Testnoten ergaben.
Sägeleistung: Hier wurde die reine Schnittleistung der getesteten Säge bewertet. Die Testnote „Sehr gut“ wurde vergeben, wenn eine Säge alle im Test verwendeten Werkstoffe durchtrennen konnte, ohne dabei ins Stocken zu geraten.- Schnittbild: Im Hinblick auf das Schnittbild wurde beurteilt, wie sauber die Schnittkante nach dem Sägen wirkt und in welchem Ausmaß es zum Ausreißen von Holzfasern kommt.
- Präzision: Unter dem Testkriterium „Präzision“ wurden mehrere Eigenschaften zusammengefasst. Beurteilt wurden die Abweichungen von der Schnittführung bei geraden und kurvigen Schnitten, die Exaktheit des eingestellten Gehrungswinkels sowie die Rechtwinkligkeit der Schnittkante zur Oberfläche.
- Handhabung: Hier wurde bewertet, wie komfortabel die einzelnen Stichsägen zu handhaben sind. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, etwa Art und Größe des Griffs, Vibrationen, Lautstärke, Kabellänge und weitere individuelle Eigenschaften.
- Ausstattung: Zur Ausstattung einer guten Stichsäge gehören ein Spanreißschutz und eine Führungshilfe sowie im Idealfall ein Arbeitslicht. Waren alle diese Ausstattungsmerkmale vorhanden, wurde die Testnote „Sehr gut“ vergeben. Falls eine der genannten Eigenschaften fehlte, konnten die Elektrosägen das durch andere nützliche Ausstattungsmerkmale kompensieren.
- Verarbeitungsqualität: Unter dem Punkt Verarbeitungsqualität wurde beurteilt, wie hochwertig und robust die Stichsägen aufgebaut sind. Bewertet wurden unter anderem Materialwahl, Stabilität des Sägeschuhs sowie die Verarbeitung von Bedienelementen und Gehäuse.
- Akkulaufzeit/-ladezeit: Bei akkubetriebenen Stichsägen wurde geprüft, wie lange ein Akku im Praxiseinsatz durchhält und wie viel Zeit für eine vollständige Ladung benötigt wird. Die Bewertung erfolgte auf Basis realer Schnitte unter Last. Dieses Testkriterium wurde ausschließlich bei Akku-Stichsägen berücksichtigt und floss nicht in die Bewertung der kabelgebundenen Sägen ein.
Fazit zum Test der Stichsägen
Keine der getesteten Stichsägen enttäuschte im Test, womit von einem positiven Gesamtergebnis gesprochen werden kann. Wie sich im Test gezeigt hat, klafft zwischen der oberen und unteren Preisklasse aber eine große Lücke, insbesondere im Hinblick auf die Präzision. Die meisten Modelle wiesen deutliche Abweichungen von der Schnittlinie auf oder erreichten bei Gehrungsschnitten keinen exakten Winkel. Auch in puncto Handhabung und Ausstattung war oft Luft nach oben – etwa aufgrund von zu kurzen Kabeln, starken Vibrationen oder fehlendem Spanreißschutz. Was die Schnittleistung angeht, sind die Testergebnisse überraschend gut ausgefallen. Abgesehen von der BLACK+DECKER KS501-QS waren alle Stichsägen dazu in der Lage, die im Test verwendeten Werkstoffe zu durchtrennen. Bei leistungsstärkeren Modellen gelang das allerdings merklich schneller und einfacher.
Auf den ersten Platz im Stichsägen-Test von tipps.de hat es die Makita 4351 FCTJ geschafft. Die kabelgebundene Elektrosäge bot die höchste Schnittleistung im Test und zeigt sich auch in allen anderen Belangen gut aufgestellt. Schwächen finden sich nur bei genauerem Hinsehen. Insgesamt dürfte die 4351 FCTJ damit für die meisten Handwerker die beste Wahl darstellen, sowohl im professionellen als auch im privaten Umfeld.
Den zweiten Platz belegt eine Akku-Stichsäge, die in erster Linie für den professionellen Einsatz gedacht ist. Die Makita JV001GD101 bringt alles mit, was Handwerker sich wünschen können, inklusive einiger Funktionen, die im Test einzigartig waren. Dazu zählen etwa ein doppeltes LED-Arbeitslicht mit Dimm-Funktion und einem Nulllast-Sanftlauf, der die Präzision beim Ansetzen der Säge erheblich verbessert. Was die Schnittleistung angeht, kann sie aber nicht mit dem Testsieger-Gerät von Makita mithalten. Zudem schwächelt die JV001GD101 im Hinblick auf die Akkulaufzeit, weshalb es trotz Profiausrichtung nicht zum Testsieg gereicht hat. Auf Platz drei hat es die Bosch PST 900 PEL geschafft, die sich dank ihrer einfachen Handhabung und ihres guten Schnittbilds als beste Option für Einsteiger erwiesen hat.
Was ist eine Stichsäge?
