Die 14 besten Küchenmesser im Test inklusive Testsieger 2025
Für den Küchenmesser-Test wurden 12 verschiedene Messer ausgewählter Hersteller über mehrere Wochen hinweg umfassend getestet. Der Fokus lag auf der Überprüfung der Eignungen, der Schnittqualität und der Griffergonomie. Dabei wurde besonders darauf geachtet, ob sich die Küchenmesser bei verschiedenen Schnitttechniken und unterschiedlichem Schnittgut, sowohl hartem als auch weichem, großem und kleinem, gut führen ließen und exakte, gerade Schnitte ausführen konnten. Zudem war es wichtig, ob die Küchenmesser gut ausbalanciert waren und eine ermüdungsfreie Handhabung ermöglichten. Die Verarbeitungsqualität wurde ebenfalls überprüft und die Ausstattungsmerkmale verglichen. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie das Klingenmaterial, die Art des Schliffs, die Griffform sowie Merkmale wie ein Kropf, ein Fingerschutz oder eine Antihaftbeschichtung. Auch die Reinigungsfreundlichkeit der Küchenmesser spielte eine Rolle, da die meisten Messer per Hand gespült werden müssen. Neben den zwölf getesteten Produkten beinhaltete der Test zwei Werbeplatzierungen, wodurch insgesamt 14 Küchenmesser im Detail vorgestellt werden.
Testsieger wurde das BÖKER Forge Chefmesser. Es punktete mit dem besten Gesamtpaket, einer herausragenden Schnittqualität, einer optimalen Balance und einem ergonomisch geformten Griff. Auch das WÜSTHOF Classic Küchenmesser überzeugte, insbesondere aufgrund seiner großen Farbauswahl. WÜSTHOF bietet das Classic-Küchenmesser mit Griffen in acht Farben an, was farbenfrohe Akzente in der Küche setzt. Das WMF Touch Küchenmesser-Set mit einem Koch- und einem Allzweckmesser überzeugte durch die Antihaftbeschichtung, die Messerschütze und die Softtouch-Griffe. Das WMF Grand Class Küchenmesser gefiel aufgrund seiner Vielseitigkeit. Es lässt sich hinsichtlich seiner Größe als Allzweckmesser und aufgrund der Ausstattungsmerkmale als Kochmesser einordnen, was vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet.
Der anschließende Ratgeber erläutert die Besonderheiten der verschiedenen Messertypen sowie den Aufbau eines Küchenmessers. Zudem werden wichtige Aspekte für den Kauf, die Pflege, das Schärfen und den allgemeinen Umgang mit Küchenmessern thematisiert. Ergänzend beantwortet der Ratgeber häufige Fragen rund um Küchenmesser und informiert darüber, ob die Stiftung Warentest oder andere Verbraucherportale einen Küchenmesser-Test veröffentlicht haben.
tipps.de empfiehlt diese Küchenmesser

"tipps.de Testsieger"

"In acht Farben erhältliches Küchenmesser"

"Küchenmesser mit vielen Ausstattungsmerkmalen"

"Allzweckmesser mit besonderem Schliff"
1. Klamer Premium Küchenmesser – Santokumesser mit Kullenschliff
Das Klamer Premium Küchenmesser präsentiert sich als Santokumesser mit einer Klingenlänge von 18 Zentimetern, einer Klingenhöhe von 4 Zentimetern und einer Gesamtlänge von 30 Zentimetern. Der Messerrücken misst 2 Millimeter in der Dicke. Laut Hersteller gilt das Messer als vielseitiger Küchenhelfer, das sich besonders gut für Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst eignet. Die spezielle Klingenform sorgt zudem dafür, dass die Finger am Griff vor dem Abrutschen geschützt werden. Gefertigt aus 67-lagigem, japanischem Damaszener-Stahl, erreicht es eine Härte von 61 HRC auf der Rockwell-Skala. Dadurch wird das Messer als äußerst langlebig eingestuft und benötigt nur selten ein Nachschleifen.
Das Santokumesser verfügt über einen ergonomischen Griff aus Pakkaholz, der durch eine spezielle Imprägnierung eine hohe Beständigkeit und Formstabilität aufweisen soll. Eine alternative Variante mit einem Griff aus Olivenholz ist ebenfalls erhältlich. Die fugenlose Verarbeitung zwischen Messerstahl und Griff sorgt laut Klamer für ein hohes Maß an Hygiene und erleichtert die Reinigung. Wie alle Produkte des Unternehmens wird dieses Küchenmesser im Herzen Berlins mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, hochwertige Materialien und umweltfreundliche Produktion entwickelt.




























- Der Kullenschliff verhindert das Ankleben von dünnen Scheiben an der Klinge
- Santokumesser mit spezieller Klingenform für Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst
- Ergonomischer Griff aus Pakkaholz
- Fugenlose Verarbeitung für eine hohe Hygiene und einfache Reinigung
- Hergestellt aus 67-lagigem, japanischem Damaszener-Stahl (61 HRC)
- Im Lieferumfang ist kein Schleifstein enthalten
FAQ
2. Damaso DMS-008 Küchenmesser – Damastmesser für Fleisch, Gemüse und Obst
Das Damaso DMS-008 Küchenmesser präsentiert sich als Damastmesser mit einem Schnittwinkel von 15 Grad. Laut Hersteller eignet es sich für alle Lebensmittel, darunter Fleisch, Gemüse und Obst. Es besteht aus einem VG10-Stahlkern, umgeben von 67 Schichten rostbeständigem Damaszenerstahl aus Japan. Diese Kombination soll Schärfe, Handwerkskunst und Langlebigkeit vereinen. Die Klinge weist eine Härte von HRC 60 auf der Rockwell-Skala auf und das Damaszener-Muster auf der Klinge hebt das Küchen- und Allzweckmesser zusätzlich hervor.
Um die Schärfe langfristig zu bewahren, empfiehlt der Hersteller, das Damastmesser stets per Hand zu reinigen, nicht in der Maschine. Mit einer Gesamtlänge von 33 Zentimetern entfällt davon 20 Zentimeter auf die Klinge und 13 Zentimeter auf den Griff. Die Klinge hat eine Höhe von 4 Zentimetern, der Griff ist lediglich 3,2 Zentimeter hoch. Die Breite der Klinge beträgt 2,2 Millimeter. Das Küchenmesser wird in einer eleganten, schwarzen Geschenkverpackung geliefert.
- Ergonomischer Griff aus Holz und Kunstharz
- Aus VG10-Stahlkern und 67 Schichten rostbeständigem Damaszenerstahl
- Härte: HRC 60 auf der Rockwell-Skala
- Lieferung in edler Geschenkverpackung
- Einzigartiges Damaszener-Muster auf der Klinge
- Ohne Klingenschutz oder Schleifstein
- Nicht im Set erhältlich
FAQ
3. Testsieger: BÖKER Forge Chefmesser mit 5 Zentimeter hoher Klinge
Das BÖKER Forge Chefmesser wurde zum Testsieger gekürt. Es punktete mit seiner exzellenten Verarbeitungsqualität und der ergonomischen Handhabung. Die Schnittqualität war sowohl bei hartem als auch weichem Schnittgut außergewöhnlich, und die fugenlose Verarbeitung zwischen Klinge und Griff erleichtert die Reinigung. Die Klinge gleitet mühelos durch das Schnittgut und sorgt für saubere, gerade Schnitte. Das BÖKER Forge Chefmesser ist vielseitig einsetzbar und ließ sich im Test ermüdungsfrei und sicher führen. Die hohe Klinge von 5 Zentimetern eignet sich besonders gut zum Einsammeln und Anheben des geschnittenen Materials.
Das Kochmesser gehört zu einer Serie, die durch ein Santokumesser, ein Brotmesser, ein Schinkenmesser, ein Universalmesser und ein Spickmesser ergänzt werden kann. Die Gesamtlänge des BÖKER Forge Küchenmessers beträgt 34,5 Zentimeter, die Klingenlänge misst 20 Zentimeter. Die Klinge hat eine mittelspitze Form und einen Glattschliff. Sie besteht aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Edelstahl (X50CrMoV15), der als hochwertig, langlebig, strapazierfähig und rostfrei gilt. Der ergonomisch geformte Griff aus Spezialkunststoff ist dreifach vernietet.
Das BÖKER Forge Küchenmesser wird in einem hochwertigen, schwarzen Geschenkkarton geliefert, der einen eleganten Eindruck vermittelt. Das Logo mit dem Baum, dem Markenzeichen von BÖKER, ist darauf abgebildet. In der Verpackung befindet sich das Messer in einer Messerscheide aus Pappe sowie ein Garantieschein.
Die Klinge war durch eine Messerscheide aus Pappe geschützt und hinterließ bereits beim Auspacken einen positiven Eindruck. Dieses Küchenmesser richtet sich sowohl an Berufs- als auch Hobbyköche mit Erfahrung im Umgang mit Küchenmessern. Mit einem Gewicht von 277 Gramm zählt es zu den schwersten getesteten Messern. Die Gesamtlänge von 34,5 Zentimetern und die Klingenhöhe von 5 Zentimetern stellten die jeweils höchsten Werte im Test dar. Das Messer wog zwar 23 Gramm weniger als das angegebene Gewicht von 300 Gramm des Herstellers, bringt jedoch eine solide Wertigkeit mit sich, die durch die dreifache Vernietung des Griffs unterstützt wird. Ein Halbkropf zwischen Klinge und Griff bestätigt, dass es sich um ein geschmiedetes Messer handelt. Diese Gestaltung sorgt für Balance zwischen Griff und Klinge und bietet einen Schutz für die Finger. Diese ausgewogene Balance wurde im Test durch das erfolgreiche Platzieren des Messers auf einem Finger bestätigt, ohne dass es kippte. Die Ergonomie des Griffs war ebenfalls positiv – das Messer lag aufgrund des schlanken Griffs angenehm in der Hand, und das Material fühlte sich fest sowie komfortabel an. Ein Wermutstropfen waren die fehlenden Angaben zur Klingenhärte, die weder auf der Herstellerwebseite noch beim Produkt selbst zu finden waren.
Im Praxistest zeigte das BÖKER Forge Chefmesser seine Schnittqualität bei verschiedenen Gemüse- und Obstsorten sowie beim Schneiden von Fleisch. Auch die Eignung für den Wiegeschnitt wurde ausgiebig geprüft. Die Schnittqualität erwies sich durchweg als ausgezeichnet. Alle Schnitte waren sauber, die Handhabung variierte je nach Härte der Gemüsesorten von sehr einfach bis einfach. Ein Manko war, dass einige härtere Gemüsesorten an der Klinge kleben blieben, was den Arbeitsablauf etwas behinderte. Der abgerundete Kropf bot einen guten Fingerschutz und verhinderte das Abrutschen der Finger auf die Klinge. Der Griff und die Klinge ermöglichten eine gute Auflagefläche für den Wiegeschnitt. In Kombination mit der nach oben geschwungenen Klinge ließ sich der Wiegeschnitt optimal durchführen. Für filigranes Schneiden eignet sich die schmal zulaufende Klingenspitze gut. Dennoch erforderten das Gewicht und die Länge des Messers etwas Übung. Sehr feine Scheiben, beispielsweise von einem Apfel, konnten problemlos erzeugt werden und wiesen eine saubere Schnittfläche auf.
Das Design des Messers erleichtert die Reinigung, da Klinge und Kropf nahtlos ineinander übergehen. Der Reinigungsaufwand wird als normal eingestuft. Da das Messer von Hand gespült werden muss, hängt der Reinigungsaufwand vom jeweiligen geschnittenen Material ab.
Ein Video zeigt das BÖKER Forge Küchenmesser im Alltagstest:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das BÖKER Forge Chefmesser überzeugte als Testsieger mit Präzision, ausgezeichneter Balance und ergonomischer Handhabung. Ob bei großem, kleinem, hartem oder weichem Schnittgut, die Klinge gleitet reibungslos hindurch. Der ergonomische Griff liegt sicher und rutschfest in der Hand und dient als komfortable Handauflage. Besonders positiv hebt sich die hohe Klinge mit 5 Zentimetern hervor, die auch als kleine Fläche zur Aufnahme von Schnittgut verwendet werden kann. Der Halbkropf trägt zur ausgewogenen Balance bei und dient dem Fingerschutz. Die reinigungsfreundliche Verarbeitung ist ein weiterer Pluspunkt. Auch wenn das Gewicht des Messers in Kombination mit dessen Länge etwas Erfahrung erfordert, bleibt es mit 277 Gramm und einer Gesamtlänge von 34,5 Zentimetern das schwerste und längste Messer im Test. Es wirkt besonders robust und ist für verschiedene Schneidtechniken geeignet. Die Lieferung erfolgt stilvoll in einem Geschenkkarton und BÖKER gewährt eine lebenslange Garantie auf das Chefmesser. Im Test der Stiftung Warentest erreichte das BÖKER Forge Chefmesser ebenfalls den ersten Platz mit einer Gesamtnote von 1,8.




























































