Die 7 besten Exzenterschleifer im Test inklusive Testsieger 2026
Welcher Exzenterschleifer eignet sich am besten zum Entfernen von Lack oder zum Begradigen von Holz? Um diese Frage zu beantworten, wurden 7 verschiedene Exzenterschleifer im Rahmen eines umfassenden Praxistests begutachtet. Hauptaugenmerk des Tests waren die Schleifergebnisse und die Handhabung. Allerdings sind auch die Effektivität der beiliegenden Staubfangbehälter sowie die Lautstärke und Verarbeitungsqualität der einzelnen Exzenterschleifer in die Testbewertungen eingeflossen.
Testsieger wurde der Makita BO5041, der das beste Verhältnis aus Leistung und Nutzungskomfort bot. Er vereint eine hohe Abtragsleistung und ein gleichmäßiges Schleifbild mit einer bequemen Handhabung. Wenn die pure Leistung im Vordergrund steht, bietet sich der Metabo SXE 3125 an, der den höchsten Abtrag im Test erreichte. Als beste Wahl für Einsteiger- und Gelegenheitsnutzer wird nach den Testerfahrungen der Bosch Professional GEX 125-1 AE empfohlen.
Im Anschluss an die Testergebnisse erläutert ein Ratgeber die wichtigsten Informationen rund um Exzenterschleifer. Er erklärt unter anderem, wie ein Exzenterschleifer funktioniert, welche spezifischen Vorteile wie Nachteile er bietet und welche Arten von Schleifgeräten es noch gibt. Außerdem findet sich ein Überblick über die wichtigsten Faktoren, die es vor dem Kauf zu beachten gilt. Zu guter Letzt wird ein Blick auf die Testergebnisse der Stiftung Warentest und anderer unabhängiger Testmagazine geworfen.
tipps.de empfiehlt diese Exzenterschleifer

"tipps.de Testsieger"

"Bester Exzenterschleifer für große Flächen"

"Bester Exzenterschleifer für Gelegenheitsnutzer"
1. Testsieger: Makita BO5041 Exzenterschleifer

Der BO5041 von Makita vereint gute Schleifergebnisse mit einer bequemen Handhabung und sichert sich damit den ersten Platz im Exzenterschleifer-Test. Er bietet zwar nicht die höchste Schleifleistung oder die effektivste Absaugung, erzielte aber das beste Gesamtergebnis und dürfte damit für die meisten Nutzer die beste Wahl sein.
Was den Lieferumfang angeht, fällt das Makita-Modell etwas aus dem Raster. Neben dem Exzenterschleifer enthielt der Karton eine P120-Schleifscheibe, eine Staubfangbox und eine Bedienungsanleitung, was zunächst nicht weiter auffällig war. Ebenfalls enthalten war jedoch ein abnehmbarer Zusatzgriff.
Was beim Ersteindruck negativ auffiel: Das Schleifgerät lag ohne nennenswerte Polsterung im Karton, was Beschädigungen im Rahmen der Lieferung wahrscheinlicher erscheinen lässt. Die Verarbeitungsqualität wirkte hingegen gut. Das Gehäuse besteht zwar komplett aus Kunststoff, war aber sauber verarbeitet und fühlte sich hochwertig an. Klappergeräusche oder auffällige Gerüche konnten bei dem Makita-Schleifer nicht festgestellt werden. Einzig die Staubfangbox fiel negativ auf, da sich diese fertig montiert als leicht wackelig erwiesen hat, jedoch nicht abzufallen drohte.
Als Exzenterschleifer der Mittelklasse bringt der Makita BO5041 eine solide technische Ausstattung mit. Der verbaute Elektromotor ist mit bis zu 300 Watt beziffert. Die maximale Leerlaufdrehzahl reicht von 4.000 bis 12.000 Umdrehungen pro Minute und lässt sich über ein Drehrad in mehreren Stufen anpassen. Der Schwingkreisdurchmesser liegt bei 2,8 Millimetern, die Exzentrizität wird mit 1,4 Millimetern angegeben. Beide Werte liegen unter den Testgeräten im oberen Mittelfeld.
Das Schleifergebnis war im Test gut. Der Abtrag erfolgte überwiegend gleichmäßig. Lediglich an den Rändern konnten teils weniger gleichmäßig abgetragene Stellen beobachtet werden. Das bewegt sich jedoch noch in einem völlig vertretbaren Rahmen und lässt sich mit etwas Detailarbeit leicht korrigieren. Besonders erfreulich: Lack wurde im Minuten-Test mit der P80-Scheibe tiefgehend entfernt. Nur der Exzenterschleifer von Einhell hatte hier noch etwas besser abgeschnitten. Beim Hartholztest wurden die eingezogenen Kerben innerhalb von 2 Minuten entfernt. Damit gehörte das Makita-Produkt auch hier zu den besten im Test. Auf Aluminium war, wie bei fast allen Modellen, nur ein geringfügiger Abtrag zu erkennen. Nur die Modelle von Metabo und Einhell konnten hier nennenswerte Ergebnisse erzielen.
Der um 360 Grad drehbare Zusatzgriff verschafft dem Makita-Schleifer im Hinblick auf die Handhabung ein echtes Plus. Das Gerät liegt sowohl im einhändigen als auch im zweihändigen Betrieb angenehm in der Hand und bietet mit seinen gummierten Griffflächen einen guten Halt. Vibrationen sind zwar spürbar, bewegen sich aber in einem vertretbaren Rahmen. Das Gewicht von 1,4 Kilogramm fällt im allgemeinen Vergleich eher hoch aus, ist für einen Zweihand-Exenterschleifer aber erfreulich gering. Ein paar Kritikpunkte blieben im Test jedoch nicht aus.
Der Anschalter muss grundsätzlich gedrückt gehalten werden, außer es wird der zusätzliche Feststellmechanismus aktiviert, der im Test nicht immer sofort einrastete, aber insgesamt zuverlässig funktionierte. Das Stromkabel ist mit 2 Metern eher kurz. Zum Vergleich: Bei Bosch und Metabo stehen 4 Meter zur Verfügung. Das schränkt den Arbeitsradius ein und könnte im Zweifelsfall ein Verlängerungskabel erforderlich machen.
Die Nutzung eines externen Absaugsystems ist, wie bei den meisten Exzenterschleifern, auch bei dem Modell von Makita zu empfehlen. Die beiliegende Staubfangbox nahm im Test nur einen Teil des anfallenden Schleifstaubs auf. Im Hinblick auf die Lautstärke blieb der Makita BO5041 unauffällig. Im Test wurde ein Maximalwert von 100,6 Dezibel gemessen. Die Messungen der Leistungsaufnahme ergaben einen Maximalwert von 240 Watt, womit der BO5041 im Vergleich zu den Modellen von Einhell und Metabo etwas sparsamer ist.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Makita BO5041 bietet unter den getesteten Exzenterschleifern das beste Verhältnis zwischen Schleifergebnis und Nutzungskomfort. Es handelt sich um das einzige Modell, das sich sowohl im Einhand- als auch im Zweihandbetrieb komfortabel nutzen lässt. Dabei schleift das Makita-Modell gleichmäßig und kommt mit allen Materialien zurecht – außer Metall. Kritikpunkte wie das kurze Stromkabel oder die nur dürftig funktionierende Staubfangbox schmälern den ansonsten sehr guten Gesamteindruck allerdings ein wenig.




















































- Einziger Exzenterschleifer im Test mit 360 Grad drehbaren Handgriff
- Hohe Leistung
- Gleichmäßiges Schleifbild
- Gute Verarbeitungsqualität
- Gute Handhabung
- Effektive Absaugung
- Staubbox lässt sich leicht entleeren
- Motorbremse
- Eine Schleifscheibe im Lieferumfang
- Austauschbarer Schleifteller
- Feststellmechanismus rastet nicht immer sofort ein
- Staubbox nimmt nur einen Teil des Schleifstaubs auf
- Kurzes Kabel (2 Meter)
FAQ
2. Metabo SXE 3125: Bester Exzenterschleifer mit hoher Abtragleistung für die Bearbeitung großer Flächen

Der Metabo SXE 3125 ist den Testerfahrungen zufolge die beste Wahl für Nutzer, die hohe Ansprüche an die Leistung und Widerstandsfähigkeit ihres Exzenterschleifers stellen. Darüber hinaus bietet der Metabo-Schleifer eine sehr effektive integrierte Absaugung. Einige Komfortaspekte fielen im Test zwar weniger überzeugend aus, alles in allem sicherte sich der Metabo SXE 3125 jedoch den zweiten Platz unter den Exzenterschleifern. Ein kurzes Unboxing-Video des Metabo-Schleifers gibt es im Folgenden:
Der Lieferumfang des Metabo-Schleifers fiel überschaubar aus. Enthalten waren der Exzenterschleifer selbst, ein Staubbeutel, ein Sechskantschlüssel und eine Bedienungsanleitung. Passende Schleifscheiben gibt es bei Metabo nicht mit dazu. Dadurch wurde der erste Eindruck des Geräts aber kaum getrübt. Der SXE 3125 zeigt eine hervorragende Verarbeitungsqualität und wirkt mit seinem unteren Lagergehäuse aus Aluminium-Druckguss sehr robust. Der Schleifer roch neutral, klapperte nicht und wirkte rundum gut verarbeitet.