Eine Elektrostichsäge ist ein handgeführtes Elektrowerkzeug, das für präzise Säge- und Schneidarbeiten in unterschiedlichen Materialien konzipiert wurde. Eingesetzt wird sie überall dort, wo flexible und kontrollierte Schnitte gefragt sind. Bearbeitet werden können unter anderem Holz, Keramik, Kunststoff, Laminat, Aluminium sowie weitere Metalle. Damit deckt das Gerät ein breites Spektrum typischer Aufgaben im Heimwerker- und Handwerksalltag ab, vom Möbelbau über Renovierungsarbeiten bis hin zu passgenauen Zuschnitten im Innenausbau.
Die für den Schnitt notwendige Auf-und-ab-Bewegung entsteht durch einen integrierten Elektromotor. Dieser überträgt die Hubbewegung auf ein einseitig eingespanntes Sägeblatt, das sich schnell und kontrolliert durch das jeweilige Material arbeitet. Je nach Modell erfolgt die Stromversorgung entweder klassisch über ein Netzkabel oder über einen wiederaufladbaren Akku, was den Einsatzort deutlich flexibler gestaltet.
Die Vor- und Nachteile von Elektrostichsägen im Überblick
Elektrostichsägen gelten als besonders vielseitige Helfer im Heimwerker- und Profibereich. Mit dem passenden Sägeblatt lassen sich nicht nur klassische Holzarbeiten erledigen, sondern ebenso Metallprofile, Kunststoffe oder beschichtete Werkstoffe bearbeiten. Dadurch wird eine einzelne Maschine häufig zum Ersatz für mehrere Spezialwerkzeuge.
Gerade bei kleineren Projekten oder bei wechselnden Aufgaben spielt diese Flexibilität ihre Stärken aus. Während Kappsägen oder Handkreissägen vor allem für lange, gerade Schnitte ausgelegt sind, erlaubt die Stichsäge auch spontane Richtungswechsel. Aussparungen, Innenausschnitte oder geschwungene Formen lassen sich deutlich einfacher realisieren. Das spart Zeit, reduziert Werkzeugwechsel und vereinfacht viele Arbeitsschritte im Alltag.
Ein weiterer Pluspunkt liegt in der hohen Präzision bei filigranen Arbeiten. Kurven-, Kreis- oder Gehrungsschnitte gelingen kontrolliert und sauber, sofern das passende Blatt eingesetzt wird. Besonders im Möbelbau, bei der Bodenverlegung oder beim Anpassen von Bauteilen an bestehende Strukturen erweist sich diese Genauigkeit als Vorteil. Die kompakte Bauform erleichtert zusätzlich das Arbeiten in engen Ecken, auf Leitern oder in beengten Räumen.
Der Bedienkomfort fällt ebenfalls positiv auf. Viele Geräte ermöglichen einen werkzeugfreien Wechsel des Sägeblatts, wodurch Stillstandzeiten verkürzt werden. Das Blatt wird innerhalb weniger Sekunden getauscht, was bei Materialwechseln oder unterschiedlichen Schnittanforderungen spürbar Zeit spart.
Den Vorteilen stehen jedoch auch Nachteile gegenüber. Elektrostichsägen arbeiten vergleichsweise laut. Je nach Modell entsteht eine Geräuschentwicklung von etwa 80 bis 100 Dezibel. Auf Dauer kann diese Lautstärke belastend sein, weshalb ein Gehörschutz empfohlen wird. Zudem schränkt bei kabelgebundenen Varianten der notwendige Stromanschluss den Aktionsradius ein. Besonders im Außenbereich oder auf Baustellen ohne nahe Steckdose kann das störend wirken und zusätzliche Verlängerungskabel erforderlich machen.
- Zur Bearbeitung von Holz, Metall und weiteren Werkstoffen einsetzbar
- Ersetzt mehrere Sägearten wie etwa Kappsäge, Handkreissäge, Gehrungssäge und Säbelsäge
- Zum Präzisionssägen sowie für Kurven- und Gehrungsschnitte geeignet
- Kompakte, handliche Bauweise
- Meist werkzeugfreier Austausch der Sägeblätter
- Hohe Lautstärke von 80 bis 100 Dezibel
- Stromanschluss schränkt Aktionsradius ein
Akku- oder Kabel-Stichsäge – welche Bauart ist die richtige?
Vor dem Kauf steht häufig eine grundlegende Entscheidung an: Soll die Stichsäge über ein Kabel betrieben werden oder über einen Akku? Beide Bauarten verfolgen unterschiedliche Konzepte und eignen sich je nach Einsatzbereich besser oder schlechter.
Kabel-Stichsägen beziehen ihre Energie direkt aus dem Stromnetz. Dadurch steht dauerhaft eine konstante Leistung zur Verfügung. Auch längere oder anspruchsvolle Schnitte in dickem oder hartem Material lassen sich ohne spürbaren Leistungsabfall durchführen. Diese Eigenschaft macht sie besonders geeignet für den stationären Einsatz in der Werkstatt oder bei regelmäßigen Projekten mit hohem Arbeitsvolumen.
Als Nachteil gilt der eingeschränkte Bewegungsradius. Das Kabel begrenzt die Reichweite und kann sich bei beengten Arbeitsverhältnissen verfangen oder stören. Gerade bei Arbeiten im Freien oder auf Baustellen ohne nahe Stromquelle entsteht zusätzlicher Aufwand durch Verlängerungskabel oder Kabeltrommeln.
