Die 13 besten Messerschärfer im Test inklusive Testsieger 2025
Für den Messerschärfer-Test wurden 13 Modelle ausgewählt, 2 elektrische und 11 manuelle Messerschärfer. Alle Produkte durchliefen einen detaillierten Testprozess. Besonders unter die Lupe genommen wurden die Verpackungen hinsichtlich ihres Umweltschutzes. Zudem wurde darauf geachtet, ob die Messerschärfer benutzerfreundlich sind und ob sich die Messer unkompliziert und schnell schärfen lassen. Nach den Schleifvorgängen wurde das Schärfergebnis gründlich überprüft.
Am besten schnitten drei manuelle und ein elektrischer Messerschärfer ab. Der manuelle Horl 2 Rollschleifer Messerschärfer aus Massivholz wurde zum Testsieger gekürt. Er überzeugt durch eine hervorragende Handhabung. Besonders positiv fiel die mitgelieferte Schleiflehre auf, die zwei Schleifwinkel und integrierte Magnete bietet. Auch der Zwilling V-Edge Messerschärfer überzeugte mit austauschbaren Adaptern und Schleifleisten, die im Gehäuseboden verstaut werden können. Dies ermöglicht das Schärfen von japanischen Messern mit einem Schleifwinkel von 15 Grad.
Der beste elektrische Messerschärfer im Test war der GRAEF CC 80 Messerschärfer. Er ist in der Lage, eine Mikroverzahnung in glatte Messerklingen zu schleifen, was insbesondere bei faserigen Lebensmitteln wie Fleisch von Vorteil ist. Positiv hervorzuheben ist auch der kompakte AnySharp-Messerschärfer, der ohne Festhalten angewendet werden kann. Dank seines Saugnapfsockels steht er rutschfest und stabil auf glatten Oberflächen. Mit Wolframcarbid als Schleifmaterial erzielt er hervorragende Schleifergebnisse.
Im Anschluss an den Test folgt ein Ratgeber mit wertvollen Informationen zum Thema Messerschärfer. Dieser erläutert die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und gibt hilfreiche Tipps zur Handhabung. Zudem wird der Unterschied zwischen elektrischen und manuellen Messerschärfern erklärt, um eine umfassende Kaufberatung zu bieten, die den passenden Messerschärfer für individuelle Anforderungen und Bedürfnisse findet. Abschließend informiert der Ratgeber über die Testergebnisse und die Testsieger der Stiftung Warentest sowie des Pro7-Magazins Galileo in ihren Messerschleifer-Tests.
tipps.de empfiehlt diese Messerschärfer

"tipps.de Testsieger"

"Bester Messerschärfer mit austauschbaren Schleifleisten und Adapter"

"Bester elektrischer Messerschärfer"

"Bester Messerschärfer mit Saugnapfsockel für die Anwendung ohne Festhalten"
- 1. tipps.de empfiehlt diese Messerschärfer
- 1.1. Horl 2 Rollschleifer Messerschärfer (tipps.de Testsieger)
- 1.2. Zwilling V-Edge Messerschärfer (Bester Messerschärfer mit austauschbaren Schleifleisten und Adapter)
- 1.3. GRAEF CC120 Messerschärfer (Bester elektrischer Messerschärfer)
- 1.4. AnySharp-Messerschärfer (Bester Messerschärfer mit Saugnapfsockel für die Anwendung ohne Festhalten)
- 2. Alle Produkte aus dem Messerschärfer-Test
- 3. Vergleichstabelle mit allen Produktdetails
- 4. So hat tipps.de getestet
- 5. Alle Infos zum Thema
Inhalt
1. Testsieger: Horl 2 Rollschleifer Messerschärfer mit magnetischer Schleiflehre
Der Horl 2-Messerschärfer wurde Testsieger. Der manuelle Schärfer besteht aus einem Rollschleifer und einer Schleiflehre und weist handliche Maße von 12 x 13,5 x 6,5 Zentimetern in Breite, Tiefe und Höhe auf. Mit einem Gewicht von 700 Gramm ist er gut zu bedienen. Sowohl Rollschleifer als auch Schleiflehre sind aus Nussbaumholz gefertigt. Dieses Gerät eignet sich hervorragend für das Schleifen glatter und dicker Klingen. Für gezackte Klingen und Keramikmesser ist der Schärfer nicht geeignet.
Der Rollschleifer wird mit zwei Schleifscheiben geliefert. Die Diamant-Schleifscheibe ist für einen Feinschliff konzipiert. Die Industriediamanten sind in einem Nickelbett fixiert. Nach dem Schärfen kann die Klinge mit der Keramik-Schleifscheibe poliert werden. Die Abziehscheibe hat Rillen, die eine einfache Entfernung des Schleifstaubs ermöglichen und die Klinge glatt machen.
Die Schleiflehre bietet auf der einen Seite einen Schleifwinkel von 15 Grad und auf der anderen Seite einen von 20 Grad. Somit eignet sich der Horl-2-Messerschärfer sowohl für europäische als auch für asiatische Messer, darunter japanische Varianten. Klingen aus Carbon oder Damast werden häufig mit dem 15-Grad-Schleifwinkel bearbeitet. Andere Messer hingegen profitieren von einem 20-Grad-Schleifwinkel.
Im folgenden Video wird der Messerschärfer von Horl vorgestellt:
Zunächst wurde die Verpackung des Horl 2 Rollschleifers betrachtet. Der Schärfer ist in einem Karton verpackt, der eine Bedienungsanleitung enthält. Auf Plastik und Styropor wurde vollständig verzichtet.
Ein Kochmesser mit glatter Schneide aus Carbonstahl wurde geschliffen. Der 15-Grad-Schleifwinkel der Schleiflehre kam dabei zum Einsatz. Zunächst wurde eine Tomate durchgeschnitten, um die Schärfe des Messers zu überprüfen. Das Messer war noch in akzeptablem Zustand, sodass die Tomate nicht zerdrückt wurde. Das Messer wurde mit der Schneide nach oben an die Schleiflehre angelegt. Zunächst wurde die Diamantseite des Rollschleifers verwendet, um die Klinge zu schärfen. Der Schärfer wurde mehrmals rollend an der Klinge entlanggeführt. Anschließend wurde die Schneide umgedreht, um auch die andere Klingenseite zu bearbeiten. Der Vorgang wurde wiederholt, bevor die Keramikseite des Rollschleifers zum Einsatz kam, um die Schneide zu glätten und den Schleifstaub zu entfernen.
Die Bedienung des Horl-2-Messerschärfers erwies sich als äußerst unkompliziert. Zum Schleifen war kein Kraftaufwand erforderlich. Die Klinge wurde durch die Magnete in der Schleiflehre sicher gehalten. Zudem war die Lehre auf rutschfesten Füßen positioniert. Es genügte, die Lehre mit einer Hand festzuhalten und mit der anderen den Rollschleifer zu bedienen. Nach dem Schärfen wurde erneut eine Tomate durchgeschnitten. Diese ließ sich deutlich einfacher schneiden, ohne sie zu zerdrücken.
Nach dem Schärfen wurde die Diamant-Schleifscheibe gereinigt. Dies ist normalerweise nicht nach jedem Schleifvorgang erforderlich. Allerdings wurde getestet, wie gut sich die Scheibe für eine Reinigung vom Rollschleifer lösen lässt. Die Schleifscheibe lässt sich leicht abschrauben. Auch der Reinigungsprozess mit lauwarmem Spülwasser und einer Spülbürste verlief unkompliziert. Das Wiederaufschrauben der Schleifscheibe stellte ebenfalls kein Problem dar. Der Schleifstaub auf der Keramikscheibe lässt sich einfach mit einem Radiergummi entfernen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Horl 2 Rollschleifer Messerschärfer wurde Testsieger. Besonders die einfache Handhabung hat überzeugt. Das Schärfen mit dem manuellen Messerschärfer erfordert keinen Kraftaufwand. Zudem erhält das Produkt Pluspunkte für die integrierten Magnete, die das Messer während des Schleifvorgangs fest an der Lehre halten. Die zwei Schleifwinkel ermöglichen zudem das Schärfen sowohl von asiatischen als auch von europäischen Messern mit glatter Schneide. Insgesamt hinterließ der Rollschleifer einen hochwertigen Eindruck. Die plastik- und styroporfreie Verpackung wird aus Umweltschutzgründen positiv bewertet. Ein Nachteil sind die eingeschränkten Anwendungsmöglichkeiten, da der Rollschleifer nicht für Wellenschliff, Vorschliff und Grobschliff geeignet ist. Zudem eignet er sich nicht für das Schärfen von Keramikmessern.






