- Chefmesser mit 20 Zentimeter langer Klinge
- Weitere Messer derselben Serie verfügbar
- Lebenslange Garantie, laut Herstellerwebseite
- Fugenlos montierter und dreifach vernieteter Griff
- Lieferung im eleganten Geschenkkarton
- Hohe Klinge von 5 Zentimetern (höchste im Test)
- Erwies sich als gut ausbalanciert
- Eignung für Wiegeschnitte
- Griff dient als Handauflagefläche
- Ergonomisch geformter Griff für angenehme Handhabung
- Schneidet präzise und erzeugt saubere Schnitte
- Ausgezeichnete Schnittqualität bei hartem und weichem Schnittgut
- Hervorragende Schnittqualität beim Schneiden von Tomaten
- Geeignet für große Gemüse wie Kohl und Salatköpfe
- Für hartes Gemüse geeignet
- Ermöglicht filigrane Schnitte
- Klinge erzeugt gerade und saubere Schnitte
- Reinigungsfreundliche Verarbeitung durch fugenlose Übergänge
- Hohes Gewicht von 277 Gramm (das höchste im Test)
- Keine Angaben zum Härtegrad des Messers
- Gemüse haftete teilweise an der Klinge
FAQ
4. WÜSTHOF Classic Küchenmesser – in acht Farben erhältlich
Wie zahlreiche Hersteller im Küchenmesser-Test hat auch WÜSTHOF seinen Sitz in der Messerstadt Solingen. Das WÜSTHOF Classic, ein vielseitiges Kochmesser, kann durch verschiedene Messer der Serie ergänzt werden, darunter Santokumesser, Steakmesser, Gemüsemesser und Schinkenmesser. WÜSTHOF gibt an, dass das Classic-Küchenmesser seit dem Jahr 1868 gefertigt wird und weltweit als ein Klassiker gilt. Das Kochmesser wird mit einer Klingenlänge von 16 oder 20 Zentimetern angeboten – im Test wurde das Modell mit der 20 Zentimeter langen Klinge unter die Lupe genommen.
Die geschmiedete Klinge besteht nach Herstellerangaben aus speziellem WÜSTHOF-Stahl mit einer Klingenhärte von 58 auf der Rockwell-Skala. Sofort fiel die Griffform mit dem geschwungenen Knauf ins Auge. Beim Schneiden erwies sich der Schwung als vorteilhaft, da er zusammen mit der ergonomischen Form eine hervorragende Griffigkeit unterstützte. Eine Einschränkung besteht jedoch: Bei großen Händen kann der geschwungene Knauf störend wirken und die Griffigkeit beeinträchtigen.
Die Griffschalen bestehen aus einem speziellen Kunststoff und sind dreifach am Erl vernietet. Der Griff fühlt sich an wie Metall und weniger wie Kunststoff. Fugen, Ritzen oder Kanten zwischen dem Kunststoff und dem Erl konnten nicht ertastet werden, was für eine saubere Verarbeitung spricht. Die Klingenlänge und die Klingenhöhe gibt WÜSTHOF mit 20 beziehungsweise 4,7 Zentimetern an – die Messungen bestätigten diese Angaben. Mit einer Gesamtlänge von 33,5 Zentimetern und einem Gewicht von 220 Gramm zählt das WÜSTHOF Classic zu den langen und schweren Küchenmessern im Test. Ein weiteres Merkmal ist der geschmiedete Vollkropf, der aufgrund seiner breiten Fläche und weichen Kanten gefiel. An der breitesten Stelle maß dieser einen Zentimeter, was einen guten Fingerschutz beim Abrutschen bietet.
WÜSTHOF beschreibt das Messer als bestens geeignet zum Schneiden von Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch und Kräutern. Das Messer wurde, abgesehen von Fisch, mit allen angegebenen Lebensmitteln getestet. Kartoffeln, Möhren, Süßkartoffeln, Tomaten, Kohlrabi, Blumenkohl, Auberginen, verschiedene Obstsorten und Hühnchenfleisch wurden damit geschnitten. Auch beim Wiegeschnitt von Kräutern wie Petersilie und Rosmarin zeigte das Messer seine Stärken. Gemüse und Obst wurden sowohl in große als auch in feine sowie sehr feine Scheiben und Stücke verarbeitet. Die Schnittqualität überzeugte auf voller Linie. Bei Obst, Gemüse und Fleisch glitt die Klinge hindurch, als würde sie durch ein weiches Stück Butter schneiden. Besonders beim Schneiden von Tomaten, dank der scharfen Klinge und des hohen Gewichts, glitt das Messer fast von selbst durch die Tomatenhaut. Lediglich ein Manko traten auf: Bei Gemüse und Obst blieben die Scheiben an der Klinge kleben. Dieses Phänomen war jedoch auch bei vielen anderen Küchenmessern im Test zu beobachten. Der Wiegeschnitt gelang dank der Größe und Form des Messers ausgesprochen gut.
Der Klingenrücken, der recht breit ist, bietet eine bequeme Auflagefläche, ohne unangenehm in die Hand einzuschneiden. Auch der Griff eignete sich aufgrund seiner Form und Breite hervorragend als Auflagefläche für die Hand, sowohl beim Wiegeschnitt als auch beim Zerteilen von besonders hartem Gemüse, wobei etwas Kraft aufgebracht werden musste. Das Kochmesser lag sowohl bei trockenen als auch bei feuchten Händen rutschfest in der Hand und erzielte eine ausgezeichnete Schnittqualität. Der Vollkropf gab ein gewisses Sicherheitsgefühl, falls ein Abrutschen des Messers eintreten sollte, was glücklicherweise nicht der Fall war. Die Griffform wurde als handschmeichelnd und komfortabel empfunden.
Bei der Reinigung wurde darauf geachtet, ob das Messer harte Kanten, Fugen oder Ritzen aufweist, die eine Reinigung erschweren könnten. Das Messer wurde per Hand gereinigt, da das WÜSTHOF Classic Küchenmesser nicht spülmaschinengeeignet ist. Es wurde mit warmem Wasser, einem milden Reinigungsmittel und einem weichen Lappen abgespült. Dank der weichen, fugenlosen Übergänge von der Klinge zum Kropf und vom Kropf zum Griff war die Reinigung einfach und benutzerfreundlich.
Im Küchenmesser-Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2014 erhielt das WÜSTHOF Classic das Qualitätsurteil GUT (Gesamtnote 1,9). Die Schnittqualität beim Schneiden, Wiegen und Hacken wurde mit der Note 1,9 bewertet, die Haltbarkeit ebenfalls und der Reinigungsaufwand mit der Note 2,2.
Ein Video zeigt das WÜSTHOF Classic Küchenmesser im Alltagstest:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das WÜSTHOF Classic Küchenmesser lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Testsieger. Das Kochmesser mit der scharfen 20 Zentimeter langen Klinge überzeugte auf voller Linie. Es war perfekt ausbalanciert und ermöglichte ein ermüdungsfreies Arbeiten. Der ergonomische Griff bot einen sicheren Halt, egal ob die Hände trocken oder feucht waren. Dank der scharfen Klinge und des Eigengewichts des Messers von 260 Gramm glitt die Klinge fast von selbst durch das Schnittgut. Besonders positiv wurde die bunte Farbauswahl hervorgehoben, da WÜSTHOF das Classic-Küchenmesser nicht nur in Schwarz, sondern auch in sieben weiteren Farben anbietet. Damit hebt sich das Messer von anderen im Test ab und richtet sich auch an diejenigen, die es farbenfroh lieben. Im Küchenmesser-Test der Stiftung Warentest von 2014 erreichte das WÜSTHOF Classic eine gute Gesamtnote von 1,9 – es belegt bei tipps.de den zweiten Platz. Für so ein hochwertiges Küchenmesser wurde jedoch eine ebenso hochwertige Verpackung in Form einer Geschenk-/Aufbewahrungsbox erwartet, die nicht Bestandteil der Lieferung war.
















































- Kochmesser mit 20 Zentimeter Klinge
- In acht Farben erhältlich
- Durch weitere Messer der Serie ergänzbar
- Erwies sich als ausbalanciert
- Mit Vollkropf
- Dreifach vernieteter Griff aus Spezialkunststoff
- Griff fugenlos montiert
- Ergonomisch geschwungener Griff, der hervorragend in der Hand lag
- Griff auch als Auflagefläche für die Hand geeignet
- Sehr gute Schnittqualität bei hartem und weichem Schnittgut
- Geeignet für großes Gemüse wie Kohl und Salatköpfe
- Für hartes Gemüse geeignet
- Für filigrane Schnitte
- Hervorragende Schnittqualität bei Tomaten
- Klinge erzeugte gerade und saubere Schnitte
- Einfache Reinigung dank fugenloser Übergänge
- Gemüsescheiben bleiben an der Klinge kleben
- Hohes Gewicht von 260 Gramm
- Ohne Geschenkbox, die sich bei einem hochwertigen Küchenmesser angeboten hätte
FAQ
5. WMF Touch – Küchenmesser-Set mit Klingenschutz
Das WMF Touch Küchenmesser-Set umfasst ein Kochmesser mit einer Klinge von 12 Zentimetern sowie ein Allzweckmesser mit einer Klinge von 8 Zentimetern. Die Klingen bestehen aus säurebeständigem Spezialklingenstahl, den WMF als rostfrei charakterisiert. Zudem sorgt eine Antihaftbeschichtung dafür, dass Lebensmittel beim Schneiden nicht an den Klingen haften bleiben. Die Griffe aus Kunststoff sind ergonomisch gestaltet.
Beim Auspacken des WMF Touch Küchenmesser-Sets wurden zuerst die Verpackung sowie die fehlenden Angaben zur Klingenhärte überprüft, sowohl auf der Herstellerwebsite als auch auf der Verpackung selbst. Der Klingenschutz war bereits in der Lieferung angelegt und ließ sich einfach abziehen. Der erste Gesamteindruck wirkte positiv – die Messer sind sorgfältig verarbeitet.
Der integrierte Fingerschutz an beiden Messern soll ein Abrutschen in die Klinge verhindern. Besonders positiv fiel das geringe Gewicht auf, welches sich bei längerer Nutzung als Vorteil erweisen kann, da die Hand weniger ermüdet. Das Kochmesser wiegt 65 Gramm, das Allzweckmesser wiegt 46 Gramm. Eine eingehende Begutachtung der Klingen ergab, dass sie solide und hart sind – sie ließen sich nicht biegen. WMF beschreibt die Gewichtseinstellungen von Griff und Klinge als optimal ausbalanciert. In einem Balance-Test mit der Platzierung der Messer auf dem Mittelfinger zeigte sich jedoch eine andere Realität: Das Kochmesser war kopflastig, während das Allzweckmesser grifflastig war. Diese Balance stellte jedoch bei den Praxistests keinen Nachteil dar. Eine ideale Balance soll Ermüdungserscheinungen in der Hand verringern, wovon aufgrund des geringen Gewichts der Messer ohnehin nicht berichtet werden konnte.
Beide Messer wurden zum Schneiden verschiedener Obst- und Gemüsesorten, zum Zerteilen von Fleisch und zum Zerkleinern von Kräutern mit einem Wiegeschnitt verwendet. Ob hart oder weich, die Messer glitten mühelos durch die unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten. Zudem eignen sie sich für sehr feine, hauchdünne Schnitte. Für den Wiegeschnitt war jedoch lediglich das Kochmesser brauchbar, da die Klinge des Allzweckmessers zu wenig abgerundet ist. Bei einer Klingenhöhe von 2 Zentimetern und einer Griffhöhe von 2,5 Zentimetern schließen die Klinge und der Griff des Allzweckmessers sehr nahe am Küchenbrett ab, was die erforderlichen Wippbewegungen für den Wiegeschnitt einschränkt.
Beim Schneiden von Fleisch überzeugten beide WMF-Messer, da die Klingen mit Leichtigkeit durch das Fleisch glitten und saubere Schnitte erzeugten – hierfür gab es einen großen Pluspunkt. Beide Messer lagen zudem ausgezeichnet in der Hand. Die Softtouch-Oberfläche der Griffe gewährte sowohl bei trockenen als auch bei feuchten Händen einen sicheren Grip. Durch das geringe Gewicht traten auch bei längerer Benutzung keine Ermüdungserscheinungen auf.
In puncto Reinigungsfreundlichkeit wurden die beiden WMF-Küchenmesser als befriedigend eingestuft. Die Übergänge zwischen Klinge und Griff sind nicht fließend, sondern eher kantig. Hier können sich Lebensmittelreste festsetzen und einen Nährboden für Bakterien bilden, was bei der Reinigung mehr Sorgfalt und Aufwand erfordert.
Das zugehörige Video zeigt das WMF Touch Kochmesser im Alltagstest:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das WMF Touch Küchenmesser-Set, bestehend aus einem Koch- und einem Allzweckmesser, überzeugte durch die Softtouch-Oberfläche der Griffe. Diese fördert einen sicheren und rutschfesten Halt, auch bei feuchten Händen. Der Griffrücken erwies sich durch seine Breite und flache Form als nützliche Auflagefläche, wenn beim Schneiden mehr Krafteinsatz erforderlich war. Beide Messer besitzen einen Fingerschutz, was ebenfalls positiv zu bewerten ist. Ein weiteres Plus ist der Klingenschutz, der eine sichere Aufbewahrung in der Besteckschublade erlaubt. Im Praxistest fiel positiv auf, dass aufgrund der Antihaftbeschichtung kein Schnittgut an den Klingen haften blieb, was die Schnittqualität beider Messer bekräftigte. Diese eignen sich für das Schneiden von Obst, Gemüse und Fleisch sehr gut. Das Zerkleinern von Kräutern mit einem Wiegeschnitt konnte allerdings nur mit dem größeren Kochmesser erfolgreich durchgeführt werden. Beim Allzweckmesser schließen Klinge und Griff auf gleicher Höhe ab, was die Wippbewegungen im Wiegeschnitt einschränkt.
























