Akku-Stichsägen setzen dagegen auf die maximale Mobilität. Da kein Stromanschluss erforderlich ist, lassen sich Einsätze im Garten, auf Leitern oder an schwer zugänglichen Stellen deutlich unkomplizierter durchführen. Die Arbeit wird freier und flexibler, was insbesondere bei Montage- oder Renovierungsarbeiten von Vorteil ist.
Allerdings sind Akku-Modelle häufig teurer in der Anschaffung, vor allem wenn zusätzliche Akkus oder ein leistungsstarkes Ladegerät benötigt werden. Zudem hängt die Laufzeit direkt von der Akkukapazität und vom bearbeiteten Material ab. Wird der Akku nicht pfleglich behandelt, kann die Kapazität mit der Zeit sinken, was zu kürzeren Einsatzzeiten führt. Hinweise zur richtigen Wartung finden sich auf dieser Seite.
Vor- und Nachteile von Kabel-Stichsägen
- Konstante, hohe Leistung ohne Leistungsabfall
- Für lange und anspruchsvolle Sägearbeiten gut geeignet
- Aktionsradius durch das Stromkabel eingeschränkt
- Kabel kann bei beengten Arbeitsbereichen stören
Vor- und Nachteile von Akku-Stichsägen
- Maximale Bewegungsfreiheit ohne Stromanschluss
- Ideal für mobile Einsätze, zum Beispiel auf Baustellen oder im Außenbereich
- Laufzeit abhängig von Akkukapazität und Material
- Oft höhere Anschaffungskosten inklusive Akku und Ladegerät
Was kostet eine Stichsäge?
Die Preisspanne bei Stichsägen fällt deutlich größer aus, als es auf den ersten Blick erscheint. Einfache Einstiegsmodelle sind bereits für niedrige zweistellige Beträge erhältlich. Solche Geräte erfüllen grundlegende Aufgaben, bieten jedoch häufig nur eine geringe Motorleistung und eine sehr überschaubare Ausstattung. Für gelegentliche, einfache Zuschnitte reichen sie aus, bei härteren Materialien oder längeren Einsätzen stoßen sie schnell an Grenzen. Viele Hersteller positionieren in diesem Segment vor allem günstige Heimwerkerlösungen.
Für die meisten Heimwerker und DIY-Fans erweist sich die mittlere Preisklasse als sinnvollster Kompromiss. Sie bewegt sich im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich. In dieser Kategorie finden sich bereits deutlich leistungsstärkere Motoren, robustere Materialien und eine bessere Ausstattung. Funktionen wie der Pendelhub, die regelbare Hubzahl oder ein werkzeugloser Blattwechsel sind hier häufig Standard. Das Ergebnis ist ein spürbar komfortableres und präziseres Arbeiten.
Ambitionierte Heimwerker oder professionelle Anwender greifen häufig zu Modellen aus dem oberen Preisbereich. Diese Geräte sind auf eine dauerhafte Belastung ausgelegt, bieten hohe Schnitttiefen, vibrationsarme Konstruktionen und zusätzliche Komfortfunktionen. Sie eignen sich besonders für regelmäßige oder anspruchsvolle Projekte, bei denen Zuverlässigkeit und Präzision entscheidend sind. Allgemein lassen sich Stichsägen in folgende Preisklassen unterteilen.
- Stichsägen aus der unteren Preisklasse: bis 80 Euro
- Stichsägen aus der mittleren Preisklasse: 80 bis 150 Euro
- Stichsägen aus der oberen Preisklasse: ab 150 Euro
Internet versus Fachhandel: Wo lohnt es sich, eine Stichsäge zu kaufen?
Für den Kauf von Stichsägen und anderen Elektrowerkzeugen stehen im stationären Handel vor allem Baumärkte und spezialisierte Werkzeugshops zur Verfügung. Der größte Vorteil liegt im direkten Kontakt mit dem Gerät. Gewicht, Griffgefühl und Ergonomie lassen sich unmittelbar prüfen, zudem erfolgt häufig eine persönliche Beratung. So entsteht schnell ein realistischer Eindruck von Verarbeitung und Handhabung.
Gleichzeitig ist die Auswahl vor Ort meist begrenzt. Oft werden nur wenige Modelle pro Marke geführt, wodurch der direkte Vergleich erschwert wird. Bestimmte Ausstattungsvarianten oder neue Serien sind im Regal nicht immer verfügbar.
Online-Shops verfolgen einen anderen Ansatz. Eine praktische Erprobung entfällt zwar, dafür steht nahezu das komplette Marktangebot zur Verfügung. Tests, Vergleiche und Erfahrungsberichte erleichtern die Einordnung. Leistungsdaten, Ausstattung und Preise lassen sich gezielt gegenüberstellen. Sobald das passende Modell gefunden ist, erfolgt die Bestellung bequem von zu Hause aus. Der Zeitaufwand bleibt gering, und Preisvergleiche fallen deutlich einfacher aus.
Stichsäge kaufen – die 10 wichtigsten Punkte
Wer eine Stichsäge auswählt, wird mit zahlreichen technischen Angaben und Ausstattungsmerkmalen konfrontiert. Nicht jede Funktion ist für jeden Einsatz gleich relevant. Eine strukturierte Betrachtung der wichtigsten Kriterien hilft, Leistung, Komfort und Alltagstauglichkeit realistisch einzuschätzen und Fehlkäufe zu vermeiden.