- Zusammenstellung aus einer Schleiflehre und einem Rollschleifer
- Schleifvorgang ist ohne Kraftaufwand möglich
- Schleiflehre mit integrierten Magneten
- Schneide hält sicher und fest an der Lehre
- Rollschleifer mit Keramik- und Diamantscheibe
- Schleiflehre bietet 25-Grad- und 20-Grad-Schleifwinkel
- Eignet sich auch für japanische Messer
- Robust und langlebig
- Hergestellt aus Massivholz
- Handliche Abmessungen
- Gutes Schärfergebnis
- Umweltfreundliche Verpackung
- Nicht für Wellenschliff geeignet
- Nicht für Keramikmesser anwendbar
- Nicht für Vorschliff und Grobschliff geeignet
FAQ
2. Bester Messerschärfer für europäische und asiatische Messer: Zwilling V-Edge Messerschärfer mit Adapter
Der Zwilling V-Edge ist ein manueller Messerschärfer. Mit einer Breite von 20,2 Zentimetern, einer Tiefe von 8,1 Zentimetern und einer Höhe von 20,9 Zentimetern wiegt er insgesamt 1,005 Kilogramm. Das Gerät ist in Schwarz erhältlich und hat ein Gehäuse aus Kunststoff.
Bei der Lieferung des Messerschärfers waren die europäischen Adapter mit groben Schleifleisten eingesetzt. Die mittelfeinen Schleifmittel befinden sich in den asiatischen Adaptern im Gehäuseboden. Zur besseren Unterscheidung sind die Schleifmittel farblich markiert. Die feinen Schleifmittel sind grün und die groben Schleifleisten blau. Mithilfe der austauschbaren Adapter hat das Gerät sowohl einen 15-Grad als auch einen 20-Grad-Schleifwinkel. Die Schleifleisten bestehen aus Keramik.
Im Hinblick auf den Umweltschutz fiel zuallererst der Blick auf die Verpackung. Der Messerschärfer und die Bedienungsanleitung sind in einem Karton verpackt, wobei das Gerät zusätzlich in einer Plastiktüte eingehüllt ist.
Die mehrsprachige Bedienungsanleitung liefert eine ausführliche Anleitung, unterstützt durch Texte und Bilder. Nach dem Auspacken wurde der Messerschärfer auf eine glatte Oberfläche gestellt, wo er dank seiner rutschfesten Füße stabil verweilte. Der Zwilling V-Edge Messerschärfer eignet sich für glatte und zweiseitig geschliffene Klingen. Klingen mit Wellenschliff, Hackbeile, Schälmesser sowie einseitig geschliffene Klingen sind nicht kompatibel.
Im Test wurde ein europäisches Kochmesser mit glatter Klinge geschärft. Ein Austausch der Adapter und Schleifleisten war nicht nötig. Die Schleifleisten waren V-förmig im Messerschärfer angebracht, was ein kraftloses Schleifen ermöglichen und Beschädigungen der Klinge vermeiden sollte. Das wurde im Test bestätigt.
Das getestete Messer war zwar noch nicht stumpf, aber das Schneiden fiel zunehmend schwerer. Aus diesem Grund wurde im Test die blaue Schleifleiste für den groben Schliff genommen. Den Anweisungen der Bedienungsanleitung folgend wurde die Klinge 10-mal durch den Schärfer gezogen. Dabei wurde der V-Edge mit einer Hand festgehalten, während mit der anderen Hand das Messer waagerecht nach unten durch den Messerschärfer geführt wurde.
Zwilling demonstriert in diesem Video, wie der V-Edge Messerschärfer funktioniert:
Anschließend erfolgte der Wechsel zu den grünen Schleifleisten für einen Feinschliff. Die Adapter ließen sich problemlos aus dem Messerschärfer entnehmen und die Schleifleisten waren ebenfalls leicht herauszunehmen. Aus dem Gehäuseboden wurden die asiatischen Adapter mit den grünen Schleifleisten entnommen. Diese wurden in den europäischen Adapter eingesetzt, der dann wieder im Messerschärfer Platz fand. Der klare Einrastmechanismus war von einem hörbaren Klickgeräusch begleitet. Der Wechsel der Schleifleisten sowie das Entnehmen und Einsetzen der Adapter gestaltete sich schnell und unkompliziert.
Für den Feinschliff wurde nun die Messerklinge erneut 10-mal durch den Schärfer gezogen. Nach diesem Vorgang war das Messer wieder sehr scharf. Die Schärfe wurde an einer Tomate getestet, die leicht und ohne Zerdrücken geschnitten werden konnte.
Für das regelmäßige Schärfen genügt ein Feinschliff, bei dem die Klinge 4-mal durch den Schärfer gezogen wird. Für bereits stumpfe Klingen ist eine Behandlung von mindestens 20-mal grob und anschließend 10-mal fein erforderlich.
Abschließend wurde der Messerschärfer gereinigt. Mit einem trockenen Tuch wurde der Führungsschlitz gereinigt, während das Gehäuse mit einem leicht feuchten Tuch gesäubert wurde. Dabei wurde darauf geachtet, dass keine Feuchtigkeit ins Innere des Geräts gelangte. Eine Reinigung der Schleifleisten war nicht notwendig. Ist die Abtragsleistung nachlassend, können sie unter fließendem Wasser mit einem weichen Schwamm gereinigt werden. Die Schleifleisten sind von vier Seiten nutzbar und nutzen sich dadurch nicht schnell ab.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Messerschärfer V-Edge hat im Test überzeugt und belegt den zweiten Platz. Besonders praktisch sind die austauschbaren Adapter, die eine Nutzung des Zwilling-Messerschärfers sowohl für europäische als auch für asiatische Messer ermöglichen. Die Handhabung ist denkbar einfach, das Schärfen erfolgt mühelos und ohne Kraftaufwand. Auch der Wechsel der Schleifleisten sowie das Entnehmen und Einsetzen der Adapter gestaltet sich unkompliziert, wodurch alle Handgriffe zügig erledigt werden können. Der Messerschärfer steht stabil und rutschfest auf der Arbeitsfläche. Zudem war die Reinigung des Zwilling V-Edge Messerschärfers in kurzer Zeit erledigt. Minuspunkte wurden für das Verpackungsmaterial vergeben, das aufgrund der Plastiktüte nicht umweltfreundlich erscheint. Zudem wird als Nachteil gewertet, dass das Gerät lediglich für glatte Schneiden geeignet ist, nicht jedoch für Klingen mit Wellenschliff oder feinen Zacken. Schälmesser, Keramikmesser und Messer mit dicker Klinge sind ebenfalls nicht kompatibel.




















- Austauschbare Adapter
- Geeignet für europäische und asiatische Messer
- Inklusive Schleifleisten für feinen und groben Schliff
- Sehr einfache Handhabung
- Schärfen ohne Kraftaufwand
- Rutschfeste Füße
- Einfache Reinigung
- Ausführliche Bedienungsanleitung
- Nicht geeignet für Wellenschliff und feingezackte Klingen
- Nicht geeignet für Schälmesser, Keramikmesser und dicke Klingen
- Verpackungsmaterial aus Kunststoff
FAQ
3. Bester elektrischer Messerschärfer: GRAEF CC 120 Messerschärfer mit drei Schleifstufen
Der GRAEF CC 120 stellt einen elektrischen Messerschärfer mit den Maßen 11,2 Zentimeter in der Breite, 25 Zentimeter in der Tiefe und 11 Zentimeter in der Höhe dar. Das Gerät ist in Weiß und Schwarz erhältlich und wiegt 2,03 Kilogramm. Dank der drei Schleifstufen ermöglicht er Vorschliff, Feinschliff und Polieren.
Das Gehäuse des Messerschärfers ist aus Kunststoff, während die ersten beiden Schleifstufen mit Diamantschleifscheiben ausgestattet sind. In der dritten Stufe kommt Keramik zum Einsatz. Der Schleifwinkel ist auf 20 Grad voreingestellt. Der GRAEF CC 120 eignet sich zum Schärfen von europäischen Messern mit glatter Schneide sowie von Messern mit feingezackter Klinge. Auch Messer mit Wellenschliff können geschärft werden, während asiatische Messer aufgrund eines benötigten Schleifwinkels von 15 Grad nicht kompatibel sind.
Der Messerschärfer kommt in einem Karton, zusätzlich in Styropor und Plastik verpackt. Eine umfassende Gebrauchsanweisung mit Text und Bildern zur Bedienung liegt ebenfalls bei.
Nach dem Auspacken wurde das Gerät auf einer glatten Oberfläche platziert. Rutschfeste Füße sorgen dafür, dass der Messerschärfer stabil und sicher auf der Arbeitsfläche steht.
Ein stumpfes Kochmesser mit glatter Schneide wurde getestet, indem zuerst ein Vorschliff in der ersten Stufe durchgeführt wurde. Dazu wurde das Messer zunächst durch den linken Schlitz der ersten Schleifstufe und anschließend durch den zweiten Schlitz geführt. Danach zog die Klinge jeweils 5-mal durch den linken und den rechten Schlitz der zweiten Stufe. Für das getestete Messer war dies ausreichend. Bei stumpferen Messern könnte es nötig sein, häufiger durch die Schlitze zu ziehen.
Das Ergebnis wurde überprüft, indem vorsichtig mit dem Finger gefühlt wurde, ob ein Grat auf der Schneide entstanden ist. Dazu wurde der Finger sanft vom Rücken der Klinge zur Schneide geführt. Eine raue Verlängerung der Klinge war spürbar, was das Polieren erforderlich machte. Hierfür wurde das Messer 2-mal langsam und einmal schnell durch den linken und den rechten Schlitz der dritten Schleifstufe gezogen.
Ein Video auf YouTube zeigt, wie das Schärfen mit dem Modell CC 120 funktioniert:
Das Schärfergebnis wurde anhand einer Tomate geprüft, die sich mühelos und ohne Zerdrücken durchschneiden ließ.
Ein weiterer Test wurde mit einem Brotmesser mit Wellenschliff durchgeführt. Dafür wurde die Klinge jeweils 10-mal langsam durch den rechten und den linken Schlitz der dritten Stufe gezogen. Messer mit gezackter Klinge können ausschließlich in der dritten Stufe mit dem Keramikschleifer geschärft werden, das Ergebnis war ein erneut scharfes Messer.
Bei der Reinigung wurde zuerst der Netzstecker entfernt. Das Gehäuse wurde mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt, dabei wurde darauf geachtet, dass keine Feuchtigkeit in das Innere des Messerschärfers drang. Die einmal jährlich erforderliche Entfernung von Metallstaub wurde ebenfalls getestet. An der Unterseite des Geräts befindet sich eine kleine, schwarze Abdeckung, hinter der ein Magnet sitzt. Dieser sammelt den Metallstaub. Die Metallpartikel ließen sich einfach mit Küchenpapier abwischen, anschließend wurde der Magnet mit der Abdeckung wieder eingesetzt. Die Reinigung war somit schnell und unkompliziert.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der GRAEF Messerschärfer überzeugte im Test auf ganzer Linie. Als bester elektrischer Messerschärfer belegte er den dritten Platz im Test. Die einfache Bedienung erleichtert den Schärfvorgang. Besonders positiv fällt die Möglichkeit auf, Vorschliff, Feinschliff und Polieren dank der drei Schleifstufen durchzuführen. Außerdem wird die Mikroverzahnung in glatten Schneiden ermöglicht, was das Schneiden faseriger Lebensmittel optimiert. Der GRAEF CC 120 eignet sich zudem für Klingen mit Wellenschliff und gezackten Schneiden. Der voreingestellte Schleifwinkel von 20 Grad macht das Gerät jedoch ungeeignet für japanische Messer, was als Nachteil zu werten ist. Aus Umweltschutzgründen wäre eine Verpackung ohne Styropor und Plastik wünschenswert gewesen.




























- Drei Schleifstufen für Vorschliff, Feinschliff und Polieren
- Erzeugt eine Mikroverzahnung an glatten Schneiden
- Geeignet für glatte Schneiden, Wellenschliff und gezackte Klingen
- Voreingestellter Schleifwinkel von zwanzig Grad
- Einfache Handhabung
- Schärfen ohne großen Kraftaufwand
- Rutschfeste Füße
- Leichte Reinigung
- Nicht geeignet für japanische Messer
- Plastik und Styropor in der Verpackung
FAQ
4. AnySharp-Messerschärfer mit Saugnapfsockel
Der manuelle Messerschärfer von AnySharp misst 6,25 Zentimeter in der Breite, 7 Zentimeter in der Tiefe und 6,25 Zentimeter in der Höhe. Mit einem Gewicht von 60 Gramm besteht das Gerät aus Kunststoff und ist in den Farben Rot, Schwarz, Blau und Silber erhältlich. Die Lieferung erfolgt in einer Kunststoff-Blisterverpackung, die in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit zu bemängeln ist.
Der Messerschärfer hat einen voreingestellten Schleifwinkel von 20 Grad und eignet sich für das Schärfen von Messern mit glatter Schneide sowie von Messern mit Wellenschliff. Für feinzahnte Klingen, Keramikmesser oder japanische Messer ist dieses Gerät jedoch nicht geeignet. Zudem besitzt der Schärfer eine Stufe für den Feinschliff.
Geliefert wird der Messerschärfer zusammen mit einer Bedienungsanleitung, die in einer kleinen Kunststoffverpackung untergebracht ist. Der Informationsgehalt der Anleitung ist begrenzt, jedoch wird die Anwendung durch Zeichnungen veranschaulicht. Die intuitive Bedienung des Schärfers ermöglicht es, mit der knappen Anleitung ausreichend den Umgang zu erlernen.
Nach dem Auspacken wurde der Messerschärfer auf einer ebenen Fläche platziert. Durch Betätigung eines Hebels saugte sich das Gerät fest. Ein Test ergab, dass es stabil blieb und sich nicht bewegte.
Für den Test wurde ein stumpfes Küchenmesser mit glatter Klinge verwendet, da der Hersteller verspricht, stumpfe Messer mühelos und schnell zu schärfen. Die Klinge wurde mit der Schneidekante nach unten in den Führungsschlitz eingelegt und viermal langsam in eine Richtung gezogen. Dabei ist es wichtig, die Schneide ausschließlich in eine Richtung zu bewegen. Ein eingestanzter Schriftzug und ein Pfeil auf dem Gerät weisen die richtige Bewegungsrichtung aus, was die Handhabung vereinfacht.
Während des Schärfvorgangs wurde ein leichter Druck auf das Messer ausgeübt. Das Schärfen gestaltete sich unkompliziert. Um die Schärfe zu testen, wurde das Messer an einer Tomate eingesetzt. Das Küchenmesser schnitt durch das Gemüse mit Leichtigkeit und erzeugte saubere Scheiben, ohne die Tomate zu zerdrücken.
Der Funktionsweise des AnySharp-Messerschärfers kann in folgendem Video entnommen werden:
Zusätzlich wurde getestet, wie effektiv sich ein Brotmesser mit Wellenschliff schärfen lässt. Der Ablauf war identisch mit dem des Küchenmessers. Das Ergebnis war ein sehr scharfes Brotmesser, das gut durch Brot schnitt.
Um den Messerschärfer zu entfernen, wurde der Hebel nach oben gedrückt und an der Lasche des Saugnapfs gezogen. Diese Methode erwies sich als schnell und einfach. Die Reinigung gestaltete sich ebenfalls problemlos, da Metallspäne, die beim Schärfen entstehen, in einer Schutzvorrichtung unter dem Schlitz gesammelt werden können. Diese Späne lassen sich komfortabel mit einem Magneten entfernen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der AnySharp-Messerschärfer überzeugte durch seine Handlichkeit und die Fähigkeit, selbst stumpfe Messer ausgezeichnet zu schärfen. Die Stabilität und Rutschfestigkeit des Saugnapfs wurden als praktisch und sicher empfunden. Dank des sicheren Standes konnte das Messer ohne Festhalten durchgezogen werden. Bei dem stumpfen Küchenmesser genügte es, die Schneide viermal durch den Führungsschlitz zu ziehen, um eine scharfe Klinge zu erhalten. Allerdings wurden Minuspunkte vergeben, da mit dem Messerschärfer kein Vorschliff oder Abziehen der Klinge möglich ist. Der Schärfer ist nur für glatte Klingen und Messern mit Wellenschliff geeignet. Die Kunststoffverpackung schneidet in puncto Umweltfreundlichkeit ebenfalls schlecht ab.
