- Messer-Set mit Allzweckmesser und Kochmesser
- Verschiedene Farben zur Auswahl
- Mit Klingenschutz für beide Messer
- Klingenschutz ermöglicht sichere Aufbewahrung in der Besteckschublade
- Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, unter anderem beim Schneiden von Obst, Gemüse und Fleisch
- Ergonomische Softtouch-Griffe mit Fingerschutz, die einen rutschfesten, sicheren Halt bieten
- Griffe mit breiter Auflagefläche, die sich als praktische Handauflage erweisen
- Geringes Gewicht von 65 und 46 Gramm, was die Ermüdung bei längerer Verwendung verringert
- Klingen mit Antihaftbeschichtung, an denen kein Schnittgut haftete
- Beide Messer sind handlich
- Kochmesser war im Test für den Wiegeschnitt geeignet
- Lebensmittel blieben nicht an der Klinge hängen
- Klingen erzeugten gerade und saubere Schnitte
- Beide Messer sind für feine und filigrane Schnitte geeignet
- Kochmesser eignet sich gut zum Zerkleinern von Kräutern
- Sehr gute Schnittqualität
- Beide Messer kippten beim Balance-Test nach vorn beziehungsweise hinten
- Allzweckmesser ist nicht für den Wiegeschnitt geeignet
- Harte Kantenübergänge von der Klinge zum Griff erschweren die Reinigung
- Keine weiteren Messer derselben Serie verfügbar
FAQ
6. WMF Grand Class Küchenmesser – Kombination aus Koch- und Allzweckmesser
Das WMF Grand Class ist ein vielseitiges Küchenmesser mit einer Gesamtlänge von 24 Zentimetern und einer 12 Zentimeter langen Klinge. Der Hersteller beschreibt es als Mischung aus Koch- und Schälmesser. Die Bauweise erinnert stark an ein klassisches Kochmesser – vor allem wegen Erl und Kropf, die bei Kochmessern Standard, bei Allzweck- oder Schälmessern jedoch seltener zu finden sind.
Beim Auspacken fiel sofort das vergleichsweise hohe Gewicht von 109 Gramm auf – für ein kompaktes Messer beachtlich. Zum Vergleich: Das WMF Touch Kochmesser mit identischen Maßen wiegt lediglich 65 Gramm. Aufbau und Verarbeitung sprechen klar für die Einstufung als Kochmesser, die kompakte Größe jedoch für die Zuordnung zu Allzweck- oder Schälmessern.
Die Verarbeitung wirkt hochwertig. Zwischen Klinge, Kropf und Griff gibt es keinerlei spürbare Übergänge oder scharfe Kanten. Die ergonomisch geformte Griffschale ist dreifach fugenlos am Erl vernietet. Sie vermittelt eine massive, hochwertige Haptik, fast wie Edelstahl – tatsächlich handelt es sich laut WMF um einen robusten Spezialkunststoff.
Der Balance-Test zeigte, dass der Griff den größten Gewichtsanteil trägt. Beim Schneiden mit der Tunneltechnik erwies sich dieses Gewicht als Vorteil: Der notwendige Druck auf das Schnittgut wurde durch das Eigengewicht des Griffs reduziert, was die Hand bei längeren Arbeiten entlastet. Bei einer weiter hinten liegenden Auflage auf dem Finger statt direkt am Kropf wirkte das Messer insgesamt gut ausbalanciert.
Die Schärfe überzeugte in allen Tests. Die Wate glitt mühelos durch weiches und hartes Schnittgut und erzeugte saubere Schnittkanten – selbst bei Tomaten, die für viele Messer eine Herausforderung darstellen. Auch der Wiegeschnitt ist möglich, allerdings weniger komfortabel: Da Schneide und Griffunterseite auf gleicher Höhe liegen, muss der Griff mit den Fingerspitzen geführt werden, was auf Dauer anstrengend ist. Kräuter, Zwiebeln und andere Lebensmittel lassen sich dennoch präzise zerkleinern. Für Salatköpfe gilt eine Einschränkung: Die Klinge ist zu kurz, um große Köpfe mit einem Schnitt zu teilen.
Positiv fiel auf, dass keine Lebensmittel an der Klinge haften blieben, obwohl keine Antihaftbeschichtung vorhanden ist. Die leicht strukturierte Griffoberfläche sorgt für einen sicheren Halt – auch bei feuchten Händen. Zudem bietet die Griffbreite eine stabile Auflagefläche, wenn beim Schneiden zusätzlicher Druck nötig ist. Die Reinigung erfolgt ausschließlich per Hand, ist dank fugenloser Verarbeitung jedoch unkompliziert.
Im Test der Stiftung Warentest erhielt das Kochmesser der WMF-Grand-Class-Serie mit 20-Zentimeter-Klinge die Gesamtnote 1,9 („Gut“). Besonders hervorgehoben wurden Klingenschärfe (sehr gut), Ergonomie (gut), Haltbarkeit (sehr gut) und reinigungsfreundliche Verarbeitung (gut).
Das folgende Video zeigt das WMF Grand Class Küchenmesser im Alltagstest:
Unser Fazit
Das WMF Grand Class Allzweckmesser punktet mit einer hochwertigen Verarbeitung und Vielseitigkeit. Konstruktion und Gewicht erinnern an ein Kochmesser, die kompakte Größe macht es jedoch zum handlichen Allrounder. Die Performance-Cut-Technik mit Wärmebehandlung, Laservermessung und robotergesteuertem Schleifen sorgt für außergewöhnliche Schärfe – im Test bestätigte sich diese Angabe eindrucksvoll. Ob Fleisch, Gemüse oder empfindliche Tomatenhaut: Das Messer schnitt stets präzise und leichtgängig. Wer ein kompaktes, aber leistungsstarkes Küchenmesser sucht, findet hier eine hochwertige Ergänzung zum klassischen Kochmesser.














































- Kombination aus Koch- und Allzweckmesser
- Durch weitere Messer derselben Serie ergänzbar
- Aufbau und Gewicht wie bei einem Kochmesser
- Mit Vollkropf
- Fugenlose Verarbeitung zwischen Klinge, Kropf und Griff
- Ergonomischer, griffiger Griff
- Rutschfester Halt auch bei feuchten Händen
- Keine Haftung von Lebensmitteln an der Klinge
- Griff eignet sich als Auflagefläche
- Sehr gute Schnittqualität bei allen Lebensmitteln
- Saubere, gerade Schnittkanten
- Hohe Schärfe, feine Schnitte
- Sehr gute Leistung bei Tomaten
- Einfache Reinigung
- Nur eingeschränkt für Wiegeschnitt geeignet
- Für die Größe relativ hohes Gewicht
FAQ
7. Jamie Oliver by Tefal K26701 – Küchenmesser mit eisgehärteter Klinge
Das Jamie Oliver by Tefal K26701 ist ein vielseitiges Kochmesser, das durch weitere Modelle der gleichen Serie ergänzt werden kann. Mit einem Gewicht von 252 Gramm, einer Klingenlänge von 20 Zentimetern und einer Gesamtlänge von 34 Zentimetern zählt es zu den massiven und großen Messern im Test. Das außergewöhnliche Design des Griffs sticht sofort ins Auge. Der Griff ist auf unkonventionelle Weise gestaltet und umschließt das Metall nicht vollständig, was dem Messer einen besonderen visuellen Akzent verleiht. Der Griff besteht aus Kunststoff, während die Klinge aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Edelstahl (X50Cr15MoV) gefertigt ist.
Die Klinge hat einen Glattschliff, verläuft mittelspitz und ist mit verschiedenen Gravuren versehen, darunter das Logo von Jamie Oliver by Tefal. Tefal gibt die Klingenhärte mit 55 Rockwell-Härtegraden an. Das Küchenmesser besitzt einen Vollkropf, der zur ausgewogenen Balance beiträgt und zugleich als Fingerschutz dient. Der Balance-Test bestätigte, dass das Jamie Oliver by Tefal Küchenmesser perfekt auf dem Zeigefinger ausbalanciert lag. Der ergonomisch gestaltete Griff schmiegt sich sowohl in kleinen als auch in großen Händen gut an und bietet eine rutschfeste Oberfläche.
Im Praxistest überzeugte das Jamie Oliver by Tefal Küchenmesser in allen Belangen. Es schnitt sowohl hartes als auch weiches Schnittgut präzise und sauber. Bei hartem Schnittgut war nur ein minimaler Kraftaufwand erforderlich und der Griffrücken diente hervorragend als Auflagefläche. Positiv fiel auf, dass das Kochmesser bei hartem Schnittgut nicht auswich, sondern gerade Schnitte erzeugte. Wie bei den meisten getesteten Messern klebten auch bei diesem einige Schnittstücke an der Klinge fest, die manuell entfernt werden mussten. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Küchenmessern mit Glattschliff und stellt keinen gravierenden Nachteil dar.
Beim Schneiden von Tomaten zeigte die Klinge ihre Stärke, indem sie mühelos durch Haut und Fruchtfleisch glitt, ohne die Tomaten zu zerdrücken. Das Schneiden von Fleisch gelang ebenfalls gut und ermöglichte filigrane Schnitte. Dennoch ist für feine Schnitte aufgrund der Größe und des Gewichts des Messers etwas Übung und Erfahrung von Vorteil. Im Test mit dem Wiegeschnitt wurde beurteilt, wie gut das Kochmesser von Tefal Kräuter zerkleinern kann. Das Ergebnis war durchweg positiv, da die Klingenschärfe sogar das feine Hacken von hartem Rosmarin ermöglichte. Der Klingenrücken eignete sich zudem hervorragend zum Schieben des Schnittguts – ein weiterer Pluspunkt.
Da das Küchenmesser von Tefal nicht für die Spülmaschine geeignet ist, erfolgte die Reinigung per Hand. Der Aufwand variierte je nach Art des geschnittenen Lebensmittels. Die Verarbeitung des Jamie Oliver by Tefal Küchenmessers ist sehr reinigungsfreundlich. Die fließenden, fugenlosen Übergänge zwischen Klinge, Kropf und Griff erlauben eine schnelle und gründliche Reinigung, ohne dass sich Schnittreste anlagern können.
Ein Video zeigt das Jamie Oliver by Tefal K26701 Küchenmesser im Alltagstest:
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Jamie Oliver by Tefal K26701 Kochmesser beeindruckte als gut ausbalanciertes Küchenmesser mit einem innovativen Griffdesign, das zur Hälfte aus Edelstahl und zur Hälfte aus Kunststoff besteht. Die eisgehärtete Klinge aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Edelstahl bietet hohe Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit. Die ergonomische Gestaltung des Griffs sorgt für einen rutschfesten Halt und unterstützt somit eine präzise Handhabung. Im Alltags-Test schnitt das Messer sowohl hartes als auch weiches Schnittgut mühelos und demonstriert eine bemerkenswerte Schärfe. Dank der fugenlosen Verarbeitung ist es zudem einfach zu reinigen.














































- Kochmesser mit 20 Zentimeter langer Klinge
- Durch weitere Messer derselben Serie ergänzbar
- Eisgehärtete Klingen
- Vollkropf, dessen Bart als Fingerschutz dient
- Gewicht von 252 Gramm, geringer als in der Beschreibung angegeben (400 Gramm)
- Ergonomisch geschwungener Griff, der bequem und rutschfest in der Hand liegt
- Griffrücken eignet sich hervorragend als Auflagefläche für die Hand
- Innovatives Griffdesign (zur Hälfte Edelstahl, zur Hälfte mit Griffschale)
- Hervorragende Schnittqualität bei hartem und weichem Schnittgut
- Klinge erzeugte gerade und saubere Schnitte
- Besonders geeignet zum Schneiden von Tomaten
- Eignet sich zum problemlosen Zerteilen großer Gemüse (Salatkopf, Kohl)
- Geeignet für filigrane Schnitte
- Klingenrücken eignet sich bestens zum Schieben von Schnittgut
- Reinigungsfreundliche Verarbeitung
- Schnittgut haftete teilweise an der Klinge
FAQ
8. FELIX SOLINGEN MIU – Küchenmesser mit extravaganter Klingenform und Griff aus Walnussholz
Die FELIX SOLINGEN GMBH, eine der ältesten Messermanufakturen der Welt, wurde im Jahr 1790 gegründet. Das Sortiment umfasst eine Vielzahl von Messertypen und Zubehör. Für den Test fiel die Wahl auf das Allzweckmesser der MIU-Serie, das durch weitere Messer dieser Serie ergänzt werden kann. Mit einer Klingenlänge von 16 Zentimetern und einer Gesamtlänge von 29,5 Zentimetern, stellte sich das Messer als einen Zentimeter länger heraus, als vom Hersteller angegeben.
Die Verarbeitungsqualität wurde als solide und hochwertig eingeschätzt. Es waren keine Mängel erkennbar. Auffällig war die extravagante Klingengeometrie, die nicht spitz zuläuft wie bei herkömmlichen Messern. Ein Kropf fehlt, jedoch ergab der Balance-Test, dass das Messer problemlos auf dem Zeigefinger balanciert werden kann. Bei der Nutzung ist jedoch Vorsicht geboten, da ein Voll- oder Halbkropf auch als Fingerschutz dient. Dies soll verhindern, dass die Finger beim Abrutschen in die scharfe Klinge geraten. Obgleich der Mangel an Kropf kein Nachteil ist, muss darauf hingewiesen werden. Die Klinge hat einen Glattschliff und besteht aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl (X50CrMoV15). Auf der Klinge befindet sich die Gravur mit dem Hersteller- und Produktnamen: FELIX ZEPTER HANDMADE – MIU. Die Härte der Klinge wird mit 55 bis 57 HRC angegeben und das Messer wird als in Handarbeit gefertigt beschrieben. Laut FELIX SOLINGEN werden die meisten der bis zu 80 erforderlichen Arbeitsschritte traditionell in Handarbeit ausgeführt.
Bei der praktischen Anwendung überzeugte das FELIX SOLINGEN MIU Küchenmesser in Bezug auf Griffergonomie und Rutschfestigkeit. Mit einem Gewicht von 130 Gramm wurde es als angenehm empfunden, was auch bei längerer Nutzung keine Ermüdung in der Hand zur Folge hatte. Das Messer schnitt sowohl harte als auch weiche Gemüse- und Obstsorten sowie Fleisch makellos. Die Klinge erzeugte stets saubere Schnitte, selbst bei Tomaten. Vereinzelt blieben jedoch, wie bei vielen getesteten Küchenmessern, einige Scheiben an der Klinge haften. Dieser Umstand stellt keine Ausnahme dar und wird nicht als Nachteil gewertet. Bei hartem Gemüse war es manchmal erforderlich, einen zweiten Schnitt anzusetzen, da die Klinge nicht immer wie gewünscht durch das Schnittgut glitt. Insgesamt wurde die Schnittqualität als gut bis sehr gut beurteilt.
Beim Schneiden von hartem Gemüse per Tunneltechnik bot der Griff eine rutschfeste und bequeme Auflagefläche. Die Klingenlänge stellte sich als ausreichend heraus, um auch größere Gemüse wie Kohl oder Kopfsalate mit nur einem Schnitt zu zerteilen. Dies minderte den Arbeitsaufwand. Trotz einer weniger spitz zulaufenden Klinge wie bei anderen Messern gelang es problemlos, filigrane Schnitte zu erzeugen. Der Wiegeschnitt mit Kräutern funktionierte hervorragend. Ein kleiner Abzug wurde für die Eignung des Klingenrückens als Schieber gemacht. Während dies im Allgemeinen gut gelang, ließ sich dies nicht vollständig bei fein gehackten Kräutern umsetzen. Aufgrund der leichten Biegung des Klingenrückens konnte dieser nicht ganz gerade auf dem Küchenbrett platziert werden und zog über einen Teil der fein gehackten Kräuter hinweg, was die Handhabung erschwerte.
Das FELIX SOLINGEN MIU Küchenmesser eignet sich nicht für den Geschirrspüler und wurde daher von Hand abgespült. Da die Übergänge zwischen Klinge und Griff kantig sind, bedurften diese Stellen etwas größerer Aufmerksamkeit. Anderenfalls könnten sich im Laufe der Zeit Rückstände festsetzen, die als idealer Nährboden für Keime fungieren. Somit wurde die Reinigungsfreundlichkeit als gut bis mittelmäßig eingestuft. Bei Messern mit fließenden Übergängen ist der Reinigungsaufwand geringer.
Das folgende Video zeigt das FELIX SOLINGEN MIU Küchenmesser in einem Alltagstest:
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Beim FELIX SOLINGEN MIU fielen zwei besondere Merkmale ins Auge: Die außergewöhnliche Klingenform und der Griff aus Walnussholz, ergänzt durch eine mittig gesetzte Messingniete. Diese Eigenschaften verleihen dem Allzweckmesser eine individuelle Note und heben es klar von herkömmlichen Küchenmessern ab. Der Griff überzeugt dabei nicht nur durch Ästhetik, sondern bietet zudem eine ergonomische und rutschfeste Handhabung. Der positive Gesamteindruck wird durch die minimalistische Verpackung aus nachhaltigem Graskarton verstärkt. Die Klinge ermöglichte präzise Schnitte bei verschiedenen Lebensmitteln, wobei gelegentlich etwas mehr Druck bei hartem Gemüse erforderlich war. Das Allzweckmesser zeigt sich vielseitig und bietet eine insgesamt gute Schnittqualität. Allerdings gab es beim Zusammenschieben fein gehackter Kräuter mit dem Klingenrücken einige Komplikationen, da die leichte Biegung das vollständige Aufsetzen auf dem Küchenbrett verhinderte. Zudem erfordert die Handreinigung aufgrund der kantigen Übergänge besondere Aufmerksamkeit, da sich dort Lebensmittelreste festsetzen können.
























