- Leistung und Motor
- Leerlaufhubzahl
- Hubhöhe und Pendelhub
- Maximale Schnitttiefe
- Sägeblattaufnahme
- Sägeschuh und Gehrungsschnitte
- Ergonomie und Vibrationen
- Staubabsaugung oder Blasfunktion
- Besondere Ausstattungsmerkmale
- Zubehör
1. Leistung und Motor
Wie bereits im Abschnitt zur Bauart beschrieben, steht zunächst die Entscheidung zwischen Akku- und Kabel-Stichsäge an. Für eine hohe Leistung sind bei kabelgebundenen Geräten vor allem die Wattzahl und bei Akku-Modellen die Spannung entscheidend. Im Test bewegten sich die Werte zwischen 400 und 720 Watt sowie zwischen 18 und 40 Volt. Höhere Werte stehen in der Regel für mehr Kraftreserven und zügigeres Arbeiten, besonders bei dickem oder hartem Material.
2. Leerlaufhubzahl
Die Leerlaufhubzahl bestimmt, wie schnell sich das Sägeblatt auf und ab bewegt. Hohe Werte ermöglichen einen schnellen Arbeitsfortschritt und eignen sich besonders für Holz oder grobe Schnitte. Gleichzeitig kann die Schnittqualität leiden. Eine niedrigere Hubzahl erhöht die Kontrolle und führt zu saubereren Ergebnissen, etwa bei Metall oder engen Kurven.
3. Hubhöhe und Pendelhub
Die Hubhöhe beschreibt die Strecke, die das Sägeblatt pro Bewegung zurücklegt. Größere Hubhöhen ermöglichen einen schnellen und kraftvollen Schnitt, kleinere Hübe fördern eine ruhigere und sauberere Arbeitsweise. Dieser Wert ist in der Regel konstruktionsbedingt vorgegeben.
Der Pendelhub ergänzt die reine Auf-und-ab-Bewegung um eine leichte Vorwärtsbewegung. Mehrere Stufen erlauben einen schnellen Materialabtrag bei Holz oder einen ruhigen, präzisen Schnitt ohne Pendelbewegung, etwa bei empfindlichen Werkstoffen.
4. Maximale Schnitttiefe
Die maximale Schnitttiefe gibt an, wie dick das Material sein darf, das noch zuverlässig getrennt werden kann. Für Holz sind Werte zwischen 80 und 120 Millimetern üblich, bei Metall fallen sie deutlich geringer aus und liegen teilweise nur bei 6 Millimetern. Wer regelmäßig dickere Werkstücke bearbeitet, sollte auf entsprechend hohe Angaben achten. Leistungsstarke Geräte von Makita zeigen hier häufig größere Reserven.
5. Sägeblattaufnahme
Moderne Stichsägen setzen nahezu ausschließlich auf eine werkzeuglose T-Schaft-Aufnahme. Sie ermöglicht einen schnellen und sicheren Wechsel des Blattes. Ältere oder sehr günstige Modelle arbeiten teilweise noch mit Schraubsystemen, die umständlicher sind und mehr Zeit kosten.
6. Sägeschuh und Gehrungsschnitte
Ein stabiler Sägeschuh beziehungsweise eine robuste Fußplatte sorgt für eine präzise Führung. Metallkonstruktionen gelten als langlebiger und genauer als Kunststoffvarianten. Verstellbare Bodenplatten erlauben Gehrungsschnitte zwischen 0 und 45 Grad. Diese Funktion ist besonders beim Möbelbau oder beim Zuschnitt von Leisten wichtig. Eine feine Winkelverstellung bietet mehr Flexibilität als grobe Raststufen.
7. Ergonomie und Vibrationen
Gerade bei längeren Einsätzen spielt die Ergonomie eine entscheidende Rolle. Eine gut ausbalancierte Stichsäge mit angenehmer Griffgröße, rutschfesten Flächen und geringer Vibrationsübertragung lässt sich exakter führen und reduziert die Ermüdung spürbar. Auch Schalterposition, Gewicht und Bauform beeinflussen die Sicherheit und den Komfort. Beim Online-Kauf bleibt dieser Eindruck schwer einschätzbar, weshalb entsprechende Praxiseindrücke im Test auf tipps.de besonders hilfreich sind.
8. Staubabsaugung oder Blasfunktion
Sägespäne beeinträchtigen sowohl die Sicht auf die Schnittlinie als auch die Raumluft. Eine integrierte Blasfunktion hält die Linie frei und erleichtert das präzise Arbeiten. Deutlich effektiver ist eine Staubabsaugung, die Späne direkt aufnimmt und die Umgebung sauber hält. Viele moderne Geräte, etwa von Einhell, kombinieren beide Lösungen.
9. Besondere Ausstattungsmerkmale
Zusätzliche Funktionen erhöhen Komfort und Vielseitigkeit. Welche davon sinnvoll sind, hängt vom persönlichen Einsatzgebiet ab.