- Schleifmaterial aus Wolframcarbid
- Saugnapfsockel sorgt für eine hohe Standfestigkeit
- Unkomplizierte Bedienung
- Auch für Wellenschliff geeignet
- Voreingestellter Schleifwinkel von 20 Grad
- Schleifvorgang erfordert keinen Kraftaufwand
- Sehr gutes Schärfergebnis
- Sehr einfache Reinigung
- Runde Form und kompakte Maße
- Nicht für Vorschliff und Polieren geeignet
- Nicht für Keramikmesser, japanische Messer und Messer mit feingezackter Klinge geeignet
- Blisterverpackung aus Kunststoff
FAQ
5. GRAEF CC 80 Messerschärfer – stromsparender Hybrid-Messerschärfer mit zwei Stufen zum Erhalt der Messerschärfe
Der GRAEF CC 80 präsentiert sich als Hybrid-Messerschärfer mit einer elektrischen und einer manuellen Stufe. Mit einer Breite von 8,5 Zentimetern, einer Länge von 19,7 Zentimetern und einer Höhe von 9,6 Zentimetern bringt er ein Gewicht von 1.000 Gramm auf die Waage. Das Gehäuse besteht aus schwarzem und weißem Kunststoff. Der voreingestellte Schleifwinkel beträgt 20 Grad, wodurch er sich besonders für europäische Messer eignet. Für asiatische Klingen ist dem Hersteller GRAEF zufolge nur eine bedingte Eignung gegeben. Für optimale Ergebnisse bei asiatischen Messern wird ein Messerschärfer mit einem 15-Grad-Schleifwinkel empfohlen. Der Messerschärfer kann sowohl glatte als auch gezahnte Klingen bearbeiten, eignet sich jedoch nicht für Keramikmesser.
Bei der Untersuchung der Verpackung des elektrischen Messerschärfers fiel der Fokus auf den Umweltschutz. Das Gerät wurde in einem Karton und einer Plastiktüte verpackt und durch Styroporeinsätze transportsicher gemacht, was hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit zu bemängeln ist. Im Lieferumfang befindet sich eine umfassende und verständliche Bedienungsanleitung. Nach dem Auspacken wurde der Messerschärfer auf einer geraden Arbeitsfläche positioniert und stand stabil dank rutschfester Füße.
Der GRAEF CC 80 verfügt über zwei Stufen für Feinschliff und Politur, während Grobschliff und Vorschliff ausgeschlossen sind. Die erste Stufe nutzt Diamantscheiben für das elektrische Schärfen. In der zweiten Stufe wird die manuelle Politur der Schneide durchgeführt. Ein Kochmesser mit glatter Klinge wurde in den Schlitz der ersten Stufe eingesetzt und 5-mal hindurchgezogen. Dieser Vorgang wurde auch mit der anderen Seite der Klinge wiederholt. Da das Testmesser längere Zeit nicht geschärft worden war, war ein weiterer Durchgang unumgänglich. GRAEF empfiehlt, solange zu schärfen, bis sich an der Schneide kein Grat entwickelt hat. Anschließend wurde das Gerät ausgeschaltet, da das Polieren in der zweiten Stufe manuell erfolgt.
Die Klinge wurde durch den Schlitz der zweiten Stufe geführt, wobei darauf geachtet wurde, nur mäßigen Druck auszuüben. Nach dem Schärfen und Polieren wurde die Schärfe der Klinge an einer Tomate getestet. Diese ließ sich problemlos schneiden, ohne dabei zerdrückt zu werden.
Im folgenden Video wird die Bedienung des GRAEF CC 80 Messerschärfers demonstriert:
Darüber hinaus wurde die Schärfung eines Messers mit gezahnter Schneide erprobt. Entsprechend der Bedienungsanleitung wurde die Klinge ausschließlich durch den Schlitz der zweiten Stufe gezogen, während das Gerät ausgeschaltet blieb. Rund 10-mal wurde das Messer hindurchgezogen, was für die Wiederherstellung der Schärfe ausreichend war.
Der gemessene Stromverbrauch des Gerätes beträgt 35,9 Watt. Zudem wurde der Geräuschpegel ermittelt, der bei 97,9 Dezibel liegt.
Die Bedienung des Gerätes erwies sich als unkompliziert. Nach dem Schärfen der Klingen wurde der Stecker aus der Steckdose gezogen und die Kunststoffoberfläche des Messerschärfers mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt. Zur Entfernung des Metallstaubs kann die rechteckige Abdeckung an der Unterseite abgenommen werden, wo sich die Metallpartikel an einem Magnet sammeln. Der Metallstaub ließ sich leicht mit Küchenpapier entfernen. Das Abnehmen und Wiederversetzen der Abdeckung gestaltete sich als einfach und schnell.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der GRAEF CC 80 Messerschärfer überzeugt mit einer einfachen Handhabung. Die Messerschneide lässt sich mühelos durch die Schlitze ziehen, die einen voreingestellten Schleifwinkel bieten. Ein Kraftaufwand ist nicht erforderlich, die Testmesser zeigten ein sehr gutes Schärfergebnis. Positiv hervorzuheben ist auch die Möglichkeit, sowohl Messer mit glatter als auch mit gezahnter Klinge zu schärfen. Das stabile Standvermögen dank der rutschfesten Füße sorgt für eine zusätzliche Sicherheit. Der Stromverbrauch ist mit 35,9 Watt relativ gering. Zum Vergleich: der Stromverbrauch des GRAEF Modells CC 120 lag bei 57,3 Watt. Abzüge gibt es für die Verpackung aus Karton, Plastik und Styropor sowie den fehlenden 15-Grad-Schleifwinkel, der asiatische Messer ausschließt. Zudem ist der GRAEF CC 80 Messerschärfer nicht für Keramikmesser geeignet und bietet nur Feinschliff und Politur, jedoch keinen Grob- oder Vorschliff.






























- Einfache Bedienung
- Niedriger Stromverbrauch
- Kraftfreier Schleifvorgang
- Geeignet für Wellenschliff und gezahnte Klingen
- Zwei Stufen vorhanden
- Gutes Schärfergebnis
- Voreingestellter Schleifwinkel von 20 Grad
- Leichte Reinigung
- Rutschfeste Füße
- Kein 15-Grad-Schleifwinkel
- Verpackung aus Plastik und Styropor
- Nicht für Keramikmesser geeignet
- Nicht für Grob- und Vorschliff geeignet
FAQ
6. Tefal Ice Force K26505 Messerschärfer mit ausziehbarer Abdeckung
Der manuelle Tefal IceForce Messerschärfer wiegt 140 Gramm. Mit einer Breite von 4,7 Zentimetern, einer Tiefe von 12,5 Zentimetern und einer Höhe von 5,9 Zentimetern besteht er aus schwarzem Kunststoff. Der Messerschärfer eignet sich ausschließlich für das Schärfen von Messern mit glatter Schneide.
Der Messerschärfer verfügt über drei Stufen mit einem voreingestellten Schleifwinkel von 20 Grad:
- Die erste Stufe dient dem Vorschliff von beschädigten Klingen mittels Diamantstab.
- Die zweite Stufe wird für den Grobschliff mit einer Keramikschleifscheibe verwendet.
- Die dritte Stufe ist zum Polieren der geschärften Klinge mit Keramikstäben gedacht.
Der Messerschärfer wird inklusive einer Bedienungsanleitung in einem Karton geliefert, ohne Plastik oder Styropor. Die Gebrauchsanweisung bietet kurze Informationen zur Anwendung in mehreren Sprachen. Obwohl die Anleitung recht knapp ist, wird sie als ausreichend erachtet.
Die Unterseite des Messerschärfers ist gummiert, was für hohen Halt und Stabilität auf der Arbeitsfläche sorgt.
Um Zugang zu den Führungsschlitzen zu erhalten, wird die Abdeckung zur Seite geschoben. Ein Pfeil auf der Oberseite zeigt die Richtung an. Die Abdeckung wird bis zum Einrasten in Pfeilrichtung geschoben.
Im Test wurde ein Kochmesser mit intakter Klinge geschärft. Daher begann der Schärfvorgang mit der zweiten Stufe. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass die erste Stufe nur bei stumpfen oder beschädigten Klingen eingesetzt werden sollte. Neben den Führungsschlitzen sind römische Ziffern eingestanzt, die eine leichtere Identifikation der einzelnen Stufen ermöglichen.
Ein Griff hielt den Messerschärfer fest, während die Klinge durch den zweiten Führungsschlitz geführt wurde. Dabei wurde das Messer 8-mal vom Klingenende zur Klingenspitze gezogen. Anschließend wurde der Vorgang mit der dritten Stufe zum Polieren der Klinge wiederholt. Das Schärfen und Polieren war unkompliziert und mühelos zu bewältigen.
Nach dem Schärfen wurde die Schärfe des Messers überprüft, indem eine Scheibe einer Tomate abgeschnitten wurde. Diese ließ sich schnell und gleichmäßig trennen, ohne dass die Tomate zerdrückt wurde.
Im folgenden Video wird die Handhabung des Tefal IceForce Messerschärfers erklärt:
Für die Reinigung des Gerätes wurde ein Tuch verwendet. Zudem kann ein weicher Pinsel genutzt werden, um Metallpartikel aus den Führungsschlitzen zu entfernen. Zum Abschluss wurde die Abdeckung wieder über die drei Stufen geschoben, nachdem der helle Knopf auf der Oberseite gedrückt wurde.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Tefal IceForce Messerschärfer punktet mit seiner praktischen ausziehbaren Abdeckung, die ein geschütztes Verstauen ermöglicht. Er zeigt sich im zusammengeschobenen Zustand handlich, sodass er gut in einen Rucksack oder Koffer passt. Ein Plus ist die gummierte Unterseite, die für Stabilität und Rutschfestigkeit sorgt. Eine freihändige Bedienung ist jedoch nicht möglich. Trotz seines kompakten Formats bietet der Tefal IceForce Messerschärfer drei Stufen für Vorschliff, Grobschliff und Polieren. Im Vergleich dazu hat der ebenfalls handliche Messerschärfer Edge RollSharp von Fiskars zwei Führungsschlitze, jedoch nur eine Stufe für Grobschliff. Zudem können mit dem Modell von Fiskars auch Messer mit dicken Klingen und Hackbeile geschärft werden, was beim Tefal-Modell nicht möglich ist. Minuspunkte gibt es für die beschränkte Eignung auf Messer mit glatten und dünnen Schneiden. Positiv fällt die mühelose Bedienung, der einfache Schärfvorgang sowie die leichte Reinigung ins Gewicht. Zudem verzichtet der Hersteller auf Verpackungsmaterialien wie Styropor oder Plastik.




