Ein weiterer Pluspunkt des Metabo SXE 3125 ist der robuste Schleifteller. Durch die solide Konstruktion und den Einsatz eines widerstandsfähigen Trägermaterials wirkt der Teller deutlich langlebiger als bei vielen günstigeren Modellen. Zudem lässt er sich bei Bedarf austauschen. Zu diesem Zweck liefert Metabo besagten Sechskantschlüssel mit.
Mit Blick auf die technischen Daten wird schnell klar: Der Metabo SXE 3125 gehört zu den leistungsstärksten Testkandidaten. Der Motor ist mit bis zu 310 Watt angegeben, die im Test mit einem gemessenen Maximalwert von 290 Watt auch nahezu erreicht wurden. Die Drehzahl lässt sich über ein Drehrad stufenweise von 4.000 bis 12.000 Umdrehungen pro Minute regulieren. Die Schwingzahl liegt zwischen 8.000 und 24.000 Schwingungen pro Minute.
Das Schleifergebnis fiel sehr gut aus. Sowohl an den Rädern als auch in der Mitte zeigte der Schleifteller ein homogenes Ergebnis. In der Mitte blieb zwar etwas mehr Material stehen als bei dem Modell von Einhell, insgesamt blieben die Resultate jedoch überzeugend. Egal ob Lack, Holzkerben oder Aluminiumflächen, der Exzenterschleifer von Metabo konnte alle im Test gestellten Anforderungen bewältigen.
Allerdings haben diese großen Bewegungswerte auch einen Nachteil: Je größer der Schwingkreisdurchmesser und die Exzentrizität sind, desto stärker sind die Vibrationen, die während des Schleifens auf die Hand übertragen werden. Beim Metabo SXE 3125 war das im Test deutlich zu spüren. Die Vibrationen fielen spürbar kräftiger aus als bei den Modellen von Makita, Bosch oder Dewalt. Das kann dazu führen, dass die Hand während der Arbeit mit dem Schleifer schneller ermüdet. Aufgrund der starken Vibrationen ist für den SXE 3125 die zweihändige Nutzung zu empfehlen, was im Test gut funktioniert hat: eine Hand am Griff, die andere am gummierten Kopf des Geräts.
Auch die allgemeine Handhabung des Metabo SXE 3125 erschien nicht ganz optimal. Mit 1,5 Kilogramm zählte er zu den schwereren Geräten im Test. Nur das Modell von Einhell war schwerer. Die Bedienbarkeit war insgesamt solide, allerdings reagierte der Feststellknopf nicht immer sofort, was während der Nutzung wiederholt auffiel. Positiv aufgefallen sind die gummierten Griffflächen, die einen guten Halt bieten, sowie der große Arbeitsradius dank dem 4 Meter langen Stromkabel. Ein weiterer Pluspunkt: Die Staubbox ist mit einer praktischen Kunststoffklappe versehen, die eine einfache Entleerung ermöglicht.
Positiv aufgefallen ist im Test auch die effektive Staubabsaugung. Dank des Multiloch-Schleiftellers mit insgesamt 30 Öffnungen wird der entstehende Schleifstaub gleichmäßig abgezogen. Auf der Arbeitsfläche blieben nur minimale Rückstände zurück, und auch das Gerät selbst zeigte nach dem Einsatz deutlich weniger Staubablagerungen als die Modelle von Einhell, Dewalt oder Black+Decker. Besser abgeschnitten hat in dieser Hinsicht nur der Bosch Professional GEX 125-1 AE. Für eine noch effektivere Absaugung lässt sich an den Metabo SXE 3125 auch ein externes System anschließen. Dafür ist er mit einem universellen Anschluss versehen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Metabo SXE 3125 hat sich im Test vor allem durch seine hohe Schleifleistung hervorgetan. Wer umfangreiche Schleifarbeiten plant und auch widerspenstige Materialien wie Aluminium bearbeiten will, ist hier an der richtigen Adresse. Gut funktioniert hat im Test auch das integrierte Absaugsystem. Zudem fiel die sehr hohe Verarbeitungsqualität auf. In Sachen Handhabung müssen Nutzer bei dem leistungsstarken Metabo-Schleifer allerdings kleinere Abstriche machen. Die Vibrationen sind stark und der Feststellknopf reagierte im Test nicht immer zuverlässig.
















































- Größter Abtrag im Test
- Effektive Staubabsaugung durch 30-Loch-Schleifteller
- Gleichmäßiges Schleifbild
- Robustes Aluminium-Druckguss-Gehäuse
- Langes Kabel (4 Meter)
- Staubbox mit praktischer Kunststoffklappe
- Motorbremse
- Austauschbarer Schleifteller
- Vergleichsweise schwer (1,5 Kilogramm)
- Teilweise umständliche Handhabung
- Keine Schleifscheiben im Lieferumfang
FAQ
3. Bester Exzenterschleifer für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer: Bosch Professional GEX 125-1 AE

Der Bosch Professional GEX 125-1 AE bietet zwar keine besonders hohe Leistung, hat sich im Test aber als sehr guter Allround-Schleifer erwiesen. Besonders überzeugend war dabei die integrierte Absaugung. Sie war die beste im gesamten Test. Außerdem ist das Schleifgerät von Bosch sehr gut zu handhaben. Trotz vergleichsweise geringer Schleifleistung ist er damit die beste Wahl für Einsteiger- oder Gelegenheitsnutzer und hat es unter die Top 3 Exzenterschleifer im Test geschafft. Im folgenden Video stellt Bosch den Exzenterschleifer kurz vor:
Der Bosch Professional GEX 125-1 AE wird inklusive Staubfangbox, einer P120-Schleifscheibe und einer Bedienungsanleitung geliefert. Der Lieferumfang ist damit unauffällig. Nicht ganz optimal: Die Lieferung erfolgte in einem Karton, in dem der Schleifer lediglich in Kunststofffolie verpackt war. Die Verarbeitungsqualität des Geräts hat sich im Test jedoch auch als tadellos erwiesen. Das Gehäuse war durchweg gut verarbeitet, mit sauber eingelassenen Gummiflächen und ohne Klappergeräusche oder unangenehme Gerüche. Positiv hervorzuheben ist auch, dass sich der Schleifteller bei Bedarf austauschen lässt. Bei den meisten anderen Modellen im Test ist das nicht der Fall.
Mit einer angegebenen Motorleistung von 250 Watt gehört der Exzenterschleifer von Bosch leistungstechnisch nicht zu den Spitzenreitern im Test. Die Modelle von Metabo (310 Watt) und Einhell (425 Watt) sind deutlich stärker. Die Drehzahl lässt sich über ein Drehrad in sechs Stufen einstellen und erreicht bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute. Der Schwingkreisdurchmesser wird mit 2,5 Millimetern angegeben, während die Exzentrizität bei 1,25 Millimetern liegt. Im Hinblick auf die Leistung ordnet sich das Bosch-Modell damit im Mittelfeld des Tests ein. Was in Anbetracht der Preisklasse schade ist: Es ist keine Motorbremse an Bord.
Das Schleifergebnis fiel im Test durchwachsen aus. Der Bosch Professional GEX 125-1 AE schleift zwar sehr gleichmäßig – lediglich an den Rändern der Schleifscheibe waren geringfügige Ungleichmäßigkeiten festzustellen – ist dabei aber nicht besonders abtragstark. Das liegt am verbauten Elektromotor, dem es etwas an Leistung mangelt. Tatsächlich konnte dieser im Test durch genügend Druck von oben sogar zum Stillstand gebracht werden. Zwar konnte der Schleifer sowohl Lack als auch eine Kerbe aus Hartholz entfernen, benötigte dafür aber deutlich länger als die meisten anderen Modelle im Test. Für die Bearbeitung von Aluminium ist der Schleifer gemäß der im Test gemachten Erfahrungen nicht geeignet.
In der Handhabung überzeugt der Bosch Professional GEX 125-1 AE vor allem durch sein geringes Gewicht und die gute Balance. Auch die Vibrationen am Gerät hielten sich erfreulicherweise in Grenzen. Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm ordnete er sich im Mittelfeld des Tests ein. Die Voraussetzungen für Schleifarbeiten über dem Kopf sind damit nicht optimal, aber auch nicht wirklich problematisch. Die Bedienung ist klar auf den Einhandbetrieb ausgelegt, lässt aber problemlos auch die zweihändige Nutzung zu. Die Bedienelemente sind gut erreichbar, wobei das Drehrad am hinteren Griff für Linkshänder etwas ungünstig positioniert ist. Ein echter Pluspunkt ist das sehr lange Stromkabel. Mit einer Länge von 4 Metern ermöglicht es Nutzern ein sehr flexibles Arbeiten mit dem Schleifgerät, selbst ohne Verlängerungskabel.
Weitere Pluspunkte sammelte der Exzenterschleifer von Bosch bei der Lautstärkemessung. Der ermittelte Maximalwert lag bei 98, 6 Dezibel. Das war spürbar leiser als der Durchschnitt des Tests. Nur das Modell von Metabo war noch geräuschärmer. Auch der Stromverbrauch des Bosch-Professional-Schleifers hielt sich in Grenzen. Die maximal gemessene Leistungsaufnahme betrug 211 Watt, womit der GEX 125-1 AE zu den sparsameren Schleifern im Test zählt.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Bosch Professional GEX 125-1 hebt sich vor allem durch seine effektive Staubabsaugung von anderen Modellen ab, die auch ohne externes Gerät gut funktioniert – ein großer Vorteil für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer, die kein passendes Absaugsystem haben. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und auch in Sachen Handhabung präsentierte sich der Exzenterschleifer im Test überzeugend. Das macht ihn zu einer guten Wahl für Einsteiger oder Hobby-Handwerker, die einen Exzenterschleifer für den gelegentlichen Einsatz suchen und damit leben können, dass der Schleifer aufgrund seiner geringen Leistung etwas länger braucht.


















































- Beste Absaugung im Test
- Gleichmäßiges Schleifbild
- Sehr gute Handhabung
- Geringe Vibrationen und gute Balance
- Langes Kabel (4 Meter)
- Geringes Gewicht (1,3 Kilogramm)
- Gute Verarbeitungsqualität
- Austauschbarer Schleifteller
- Geringe Vibrationen
- Leise (98,9 Dezibel)
- Geringe Schleifleistung
- Keine Motorbremse
- Keine Schleifscheiben im Lieferumfang
FAQ
4.Dewalt DWE6423 QS – kompakter Exzenterschleifer für die einhändige Nutzung