- Parallelanschlag
- Laserschnitthilfe
- Schnittstellenbeleuchtung
- Splitterschutz
- Softstart
- Vibrationsdämpfung
10. Zubehör
Viele Stichsägen werden nur mit minimalem Zubehör ausgeliefert. Häufig liegt lediglich ein einzelnes Sägeblatt bei. Gerade Einsteiger sollten deshalb den Lieferumfang genau prüfen. Ein umfangreiches Zubehörpaket spart zusätzliche Kosten und ermöglicht einen sofortigen Start.
- Sägeblätter für Holz, Metall oder Kunststoff in mehreren Varianten
- Absaugadapter zum Anschluss eines Staubsaugers
- Spanreißschutz für saubere Schnittkanten
- Schutz- oder Gleitplatte für empfindliche Oberflächen
- Parallelanschlag für gerade, gleichmäßige Schnitte
- Werkzeug zur Einstellung von Fußplatte oder Zubehör
- Transportkoffer oder Tragetasche zur Aufbewahrung
- Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Was gibt es bei der Arbeit mit der Stichsäge zu beachten?
Der Umgang mit einer Stichsäge erfordert Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Es handelt sich um ein elektrisch betriebenes Werkzeug mit offenem, schnell oszillierendem Sägeblatt. Unsachgemäße Nutzung kann zu schweren Verletzungen führen. Gerade Einsteiger sollten sich daher vor dem ersten Einsatz mit den grundlegenden Sicherheitsregeln vertraut machen. Dazu gehört in erster Linie ein gründlicher Blick in die Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells. Nur so wird klar, welche Materialien bearbeitet werden dürfen und wo die konstruktiven Grenzen liegen.
Eine Elektrostichsäge ist ausschließlich für die vorgesehenen Werkstoffe gedacht. Harte oder ungeeignete Materialien können nicht nur das Sägeblatt beschädigen, sondern auch Motor und Mechanik überlasten. Das erhöht das Risiko von Fehlfunktionen und mindert die Lebensdauer des Geräts deutlich.
Schritt für Schritt-Anleitung für die Stichsäge
Eine saubere und sichere Arbeitsweise folgt klaren Abläufen. Geräte wie die von Black+Decker zeigen im Alltag, dass strukturierte Vorbereitung entscheidend für präzise Ergebnisse ist. Die folgende Schritt-für-Schritt-Abfolge beschreibt, wie ein typischer Sägevorgang optimal durchgeführt wird:
- Zuerst wird die Schnittlinie exakt markiert. Geeignet sind Bleistift, Marker, Schablone oder eine gerade Leiste.
- Das Werkstück wird auf einer stabilen Unterlage befestigt, sodass das Sägeblatt frei arbeiten kann. Idealerweise erfolgt ein Einspannen, um Schwingungen und ein Verrutschen zu verhindern.
- Ein passendes Sägeblatt wird gewählt. Es sollte zum Material, zur gewünschten Geschwindigkeit und zur angestrebten Schnittqualität passen.
- Hubzahl und Pendelhub werden bei Bedarf auf das jeweilige Material abgestimmt.
- Die Stichsäge wird mit der Fußplatte auf dem Werkstück aufgesetzt. Das Blatt darf das Material noch nicht berühren.
- Die Maschine wird eingeschaltet und erreicht zunächst die volle Hubzahl.
- Entlang der Markierung wird mit gleichmäßigem, moderatem Vorschub gesägt. Übermäßiger Druck ist zu vermeiden, da das Blatt sonst verlaufen kann.
- Bei Kurven oder Richtungswechseln erfolgt die Führung langsam und kontrolliert.
- Nach dem Schnitt wird die Stichsäge ausgeschaltet. Erst nach einem vollständigen Stillstand des Blattes wird das Gerät bewegt.
- Zum Abschluss werden Späne und Staubreste entfernt, um die Arbeitsfläche sauber und übersichtlich zu halten.
Wie lässt sich ein langer, gerader Schnitt realisieren?
Auch mit einer Stichsäge sind lange, exakt gerade Schnitte möglich. Viele Modelle verfügen dafür über zusätzliche Hilfsmittel, die die Führung erleichtern und das Verlaufen des Blattes reduzieren. Hersteller wie Bosch oder Einhell integrieren je nach Gerät unterschiedliche Lösungen.
- Eine Führungsschiene aus transparentem Kunststoff mit markierter Linie dient als optische Orientierung. Solche Hilfen sind oft nur wenige Zentimeter lang und daher nur eingeschränkt nutzbar. Ein Beispiel ist die CutControl-Führung der Bosch PST 900 PEL.
- Einige Modelle projizieren einen Laserstrahl auf das Werkstück. Die Linie zeigt den geplanten Schnittverlauf an und erleichtert die Ausrichtung.
- Ein Parallelanschlag wird seitlich befestigt und hält konstanten Abstand zur Werkstückkante. Dadurch entstehen lange, gerade Schnitte mit gleichbleibender Breite, auch ohne aufgezeichnete Linie. Unter den getesteten Geräten wurde ein solcher Anschlag unter anderem bei der Einhell TE-JS 18/80 mitgeliefert.
Beim Sägen gerader Schnitte entscheidet vor allem eine ruhige, gleichmäßige Führung über das Ergebnis. Das Sägeblatt sollte dabei die eigentliche Arbeit übernehmen. Zu starker Vorschub führt schnell zu Ausrissen oder dazu, dass der Schnitt von der Markierung abweicht. Für mehr Kontrolle empfiehlt es sich außerdem, den Pendelhub zu reduzieren oder vollständig zu deaktivieren. Dadurch wird der Schnitt zwar langsamer, fällt aber in der Regel sauberer aus.