- Mit ausziehbarer Abdeckung
- Drei Stufen
- Für Vorschliff, Grobschliff und zum Polieren
- Handliches Format
- Gummierte Unterseite
- Einfach und mühelos zu bedienen
- Sehr gutes Schärfergebnis
- Umweltfreundliche Verpackung aus Karton
- Leicht zu reinigen
- Ausschließlich für Messer mit glatter Schneide geeignet
- Nicht für Feinschliff geeignet
- Nicht für Keramikmesser geeignet
FAQ
7. B.Prime Classic Messerschärfer mit drei Schleifmaterialien
Der B.Prime Classic Messerschärfer eignet sich für das manuelle Schärfen von Messern mit einer glatten Schneide aus Stahl. Mit einer Breite von 5 Zentimetern, einer Tiefe von 21 Zentimetern und einer Höhe von 9 Zentimetern weist er ein handliches Format auf. Das Modell Classic wird in der Farbkombination Schwarz-Silber angeboten und bringt ein Gewicht von 222 Gramm auf die Waage.
Der B.Prime-Messerschärfer verfügt über drei Stufen. Die erste Stufe bereitet die Klinge vor und gleicht eventuelle Unebenheiten aus. Die zweite Stufe ermöglicht den Grobschliff und in der dritten Stufe wird die Klinge poliert. Jede Stufe arbeitet mit einem voreingestellten Schleifwinkel von 20 Grad.
Geliefert wird der Messerschärfer in einem Karton und zusätzlich in einer Plastiktüte. Eine Bedienungsanleitung liegt nicht bei. Auf zwei Seiten des Kartons sind jedoch Anleitungen in deutscher und englischer Sprache aufgedruckt. Dies erweist sich als ausreichend, da das Gerät selbsterklärend ist und sich sehr leicht bedienen lässt.
Nach dem Auspacken wurde der Messerschärfer auf eine ebene Arbeitsfläche platziert. Die Unterseite ist mit einer gummierten Fläche versehen, die für eine rutschfeste Standfestigkeit während des Schleifvorgangs sorgt. Der ergonomische Griff mit Einkerbungen für die Finger gewährleistet eine sichere Handhabung. Der manuelle Schärfer lag gut und sicher in der Hand.
Im folgenden Video wird die Bedienung des B.Prime Classic Messerschärfers demonstriert:
An der Vorderseite des Messerschärfers sind Zahlen unter den Führungsschlitzen eingestanzt, die eine einfache Zuordnung der Stufen ermöglichen. Zunächst wurde das Kochmesser in der ersten Stufe vorgeschliffen. Dazu wurde der Messerschärfer mit einer Hand festgehalten und das Kochmesser mit der anderen Hand durch die Führungsschlitze gezogen. Dabei wurde die Klinge konstant vom Ansatz bis zur Spitze geführt, ohne sie zurückzuziehen. Im Anschluss folgten der Grobschliff und schließlich die Politur in der dritten Stufe. Die Anleitung des Herstellers wurde beachtet, wobei die Messerklinge fünf Mal durch jeden Führungsschlitz gezogen wurde.
Das Schärfen und Polieren des Messers gestalteten sich mühelos. Ein nachfolgender Schärfetest erfolgte durch das Schneiden einer Tomate. Diese ließ sich schnell und sauber durchtrennen, ohne dass die Frucht zerdrückt wurde.
Abschließend wurde der Messerschärfer mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt. Die Reinigung verlief unkompliziert. Nach mehrmaligem Gebrauch kann ein weicher Pinsel verwendet werden, um Metallstaub aus den Führungsschlitzen zu entfernen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der B.Prime-Messerschärfer Classic überzeugte im Test. In seinem Format ähnelt er dem GRAEF Pronto Messerschärfer, bietet jedoch drei statt nur zwei Stufen. Anders als das vergleichbare Modell von GRAEF verfügt der B.Prime Classic über keinen geriffelten Griff. Dennoch sorgen die Einkerbungen auf der Unterseite des Griffs dafür, dass der Schärfer rutschfest in der Hand liegt. Die Bedienung des Gerätes erwies sich als sehr einfach. Der Schärfevorgang lief schnell und erforderte keinen hohen Kraftaufwand. Das Ergebnis des Schärfens war überzeugend. Punktabzüge gab es für die Verpackung, da das Produkt in einem Karton und zusätzlich in einer Plastiktüte verpackt ist. Zudem ist die Anwendungsmöglichkeit eingeschränkt: Der Messerschärfer eignet sich ausschließlich für Messer mit glatter Schneide aus Stahl, nicht jedoch für Keramik- oder gezahnte Klingen.




















- Handliches Format
- Ergonomischer Griff
- Unkomplizierte Bedienung ohne Kraftaufwand
- Sehr gutes Schärfergebnis
- Drei Stufen für Vorschliff, Grobschliff und Politur
- Gummierte, rutschfeste Fläche auf der Unterseite
- Leicht zu reinigen
- Nicht für Wellenschliff und gezahnte Klingen geeignet
- Verpackungsmaterial aus Plastik
- Nicht für Keramikmesser geeignet
FAQ
8. GRAEF Pronto Messerschärfer mit geriffeltem Griff
Der GRAEF Pronto Messerschärfer ist für das manuelle Schärfen von Messern mit glatten und gezahnten Schneiden ausgelegt. Sein Gehäuse aus Kunststoff verfügt an der Unterseite über rutschfeste Füße. Das Gerät bietet zwei Stufen: eine für den Grobschliff und eine für die Politur, beide ausgestattet mit Diamantscheiben.
Der GRAEF Pronto ist nicht für Messer mit dickem Klingenprofil, Keramikmesser, japanische Messer, Scheren oder andere Schneidwerkzeuge geeignet.
Der Messerschärfer wird zusammen mit einer Bedienungsanleitung in einer Blisterverpackung aus Kunststoff geliefert. In der Verpackung befindet sich ein Karton mit einer kurzen Anleitung auf der Rückseite. Die beigelegte Gebrauchsanweisung enthält alle wesentlichen Informationen zur Nutzung des Messerschärfers.
Laut GRAEF besitzt der Messerschärfer einen gummierten Griff. Das getestete Modell entsprach dieser Beschreibung jedoch nicht. Der längliche, ergonomisch geformte Griff aus Kunststoff weist eine geriffelte Struktur auf, die guten Halt bietet. Der Messerschärfer wurde auf einer stabilen Fläche positioniert und ein Messer wurde mit einer Hand festgehalten, während das Messer mit der anderen Hand durch den ersten Schlitz der beiden Stufen gezogen wurde. An beiden Stufen sind Zahlen angebracht, die den Verwendungszweck kennzeichnen: Stufe 1 dient dem Schärfen, Stufe 2 der Politur. Der Schleifwinkel ist auf 20 Grad voreingestellt.
Zur Schärfung wurde das Messer zunächst 8-mal durch den ersten Schlitz gezogen. Die Handhabung war leicht und die Schneide musste gleichmäßig in eine Richtung durch den Führungsschlitz bewegt werden, wobei die Klinge den diamantbeschichteten Scheiben Kontakt hielt. Anschließend wurde das Messer auf die gleiche Weise durch den zweiten Führungsschlitz zum Polieren gezogen.
Die Bedienung des GRAEF Messerschärfers Pronto wird in folgendem Video demonstriert:
Anschließend wurde die Schärfe des Messers an einer Tomate getestet. Es gelang problemlos, eine Scheibe abzuschneiden, ohne die Tomate zu zerdrücken.
Die Außenfläche des Messerschärfers wurde mit einem leicht angefeuchteten Tuch gereinigt. Bei starker Verschmutzung empfiehlt GRAEF die Verwendung eines milden Reinigungsmittels.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der GRAEF Messerschärfer hat im Test überzeugt. Sowohl der Schärfvorgang als auch das Polieren gestalteten sich mühelos. Das Schärfergebnis fiel sehr gut aus und die Reinigung war unkompliziert. Der ergonomisch geformte Griff mit geriffeltem Design gewährleistet einen sicheren Halt und das Gerät steht auf rutschfesten Füßen. Nachteile waren die Verpackung aus Plastik sowie die Tatsache, dass sich der Messerschärfer nicht für Feinschliff oder Vorschliff eignet. Positiv ist, dass sowohl Messer mit glatter als auch mit gezahnter oder gewellter Schneide geschärft und poliert werden können. Im Vergleich dazu kann der vergleichbare Messerschärfer Gourmet von WMF ausschließlich für Messer mit glatter Schneide verwendet werden.






