Der Dewalt DWE6423 QS ist ein Mittelklasse-Exzenterschleifer, der auf die einhändige Nutzung ausgelegt ist und im Test ein überwiegend gutes Ergebnis erzielt hat. Nennenswerte Besonderheiten bringt das Schleifgerät zwar nicht mit, fiel aber auch in keinem Bereich des Tests in besonderem Maße negativ auf. Damit sichert sich der DWE6423 QS – passend zur Geräteklasse – eine Platzierung im Mittelfeld des Tests.
Der Lieferumfang des Dewalt-Exzenterschleifers ist knapp bemessen. Während die meisten Hersteller zumindest eine Schleifscheibe mitliefern, verzichtet Dewalt komplett auf weiteres Zubehör. Im Karton befanden sich lediglich der Schleifer, ein Staubfangsack aus Textilstoff, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte. Die Verarbeitungsqualität wirkte insgesamt hochwertig. Die Gummierungen an den Griffen fühlen sich angenehm an und boten im Test einen sicheren Halt. Die einzige Komponente, die leicht wackelte, war der Staubsack. Im Betrieb fiel das jedoch nicht störend auf. Ein deutlich wahrnehmbarer chemischer Geruch war zwar vorhanden, verflog aber nach kurzer Zeit. Positiv hervorzuheben ist auch, dass sich der Schleifteller bei Bedarf austauschen lässt.
Technisch ordnet sich der DWE6423 QS in die Mittelklasse ein. Der Motor ist mit 280 Watt angegeben, was im Test nahezu erreicht wurde. Die maximale Leerlaufdrehzahl liegt zwischen 8.000 und 12.000 Umdrehungen pro Minute und lässt sich über ein Drehrad in sechs Stufen einstellen. Die niedrigste Stufe dient als Polierfunktion. Der Schwingkreisdurchmesser beträgt 2,6 Millimeter, die Exzentrizität 1,3 Millimeter. Das sind keine besonders hohen Werte. Angaben zur Schwingzahl macht der Hersteller nicht.
Das Schleifergebnis fiel insgesamt gut aus, zeigte jedoch eine klare Schwäche: Der Abtrag konzentriert sich hauptsächlich auf die Mitte des Schleiftellers. Das führte zu einer ungleichmäßigen Abtragung, vor allem bei feineren Arbeiten. Riefen oder Kratzer konnten hingegen nicht festgestellt werden. Im Lacktest wurde die Oberfläche innerhalb einer Minute mit der P80-Schleifscheibe deutlich abgetragen, jedoch ebenfalls nicht vollkommen gleichmäßig. Beim Hartholztest benötigte das Entfernen tiefer Kerben etwa eine bis 2 Minuten. Das ist im Vergleich zu den anderen Testgeräten ein ordentlicher Wert. Auf Aluminium war kaum Abtrag sichtbar, was für Exzenterschleifer in dieser Klasse jedoch typisch ist.
Im Hinblick auf die Abtragsleistung ist bei dem Modell von Dewalt noch viel Luft nach oben. Mit seiner geringen Motorleistung bewegt er sich etwa auf dem Niveau des Bosch Professional GEX 125-1. Beide Modelle haben ein ähnliches Problem: Wird beim Schleifen zu viel Druck auf das Gerät ausgeübt, bleibt der Schleifteller einfach stehen, weil der Motor nicht genügend Kraft hat. Unbrauchbar ist der Schleifer damit nicht. Allerdings sollten Nutzer für Schleifarbeiten etwas mehr Zeit einplanen.
In der Handhabung zeigt der Dewalt den Testerfahrungen zufolge seine größten Stärken. Mit 1,28 Kilogramm war er einer der leichtesten Schleifer im Test und entsprechend angenehm zu führen. Dies war auch über längere Zeit hinweg der Fall. Die Balance wirkt sehr ausgewogen, der Schleifer liegt gut in der Hand. Die Vibrationen sind spürbar, aber nicht unangenehm. Der Bewegungsfreiraum ist sehr groß. Denn der Dewalt-Exzenterschleifer bringt ein 3,9 Meter langes Stromkabel mit. Ein kleines Manko: Die Bedienelemente sind für Rechtshänder nicht gut erreichbar. Der Kippschalter hat einen Feststellmechanismus, was die Nutzung angenehmer macht.
Auch der Staubbehälter – bei diesem Gerät ein Textilsäckchen – hat im Test gute Arbeit geleistet und den Großteil des entstandenen Schleifstaubs aufgenommen. Für eine externe Absaugung bringt das Dewalt-Modell einen AirLock-fähigen Saugeranschluss mit. Daran lassen sich sowohl Absaugsysteme von Dewalt als auch Drittanbieter-Lösungen anschließen, im Zweifelsfall mit Adapter.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Dewalt DWE6423 QS ist ein ordentliches Schleifgerät, das vor allem mit einer guten Qualität und einer komfortablen Handhabung punktet. Auch die Absaugung hat im Test gut funktioniert, was sich nicht von allen Modellen im Test behaupten lässt. Auch die Schleifergebnisse waren im Test in Ordnung. Allerdings fällt die Leistung vergleichsweise gering aus, weshalb Nutzer mit dem DWE6423 QS etwas mehr Zeit für Schleifarbeiten einplanen sollten.


















































- Langes Kabel (3,9 Meter)
- Geringes Gewicht (1,28 Kilogramm)
- Gute Verarbeitungsqualität
- Gute Handhabung
- Vibrationen nicht auffällig stark
- Austauschbarer Schleifteller
- Ungleichmäßiges Schleifbild
- Keine Schleifscheibe im Lieferumfang
- Keine Motorbremse
- Staubfangbox sitzt leicht wackelig
FAQ
5. Einhell TC-RS 425 E Exzenterschleifer – leistungsstarker 425-Watt-Exzenterschleifer
Der Einhell TC-RS 425 E ist der leistungsstärkste Exzenterschleifer im Testfeld, zumindest auf dem Papier. Er gehört in Einhells Expert-Reihe und richtet sich an ambitionierte Heimwerker. Die Leistung ist tatsächlich ordentlich. In Sachen Verarbeitungsqualität und Handhabung zeigte das leistungsstarke Modell allerdings Schwächen. Insgesamt positioniert sich der TC-RS 425 E als kraftvolles, aber weniger feinfühliges Modell. Trotz des guten Namens des Herstellers und der theoretisch hervorragenden technischen Ausstattung hat es im Exzenterschleifer-Test auf tipps.de nicht für eine obere Platzierung gereicht. Im folgenden Video stellt Einhell seinen Exzenterschleifer kurz vor:
Der Lieferumfang des Einhell-Schleifers ist etwas umfangreicher als bei vielen anderen Geräten im Test. Neben dem Exzenterschleifer befanden sich drei Schleifscheiben (P60, P80, P120), eine Staubbox und eine Anleitung im Karton. Die Verarbeitungsqualität machte einen überwiegend guten Eindruck. Allerdings fiel ein kleiner Montagefehler am Schleifteller auf. Eine der Schrauben hatte die Klettfläche leicht eingedrückt. Das wirkte unsauber, hatte im Test aber keine spürbare Auswirkung auf die Haftung.

In Bezug auf die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls anzumerken, dass der Schwingschleifer im Leerlauf gelegentlich kurze Ausschläge aufweist. Das könnte auf Unwucht oder technische Mängel hindeuten und wurde bei anderen Schleifern nicht festgestellt. Eventuell liegt es auch daran, dass der Schleifteller vergleichsweise viel Spiel hat. Auch der vordere Griff für die beidhändige Nutzung gibt leicht nach, was nicht nur als Qualitätsmangel zu werten ist, sondern sich auch negativ auf die Handhabung auswirkt. Die Verarbeitungsqualität konnte daher insgesamt nur mit „befriedigend“ bewertet werden.
Mit einer Nennleistung von 425 Watt steht der TC-RS 425 E an der Spitze des Tests. In der Praxis wurden jedoch selbst unter Last nur maximal 281 Watt gemessen. Der Schleifer ruft also deutlich weniger Leistung ab, als der Hersteller bewirbt. Die Drehzahl wird mit 6.000 bis 13.000 Umdrehungen pro Minute angegeben und lässt sich über ein Drehrad unter dem Griff einstellen. Der Schwingkreisdurchmesser liegt bei 2,5 Millimetern, die Exzentrizität bei 1,25 Millimetern. Die Schwingzahl gehört mit 12.000 bis 26.000 Schwingungen pro Minute zur höchsten im Test, was sich in der Praxis auch bemerkbar gemacht hat.
Das Schleifergebnis fiel insgesamt sehr gut aus. Was den Materialabtrag angeht, bewegt sich der TC-RS 425 E auf Augenhöhe mit dem Modell von Metabo, der im Test als bester Exzenterschleifer für große Flächen empfohlen wird. Auf Lack hat das Einhell-Modell sogar einen etwas größeren Materialabtrag erreicht. Die Gleichmäßigkeit des Schleifbilds war ebenfalls stark: Die Mitte wurde deutlich abgetragen, die Seiten solide. Die guten Schleifergebnisse relativieren sich allerdings dadurch, dass der Exzenterschleifer von Einhell alles andere als bequem zu handhaben ist.
Das Positive zuerst: Der Einhell TC-RS 425 E hat hochwertige Gummiflächen, die sich angenehm anfühlen und einen guten Halt bieten. Auch die Bedienelemente waren im Test mit einer Hand gut zu erreichen. Aber: Mit einem Gewicht von 1,7 Kilogramm ist der Einhell TC-RS 425 E sehr schwer, was die Arbeit mit dem Gerät nicht nur mühselig macht, sondern auch kaum eine einhändige Nutzung zulässt. Die starken Vibrationen erschweren die Handhabung zusätzlich
Ein weiterer großer Kritikpunkt bezieht sich auf die beiliegende Staubfangbox. Diese hat sich im Test als nahezu unbrauchbar erwiesen. Schon nach kurzer Zeit im Betrieb verteilte sich der Schleifstaub in der Luft und auf der Arbeitsoberfläche. Nur ein geringer Teil wurde tatsächlich vom Behälter aufgenommen. Eine externe Absaugung ist für den TC-RS 425 E daher dringend zu empfehlen.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der Einhell TC-RS 425 E schleift zwar gleichmäßig und effektiv, hat sich im Test jedoch als sehr mühselig zu nutzen erwiesen. Das liegt nicht nur am hohen Gewicht, sondern auch an den starken Vibrationen. Der im Test festgestellte Ausschlag hatte im Betrieb zwar keine Auswirkungen, da er nur im Leerlauf auftrat, wurde er jedoch als Verarbeitungsmangel gewertet. Auch die Staubfangbox funktionierte im Test nicht wie erhofft, was eine externe Absaugung erforderlich macht.


















































- Hohe Schleifleistung
- Gleichmäßiges Schleifbild
- Drei Schleifscheiben im Lieferumfang (P60, P80, P120)
- Austauschbarer Schleifteller
- Verarbeitungsqualität nur befriedigend
- Schwerster Exzenterschleifer im Test (1,7 Kilogramm)
- Unbrauchbare Staubfangbox
- Keine Motorbremse
- Kurzes Kabel (2 Meter)
FAQ
6. Black + Decker BEW210 – der leichteste Exzenterschleifer im Test

Der Black + Decker BEW210 ist ein Exzenterschleifer aus der unteren Preisklasse, konnte im Test aber trotzdem mit einigen Stärken punkten und sich so noch vor dem Modell von WORKPRO positionieren, bei dem es sich ebenfalls um ein günstiges Schleifgerät handelt. Was für das Modell von Black+Decker spricht, ist vor allem seine angenehme Handhabung. Doch auch die Schleifleistung ist in Anbetracht der Preisklasse in Ordnung. In einigen Belangen macht der Hersteller jedoch auch deutliche Abstriche. Eine kurze Vorstellung von Black+Decker gibt es im folgenden Video:

Der Lieferumfang des Exzenterschleifers von Black+Decker beschränkt sich auf das Wesentliche. Im Karton befanden sich neben dem Schleifgerät lediglich eine passende Schleifscheibe (Körnung P20), eine Staubfangbox und eine Bedienungsanleitung. Auffällig war, dass der Schleifer ohne Polsterung lose im Karton lag. Auch die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig, wobei es sich um einen der größten Kritikpunkte im Test handelt. Das Gerät ist komplett aus Kunststoff gefertigt und wirkte nicht sonderlich hochwertig. Neben leichten Klappergeräuschen fiel auch die Drehscheibe im Inneren auf, die den Schleifteller antreibt. Im Gegensatz zu allen anderen Modellen im Test, mit Ausnahme des Schleifgeräts von WORKPRO, besteht diese hier aus Kunststoff. Das verspricht keine besonders hohe Langlebigkeit. Positiv: Die Gummierung an der Grifffläche fühlte sich angenehm und gut verarbeitet an. Chemische Gerüche waren wahrnehmbar, hielten sich aber in Grenzen.
Leistungstechnisch ordnet sich der Exzenterschleifer von Black+Decker in die untere Klasse ein. Der Motor ist mit einer Leistung von 230 Watt angegeben. Im Test wurde jedoch nur eine Leistungsaufnahme von 185 Watt gemessen. Mäßiger Druck auf das Gerät reicht aus, um den Schleifteller zum Stillstand zu bringen. Die maximale Drehzahl liegt bei soliden 13.000 Umdrehungen pro Minute, allerdings ohne jegliche Einstellmöglichkeiten. Der Schleifer verfügt nur über eine feste Stufe und bietet weder eine Motorbremse noch eine Vibrationsdämpfung. Der Schwingkreisdurchmesser liegt bei 2,4 Millimetern, die Exzentrizität bei 1,2 Millimetern. Angaben zur Schwingzahl macht der Hersteller nicht.
Im Praxistest zeigte der Black+Decker BEW210 insgesamt ein ordentliches Schleifergebnis. Das Schleifbild fiel gleichmäßig aus – sowohl in der Mitte als auch leicht außerhalb. An den Rändern war noch etwas Luft nach oben, was angesichts der Preisklasse aber zu erwarten war. Beim Lacktest erreichte der Schleif ein solides Ergebnis. Beim Hartholz-Test benötigte er jedoch über 3 Minuten, um die Kerbe aus dem Holz zu entfernen. In diesem Punkt ist der Exzenterschleifer von Black+Decker das Schlusslicht im Test. Auf Aluminium war kaum Abtrag zu beobachten, allerdings war auch das unter Berücksichtigung der Leistungsklasse nicht weiter verwunderlich.
In der Handhabung profitiert der BEW210 vor allem von seinem Gewicht. Mit 1,1 Kilogramm ist er äußerst leicht und selbst bei Überkopfarbeiten ohne großen Kraftaufwand zu führen. Die gummierten Griffflächen fühlen sich angenehm an und bieten einen sicheren Halt. Die Vibrationen sind spürbar, aber nicht auffällig stark. Insgesamt ist der Schleifer sehr angenehm zu nutzen. Die fehlenden Bedienelemente sind in dieser Hinsicht sogar positiv zu werten. Der Schleifer hat lediglich einen Kippschalter zum Ein- und Ausschalten – viel unkomplizierter könnte die Bedienung kaum sein. Auch die Vibrationen am Griff waren gering.
Auffallend schlecht funktioniert hat im Test die Staubfangbox des Black+Decker-Schleifers. Diese fängt nur einen geringen Teil des entstehenden Schleifstaubs auf. Der Großteil landete im Test in der Luft und auf der Arbeitsfläche. Wer sich für den BEW210 interessiert, sollte bestenfalls eine externe Absaugung parat haben. In Bezug auf Lautstärke und Stromverbrauch zeigt der Black+Decker Schleifer gemischte Ergebnisse. Mit 100,2 Dezibel ist er geringfügig lauter als das Modell von Dewalt. Der gemessene Stromverbrauch liegt bei 185,8 Watt. Das ist einerseits schade, weil der Wert deutlich unter der Herstellerangabe liegt, bedeutet jedoch auch, dass der Schleifer weniger Strom verbrauch.
tipps.de zieht folgendes Fazit
Wer einen günstigen Exzenterschleifer sucht und dabei keine hohe Schleifleistung erwartet, kann durchaus einen näheren Blick auf den Black + Decker BEW210 werfen. Überzeugen konnte dieser im Test vor allem in Sachen Handhabung. Die Schleifleistung fällt zwar gering aus, wer etwas Ausdauer mitbringt, kommt jedoch auch mit dem Einstiegsmodell zum Ziel. Schade ist, dass der Schleifer keine verstellbare Drehzahl bietet und dass die Staubfangbox nur mäßig funktioniert. Mit Abstrichen in puncto Verarbeitungsqualität sollten Käufer ebenfalls rechnen, was in dieser Preisklasse jedoch keine große Überraschung ist.










































- Leichteste Exzenterschleifer im Test (1,1 Kilogramm)
- Gute Handhabung
- Eine Schleifscheibe im Lieferumfang (P120)
- Austauschbarer Schleifteller
- Vibrationen nicht auffällig stark
- Einziger Exzenterschleifer im Test ohne Stufeneinstellung
- Mangelnde Verarbeitungsqualität
- Staubabsaugung ungenügend
- Kurzes Kabel (2 Meter)
- Keine Motorbremse
FAQ
7. WORKPRO W125262 Exzenterschleifer – inklusive 20 Schleifscheiben

Der WORKPRO W125262 trat als einer von zwei Einsteiger-Exzenterschleifern im Test an und fiel dabei vor allem durch ein ungewohnt üppiges Schleifpapierpaket auf. Der Schleifer selbst offenbarte im Test allerdings diverse Schwächen und muss sich der Konkurrenz in nahezu allen Belangen geschlagen geben, womit es ihn auf den letzten Platz im Vergleichstest verschlagen hat. Für den gelegentlichen Einsatz oder bei sehr geringem Budget ist der günstige Schleifer aber trotzdem nicht ganz unbrauchbar. Einen Blick auf den WORKPRO W125262 zeigt das folgende Video:
Neben dem Schleifpapierpaket liefert WORKPRO auch eine einfache Staubfangbox aus Kunststoff mit, die sich seitlich auf das Gerät aufstecken lässt. Der Exzenterschleifer misst 12,5 x 14 x 24 Zentimeter in Breite, Höhe sowie Tiefe und wiegt 1,2 Kilogramm. Damit ist er von durchschnittlicher Größe, aber angenehm leicht. Die Verarbeitungsqualität fällt im Vergleich zu hochwertigen Geräten von Bosch oder Einhell deutlich geringer aus, was angesichts der Preisklasse aber zu erwarten war. Der Schleifer ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Auch der Drehteller im Inneren des Geräts, der die Schleifscheibe antreibt, besteht aus Plastik. Das war im Test ansonsten nur bei dem Modell von Black+Decker der Fall. Hinzu kamen ein spürbar chemischer Geruch und ein leicht klebriges Gefühl an der Gummierung der Grifffläche.
Der im Dewalt DWE6423 QS verbaute Elektromotor ist mit 280 Watt beziffert, wovon im Test auch 266 Watt erreicht wurden. Die Leerlaufdrehzahl lässt sich über ein sechsstufiges Drehrad zwischen 8.000 und 12.000 Umdrehungen pro Minute regulieren. Dabei arbeitet der Schleifer mit einem Schwingkreisdurchmesser von 2,6 Millimetern und einer Exzentrizität von 1,3 Millimetern. Die technische Grundlage macht damit einen besseren Eindruck als bei dem Modell von Black+Decker. In der Praxis sehen die Ergebnisse allerdings anders aus.
Der günstige Exzenterschleifer von WORKPRO erreicht ein durchaus brauchbares Schleifbild, etwa auf dem Niveau des Dewalt-Modells. Ganz optimal ist das Schleifbild aber trotzdem nicht: In der Mitte wird etwas stärker geschliffen als an den Rändern, wodurch sich nur schwer ein wirklich homogenes Schleifbild erreichen lässt. Riefen oder deutliche Schleifrillen traten jedoch nicht auf. Die Abtragsleistung war die schwächste im Test. Beim einminütigen Lacktest mit P80-Schleifpapier entfernte der WORKPRO nur einen vergleichsweise geringen Anteil der Lackschicht. Bei Hartholz arbeitete er die zuvor gezogenen Kerben zwar heraus, benötigte dafür jedoch deutlich länger als andere Modelle, etwa 4 Minuten. Auf Aluminium wurde praktisch kein Abtrag erzielt. Das liegt unter anderem auch daran, dass sich kaum Druck ausüben lässt. Schon bei mäßigem Druck versagt der Motor, woraufhin der Schleifteller stehenbleibt.
Eine weitere Schwäche offenbarte der WORKPRO W125262 in Sachen Handhabung. Trotz einer eher geringen Leistung vibrierte der Schleifer im Betrieb mehr als bei allen anderen getesteten Modellen. Das dürfte sich vor allem bei längeren Schleifarbeiten durch eine schnellere Ermüdung bemerkbar machen. Die Bedienung ist einfach gehalten: Ein Kippschalter schaltet ein und aus, ein Drehrad regelt die sechs Drehzahlstufen. Widerstand oder einen spürbaren Rastereffekt beim Drehrad gibt es nicht. Die Schalter sind für Rechtshänder gut erreichbar, für Linkshänder hingegen eher ungünstig angeordnet, da sich der Drehregler auf der linken Seite befindet. Die Staubauffangbox funktionierte zwar grundsätzlich gut, ließ sich aber nur mit Mühe vom Gerät entfernen. Einmal führte das sogar dazu, dass der gesammelte Schleifstaub durch einen plötzlichen Ruck auf der Arbeitsfläche landete.
Die Staubfangbox funktionierte im Vergleich zu dem Modell von Black+Decker etwas besser, nahm jedoch trotzdem bei Weitem nicht den gesamten Schleifstaub auf, sodass auch hier zur Nutzung einer externen Absaugung zu raten ist. Im Rahmen der Lautstärkemessung wurde bei dem Exzenterschleifer von WORKPRO der höchste Wert notiert mit102,5 Dezibel. Der Unterschied zum Einhell (101 Dezibel) und Dewalt (100 Dezibel) fällt zwar nicht dramatisch aus, liegt aber klar über dem leisesten Gerät im Test (Metabo mit 97,6 dB).
tipps.de zieht folgendes Fazit
Der WORKPRO W125262 konnte in keinem Bereich des Tests wirklich überzeugen. Obwohl die Abtragsleistung unter den getesteten Modellen am geringsten ausfällt, wurde hier die stärkste Vibration festgestellt – was wiederum negative Folgen für den Nutzungskomfort zur Folge hat. Das große Schleifpapierpaket ist zwar ein Alleinstellungsmerkmal, das für Anfänger durchaus nützlich sein kann, die Schleifscheiben jedoch von keiner sehr hohen Qualität. Insgesamt ist der Exzenterschleifer von WORKPRO im Test zwar nicht durchgefallen, bietet aber auch keine Argumente, um eine Empfehlung ausgesprochen zu bekommen.






























