- Allzweckmesser mit 16 Zentimeter Klinge
- Erweiterbar mit weiteren Messern derselben Serie
- Nachhaltige Umverpackung aus Graskarton
- Außergewöhnliche Klingenform
- Griff aus Walnussholz mit einer Messingniete und zwei Edelstahlnieten
- Geeignet zum Schneiden von Obst, Gemüse, Fleisch und mehr
- Griff bietet eine gute Handhabung und ist rutschfest
- Griffrücken eignet sich als Auflagefläche für die Hand
- Klingenrücken ermöglicht das Schieben von Schnittgut (außer bei fein gehackten Kräutern)
- Geeignet für das Schneiden von hartem und weichem Schnittgut
- Eignet sich für das Zerteilen von großem Gemüse wie Salatkopf und Kohl mit einem Schnitt
- Erzeugt einwandfreie Schnitte bei Tomaten, ohne sie zu zerquetschen
- Geeignet für filigranes Schneiden
- Fein gehackte Kräuter können aufgrund des gebogenen Klingenrückens nicht auf dem Schneidebrett zusammengeschoben werden
- Kein Kropf oder Fingerschutz vorhanden
- Mittelmäßige Reinigungsfreundlichkeit wegen der Kanten zwischen Klinge und Griff
FAQ
9. PAUDIN-Küchenmesser – mit Messerscheide aus hartem Kunststoff
Das Küchenmesser von PAUDIN bietet eine Gesamtlänge von 34 Zentimetern, wobei die Klinge eine Länge von 20,5 Zentimetern aufweist. Eine minimal abweichende Messung wurde im Vergleich zu den Herstellerangaben, die eine Klingenlänge von 20,3 Zentimetern angeben, festgestellt. Das Kochmesser lässt sich durch weitere Modelle der Serie ergänzen. Die Lieferung erfolgt in einer eleganten Aufbewahrungsbox, die als Geschenkideal dient. In der Verpackung befinden sich zudem eine Garantiekarte und eine Broschüre mit weiteren PAUDIN-Messern.
Das PAUDIN-Kochmesser präsentiert sich in guter Verarbeitung. Auf der Herstellerseite sind keine spezifischen Informationen zum Klingenstahl zu finden, lediglich der Hinweis, dass das Messer in Asien hergestellt wird. Die Struktur der Klinge erinnert an ein Santokumesser aus Damaststahl. Die unterschiedlichen Klingenlagen sind beim PAUDIN-Kochmesser jedoch nur als Ätzung auf dem Metall ausgeführt, was dem Messer ein ansprechendes Design verleiht. Ein PAUDIN-Logo ziert ebenfalls die Klinge. Die Klingenhärte wird mit 56 bis 58 HRC angegeben. Ein Halbkropf sorgt für eine ausgewogene Balance, die durch einen Zeigefinger-Test bestätigt wurde.
Das vergleichsweise geringe Gewicht von 199 Gramm wird positiv bewertet. Unter den 34-Zentimeter-Messern im Test ist das PAUDIN-Messer das leichteste, was zusammen mit der guten Griffergonomie vorteilhaft ist. Das Messer liegt sicher in der Hand, und eine außergewöhnliche Ermüdung bleibt aus. Auch die Schnittqualität überzeugt: Die Klinge gleitet mühelos durch Rettich, Pastinaken, Möhren, Kartoffeln sowie Fleisch und erzeugt stets gerade Schnitte. Sogar größere Gemüse wie Kohl oder Salatköpfe lassen sich mit einem Schnitt zerteilen, während filigrane Schnitte ebenfalls gut gelingen – hierfür sind kleinere Messer jedoch handlicher. Wie bei vielen Messern haftet auch beim PAUDIN-Kochmesser das Schnittgut teilweise an der Klinge.
Der Griff und die Klinge bieten bei der Tunneltechnik und dem Wiegeschnitt eine angenehme Auflagefläche für Hand und Handballen. Der Wiegeschnitt gelingt problemlos. Dank der geschwungenen, mittelspitz zulaufenden Klingenform und einer Klingenhöhe von 4,5 Zentimetern sind Wiegebewegungen leicht durchführbar. Die Rückseite der Klinge ermöglicht es zudem, Schnittgut einfach zu schieben. Die Reinigung des PAUDIN-Kochmessers erfolgt ausschließlich von Hand. Der Griff ist fugenlos montiert, jedoch sind die Übergänge zwischen Klinge, Kropf und Griff leicht kantig, was den Reinigungsaufwand minimal erhöht.
Ein Video zeigt das PAUDIN-Küchenmesser im Alltagstest:
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Das PAUDIN-Küchenmesser zeichnet sich durch eine hervorragende Schnittqualität und eine angenehme Handhabung aus. Die Klinge gleitet mühelos durch unterschiedlichstes Schnittgut und alle Schnitte sind präzise sowie gerade. Der Griff bietet eine angenehme Haptik und das Gewicht von 199 Gramm ist für ein Messer dieser Größe vergleichsweise gering. Bemerkenswerte Merkmale sind die Damast-Maserung der Klinge und das mitgelieferte Zubehör, das eine Geschenkverpackung sowie eine Kunststoff-Messerscheide umfasst.




















































- Kochmesser mit einer Klingenlänge von 20,5 Zentimetern
- Ergänzbar durch weitere Messer derselben Serie
- Geschenkverpackung vorhanden
- Mit Messerscheide aus hartem Kunststoff
- Klingenhärte von 55 bis 58 HRC
- Geringes Gewicht für ein Messer dieser Größe (199 Gramm)
- Mit Halbkropf
- Ausgezeichnete Balance beim Zeigefinger-Test
- Griff liegt gut und rutschfest in der Hand
- Klinge bietet sehr gute Schärfe und Schnittqualität
- Kann großes Gemüse (Salatkopf, Kohl) mit einem Schnitt zerteilen
- Eignet sich für hartes sowie weiches Obst und Gemüse
- Sehr gute Schnittqualität beim Schneiden von Tomaten
- Schnittgut blieb teilweise an der Klinge haften
- Keine Herstellerangaben zum Klingenmaterial verfügbar
- Fugenlose, aber kantige Übergänge zwischen Klinge und Griff erhöhen den Reinigungsaufwand
FAQ
10. Schwertkrone 1091 – Küchenmesser mit Wellenschliff für Tomaten, Gemüse und andere Obstsorten
Das SCHWERTKRONE 1091 Küchenmesser, auch als Tomatenmesser bekannt, eignet sich hervorragend zum Schneiden von Gemüse und Obst. Ausgestattet mit einer Edelstahlklinge mit Wellenschliff, zeigt es die Form eines Watenspitzes.
Die Gesamtlänge des Messers beträgt laut Hersteller 19 Zentimeter, im Test wurde eine leicht abweichende Länge von 19,5 Zentimetern festgestellt. Die Klingenlänge beläuft sich auf 8 Zentimeter, was sich auf das Teil mit dem Wellenschliff bezieht. Die Klinge besteht aus Molybdänstahl, einer speziellen Legierung, die durch ihre Hitzebeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit besticht. Mit einer Härte von 58 HRC ist der Stahl zudem sehr robust. Die Herstellung des Messers findet in Deutschland, in Solingen, statt, wobei ein Teil der Produktionsschritte in Handarbeit erfolgt, darunter das Polieren und die finale Griffbearbeitung.
Der ergonomisch geformte Griff ist zweifach vernietet und hat an der breitesten Stelle eine Höhe von etwa 1,5 Zentimetern. Bei den Testdurchgängen, die von einer Rechtshänderin durchgeführt wurden, erwies sich der geschwungene Griff sowohl für Rechtshänder als auch für Linkshänder als sehr angenehm. Das haptische Gefühl des Olivenholzes war als hochwertig und glatt zu beschreiben. Der Hersteller erklärt, dass die geschmeidige Haptik durch die Handpolitur im letzten Herstellungsschritt entsteht.
Mit einem Gewicht von lediglich 29 Gramm und seiner kompakten Größe bietet das Messer einen hervorragenden Anwenderkomfort. Es ließ sich während sämtlicher Tests mühelos führen. Besonders überzeugen konnte das Messer beim Schneiden von Tomaten, wo das Messer spielend durch die Frucht glitt und glatte, perfekte Schnitte erzielte, ohne die Tomaten zu zerdrücken. Ob dicke oder dünne Scheiben, die Ergebnisse waren durchweg hervorragend. Auch beim Schneiden verschiedener Gemüsesorten wie Auberginen, Süßkartoffeln, Möhren und Porree zeigte das Messer exzellente Schnitteigenschaften. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass die Klinge für größeres und dickeres Gemüse ungeeignet war. Ein Zerteilen des Schnittgutes in kleinere Stücke war notwendig, was den Aufwand erhöhte.
Für den Wiegeschnitt sowie zum Schneiden von Fleisch und Fisch ist das SCHWERTKRONE 1091 Küchenmesser nicht geeignet, was jedoch dem Konzept eines Tomatenmessers entspricht. Im angegebenen Einsatzbereich, dem Schneiden von Obst und Gemüse, erfüllte das Messer alle Erwartungen. Eine Reinigung in der Spülmaschine wird nicht empfohlen, stattdessen sollte eine Handwäsche erfolgen, was im Test problemlos gelang. Die Klinge und der Griff ließen sich leicht abspülen. Ein kleiner Nachteil ist, dass die Übergänge zwischen Klinge und Griff nicht fugenlos verarbeitet sind, was die Reinigung in diesem Bereich erschwert.
Das Messer wird in einer Pappschachtel geliefert. Reinigungshinweise sind darauf nicht zu finden, jedoch sind sie auf der Herstellerseite verfügbar. Da es sich um ein Messer mit Wellenschliff handelt, wären Hinweise zur Schleifbarkeit und zur besten Vorgehensweise beim Schleifen wünschenswert gewesen.
Ein Video, das das SCHWERTKRONE 1091 Küchenmesser beim Schneiden von Tomaten zeigt, findet sich hier:
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Das Tomatenmesser von SCHWERTKRONE ist das einzige getestete Messer mit einem Wellenschliff. Mit einer Klingenhärte von 58 HRC gelang es mühelos, durch Tomaten, Gemüse und Obst zu schneiden, die Schnittqualität überzeugte. Für das Schneiden von großen Salat- oder Kohlköpfen war die kurze Klinge weniger geeignet. Zudem ist das Messer nicht für Fleisch und Fisch gedacht, was jedoch dem spezifischen Einsatzgebiet eines Tomatenmessers entspricht. Der hochwertige, handpolierte Olivenholzgriff ist ergonomisch geformt und liegt gut in der Hand. Nachteilig bleibt, dass sich das Messer mit Wellenschliff schwieriger schleifen lässt als ein Glattschliffmesser und ein spezielles Schleifwerkzeug erforderlich ist. Trotz der positiven Erfahrungen mit dem Küchenmesser von SCHWERTKRONE belegt es aufgrund des höheren Schleifaufwands und der eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten einen hinteren Platz im Test.












































- Tomatenmesser (auch zum Schneiden von Gemüse und Obst geeignet)
- Durch weitere Messer derselben Serie ergänzbar
- Klinge aus Molybdänstahl, der als besonders hart und korrosionsbeständig gilt
- 9-Zentimeter-Klinge mit 8 Zentimeter Wellenschliff
- Klingenhärte von 58 HRC
- Geringes Gewicht von 29 Gramm
- Sehr handlich durch Größe und Gewicht
- Ergonomisch geformter und zweifach vernieteter Griff aus Olivenholz, der gut in der Hand lag
- Glattes und hochwertiges Griffgefühl (ohne Kanten, Risse oder abstehende Holzsplitter)
- Klinge glitt mühelos durch Tomaten, Gemüse und Obst
- Schnittqualität war im Test überzeugend
- Schnittgut blieb nicht an der Klinge kleben
- Kurze Klinge (weniger geeignet für dicke und große Obst- und Gemüsesorten)
- Eingeschränkte Verwendungsmöglichkeiten (nicht für Fleisch, Fisch und Wiegeschnitt geeignet)
- Wellenschliff ist schwieriger zu schleifen als Glattschliff
- Erhöhter Reinigungsaufwand durch Kanten zwischen Klinge und Griff (dort können sich Reste festsetzen)
FAQ
11. Fiskars Essential – Küchenmesser mit Fingermulde und Aufhängöse
Das Fiskars Essential Kochmesser besitzt eine Klingenlänge von 21 Zentimetern. Die Essential-Messerserie von Fiskars überzeugt durch ihre Schlichtheit und Alltagstauglichkeit – ein Eindruck, der sich beim Auspacken sofort bestätigte. Im Vergleich zu anderen getesteten Küchenmessern wirkt das Fiskars-Messer einfach und leicht, bietet jedoch eine exzellente Verarbeitung. Mit einem Gewicht von lediglich 109 Gramm gehört es zu den leichten Exemplaren seiner Größe. Zwei Details heben die von Fiskars hervorgehobene Alltagstauglichkeit hervor: die speziell geformte Fingermulde zwischen Klinge und Griff für mehr Sicherheit und Komfort sowie die praktische Aufhängöse.
Beim Auspacken des Kochmessers sollte auf ein kleines Scherensymbol auf der Verpackung geachtet werden. Anfangs wurde dieser Hinweis übersehen, sodass Schwierigkeiten beim Öffnen der Verpackung auftraten. Mit einem Scherenschnitt entlang der Markierung gelang das Öffnen jedoch problemlos. Während die Verarbeitungsqualität des Kochmessers überzeugte, gab es anfängliche Zweifel an der Materialqualität. Diese erschien im Vergleich zu hochpreisigen Messern weniger hochwertig. Der Praxistest jedoch brachte eine positive Überraschung: Das Fiskars Essential Kochmesser bietet eine ausgezeichnete Handhabung und Schnittqualität. Der ergonomisch geschwungene Griff liegt gut in der Hand, die Fingermulde sorgt für einen zusätzlichen Halt. Das geringe Gewicht unterstützt die benutzerfreundliche Handhabung, insbesondere bei längeren Schneidarbeiten, wodurch keine Ermüdungserscheinungen in den Händen auftraten.
Beim Schneiden von hartem Gemüse war zwar etwas Druck erforderlich, doch die Klinge erzeugte saubere und präzise Schnitte. Auch bei Tomaten überzeugte die Schnittqualität. Für das Zerkleinern von Kräutern wurde der Wiegeschnitt angewendet, der mit dem Fiskars-Küchenmesser problemlos gelang. Die geschwungene Klinge bot ausreichend Bewegungsfreiheit für die erforderlichen Wiegebewegungen. Der Klingenrücken eignet sich zudem als Auflagefläche für die Hand und zum Zusammenführen von Schnittgut auf dem Küchenbrett.
Die Reinigung gelang mühelos, obwohl die Übergänge von der Klinge zum Griff nicht fließend, sondern eher kantig gestaltet sind. Die abgerundete Form verhinderte jedoch, dass Lebensmittelreste haften blieben, wodurch ein einfaches Abwischen möglich war. Alternativ kann das Messer auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Das folgende Video zeigt das Messer von Fiskars im Alltagstest:
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Das Fiskars Essential Kochmesser überzeugt durch seine Alltagstauglichkeit und eine angenehme Handhabung. Besonders hervorzuheben sind das geringe Gewicht von nur 109 Gramm, die ergonomische Fingermulde sowie die praktische Aufhängöse. Trotz der simpler erscheinenden Materialqualität zeigte das Messer im Praxistest solide Leistungen mit sauberen Schnitten, insbesondere bei weichem Schnittgut und Kräutern. Das Schneiden von hartem Schnittgut erforderte jedoch etwas mehr Druck. Die Reinigung gestaltete sich trotz der kantigen Übergänge zwischen Griff und Klinge unkompliziert. Da die Übergänge abgerundet sind, setzten sich dort kaum Reste fest und konnten einfach abgewischt werden.








