Einige nützliche Hinweise zur Geometrie von Sägeblättern, die zu einem sauberen Schnittbild beitragen können, zeigt das folgende Video:
Blattführung und Führungsrolle: Schlüssel für gerade, saubere Schnitte
Ein häufiger Grund für ungenaue Schnitte ist nicht das Sägeblatt allein, sondern die Blattführung der Stichsäge. Besonders bei dickem Material oder langen Schnitten kann das Blatt seitlich ausweichen und der Schnitt verläuft sichtbar schief. Hochwertige Modelle reduzieren dieses Risiko durch eine stabile Führungsrolle und möglichst spielfreie Lagerung im Bereich der Aufnahme.
- Führungsrolle: Sie stützt das Blatt rückseitig ab und stabilisiert es bei Vorschubdruck.
- Seitliche Führung: Bei manchen Modellen wird das Blatt zusätzlich seitlich geführt, was das Verlaufen weiter reduziert.
- Spiel in der Aufnahme: Günstige Sägen haben hier teils mehr Toleranz. Das wirkt sich direkt auf die Winkeltreue aus.
Stichsäge – welches Sägeblatt brauche ich?
Für viele Projekte reicht ein einzelnes Blatt nicht aus. Ambitionierte DIY-Fans und Hobbyhandwerker benötigen meist mehrere Sägeblätter, weil die Anforderungen je nach Werkstoff stark variieren. Im Lieferumfang einer Stichsäge liegt in vielen Fällen lediglich ein Blatt für Holz bei. Sobald auch Metall, Keramik oder andere Materialien bearbeitet werden sollen, müssen zusätzliche Sägeblätter häufig separat angeschafft werden.
Eine einheitliche, herstellerübergreifende Kennzeichnung existiert nicht. In der Praxis wird meist nur grob ausgewiesen, ob ein Blatt für Holz, Metall oder Keramik gedacht ist. Konkrete Angaben fehlen häufig. Die folgende Orientierung hilft bei der Auswahl des passenden Sägeblatts:
- Für MDF-Platten und Laminat eignet sich ein Sägeblatt für Hartholz
- Für Parkett und Küchenarbeitsplatten ist ein Holzsägeblatt notwendig
- Für Fliesen sollte ein Sägeblatt für Keramik zum Einsatz kommen
- Für Aluminium und Edelstahl sind jeweils Spezialsägeblätter erhältlich
- Für Styropor, Leder und weitere weiche Materialien gibt es eigene Stichsägeblätter mit feiner Zahngeometrie
Neben dem Werkstoff spielen weitere Kriterien bei der Wahl des passenden Sägeblatts eine Rolle:
- Sollen gerade Schnitte oder Kurven geschnitten werden? Je enger die Kurve und je filigraner der Schnitt, desto schmaler sollte das Sägeblatt ausfallen. Für gerade Schnitte ist dagegen ein breites Sägeblatt meist die bessere Wahl.
- Wie dick ist das Werkstück? Entscheidend ist, dass die nutzbare Schnittlänge des Sägeblatts zur Materialstärke passt: Der gezahnte Bereich sollte die Dicke des Werkstücks vollständig abdecken und nicht am Materialende auslaufen. Für dickes Holz oder lange Schnitte eignen sich steifere Blätter besser, da schmale Blätter bei hohem Vorschub eher ausweichen. Zusätzlich sollte die Zahnteilung zum Material passen, damit der Schnitt kontrolliert bleibt.
- Wie schnell soll gesägt werden? Eine grobe Zahngeometrie trennt Material schneller, allerdings sinkt häufig die Schnittqualität. Es kann zu ausgefransten Kanten und unsauberen Stellen kommen. Geschliffene Zähne sorgen in der Regel für ein saubereres Ergebnis als gefräste Sägezähne.
Weitere Unterstützung bei der Auswahl eines passenden Sägeblatts bietet das folgende Video.
Stichsäge reinigen – so funktioniert es
Beim Sägen entsteht feiner Staub aus Holz, Metall oder Kunststoff. Dieser setzt sich nicht nur außen ab, sondern kann auch in das Innere der Stichsäge eindringen. Dort beeinträchtigt er im ungünstigen Fall bewegliche Teile, verschlechtert die Kühlung des Motors und kann langfristig zu vorzeitigem Verschleiß führen. Eine regelmäßige Reinigung gehört deshalb zur grundlegenden Pflege. Sie unterstützt eine gleichbleibende Leistung und verlängert die Lebensdauer des Geräts. Idealerweise wird die Stichsäge nach jeder Nutzung gereinigt.
Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung beschreibt einen bewährten Ablauf:
- Stromversorgung trennen: Vor jeder Reinigung wird das Gerät vom Stromnetz getrennt oder der Akku entfernt, damit ein unbeabsichtigtes Einschalten ausgeschlossen ist.
- Sägeblatt entfernen: Das eingesetzte Sägeblatt wird herausgenommen, damit der Arbeitsbereich gut zugänglich ist.
- Groben Schmutz beseitigen Späne und Staub an Gehäuse, Fußplatte und Sägeblattaufnahme werden mit einem Pinsel oder Tuch entfernt.