- Größtes Schleifpapierpaket im Test (20 Stück)
- Geringes Gewicht (1,2 Kilogramm)
- Austauschbarer Schleifteller
- Gute Handhabung
- Schwächster Materialabtrag im Test
- Lautester Exzenterschleifer im Test (102,5 Dezibel)
- Schleifpapier von minderer Qualität
- Mangelhafte Verarbeitungsqualität
- Stark spürbare Vibrationen
- Ungleichmäßiges Schleifbild
- Staubfangbox unzureichend
- Keine Motorbremse
- Kurzes Kabel (2 Meter)
FAQ
7 beste Exzenterschleifer im großen Vergleich
So wurden die Exzenterschleifer getestet
Im Exzenterschleifer-Test standen zwei Aspekte im Vordergrund: das Schleifergebnis und die Handhabung. Auch die Effektivität der internen Absaugung per Staubfangbehälter wurde entsprechend überprüft und bewertet. Ebenfalls in die Testnoten eingeflossen sind die Verarbeitungsqualität und die Lautstärke. Um die Vergleichbarkeit der Testergebnisse zu gewährleisten, wurden alle Schleifgeräte unter identischen Bedingungen getestet. Der Ablauf war dabei wie folgt:
- Schleiferergebnis: Die Bewertungen der Schleifergebnisse basieren auf drei Praxistests. Dabei mussten die Exzenterschleifer jeweils Lack von einer MDF-Holzplatte sowie eine tiefe Kerbe in Buchenholz entfernen. Dafür hatten die Schleifgeräte jeweils 3 Minuten Zeit. Als Härtetest wurden außerdem Aluminiumprofile beschliffen. Im Anschluss wurden jeweils die Abtragsleistung und die Gleichmäßigkeit des Schleifbilds beurteilt.
- Staubabsaugung: Nach den Praxistests wurde überprüft, wie viel Schleifstaub vom Staubfangbehälter aufgenommen wurde und wie viel auf der Arbeitsfläche und dem Werkstück gelandet ist.
- Handhabung: Insbesondere für langwierige Schleifarbeiten sollte ein guter Exzenterschleifer möglichst bequem zu handhaben sein. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Wie schwer ist das Gerät, lässt sich die Schwingzahl regulieren, sind alle Bedienelemente mit einer Hand erreichbar? Wie sich im Praxistest gezeigt hat, spielt auch die Vibrationsstärke eine entscheidende Rolle. Die Bewertungen der Handhabung basieren auf der Gesamtheit der genannten Faktoren.
- Verarbeitungsqualität: Alle Exzenterschleifer wurden einer umfassenden Sicht- und Tastprüfung unterzogen, wobei neben der allgemeinen Materialqualität auch gezielt auf auffällige Merkmale geachtet wurde – etwa Klappergeräusche oder starke chemische Gerüche.
- Lautstärke: Die Lautstärke wurde unter Belastung und bei maximaler Leistung in unmittelbarer Nähe zum Schleifgerät gemessen.
Fazit zum Exzenterschleifer-Test
Von sieben getesteten Exzenterschleifern konnte nur einer in beiden Kernaspekten überzeugen. Bei allen anderen gab es entweder im Hinblick auf die Schleifleistung oder in puncto Handhabung Kritikpunkte. Häufig zu bemängeln waren starke Vibrationen, die die Nutzung der Schleifer unbequem und mühselig machen. Zudem waren die Motoren mehrerer Modelle so schwach, dass sie sich durch genügend Druck auf das Schleifgerät einfach zum Stillstand bringen ließen. Auch die interne Absaugung funktionierte bei den meisten Modellen nur mäßig, sodass zu einem externen Absaugsystem geraten wird.

Positiv ist, dass alle getesteten Modelle den Praxistext bestanden haben, also in der Lage waren, Lack von MDF-Holz oder Kerben aus Buchenholz zu entfernen. Im Härtetest mit Aluminium haben sich hingegen nur zwei Geräte als brauchbar erwiesen – der Metabo SXE 3125 und der Einhell TC-RS 425 E. Leistungsschwächere Modelle wie der Black + Decker BEW210 oder der WORKPRO W125262 sind allerdings nur für gelegentliche Schleifarbeiten von geringem Umfang zu empfehlen, da der Zeitaufwand anderenfalls zu hoch wäre.
Das beste Testergebnis erzielte der Makita BO5041, der als einziges Modell im Test eine starke Schleifleistung mit einer angenehmen Handhabung verbindet. Besonders hervorzuheben ist hier der abnehmbare und um 300 Grad am Gerät drehbare Zusatzgriff, der Nutzer beim zweihändigen Schleifen sehr flexibel macht. Den zweiten Platz sicherte sich der Metabo SXE 3125, der die höchste Abtragsleistung im Test bot und damit die beste Wahl für die Bearbeitung großer Flächen darstellte. Allerdings offenbarte das Metabo-Modell kleinere Schwächen in Sachen Handhabung. Als bester Exzenterschleifer für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer hat sich der Bosch Professional GEX 125-1 AE erwiesen. Er bietet zwar keine sehr hohe Leistung, punktet dafür aber mit einem hohen Nutzungskomfort und einer effektiven Absaugung.
Was ist ein Exzenterschleifer?
Der Exzenterschleifer gehört zur Art des Schwingschleifers. Das kompakte, handgeführte Werkzeug wird meist elektrisch betrieben und nutzt einen rotierenden Schleifteller, auf dem das Schleifpapier per Klettsystem befestigt ist. Der Teller ist exzentrisch gelagert, also leicht versetzt zur Mitte. Dadurch bewegt er sich nicht nur im Kreis, sondern führt gleichzeitig eine Schwingbewegung aus. Diese Kombination macht Exzenterschleifer zu geeigneten Geräten für Metall, Holz, Kunststoffe und Glas.
Wie funktioniert ein elektrischer Exzenterschleifer?
Exzenterschleifer sind häufig kabelgebunden oder werden per Akku beziehungsweise Kompressor betrieben. Der Motor treibt den Schleifteller über eine Welle mit exzentrischer Aufnahme an, wie auf dieser Seite beschrieben wird. Der Teller rotiert und schwingt parallel, was zu einem hohen Materialabtrag und einem glatteren Schliff führt als bei einem herkömmlichen Schwingschleifer.
Die Exzentrizität beschreibt die Stärke dieser Schwingbewegungen. Je höher sie ausfällt, desto stärker weicht die Schleiftelleraufnahme vom Zentrum ab und desto intensiver fallen die Schleifbewegungen aus.
Die Kombination aus feinem Schliff und effizientem Abtrag ist die große Stärke eines Exzenterschleifers. Vor allem großflächige Feinschliffe zählen zu seinen typischen Einsatzbereichen.
Für ein gleichbleibend sauberes Schleifbild ist ein effizienter Abtransport des Schleifstaubs nötig. Ohne Absaugung setzt sich das Papier schneller zu und der Abtrag sinkt. Deshalb verfügen die meisten Schleifteller über integrierte Absauglöcher. Wie ein solches Gerät aussieht, welchen Lieferumfang ein typisches Modell bietet und wie der Arbeitsablauf funktioniert, zeigt das folgende Video am Beispiel eines Bosch-Schleifers:
Welche Arten von Schleifgeräten gibt es?
Schleifgeräte treten in vielen Varianten auf, teilweise mit sehr unterschiedlichen Funktionsweisen und Einsatzgebieten. Grundsätzlich lassen sie sich in folgende Kategorien einordnen:
- Deltaschleifer: Das dreieckige Schleifblatt arbeitet mit schwingenden Bewegungen und erreicht Ecken, Winkel und Kanten besonders gut. Der häufig auch als Dreieckschleifer bezeichnete Deltaschleifer eignet sich für Holz, Lacke, Farben und Metall. Er ist kompakt gebaut und lässt sich bequem einhändig führen.
- Bandschleifer: Ein Bandschleifer nutzt ein umlaufendes Schleifband, das über Rollen geführt wird. Dadurch erzielt er einen sehr hohen Abtrag und eignet sich für grobe Arbeiten sowie große Flächen aus Holz oder Kunststoff. Auf Metall entstehen durch die kraftvolle Arbeitsweise schnell sichtbare Riefen.
- Schwingschleifer: Die viereckige Schleifplatte arbeitet in kleinen kreisförmigen Bewegungen. Der Schwingschleifer wird häufig genutzt, um Holz zu glätten oder Farb- und Lackschichten zu entfernen.
- Drehschleifer oder Winkelschleifer: Der Schleifteller rotiert um eine zentrale Achse. Bekanntester Vertreter ist der Winkelschleifer, oftmals auch Flex oder Trennschleifer genannt. Je nach Schleifscheibe lassen sich Metall oder Stein schleifen oder trennen. Eine typische Anwendung ist das Entfernen von Rost. Für Holz und Kunststoff eignen sich Winkelschleifer jedoch nur eingeschränkt.
- Multischleifer: Multischleifer bieten die Möglichkeit, verschiedenste Schleifaufsätze einzusetzen. Sie arbeiten mit schwingenden Bewegungen und unterstützen viereckige, dreieckige oder runde Formen. Die Vielseitigkeit ist hoch, die Schleifqualität liegt jedoch häufig hinter spezialisierten Geräten zurück.
Das folgende Video verdeutlicht erneut die Unterschiede der verschiedenen Schleifgeräte. Es zeigt, welche Geräte sich für unterschiedliche Arbeiten empfehlen und welche Aufgaben ein Exzenterschleifer besonders gut meistert:
Welche Vor- und Nachteile haben Exzenterschleifer im Vergleich zu Schwingschleifern?
Für die Holzverarbeitung stehen meist Exzenter- und Schwingschleifer zur Auswahl. Exzenterschleifer liefern feinere Schleifergebnisse und tragen gleichzeitig mehr Material ab. Dadurch eignen sie sich besonders gut für große Flächen und leichte Unebenheiten.
Schwingschleifer werden mit unterschiedlich geformten Schleiftellern angeboten und erreichen Ecken sowie schwer zugängliche Stellen zuverlässiger. Ihre Handhabung erfordert jedoch mehr Erfahrung. In vielen Fällen erzielen weniger geübte Anwender mit Exzenterschleifern die besseren Ergebnisse.
- Feinere Schleifergebnisse
- Höherer Materialabtrag
- Sehr effizient für große Flächen
- Für ungeübte Nutzer geeignet
- Weniger gut für das Schleifen in Ecken geeignet
Einsatzgebiete – wofür eignet sich ein Exzenterschleifer?
Für Exzenterschleifer steht Schleifpapier in vielen Körnungen zur Verfügung. Dadurch entsteht ein breites Einsatzspektrum, das von Hart- und Weichholz über Glas und Kunststoff bis zu weichen Metallen wie Aluminium reicht.
Grobe Körnungen zwischen 40 und 80 entfernen zum Beispiel Lackschichten. Feine Schleifergebnisse auf Holz und Metall gelingen mit Körnungen zwischen 200 und 400. Ein Exzenterschleifer eignet sich laut Schleifprofi.com unter anderem für folgende Arbeiten:
- Möbel abschleifen
- Abtragen von Wandfarben
- Schleifen von Rohbauwänden
- Bearbeitung von Natur- und Kunststein
- Polieren lackierter Flächen
Das Haupteinsatzgebiet bleibt die Holzverarbeitung. Der hohe Abtrag und die feine Oberfläche führen hier zu besonders überzeugenden Ergebnissen. Mit der passenden Körnung lassen sich sämtliche Holzarten bearbeiten. Polituraufsätze wie Lammwollhauben ermöglichen zusätzlich die Bearbeitung von Lacken und Metallen.
Welche Betriebsarten von Exzenterschleifern gibt es?
Exzenterschleifer lassen sich in drei Kategorien einteilen:
- Kabelgebundene Exzenterschleifer
- Akku-Exzenterschleifer
- Pneumatische Exzenterschleifer
Kabelgebundene Exzenterschleifer
Kabelgebundene Exzenterschleifer mit 230 Volt bieten eine höhere Leistung als akkubetriebene Modelle. Dadurch eignen sie sich besonders gut für harte Materialien und große Flächen. Ein weiterer Vorteil besteht in der unbegrenzten Nutzungszeit, da kein Akku nachgeladen werden muss.
Nachteilig ist hingegen, dass die Geräte einen 230-Volt-Stromanschluss benötigen. Weiterhin kann das Kabel die Bewegungsfreiheit einschränken.
- Hohe Leistungsaufnahme – für große Flächen und harte Materialien geeignet
- Unbegrenzte Nutzungszeit
- Abhängig von 230-Volt-Stromanschluss
- Stromkabel schränkt die Bewegungsfreiheit ein
Akku-Exzenterschleifer
Akkubetriebene Exzenterschleifer lassen sich unabhängig von einer Steckdose nutzen. Sie eignen sich vor allem für Arbeiten, die außerhalb des heimischen Kellers oder der Garage stattfinden. Im Vergleich zu kabelgebundenen Modellen fällt aber die Leistung deutlich geringer aus, die Akkukapazität begrenzt die Nutzungsdauer.
- Ortsunabhängige Nutzung möglich
- Geringere Leistung
- Akkukapazität bestimmt die begrenzte Laufzeit
Pneumatische Exzenterschleifer
Pneumatische Exzenterschleifer arbeiten mit Druckluft und besitzen einen weniger komplexen Aufbau als elektrische Modelle. Dadurch sind sie günstiger in der Anschaffung. Dieser Vorteil greift jedoch nur, wenn bereits ein Kompressor vorhanden ist. Ohne Kompressor ist dessen Anschaffung zwingend erforderlich, was die Gesamtkosten deutlich erhöht.
- Kostengünstiger
- Kompressor erforderlich
Welche Schleifblätter gibt es für Exzenterschleifer?
Für unterschiedliche Materialien stehen passende Schleifblätter zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in folgenden Merkmalen:
- Farbe
- Schleifbild und Körnung
- Größe
Die Farben – offene oder geschlossene Streuung
Die Farbe des Schleifpapiers gibt einen Hinweis auf dessen Einsatzgebiet. Rubinrotes Schleifpapier wird am häufigsten verwendet. Es besitzt eine geschlossene, dicht gesetzte Körnung und eignet sich für Holz und Lack. Hellgraues Schleifpapier hat eine offenere Streuung mit mehr Abstand zwischen den Schleifkörnern. Es wird bevorzugt für Kunststoffe und Lacke eingesetzt. Beide Varianten sind in verschiedenen Körnungen erhältlich.
Die Körnung
Die Körnung bestimmt, ob das Schleifergebnis grob oder fein ausfällt. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über typische Körnungen und deren Schleifbild:
| Schleifbild | Körnung |
|---|---|
| Sehr Grob | 40er |
| Grob | 60er |
| Mittel | 80er |
| Fein | 120er |
| Sehr Fein | 180er |
| Extra Fein | 240er |
Die Größe
Für Exzenterschleifer gibt es spezielles Schleifpapier in passender Größe. Die meisten Schleifteller haben einen Durchmesser von 125 oder 150 Millimetern. Mini-Exzenterschleifer für sehr kleine Flächen benötigen entsprechend kleinere Schleifscheiben.
Wer noch unsicher bei der Wahl des passenden Schleifpapiers ist, erhält im folgenden Video weitere Tipps und Beispiele zur Auswahl der Körnung:
Was kostet ein Exzenterschleifer?
Exzenterschleifer werden bereits für niedrige zweistellige Beträge angeboten. Hohe Leistung ist in dieser Preisklasse jedoch nicht zu erwarten. Ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung findet sich meist in der Mittelklasse. Allgemein bewegen sich die Kosten in folgenden Bereichen:
- Exzenterschleifer der unteren Preisklassen – 20 bis 50 Euro
- Exzenterschleifer der mittleren Preisklassen – 50 bis 150 Euro
- Exzenterschleifer der oberen Preisklassen – ab 150 Euro
Internet versus Fachhandel: Wo lohnt es sich, einen neuen Exzenterschleifer zu kaufen?
Außerhalb des Internets sind Exzenterschleifer vor allem in Baumärkten oder spezialisierten Fachgeschäften für Handwerksbedarf erhältlich. Wer eine persönliche Beratung als entscheidenden Vorteil des stationären Handels schätzt, sollte gezielt ein solches Fachgeschäft aufsuchen. Dort besteht die beste Chance, auf Mitarbeitende zu treffen, die tatsächliche Fachkenntnisse besitzen und das passende Gerät empfehlen können. Wie hilfreich diese Beratung ausfällt, hängt allerdings stark von der Erfahrung der jeweiligen Person ab. Vor allem in Baumärkten sind Beratungsergebnisse oft unterschiedlich, da nicht jeder Mitarbeitende über dieselbe Expertise verfügt.
Unabhängig von der möglichen Beratung zeigt die Praxis jedoch, dass der Kauf im stationären Handel häufig mit einem hohen Aufwand verbunden ist. Die Auswahl ist meist begrenzt und die Möglichkeit, mehrere Modelle direkt miteinander zu vergleichen, bleibt eingeschränkt. Viele Käufer müssen mehrere Geschäfte aufsuchen, um verschiedene Geräte überhaupt nebeneinanderstellen zu können. Dieser Zeitaufwand fällt umso höher aus, je spezifischer die Anforderungen an den Exzenterschleifer sind.
Das Internet bietet in vielerlei Hinsicht deutlich bessere Voraussetzungen. Online stehen nahezu alle aktuell verfügbaren Modelle bereit und die Auswahl ist wesentlich breiter als im lokalen Handel. Dazu kommen umfangreiche Produktbeschreibungen, Erfahrungsberichte und direkte Vergleichsmöglichkeiten, die eine schnelle Orientierung ermöglichen. Käufer können Geräte nach Preis, Ausstattung oder Leistung filtern und so gezielt zu dem Exzenterschleifer gelangen, der am besten zu den eigenen Anforderungen passt. Sobald das gewünschte Modell ausgewählt ist, erfolgt die Bestellung ohne weiteren Aufwand von zu Hause aus. Damit überwiegen die Vorteile des Onlinekaufs deutlich, vor allem für alle, die Wert auf Vielfalt, Vergleichbarkeit und Zeitersparnis legen.
Exzenterschleifer-Kaufberatung: Was muss beim Kauf eines Exzenterschleifers beachtet werden?
Bei der Auswahl eines Exzenterschleifers sollten mehrere Kriterien sorgfältig geprüft werden. Sie bestimmen sowohl die Leistung als auch den Bedienkomfort und die Alltagstauglichkeit des Geräts. Die wichtigsten Faktoren sind:
- Art
- Motorleistung
- Schwingzahl
- Schwingkreis
- Schleifteller
- Tellergröße
- Tellerbremse
- Zusätzlicher Handgriff
- Absaugsystem
- Kabellänge
- Gewicht
- Lautstärke