- Handliches Format
- Voreingestellter Schleifwinkel von 20 Grad
- Zwei Stufen
- Eignung für Messer mit glatter, gewellter und gezahnter Schneide
- Grobschliff und Polieren möglich
- Unkomplizierte Bedienung
- Im Test sehr gutes Schärfergebnis
- Antirutschfüße
- Ergonomischer Griff
- Leicht zu reinigen
- Verpackungsmaterial aus Plastik
- Nicht für Keramikmesser und japanische Messer geeignet
- Nicht für Vorschliff und Feinschliff geeignet
FAQ
9. WMF Gourmet Messerschärfer – auch im Bundle erhältlich
Der manuelle Messerschärfer Gourmet von WMF misst 10 Zentimeter in der Breite, 21,5 Zentimeter in der Tiefe und 8,2 Zentimeter in der Höhe. Mit einem Gewicht von 250 Gramm ist er in der Farbe Schwarz gehalten. Das Gehäuse besteht aus Cromargan und Kunststoff, während das Schleifmaterial aus Keramik gefertigt ist. Der WMF Gourmet Messerschärfer ist für den privaten Gebrauch und für Messer mit glatter Schneide konzipiert.
Der Messerschärfer wird inklusive einer Bedienungsanleitung in einem Karton geliefert und ist zusätzlich in einer Plastiktüte verpackt. Die Gebrauchsanweisung bietet eine kurze Beschreibung zur Handhabung des Gerätes.
Optisch überzeugt der Messerschärfer durch seinen langen Griff und die Bodenplatte mit vier rutschfesten Füßen. Nach dem Platzieren des Messerschärfers auf einer geraden Arbeitsfläche wurde er mit einer Hand am langen Griff gehalten. Die Handhabung des Messerschärfers erwies sich als sehr angenehm.
Ein Küchenmesser mit glatter Schneide wurde zunächst für den Grobschliff durch den ersten Führungsschlitz gezogen. Oberhalb der Führungsschlitze sind römische Zahlen eingestanzt. Die Zahl I kennzeichnet den Führungsschlitz für den groben Schliff, während II den Schlitz für den feinen Schliff markiert. Nachdem das Messer mehrmals durch den ersten Führungsschlitz gezogen wurde, wurde der Vorgang im zweiten Führungsschlitz für den Feinschliff wiederholt.
Im folgenden Video wird gezeigt, wie das Messer mit dem WMF Gourmet Messerschärfer geschärft wurde:
Der Schärfvorgang gestaltete sich unkompliziert und erforderte keine große Kraftanstrengung. Nach dem Vorgang war das Messer sehr scharf. Um die Schärfe zu überprüfen, wurde eine Scheibe von einer Tomate abgetrennt. Diese ließ sich sauber und ohne Zerdrücken der Tomate abschneiden.
Abschließend wurde der Messerschärfer gereinigt. Hierzu wurde das Gerät mit einem leicht angefeuchteten Tuch abgewischt. Die Reinigung war schnell und einfach durchzuführen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der WMF Messerschärfer Gourmet eignet sich für den Grob- und Feinschliff von Messern mit glatter Schneide. Die Handhabung stellte sich als einfach heraus. Auf rutschfesten Füßen stehend, lässt sich der Messerschärfer problemlos bedienen. Ein Schleifwinkel muss nicht beachtet werden, da dieser voreingestellt ist. Besonders hervorzuheben ist die Option, den Messerschärfer optional im Bundle mit einem Dosenöffner oder vier Küchenmessern zu erwerben. Ein Manko besteht darin, dass der Messerschärfer nicht für Messer mit Wellenschliff oder gezahnter Schneide geeignet ist. Zudem sind keine Vorschliffe möglich und die Klingen können nicht poliert werden. Punktabzüge gab es auch für die Verpackung: Der Messerschärfer befindet sich in einem Karton und ist zusätzlich in einer Plastiktüte verpackt.






















- Auch im Bundle erhältlich
- Einfache Handhabung
- Zwei Stufen für Grob- und Feinschliff
- Voreingestellter Schleifwinkel von 20 Grad
- Antirutschfüße
- Im Test gutes Schärfergebnis
- Leicht zu reinigen
- Nur für Messer mit glatter Schneide geeignet
- Verpackungsmaterial aus Kunststoff
- Nicht zum Polieren und für Vorschliff geeignet
FAQ
10. Victorinox Dual Messerschärfer im Stiftformat
Der manuelle Messerschärfer von Victorinox ist der kleinste Messerschärfer im Test. Mit einem Format von 2 Zentimetern Breite, 14,4 Zentimetern Tiefe und 1,5 Zentimetern Höhe wiegt er lediglich 40 Gramm und ist in Schwarz-Rot erhältlich. Der Victorinox Dual Messerschärfer kann auch im Bundle bestellt werden, etwa kombiniert mit einem Taschenmesser, zwei Messern oder einem Wartungs-Kit mit Multi-Ol und Schraubendreher.
Der Messerschärfer eignet sich zum Schärfen von glatten Messerklingen. Er ist mit einem Schleifstein für den Grobschliff und einem Keramikplättchen für den Feinschliff ausgestattet. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Ein voreingestellter Schleifwinkel fehlt. Der Victorinox-Messerschärfer ist in Kunststoff verpackt, während die Rückseite der Verpackung aus Karton besteht. Dort sind drei Zeichnungen zur Handhabung abgebildet.
Unter der oberen Kappe verbirgt sich das Keramikplättchen für den Feinschliff. Auch die untere Kappe lässt sich abnehmen, um den länglichen Schleifstein für den Grobschliff zu nutzen. An der kleinen Kappe befindet sich ein Clip, mit dem der Messerschärfer bequem an der Hosentasche befestigt werden kann.
Nach dem Auspacken wurde die lange Kappe abgezogen. Ein Kochmesser mit glatter Schneide wurde in einer Hand gehalten, während der Messerschärfer in der anderen Hand war. Der Messerwinkel wurde auf 20 Grad zum Schleifstein eingestellt. Anschließend wurde die Messerklinge von oben nach unten, abwechselnd rechts und links über den Schleifstein gezogen.
Die kurze Kappe wurde danach abgenommen. Das Messer wurde mit der Schneide nach oben auf eine Arbeitsfläche gelegt, das Keramikplättchen wurde auf die Schneide gesetzt. Dann wurde der Messerschärfer mehrmals über die Klinge gezogen, während das Messer mit einer Hand festgehalten wurde.
Im folgenden Video wird die Handhabung des Victorinox-Messerschärfers anschaulich demonstriert:
Der Victorinox-Messerschärfer erwies sich als einfach zu bedienen. Das Schärfen mit diesem manuellen Modell stellte sich auch für Anfänger als problemlos heraus. Der Messerschärfer fühlte sich gut in der Hand an und erforderten nur geringen Kraftaufwand.
Im Anschluss wurde das Schärfergebnis getestet, indem eine Tomate durchgeschnitten wurde. Dies gelang mühelos, ohne die Tomate zu zerdrücken. Zum Abschluss wurde der Messerschärfer mit einem trockenen Mikrofasertuch gereinigt.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Victorinox Dual Messerschärfer wusste zu überzeugen. Besonders vorteilhaft ist das kompakte Stiftformat, das eine gute Mitnahme auf Outdoor-Touren ermöglicht. Die Handhabung gestaltete sich als leicht und unkompliziert, der erforderliche Kraftaufwand beim Schärfen war minimal. Der Messerschärfer eignet sich sowohl für Grob- als auch Feinschliff, das Schärfergebnis fiel im Test überzeugend aus. Auch die Reinigung des Schärfers ließ sich schnell erledigen. Kritikpunkte sind das Kunststoffverpackungsmaterial und die ausschließlich aus drei Zeichnungen bestehende Gebrauchsanweisung. Zudem ist der Messerschärfer nur für glatte Schneiden geeignet und besitzt keinen voreingestellten Schleifwinkel. Die Handhabung bleibt dennoch auch für Anfänger unkompliziert.




























- Praktisches Stiftformat
- Gut geeignet zur Mitnahme auf Outdoor-Touren
- Unkomplizierte Bedienung
- Lediglich geringer Kraftaufwand erforderlich
- Für Grob- und Feinschliff geeignet
- Gutes Schärfergebnis
- Leicht zu reinigen
- Auch im Bundle erhältlich
- Kein voreingestellter Schleifwinkel
- Verpackungsmaterial aus Kunststoff
- Ausschließlich für glatte Schneiden geeignet
- Nicht für Vorschliff und zum Polieren geeignet
- Keine ausführliche Gebrauchsanweisung
FAQ
11. Fiskars Edge Roll-Sharp Messerschärfer mit Schiebevorrichtung für zweiten Führungsschlitz zum Schärfen von dicken Klingen
Der Fiskars Edge RollSharp Messerschärfer präsentiert sich als kompaktes Gerät mit den Abmessungen 3,35 Zentimeter in Breite, 16,2 Zentimeter in der Tiefe und 4,4 Zentimeter in der Höhe. Mit einem Gewicht von nur 98 Gramm ist er in einer markanten Schwarz-Orange-Farbkombination erhältlich. Aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, ist der Messerschärfer mit Schleifsteinen aus Keramik ausgestattet und für die Schärfung von Messern mit glatter Schneide, dicken Klingen sowie Hackbeilen konzipiert.
Der Messerschärfer wird in einem kleinen Karton geliefert, der auf überflüssige Verpackungsmaterialien wie Plastik verzichtet. Eine Bedienungsanleitung liegt nicht bei. Auf der Rückseite der Verpackung und an einer Seite des Kartons wird die Handhabung durch vereinfachte Zeichnungen erklärt, die als unzureichend empfunden werden.
Nach dem Auspacken wurde der manuelle Messerschärfer sicher auf einer Arbeitsfläche platziert. Rutschfeste Füße gewährleisten eine Stabilität. Zunächst ist lediglich ein Führungsschlitz sichtbar. Zeichnungen an den Seiten zeigen an, welcher Schlitz für dünne und welcher für dicke Klingen oder Hackbeile bestimmt ist. Beide Schlitze sind für den Grobschliff geeignet und haben einen voreingestellten Schleifwinkel von 20 Grad.
Für den Schärfungsversuch wurde ein Kochmesser mit dünner Schneide verwendet. Den Anweisungen des Herstellers folgend, wurde die Klinge 15-mal durch den Führungsschlitz bewegt. Dabei wurde der Messerschärfer mit einer Hand gehalten und das Messer mit der anderen Hand geführt. Der Schärfvorgang gestaltete sich mühelos und ohne nennenswerten Kraftaufwand. Nach dem Schärfen war die Klinge sehr scharf. Ein Test mit einer Tomatenscheibe bekräftigte die Qualität, da diese glatt und ohne Zerdrücken abgetrennt werden konnte.
In diesem Video wird die Bedienung des Messerschärfers demonstriert und gezeigt, wie das Gerät zur Reinigung zerlegt werden kann:
Zur Reinigung kann der Messerschärfer auseinandergenommen werden. Ein kleiner Knopf auf der Unterseite ermöglicht das Herausnehmen des gesamten Innenteils. Dieses sowie die Außenhülle wurden mit einem leicht angefeuchteten Tuch gereinigt. Bei stärkerem Abrieb lassen sich Metallpartikel mit einem weichen Pinsel entfernen. Die Montage des Innenteils in die Außenhülle gelang ebenfalls unkompliziert und schnell. Das Gerät kann zusätzlich problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das handliche Format und das geringe Gewicht des Fiskars-Messerschärfers sind praktisch, insbesondere für Anwendungen auf Outdoor-Touren oder Camping. Trotz der kompakten Bauweise bietet der Edge RollSharp zwei Führungsschlitze für das Schärfen von Messern mit glatter Schneide, dicken Klingen und Hackbeilen. Der Schärfvorgang verlief mühelos und hinterließ einen scharfen Klingenrand. Ein Nachteil liegt darin, dass nur ein Grobschliff möglich ist und das Gerät nicht für gezahnte oder gewellte Klingen geeignet ist. Die fehlende Bedienungsanleitung ist ebenfalls zu kritisieren, da die kurze Zusammenfassung auf der Verpackung nicht ausreicht, um die Anwendung und das Zerlegen des Schärfers eindeutig zu erklären. Positiv zu bewerten ist die umweltfreundliche Verpackung aus Karton sowie die Möglichkeit, das Innenleben zu entnehmen. Die Spülmaschinentauglichkeit erhöht die Benutzerfreundlichkeit.
