- Kochmesser mit Klinge von 21 Zentimetern
- Mit Fingermulde zwischen Griff und Klinge, die sich als Vorteil bei der Messerführung erwies
- Aufhängöse
- Geringes Gewicht von 109 Gramm
- Spülmaschinenfest
- Ergonomisch geformter Griff, der gut in der Hand lag
- Geeignet für den Wiegeschnitt
- Erzeugte saubere und präzise Schnitte
- Gute bis sehr gute allgemeine Schnittqualität
- Eignet sich für hartes sowie weiches Schnittgut
- Ausgezeichnete Schnittqualität bei Tomaten
- Material (insbesondere der Kunststoff) wirkt weniger hochwertig
- Bei sehr hartem Gemüse war etwas Druck erforderlich
FAQ
12. ZWILLING Gourmet Kochmesser compact – Küchenmesser
Das ZWILLING Gourmet Kochmesser compact gehört zu einer umfangreichen Serie, die mehr als 20 verschiedene Messer umfasst. Dazu zählen unter anderem ein Brotmesser, ein japanisches Gemüsemesser (Nakiri), ein Santokumesser, ein Spick- und Garniermesser, ein Gemüsemesser sowie ein großes Kochmesser mit einer Klingenlänge von 32 Zentimetern.
Die Verarbeitungsqualität des kleinen Kochmessers überzeugte im Test. Alle Flächen und Kanten waren glatt und ordentlich bearbeitet. Die Messungen der Gesamtlänge und der Klingenlänge ergaben mit 25 und 14 Zentimetern die vom Hersteller angegebenen Werte. Allerdings stimmten die Angaben zum Gewicht nicht mit den eigenen Messungen überein, die mehrfach wiederholt wurden. Eine Abweichung von 33 Gramm fällt deutlich ins Gewicht, insbesondere bei einem kompakten Messer. Die Waage im Test zeigte konstant 73 Gramm an, während ZWILLING das Gewicht des Messers mit 40 Gramm angibt. Diese Diskrepanz ist bedenklich und verdient eine Erwähnung.
Der Aufbau des Messers ist schlicht und funktional. Auf einen Kropf oder Fingerschutz wurde verzichtet. Der ergonomisch geschwungene Griff ist dreifach am Erl vernietet. ZWILLING verwendet einen Flacherl, der für seine gute Balance und Handhabung bekannt ist. Diese ausgewogene Balance wurde im Test bestätigt – das Kochmesser lag stabil auf dem Zeigefinger. Die Klinge hat eine typisch mittelspitze Form und besteht laut ZWILLING aus legiertem Stahl einer Sonderschmelze mit einer Härte von 55 bis 58 HRC. Die Klinge wird nicht geschmiedet, sondern per Laserschnitt gefertigt.
Im Praxistest zeigte sich, dass der Griff relativ kurz ist, was sich negativ auf die Ergonomie auswirkte. Mit einer Gesamtlänge von 10 Zentimetern war er der kürzeste im Test. Nur 8 Zentimeter können von der Hand umschlossen werden, während die restlichen 2 Zentimeter auf den geschwungenen Knauf entfallen. Dies wurde streckenweise als unbequem und unhandlich empfunden. Oftmals rutschten die Hände unbeabsichtigt nach vorn, um mehr Fläche zum Greifen zu haben, was dazu führte, dass die Finger in die Klinge rutschten. Obwohl der geschwungene Abschnitt zwischen Griff und Schneide nicht scharf, jedoch hart und unbequem ist, war die Testperson mit kleineren Händen bereits beeinträchtigt. Bei größeren Händen könnte das Messer noch unhandlicher werden. Der Griffkomfort ließ somit zu wünschen übrig.
Besser schnitt das Messer bei harten und weichen Gemüsesorten sowie beim Fleisch ab. Die Klinge glitt scharf und präzise durch das Schnittgut. Selbst Tomaten, für die die Haut oft eine Herausforderung darstellt, wurden ohne Schwierigkeiten geschnitten. Die Schnittqualität war sehr gut. Griff und Klinge arbeiteten als stabile Auflagefläche beim Wiegeschnitt, der ebenfalls erfolgreich mit dem ZWILLING Gourmet Kochmesser compact gelang, ebenso das Schieben von Schnittgut mit dem Klingenrücken.
Die fugenlosen Übergänge zwischen Klinge und Griff wurden zwar als positiv bewertet, jedoch war die Reinigungsfreundlichkeit aufgrund der kantigen Übergänge eher mittelmäßig. Diese erschwerten die Reinigung von Hand. Positiv zu vermerken ist, dass das Küchenmesser von ZWILLING spülmaschinengeeignet ist, was den Reinigungsaufwand insgesamt erheblich reduziert.
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Das vergleichsweise kompakte ZWILLING Gourmet Kochmesser compact erfüllte die Anforderungen eines Kochmessers zur vollen Zufriedenheit und überzeugte durch seine handliche Größe und sein geringes Gewicht. Allerdings war das Gewicht mit 73 Gramm nicht so gering, wie vom Hersteller angegeben (40 Gramm). Zudem war die Grifflänge von 10 Zentimetern die kürzeste im Test, was teilweise den Griffkomfort einschränkte. Positiv hervorzuheben sind die Spülmaschinentauglichkeit sowie die ausgezeichnete Schnittqualität bei hartem und weichem Schnittgut. Aufgrund der fehlerhaften Gewichtsangabe und dem sehr kurzen Griff nimmt das ZWILLING Gourmet Kochmesser compact jedoch einen der hinteren Plätze im Test ein.










































- Kompaktes Kochmesser mit 14-Zentimeter-Klinge
- Ergänzbar durch mehr als 20 Messer der gleichen Serie
- Spülmaschinengeeignet
- Sehr gute Schnittqualität bei hartem und weichem Gemüse
- Ausgezeichnete Schnittqualität bei Fleisch
- Sehr gute Schneidergebnisse bei Tomaten
- Ergonomisch geformter Griff
- Gut ausbalanciert
- Geeignet für den Wiegeschnitt
- Griff als Handauflage verwendbar
- Fehlender Fingerschutz
- 33 Gramm schwerer als vom Hersteller angegeben
- Kurzer 10-Zentimeter-Griff
- Kantige Übergänge zwischen Klinge und Griff erschweren die Reinigung
FAQ
13. imarku – Küchenmesser in Geschenkverpackung
Das Küchenmesser von imarku wird in einer ansprechenden Geschenkbox geliefert. Mit einer Gesamtlänge von 34 Zentimetern und einer Klingenlänge von 20 Zentimetern fällt es durch seinen eleganten Pakkaholzgriff auf.
Die Klinge besteht aus dem Edelstahl mit der Bezeichnung 7Cr17MoV, einem in Asien produzierten Messerstahl mit Molybdän- und Vanadiumlegierung. Ähnlichkeiten bestehen zum deutschen Molybdän-Vanadium-Stahl X50CrMoV15. Die Klingenhärte beträgt laut imarku zwischen 56 und 58 HRC auf der Rockwell-Skala. Zur Verbesserung der Balance und als Fingerschutz verfügt das Küchenmesser über einen Halbkropf. Im Test zeigte sich, dass das Messer mit einem Gewicht von 181 Gramm leichter ist als die vom Hersteller angegebenen 190 Gramm. Die Klingenlänge von 20 Zentimetern wurde bestätigt. Während des Balancetests fiel auf, dass das Messer zwar gut ausbalanciert, aber zur Seite geneigt ist. Dies beeinträchtigte jedoch die Handhabung nicht.
Im Alltagstest bewies sich das imarku Küchenmesser als äußerst leistungsfähig. Ob Fleisch, Gemüse oder Obst – die Klinge schnitt mühelos durch beides. Die Schnittflächen waren sauber und entsprachen den Erwartungen. Als das Messer beim Wiegeschnitt sowie beim Zerteilen großer Gemüsesorten wie Kohl und Salat zum Einsatz kam, stellte sich die lange und scharfe Klinge als besonders vorteilhaft heraus. Kohl- und Salatköpfe ließen sich sogar mit einem einzigen Schnitt zerteilen. Der Griff bot während der gesamten Nutzung einen hohen Komfort und eine sichere Führung des Messers.
Um die Schärfe und Langlebigkeit des Messers zu erhalten, empfiehlt der Hersteller die Reinigung per Hand. Dank der nahtlosen Übergänge zwischen Klinge und Griff gestaltete sich die Reinigung unkompliziert. Auch wenn die Übergänge etwas kantig sind, hafteten kaum Lebensmittelreste am Messer. Ein negativer Punkt trat jedoch bei der Reinigung auf: Bei der Verwendung eines sehr weichen Schwammtuchs, das bei anderen Messern keine Kratzer hinterließ, traten auf der Klinge des imarku Küchenmessers feine Kratzer auf.
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Das imarku Küchenmesser überzeugte durch eine exzellente Schnittqualität, die bei weichen und harten Lebensmitteln saubere Ergebnisse lieferte. Der ergonomische Pakkaholzgriff sorgte für eine bequeme Handhabung und eine präzise Messerführung. Die attraktive Geschenkverpackung ist ein weiterer Pluspunkt. Ein Nachteil stellt die Qualität des Klingenmaterials dar. Nach der Reinigung mit einem weichen Schwammtuch, das bei anderen Messern keine Kratzer verursachte, zeigten sich feine Kratzer auf der Klinge. Daher belegt das imarku Küchenmesser trotz seiner guten Ergonomie und Schnittqualität einen der hinteren Plätze im Test.
















































- Kochmesser mit 20 Zentimetern Klinge
- Weitere Messer derselben Serie erhältlich
- Lieferung in Geschenkverpackung
- Spülmaschinenfest, aber Handwäsche empfohlen
- Ergonomisch gestalteter Griff, der rutschfest in der Hand liegt
- Griff aus Pakkaholz
- Gut ausbalanciert
- Sehr gute Schnitteigenschaften (scharf und präzise)
- Kein Kropf oder Fingerschutz vorhanden
- Ausbalanciert, neigt sich jedoch zur Seite
- Klingenoberfläche zeigte nach der Reinigung feine Kratzer
FAQ
14. Fackelmann NIROSTA Mega 43395 – langes und schmales Küchenmesser
Das Fackelmann NIROSTA Mega ist ein vielseitiges Küchenmesser, das zum Schneiden aller Arten von Lebensmitteln geeignet ist, so der Hersteller. Es gehört zu einer Serie, die auch ein Santokumesser, ein Brotmesser, ein Schälmesser und ein Kochmesser umfasst. Das getestete Küchenmesser hat eine Gesamtlänge von 30 Zentimetern und eine Klingenlänge von 18 Zentimetern. Die Klinge besteht aus Edelstahl, während der ergonomisch geformte Griff aus Kunststoff gefertigt und dreifach vernietet ist. Angaben zur Klingenhärte fehlen sowohl auf dem Produkt als auch auf der Herstellerseite.
Der erste Eindruck des Fackelmann-Küchenmessers zeigte eine ordentliche Verarbeitung und angenehme Gewichtsverteilung. Das Gewicht lag jedoch bei 80 Gramm und war damit deutlich schwerer als die vom Hersteller angegebenen 40 Gramm. Der Balance-Test ergab, dass die Klinge schwerer ist als der Griff, was dazu führte, dass das Messer nach vorne kippte. Der Klingenschliff lässt auf einen Hohlschliff schließen, der den Vorteil bietet, dass Schnittgut nicht an der Klinge kleben bleibt, wie der Praxistest bestätigte. Dies stellte einen Pluspunkt dar, da dies bei vielen anderen Messern im Test nicht gewährleistet war.
Ein Fingerschutz sorgt zudem für eine Verringerung des Verletzungsrisikos. Der Griff liegt bei kleineren Händen sehr gut und rutschfest in der Hand. Bei großen Händen kann jedoch das nach unten geschwungene Griffende die Ergonomie beeinträchtigen. Der Griffrücken erwies sich im Praxistest als gute Auflagefläche zur Ausübung von Druck auf das Schnittgut.
Im Praxistest enttäuschte das Fackelmann-Küchenmesser jedoch bei härterem Schnittgut. Während andere Messer wie durch Butter glitten, musste beim Fackelmann NIROSTA Mega Küchenmesser mit erheblichem Krafteinsatz gearbeitet werden. Die Klinge neigte zudem dazu, seitlich auszubrechen, anstatt gerade und präzise durch das Schnittgut zu gleiten. Dies führte zu Punktabzügen. Besonders beim Zerteilen von Süßkartoffeln war dies deutlich zu beobachten. Auch beim Zerkleinern von Kräutern stieß das Messer auf Schwierigkeiten, was einer subjektiven Einschätzung nach auf die geringere Schärfe zurückzuführen ist. Diese schien unter den getesteten Küchenmessern am niedrigsten zu sein. Zudem war das Fackelmann-Messer nur bedingt für den Wiegeschnitt geeignet, da die Klingen- und Griffhöhe nahezu identisch war, was die erforderlichen Wippbewegungen erschwerte. Der Klingenrücken leistete jedoch gute Dienste beim Schieben des Schnittguts.
Das Schneiden von Tomaten, weichem Obst und Fleisch hingegen funktionierte wesentlich besser mit dem NIROSTA Mega Küchenmesser, ohne dass hierbei Schwächen auffielen. Die Klinge glitt sauber und gerade durch Obst sowie Hühnerfleisch. Die Ergebnisse erbrachten Schnittkanten, die als gut bis sehr gut bewertet wurden. Da das Fackelmann-Küchenmesser laut Hersteller für sämtliche Schnittgüter empfohlen wird und dies nicht in vollem Umfang bestätigt werden kann, wird die allgemeine Schnittqualität als gut bis mittelmäßig eingeschätzt.
Das Fackelmann-Küchenmesser lässt sich gut von Hand reinigen. Die Verarbeitung hinsichtlich der Reinigung wird als gut bis mittelmäßig bewertet. Klinge und Griff sind schnell und einfach abzuspülen. Allerdings erfordern die Übergänge von der Klinge zum Griff mehr Aufmerksamkeit, da diese nicht fugenlos, sondern kantig mit Ritzen gestaltet sind, die als ideale Rückzugsorte für Lebensmittelreste dienen. Diese müssen stets gründlich entfernt werden, um einer Keimbildung vorzubeugen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Das Fackelmann NIROSTA Mega Küchenmesser belegt den letzten Platz, unter anderem wegen der eingeschränkten Schnittleistung bei härteren Lebensmitteln. Während das Messer bei weichem Schnittgut wie Tomaten und Fleisch präzise arbeitete, war das Schneiden von hartem Gemüse mit erheblichem Krafteinsatz verbunden, wobei die Klinge oft vom geraden Schnitt abwich. Trotz der positiven Aspekte der langen, schmalen Klinge hinsichtlich der Verwendungsmöglichkeiten minderten die schwache Schnittleistung und die schwierige Reinigung an den kantigen Übergängen den guten Gesamteindruck. Da das Fackelmann NIROSTA Mega im Vergleich zu anderen Küchenmessern in diesem Test eine deutlich schwächere Leistung lieferte, belegt es den letzten Platz.


