Die Art
Zunächst stellt sich die Frage, welche Geräteart am besten geeignet ist. Wer ein besonders leistungsstarkes Werkzeug für harte Materialien oder großflächige Arbeiten benötigt, sollte einen kabelgebundenen Exzenterschleifer mit 230 Volt wählen. Diese Geräte liefern die höchste Abtragsleistung und ermöglichen lange Arbeitsintervalle ohne Unterbrechungen.
Für mobile Einsätze eignen sich akkubetriebene Modelle. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Schleifarbeiten außerhalb der eigenen Werkstatt stattfinden – etwa bei Außendiensttätigkeiten oder auf Baustellen ohne festen Stromanschluss. Pneumatische Exzenterschleifer werden vor allem in professionellen Werkstätten genutzt, da hier Kompressoren mit hoher Leistung bereits vorhanden sind. Ohne einen solchen Kompressor lassen sich pneumatische Geräte nicht einsetzen.
Die Motorleistung
Die Motorleistung eines Exzenterschleifers beeinflusst unmittelbar dessen Arbeitsgeschwindigkeit und Abtragskraft. Bei kabelgebundenen Geräten wird die Leistung in Watt angegeben. Typische Modelle liegen zwischen 200 und 500 Watt. Bei Akkugeräten steht die elektrische Spannung im Vordergrund, die meist zwischen 12 und 20 Volt beträgt.
Ein leistungsstärkerer Motor sorgt für eine schnellere Rotation der Schleifscheibe. Dadurch erhöht sich der Materialabtrag, was bei groben Schleifarbeiten oder großen Flächen von Vorteil ist. Neben der reinen Wattzahl sollte auch die Leerlaufdrehzahl beachtet werden. Sie zeigt an, wie schnell das Gerät ohne Belastung arbeiten kann und dient als weiterer Leistungsindikator.
Die Schwingzahl