- Schiebevorrichtung zur Einstellung der Führungsschlitze
- Handlich und leicht
- Einfach zu bedienen
- Hervorragendes Schärfergebnis
- Geeignet für Messer mit glatter Schneide
- Geeignet für Messer mit dicker Schneide
- Geeignet für Hackbeile
- Umweltfreundliche Kartonverpackung
- Zerlegbar für gründliche Reinigung
- Rutschfeste Füße für Stabilität
- Spülmaschinenfest
- Nur eine Stufe für Grobschliff verfügbar
- Nicht geeignet für Wellenschliff und gezahnte Klingen
- Unzureichende Bedienungsanleitung auf der Verpackung
FAQ
12. DMT Simple Sharp Messerschärfer mit Schlittensystem für beidseitigen Schliff
Der manuelle DMT-Messerschärfer Simple Sharp wiegt lediglich 33 Gramm und besticht damit durch sein geringes Gewicht. Hergestellt aus Kunststoff, hat er die Maße 8,4 Zentimeter in der Breite, 9,2 Zentimeter in der Tiefe und 11 Zentimeter in der Höhe.
Dieser Messerschärfer ist ideal für den täglichen Einsatz, um die Schärfe von Messern mit glatter Schneide aufrechtzuerhalten. Neben einer Stufe für den Feinschliff verfügt er über einen Führungsschlitz mit einem voreingestellten Schleifwinkel von etwa 18 Grad. Die austauschbaren Diamantscheiben im Inneren können durch Lösen der Schrauben an der Unterseite gewechselt werden. Der Hersteller bietet zudem zusätzliche Schleifscheiben an, die sich für Grobschliff oder extra feine Schleifvorgänge eignen. Messer mit einer Klingenlänge von weniger als 12 Zentimetern und einseitig geschliffene Klingen können nicht geschärft werden.
Das Auspacken des Messerschärfers gestaltete sich als umständlich und zeitintensiv. Die Verpackung aus dickem Plastik erwies sich als schwer zu öffnen. Zudem fehlte eine Bedienungsanleitung. Lediglich auf der Rückseite der Verpackung war die Anwendung in wenigen Sätzen skizziert. Diese Informationen genügten nicht, um alle Aspekte der Reinigung zu klären.
Nach dem Auspacken wurde der Messerschärfer auf eine Arbeitsfläche platziert. Ein Gummirand an der Unterseite sorgt für Stabilität und Rutschfestigkeit.
Für den Test kam ein Kochmesser zum Einsatz. Der Messerschärfer wurde mit einer Hand fixiert, während die Klinge mit der anderen Hand durch den Führungsschlitz gezogen wurde. Sechs Durchgänge von der Klingenbasis bis zur Spitze reichten für eine erste Schärfekontrolle an einer Tomate. Die Klinge schnitt mühelos, ohne das Obst zu zerdrücken.
Eine Demonstration der Bedienung des DMT Simple Sharp Messerschärfers ist in folgendem Video zu sehen:
Sollte die Schärfe noch nicht ausreichen, kann der Schärfvorgang wiederholt werden. Das Schärfen des Kochmessers war durchweg einfach und problemlos. Der DMT-Messerschärfer ließ sich anschließend leicht mit einem feuchten Tuch reinigen. Um die Metallpartikel von den Diamantscheiben zu entfernen, konnte das Gehäuse problemlos abgezogen werden. Auch dieser Schritt war unkompliziert. Die Schleifscheiben wurden vorsichtig mit einem weichen Pinsel gereinigt, bevor das Gehäuse wieder auf den Sockel aufgesetzt wurde. Es sitzt fest, sobald es einrastet.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Die einfache Handhabung des DMT-Messerschärfers erwies sich als vorteilhaft. Der Schärfvorgang verlief zügig und mühelos, die Klinge war anschließend sehr scharf. Der Gummirand an der Unterseite sorgt für eine Stabilität und Rutschfestigkeit auf der Arbeitsfläche. Das Schlittensystem, das die Messerklinge auf beiden Seiten schleift, ist ebenfalls lobenswert. Positiv hervorzuheben ist zudem die Möglichkeit, die Schleifscheiben auszutauschen. Im Lieferumfang sind Diamantscheiben für den Feinschliff enthalten. Der Hersteller bietet auch Zubehör für Grobschliff und andere Schleifstufen an. Abzüge gibt es für die schwer zu öffnende Verpackung aus hartem Plastik sowie für das Fehlen einer detaillierten Bedienungsanleitung. Auf der Rückseite wird der Schärfvorgang nur sehr kurz erklärt. Nachteilig ist auch die Tatsache, dass der Messerschärfer lediglich für Messer mit doppelseitiger, glatter Schneide und einer Klingenlänge von mindestens 12 Zentimetern geeignet ist.
















- Einfach zu bedienen
- Gummierter Rand auf der Unterseite
- Schleifmaterial Diamant
- Sehr gutes Schärfergebnis
- Einfach zu reinigen
- Für die gründliche Reinigung lässt sich das Gehäuse abnehmen
- Nur für Feinschliff geeignet
- Nur für Messer mit glatter Schneide
- Nicht für Messer mit einer Klingenlänge unter 12 Zentimetern geeignet
- Nicht für Messer mit einseitigem Schliff geeignet
- Verpackungsmaterial aus Kunststoff
FAQ
13. Trilancer-Messerschärfer – Schleifstein mit rutschfester Halterung und zwei Körnungen
Der Trilancer-Messerschärfer stellt einen Schleifstein dar, der sowohl zur Schärfung von Messern mit gerader Schneide als auch von Hackbeilen, Äxten, Rasiermessern, Scheren und Gartengeräten geeignet ist. Der doppelseitige Wetzstein wiegt 650 Gramm und misst 2,5 Zentimeter in der Höhe, 18 Zentimeter in der Breite und 6 Zentimeter in der Tiefe. Als Schleifmittel kommt Korund zum Einsatz.
Der Schleifstein bietet zwei verschiedene Körnungen. Je höher die Körnung, desto feiner ist der Stein:
- Die rote Seite hat eine Körnung von 3.000 für den Feinschliff.
- Die weiße Seite hat eine Körnung von 8.000 zum Polieren und für einen besonders feinen Schliff.
Für Keramikmesser oder Messer mit gezackten beziehungsweise gewellten Klingen ist der Messerschärfer von Trilancer nicht geeignet. Zudem können mit den angegebenen Körnungen weder Grobschliff noch Vorschliff durchgeführt werden. Der Wetzstein, der eine rote und eine weiße Seite aufweist, eignet sich ideal für das tägliche Schärfen von Messern, um deren Schärfe zu bewahren.
Eine Bedienungsanleitung sowie eine Winkelführung gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Der Messerschärfer und das Zubehör sind in einem Karton untergebracht, der zusätzlich eine Styroporschale enthält. Der Schleifstein ist zudem in Plastikfolie eingeschweißt.
Nach dem Auspacken wurde der Wetzstein für 10 Minuten in Wasser eingeweicht. Danach wurde der Silikonring um die weiße Seite gelegt, um die rote Seite nutzen zu können.
Die rote Seite wurde mit etwas Wasser befeuchtet, die Winkelführung wurde auf die Oberseite eines Kochmessers geschoben. Anschließend wurde die Messerklinge mit leichtem Druck über den Schleifstein geführt, wobei darauf geachtet wurde, dass die Keramikunterseite der Winkelführung den Wetzstein berührte. Der Vorgang begann an der Messerspitze und endete am Klingenende. Dieser Ablauf wurde dann mit der anderen Klingenseite wiederholt.
In einem Video wird das Schärfen eines Kochmessers mit dem Trilancer-Messerschärfer demonstriert:
Der Schleifstein wurde umgedreht und mit der roten Seite in die Silikonhalterung eingelegt. Im Anschluss wurde die Messerklinge poliert, wobei dieselbe Vorgehensweise wie beim Feinschliff angewendet wurde.
Der Test mit der frisch geschärften Klinge zeigte, dass das Kochmesser problemlos eine Tomatenscheibe durchtrennte, ohne das Gemüse zu zerdrücken. Beide Seiten des Schleifsteins wurden letztendlich mit einem trockenen Tuch abgewischt und anschließend an der Luft getrocknet.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Schärfen mit einem Wetzstein wie dem Trilancer-Messerschärfer erfordert etwas Übung. Der Schleifprozess war nicht so einfach wie bei anderen Messerschärfern im Test. Die mitgelieferte Winkelführung erweist sich als nützliche Unterstützung, um den genauen Schleifwinkel zu halten. Positiv hervorgehoben werden kann die Silikonhalterung, die dafür sorgt, dass der Stein während des Schärfens rutschfest bleibt. Zudem bietet der Schleifstein zwei verschiedene Körnungen, was vorteilhaft ist. Auch die Möglichkeit, nicht nur Messer, sondern auch Gartengeräte, Scheren und weitere Utensilien zu schärfen, stellt einen Vorteil dar. Als Nachteil wurde die Verpackung identifiziert. Der Messerschärfer kommt in Plastikfolie eingeschweißt in einer Styroporschale im Karton.






















- Schleifstein mit zwei unterschiedlichen Seiten
- Für Feinschliff und Polieren geeignet
- Mit rutschfestem Silikonhalter
- Inklusive Winkelführung
- Sehr gutes Schärfergebnis
- Geeignet für Messer mit glatter Schneide
- Auch zum Schärfen von Scheren, Hackbeilen, Äxten und Gartengeräten geeignet
- Leicht zu reinigen
- Nicht für Vorschliff und Grobschliff geeignet
- Nicht für Keramikmesser geeignet
- Nicht für Wellenschliff oder Messer mit gezahnter Schneide geeignet
- Anwendung erfordert etwas Übung
- Verpackungsmaterial aus Plastik und Styropor
FAQ
13 beste Messerschärfer aus dem Test in der umfangreichen Vergleichstabelle