- Lüftungsschlitze reinigen: Staub aus den Lüftungsöffnungen wird vorsichtig mit einem Pinsel, Druckluft oder einem Staubsaugeraufsatz entfernt, damit die Motorkühlung erhalten bleibt.
- Sägeblattaufnahme säubern: Ablagerungen werden aus der Aufnahme entfernt, sodass das Blatt sicher und ohne Spiel eingesetzt werden kann.
- Gehäuse abwischen: Das Gehäuse wird mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten Tuch gereinigt. Aggressive Reinigungsmittel und Wasser sollten vermieden werden.
Alternativen zu Stichsägen
Die Stichsäge gilt als vielseitiger Allrounder im Werkzeugkasten. Viele typische Aufgaben im Innenausbau, Möbelbau oder bei Renovierungen lassen sich mit ihr flexibel erledigen. Dennoch ist sie nicht in jeder Situation die optimale Lösung. Je nach Material, gewünschter Schnittart und Anspruch an Geschwindigkeit oder Präzision können spezialisierte Sägen deutliche Vorteile bieten. Gerade ambitionierte Handwerker profitieren davon, mehrere Werkzeuge im Repertoire zu haben und je nach Aufgabe gezielt zu wechseln.

- Säbelsäge: Die Säbelsäge ist eine kraftvolle Hubsäge für grobe Trennarbeiten in Holz, Metall oder Kunststoff. Sie arbeitet robuster und schneller als eine Stichsäge und wird häufig bei Abbruch- oder Rückbauarbeiten eingesetzt. Für präzise Kurven oder feine Schnitte ist sie dagegen klar unterlegen.
- Handkreissäge: Die Handkreissäge arbeitet mit einem rotierenden Sägeblatt und ist auf lange, gerade Schnitte spezialisiert. Gegenüber der Stichsäge schneidet sie schneller, sauberer und mit höherer Genauigkeit, etwa beim Zuschnitt von Platten oder Arbeitsflächen. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind jedoch eingeschränkt, da Kurven oder Innenausschnitte konstruktionsbedingt nicht möglich sind.
- Bandsäge: Die Bandsäge nutzt ein endloses Sägeband und eignet sich besonders für gleichmäßige Kurven- und Formschnitte. Auch dickeres Material lässt sich ruhiger und präziser bearbeiten als mit einer Stichsäge. Der Nachteil liegt im Platzbedarf, da es sich um eine stationäre Maschine handelt, die vor allem in Werkstätten eingesetzt wird.
- Dekupiersäge (Scrollsäge): Diese feine, stationäre Säge ist auf filigrane Arbeiten und enge Innenausschnitte ausgelegt. Sie arbeitet sehr vibrationsarm und erlaubt enorm präzise Schnitte in dünnem Material. Dafür fällt der Arbeitsfortschritt deutlich langsamer aus, weshalb sie eher für Detailarbeiten als für grobe Zuschnitte geeignet ist.
- Oszillierendes Multitool: Ein Multitool arbeitet mit oszillierenden Aufsätzen und empfiehlt sich für kurze Schnitte, kleine Aussparungen oder Nacharbeiten an schwer zugänglichen Stellen. In engen Bereichen spielt es seine Stärken aus. Für lange, saubere Schnitte kann es eine Stichsäge jedoch nicht vollständig ersetzen.
Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Stichsägen

Welche ist die beste Stichsäge?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da die Anforderungen stark variieren. Für den professionellen Dauereinsatz auf Baustellen lohnen sich leistungsstarke Premiumgeräte wie die Modelle von Makita, etwa die JV001GD101. Für gelegentliche Heimwerkerarbeiten steht häufig das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund, weshalb Geräte wie die von WORX eine passende Wahl darstellen. Einsteiger profitieren oft von leicht zu führenden Modellen wie der PST 900 PEL von Bosch, die mit Bügelgriff und Führungshilfe eine einfache Handhabung ermöglicht.
Wie viel Watt sollte eine gute Stichsäge haben?
Eine solide Stichsäge sollte mindestens 500 Watt Leistung bieten. Für einfache Heimwerkerarbeiten reicht das in vielen Fällen aus. Bei dickeren Materialien oder harten Hölzern sind stärkere Motoren klar im Vorteil. Bei Akku-Geräten sollte die Spannung mindestens 18 Volt betragen, für anspruchsvollere Einsätze gelten 18 bis 36 Volt als sinnvoll.
Welche maximale Holzstärke kann eine Stichsäge durchtrennen?
Die meisten Modelle schaffen Holzstärken zwischen 60 und 90 Millimetern. Leistungsstarke Geräte erreichen teilweise bis zu 120 Millimeter. In der Praxis hängt die sinnvoll bearbeitbare Stärke jedoch stark vom verwendeten Sägeblatt, von der Vorschubgeschwindigkeit und von der gewählten Schnittart ab.
Wann ist eine Pendelhubfunktion wichtig?
Die Pendelhubfunktion ist besonders bei schnellen, groben Schnitten in Holz sinnvoll, da der Materialabtrag deutlich erhöht wird. Für saubere Kurven, feine Zuschnitte oder beschichtete Platten sollte der Pendelhub reduziert oder vollständig abgeschaltet werden. Geräte von Einhell bieten hierfür oft mehrere einstellbare Stufen.