Die Schwingzahl beschreibt, wie viele Schwingbewegungen ein Exzenterschleifer innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausführt. Hersteller geben diesen Wert meist in Umdrehungen pro Minute an, weil er eng mit der Rotationsgeschwindigkeit des Geräts zusammenhängt. Die Schwingzahl ist ein wichtiger Vergleichswert, da sie zeigt, wie intensiv ein Schleifer arbeitet.
Typische kabelgebundene Geräte erreichen Werte zwischen 12.000 und 26.000 Umdrehungen pro Minute. Akkubetriebene Modelle arbeiten langsamer und liegen meist zwischen 7.000 und 12.000 Umdrehungen pro Minute. Die geringere Geschwindigkeit wirkt sich auf den Materialabtrag aus, ermöglicht aber ein kontrollierteres Schleifverhalten.
Der Schwingkreis
Der Schwingkreis wird in Millimetern angegeben und beschreibt, wie weit die Drehbewegung der Schleifscheibe vom Zentrum abweicht. Die üblichen Werte bewegen sich zwischen einem und 5 Millimetern. Ein größerer Schwingkreis führt zu einem stärkeren Materialabtrag und damit zu schnelleren Ergebnissen, während kleine Schwingkreise für feinere und präzisere Schleifarbeiten geeignet sind.
Der Schleifteller
Der Schleifteller ist das zentrale Bauteil eines Exzenterschleifers. Bei günstigen Modellen ist er fest verbaut, wodurch sich die Tellergröße nicht anpassen lässt. Das schränkt den Einsatzbereich ein. Modelle mit wechselbaren Schleiftellern sind flexibler, da verschiedene Durchmesser genutzt werden können.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein einstellbarer Schwingkreis. Einige Geräte erlauben es, die Stärke der Schwingbewegung zu regulieren. Dadurch lässt sich wählen, ob besonders viel Material abgetragen oder ein feiner Schliff erzielt werden soll. Viele Hersteller ermöglichen Einstellungen zwischen 1,5 und 5 Millimetern.
Die Tellergröße
Die Größe des Schleiftellers sollte sich immer am typischen Einsatz orientieren. Große Teller sind ideal für weitläufige Oberflächen, da sie größere Bereiche pro Durchgang bearbeiten. Für präzise oder filigrane Arbeiten – etwa beim Schleifen enger Kanten oder verwinkelter Möbelteile – eignen sich kleinere Teller besser, weil sie eine exaktere Führung erlauben.
Die meisten Schleifteller besitzen einen Durchmesser von 125 oder 150 Millimetern. Einige Hersteller bieten zusätzlich kompakte Varianten mit 75 Millimetern Durchmesser an, die vor allem für filigrane Arbeiten geeignet sind. Wer flexibel bleiben will und sich nicht auf eine bestimmte Tellergröße festlegen will, sollte darauf achten, dass sich der Schleifteller austauschen lässt. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten erheblich, weil sich große und kleine Aufsätze je nach Projekt bequem wechseln lassen.
Die Tellerbremse
Eine Tellerbremse sorgt dafür, dass der Schleifteller im Leerlauf abgebremst wird. Dadurch lässt sich der Exzenterschleifer sanft auf das Werkstück aufsetzen. Das verhindert Kerben und ungewollte Markierungen im Material. Das ist ein Vorteil, der vor allem beim Schleifen empfindlicher Oberflächen ins Gewicht fällt. Wer häufig Lack, feine Hölzer oder dünne Beschichtungen bearbeitet, profitiert besonders von dieser Funktion.
Zusätzlicher Handgriff
Ein zweiter Handgriff erleichtert die Kontrolle über das Gerät. Er ermöglicht eine präzisere Führung und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Arme weniger schnell ermüden. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn über längere Zeit auf rauen Oberflächen gearbeitet wird, weil das Gerät dabei stärker vibriert. Einige Modelle verfügen über abnehmbare Zusatzgriffe, die je nach Aufgabe montiert oder entfernt werden können. Das erhöht die Flexibilität und verbessert den Bedienkomfort.
Die Vibrationsstärke
Die Kraft eines Exzenterschleifers ist nicht zu unterschätzen. Einerseits sorgt sie für einen wirksamen Materialabtrag, andererseits übertragen sich Vibrationen unweigerlich auf die Hände. Wie intensiv diese ausfallen, hängt von der Motorleistung und von der Qualität der integrierten Dämpfung ab. Ohne ausreichend gedämpfte Vibrationen kann längeres Arbeiten schnell anstrengend werden.
Um zu beurteilen, wie viel Kraftaufwand erforderlich ist, lohnt sich ein Blick auf den Vibrationswert des Geräts. Dieser unterscheidet sich stark zwischen den Modellen. Typische Werte liegen zwischen 2,5 und 8 Metern pro Sekunde. Wer besonders viel Leistung benötigt, wird zwar höhere Werte akzeptieren müssen, kann aber dennoch gezielt ein Gerät wählen, das in seinem Leistungsbereich vergleichsweise niedrige Vibrationen erzeugt. Das ist vor allem bei langen Schleifarbeiten entscheidend, da eine geringere Belastung zu präziseren Ergebnissen und besserer Ausdauer führt.
Das Absaugsystem
Ein wirkungsvolles Absaugsystem gehört zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen eines Exzenterschleifers. Alle Geräte nutzen Ansauglöcher im Schleifteller, über die Staub direkt während des Schleifvorgangs abtransportiert wird. Der Staub gelangt anschließend in einen Auffangbehälter, der regelmäßig entleert werden muss. Gerade bei preisgünstigen Modellen fällt dieses System oft schwächer aus, sodass sich Staub schneller ansammelt, der Behälter unhandlich zu leeren ist oder Teile der Absaugung weniger zuverlässig arbeiten.
Die Kabellänge
Damit das Stromkabel das Arbeiten nicht unnötig einschränkt, spielt dessen Länge eine wesentliche Rolle. Gleiches gilt bei pneumatischen Exzenterschleifern für den Luftschlauch. Einige Modelle besitzen lediglich 1,5 Meter Länge, was für typische Werkstattbedingungen ausreichen kann. Wer große Werkstücke oder weitläufige Arbeitsbereiche bearbeitet, findet Geräte mit Kabel- oder Schlauchlängen von bis zu 3 Metern. Damit lässt sich die Bewegungsfreiheit deutlich steigern, ohne auf Verlängerungen zurückgreifen zu müssen.
Das Gewicht
Das Gewicht eines Exzenterschleifers wirkt sich unmittelbar auf den Bedienkomfort aus. Akkubetriebene Modelle gehören mit rund einem Kilogramm zu den leichtesten Varianten und sind ideal für längere Schleifarbeiten über Kopf oder an senkrechten Flächen. Kabelgebundene Geräte sind leistungsstärker, bringen jedoch häufig bis zu 3 Kilogramm auf die Waage. Bei intensiver Nutzung entscheidet das Gewicht darüber, wie lange sich ein Gerät angenehm führen lässt.
Die Lautstärke
Die beim Schleifen entstehende Lautstärke variiert stark zwischen den Modellen. Leise Exzenterschleifer arbeiten mit etwa 75 Dezibel. Das ist vergleichbar mit dem Geräuschpegel eines Rasenmähers. Leistungsstärkere Geräte überschreiten oft die Marke von 100 Dezibel und erzeugen damit einen Geräuschpegel, der einem vorbeifahrenden Zug ähnelt. Wer Rücksicht auf Nachbarn nehmen will oder in Innenräumen arbeitet, sollte daher auf einen möglichst geringen Geräuschpegel achten.
Der richtige Modell für jeden Bedarf – welcher Exzenterschleifer passt zu wem?
Welcher Exzenterschleifer geeignet ist, hängt stark davon ab, wer das Gerät nutzt und welche Art von Arbeiten geplant sind. Einsteiger benötigen andere Eigenschaften als Profis, die regelmäßig mit hohen Materialabträgen arbeiten.
Exzenterschleifer für Einsteiger
Wer erstmals mit einem Exzenterschleifer arbeitet, ist mit einem Modell mit geringerer Motorleistung gut beraten. Weniger Leistung bedeutet geringere Vibrationen, was die Kontrolle erleichtert und das Risiko von Schleiffehlern reduziert. Ein häufiger Anfängerfehler besteht darin, den Schalthebel bereits zu betätigen, während das Gerät auf dem Werkstück steht. Da der Teller mit hoher Geschwindigkeit anläuft, kann er regelrecht wegspringen und sichtbare Riefen hinterlassen. Empfehlenswert ist daher ein Modell, das gut in der Hand liegt und ein kontrolliertes Arbeiten ermöglicht. In dieser Kategorie gilt der Bosch Professional GEX 125-1 AE als ein komfortabel nutzbares Gerät, das durch seine einfache Handhabung überzeugt.
Exzenterschleifer für Heimwerker und Gelegenheitsnutzer
Heimwerker und Gelegenheitsnutzer, die bereits Erfahrung mit Schleifgeräten gesammelt haben, stehen meist vor der Frage, wie viel Leistung für die geplanten Arbeiten tatsächlich nötig ist. Wer sich für ein weniger leistungsstarkes Modell entscheidet, sollte mehr Zeit für den Materialabtrag einplanen, spart dafür aber beim Kauf. Für Nutzer, die den Exzenterschleifer nur gelegentlich einsetzen, kann dies ein sinnvoller Kompromiss sein. Wird das Gerät häufiger genutzt oder müssen größere Flächen bearbeitet werden, lohnt sich jedoch ein leistungsstärkeres Modell. Über längere Zeit summiert sich der höhere Abtrag zu einem deutlichen Zeitvorteil. Ein guter Mittelweg in dieser Kategorie ist der DEWALT DWE6423 QS, der eine solide Leistung mit komfortabler Handhabung kombiniert.
Profi-Exzenterschleifer
Im professionellen Einsatz haben Abtragsleistung, Präzision und Langlebigkeit oberste Priorität. Geräte mit mindestens 400 Watt und einer konstanten Drehzahlregelung halten die Leistung auch unter hoher Belastung stabil. Eine effiziente Staubabsaugung ist unverzichtbar, da sie den Arbeitsplatz sauber hält und gleichzeitig ein gleichmäßiges Schleifbild ermöglicht. Robuste Gehäuse aus Magnesium oder verstärktem Kunststoff sowie vibrationsarme Softgriffe sorgen dafür, dass auch lange Arbeitseinsätze komfortabel bleiben. Wer täglich mit einem Exzenterschleifer arbeitet, sollte deshalb zu einem Modell greifen, das in allen Bereichen professionellen Anforderungen entspricht. Der Metabo SCE 3125 ist ein Beispiel für ein leistungsstarkes Gerät, das jedoch eine gewisse Übung erfordert. Eine alternative Wahl ist der Makita B05041, der Leistung und gute Bedienbarkeit kombiniert.
Welche bekannten Exzenterschleifer-Hersteller und -Marken gibt es?
Bosch
Bosch wurde im Jahre 1886 in Stuttgart gegründet und zählt heute zu den bekanntesten Werkzeugherstellern weltweit. Das erste Produkt des Unternehmens war ein Motormagnetzünder. Inzwischen bietet Bosch eine breite Palette an Werkzeugen für Heimwerker und Profis an. Die Farbgebung erleichtert die Orientierung: Grüne Geräte richten sich an Heimwerker, blaue Modelle an den professionellen Einsatz. Bosch führt leistungsstarke Exzenterschleifer sowohl mit Kabel als auch mit Akku und kombiniert dabei eine solide Verarbeitung mit einer durchdachten Bedienung.
Metabo
Metabo entstand im Jahr 1924 in Nürtingen und gehört zu den traditionsreichsten Werkzeugmarken Deutschlands. Der Markenname setzt sich aus den Silben des Wortes „Metallbohrdreher“ zusammen – dem ersten Produkt des Unternehmens. Schon früh wurde das Sortiment erweitert, heute umfasst es eine Vielzahl von Werkzeugen wie Bohrmaschinen, Winkelschleifer, Sägen, Pumpen und Druckluftgeräte. Exzenterschleifer von Metabo gibt es sowohl in pneumatischer Ausführung als auch als kabelgebundene Modelle. Sie gelten als besonders robust und langlebig.
Makita
Das japanische Unternehmen Makita wurde im Jahr 1915 gegründet und begann als Motorenwerkstatt und Ankerwickelei. Erst 1959 brachte Makita ein eigenes Produkt auf den Markt, einen tragbaren Elektrohobel. Heute ist Makita weltweit bekannt und bietet eine breite Auswahl an handgeführten Werkzeugen wie Kombihammer, Sägen, Naglern, Winkelschleifern und auch Exzenterschleifern an. Die Modelle sind als kabelgebundene oder akkubetriebene Varianten erhältlich und überzeugen häufig mit effizienten Absaugsystemen sowie großen Schleiftellern, die ein schnelles Arbeiten ermöglichen.
Hinweise zum Umgang mit dem Exzenterschleifer
Die folgenden Hinweise helfen Einsteigern und fortgeschrittenen Nutzern gleichermaßen dabei, typische Fehler zu vermeiden und von Beginn an saubere Schleifergebnisse zu erzielen:
- Nicht zu viel Druck ausüben: Der Materialabtrag entsteht vor allem durch die Körnung des Schleifpapiers und die Bewegung des Geräts. Zusätzlicher Druck führt schnell zu ungleichmäßigen Schleifmustern und erhöht den Verschleiß der Schleifscheibe. Vor allem bei Holz können sich Fasern in die Oberfläche drücken, was den Schliff unsauber wirken lässt.
- Schleifpapier überprüfen: Wenn der Eindruck entsteht, dass nur unter hohem Druck zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, liegt das oft an einem abgenutzten oder ungeeigneten Schleifpapier. Ein Wechsel der Schleifscheibe sorgt meist sofort für bessere Resultate. Ein Exzenterschleifer sollte immer ohne zusätzlichen Kraftaufwand zuverlässig arbeiten.
- Geeignete Werkstücke wählen: Ein Exzenterschleifer ist ideal für große, ebene Flächen. Für sehr kleine Werkstücke sind andere Schleifgeräte, beispielsweise Rollschleifer oder Handschleifklötze, oft besser geeignet, da sich damit präzisere Ergebnisse erzielen lassen.
- Kleine Werkstücke clever bearbeiten: Wenn kleine Teile dennoch mit dem Exzenterschleifer bearbeitet werden sollen, sollte die Arbeitsfläche mindestens so groß sein wie der Schleifteller. Eine praktische Methode besteht darin, mehrere kleine Werkstücke nebeneinander auszurichten und von unten zu fixieren – etwa mit Klebeband. Dadurch entsteht eine größere Arbeitsfläche, die sich sicher und sauber bearbeiten lässt.
- Schutzausrüstung tragen: Beim Schleifen entsteht feiner Staub, der Augen und Atemwege reizen kann. Zudem erzeugen Exzenterschleifer hohe Geräuschpegel, wodurch das Tragen von Gehörschutz wichtig ist. Eine Schutzbrille verhindert Verletzungen durch umherfliegende Partikel. Auch gemäß Lackiererblatt.de wird das Tragen eines Mundschutzes empfohlen, um Schleifstaub nicht einzuatmen.
Praktisches Zubehör für Exzenterschleifer
Zum Standardzubehör vieler Exzenterschleifer gehören meist nur ein Staubfangbehälter und gelegentlich einige Schleifpapierscheiben. Wer regelmäßig schleift oder mit unterschiedlichen Materialien arbeitet, kann mit zusätzlichem Zubehör allerdings deutlich effizienter und sauberer arbeiten. Einige Ergänzungen verbessern den Komfort, andere die Präzision oder das Ergebnis. Besonders nützlich sind folgende Zubehörteile:
- Polieraufsätze: Polieraufsätze aus Filz, Schaumstoff oder Lammfell verwandeln den Exzenterschleifer in ein Poliergerät. Sie werden anstelle des Schleifpapiers befestigt und eignen sich für lackierte Oberflächen, Metall oder Holz, die auf Hochglanz gebracht werden sollen. Die gleichmäßigen Bewegungen des Schleifers sorgen für ein feines, kratzfreies Finish.
- Staubsaugeradapter: Ein Adapter für den Staubsaugeranschluss ermöglicht die direkte Verbindung mit einem Haushalts- oder Werkstattstaubsauger. Das verbessert die Absaugung erheblich und ist gleichzeitig deutlich günstiger als ein separates, externes Absaugsystem.
- Schleiftellerschoner: Schleifteller nutzen sich mit der Zeit ab – vor allem der Klettbelag, der das Schleifpapier hält. Ein Schleiftellerschoner aus Schaumstoff oder Vlies wirkt als Schutzschicht zwischen Teller und Schleifpapier. Er reduziert den Verschleiß und sorgt zudem für ein sanfteres Schleifverhalten, das insbesondere bei empfindlichen Oberflächen von Vorteil ist.
- Lamellenschleifvorsatz: Ein Lamellenvorsatz ist vor allem für Metall- und Aluminiumarbeiten geeignet. Die flexiblen Lamellen passen sich der Oberfläche an und ermöglichen einen gleichmäßigen Materialabtrag. Das Ergebnis wirkt feiner als bei flachen Schleifpapieren und ist ideal für gebogene oder schwer zugängliche Stellen.
FAQ – häufig gestellte Fragen zu Exzenterschleifern
Welcher ist der beste Exzenterschleifer?
Im Test überzeugte der Makita BO5041 als bester Exzenterschleifer, da er das ausgewogenste Verhältnis aus Schleifleistung und Bedienkomfort bot. Welches Gerät allerdings „das beste“ ist, hängt immer vom jeweiligen Nutzer ab. Einsteiger profitieren beispielsweise häufig vom Bosch Professional GEX 125-1 AE. Er besitzt weniger Leistung als andere Modelle, lässt sich aber besonders leicht führen und bringt eine wirksame Staubabsaugung mit. Dadurch lässt sich in vielen Fällen sogar auf ein externes Absaugsystem verzichten. Da Handwerker unterschiedliche Anforderungen haben, gibt es den besten Exzenterschleifer letztlich nur individuell.
Wie wird Holz richtig geschliffen?
Beim Schleifen von Holz ist es normalerweise wichtig, entlang der Maserung zu arbeiten, um sichtbare Kratzer zu vermeiden. Ein Exzenterschleifer hebt diese Einschränkung weitgehend auf. Weil der Teller gleichzeitig rotiert und schwingt, entstehen nur selten Schleifriefen quer zur Faser. Der Materialabtrag ist bei der Holzbearbeitung etwa drei- bis viermal höher als bei einem klassischen Schwingschleifer.
Für ein sauberes Ergebnis empfiehlt sich ein abgestuftes Vorgehen: Zunächst eine grobe Körnung für den ersten Abtrag verwenden, dann mittlere Körnungen zum Glätten und abschließend feine Körnungen für den finalen Schliff. Je rauer das Holz ausfällt, desto gröber sollte die erste Körnung sein.
Welcher Exzenterschleifer eignet sich für die Bearbeitung von Holz?
Die Holzbearbeitung ist eines der wichtigsten Einsatzgebiete eines Exzenterschleifers. Deshalb eignet sich grundsätzlich jedes Modell dafür. Durch den Einsatz unterschiedlicher Körnungen lassen sich alle Holzarten bearbeiten. Weiches Holz wird besser mit feiner Körnung geschliffen, um nicht zu viel Material abzutragen. Für harte Hölzer ist eine gröbere Körnung zu Beginn sinnvoll.
Lässt sich Holz nass schleifen?