So wurden die Messerschärfer getestet
In einem umfassenden Praxistest wurden 11 manuelle und 2 elektrische Messerschärfer bewertet. Zunächst wurde die Umweltfreundlichkeit der Verpackungen unter die Lupe genommen. Hierbei lag der Fokus auf der Verwendung von Karton im Vergleich zu Plastik oder Styropor. Danach folgte eine Bewertung der Verarbeitung und der Benutzeranleitungen. In einem praktischen Test wurde mit jedem Produkt ein Messer geschärft, um die Handhabung eingehend zu analysieren. Die Ergebnisse wurden schließlich mit einem Tomatentest überprüft. Ein stumpfes Messer hätte die Tomate zerdrückt, während ein scharfes Messer sie mühelos durchtrennt. Abschließend wurde auch die Reinigung der Messerschärfer beurteilt.
Fazit zum Test der Messerschärfer
Das Schärfen von Messern sollte einfach und zügig vonstattengehen, was bei den meisten getesteten Produkten der Fall war. Eine Ausnahme bildete der Schleifstein, dessen Handhabung etwas Übung erforderte. Der manuelle Horl 2 Rollschleifer faszinierte als Testsieger durch seine einfache Bedienbarkeit und die mitgelieferte Schleiflehre, die zwei verschiedene Schleifwinkel anbietet und die Klinge rutschfest fixiert. Den zweiten Platz belegte der Zwilling V-Edge Messerschärfer, der mit zwei Adaptern für Schleifwinkel von 15 oder 20 Grad ausgestattet ist.
Der elektrische GRAEF CC 120 Messerschärfer schnitt als bester elektrischer Messerschärfer ab und bot drei Schleifstufen, die faserige Lebensmittel besser durchtrennbar machen. Der AnySharp-Messerschärfer schloss den Test auf Platz vier ab, er erwies sich durch seinen Saugnapfboden als besonders praktisch, da er auf glatten Oberflächen fixiert werden kann und stumpfe Klingen effizient schärft. Alle getesteten Messerschärfer erzielten überzeugende Ergebnisse und schärften die Klingen gut, wobei Unterschiede in der Handhabung und der Eignung für verschiedene Klingenarten ermittelt wurden.
Wie funktionieren Messerschärfer?
In jeder Küchenumgebung, in der regelmäßig mit Messern gearbeitet wird, ist ein Messerschärfer unverzichtbar. Im Laufe der Zeit stumpfen die Klingen ab, was die Nutzung eines Messerschärfers notwendig macht. Der Grundmechanismus ist bei allen Geräten gleich, jedoch unterscheiden sich die Modelle hinsichtlich Schleifmaterial und Handhabung. Messerschärfer sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter solche mit Diamant-, Stahl- oder Keramikoberfläche. Des Weiteren gibt es manuelle und elektrische Geräte sowie Wetzsteine und Wetzstäbe.
Verschiedene Arten von Messerschärfern
Ob ein manueller oder elektrischer Messerschärfer gewählt wird, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Bei manuellen Messerschärfern erfolgt das Schärfen, indem die Klingen durch eine Führschiene gezogen werden. Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, muss das Material der Messerklinge weicher sein als das Schleifmaterial. Daher sollte beim Kauf auf die Qualität des Schleifmaterials geachtet werden. In günstigeren Modellen wird gelegentlich zu weicher Stahl verwendet, was ein unzufriedenstellendes Schleifergebnis zur Folge hat.
Schleifsteine
Manuelle Messerschärfer schließen auch Schleifsteine ein, die für das Wetzverfahren genutzt werden. Es wird empfohlen, einen Wasserschleifstein zu wählen, da diese aus Asien stammende Methode sehr effektive Ergebnisse liefert, aber auch zeitaufwändiger ist. Vor dem Schärfen muss der Stein befeuchtet werden, während die Messerklinge in einem Winkel von 15 Grad gehalten werden sollte. Schleifen mit einem Wasserschleifstein kann fast als meditativ betrachtet werden, besonders bei einer asiatischen Schärfmethode.
Für Anfänger hat die Verwendung eines Schleifsteins den Vorteil, Fehler weniger schnell zu machen. Mit einem elektrischen Messerschärfer könnte die Klinge innerhalb von Sekunden beschädigt werden. Ein Risiko, das beim Nassschleifen selten besteht. Allerdings erfordert der Prozess Geduld, da die Beseitigung tiefer Kerben bis zu einer halben Stunde dauern kann.
Wetzstäbe
Mit einem Wetzstab kann die Klinge leicht nachgeschärft werden, indem sie einfach aufgerichtet wird, was somit die Schärfe verlängert. Wetzstäbe werden üblicherweise unmittelbar vor der Benutzung des Messers eingesetzt und eignen sich nicht für stumpfe Klingen.
Manuelle Schärfgeräte
Manuelle Messerschärfer sind kompakte Geräte, die einen Schleifkopf aufweisen. Dieser ermöglicht in der Regel zwei bis vier Schärf- und Abziehmöglichkeiten für die Klinge. Hierbei ist zu beachten, dass die Klinge nicht seitlich abkippen sollte, der Klingenrücken sollte mit einem Finger gestützt werden.
Das Schärfen funktioniert optimal, wenn der Führungsschlitz lediglich so breit ist wie die Klinge selbst. In der Regel sind die Führungsschlitze jedoch breiter, um Klingen unterschiedlicher Stärke schärfen zu können. Während kundenfreundliche Geräte formschlüssig für die Klingen geeignet sind, ist das Entfernen von Kerben nicht möglich.
Elektrische Messerschärfer
Bei elektrischen Geräten muss die Klinge einfach in die Führschiene eingelegt werden, wobei das Gerät die notwendigen Bewegungen übernimmt. Hochwertige Messerschärfer verfügen über mehrere Führschienen, sodass sowohl Grobschliff als auch Feinschliff und Polieren möglich sind. Profigeräte, die mit einem Bandschleifer arbeiten, kommen häufig bei Messermachern zum Einsatz. Die Handhabung erfordert jedoch Übung, da ein unrichtiges Halten der Klinge Kerben und Risse verursachen kann.
Elektrische Messerschärfer bieten nicht nur Schutz beim Schärfen, sondern können auch tiefe Kerben beseitigen. Es sollte ein Modell gewählt werden, dessen Scheiben langsam drehen, um eine Überhitzung der Klinge und damit eine Verformung zu verhindern. Der Führungsschlitz sollte gewährleisten, dass die Klinge im richtigen Winkel auf dem Schleifstein liegt, der je nach Messertyp variiert. Geräte mit Federtechnik garantieren ein gleichmäßiges Schleifbild, da der Schleifstein auf der Welle bleibt, auch bei starkem Druck auf die Messerschneide.
Elektrischer oder manueller Messerschärfer – was ist besser?
Die Entscheidung, welche Variante die bessere ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Elektrische Messerschärfer ermöglichen ein schnelleres und einfacheres Schärfen, jedoch wird dabei mehr Material abgetragen. Zudem besteht die Gefahr der Verformung der Messerklinge durch zu viel Reibungshitze. Die Nutzung elektrischer Messerschärfer ist in Großküchen gängig, während sie für den heimischen Gebrauch dann zu empfehlen sind, wenn regelmäßig viele Messer verwendet werden. Außerdem eignen sich gestanzte Messer meist nicht für elektrische Messerschärfer, da das Klingenmaterial häufig minderwertig ist und die Schärfe nur kurz anhält.
Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Arten von Messerschärfern
Jede Art von Messerschärfer bringt ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich, die hier übersichtlich zusammengefasst werden.
Schleifstein
- Geeignet für nahezu alle Messerarten
- Ideal auch für das Schärfen von Scheren
- Schonendes Schleifen
- Unterschiedliche Körnungen verfügbar
- Günstiger Anschaffungspreis
- Benötigt etwas Übung
- Bruchanfällig
Wetzstab
- Vielseitige Anwendung
- Schnelles Schärfen
- Sehr gutes Schärfergebnis
- Preiswert in der Anschaffung
- Ungeeignet für japanische Messer
- Keine Schärfung für sehr stumpfe Klingen
- Bedarf Übung in der Anwendung
Manuelle und elektrische Messerschärfer mit Führschienen
- Einfache Handhabung
- Kein Üben erforderlich
- Meist für unterschiedliche Klingen geeignet
- Billigprodukte können Klingen beschädigen
- Höherer Anschaffungspreis
Kaufberatung für Messerschärfer
Das Angebot an Messerschärfern ist groß und die Auswahl des passenden Gerätes kann herausfordernd sein. Die folgenden Kriterien erleichtern die Kaufentscheidung.
Typ
Zu Beginn sollte überlegt werden, ob ein manueller oder elektrischer Messerschärfer gewünscht ist. Für Geübte, die regelmäßig nachschärfen, können Wetzsteine oder Wetzstäbe in Betracht gezogen werden. Elektrische Messerschärfer empfehlen sich bei beschädigten Klingen und für alle, die das Schärfen der Messer besonders unkompliziert gestalten möchten. Manuelle Messerschärfer mit Führungsschienen eignen sich gut zum Schärfen stumpfer Messer ohne viel Wissen und Aufwand.
Für welche Messer ist der Schärfer geeignet?
Beim Kauf ist darauf zu achten, welche Klingen mit dem Schärfer bearbeitet werden können. Die meisten Messerschärfer sind für glatte Schneiden konzipiert, viele jedoch nur dafür. Um Outdoor-Messer zu schärfen, die beim Camping oder auf Touren eingesetzt werden, sind handliche und leichte Geräte empfehlenswert. Auch Keramikmesser können geschärft werden, jedoch nicht von jedem Messerschärfer, weshalb genau auf die Eignung geachtet werden sollte. Das gilt ebenfalls, wenn beim Schärfen von Scheren, Hackbeilen oder anderen Schneidwerkzeugen berücksichtigt werden soll.
Einfache Handhabung
Bei manuellen Methoden wie dem Wetzstab und dem Wetzstein wird eine gewisse Übung notwendiger, da die Klingen im richtigen Winkel gehalten werden müssen. Die Erfahrung vereinfacht die Handhabung mit der Zeit. Für Ungeübte ist es ratsam, ein Gerät mit Führungsschlitzen zu wählen, das die Bedienung enorm erleichtert und nur geringe Fehleranfälligkeit hat.
Schleifwinkel
Die meisten elektrischen und manuellen Messerschärfer besitzen voreingestellte Schleifwinkel. Manche Modelle bieten auch verstellbare Winkel. Europäische Messer benötigen einen Schleifwinkel von 20 Grad, während asiatische Messer meist mit einem Schleifwinkel von 15 Grad geschärft werden sollten. Bei Wetzsteinen und -stäben ist der richtige Winkel selbst zu halten.
Schleifmaterial
Das Schleifmaterial sollte stets härter sein als das der Messerklinge. Besonders effizient erweist sich eine Diamantscheibe, da sie härter als Messerstahl ist. In der Regel sollten Messer nur einige Male mit der harten Schleifmaterialführung bearbeitet werden. Auch Wolfram ist eine geeignete Option, während Keramikschleifsteine in der Regel für Polierzwecke benutzt werden.
Schleifstufen
Für optimale Ergebnisse sorgen mehrere Schleifphasen. Viele Geräte verfügen über mehrere Funktionen. Grundsätzlich gilt: Zunächst muss eine grobe Körnung zur Anwendung kommen, während zum Polieren eine feine Körnung ideal ist.
Geschichte der Messerschärfer
Um das Jahr 1500 entstand ein neues Handwerk, das sich aus dem Beruf des Waffenschmieds entwickelte: Messer- und Scherenschleifer wurden essenziell, da die Nachfrage nach Stich- und Hiebwaffen stetig wuchs. Die Schleiftechniken, die zur Herstellung von Dolchen und Schwertern notwendig waren, wurden oft von den Gehilfen des Schmieds übernommen. Mit der Zunahme an Gebrauchsmessern in verschiedenen Handwerksberufen und Haushalten entstand das Gewerbe der Scheren- und Messerschleifer. Häufig zogen sie umher und boten ihre Dienstleistungen an.