- Allzweck-Küchenmesser mit 18 Zentimeter Klinge
- Langes und schmales Design
- Durch weitere Messer derselben Serie ergänzbar
- Gerät leicht und angenehm in der Hand
- Lange Klinge, die sich gut für große Stücke eignet
- Ergonomisch geformter Griff, der gut und rutschfest in der Hand liegt
- Schnittgut bleibt nicht an der Klinge kleben
- Gut geeignet für weiches Schnittgut
- Mit Fingerschutz ausgestattet
- Wirkt optisch weniger hochwertig
- Keine Angaben zur Klingenhärte vorhanden
- Subjektiv geringere Schärfe wahrgenommen
- Hoher Druck und Kraftaufwand beim Schneiden von hartem Gemüse erforderlich
- Klinge glitt nicht gerade durch härteres Schnittgut, sondern wich oft vom Geraden ab
- Wiegeschnitt nur eingeschränkt möglich und unbequem
- Schwierige Reinigung aufgrund harter Kantenübergänge von Klinge und Griff
- Allgemeine Schnittqualität als gut bis mittelmäßig einzustufen
FAQ
14 beste Küchenmesser aus dem Test in der großen Vergleichstabelle














Wie Küchenmesser getestet wurden
Zuerst wurden die Verpackungen und, falls vorhanden, die beiliegenden Broschüren auf Reinigungshinweise und Informationen zum Schärfen der Messer überprüft. Danach folgte ein Qualitätscheck der Verarbeitung, bei dem keine unsauberen Kanten oder sichtbaren Mängel entdeckt werden durften. Bei Küchenmessern mit Holzgriff wurde zusätzlich darauf geachtet, dass das Holz fein poliert war und keine abstehenden Splitter aufwies. Anschließend erfolgten verschiedene Messungen, um sie mit den Herstellerangaben zu Gewicht, Gesamtlänge und Klingenlänge abzugleichen. Es wurden auch Messungen zur Klingenhöhe, Klingenbreite und Griffbreite durchgeführt.
Es folgte ein mehrwöchiger Praxistest zur Überprüfung der Griffergonomie, Klingenschärfe und Schnittqualität. Jedes Messer musste zeigen, was es konnte, und wurde dafür an verschiedenen Lebensmitteln getestet. Dazu zählten sowohl weiches als auch hartes Schnittgut wie Pastinaken, Rettich, Süßkartoffeln, Paprika, Kartoffeln, Möhren, Porree, Auberginen, Tomaten, Blumenkohl, Kohl, Salatköpfe und Fleisch. Das Augenmerk lag darauf, wie leicht oder schwer das Messer durch die Lebensmittel glitt und ob die Schnitte sauber und gerade durchgeführt werden konnten. Besonders bei Tomaten wurde auf eine saubere Durchtrennung der Haut geachtet, ohne dass die Tomaten gequetscht wurden. Zudem wurde überprüft, ob sich die Küchenmesser für feine und filigrane Schnitte sowie zum Filetieren eigneten. In einem weiteren Schritt wurde mit Kräutern getestet, wie gut die Küchenmesser für den Wiegeschnitt geeignet waren. Ob sich das Schnittgut mit dem Klingenrücken auf dem Küchenbrett zusammenschieben und vom Brett herunterschieben ließ, war ebenfalls Teil der Bewertung.
Die meisten Küchenmesser sind nicht für die Spülmaschine geeignet und müssen von Hand gereinigt werden. Deshalb wurde besonders auf eine reinigungsfreundliche Verarbeitung geachtet. Fugenlos verarbeitete Küchenmesser mit fließenden Übergängen zwischen Klinge, Kropf (sofern vorhanden) und Griff sind deutlich pflegeleichter als Messer mit harten, kantigen Übergängen. An den Kanten setzen sich leicht Schnittreste fest, die sorgfältig entfernt werden müssen, um eine Keimbildung zu vermeiden. Daher ist der Reinigungsaufwand bei diesen Messern höher.
Es ist zu beachten, dass einige der Testwerte rein subjektiv sind, insbesondere die Griffergonomie, die stark von der Anatomie der Hände und dem persönlichen Empfinden abhängt. Ein Labortest, der eine jahrelange Nutzung simuliert, war nicht Bestandteil der Überprüfung. Deshalb können keine Aussagen zur Langlebigkeit getroffen werden.
Fazit des Tests der Küchenmesser
Der Küchenmesser-Test zeigte, dass fast alle getesteten Modelle eine gute bis sehr gute Schnittqualität aufwiesen. Die größten Unterschiede zeigten sich in der Griffergonomie, den Ausstattungsmerkmalen und der reinigungsfreundlichen Verarbeitung. Besonders hervorzuheben sind vier der überprüften Küchenmesser:
Das BÖKER Forge 03BO502 Küchenmesser als Testsieger überzeugte mit einer herausragenden Schnittqualität, idealen Balance und einem ergonomischen Griffdesign. Die Klinge bewältigte alle Herausforderungen, ob großes oder kleines, hartes oder weiches Schnittgut, mit beeindruckender Leichtigkeit. Der rutschfeste Griff gewährte eine sichere Handhabung und präzise Messerführung. Das Messer wird in einer hochwertigen Geschenkbox geliefert und BÖKER gibt eine lebenslange Garantie. Den zweiten Platz belegte das WÜSTHOF Classic Küchenmesser, das ebenfalls mit einer hervorragenden Ergonomie und sehr guten Schneidleistung punktete. Besonders hervorzuheben ist, dass WÜSTHOF individuelle Akzente in der Küche mit acht verschiedenen Farben ermöglicht.
Das WMF Touch Küchenmesser-Set, das ein Koch- und ein Allzweckmesser mit Antihaftbeschichtung, Fingerschutz und ergonomischem Softtouch-Griff umfasst und mit einem praktischen Klingenschutz geliefert wird, sicherte sich den dritten Platz. Auch der vierte Platz geht an WMF: Das WMF Grand Class Küchenmesser vereint die Funktionalität eines Kochmessers mit der Handlichkeit eines Allzweckmessers. Der Performance-Cut-Schliff, bei dem die Klinge zunächst erhitzt, mit einem Laser vermessen und schließlich von Robotern geschliffen wird, sorgt für einen speziellen Schleifwinkel und eine besondere Schärfe. Somit erfüllt das kleine Allzweckmesser mühelos die Aufgaben eines großen Kochmessers.
Was ist ein Küchenmesser?
Der Begriff Küchenmesser bezeichnet eine Gruppe verschiedener Messerarten. In nahezu jeder Küche befindet sich mindestens ein Küchenmesser, viele Haushalte besitzen jedoch mehrere Exemplare. Die verschiedenen Messerarten und deren Unterarten sind für unterschiedliche Zwecke konzipiert und kommen bei der Vorbereitung und Zubereitung von Speisen zum Einsatz. Demgegenüber gehört das Tafelmesser zum Essbesteck und wird beim Verzehr von Speisen verwendet.
Welches Küchenmesser eignet sich für welchen Zweck?
Es existiert eine Vielzahl von Messern, die für spezifische Aufgaben entworfen wurden. Diese Messerarten unterscheiden sich in Form, Größe und Klinge. Das richtige Messer erleichtert die Küchenarbeit erheblich. Wer nicht in der Lage ist, jedes Messer seiner Bestimmung zuzuordnen, erhält mit der folgenden Übersicht eine Hilfestellung zu den gebräuchlichsten Küchenmessern und deren Nutzung:
Brotmesser
Das Brotmesser ist leicht seiner Bestimmung zuzuordnen. Die Klinge eines Brotmessers ist in der Regel etwa 23 Zentimeter lang, längere Messer ermöglichen das Schneiden größerer Brotlaibe. Charakteristisch ist der Wellenschliff, der das problemlose Schneiden krustiger Lebensmittel erlaubt, ohne dass diese zerbröckeln. Gleichzeitig gleitet die Klinge durch die weiche Krume, ohne das Brot zu zerdrücken. Aufgrund des speziellen Schliffs behält ein Brotmesser lange seine Schärfe, das Schleifen ist jedoch schwierig und sollte von einem Profi übernommen werden.
Wer bislang schiefe Brotscheiben geschnitten hat, kann in diesem Video lernen, wie gerade Scheiben geschnitten werden:
Obst- und Gemüsemesser
Obst- und Gemüsemesser sind an ihrer kleineren Form zu erkennen. Die Klinge ist meist etwa 9 Zentimeter lang. Diese Messer sind nicht nur scharf, sondern auch handlich. Sie eignen sich sowohl zum Schälen als auch zum Schneiden von Obst und Gemüse und werden manchmal auch als Schälmesser bezeichnet.
Innerhalb dieser Messerkategorie existieren weitere Unterteilungen. Gerades Gemüse wie Karotten lässt sich mit einem Messer mit gerader Klinge schneiden. Für rundliche Obst- und Gemüsesorten existieren Messer mit einer gebogenen Klingenspitze, was das Schälen von rundem Gemüse, etwa Kartoffeln, erheblich erleichtert. Diese Messertypen nennen sich Tourniermesser, da sich das Gemüse dabei in der Hand drehen lässt.
Tomatenmesser
Tomaten weisen eine feste Schale auf, die oft schwer zu durchtrennen ist. Um diese Herausforderung zu meistern, wurde ein spezielles Tomatenmesser entwickelt. Es eignet sich ebenfalls gut für Paprika und Auberginen, die ebenfalls eine feste Schale besitzen. Typisch für ein Tomatenmesser ist die schlanke Klinge mit Wellenschliff und meist gabelförmiger Spitze, die das Aufnehmen und Anrichten der feinen Tomatenscheiben erleichtert. Zudem lassen sich damit die Samen aus den Tomaten problemlos entfernen.
Kochmesser
Das Kochmesser gilt als Allrounder unter den Küchenmessern. Eine gute Klinge hat mindestens eine Länge von 20 Zentimetern und ist widrig. Es wird vielseitig eingesetzt, unter anderem zum Schneiden von rohem Fleisch und Fisch sowie zum Zerkleinern von Gemüse.
Fleischmesser
Rohes Fleisch wird meist mit einem Kochmesser geschnitten, ein Fleischmesser eignet sich hingegen besser für gebratene und gegarte Stücke. Die Klinge des Fleischmessers ist glatt geschliffen und entspricht in der Größe weitgehend der Klinge eines Kochmessers, ist jedoch nicht so breit und meist dünner. Dadurch ermöglicht die dünnere Klinge ein feineres Schneiden des Bratens, sodass der Bratensaft im Garstück bleibt. Dieses Messertyp wird auch als Tranchiermesser bezeichnet.
Käsemesser
Das Angebot an Käsemessern ist fast so umfangreich wie die Vielfalt der Käsesorten. Für Hartkäse gibt es robuste, kompakte Messer, während Weichkäsemesser an den charakteristischen Aussparungen in der Klinge zu erkennen sind. Diese Löcher verhindern, dass die weiche Käsemasse an der Klinge kleben bleibt. Ein Parmesanmesser unterscheidet sich jedoch von anderen Käsemessern, da es nicht zum Schneiden, sondern zum Brechen von stückigem Parmesan konzipiert ist. Dafür verfügt es über eine beidseitig runde Klinge.
Filetier- und Schinkenmesser
Filetier- oder Schinkenmesser haben eine lange, schmale und flexible Klinge. Diese Konstruktion erlaubt es, hauchdünne Scheiben von Schinken sowie Filets aus Fisch, Fleisch und Gemüse zu schneiden.
Wie Fisch grätenfrei filetiert wird, zeigt das folgende Video:
Ausbeinmesser
Die Klinge eines Ausbeinmessers ist schmal, kurz und leicht gebogen. Oft ist sie nicht starr, sondern flexibel, was ermöglicht, am Knochen entlangzuschneiden. Ein Ausbeinmesser eignet sich optimal zum Lösen von Fleisch vom Knochen und zum Entfernen von Sehnen und Fett.
In dem folgenden Video wird gezeigt, wie das Ausbeinen eines Kaninchens erfolgt:
Wiegemesser
Das Wiegemesser wurde entwickelt, um Kräuter fein zu hacken. Es verfügt in der Regel über zwei parallele, scharfe, gebogene Klingen und zwei Griffe an den Enden. Die Handhabung erfolgt mit beiden Händen, sodass Kräuter sehr fein zerkleinert werden können. Inzwischen werden Wiegemesser jedoch selten eingesetzt, da elektrische Küchenmaschinen zunehmend die Feinarbeit übernehmen.
Hackmesser
Das Hackmesser, auch bekannt als Küchenbeil, ist unerlässlich, um Knochen zu zerteilen. Wer ein Stück Kotelett kaufen möchte, benötigt ein solches robustes Messer.
Lachs- und Fischmesser
Lachs- und Fischmesser ähneln Schinkenmessern. Die Klinge ist meist biegsam, jedoch etwas länger und schmaler. Oft ist sie mit einem Kullenschliff versehen, der die Reibung beim Schneiden zusätzlich verringert.
Torten- und Konditormesser
Ein typisches Torten- und Konditormesser hat eine lange, breite und meist dreieckig geformte Klinge. Damit können Kuchen und Torten sauber in Stücke geteilt und serviert werden.
Santoku-Messer
Das Santoku-Messer ist das japanische Pendant zum Kochmesser und ebenfalls ein Allrounder. Die Klinge ist breiter, läuft nicht spitz zu und ist zudem dünner sowie schärfer. Oft weist sie einen Kullenschliff auf. Santoku bedeutet „drei Tugenden“, was bedeutet, dass das Messer Fleisch, Fisch und Gemüse gleichermaßen gut schneidet.
Allzweckmesser
Das Universalmesser ist klein, handlich und vielseitig einsetzbar. Aufgrund seiner Klingenform wird es auch als Spitzmesser bezeichnet. Es eignet sich zum Schneiden kleiner Fleischstücke und Gemüse. Bei schnellen Schälarbeiten kann das Allzweckmesser ebenfalls zum Einsatz kommen, wenn kein spezielles Schälmesser zur Hand ist.