Ja, unbehandeltes Holz lässt sich nass schleifen. Wird die Oberfläche zuvor leicht angefeuchtet, quellen die Holzfasern minimal auf. Dadurch entsteht ein besonders feines Schleifbild. Bei lackiertem Holz zeigt das Nassschleifen hingegen kaum Vorteile.
Welches Schleifpapier kommt vor dem Polieren zum Einsatz?
Vorpolieren oder Feinschleifen erfordert sehr feines Schleifpapier. Eine Körnung von mindestens 240 ist empfehlenswert. Je nach Material kann sogar eine Körnung von bis zu 1.000 sinnvoll sein, um eine besonders glatte Oberfläche zu erzielen.
Lässt sich Holz neu lackieren, ohne es zuvor abzuschleifen?
Holz kann auch ohne vorheriges Schleifen neu lackiert werden – allerdings nur, wenn die Oberfläche absolut sauber und fettfrei ist. Rückstände wie Staub oder Fingerabdrücke müssen vollständig entfernt werden, damit der neue Lack haftet. Ein Essigreiniger eignet sich gut zur Vorbereitung. Bei starken Verunreinigungen kann der alte Lack in mehreren Durchgängen gereinigt werden. Wichtig ist, dass das Holz vor dem Lackieren vollständig trocknet.
Wer eine besonders sichere Haftung möchte, kann Kreidefarbe einsetzen. Sie haftet zuverlässig auch auf alten Lackschichten, ist geruchsarm, umweltfreundlich und trocknet schnell.
Gibt es einen Exzenterschleifer-Test der Stiftung Warentest?
Einen speziellen Exzenterschleifer-Test mit ausgewiesenem Testsieger hat die Stiftung Warentest bisher nicht veröffentlicht. Es existiert jedoch eine Pressemitteilung aus dem Jahr 2010, in der zehn Schwing- und Winkelschleifer aus der unteren Preisklasse untersucht wurden. Die geprüften Geräte lagen damals preislich zwischen 13 und 25 Euro.
Die Ergebnisse fielen ernüchternd aus. Kein einziges Gerät erhielt die Bewertung „gut“. Drei Modelle wurden sogar mit „mangelhaft“ beurteilt. Die damalige Untersuchung zeigt vor allem: Sehr günstige Schleifer schneiden in der Regel bei Verarbeitung, Haltbarkeit und Schleifleistung schlechter ab. Wer sich selbst ein Bild von den Ergebnissen machen möchte, findet die Pressemitteilung hier.
Gibt es einen Exzenterschleifer-Praxistest mit Testsieger von Öko-Test?
Öko-Test hat bislang keinen eigenen Exzenterschleifer-Test veröffentlicht. Im Oktober 2018 erschien allerdings ein Testbericht zu acht Multischleifern – kompakten Schwingschleifern, die häufig als Deltaschleifer genutzt werden. Laut Öko-Test gab es erhebliche Unterschiede in der Schleifleistung. Zwei Geräte konnten empfohlen werden, da sie effizient arbeiteten und sowohl bei der Handhabung als auch bei der technischen Qualität überzeugten.
Wer sich für die vollständigen Ergebnisse und die empfohlenen Multischleifer interessiert, findet den Artikel hier. Sollte Öko-Test künftig einen reinen Exzenterschleifer-Test veröffentlichen, wird dieser Vergleich entsprechend aktualisiert.
Gibt es weitere unabhängige Exzenterschleifer-Tests?
Selbst.de veröffentlichte im August 2023 einen Praxistest mit zehn verschiedenen Exzenterschleifern. Auch wenn dieser Test nicht mehr aktuell ist, bietet er einen soliden Überblick über typische Stärken und Schwächen verschiedener Modelle. Als Testsieger setzte sich der Metabo SXE 425 TurboTec durch. Die Tester lobten vor allem die hohe und gleichmäßige Abtragsleistung sowie die sehr effektive Staubabsaugung.
Der von tipps.de geprüfte Metabo SXE 3125 erzielte ebenfalls einen starken Abtrag, zeigte jedoch kleinere Schwächen in der Handhabung. Positiv hervorgehoben wurde außerdem der Worx WX655, der mit einem speziellen zweigeteilten Schleifteller an Kanten besonders saubere Ergebnisse liefern soll. Selbst.de nennt zudem den Einhell TE-RS 40 E als Preistipp. Trotz seines günstigen Preises überzeugte er die Tester mit einer ordentlichen Abtragsleistung. Die vollständigen Ergebnisse finden sich hier.
Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt
Was Leser außerdem wissen wollen
Welche Exzenterschleifer sind die besten?
Welche Produkte haben im Test von tipps.de besonders überzeugt – und aus welchen Gründen?
Quellenangaben
- de.wikipedia.org
- lackiererblatt.de
- test.de
- selbermachen.de
- de.wikipedia.org
- schleifprofi.com
- test.de
- oekotest.de
- selbst.de
- selbermachen.de
- heimwerker-test.de
- icmsmakita.eu
- bosch-diy.com
- webservice.ttigroup.eu
- assets.einhell.com
- icmsmakita.eu
- bosch-professional.com
- dfx5yarxfn3yb.cloudfront.net
- manualslib.de
- bosch-diy.com
- holzundleim.de
- flenstech.de
- rechneronline.de
- toolstart.de
Finden Sie den besten Exzenterschleifer – die Testergebnisse 2026 von tipps.de im Überblick
| Rang | Produkt | Datum | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1: Sehr gut (1,3) | Makita BO5041 Exzenterschleifer ⭐️ | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 2: Sehr gut (1,4) | Metabo SXE 3125 Exzenterschleifer | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 3: Gut (1,7) | Bosch Professional GEX 125-1 Exzenterschleifer | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 4: Gut (2,2) | Dewalt DWE6423 QS Exzenterschleifer | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 5: Gut (2,2) | Einhell TC-RS 425 E Exzenterschleifer | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |
| Platz 6: Befriedigend (2,5) | Black+Decker BEW210 Exzenterschleifer | 11/2025 | Preis prüfen1 | Zum Angebot* |