Warum sägt die Stichsäge schief?
Schiefe Schnitte entstehen häufig durch ungeeignete oder minderwertige Sägeblätter, zu hohen Vorschub oder eine fehlende Blattführung. Dünne Blätter können sich bei dickem Material verbiegen, wodurch der Schnitt von der Linie abweicht. Eine ruhige Führung und das passende Blatt reduzieren dieses Risiko deutlich.
Warum stoppt die Stichsäge immer wieder?
Typische Ursachen sind Überlastung, stumpfe Sägeblätter oder eine Schutzabschaltung bei einfacheren Geräten. Auch zu starker Druck auf die Maschine kann dazu führen, dass die Hubzahl einbricht oder der Motor kurzfristig abschaltet. Eine angepasste Arbeitsweise und ein scharfes Blatt schaffen meist Abhilfe.
Welche bekannten Hersteller von Stichsägen gibt es?
Zu den etablierten Marken zählen Bosch und Makita mit breiten Sortimenten für Heimwerker und Profis. Festool ist vor allem für hohe Präzision bekannt. Im Profisegment genießen außerdem DeWalt und Metabo einen guten Ruf. Preisbewusste Anwender greifen häufig zu Marken wie Einhell oder Black+Decker, die solide Technik zu moderaten Preisen anbieten.
Welche Unterlage zum Sägen verwenden?
Für saubere und sichere Schnitte ist eine stabile Unterlage unerlässlich. Durch die Hubbewegung der Stichsäge entstehen Vibrationen, die das Werkstück schnell verrutschen lassen können. Wird das Material lediglich mit der Hand festgehalten, leidet nicht nur die Schnittqualität, sondern auch die Sicherheit.
Empfohlen wird daher eine feste Arbeitsfläche, etwa eine Werkbank, ein stabiler Tisch oder Arbeitsböcke mit aufgelegter Platte. Das Werkstück sollte zusätzlich mit Schraubzwingen oder Spannvorrichtungen fixiert werden. Nur ein sicher befestigtes Werkstück ermöglicht eine kontrollierte Führung der Maschine und präzise Schnitte. Spezielle Werkbänke für Stichsägen sind im Handel erhältlich und erleichtern die Arbeit zusätzlich.
Gibt es einen Stichsägen-Test der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Jahr 2016 einen umfangreichen Vergleichstest zu Stichsägen. Insgesamt wurden 19 Modelle geprüft. Berücksichtigt wurden sowohl kabelgebundene Elektrostichsägen als auch Akku-Varianten. Die netzbetriebenen Geräte traten teils in Bügelform, teils in Stabform an. Vertreten waren unterschiedliche Hersteller, darunter Makita, Einhell und WORX.
Die drei getesteten Akku-Stichsägen verfügten über eine Bügelform und stammten von Bosch, Einhell sowie Ryobi.
Das Fazit fiel gemischt aus. Zwei Modelle wurden mit „sehr gut“ bewertet. Sieben Geräte erhielten die Note „gut“. Vier Modelle landeten bei „befriedigend“, vier bei „ausreichend“. Zwei Stichsägen schnitten mit „mangelhaft“ ab. Der Test machte deutlich, dass sich Qualität und Verarbeitung je nach Hersteller stark unterscheiden können.
Hat Öko-Test einen Stichsägen-Test mit Testsieger veröffentlicht?
Auch Öko-Test führte einen eigenen Stichsägen-Test durch und überprüfte acht Produkte im mittleren Preissegment. Alle Geräte verfügten über eine Pendelhubfunktion. Im Test befanden sich sowohl Eigenmarken von Baumärkten als auch Markenprodukte von Bosch, Makita, AEG und weiteren Anbietern.
Neben der praktischen Schnittleistung wurde auch auf mögliche Schadstoffe geachtet. Damit floss nicht nur die Funktion, sondern ebenso die gesundheitliche Unbedenklichkeit in die Bewertung ein. Weitere Informationen zum Stichsägen-Test stehen hier zur Verfügung.
Gibt es weitere unabhängige Stichsägen-Tests?
Das DIY-Magazin Selbst ist der Mann veröffentlichte im November 2023 einen Test von Akku-Stichsägen. Mehrere aktuelle Modelle wurden miteinander verglichen, darunter Geräte von Einhell, Makita und AEG.
Im Mittelpunkt standen kabellose Stichsägen für Heimwerker und ambitionierte Hobbyanwender. Neben der Leistung wurden Handhabung, Ausstattung und Alltagstauglichkeit bewertet. Am Ende kürte die Redaktion einen Testsieger. Weitere Details und die vollständigen Testergebnisse zum Akku-Stichsägen-Test von 11/2023 gibt es an dieser Stelle.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Stichsägen sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- oekotest.de
- de.wikipedia.org
- bauen-und-heimwerken.de
- diybook.at
- richtig-saegen.net
- oekotest.de
- selbst.de
- hausjournal.net
- bauhandwerk.de
- vasalat.com
- michael-hild.blogspot.com
- frag-den-neudeck.de
- einhell.de
- saebelsaege-experte.de
- machs-richtig.ch
- selbst.de
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