Der Aufbau eines Küchenmessers
Eines haben alle Küchenmesser gemeinsam: einen Griff und eine Klinge. Je nach Art des Küchenmessers kann sich der Aufbau jedoch unterscheiden. Das folgende Bild zeigt ein Küchenmesser mit den für ein Messer typischen Merkmalen, die im Folgenden erläutert werden.
1. Klinge/Klingenblatt: Die Klinge, auch Klingenblatt genannt, ist der zentrale Bestandteil eines Messers. Bei hochwertigen Messern wird die Klinge meist aus einem einzigen Stück Stahl geschmiedet, während bei preisgünstigen Varianten das Klingenblatt oft aus Stahl geschnitten wird. Ein verbreitetes Stahlmaterial für Küchenmesser ist Molybdän-Vanadium-Stahl (X50CrMoV15). Bei der anspruchsvollen Herstellung wird der Stahl gehärtet. Diese Härte wird international in Rockwell, einer Maßeinheit, angegeben. Die durchschnittliche Härte eines Küchenmessers beträgt etwa 15 bis 18 Rockwell. Klingen unterscheiden sich in Material, Länge, Höhe und Schliff. Je höher das Klingenblatt, desto besser ist es zum Aufnehmen von Schnittgut geeignet. Küchenmesser mit einer hohen Klinge von 3 bis 5 Zentimetern eignen sich zudem besser für den Wiegeschnitt.
a) Klingenrücken: Der Klingenrücken variiert je nach Hersteller und Modell in der Breite, liegt jedoch im Durchschnitt bei 2 bis 3 Millimetern. Der Klingenrücken sollte sauber und glatt geschliffen sein, da er bei verschiedenen Schnitttechniken als Auflagefläche für die Hand genutzt wird. Außerdem hilft er, Schnittgut beim Zusammenschieben auf dem Küchenbrett oder beim Herunterschieben vom Brett zu bewegen.
b) Klingenspitze: Die Klingenspitze spielt eine wichtige Rolle bei filigranen, präzisen und detaillierten Schneidearbeiten. Sie ermöglicht feine Arbeiten, wie das Schneiden kleiner Zutaten, das Entfernen unerwünschter Stellen bei Gemüse und Obst sowie das Anritzen von Haut. Klingenspitzen weisen unterschiedliche Formen auf. Küchenmesser, insbesondere Kochmesser, haben meist eine Mittelspitze, die leicht nach oben gebogen ist. Messer mit gerader Schneide und gebogenem Rücken ähneln einem Windmühlenblatt und werden als Watenspitz bezeichnet.
c) Klingenschneide: Der Fachbegriff für die Schneide ist Wate. Sie ist der wichtigste Teil der Klinge, da sie für den Schnitt verantwortlich ist. Der Schliff variiert je nach Messerart. Zu den gängigsten Schliffen zählen Glattschliff, Hohlschliff, Wellenschliff und Kullenschliff. Bei Schneiden wird zudem nach der Form des Schleifwinkels unterschieden, ob sie einseitig oder beidseitig geschliffen sind. Küchenmesser weisen in der Regel einen Schleifwinkel zwischen 15 und 20 Grad auf.
d) Gravur/Ätzung: Die Ätzung oder Gravur auf einem Küchenmesser dient mehreren Zwecken. Das Logo und der Markenname sind als Ursprungsnachweis zu betrachten. Zudem können Informationen zum Material und zur Klingenhärte auf der Klinge vermerkt sein. Einige Hersteller bieten individuelle Gravuren an.
e) Fehlschärfe: Die Fehlschärfe ist ein stumpfer Bereich an der Klinge und erfüllt unterschiedliche Funktionen. Als Fingerschutz schafft die Fehlschärfe einen Sicherheitsabstand zwischen Klinge und Griff, was Verletzungen verhindern soll, wenn das Messer unvorsichtig in die Hand genommen wird. Beim Schärfen dient die Fehlschärfe als Markierung, wo die Schärfung beginnt und endet, sodass sie das Nachschärfen erleichtert und den Bereich nahe des Griffs vor übermäßigem Verschleiß schützt.
2. Kropf: Der Kropf ist der verdickte Übergang zwischen Klinge und Griff eines Küchenmessers. Er erfüllt folgende Funktionen:
- Sicherheit: Ein Kropf sorgt für einen Sicherheitsabstand zwischen Griff und Schneide und schützt die Finger vor Verletzungen bei einem versehentlichen Abrutschen.
- Balance: Das Gewicht des Kropfes trägt zur Balance des Messers bei. Ein gut ausbalanciertes Messer ermöglicht ein komfortables Arbeiten, insbesondere bei längeren Schneidarbeiten.
- Schneidkontrolle: Der Kropf erlaubt einen präziseren Halt von Daumen und Zeigefinger in der Nähe des Klingenansatzes.
- Stabilität und Haltbarkeit: Der Kropf hebt die Stabilität und Langlebigkeit des Messers, da ein Kropf am Übergang von Klinge zu Griff weniger anfällig für Brüche ist.
f) Bart: Der Bart befindet sich zwischen Klinge und Kropf. Er ist eine Verlängerung des Kropfes und soll verhindern, dass die Finger beim Abrutschen in die Klinge geraten. Ein Kropf mit Bart wird als Vollkropf bezeichnet, ein Kropf ohne Bart ist ein Halbkropf.
3. Griff: Der Griff des Küchenmessers ist entscheidend für den Komfort und die Kontrolle beim Schneiden. Die Griffschalen sind in der Regel am Erl befestigt und sollten ergonomisch geformt sein, um die Hand zu entlasten und der Ermüdung bei längeren Schneidarbeiten entgegenzuwirken. Die Griffe können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie Holz, Kunststoff oder Metall. Wichtig ist, dass das Material von guter Qualität ist. Fugenlos montierte Griffe ohne Spalten sind aus hygienischer Sicht vorzuziehen, um das Nisten von Bakterien und Keimen zu verhindern.
g) Nieten: Nieten dienen zur Befestigung der Griffschalen am Erl und gewährleisten, dass der Griff sicher sitzt und sich beim Schneiden nicht lockert, was sowohl die Handhabung als auch die Sicherheit verbessert. Für einen langlebigen Halt sollten die Nieten aus Edelstahl oder Messing gefertigt sein.
h) Knauf: Der Knauf am Ende des Küchenmessergriffs wirkt als Gegengewicht zur Klinge. Er verbessert die Balance des Messers und soll verhindern, dass die Hand beim Schneiden nach hinten abrutscht. Einige Knäufe sind geschwungen und bieten zusätzlichen Halt und Sicherheit.
4. Erl: Der Erl, oder Angel, ist der Teil der Klinge, der in den Griff des Küchenmessers ragt. Er beeinflusst das Gewicht und die Balance des Messers und trägt zur Sicherheit bei, indem er sicherstellt, dass die Klinge im Griff verankert bleibt. Es gibt verschiedene Arten von Erl, die das Erscheinungsbild und die Handhabung des Messers beeinflussen:
- Voller Erl: Der Vollerl verläuft über die gesamte Länge und Breite des Griffs. Bei einigen Messern ist er sichtbar. Messer mit Vollerl gelten als besonders stabil und gut ausbalanciert.
- Halber Erl oder Teilerl: Der Teilerl reicht nur teilweise in den Griff hinein. Diese Messer sind in der Regel leichter, aber weniger stabil und eignen sich besonders für feinere Arbeiten.
- Versteckter Erl: Bei diesem Design ist der Erl vollständig vom Griffmaterial umschlossen und somit unsichtbar.
Woraus besteht ein gutes Küchenmesser?
Die Klinge eines Küchenmessers wird aus Stahllegierungen oder Keramik gefertigt. Die häufigsten Materialien sind:
- Edelstahl 18/10: Edelstahl 18/10 ist das klassische Material für Messerklingen. Er besteht aus 18 Prozent Chrom, 10 Prozent Nickel und 72 Prozent Stahl, wodurch der Stahl rostfrei und säurebeständig ist.
- Carbonstahl: Auch Kohlenstoffstahl genannt, hat Klingen aus diesem Material mit einer hohen Härte, jedoch ist er nicht rostbeständig.
- Molybdän-Vanadium-Stahl: Dies ist ein robuster, rostfreier Stahl mit einem Kohlenstoffanteil von 0,5 Prozent. Molybdän und Vanadium sind zu insgesamt 15 Prozent enthalten. Alternativ wird dieser Stahl auch als X50CrMoV15 bezeichnet.
- Damaszenerstahl: Klingen aus Damaszenerstahl gehören zu den hochwertigsten. Sie bestehen aus verschiedenen Lagen Stahl und zeichnen sich durch ihre langanhaltende Schärfe und hohen Härtegrad aus. Damaszenerstahl ist an seiner typischen Maserung zu erkennen.
- Keramik: Keramikklingen gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Sie sind hart und scharf, zudem rostfrei. Doch wenn ein Keramikmesser stumpf ist, kann es kaum selbst geschärft werden. Zudem brechen Keramikklingen leichter, insbesondere bei Sturz.
Ein interessantes Video über die Herstellung eines Keramikmessers ist hier zu finden:
Die Vor- und Nachteile von Keramikmessern zusammengefasst:
- Leichter als Stahlklingen
- Rostfrei
- Geschmacksneutral
- Nachschärfen kaum möglich
- Bruchgefahr
Neben der Klinge spielt der Griff eines Küchenmessers eine entscheidende Rolle. Er sollte ergonomisch geformt sein und gut in der Hand liegen. Für die Griffe von Küchenmessern kommen häufig Materialien wie Olivenholz und Kunststoff zum Einsatz. Hochwertige Küchenmesser weisen oft Griffe aus Holz auf. Wichtig ist, dass das Holz widerstandsfähig ist. Um das Naturmaterial atmen zu lassen, sollte es geölt und nicht lackiert sein. Vor dem ersten Gebrauch sollte der Griff mit Wasser in Kontakt kommen, damit die feinen Fasern aufstehen und die Oberfläche angeraut wird, was den Griff rutschfester macht.
Worauf beim Kauf von Küchenmessern geachtet werden sollte
Beim Kauf von Küchenmessern ist es ratsam, verschiedene Punkte zu berücksichtigen:
- Messertyp: Vor dem Kauf sollte überlegt werden, welche Messervarianten benötigt werden. Nicht jeder Hobbykoch benötigt ein spezielles Messer für jedes Vorhaben. Wer beispielsweise Kräuter in der Küchenmaschine zerkleinert, braucht kein Wiegemesser.
- Verwendete Materialien: Je hochwertiger die Materialien sind, desto langlebiger ist das Messer. Eine Klinge aus rostfreiem Edelstahl ist vorteilhaft, japanischer Stahl ist härter. Damaszenermesser verfügen über eine sehr harte und langlebige Klinge, die lange scharf bleibt. Keramikklingen behalten ebenfalls ihre Schärfe lange, jedoch besteht eine erhöhte Bruchgefahr. Holzgriffe sind optisch ansprechend, erfordern jedoch Pflege, um ein Aufquellen oder Ablösen zu verhindern. Pflegeleichter sind Griffe aus hochwertigem Kunststoff, die zudem rutschfest sein sollten.
- Sorgfältige Verarbeitung: Küchenmesser sollten sorgfältig verarbeitet sein. Bei einem qualitativ hochwertigen Messer sind Klinge und Erl aus einem Stück gefertigt, der Griff sollte fugenlos mit der Klinge verbunden sein, um das Ansammeln von Essensresten zu vermeiden. Bei genieteten oder geschraubten Griffen sollten die Befestigungen plan und fugenlos sein.
- Guter Schliff: Die beste Klinge ist wertlos, wenn der Schliff nicht stimmt. Ein Qualitätsmerkmal ist, wenn die Klinge vom Messerrücken beidseitig leicht bauchig zur Schneide verläuft. Die Gleichmäßigkeit des Schliffs kann leicht überprüft werden, indem die Schneide unter eine Lampe gehalten wird. Wenn das Licht gleichmäßig reflektiert wird und keine Unebenheiten zu sehen sind, ist der Schliff in Ordnung.
- Balance: Das Küchenmesser sollte gut ausbalanciert sein. Besonders große Messer wie Kochmesser benötigen die Balance zwischen Klinge und Griff für eine ermüdungsfreie Handhabung. Ist der Griff schwerer als die Klinge oder umgekehrt, erschwert dies das Arbeiten auf Dauer. Die Balance kann überprüft werden, indem das Messer am Übergang zwischen Klinge und Griff auf den Zeigefinger gelegt wird. Wenn das Messer gut ausbalanciert ist, schwebt es in Position und kippt nicht.
- Klingenlänge: Die ideale Klingenlänge richtet sich nach dem Einsatzzweck. Kochmesser haben in der Regel eine Klingenlänge von 15 bis 25 Zentimetern, während Brotmesser und Fleischmesser meist mindestens 20 Zentimeter lang sind. Allzweckmesser weisen normalerweise eine Klingenlänge von 8 bis 15 Zentimetern auf, und bei Gemüsemessern genügen oft 8 bis 10 Zentimeter.
- Klingenhärte: Die Härte der Klinge hat signifikante Auswirkungen auf die Haltbarkeit und sollte möglichst hoch sein. Eine Klinge mit höherer Härte nutzt sich langsamer ab. Hochwertige Küchenmesser haben eine Härte zwischen 15 und 18 Rockwell. Mehrlagig geschmiedete Messer und solche aus Carbonstahl erreichen Werte zwischen 60 und 62 Rockwell.
Das folgende Video liefert anschauliche Erklärungen rund um die Messerklinge:
Welche Küchenmesser bilden die Grundausstattung?