In Europa zogen bis weit ins 20. Jahrhundert Scherenschleifer durch die Dörfer, um ihre Dienste anzubieten. Ab den 1970-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ging die Nachfrage erheblich zurück, was nahezu zur Beendigung dieses Berufs führte. Die Gründe dafür lagen in der Massenproduktion von Messern und Scheren sowie dem schlechten Ruf, den viele wandernde Schleifer erlangten, da nicht selten auch Betrüger darunter waren. Heutzutage sind professionelle und hochwertige Geräte im Handel erhältlich, was die Anzahl der Messer- und Scherenschleifer deutlich reduziert hat. Verbraucher entscheiden sich oft für Neukäufe in der Produktion von minderwertigen Messern, wenn diese stumpf werden. Für Qualitätsmesser ist allerdings die Anschaffung eines Messerschärfers zu empfehlen, um die Kosten zu rechtfertigen, da hochwertige Messer schonend geschärft werden können.
Kurzanleitungen zum Schärfen mit unterschiedlichen Messerschärfern
Der Schärfprozess variiert je nach Art des Messerschärfers. Generell wird in jedem Schleifsystem zwischen drei Schritten unterschieden:
- Vorschärfen: Bei stark beschädigten Messern erfolgt zu Beginn das Vorschärfen, dafür ist eine grobe Körnung erforderlich. Bei vielen Messerschärfern ist dieses Vorschärfen optional.
- Feinschliff: Der Feinschliff erfolgt mit feiner Körnung und meistens reicht er als erster Schritt bereits aus.
- Abziehen: Nach dem Schleifen wird zum Schluss am Abziehstein abgezogen. Dies geschieht mit einem Wetzstab oder Keramikstein.
Es gibt spezifische Verfahren für das Schärfen mit Wetzstein, Wetzstab und Schärfgerät.
Schleifstein richtig anwenden
Die meisten Schleifsteine besitzen auf ihren beiden Seiten unterschiedliche Körnungen. Eine Seite ist für Grobschliff, die andere für Feinschliff gedacht. So wird der Schleifprozess mit dem Schleifstein durchgeführt:
- Der Schleifwinkel muss zunächst angepasst werden. Japanische Messer haben einen Schärfwinkel von 15 Grad, europäische Messer einen von 20 Grad.
- Die Messerklinge wird an der Spitze über den Schleifstein gezogen, wobei ein gleichmäßiger, geringer Druck angewendet wird.
- Fließende Bewegungen führen die Klinge zur Endspitze. Die Klinge wird dabei in leichtem Bogen über den Stein gezogen.
- Im Anschluss erfolgt die Überprüfung des Ergebnisses.
- Hierbei wird vorsichtig vom Messerrücken zur Schneidkante der scharfen Klinge mit dem Daumen gestrichen, wobei höchste Vorsicht geboten ist.
- Sind Ungleichmäßigkeiten spürbar, muss der Schärfprozess wiederholt werden.
- Der Feinschliff wird abschließend mit der feinen Körnung durchgeführt.
- Dazu wird die Klinge erneut bogenförmig über den Schleifstein gezogen, vom Klingenspitze bis Ende.
- Im letzten Schritt erfolgt die Reinigung der Klinge mit einem Tuch, wobei ebenfalls Vorsicht geboten ist.
- Der Schärfetest wird an einer Tomate durchgeführt. Schneidet das Messer die Tomate ohne Zerdrücken, ist es scharf genug.
Die passende Körnung
Die Körnung des Schleifsteins bestimmt, welcher Schliff vorgenommen werden kann:
- Körnung zwischen 200 und 400 ist sehr grob und eignet sich für einen Reparaturschliff, da bei dieser Körnung viel Material abgetragen wird.
- Körnung zwischen 800 und 1.000 eignet sich für Nachschliffe.
- Eine Körnung von 3.000 bis 4.000 wird für den Feinschliff verwendet.
- Eine sehr feine Körnung zwischen 6.000 und 10.000 wird zum Polieren genutzt und kann nur geringfügig Material abtragen.
Feine Körnungen zwischen 6.000 und 10.000 erhöhen nicht nur die Schärfe, sondern auch die Haltbarkeit. Diese Körnung sollte jedoch nur eingesetzt werden, wenn zuvor ein normaler und feiner Schliff durchgeführt wurde. Wassersteine mit feiner Körnung sind für Anfänger weniger geeignet.
Wetzstab richtig anwenden
Beim Schärfen mit einem Wetzstab muss ein Schleifwinkel zwischen 15 und 20 Grad eingehalten werden.
- Der Wetzstab wird auf einer ebenen Fläche platziert und die Klinge wird im richtigen Winkel angelegt.
- Die Messerklinge wird anschließend leicht bogenförmig am Wetzstab entlang gezogen.
- Dieser Vorgang wird für die Rückseite der Klinge wiederholt.
- Danach erfolgt abwechselnd das Schleifen von Vorder- und Rückseite der Klinge.
- Dieser Vorgang sollte zwischen 5 und 10-mal wiederholt werden.
Schärfgerät richtig anwenden
Manuelle und elektrische Schärfgeräte sind im Handel erhältlich, oft ermöglichen sie sowohl einen Grobschliff als auch einen Feinschliff. Die Geräte besitzen zwei Rollen, die den Schleifvorgang übernehmen. Dies geschieht meist mit Keramik- oder Diamantmaterialien.
- Das Gerät sollte auf einem stabilen Untergrund platziert werden.
- Die zu schärfende Klinge muss sauber und trocken sein.
- Beginnt der Grobschliff, sollte das Messer in den dafür vorgesehenen Führungsschlitz eingelegt werden, mit der Schneidkante nach unten.
- Die Klinge wird entsprechend der Bedienungsanleitung mehrmals durch den Führungsschlitz gezogen.
- Der Vorgang wird wiederholt, diesmal für den Feinschliff.
- Abschließend ist der Schärfetest an einer Tomate durchzuführen.
FAQ: Häufige Fragen zu Messerschärfern
Welcher Messerschärfer ist empfehlenswert?
Im Test wurde der Horl 2 Rollschleifer mit seiner magnetischen Schleiflehre zum besten manuellen Messerschärfer gekürt. Die beste Wahl hängt jedoch von den individuellen Anforderungen ab.
Wo lassen sich Messerschärfer kaufen?
Messerschärfer sind in Fachgeschäften, Elektromärkten und gut sortierten Supermärkten erhältlich, gelegentlich auch in Discountern. Vor Ort kann die Handhabung direkt getestet werden, wobei eine fachkundige Beratung von Vorteil ist. Die Auswahl an Messerschärfern ist jedoch häufig limitiert, weshalb ein persönlicher Einkauf mehrere Besuche erfordern kann.
Der Online-Handel hingegen bietet bequeme Vergleichsmöglichkeiten, um zahlreiche Rezensionen und Kundenbewertungen abzurufen. Oft sind die Preise im Internet günstiger, und der Einkauf spart Zeit, da die Lieferung direkt nach Hause erfolgt.
Was kostet ein Messerschärfer?
Für einfache manuelle Messerschärfer liegen die Preise im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Elektrische Messerschärfer für Hobbyköche sind meist zwischen einem mittleren zweistelligen und niedrigen dreistelligen Betrag erhältlich. Profi-Messerschärfer für den gewerblichen Einsatz können im mittleren bis hohen dreistelligen Preisbereich liegen.
Welche Marken und Hersteller bieten Messerschärfer an?
Das Angebot an Messerschärfern umfasst zahlreiche bekannte und weniger bekannte Marken, darunter:
- GRAEF
- Zwilling
- Horl
- WMF
- Vulcanus
- Adoric
- Twinsharp
- Tormek
Ist ein Messerschärfer oder ein Wetzstab besser?
Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist nicht möglich, da beide Geräte unterschiedliche Anwendungsbereiche haben. Der Wetzstab wird vor dem Nutzen eines Messers verwendet, um die Klinge anzupassen, während ein Messerschärfer für die regelmäßige Pflege und das Schärfen von Messern dient.
Wie lange bleibt ein gutes Messer scharf?
Die Schärfdauer eines Messers ist von mehreren Faktoren abhängig, darunter die Qualität der Klinge. Hochwertige Klingen behalten ihre Schärfe länger als minderwertige. Auch die Art der Lebensmittel, die geschnitten werden, spielt eine Rolle. Fruchtsäuren können die Klinge schneller abnutzen. Im Übrigen ist eine Handreinigung der Messer zu bevorzugen, um die Schärfe zu erhalten.
Werden Messer in heißem Wasser stumpf?
Heißes Wasser kann die Klingenrostanfälligkeit erhöhen, was zu einem schnelleren Stumpfwerden führt. Besonders hochwertige Messer sollten nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Eine Kombination aus Hitze, Salz und aggressiven Spülmitteln kann die Messer schneller stumpf machen.
Lassen sich gezackte Messer schleifen?
Ja, auch gezackte oder wellenschliffene Messer können geschärft werden. Es ist allerdings relevant, dass der Messerschärfer dafür geeignet ist. Mit einem Wetzstab wird jeweils der Bereich zwischen zwei Zähnen bearbeitet. Der Testsieger, der Horl 2, kann auch gezackte Messer schärfen.
Lässt sich ein Messer ohne Messerschärfer schleifen?
Alternative Methoden zum Schleifen von Messern sind möglich, doch die Verwendung eines Messerschärfers bietet mehr Sicherheit. Mit Schleifband oder Feile können Klingen ebenfalls nachgeschliffen werden, jedoch kann hierbei leicht die Schneide beschädigt werden.
Was tun, wenn eine Kerbe in der Messerschneide ist?
Mit Geduld kann eine Klinge mit Kerbe geglättet werden. Hierfür sollte ein Messerschärfer zum Vorschleifen verwendet werden. Optional kann auch ein Nassschleifstein verwendet werden, wobei hier jedoch Übung erforderlich ist.
Gibt es einen Messerschärfer-Test der Stiftung Warentest?
Im Jahr 2009 untersuchte die Stiftung Warentest 23 Messerschärfer. Dazu zählten manuelle und elektrische Geräte sowie Schleifsteine und Wetzstäbe. Die Auswertung erfolgte mit glatten Stahlklingen, die von einem Team aus Fachleuten getestet wurden. Der beste Messerschärfer war ein Wetzstab der Marke WMF, der mit der Note Gut (1,9) abschloss und durch eine gute Handhabung sowie gute Ergebnisse überzeugte. Die Wetzstäbe von Wüsthof, Zwilling und Dick schnitten ebenfalls gut ab. Von den getesteten Schärfgeräten fiel ein Modell von WMF am besten auf. Ein elektrischer Messerschärfer von Kai erreichte den zweiten Platz. Drei Modelle, darunter eines von Vulkanus, schnitten lediglich mit Ausreichend ab, darunter auch das Twinsharp von Zwilling. Allerdings muss festgestellt werden, dass der Test der Stiftung Warentest über ein Jahrzehnt alt ist. Er kann an dieser Stelle heruntergeladen werden. Viele der getesteten Produkte sind jedoch nicht mehr erhältlich, sodass die Ergebnisse nur eingeschränkt Aussagekraft besitzen.
Des Weiteren könnte auch ein Testbericht über Kochmesser interessant sein, der 2014 von Stiftung Warentest veröffentlicht wurde. Dabei wurden klassische Kochmesser, Keramikmesser und japanische Santokus getestet.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Messerschärfer sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- zeit.de
- test.de
- test.de
- de.wikipedia.org
- chip.de
- kuechenmessertest.com
- t-online.de
- test.de
- test.de
- spiegel.de
- chemie.de
- chemie.de
- cristel.com
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Rang | Produkt | Datum | Preis | |
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Platz 1: Sehr gut (1,2) | Horl 2 Rollschleifer Messerschärfer ⭐️ | 08/2024 | 139,00€1 | Zum Angebot* |
Platz 2: Sehr gut (1,3) | Zwilling V-Edge Messerschärfer | 08/2024 | 45,47€1 | Zum Angebot* |
Platz 3: Sehr gut (1,4) | GRAEF CC120 Messerschärfer | 08/2024 | 154,74€1 | Zum Angebot* |
Platz 4: Gut (1,8) | AnySharp-Messerschärfer | 08/2024 | 8,99€1 | Zum Angebot* |
Platz 5: Gut (2,0) | GRAEF CC80 Messerschärfer | 08/2024 | 89,99€1 | Zum Angebot* |
Platz 6: Gut (2,2) | Tefal Ice Force K26505 Messerschärfer | 08/2024 | 16,98€1 | Zum Angebot* |