In einer Profiküche findet sich eine Vielzahl unterschiedlicher Messer. Eine private Küche hingegen muss nicht zwangsläufig über eine umfangreiche Messerpalette verfügen. Mit einem kleineren, gut sortierten Messersortiment können sämtliche Küchenarbeiten problemlos erledigt werden. Qualität ist entscheidender als Quantität. Folgende drei Messertypen sind für die Küche im eigenen Heim erforderlich:
- Brotmesser: Ein Brotmesser ist in den meisten Haushalten unverzichtbar. Mit ihm lassen sich harte Brotkrusten sauber schneiden.
- Kochmesser: Ein gutes Kochmesser wird für eine Vielzahl von Arbeiten eingesetzt. Damit werden große Fleischstücke und auch Obst sowie Gemüse zerkleinert.
- Allzweckmesser: Für das Schälen und Schneiden von Gemüse sowie das Bearbeiten kleinerer Fleischstücke ist ein Allzweckmesser sehr nützlich.
Dieses überschaubare Sortiment reicht auch für Hobbyköche aus, die die Küche nicht nur zur Selbstversorgung nutzen. Wer am Herd gerne kreativ ist und neue Rezepte ausprobiert, benötigt in der Regel nicht mehr als die drei genannten Küchenmesser.
Aufbewahrung und Reinigung von Küchenmessern – richtig umgehen
Die korrekte Aufbewahrung und Pflege von Küchenmessern ist entscheidend und trägt bedeutend zur Haltbarkeit der Messer bei.
Aufbewahrung im Messerblock oder an der Magnetleiste
Ein Küchenmesser hat in der Schublade nichts zu suchen. Es ist scharf und potenziell gefährlich. Wenn in einer vollen Schublade nach dem richtigen Messer gesucht wird, besteht Verletzungsgefahr. Zudem leidet die Klinge, wenn sie sich an anderen Gegenständen reibt. Sicher untergebracht sind Küchenmesser in einem Messerblock oder an einer Magnetleiste. Für Keramikmesser ist dies jedoch keine Option.
Messerblöcke und Magnetleisten verbessern zudem die Übersicht über die verschiedenen Messer, da das benötigte Messer schnell zur Hand ist. Außerdem gewährleisten sie eine gute Luftzirkulation, wodurch sich Keime nicht leicht ansammeln oder vermehren können.
Das folgende Video erklärt, wie Messer richtig aufbewahrt werden sollten:
Reinigung – besser von Hand als in der Spülmaschine
Nach der Investition in ein hochwertiges Küchenmesser sollte es von Hand gewaschen werden. Auch wenn einige Hersteller ihre Messer als spülmaschinengeeignet kennzeichnen, ist die Handreinigung schonender. Die hohen Temperaturen der Spülmaschine können über die Zeit Schäden verursachen und die Klinge stumpf werden lassen. Essenziell ist eine sorgfältige Trocknung nach der Reinigung.
Nur geeignete Unterlagen verwenden
Die Verwendung einer ungeeigneten Schneideunterlage führt zu einer schnelleren Abnutzung der Klinge. Vor allem hochwertige Messer sollten daher besonders pfleglich behandelt werden. Grundsätzlich sollte die Unterlage weicher sein als die Klinge. Unterlagen aus Glas, Stein und Porzellan sind daher ungeeignet. Holz ist ideal als Schneideunterlage. Aus hygienischen Gründen sollten Holzschneidebretter nach jeder Verwendung gereinigt werden, insbesondere nach dem Schneiden von Fleisch. Ansonsten können sich Bakterien auf der rauen Oberfläche ansammeln. Holzbrettchen sollten ebenfalls von Hand gereinigt werden.
Wie bleiben Küchenmesser scharf?
Die Königsdisziplin eines hochwertigen Messers ist das Schneiden einer reifen Tomate. Nicht jede Klinge gleitet problemlos durch die feste Haut und das weiche Innere. Um die Tomate sauber zu schneiden, ohne sie zu zerquetschen, muss die Klinge scharf sein. Gelegentlich ist es erforderlich, die Klinge zu schärfen, da jeder Schnitt die Struktur der Schneide beeinflusst. Zum Schärfen stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung:
- Wetzstahl: Mit diesem Werkzeug können auch ohne viel Übung schnell Ergebnisse erzielt werden. Die Schneide wird schonend geschärft und ist für den täglichen Gebrauch geeignet. Ein stumpfes Messer kann jedoch mit einem Wetzstahl nur schwer wieder scharf gemacht werden. Zudem ist der Wetzstahl für Damaszener-Klingen ungeeignet.
- Schleifstein: Ein Schleifstein sorgt für eine besonders hohe Schärfe der Messer und trägt zu deren Langlebigkeit bei. Das Schleifen mit diesem Werkzeug erfordert jedoch mehrere Schritte und Übung. Anfänger sollten den Schleifstein besser nicht an wertvollen Damaszenermessern ausprobieren.
- Durchziehschleifer: Ein Durchziehschleifer ermöglicht ein bequemes Schärfen, ist jedoch nicht besonders schonend zur Klinge. Dadurch wird die Schnittkante uneben und die Schärfe ist geringer, was zu einer schnelleren Abnutzung der Klinge führt.
Richtig schneiden mit dem Küchenmesser – Tipps und Tricks
Ein achtsamer Umgang mit einem Küchenmesser ist wichtig zur Vermeidung von Verletzungen. Die folgenden Tipps helfen beim richtigen Umgang und den Schneidtechniken:
- Die Verwendung einer passenden Schneidunterlage ist wichtig. Ein Abrutschen kann durch einen feuchten Lappen oder ein feuchtes Geschirrtuch unter der Unterlage verhindert werden. Alternativ kann ein Brett mit Noppen auf der Unterseite verwendet werden.
- Die Klinge sollte niemals in Richtung des Körpers oder eines anderen Menschen gerichtet werden, selbst wenn das Messer auf der Arbeitsfläche oder Unterlage abgelegt wird.
- Ein gerader und fester Stand ist beim Schneiden der Lebensmittel von Bedeutung.
- Beim Kleinschneiden von Lebensmittelresten, wie dem Ende einer Gurke oder einem Brotkanten, besteht eine größere Verletzungsgefahr. Es ist sinnvoll, die Reste nicht zu klein zu zerkleinern.
- Die meisten Küchenmesser sind nicht für gefrorenes Schnittgut oder Knochen geeignet. Zum Zerteilen von Knochen sollte ein Hackmesser verwendet werden, gefrorene Lebensmittel sollten vor dem Schneiden aufgetaut werden.
Alternativen zum Küchenmesser im Überblick
Ergänzend oder als Alternative zu einem Küchenmesser können elektrische Messer, Allesschneider und Zerkleinerer eingesetzt werden:
- Elektrische Messer: Mit einem elektrischen Messer lassen sich unterschiedliche Lebensmittel einfach und präzise schneiden. Ausgestattet mit zwei gegenläufigen Klingen wird das Messer durch einen Motor in einem Kunststoff- oder Edelstahlgehäuse betrieben.
- Allesschneider: Allesschneider ermöglichen das Schneiden von Brot, Schinken, Käse und Gemüse in gleichmäßige Scheiben. Die Schnittstärke lässt sich meist stufenlos einstellen. Allesschneider arbeiten in der Regel elektrisch, es gibt jedoch auch manuelle Varianten, die mit einer Kurbel betrieben werden.
- Zerkleinerer: Zerkleinerer bestehen aus einem Behälter aus Kunststoff oder Glas sowie mehreren Edelstahlklingen. Damit lassen sich verschiedene Lebensmittel schneiden, zerteilen und hacken. Zerkleinerer eignen sich zum Hacken von Zwiebeln und Kräutern sowie zur Herstellung von Babynahrung und Smoothies. Oft arbeiten sie elektrisch, es sind aber auch manuelle Zerkleinerer erhältlich.
Häufige Fragen und Antworten zu Küchenmessern
Gibt es spezielle Küchenmesser für Linkshänder?
Einige Küchenmesser sind symmetrisch geschliffen und somit sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet. Bei Messern mit einseitigem oder asymmetrischem Schliff sind diese meist auf die rechte Hand angepasst, da es deutlich mehr Rechtshänder gibt. Linkshänder sollten deshalb auf spezielle Küchenmesser zurückgreifen.
Wo können Küchenmesser gekauft werden?
Küchenmesser sind in Einrichtungshäusern, Möbelgeschäften, Kaufhäusern, Supermärkten und Discountern erhältlich. In Fachgeschäften besteht die Möglichkeit, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Zudem können Messer in einem lokalen Geschäft direkt erworben und mitgenommen werden. Der Online-Kauf bietet eine größere Auswahl an Messern in verschiedenen Preisklassen sowie die Möglichkeit eines Preisvergleichs, der bequem vom heimischen Sofa aus durchgeführt werden kann.
Was kosten Küchenmesser?
Günstige Küchenmesser kosten im einstelligen bis unteren zweistelligen Bereich. Oftmals lohnt es sich, etwas mehr in qualitativ hochwertige Messer zu investieren, die bei guter Pflege langlebig sind. Hochwertige Küchenmesser sind häufig im mittleren bis oberen zweistelligen Bereich erhältlich. Für Hobby– oder Profiköche kann sich auch der Kauf von Messern im dreistelligen Bereich lohnen.
Wie sollte ein Küchenmesser entsorgt werden?
Die Entsorgung eines Küchenmessers kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Unverantwortlich ist es, ein Messer im Gelben Sack oder im Restmüll zu entsorgen. Dies birgt eine Verletzungsgefahr und ist an einigen Orten sogar verboten. Generell ist es besser, ausrangierte Messer zu einem Schrottplatz, Altmetallhändler, Wertstoffhof oder Sozialkaufhaus zu bringen.
Welches Küchenmesser eignet sich für Kinder?
Für Kinder gibt es spezielle Kinderküchenmesser, die ihnen helfen, den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Messern beizubringen. Die Größe und das Gewicht dieser Messer sind auf die Hände von Kindern abgestimmt. Zudem besitzen sie eine stumpfe, abgerundete Klingenspitze. Trotz der Schärfe der Klinge ist ein großer Druck nicht erforderlich, um schneiden zu können, wodurch das Abrutschen minimiert wird. Manche Kindermesser verfügen zudem über einen Fingerschutz.
Wie oft sollte ein Küchenmesser geschärft werden?
Das Nachschärfen ist von Zeit zu Zeit nötig. Wie häufig dies erforderlich ist, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Einsatzzeit: Wer das Messer häufiger benutzt, muss es öfter schärfen. In privaten Haushalten kann es genügen, das Messer nach einigen Monaten nachzuschärfen. In professionellen Küchen, wo das Messer täglich Verwendung findet, kann das Nachschärfen bereits nach wenigen Tagen notwendig sein.
- Schneidunterlage: Die Art der Unterlage, auf der geschnitten wird, hat ebenfalls Einfluss. Bei einer weichen Unterlage wie einem Holzbrett muss das Messer nicht so häufig nachgeschärft werden wie bei einer harten Schneidunterlage.
- Klingenhärte: Bei Küchenmessern mit harter Klinge ist das Nachschärfen seltener erforderlich als bei weicheren Klingen.
Gibt es einen Küchenmesser-Test mit Testsieger der Stiftung Warentest?
Im Jahr 2014 testeten die Experten der Stiftung Warentest Küchenmesser und konzentrierten sich dabei auf drei Typen: Santokus, Keramikmesser und klassische Kochmesser. Insgesamt wurden 20 Messer aus diesen Kategorien getestet und bewertet. Die Testergebnisse und Testsieger sind hier verfügbar. Die Stiftung Warentest bewertete die Klingenschärfe, Haltbarkeit, Schnittqualität und Reinigungsfreundlichkeit. Bei Vorliegen eines aktuellen Küchenmesser-Tests durch die Stiftung Warentest werden hier weitere Informationen bereitgestellt.
Wie hat der Küchenmesser-Test von dTest abgeschnitten?
Die tschechische Partnerzeitschrift der Stiftung Warentest führte im Jahr 2018 einen Küchenmesser-Test durch. Hierbei wurden mehr als 20 Küchenmesser, darunter von bekannten Marken wie WÜSTHOF, Tefal, WMF und Zwilling sowie von Handelsmarken wie Lidl, Kaufland oder Ikea, geprüft. Die Bewertungen basieren auf Kriterien wie Schärfe, Handhabung, Ergonomie und Haltbarkeit.
Das Testsieger-Messer wurde das Ikon-Kochmesser mit einer Klingenlänge von 20 Zentimetern aus der WÜSTHOF-Classic-Serie, das aufgrund seiner perfekten Schärfe, Schnittqualität und hohen Benutzerfreundlichkeit die besten Bewertungen erhielt. Die nachfolgenden Platzierungen erreichten die Küchenmesser Fissler Nicer Dicer Plus, Zyliss Cook's Knife, das Victorinox-Küchenmesser und das Tefal-K219S-Küchenmesser.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Küchenmesser sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- test.de
- kochwiki.org
- schwabendamast.jimdofree.com
- stilpalast.ch
- ndr.de
- spiegel.de
- chemie.de
- chemie-schule.de
- ikts.fraunhofer.de
- dtest.cz
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Platz 5: Gut (1,5) | Jamie Oliver by Tefal K26701 Küchenmesser | 11/2024 | 30,40€1 | Zum Angebot* |
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